Beiträge von stiffelio

    Von mir auch vielen Dank!

    Das mit dem Operngeschmack stimmt offenbar zumindest für mich, denn ich habe eben eine interessante Entdeckung gemacht: Von den Top 50-Operm kenne ich 42 komplett und weitere 6 zumindest in Auszügen. Nur 6 sind mir völlig unbekannt. Gibt es jemanden, der alle 54 aufgeführten Opern komplett kennt? (Palestrina, vermutlich du, oder?)


    VG, stiffelio

    Alle Jahre wieder...


    1. Beethoven: Fidelio

    2. Verdi: Don Carlo(s)

    3. Wagner: Lohengrin

    4. Wagner: Tannhäuser

    5. Mozart: Zauberflöte

    6. Verdi: La Traviata

    7. Verdi: Simon Boccanegra

    8. Verdi: Stiffelio

    9. Wagner: Parsifal

    10. Schubert: Fierrabras

    11. Schubert: Alfonso und Estrella

    12. Wagner: Der fliegende Holländer

    13. Janacek: Jenufa

    14. Verdi: Un ballo in maschera

    15. Verdi: Luisa Miller


    VG, stiffelio

    Keine Live-Erlebnisse, aber tolle Streaming-Erlebnisse! (manche schon aus 2020, aber egal)


    1. Verdi: Simon Boccanegra

    Die Züricher Inszenierung mit Gerhaher und Fischesser (beide formal vielleicht keine Idealbesetzungen, aber dennoch wunderbar gesungen und gespielt) hätte mich fast mit dem Lockdown ausgesöhnt. Eine intelligentere Umsetzung der AHA-Regeln in einer Operninszenierung kann ich mir nicht vorstellen. Diese Aufzeichnung wird einen besonderen Platz in meiner Raritätenkiste bekommen und so Gott will werde ich sie noch meinen Enkeln zeigen.


    2. Verdi: La Traviata

    Die MET-Konserve mit Natalie Dessay in der Decker-Inszenierung ist immer noch meine liebste. Dessay mag an diesem Abend indisponiert gewesen sein, aber auch so steckt sie andere Top-Sängerinnen noch dutzendweise in den Sack.


    3. Beethoven: Fidelio

    Gleich zwei Highlights: 2020 die Leonore 1806 im ThadW und 2021 der Fidelio an der Opera Comique mit Stagg und Spyres


    4. Mozart: Die Zauberflöte

    Für eine Oper, die schon so oft zu Tode inszeniert wurde, ein überraschend stimmiges, neues Konzept: Steinbruch St. Margarethen, dabei verrückterweise mit einer Idee aus der allerersten Aufführung: Papageno nicht als Profi-Sänger, sondern als Profi-Schauspieler.


    5. Rossini: Il Barbiere

    Noch eine MET-Konserve: Die Kombination aus Mattei und Florez ist einfach die beste. Ewig schade, dass davon keine DVD prodizuiert wurde.


    6. Wagner: Der fliegende Holländer

    Tcherniakov blieb sich auch in Bayreuth treu: diese Inszenierung hat zwar so gut wie nichts mehr mit dem Original zu tun, war aber spannend bis zuletzt. Und mit Grigorian als der stimmlich besten Senta, die ich je erlebt habe.


    7. Verdi: Il Trovatore

    Eine letzte MET-Konserve: Hvorostovsky war ein herrlicher, fieser Bruder, gleich in zwei Besetzungen.


    8. Wagner: Lohengrin

    Die Inszenierung von Bieito in Berlin habe ich bis heute nicht durchschaut und war auch nicht wirklich mein Geschmack, aber mit tollen Stimmen (besonders Mikneviciute als Elsa).


    Meine restlichen Lieblingsopern müssen sich diesmal unfairerweise mit den hinteren Plätzen begnügen:

    9. Verdi: Stiffelio

    10. Verdi: Don Carlos

    11. Wagner: Parsifal

    12. Wagner: Tannhäuser

    13. Schubert: Fierrabras

    14. Schubert: Alfonso und Estrella

    15. Janacek: Jenufa


    Einen besonderen Dank an die liebe Amaryllis: Ohne dich hätte ich letztes Jahr nur im eigenen Opersaft geschmort.

