Beiträge von Babayaga

    Nach dem originalen Hörgenuß

    Die Lieder haben´s in sich!
    Ich erlebte sie am Wochenende in Berlin erstmalig, dargeboten von Kulmann/Weigle/Berliner Konzerthausorchester - und ich bin fasziniert.
    Sommer bietet nichts "ganz Neues" im Sinne von "noch nie dagewesen ..." - doch mit einer Stimme, die mächtig Umfang, Volumen und Spannkraft braucht, baut er Stimmungen, Fragestellungen und Existenzaussagen über/ um den Orchesterpart. Und nimmt damit seine "Zeitgenossen" im weitesten Sinne (Strauß, Wagner, Mahler) zwar mit hinein, doch hätte ich bei einer entsprechenden Frage nicht gewagt, Einen zu nennen: also doch ein Neuer/ ein Anderer!
    Die Interpretation von Elisabeth Kulmann ist einfach richtig - als hätte Sommer ihr die Lieder in die Kehle komponiert. Sie verfügt über die Bandbreite der Oktaven wie der Timbres, macht aus dem (wahrlich nicht literarisch wertvollen) Text der Dichterin das Musikalisch-möglichste und ist sich mit Sebastian Weigle darin einig.
    Da ich eine Life-Musik-Liebhaberin bin, hoffe ich auf weitere Gelegenheiten. Und habe schon mal vorgeschlagen, den frühen Lebensraum der Dichterin im Rheinland anzusteuern ...

    u.a. off topic

    Lieber Peter,


    jetzt habe ich erneut zum falschen Zeitpunkt die Daumen gedrückt. Allmählich interessiert mich ein Studium, bei dem die Prüfungen "wegen Handwerkern" (wo legen die eigentlich Hand an?!) verschoben werden - und der Prüfling in der Zwischenzeit Gelegenheit für Rezensionen aller Art findet... ?(


    Daneben: die Musik von Philip Glass habe ich in einer Aufführung der Oper " Satyagraha" kennen und schätzen gelernt. Das Kreisen um elliptische Brennpunkte - vom Bonner Beethovenorchester packend interpretiert - fand ich spannend und in gewisser Weise zur Meditation anregend. Gibt es irgendwo auf den Capricciosi-Seiten etwas dazu?


    Neblige Grüße aus dem Rheinland,


    Babayaga.

    die merkwürdigen Zeichen "lebendigen "sollen bedeuten: kursiv geschrieben - warum auch immer das nicht akzeptiert resp. umgesetzt wurde


    [Liebe Babayaga, das hat nicht funktioniert, weil bei Dir unter "Einstellungen" das Häkchen bei "Darstellung von BBCodes aktivieren" fehlte. Hab's korrigiert.
    :wink:
    Gurnemanz]

    Oper aus der Entfernung

    Ich hatte mich -als sehr seltene Fernseherin - auf die Übertragung gefreut, wollte sie mit dem m.E. nach passenden Glas Weißwein "zelebrieren" - und: war enttäuscht! Ich gebe Peter recht, was einzelne gesangliche Leistungen anlangt. Doch mir fehlte der große Bogen, der Spannungsaufbau, die Aufforderung zum Dabeibleiben. Und ich frage mich, woran das lag: Inszenierung zu sehr als "Nummernstücke in Reihung"? Personenführung und Bühnenbild zu statuarisch? Kamerablicke lediglich auf SängerInnen-Konterfei - nicht auf "Bühnengeschehen" (wenns denn überhaupt eines gab ...)? ODER ist das einfach eine Oper, die den lebendigen Musikzauber braucht, um (mich) mitzureißen?
    Im Ergebnis kämpfte ich mit dem Schlaf ... und das lag nicht an der steirischen Scheurebe (= Sämling 88). Mein persönliches Fazit: die nächste "Ariadne" wieder auf der Bühne!

    ... und schon wieder ein Treffer ....

    Wir haben offenbar einen gleichgestimmtem Hang zur "entzückenden Romanze" - danke auch für diese Filmvorstellung!
    Ob Dich jetzt allerdings die inneren Bilder dazu so verwirrt haben oder die offensichtlich frühmorgens beginnende Lernerei, oder ob der "Julianische Kalender" in Wien die Fastenzeit anders legt als im Rheinland - hier ist jedenfalls ganz sicher der Aschermittwoch am 22. Februar. Der 29. wird zwar auch gefeiert, aber nur von wegen Schaltjahr ... (Und für Dich ist dann die Prüfung bereits eine Woche vorüber! Was dann Anlass für einen selbstgeschenkten Blumenstrauß wäre).
    Ich freue mich schon auf die nächste Kinostunde! Wünsche ansonsten weiterhin gute Nerven,
    Babayaga.

    SoSo, lieber Peter - Du lernst also (mit) Beethoven - dann muß die Prüfung ja gelingen! Im Rheinland wäre der Tipp für Aschermitttwoch: ein deutlich sichtbares Aschekreuz auf der Stirn eines ansonsten übernächtigen Gesichtes - -damit könnte den Prüfern die Unbiiligkeit ihrer Terminplanung hoffentlich deutlich werden. Ich werde - wie jetzt vermutlich viele Capricciosi - abwechselnd beide Daumen drücken (natürlich erst, nachdem ich die Handküsse genussvoll angenommen habe...)!
    Guten Endspurt wünscht Babayaga.