Beiträge von Diabolus in Opera

    Ich dachte, wir könnten uns hier ernsthaft über die Musik bzw. das Dirigat austauschen :(


    Das dachte ich auch bis Du (anscheinend ernsthaft!) mit diesem Kleinstkram-Firlefanz angefangen hast ... so gut müsstest Du mich langsam kennen, dass Du weißt, dass ich mich nicht mit der Partitur in die Oper setzte und auf irgendwelche Richtziffern gucke. Eine dementsprechende Anfrage finde ich naiv (falls unbewusst) bzw. respektlos (falls bewusst). :rolleyes:

    Hallo DiO,


    da es jetzt dafür einen eigenen Thread gibt, kopiere ich einmal meine Besprechung der Radioübertragung hierher und ergänze sie um ein paar Anmerkungen.


    Gute Idee!


    Zitat

    Interessant finde ich auch, was auf der Seite von Bayern 4 steht, und was der Dirigent der Aufführung, Guido Johannes Rumstadt, über die Musik sagt:


    Da kann man Rumstadt und den anderen nur recht geben, in dieser Hinsicht ist die Instrumentierung von Humperdinck unglücklich, weil zu groß, gewählt. Eigentlich verlangt das Stück vor allem bei Hänsel und Gretel nach eher leichten Stimmen, aber das dicke Orchester, so schön es klingt, würde eigentlich gebieten, dass man die Rollen viel schwerer besetzt. Im Studio kann man mit der Tontechnik ein bisschen tricksen, aber auf der Bühne ist das schwierig, wenn man sich an Humperdincks Vorgaben halten will.


    Zitat

    Da kann ich DiO nur zustimmen, ein paar Buhs wären hier, angesichts der Sängerleistungen, vielleicht wirklich angebracht gewesen ...


    Na die "Bühchen" bezogen sich aber nicht auf die Sänger, sondern auf die Regie! Verdreh das mal nicht!


    Dann war der Spuk vorüber, und der Applaus war überhaupt nicht frenetisch, sondern, ich würde sagen, gemäßigt. Ich habe keine "Bravo"-Rufe und dergleichen gehört. Leider schaltete der Sender kurz vor dem Auftritt des Regisseurs weg, so dass man nicht mehr hörte, wie das Publikum auf ihn reagierte. Was ich schade fand, denn die Buh-Rufe hätte ich zu gern gehört.


    "Leider" gab es keine Buhs ;) Zumindest keine lauten, die ich wahrgenommen hätte ...

    Humperdinck: "Hänsel und Gretel" - Staatstheater Nürnberg, 02.11.2014 (Premiere)

