Beiträge von Severina

Das Forum ist nun wieder online! Für Fragen und Probleme gibt es hier einen neuen Thread.
Neuregistrierungen sind vorübergehend nicht möglich!

    Ihr Lieben,ihr müsst ganz oben auf Konversationen drücken...und dann geht es fast von ganz alleine...! :)



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :)

    Danke, das habe ich versucht, aber da bekam ich zu meiner Verblüffung die Meldung, dass ich mein Limit für Konversationen bereits überschritten hätte, obwohl ich noch keine einzige getätigt habe! Der Clou ist dann die Forumsmathematik, nach der ich 104(!) von 100% erreicht hätte. Als ich ein bisschen herumfuhrwerkte, stellte ich fest, dass ALLE PNs, die ich seit Gründung von Capriccio geschrieben habe, plötzlich wieder in meiner Postablage stehen, obwohl ich die schon vor Jahren gelöscht habe!!!


    lg Severina

    Kann bitte jemand einem PC-Trottel erklären, wie man in diesem neuen Forum eine PN schicken kann??? Unter dem Avatar ist kein Butten mehr, im Profil finde ich nur "Email schreiben", welche Funktion die Pinnwand hat, weiß ich nicht. Ist das jetzt die neue PN oder kann das dann jeder lesen? (Eine Pinnwand ist für mich was Öffentliches...)
    Ich versuche jetzt seit zwei Stunden, Amaryllis die Lösung für Frage 12 zukommen zu lassen....


    lg Severina, verzweifelt


    PS: Entwarnung! Ich glaub, ich hab's kapiert!

    Ich glaub ich hab's! :jub: Den Typen hab ich gerade in der nicht musikalischen Fassung auf meinem IPOD und der kommt demnächst nach Lille zu Besuch.
    Also auf zum dritten Versuch!!!!!!


    Merci :fee:

    8o 8o 8o Na, dann pass bloß auf Dich auf! Mit Verrückten ist nicht zu spaßen. Vielleicht solltest Du Dir Sascha zur Verstärkung einladen? ;+) Ich kenne übrigens eine Inszenierung dieses Werkes, die tatsächlich in einem Sanatorium spielt, deshalb ist es besonders blamabel, dass ich nicht früher draufgekommen bin. :schaem:
    lg Severina :wink:

    Ich habe diese Oper als solche bisher kaum wahrgenommen udn werde mich nun dank eurer Anregungen aber etwas näher damit befassen.


    F.Q.

    liebe Fairy,
    das solltest Du unbedingt tun, denn die Oper ist nicht nur musikalisch ein Schatz, sondern zählt auch von der Handlung für mich zu den interessantesten überhaupt. Im Freundeskreis erörteterten wir einmal die Frage, welche Oper jeder von uns am liebsten inszenieren würde, und das bei mir ganz eindeutig der Hoffmann. Es gibt hier so viele mögliche Interpretationsansätze, so viele Bedeutungsebenen, dass wohl ein Leben gar nicht ausreicht, um dieses Werk wirklich bis in die tiefste Tiefe auszuloten.
    Wegen dieser Liebe zu den "Contes D'Hoffmann" ist es mir eben auch so extrem wichtig, dass der Sänger der Titelpartie auch ein exzellenter Darsteller ist. Überhaupt wird hier jedem Sänger schauspielerisch einiges abgefordert, Rampensingen geht bei dieser Oper nun wirklich gar nicht. (Deshalb fand ich auch Alfredo Kraus in dieser Partie immer besonders unerträglich, auch wenn er alles perfekt gesungen hat.)
    Araiza zum Beispiel musste immer kämpfen, um über die Runden zu kommen (Nicht im Studio natürlich, wo die Oper häppchenweise eingespielt wurde und er daher immer frisch bei Stimme war), aber er identifizierte sich so 100%ig mit dieser Rolle, "beseelte" sie, um Deinen treffenden Ausdruck wieder einmal zu gebrauchen, zum Mitheulen intensiv, und da verzieh ich ihm gerne, dass er am Ende stimmlich immer in den Seilen hing. Ehrlich gesagt riss er mich mehr mit als Villazón, der bei den zwei Vorstellungen, die ich mit ihm erlebt hatte, bei mir den Eindruck hinterließ, als habe er den Hoffmann noch nicht so 100%ig verinnerlicht.
    lg Severina :wink:


