Beiträge von Babayaga

    Naive Rückfrage: wie kann ich den Link öffnen? Muss ich mich wirklich bei Google "anmelden" - was derzeit erscheint, wenn ich mich weiterverbinde?


    Danke für die Info - Babayaga.

    ... weil der Anteil der Brustresonanz ( " Bruststimme" ) gegen Null geht

    So sei bedankt, mein lieber gioachino!! Nach einer solchen "technischen" Erklärung suchte ich für meine Un-Berührtheit beim Klang der Counterstimmen.
    Dass der Bristkorb als Resonanzkörper eine wesentliche Rolle spielt, kann sich auch eine nicht-professionelle Sängerin vorstellen. Mein Zusatzfrage wäre noch offen: ändert das was an den Obertönen? Oder sind die fürs Timbre nicht so ausschlaggebend?

    Ich weiß zwar nicht, was ein "Counter-Sopran" sein soll

    ... die Abkürzung der Beschreibung aus Graz: "Valer Sabadus singt den Orfeo in Sopranlage, so wie ihn Gluck 1769 in Parma für den berühmten Kastraten Millico bearbeitet hat."
    Und tatsächlich deutlich höher als die Stimme der Mezzosopranistin.
    Das vergleichende Experiment werde ich gerne bei Gelegenheit anstellen! Ich habe im übrigen ein "Counter-Duo" in Nancy (Yuriy Mynenko und Fanco Fagioli in Mozarts Titus) als wesentlich "bewegender" erlebt - was denn aber auch wieder mit dem Unterschied der Bühnen erklärt werden kann: hier die semikonzertante Variante, dort die volle Oper.
    Bleibt ein Thema für mich!

    eine überdurchschnittlich gute Diktion

    ... und ich war dagegen über-metaphorisch, sprich: missverständlich!


    Was ich nicht verstand, war seine stimmliche Ausdrucksweise - der Text war hervorragend zu verstehen! Ich suchte nach Trauer, Freude, Verzweiflung ....und hörte, noch viel mehr fühlte sie nicht. Mir fehlte das sinnliche Element - wenn das jetzt verständlicher ist ?(
    Doch vermutlich liegt die Antwort tatsächlich in der beschriebenen "Reinheit" der Stimme. Hat vielleicht eine Counterstimme weniger Obertöne? Oder so?


    Ich tue mich ja schon schwer mit den männlichen Altstimmen. Und im Sopran höre ich dann nur noch "Schärfe" - was dem Sänger sicher bitter Unrecht tut! Daher will ich das auch ausschließlich auf meinen Empfang schieben, nicht auf den Sender!

    Counter

    Nachdem ich letzte Woche bei "Orfeo ed Euridice" in Graz erstmalig einen Counter-Sopran erlebt habe, möchte ich das Thema gerne an Sangesfachleute weitergeben:


    Valer Sabadus sang sicher, stimmig, rein, fein ...usw. Doch er resp.seine Stimme berührte mich nicht. Ich hörte lediglich den Unterschied der Lautstärken - doch ich hörte (und fühlte!) keine Nuancen, keine Zwischentöne, keine Laut-Sprache, nichts für mich "Stimmiges".
    Dafür gibt es sicher mehrere Deutungsmöglichkeiten:
    1. Ich habe seine Sprache nicht verstanden.
    2. Er spricht die Sprache nicht verständlich.
    3. Ein Counter-Sopran singt genau so.
    4. Gluck hat das so komponiert.
    5.???


    Daher bitte ich die Stimmkundigen, mir eine Hilfestellung zu geben: welche Möglichkeiten der "Zwischentöne", der vokalen Gestaltung, hat ein Counter? Muss ich hier "einfach anders" hören als bei den entsprechenden Stimmlagen der Frauen? Oder ist es eine Frage des Könnens? Oder ...?

    Ein absolutes Hammerprogramm, welches man so nur ausgesprochen selten zu hören bekommt, und das von einem der momentan besten Pianisten weltweit.

    ... und ich kann nicht dabeisein! Mein Alternativprogramm ist zwar auch ganz reizvoll, aber eher auf dem Sektor "Landschaft und Natur" : ich werde also irgendwo auf den Lofoten ein paar Takte vor mich hinsummen ... und wünsche Euch in Berlin einen tollen Abend :wink: !!


    LG, Babayaga.

    Mal so zwischendurch

    ein herzliches Dankeschön an Alexander K. für die Pflege dieser "Auskunftei" ! Ich finde immer wieder einen Tipp, der mir sonst entgangen wäre - und bislang hat sich jeder gelohnt :kuss2: !


    Ich hoffe, Du kannst dran bleiben - und freue mich jetzt erst mal auf einige der Sonntags-Ideen :spock1:


    LG, Babayaga.

    heute Abend...

    Ja, liebe Maggie - finde ich eine gute Idee - bin leider selbst nicht darauf gekommen. Würde meine Stimmung derzeit mitnehmen: sehr warmer Sommerabend, Dämmerung, Vollmond, diverse Sternbilder zeigen sich klar - also eigentlich nicht in Worte zu fassen. Dafür gibt es dann Musik!
    Danke für die Anregung, werde ich für morgen vorbereiten - mal sehen, ob's dann auch noch stimmt...
    Babayaga.

    Gabriele Wohmann ist im Alter von 83 Jahren gestorben

    Ihre Kurzgeschichten mit dem teilweise bitterbösen (oder auch einfach sehr klaren ...) Blick hinter die vermeintliche Idylle des Familienlebens gehörten zu meiner sprachlichen Erziehung. Und prägten mit meine Vorstellung von einer Klärung der Verhältnisse durch Klarheit der Worte.


    Friede sei ihr!


    Babayaga.

    Und in der Zauberflöte in München, einem der letzten edlen liebevollen kleinen Klassik CD Fachläden in Deutschland mit großartiger persönlicher Beratung:

    Ich kenne da Einen, der mir vor Betreten dieses Ladens sicherheitshalber seine Kreditkarte gibt - das persönliche Budget ist sonst gefährdet 8+) !! Es ist wirklich überwältigend, welche Schätze sich da auf und unter dem Ladentisch verbergen ...

    Und ich konnte und kann mich vielfach mehr an seinen Grafiken begeistern als an seinen Worten!
    Er hatte sich bei mehreren Talenten / Fähigkeiten / Begabungen für das Schreiben entschieden. Was ich immer mal wieder, und in den letzten Jahren zunehmend, bedauert habe.


    Tja - und so schnell kann sich das ändern:



    leider hat Martha Argerich wegen einer fiebrigen Erkältung ihre Mitwirkung am 1. April abgesagt.


    Wir freuen uns sehr,
    dass wir für diesen Abend den Pianisten Denis Kozhukhin
    gewinnen konnten.



    Das neue Programm sieht wie folgt
    aus:



    DUO-RECITAL


    Violine: Gidon
    Kremer

    Klavier: Deniz
    Kozhukhin


    1. April 2015 | 20:00 Uhr


    Philharmonie
    Berlin




    Mieczysław Weinberg Sonate Nr. 2 op. 95 für Violine solo


    Johannes Brahms 7 Fantasien Op. 116 für
    Klavier


    Mieczysław Weinberg Sonate
    Nr. 3 op. 126 für Violine solo


    César
    Franck
    Sonate A-Dur für Violine und Klavier FWV
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