    Nach der spektakulären Spielzeiteröffnung mit Calixto Bieitos "Turandot"-Inszenierung (die erste Regie-Arbeit des Katalanen am Nürnberger Haus) gab es nun - in Anwesenheit von BR-Klassik - zur zweiten Opern-Premiere mit Andreas Baesler gewohnte Hausmannskost. Baesler ist beim Nürnberger Intendanten Peter Theiler ein gern gesehener Gast und hatte zuletzt "Arabella" inszeniert, davor u.a. "La fille du régiment" und "Die Entführung aus dem Serail". Man darf sich jedoch fragen, welchen Narren das Haus an ihm gefressen hat, denn auch seine neueste Arbeit kommt wieder ziemlich bieder und ideenlos daher. Schlimmer noch: Einige der wenigen guten Einfälle scheinen mehr oder weniger aus der genialen Dessauer Inszenierung von Johannes Felsenstein (auf DVD erhältlich) abgekupfert zu sein, ohne dessen Originalität, Witz und Tiefe auch nur ansatzweise zu erreichen. Felsenstein hatte die Handlung komplett ins Haus der Familie Besenbinder verlegt und die Abenteuer der Kinder zu einem Spiel gemacht, bei dem die Eltern ebenfalls mitwirken. Neben einer ganzen Fülle von charmanten und sinnstiftenden Einfällen wurde das Ganze auch durch die Einbettung in einen Deutschland-in-der-(Nach-)Kriegszeit-Kontext angereichert und damit gekonnt in Erinnerung gerufen, wann die zentralen Themen des Stücks (Hunger, Armut, umherirrende Kinder) das letzte Mal in der deutschen Geschichte eine wichtige Rolle spielten. Solch eine über die eigentliche Handlung des Librettos hinausdeutende Ebene fehlt bei Baesler und so kommt das Geschehen nicht über eine harmlose Quasi-Nacherzählung hinaus. Der einzige Punkt, an dem ich Baesler einen halbwegs interessanten Ansatz zugestehe, ist der, dass die Familie nicht wie sonst oft dargestellt, "aus Tradition" arm ist, sondern bis vor kurzem eine sehr wohlhabende Familie gewesen sein muss, die nun durch irgendein Unglück in die finanzielle Misere gestürzt wurde. So werden zu Beginn des Stücks wertvoll erscheinende Gegenstände (u.a. ein großes Porträt von Richard Wagner) aus der Wohnung geschafft und Mutter Gertrud muss ihre kostbare Kette dem Gerichtsvollzieher vermachen. Die Haushälterin scheint jedoch noch im Budget zu sein - deren lange Nase und humpelnder Gang lässt dann aber auch schon früh darauf schließen, dass sie im Laufe des Stücks den Hexenpart übernehmen wird. Der Einheitsraum von Harald Thor erinnert stark an das letzte Bild aus der "Regimentstochter" und auch dessen Aufbrechung kommt einem diesbezüglich recht bekannt vor. Würde ich die Felsenstein-Inszenierung nicht kennen, dann hätte ich Baeslers Arbeit wohl etwas wohlwollender wahrgenommen, so wirkt sie über weite Strecken leider nur wie ein oberflächlicher Abklatsch.


    Musikalisch-gesanglich wurde unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt Solides geboten - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Michaela Maria Mayer (Gretel) und das neue Ensemble-Mitglied Silvia de La Muela (Hänsel) geben ein passendes Geschwisterpaar ab (mitunter würde man sich gegen das spätromantische Orchester einen Tick mehr Durchsetzungsvermögen wünschen), Ekatarina Godovanets hält sich stimmlich schadlos, die Wortdeutlichkeit lässt jedoch etwas zu wünschen übrig. Jochen Kupfer ist vom Typ hier eine exzellente Besetzung, sein mondäner Habitus passt zwar eigentlich weniger zum ruppig-liebenswerten Besenbinder, hier ist die Rolle jedoch dementsprechend angelegt. Über seine Gesangstechnik lässt sich bekanntlich streiten, ich kriege leider nie den Eindruck ganz los, dass er irgendwie Fischer-Dieskau zu imitieren versucht ... Leila Pfister als Hexe geht in Ordnung ohne wirklich zu glänzen, Sand- und Taumännchen erledigt Csilla Csövári gekonnt.


    Alles in allem eine durchwachsene Sache, was hauptsächlich an der Inszenierung liegt. Das ein oder andere "Bühchen" hätte hier nicht geschadet ...

    Lieber Harald,


    endlich jemand, der mir den Glauben an das Forum zurückgibt - und das mit seinem ersten Beitrag! Du bist der erste, der (im Gluckjahr) ein Werk von Christoph Willibald Gluck nennt. Ich will die bisherige Gluck-Absenz nicht kommentieren ...


    Lieber Peter,


    willst Du mir erzählen, dass Dein "Glaube an das Forum" davon abhängt, ob jemand Deinen Lieblingskomponisten bei so einem ollen Ranking nennt? ;+)


    Kein Lortzing, kein Bizet, kein Offenbach - wie soll ich diese Lebenslüge übertauchen? Crudele! Du hast kein Herz! Wenigstens 20 Opern hättest Du doch erlauben können!


    Mein lieber Waldi,


    Du wirst es kaum glauben, aber es gab in den letzten Jahren doch immer auch einige, die meinten, sie bekämen keine 15 zusammen, ich möge doch das Ranking auf 10 oder besser gleich 5 zurückschrauben. Wenn beide Seiten mosern, dann scheine ich einen ganz guten Mittelweg gefunden zu haben ... ;+)


    Es grüßt Dich herzlich der Herzlose

    Die Capriccio-Opernmeisterschaft 2014: Eure 15 Lieblingsopern

    Liebe Capris,


    ich bin ja nun in letzter Zeit nicht mehr so oft hier unterwegs, aber das traditionelle Opern-Ranking darf natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen!