    PS: Sorry, aber korrigieren kann man nur eigene Texte, wir müssen also Deine charmanten Verdreher stehen lassen, aber die sind doch inzwischen Dein Markenzeichen! :D

    Von rasen kann gar keine Rede sein, obwohl ich eben ins Ziel getorkelt bin :sev: Nachdem ich erst eine ganz tückische Geheimbotschaft in MIAMI vermutete, griff ich zum Atlas - und dann ist's wirklich ganz leicht! Papa Haydn hat sich diesen Stoff übrigens auch unter den Nagel gerissen, allerdings mit einem Zusatzwort im Titel!
    lg Sevi :wink:

    Die ausgefuchste Spürnase lag schon mit zwei Lösungsversuchen völlig daneben. Vielleicht wird das jetzige Angebot angenommen, dann hätte ich als Tipp MIAMI anzubieten.


    :wink:


    Emotione

    Miami?????? :stern: :stern: :stern: Ich suche nach einer Barockoper, das klingt mir eher nach Musical???? (Oder ist das nur ein Buchstabencode?)
    Heute ist mein letzter Tag in Wien, diese Nuss will ich unbedingt noch knacken!!!!
    lg Sevi :wink:

    Lieber Areios,
    kennst Du "Nacht" von Edgar Hilsenrath? Darin wird auf beklemmende Art und Weise gezeigt, welche Bestie in fast jedem Menschen schlummert und wie in der Ausnahmesituation eines Ghettos im 2.WK selbst aus den Opfern wieder Täter werden, wenn es ums nackte Überleben geht. Dieser teilweise ebenfalls autobiografisch gefärbte Roman hat mich wirklich schlaflose Nächte gekostet, so aufgewühlt war ich nach der Lektüre.
    lg Severina :wink:

    Liebe Fairy,
    der Komponist von 19 steht auf meiner Ignorierliste, und was den Titel betrifft: So hätten uns manche Männer gern, aber nicht mit uns ;+) :D :D


    Und 20 ist eine Oper, die Du liebst :yes: :yes: :yes: !! Cherubino hat schon eine ganze Auswahl an Latten angeboten, ich reiche Dir noch eine: Hier steht nicht nur die Frau zwischen zwei Männern, sondern auch der Mann zwischen zwei Frauen, und das haben wir erst unlängst eingehend diskutiert!!
    lg Sevi :wink:


    Liebe Severina, nach dem, was ich hier schon alles von dir gelesen habe, schätze ich dich viel zu sehr, als dass ich diese Empörung auf mir sitzen lassen könnte und wollte! :wink: Hier liegt in der Tat ein Missverständnis vor, hätte ich das behauptet, was du verstanden hast, wäre das wirklich gefühllos! Mein Gedankengang war ein ganz anderer: Wir reden hier über einen Mann, der bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges zwanzig Jahre alt war. Wundert es ich da, dass er zum Militär eingezogen wurde? Alles, was sich noch auf den Beinen halten konnte, wurde zum Schluss in diesem Wahnsinnskrieg verheizt, und da soll es eine sensationelle Neuigkeit sein, da solles mich empören, dass ein Mann, der damals Anfang zwanzig war, auch bei der Wehrmacht war und in den krieg gezogen ist? Mich hätte das Gegenteil mehr erstaunt!
    Aber war Eggebrecht denn mehr als ein passiver Mitläufer? Wir sind uns doch sicherlich einig, dass die Verbrecher die sind, die diese Erschießungen angeordnet haben, die, die eine ganze Bevölkerungsgruppe systematisch ausrotten wollten! Die Verbrecher waren doch nicht die armen Hunde, die da im Spalier standen!

