Beiträge von maticus

    Lieber Michael,


    Du brauchst Dich absolut nicht entschuldigen. Im Gegenteil, ich bin glücklich, dass ich eine tolle CD von Dir persönlich erhalten durfte. Besten Dank dafür!


    Liebe Grüße, maticus :wink:

    Lady Macbeth von Mzensk

    Liebe Renate (amelia grimaldi),


    ich habe mir zwar die von Dir genannte DVD noch nicht angesehen, aber wenn Du ein Fan dieser Oper bist, solltest Du Dir auf alle Fälle die DVD mit Mariss Jansons und dem Concertgebouw Orchester anschauen. Ich bin sicher, die ist kaum zu schlagen.


    maticus :wink:

    Eine konzeptionelle Lösung fällt mir montan nicht ein (es gibt aber bestimmt eine). Ich würde jedoch darauf achten, dass die natürliche Zeitreihenfolge der Dateien erhalten bleibt. Beim Rippen ist das ja auch der Fall. Wenn Du die Textdaten danach bearbeitest, solltest Du das in derselben Reihenfolge machen. (Ist natürlich ein Problem, wenn man bei einer einzelnen Datei später noch etwas abändert.) Und dann die Dateien mit einer Wildcard kopieren, mit einer Option, diie für die Erhaltung des Zeitstempels sorgt. (Das müssen Dir Leute erklären, die auch einen/Deinen Dateimanager benutzen; ich würde das in der Shell machen.) Allerdings hilft das nur innerhalb der "Alben", was mir persönlich aber reichen würde.


    maticus

    Also mein mp3-player spielt die Musikdateien (etwa innerhalb eines "Albums") alphabetisch ab. Deshalb gebe ich den einzelnen Dateien (d. h. Sätzen) ähnlich wie Du auch Namen, die Zahlen beinhalten (allerdings habe ich diese Zahlen nicht als Präfix, sondern als Suffix am Ende des Namens; aber das sollte eigentlich kein Problem sein. Absurditäten dieses Systems sind, dass man, wenn die Anzahl der Stücke/Sätze zweistellig ist, in der Art 01, 02, 03, statt 1, 2, 3, nummerieren muss.


    Zu Deinem Problem eine Frage: Wie ist es denn, wenn Du die Dateien zwar einzeln, aber in umgekehrter Reihenfolge (oder in irgendeiner beliebigen Reihenfolge) kopierst, werden die Dateien dann in der selben Reihenfolge des Kopierens abgespielt? Wenn ja, dann hört sich das für mich so an, als würden die Dateien nicht alphabetisch, sondern nach Zeitstempel abgespielt, was irgendwie ziemlich absurd klingt. Wenn das so ist, musst Du sicherstellen, dass der Zeitstempel beim Kopieren erhalten bleibt (unter Linux geht das mit "cp -p"). Das würde aber auch voraussetzen, dass die Zeitstempel der Dateien auch in der richtigen Reihenfolge sind. Üblicherweise werden Musikstücke ja auch in der Reihenfolge von CDs gerippt, aber bei spätere Bearbeitung der Infotexte können die Zeitstempel durcheinander geraten. In dem Fall wäre es sann natürlich unerwünscht, wenn beim Kopieren die falsche zeitliche Reihenfolge erhalten bleibt.


    Aber ist es wirklich wahr, dass Dein gerät die Dateien nach Zeitstempel abspielt? Kommt mir seltsam vor, aber eine andere Erkärung habe ich momentan nicht.


    maticus :wink:

    Ich begrüße auch sehr, dass Thomas seinen Beitrag gepostet hat. Ich war auch schon drauf und dran, ihm das vorzuschlagen. Nebenbei: Es ist absolut nichts dagegen einzuwänden, wenn mehrere Werbesprechungen gepostet werden, da ja jede ganz andere Aspekte und auch persönliche Sichtweise hervorbringt. Deswegen würde ich das Thema auch nicht mit der Bemerkung abtun, dass es "die" Werkbesprechungen ja schon gäbe. Genauso könnte man argumentieren, dass es die CD-Besprechungen ja auch schon gibt.


    Wie ich schon sagte, interessieren mich CD-Besprechungen natürlich auch. Schließlich ist das ja auch das häufigste Medium, das ich zum Ausleben meiner Musikleidenschaft nutze. Ich wollte nur eine größere Ausgewogenheit "einklagen".


    Meine Favoriten sind Roshdestvensky (über die klanglichen Defizite habe ich an anderer Stelle schonmal geschrieben), aber insbesondere hat mir auch Joel Levi mit dem Atlanta Symphony Orchestra immer gut gefallen. Letztes Jahr habe ich die von Bychov mit dem WDR gekauft. Ich war beim ersten Hören komplett enttäsucht, aber inzwischen mag ich sie auch. Ich habe noch viele weitere, die ich entweder nocht mag, oder zu denen ich jetzt kaum etwas sagen kann. Z. B. ist Kondraschin (Melodiya) noch unangehört (liegt generell an der mäßigen Klangqualität, dass ich da wenig Ambitionen zeige).


