Beiträge von Babayaga

    Hmmmmmmmmmm - jetzt weiß ich erst mal nicht weiter. Denn ich bin, wie gesagt, nicht im "Musikbereich" lehrend. Vielleicht sind da andre Maßstäbe dran?
    Bei mir/ uns: Psycho - Sozial - Pflege - Unterricht + Supervision ist eine Wochenstundenzahl von 20 (lehrend, nicht arbeitend!) schlicht Obergrenze. Danach gehts sicher auch noch ... aber es wird eng mit der Qualität.
    Vielleicht gibt es ja für die die unterschiedlichen Inhalte auch unterschiedliche Anforderungen? Oder anders formuliert: ich brauche nach einer Stunde Supervision eventuell auch eine Stunde Nachbereitung - vielleicht ist das für eine Musklehrerin nicht so?


    Spannend bleibt: was verdient ein/e Musiklehrer/in? Und das Ergebnis wird sein: zu wenig!

    100% waren glaube ich 38 Wochenstunden wobei eine Stunde 45min sind und Schulferien sind "unterrichtsfreie Zeit".

    ...wenn das bedeuten würde: 38 Stunden Unterricht (also keine angerechneten Verwaltungs- Vorbereitungs- oä. Stunden) - dann möchte ich weder Lehrer noch SchülerIn sein! Mit 20 Std. (à 45 Min.) Lehren - womöglich noch im 1:1. - ist ein gesunder Mensch an der Grenze. Wer darüber hinaus geht, überschreitet sie, mit allen Konsequenzen.


    Es bleibt dabei: hartes Brot!


    LG, Babayaga.

    Danke für die diversen Antworten!


    Das sieht ja wirklich so aus, als ob auf dem Musiklehrermarkt ein Konkurrenzkampf "tobt" - und das bei Leuten, die "eigentlich" mal was ganz anderes vorhatten ... nicht schön. Und Berlin ist vermutlich auch in diesem Bereich ein Kessel, in dem sich viele Interessen treffen.


    Nichtsdestotrotz gutes Vorankommen allen SchülerInnen!!


    LG, Babayaga.

    @ Babayaga, was wärest Du persönlich denn bereit zu zahlen ?

    Ach Du jemineh: das ist wirklich nicht das Thema! Ich bin selbst Freiberuflerin und muss mir meine Tagessätze aushandeln - - die entsprechend ziemlich unterschiedlich ausfallen!


    Mich interessiert ehrlich, was eine Musiklehrerin verdient - und ob € 30 "gut bezahlt" sind?


    LG, Babayaga (NICHT als Musik-/ Instrumantallehrerin tätig!)

    .. ein bisschen offtopic: ist das eine allgemein gültige Feststellung von Honorarideen?

    einigermaßen gut bezahle (30 Euro).

    Ich bin einfach geplättet, da meine Eltern vor viiiiiiiiiiielen Jahrzehnten für meinen Klavier-Anfänger-Unterricht bereits DM 35 pro Stunde bezahlten, der beim Prof. lag dann beim doppelten Satz - das wäre "inflationsbereinigt" heute jeweils ein 3stelliger Euro-Bereich! Also die naive Frage: ist das regional derart unterschiedlich? Oder sind die Angebote so üppig, dass eine Schülerin sich das günstigste aussuchen kann?


    Neugierige Grüße,


    Babayaga.

    Ergänzung

    Ich habe nun die MCO-Andsnes- Kombi an 3 Abenden (heißt: Donnerstag, Samstag, Sonntag) erlebt und will nur kurz ergänzen:
    Das Erlebnis des Pianisten als (wie er es in einem Interview gesagt hat) "nicht Dirigenten, sondern Sammelpunkt der Energien" war ein herausragendes! Ich habe erst mal schlicht den höchsten Respekt vor dieser physischen und mentalen Leistung, andererseits war es eben keine Zirkusnummer, sondern musikalisch ein Hochgenuss.
    Möglich mit einem Kammerorchester, das offenbar aus lauter Solisten besteht ... In Bonn durften sie bei 3 Strawinski-Streicher-Concerti zeigen, was sie "ohne Klavier" (und lediglich mit einem Konzertmeister als Auftakter) können: SEHR VIEL!
    Ich mache da jetzt keine "Kritik" draus, da ich bereits auf gepacktem Koffer sitze, also nicht wirklich in Ruhe über Einzelnes berichten kann. Darum einfach an ilbravo: freu' Dich auf den nächsten Abend! Die Gegenüberstellung von 1. und 5. Klavierkonzert, die ich heute Abend erlebte, hatte einen ganz besonderen Reiz.
    Wenn's passt, füge ich später gerne ein paar weitere Bonner Eindrücke hinzu. Und danke Dir noch einmal für Deinen Hinweis: ohne den hätte ich VIEL versäumt!
    LG, Babayaga.

    Vor allem, wenn man bedenkt, daß er an den "freien" Abenden dieses Programm u.a. in Bonn aufführt.