    Die Spielregeln sind die gleichen wie immer:


    - es MÜSSEN 15 Opern genannt werden
    - neben dem Titel sollte auch der Komponist genannt werden, insbesondere in Fällen, in denen ein Stoff mehrmals vertont wurde
    - sie MÜSSEN von Platz 1 bis 15 durchnummeriert sein (falls das nicht der Fall ist, dann werde ich selbst die genannten Opern durchnummerieren, und zwar in der Reihenfolge, in der sie gelistet wurden)
    - es darf NICHT gesplittet werden (keine Doppelplatzierungen!)
    - Wagners "Der Ring des Nibelungen" darf NICHT als eine Oper genannt werden, sondern MUSS in seine vier Bestandteile zerlegt werden, für vergleichbare Fälle gilt selbiges
    - Jedes Foren-Mitglied darf nur EINE Liste posten
    - Postings dürfen grundsätzlich kommentiert werden, tiefergehende Fachdiskussionen bitte ich jedoch in einen anderen Thread auszulagern
    - Das Stimmrecht darf nicht an andere Mitglieder des Forums abgetreten werden.


    EINSENDESCHLUSS IST DER 31.12.2014, 23:59 Uhr!


    Letztes Jahr wurde doch tatsächlich zum ersten Mal das Mozart'sche Gewinner-Abo etwas gestört: "Don Giovanni" musste sich den Platz an der Sonne punktgleich mit Wagners "Tristan und Isolde" teilen. Auch dahinter kam es zum direkten Duell zwischen Mozart und Richard I., hier hatte der Salzburger die Nase hauchdünn vorne (auch wenn Wagner ja einen ganz schönen "Zinken" hatte ;)). Nun ja, man darf gespannt sein, ob es wieder zu einem Herzschlagfinale kommt ...


    Ich freue mich natürlich, wenn wieder viele von Euch mitmachen! :juhu:


    Hier noch die Ergebnisse aus den letzten Jahren:


    Die Capriccio-Opernmeisterschaft 2013


    Die Capriccio-Opernmeisterschaft 2012


    Die Capriccio-Opernmeisterschaft 2011


    Die Capriccio-Opernmeisterschaft 2010


    Die Capriccio-Opernmeisterschaft 2009

    STAATSTHEATER NÜRNBERG, Premieren


    TURANDOT (Puccini), 04.10.2014
    R: Calixto Bieito ML: Peter Tilling


    HÄNSEL UND GRETEL (Humperdinck), 02.11.2014
    R: Andreas Baesler ML: Guido Johannes Rumstadt


    FAUSTS VERDAMMNIS - Konzertant (Berlioz), 22.11.2014
    ML: Guido Johannes Rumstadt


    QUAI WEST (Campo), 17.01.2015
    R: Kristian Fredric ML: Marcus Bosch


    SINGING IN THE RAIN (Freed/Brown)
    R: Melissa King ML: Gábor Káli


    KÖNIG ROGER (Szymanowski)
    R: Lorenzo Fioroni ML: Jacek Kaspszyk


    SIEGFRIED (Wagner)
    R: Georg Schmiedleitner ML: Marcus Bosch


    EIN MASKENBALL (Verdi)
    R: Vincent Boussard ML: Marcus Bosch


    DIE HOCHZEIT DES FIGARO (Mozart)
    R: Mariame Clement ML: Peter Tilling



    Wow, hätte nicht gedacht, dass die Nürnberger sich die Dienste von Bieito sichern könnten. Bin gespannt. "Turandot" ist sicher ein gefundenes Fressen für ihn. ;+)

    Danke für deinen Bericht, DiB!


    Ich persönlich finde die Regieeinfälle sowie das Bühnenbild (Leichen von Kindersoldaten, Telegrafenmaste oder Autoreifen) sehr gut, und ich bin mir sicher, dass Wagner sich so etwas auch gedacht hat als er die Oper schrieb!