    Lieber Lars,
    ich bin sehr erleichtert zu lesen, dass ich Dich offensichtlich wirklich missverstanden habe, wofür ich mich entschuldige. Außerdem scheint die Beweislage wirklich eher dürftig zu sein, wenn ich die letzten Kommentare so lese. Ich dachte anfangs, die Täterschaft von Eggebrecht sei erwiesen.
    Klar konnte man sich gegen die Einberufung nicht wehren, denn ein Nein hätte das Todesurteil bedeutet, und ich hätte sicher auch nur innerlich Nein und nach außen Ja gesagt. Ich bewundere zwar Widerstandskämpfer aufrichtig, bin aber ehrlich genug mir einzugestehen, dass mir dafür höchstwahrscheinlich der Mut gefehlt hätte. (Niemand von uns weiß, wie er sich damals verhalten hätte, ich antworte auf diesbezügliche Fragen immer "Hoffentlich richtig!") Andererseits glaube ich aber auch, dass die Oben schon recht gut einschätzen konnten, wem sie was zumuten konnten. So glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass jemand gegen seinen Willen und seine Überzeugung KZ-Aufseher geworden ist, das hätte ja den ganzen sorgfältig ausgeklügelten Vernichtungsplan gefährdet. Aber das ist jetzt ziemlich OT.....
    lg Severina :wink:

    Ich habe schon vor ein paar Tagen von dieser Geschichte gelesen, ich weiß nicht mehr in der Online-Ausgabe welcher Zeitschrift. Ich weiß, wer Herr Eggebrecht war und welche Bedeutung er hatte, aber trotzdem habe ich mich schon da gefragt, ob das denn jetzt eine Nachricht ist, gar eine Sensation. Weder hat mich diese Geschichte erstaunt, noch verändert sie mein Bild von Eggebrecht und meine Wahrnehmung seiner Werke.
    Hat es nicht in letzter Zeit zu viele solcher "Enthüllungsgeschichten" gegeben, als dass man sich damit noch Feinde machen könnte? Sind sie nicht zu etwas Gewöhnlichem geworden und ist nicht vor allem die Enthüllung von Nazi-Verstrickungen opportuner als deren Verschweigung? Das nur am Rande als verwunderte und naive Gedanken zu ThomasBernhards Bemerkung, im allgemeinen finde ich diese Sache, wie geschrieben, nicht weiter der Rede wert.


    Liebe Grüße und noch einen schönen vierten Advent,
    Lars

    Lieber Lars,
    nur damit ich Dich richtig verstehe: Die Tatsache, dass Eggebrecht aktiv an Naziverbrechen beteiligt war (kein passiver Mitläufer also), ist für Dich nicht der Rede wert????? Nun, ich muss gestehen, das verändert mein Bild von Dir aber ziemlich...... (Ich hoffe ja auf ein Missverständnis!)
    lg Severina :wink:

    Lieber Cherubino:
    Gottlob bin ich nicht so wie die Titelheldin von 19, deshalb sage ich Dir jetzt was: Den Komponisten mag ich gar nicht :shake: :shake: :shake:


    zu 20: Nein, der Komponist stammt aus einem anderen Land als die Helden seiner Oper, aber die Stadt, in der sie spielt, scheint bei Komponisten äußerst beliebt gewesen zu sein.


    lg Severina :wink:


    Liebe Severina, da kann ich Dir nur zustimmen. Neben seinem Ring (dreimal) habe ich in Köln von ihm noch:Falstaff, Macbetto und Katja Kabanowa gesehen und war stets begeistert. So sollte "Regietheater" (dazu muss man ihn wohl zählen) sein! Er übertreibt nicht und lenkt die Aufmerksamkeit immer auf das Wesentliche der Handlung, wie ich meine.


    :wink:


    Gerd

    Lieber Gerd,
    exakt so sehe ich das auch, ich nenne Carens Stil immer "MM" - moderat modern. Meine liebsten Inszenierungen von ihm sind "Lucia di Lammermoor", "Semele" (umwerfend witzig, was er da aus Händel herausholt) und "Tosca". Leider gibt es offensichtlich nicht allzu viel auf DVD von ihm, denn er hat doch viel in Paris gemacht, das mich brennend interessieren würde.
    Aber wir werden langsam etwas OT :D
    lg Severina :wink:

    Danke, Emotione, das war die Rettung, ich habe nämlich die ganze Zeit verzweifelt nach einem Mordkomplott gesucht und mich noch gewundert, dass es dabei "fröhlich" zugehen soll :S
    Aber jetzt hab ich's! :sev: :sev:


    Mein Tipp: Bei dieser munteren Verschwörung zeigt es sich wieder einmal, dass die Männer schon anno dazumal ohne weibliche Mithilfe aufgeschmissen wären! Angesichts der frostigen Temperaturen in Wien wäre ich übrigens gerne dort, wo dieses Werk spielt.
    lg Severina :wink: