Beiträge von Babayaga

    Counter

    Nachdem ich letzte Woche bei "Orfeo ed Euridice" in Graz erstmalig einen Counter-Sopran erlebt habe, möchte ich das Thema gerne an Sangesfachleute weitergeben:

    Valer Sabadus sang sicher, stimmig, rein, fein ...usw. Doch er resp.seine Stimme berührte mich nicht. Ich hörte lediglich den Unterschied der Lautstärken - doch ich hörte (und fühlte!) keine Nuancen, keine Zwischentöne, keine Laut-Sprache, nichts für mich "Stimmiges".
    Dafür gibt es sicher mehrere Deutungsmöglichkeiten:
    1. Ich habe seine Sprache nicht verstanden.
    2. Er spricht die Sprache nicht verständlich.
    3. Ein Counter-Sopran singt genau so.
    4. Gluck hat das so komponiert.
    5.???

    Daher bitte ich die Stimmkundigen, mir eine Hilfestellung zu geben: welche Möglichkeiten der "Zwischentöne", der vokalen Gestaltung, hat ein Counter? Muss ich hier "einfach anders" hören als bei den entsprechenden Stimmlagen der Frauen? Oder ist es eine Frage des Könnens? Oder ...?

    Ein absolutes Hammerprogramm, welches man so nur ausgesprochen selten zu hören bekommt, und das von einem der momentan besten Pianisten weltweit.

    ... und ich kann nicht dabeisein! Mein Alternativprogramm ist zwar auch ganz reizvoll, aber eher auf dem Sektor "Landschaft und Natur" : ich werde also irgendwo auf den Lofoten ein paar Takte vor mich hinsummen ... und wünsche Euch in Berlin einen tollen Abend :wink: !!

    LG, Babayaga.

    Mal so zwischendurch

    ein herzliches Dankeschön an Alexander K. für die Pflege dieser "Auskunftei" ! Ich finde immer wieder einen Tipp, der mir sonst entgangen wäre - und bislang hat sich jeder gelohnt :kuss2: !

    Ich hoffe, Du kannst dran bleiben - und freue mich jetzt erst mal auf einige der Sonntags-Ideen :spock1:

    LG, Babayaga.

    heute Abend...

    Ja, liebe Maggie - finde ich eine gute Idee - bin leider selbst nicht darauf gekommen. Würde meine Stimmung derzeit mitnehmen: sehr warmer Sommerabend, Dämmerung, Vollmond, diverse Sternbilder zeigen sich klar - also eigentlich nicht in Worte zu fassen. Dafür gibt es dann Musik!
    Danke für die Anregung, werde ich für morgen vorbereiten - mal sehen, ob's dann auch noch stimmt...
    Babayaga.

    Gabriele Wohmann ist im Alter von 83 Jahren gestorben

    Ihre Kurzgeschichten mit dem teilweise bitterbösen (oder auch einfach sehr klaren ...) Blick hinter die vermeintliche Idylle des Familienlebens gehörten zu meiner sprachlichen Erziehung. Und prägten mit meine Vorstellung von einer Klärung der Verhältnisse durch Klarheit der Worte.

    Friede sei ihr!

    Babayaga.

    Und in der Zauberflöte in München, einem der letzten edlen liebevollen kleinen Klassik CD Fachläden in Deutschland mit großartiger persönlicher Beratung:

    Ich kenne da Einen, der mir vor Betreten dieses Ladens sicherheitshalber seine Kreditkarte gibt - das persönliche Budget ist sonst gefährdet 8+) !! Es ist wirklich überwältigend, welche Schätze sich da auf und unter dem Ladentisch verbergen ...


    Tja - und so schnell kann sich das ändern:


    leider hat Martha Argerich wegen einer fiebrigen Erkältung ihre Mitwirkung am 1. April abgesagt.

    Wir freuen uns sehr,
    dass wir für diesen Abend den Pianisten Denis Kozhukhin
    gewinnen konnten.


    Das neue Programm sieht wie folgt
    aus:


    DUO-RECITAL

    Violine: Gidon
    Kremer

    Klavier: Deniz
    Kozhukhin

    1. April 2015 | 20:00 Uhr

    Philharmonie
    Berlin



    Mieczysław Weinberg Sonate Nr. 2 op. 95 für Violine solo

    Johannes Brahms 7 Fantasien Op. 116 für
    Klavier

    Mieczysław Weinberg Sonate
    Nr. 3 op. 126 für Violine solo

    César
    Franck
    Sonate A-Dur für Violine und Klavier FWV
    8

    Hmmmmmmmmmm - jetzt weiß ich erst mal nicht weiter. Denn ich bin, wie gesagt, nicht im "Musikbereich" lehrend. Vielleicht sind da andre Maßstäbe dran?
    Bei mir/ uns: Psycho - Sozial - Pflege - Unterricht + Supervision ist eine Wochenstundenzahl von 20 (lehrend, nicht arbeitend!) schlicht Obergrenze. Danach gehts sicher auch noch ... aber es wird eng mit der Qualität.
    Vielleicht gibt es ja für die die unterschiedlichen Inhalte auch unterschiedliche Anforderungen? Oder anders formuliert: ich brauche nach einer Stunde Supervision eventuell auch eine Stunde Nachbereitung - vielleicht ist das für eine Musklehrerin nicht so?

    Spannend bleibt: was verdient ein/e Musiklehrer/in? Und das Ergebnis wird sein: zu wenig!

    100% waren glaube ich 38 Wochenstunden wobei eine Stunde 45min sind und Schulferien sind "unterrichtsfreie Zeit".

    ...wenn das bedeuten würde: 38 Stunden Unterricht (also keine angerechneten Verwaltungs- Vorbereitungs- oä. Stunden) - dann möchte ich weder Lehrer noch SchülerIn sein! Mit 20 Std. (à 45 Min.) Lehren - womöglich noch im 1:1. - ist ein gesunder Mensch an der Grenze. Wer darüber hinaus geht, überschreitet sie, mit allen Konsequenzen.

    Es bleibt dabei: hartes Brot!

    LG, Babayaga.

    Danke für die diversen Antworten!

    Das sieht ja wirklich so aus, als ob auf dem Musiklehrermarkt ein Konkurrenzkampf "tobt" - und das bei Leuten, die "eigentlich" mal was ganz anderes vorhatten ... nicht schön. Und Berlin ist vermutlich auch in diesem Bereich ein Kessel, in dem sich viele Interessen treffen.

    Nichtsdestotrotz gutes Vorankommen allen SchülerInnen!!

    LG, Babayaga.

    @ Babayaga, was wärest Du persönlich denn bereit zu zahlen ?

    Ach Du jemineh: das ist wirklich nicht das Thema! Ich bin selbst Freiberuflerin und muss mir meine Tagessätze aushandeln - - die entsprechend ziemlich unterschiedlich ausfallen!

    Mich interessiert ehrlich, was eine Musiklehrerin verdient - und ob € 30 "gut bezahlt" sind?

    LG, Babayaga (NICHT als Musik-/ Instrumantallehrerin tätig!)