    Zitat

    Im Gegensatz zu Dir finde ich gerade das Aufzeigen verschiedenener Aufnahmen eines Werkes grundsätzlich interessanter als Werkbesprechungen.

    Mich interessiert, wie gesagt, beides. Aber müsste ich mich entscheiden, dann würde ich wohl wirklich die Werkbesprechung vorziehen. Für mich steht nämlich Komponist und Werk im Vordergrund, Interpretation erst an zweiter Stelle. Ich empfinde in erster Linie Bewunderung für den Komponisten, erst dann für die ausführenden Personen (wobei ich auch letzteren noch allerhöchste Anerkennung entgegenbringe). Meine Musikleidenschaft ist untrennbar mit dieser Art von Bewunderung und Wertschätzung verbunden.


    maticus :wink:

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    von Harnoncourt-Fan
    Er [Rattle] sprüht immer vor Begeisterung wenn er Interviews gibt (auch wenn ich diese Begeisterung manchmal in den Interpretationen nicht wiederfinde).


    Dem kann ich voll zustimmen (dem ersten Satz, wie auch dem zweiten in Klammern).


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    von Symbol
    so wie Gergiev da zum Teil rüberkommt (mäßig gut rasiert, übernächtigt), finde ich nicht, daß er wie ein eitler Pultstar wirkt, eher schon wie ein Workaholic, der vielleicht mal ein Päuschen bräuchte.


    Das ist auch mein Eindruck. Wobei ich mich frage, ob mit diesem Eindruck nicht ein wenig kokettiert wird.


    maticus :wink:

    Hallo Aquarius,


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    Wie kann ich bestehende digitale Audiodaten in einer von mir festgelegten Reihenfolge in einem Rutsch auf eine Speicherkarte kopieren? Bisher sind all meine Bemühungen in diese Richtung kläglich gescheitert, obwohl ich die Dateien vorher z. Bsp. mit "01_abc", "02_def" usw benannt habe - also davon ausgegangen bin, dass als Sortierkriterium die arithmetische Abfolge der vor dem Unterstrich stehenden Zahlen gelten würden. Bisher kopiere ich also zähneknirschend dateiweise - eine furchtbare Klickerei. Wer kann mir da helfen mit normalen Bordmitteln (keine teuren Softwarelösungen!) diesen Job einfacher durchzuführen? Vielen Dank im Voraus.


    verstehe Dein Problem nicht ganz. Was meinst Du mit "bestimmte Reihenfolge"? Geht es Dir um den Zeitstempel? Willst Du auch gleichzeitig die Namen der Dateien ändern? Ich bin ein Benutzer der guten alten Shell, die ich viel bequemer, flexibler und sicherer finde als Dateimanager. Da könnte ich Dir sagen, wie z. B. die Zeitstempel beim Kopieren beibehalten werden, oder wie es mit wildcards "*" gehen sollte; von Shellskripten ganz zu schweigen.


    maticus :wink:

    Nein, mir ist es keineswegs einsichtig geworden. Im Gegenteil:


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    Solaris ist das führende Unix-Betriebssystem


    Wenn ich das richtig sehe, zählt man Linux auch zu den Unix-Systemen. Und da finde ich die Aussage der angegebene Quelle als außerordentlich zweifelhaft. An anderer Stelle im Internet finde ich, dass Linux einen Anteil von 90% unter den Unixsystemen hat, und das spiegelt meine eigene Erfahrung wider. Ich kenne massenhaft Leute mit Linux, aber keinen einzigen mit (Open) Solaris. Auch in der Berufswelt wird doch Solaris/Unix (und auch Windows) immer mehr durch Linux ersetzt. An Universitäten, Schulen, Verwaltungen, ... Daneben scheint auch noch Mac OS X eine kleine Rolle zu spielen. Mir scheint also offensichtlich das Verhältnis am Markt genau umgekehrt zu sein!


    Um noch einen Hauch "on-topic" zu sein: Ist es für die Datensicherheit empfehlenswert, gewisse Unix/Linux Dateisystems zu verwenden (im Gegensatz zum üblichen Windows-Dateisystem)?


    maticus :wink:

    Lieber Wolfgang,


    schön, dass Du auch hierhin gefunden hast. :wink:


    Ich möchte an dieser Stelle mal ein wenig Kritik los werden und auch etwas anregen, was mir schon länger auf dem Herzen liegt. Dies ist generell an alle gemeint, ich nehme Deinen Themenstart hier nur als konkreten Aufhänger. Bei Bedarf kann mein Beitrag auch gerne verschoben werden.