    Äh ... hab ich da was verpasst oder warum bist Du auf einmal offen für solche Einfälle??? Oder ist das Satire? Die Kindersoldaten haben sich mir ehrlich gesagt nicht so wirklich erschlossen, obwohl das Bild schon recht beeindruckend war. War das das letzte Aufgebot eines Krieges? Da fehlt mir irgendwie der Bezug. Den umgekippten Telegrafenmasten hab ich schon mal in der Walküre im ansonsten schwachen Dorst-Ring in Bayreuth gesehen ...


    Zitat

    Hast du vielleicht das Orchester gesehen? Wieviele Harfen standen denn da? War es volles Orchester oder reduziert? Und wie fandest du den Walkürenritt? Hat der ordentlich gescheppert? :)


    Uff, die Harfen habe ich nicht gezählt und ich kann Dir jetzt auch nicht genau sagen, ob das Orchester reduziert war.. Bosch hat es an einigen Stellen aber schon krachen lassen. Walkürenritt war gut.


    P.S.: Du hast schon wieder mal mein Kürzel vermurkst! :wut2: ;+)

    Wagner: "Die Walküre" - Staatstheater Nürnberg, 05.04.2014 (Premiere)

    Jetzt hat es doch wieder viel länger gedauert, als ich dachte. Aber nun bring ich's hinter mich, wenn auch in erheblich kürzerer Form als beim "Rheingold" ... ;+)


    Am 5. April hatte also der zweite Teil des neuen Nürnberger "Rings" unter der Regie von Georg Schmiedleitner und der musikalischen Leitung von GMD Marcus Bosch Premiere. Um das Fazit gleich vorwegzunehmen: Gesanglich legte die Produktion gegenüber dem "Rheingold" erfreulicherweise zu, szenisch war sie dagegen - trotz einzelner schöner Stellen und einem starken Schlussbild - eher ein Rückschritt. Denn der vielversprechende Ansatz aus dem Vorabend, den "Ring" als eine ökologische Katastrophe zu erzählen, verläuft sich bereits am 1. Tag im Nirgendwo. Zwar residiert Wotan in einem Beton-Bunker und im Bühnenhintergrund sind als eine Art Analogie zum Plastikfalschenteppich aus dem Rheingold Berge von Autoreifen zu sehen, doch die konzeptionelle Saat, die im Rheingold gestreut wurde, wird leider nicht konsequent weiterentwickelt, sondern verkümmert als Randnotiz neben dem Drama der Figuren. Das ist bedauerlich, denn ein wirklich großer "Ring" ist für mich mehr als die Summe seiner Teile, verfügt über eine Kernidee, die die gesamte Tetralogie durchzieht. Vielleicht liege ich auch falsch und Schmiedleitner schafft den großen Bogen doch noch - nach der "Walküre" habe ich daran jedoch ernsthafte Zweifel. Erschwerend kommen - für Schmiedleitner sehr ungewöhnlich - auch noch einige handwerkliche Schwächen dazu. So geht z.B. das Eingreifen Brünnhildes und Wotans in den Siegmund-Hunding-Zweikampf am Ende des 2. Aktes vor einer riesigen Projektion der zwei Kombatanten im düsteren Bühnenhintergrund unter. Dem 3.Akt, der sich ja ganz essentiell um Brünnhildes Aufbegehren gegen Wotan durch dieses Eingreifen dreht, wird somit die kontextuelle Grundlage geraubt. Auch die "Abstellmulde" für Wotans Speer über dem Soffleuse-Kasten wirkt etwas hilflos: Dort wird der Speer regelmäßig "zwischengelagert", wenn nicht mit ihm hantiert wird. Schmiedleitners Inszenierung ist nicht wirklich schlecht, sie ist stellenweise für sich genommen sogar gut (das trashige Riesen-Billbord-Plakat mit der Aufschrift "Wir rufen Dich!" passt z.B. sehr gut zu den wilden Walküren im 3.Akt) und meistens auch unterhaltsam, aber bemerkenswerte Ideen und Erkenntnisse im Hinblick auf einen konzeptionellen Überbau sind schwerlich zu finden, bzw. einfach nicht klar herausgearbeitet.
    Dass die Premiere trotzdem ein Erlebnis wurde, hat die Produktion der musikalisch-sängerischen Seite zu verdanken. Das lag zum einen an Marcus Boschs temperamentvollem, aber doch transparentem Dirigat, meiner Meinung nach seine beste Leistung seit Amtsantritt in der Frankenmetropole (das "Rheingold" war aber auch schon klasse). Einzig die Winterstürme waren mir etwas zu gehetzt. Sängerisch wurden vor allem die Akte 2 und 3 zum Hochgenuss, das Highlight des Abends war sicherlich die phänomenale Leistung von Rachael Tovey als Brünnhilde - diese Brünnhilde hat ohne wenn und aber internationales Format, man ist fast geneigt, von "Weltklasse" zu sprechen. Vom zarten Piano bis zur strahlend-kraftvollen, dennoch jugendlich-dramatisch gefärbten Höhe erwies sie sich als stimmlicher Glücksfall für die Rolle. Dass Tovey körperlich zur Fraktion der recht stämmigen Brünnhilden zählt und in ihrem Aktionsradius dadurch manchmal etwas eingeschränkt ist, sei da gerne verziehen. Auch schauspielerisch wusste sie zu überzeugen. Eine weitere grandiose Gesangsleistung lieferte Antonio Yang als Wotan, der im "Rheingold" noch den Alberich gab. Man mag sich kaum vorstellen, was dieser Wotan hätte sein können, wenn Yang darstellerisch auf gleichem Niveau agiert und der Figur mehr Facetten und Tiefe verliehen hätte ... Das dritte Glanzlicht des Abends war die Fricka von Roswitha Christina Müller, die einmal mehr mit ihrem herrlichen Mezzo und keckem Spiel zu begeistern wusste. Ein eingeschränktes Lob verdiente sich Ekatarina Godovanets als Sieglinde, die ihre Partie gut bewältigte, der jedoch bei den Ausbrüchen manchmal die letzte Power fehlte, um einen wirklich vom Hocker zu reißen. Ihr Spiel mutete zudem mitunter etwas zu diffus-somnambul an, die Ausgestaltung des Textes nicht optimal. Solide präsentierte sich der im "Rheingold" noch als Wotan agierende Randall Jakobsh in der Rolle des Hunding, einzige sängerische Enttäuschung des Abends war Vincent Wolfsteiner als Siegmund. Während er als Loge mit seiner hemdsärmeligen Art und seinem oft etwas kehlig-engem Ton gut passte, konnte er mich als Siegmund nicht wirklich überzeugen.


    Summa summarum: Aufgrund der z.T. herausragenden sängerisch-musikalischen Leistungen ist ein Besuch der Nürnberger "Walküre" sehr zu empfehlen, die Inszenierung ist durchwachsen und im Hinblick auf die Gesamt-Konzeption des Rings etwas enttäuschend, insgesamt aber dennoch sehenswert.

    Im Zusammenhang mit dem großen Videospiel-Crash 1983 wird ja auch regelmäßig das "E.T."-Spiel genannt, das dann als Beispiel für katastrophales Spieldesign herhalten muss, welches den (vorübergehenden) Kollaps der Branche mit zu verantworten hatte.


    Zum Brüllen: Drehbuchautor Zak Penn ("Last Action Hero", "X-Men", "Incredible Hulk") will zusammen mit einem Doku-Team der Legende (?) nachgehen, dass ATARI 1983 Millionen von nicht verkauften "E.T."-Modulen in der Wüste von New Mexico verbuddeln ließ. Bagger und LKWs sind schon angerollt ... :mlol:


    "http://gizmodo.com/the-atari-e-t-landfill-excavation-starts-today-what-w-1568029345"

    Am Theater Regensburg hatte kürzlich das Videospielmusikkonzert "VIDEOGAMES_in Concert" Premiere, es folgen noch zwei weitere Aufführungen am 13.4. und 10.5. Weitere Infos gibt es hier:


    "http://www.theater-regensburg.de/neuigkeiten/details/videogames-in-concert-gerwin-eisenhauers-boom-video-blink-and-remove-special-guest-markus-en.html"