    ... und genau dafür habe ich mir vorhin die Karten erworben, angeregt vom Hinweis ilbravos - danke!


    In Bonn sind es an 3 Abenden die Klavierkonzerte + Strawinsky + Schönberg + Chorfantasie - ein Programm, auf das ich richtig neugierig bin. Jetzt hoffe ich, dass sich die Damen und Herren nicht entweder übernehmen oder aber schonen müssen :huh: ..
    Fortsetzung folgt,
    lG, Babayaga.

    Damit, mon Général, hast Du den besten Teil des Abends gehört! Offenbar tat es den Miusikern gut, im Stehen spielen zu müssen - sie entwickelten eine gewisse Verve - die ich im 1. Teil schmerzlich vermisst habe. Dass ich mich einmal beim Schumann-Cellokonzert langweilen könnte - das war in meinen kühnsten Fantasien nicht drin. Und der Solist (Gautier Capucon) war nicht unschuldig an dem Eindruck - noch eine Ent-Täuschung.


    Damit geruhsamen Feierabend und LG, Babayaga.

    Das was ich von dieser Seite an "Publikum" bekomme, fällt im Vergleich zu den normalen regelmäßigen Nutzerzahlen meiner Seite praktisch überhaupt nicht in Gewicht. Wie gesagt, in dieser Hinsicht gibt überhaupt keinen Anlass die Bedeutung Capricciosi auch nur irgendwie überzubewerten.


    Das erleichtert vielleicht auch den Abschied? Wir (Capricciosi) werden Dir nicht wirklich fehlen - das ist doch mal eine nicht tiefer zu interpretierende Aussage!

    Ich habe zu diesem Thema die Reihe "Kauderwelsch" schätzen gelernt - Basics! Mit Büchlein (wirklich mini) und CD. Und bei meinen bisherigen Sprachlektüren humorvoll anregend.


    Aber bei Deiner Idee, Altgriechisch und das Verständnis von Verkehrsschildern in einem zu lernen, hakt was bei mir! Ersteres bräuchtest Du ja "nur" bei der Lektüre von Philosophen/Schriftstellern jeder Fakultät - letzteres aktuell. Wobei natürlich die "alten Griechen" derzeit mit neuem Vokabular/Grammatik zitiert werden. Das Alphabet jedenfalls und die Grundgrammatik sind dieselbe, also könnte Dir das Neugriechisch eigentlich "ausreichen".


    Viel Erfolg! Babayaga.

    Nun, da Du mein Posting zitierst, fühle ich mich direkt gemeint und reagiere.
    So ganz wohl war Dir ja offenbar selbst nicht mit Deinem Anliegen: also ist der Gedanke, dass hier jemand etwas einseitig die Vorteile eines Forums nutzen möchte, nicht soooo abwegig? Du hast sogar schon eine mögliche Reaktion (nämlich keine) vorab überlegt, Dich dann aber umentschlossen. Um nun Deinerseits in die Vorwurfshaltung zu gehen.
    Ich beziehe allerdings lediglich einen Punkt auf mich: ich war mißtrauisch - und habe nicht automatisch die "Unschuldsvermutung" walten lassen. Was ich auch genau so zum Ausdrück gebracht habe. Weder sprach ich von "Unverschämtheit", noch habe ich "genörgelt", und der Hinweis auf Deine Ressourcen war eine direkte Aufforderung, keine Anspielung. Wenn Du das als "beinahe mutwillig anmutende Verständnislosigkeit" betrachtest, dann haben wir tatsächlich sehr unterschiedliche Auffassungen von einem Dialog unter bislang noch völlig Fremden!


    Es ist schön, dass Dir ein anderes Posting ganz offenbar weiterhelfen konnte! (Und das ist jetzt ohne jegliche Ironie gesagt). Und ich hoffe, dass sich Deine Prüfungsvorbereitungen bewähren, Du dann irgendwann vielleicht als Stud. Mus. hier mitwirkst.
    Damit erneut Toi-toi-toi!

    Liebe/r Quintparallele,


    so recht klar ist mir nicht, wie Du Dir das vorgestellt hast: Du wirst angesichts einer schwierigen Aufgabe Mitglied in einem passenden Forum - und bekommst dort die richtige Lösung? Sorry, wenn ich das missverstanden habe - doch irgendwie hat mir Dein Anliegen ein solches Rüchlein!


    Die von Peter angebotene Unterstützungsseite ist Dir nicht "kurz, aber präzis und prägnant" genug??? Ehem, liebe/r Quintparallele, da frage ich mich schon, ob Du das Forum nicht verwechselst mit .....??
    Jedenfalls hoffe ich für Dich, dass Du Dich in den nächsten Tagen auf Deine sicher doch vorhandenen eigenen Fähigkeiten und Ressourcen besinnst, um damit ein ganz gelungenes Referat zu halten (ich unterstelle jedenfalls den Prüfern, dass sie bei der Aufnahme zum Studium noch nicht die Kenntnisse eines Diplomanden erwarten!).


    Toi-toi-toi! :thumbup:


    Babayaga.