    Ich persönlich finde es eher langweilig, wenn man die Besprechung von Werken nur oder im wesentlichen auf die verschiedenen Einspielungen beschränkt, zumal da sowieso jeder seine eigene Meinung hat. Ich sehe das bedauerlicherweise auch oft bei anderen Werkbesprechungen, wo wenig über das Werk ansich geredet wird bzw. es nach kürzester Zeit nur noch um CDs geht. Natürlich ist das auch ein spannendes Thema, aber halt nur eins von vielen. Ich würde begrüßen, wenn man auch mehr über die Musik selbst und die Hintergründe sprechen würde. So, jetzt ist es gesagt :hide:


    maticus :wink:


    P.S. Den Einführungsbeitrag von Thomas würde ich an dieser Stelle auch sehr begrüßen. Neben der geringen Zeit war auch die hohe Qualität seines Beitrags ein wesentlicher Grund dafür, der mich davon abhielt, einen Einführungsbeitrag zu der Zehnten zu schrieben.

    Lieber Sune,


    Zitat

    Als "distanziert, unlebendig, farblos" habe ich Gergievs Dirigat nicht empfunden, eher als - wie meistens - energisch, dynamisch. Auch "verwaschen, unzureichend ausbalanciert" kann ich nicht unterstreichen, aber dies war mein subjektiver Eindruck. Man sollte jedoch beachten, daß Gergiev es liebt, die Brillanz seines Orchesters heraus zu streichen, indem er "in die Vollen" geht;


    Es ist schon interessant, wie unterschiedlich man das erleben kann. Ausdrücke wie "energisch, dynamisch" und "in die Vollen gehen", wären mir weder bei der Berliner Aufführung noch bei der CD-Einspielung in den Sinn gekommen. Darf ich fragen, ob Du relativ nah am Geschehen gesessen hast? Kann evtl. sein, dass man das weiter hinten (15. Reihe oder so) etwas weniger direkt empfunden hat. Allerdings kann das für die CD nicht gelten, da finde ich das Klangbild einfach sehr distanziert. Dennoch, rechnet man all dies mit ein, kann ich das mit "in die Vollen gehen" persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Aber das sieht wohl jeder subjektiv anders. Ich bin wohl auch ziemlich "vorbelastet" durch die Roshdestvensky Aufnahme, bei der ich den Begriff eher anwenden würde. -- Um nicht missverstanden zu werden, inzwischen finde ich die Gergiev-Aufnahme als Alternative auf ganz andere Weise recht faszinierend.


    Nebenbei: Der volle Terminkalender kann nicht als Argument benutzt werden, wenn es um die Besprechung der Qualität der Musik geht. Wenn die Qualität darunter leiden sollte, dann müsste er eben etwas kürzer treten. Was habe ich als Zuhörer davon, wenn ich mir sagen kann oder muss, dass es (noch) besser gewesen wäre, wenn er nicht so gestresst gewesen wäre? Die Termine bestimmt doch letztlich er selbst.


    maticus :wink:

    Lieber Sune,


    vielen Dank für Deinen interessanten Bericht über "Die Nase". Wirst Du auch noch etwas zur Berliner Aufführung schreiben?


    maticus :wink:

    In den letzten ein bis zwei Wochen haben folgende Aufnahmen von Werken von Schostakowitsch eine wichtige Rolle für mich gespielt:


       


    Haben mir lange Zeit von den 24 Präludien und Fugen nur einige Stücke gefallen, finde ich nach mehrmaligem Hören nun nahezu alle Stücke faszinierend. Obwohl ich auch die Aufnahmen mit Ashkenazy und Scherbakov kenne, bin ich mit der von Jarrett sehr zufrieden, auch wenn ich im Internet manchmal gegenteilige Stimmen dazu finde.


    Die Nase in der nagelneuen Aufnahme von Gergiev reicht nicht an der Jahrhundertaufnahme von Roshdestvensky heran. Neben der zahmeren Interpretation finde ich auch das Klangbild sehr distanziert. Allerdings entdecke ich an der CD einiges Schönes, insbesondere über Kopfhörer gehört, der den Klang scheinbar etwas direkter macht. Jedenfalls freue ich mich, dass es nun eine zweite Aufnahme von diesem Meisterwerk gibt. (Es mag sein, dass die Aufnahme auf einem SACD-Spieler klanglich bessere Ergebnisse erzielt; hierzu kann ich mich nicht äußern.)


    Von den Streichquartetten beziehe ich mich jetzt nur auf das fünfte, nach dem ich dieses (verlängerte) Wochenende geradezu süchtig bin. Ein fantastisches Werk, dramatisch und vielschichtig interpretiert von den Borodins.


    Nachdem ich mich vor ein paar Wochen in dem anderen Forum sehr negativ über die Einspielung des dritten Quartetts von Schostakowitsch mit dem Rubio Quartett geäußert hatte, dachte ich heute, ob ich damals möglicherweise etwas übertrieben haben könnte, und höre eben das fünfte in ihrer Einspielung. Ich bin wieder entsetzt! Im ersten Satz frage ich mich, ob es sich wirklich um dasselbe Werk handelt wie von den Borodins gespielt. Nachdem ich mich an die Borodins gewöhnt habe, scheint mir die Aufnahme des Rubio Quartetts nahezu unhörbar. Wie auch schon beim dritten Quartett entdecke ich beim Rubio Intonationsprobleme, rhythmische Schwierigkeiten, und überhaupt fehlt die Spannung vollkommen. Da frage ich mich, wieso sie meinten, eine (Gesamt-) Aufnahme machen zu müssen. Oder sind die Aufnahmen des Borodin-Quartetts einfach zu gut, so dass sie keine anderen Götter neben sich dulden?


    maticus :wink:

    Lieber Sune,


    ich war dort am 5. Oktober (das war dann wohl die zweite Vorstellung).


    In der Tat würden mich Deine Eindrücke sehr interessieren. Auch ein Vergleich der Berliner Aufführung mit der CD aus Deiner Sicht.


    Nebenbei: Hast Du Kenntnisse darüber, ob es bei Mariinsky auch eine DVD von der "Nase" geben wird? Wäre ja naheliegend, dass ein Film gleich mitproduziert wurde.


    maticus :wink:

    April. Wäre es doch nie April geworden! -- Flammen lodern, es wird immer heißer...ich ersticke... Es klopft an der Tür. Dreimal. Pause. Dreimal. Ist es ein Klopfen oder ein Pochen? Wie lange schon? Erst jetzt merke ich, dass ich schweißgebadet bin. Wo ist Rebecca? Poch-poch-poch... Ja, ich komme doch!


    Ich öffne die Tür. Ein älterer Herr lächelt mich an. Ist es ein wohlwollendes Lächeln, oder ist es doch eher spöttisch? Noch während ich mich das frage, ist er schon drin. Komisch, was will er mit dem schwarzen Sack? Ich will die Tür schließen. Doch statt ins Schloss zu fallen, schwingt sie weiter durch. Ich versuche geschockt, sie festzuhalten, aber die schwere Tür reisst mich mit. In die Tiefe. Wie im Taumel geht es durch die Galaxie in ein schwarzes Loch. Ich bin besorgt. Bekommt man hier so nassgeschwitzt keine Erkältung? Ich muss kichern.


    "Du spinnst" höre ich Rebeccas freundliche Stimme. "Rebecca? Rebecca!" Keine Antwort... Ich gehe Treppen hoch. Viele Treppen. Es ist ein langer Weg zurück. Schaffe ich das? Die Tür ist geöffnet... Komisch, hatte ich sie nicht geschlossen? Die Fußmatte ist verrückt, ich muss sie zurecht legen, ich muss sie gerade rücken, ich muss...


    Dieses Trillern, Pfeiffen... Ein Vogel? Klatschnass. Schmerz. Ich bin wach. Endgültig. Endgültig? "Ha-ha-ha-ha-ha-ha!" Der Wecker zeigt Juni an. Juni. Wieder ein Tag rum seit...April.

    Ich habe meinen Beitrag zurückgezogen, weil ich einfach nur fair sein wollte. Keinesfalls war es meine Absicht, mich vorzudrängen oder dergleichen. Und selbst durch eine "geschaffene Faktenlage" wollte ich -- auch nicht nachträglich -- eine Extrabehandlung quasi erzwingen. Damit daran kein Zweifel besteht, habe ich den Beitrag selbst gelöscht.


    Da ich wolhlwollende Rückmeldungen bekomme und Audiamus als die Person, die eigentlich heute dran war, mich bittet, meinen Beitrag wieder reinzustellen, tue ich das. Wenn jemand damit nicht einverstanden ist, möge er das mitteilen.


    maticus

    Da ich keine Extrawurst haben möchte, habe ich meinen Beitrag wieder gelöscht. Ich möchte noch zwei Anmerkungen machen:


    1. Wenn es für einen Thread gewissen Regeln gibt, macht das doch bitte in dem Thread selbst deutlich, zumindestens durch einen Verweis. Ich habe weder Lust noch Zeit, mir erst alle anderen Threads durchzulesen.


    2. Für mich persönlich ist der Thread durch die Spielregeln, die ich jetzt gelernt habe, uninteressant geworden. Was habe ich davon, wenn ich in zwei Wochen oder so, einen Beitrag schreiben darf, und dies dann sogar muss?


    maticus