    VG, stiffelio

    Auch von mir ein großes Dankeschön an Quasimodo für die Organisation und die intensive, detailierte Auswertung.
    Ich freue mich sehr, dass es der Don Corlos endlich auf Platz 1 geschafft hat. Verdi hat das so sehr verdient und der Don Carlos, der noch auf keiner meiner Listen gefehlt hat, erst recht.
    Hoffentlich bist du, Quasimodo, nicht zu enttäuscht, dass deine erklärte Lieblingsoper Cosi (Beitrag #11) auf den zweiten Platz verdrängt wurde. Aber letztlich stand ja auch in deiner diesjährigen Liste Don Carlos auf Platz 1.


    VG, stiffelio

    Hier noch schnell meine Liste:


    1. Verdi: Don Carlos
    2. Beethoven: Fidelio
    3. Verdi: Simon Boccanegra
    4. Wagner: Lohengrin
    5. Verdi: Stiffelio
    6. Wagner: Tannhäuser
    7. Wagner: Parsifal
    8. Wagner: Holländer
    9. Verdi: La Traviata
    10. Schubert: Fierrabras
    11. Schubert: Alfonso und Estrella
    12. Janacek: Jenufa
    13. Verdi: Un ballo in maschera
    14. Verdi: Luisa Miller
    15: Verdi: Il Trovatore


    VG, stiffelio

    Verdi: Simon Boccanegra - Zürich, ARTE bis 20.1.2021

    Liebe Capricciosi,


    hat noch jemand den neuen Züricher SIMON BOCCANEGRA auf arte concert (noch bis 20.1.) gesehen? Ich finde, er ist ein sehr interessantes Zeugnis einer Opernproduktion unter Corona-Bedingungen. Homokis Inszenierung hat die Probleme geschickt gelöst und manchmal sogar aus der Not eine Tugend gemacht. Tatsächlich befinden sich immer nur die notwendigen Sänger auf der Bühne, die auch niemals den Sicherheitsabstand unterschreiten und wenn Statisten für die tumultartigen Volkszenen unumgänglich in näheren Kontakt treten, tragen sie Masken. Meistens ist das aber so organisch gestaltet, dass diese Kunstgriffe einem höchstens hin und wieder auffallen, wenn man nicht besonders darauf achtet.
    Absolut genial finde ich das Ende des Prologs und den Zeitsprung zum ersten Akt. Die Jubelstimmen des Volkes zur Dogenwahl sind in Simones Innenleben verlegt, der sich darunter geradezu krümmt und schließlich zu Boden fällt. Dann die Sonnenaufgangsmusik am Meer mit einem kleinen Mädchen als junge Maria/Amelia, die sich, als Simone ihr nachläuft, in die erwachsene Amelia verwandelt. Da hat Homoki eine ganz wunderbare Stimmung eingefangen.
    Wirklich vermissen tue ich den Körperkontakt der Sänger eigentlich nur in der Versöhnungsszene Simone/Fiesco und ein wenig in den beiden Segnungsszenen von Fiesco bzw. Simone. Aber auch diese Szenen kommen dem Optimum des Möglichen relativ nahe. Der eher helle und beeindruckend modulationsfähige, wenn auch nicht sehr durchschlagskräftige Bariton von Gerhaher passt für mein Empfinden sehr gut in diese Inszenierung.


    Wie seht ihr diese Produktion?


    VG, stiffelio

    Lieber Wolfram,


    danke für deine Mühe, ich habe mir die genannten Stellen noch einmal angehört. Gerade "o namenlose Freude" ist wirklich schwierig zu vergleichen, mir war vorher nicht bewusst, wie stark diese beiden Fassungen musikalisch unterschiedlich sind. 1806 ist der Endfassung 1814 bereits viel ähnlicher als 1805.
    Dass Cassily dich stärker berührt als Cutler, kann ich nachvollziehen. Im Vergleich mit Bruns aus der WSO ist mir Bruns trotzdem von diesen Dreien am liebsten. Allein sein letztes "Florestan" wiegt für mich den ganzen Rest der Arie auf.
    VG, stiffelio

    Ansonsten fand ich den zweiten Akt musikalisch, bis auf wenige Momente, insgesamt doch sehr brav. Keine Ahnung, warum das so ist. Bei der Aufführung der Wiener Staatsoper ging es mir übrigens ebenso.


    Ich habe jetzt noch einmal Ausschnitte aus der Blomstedt-Aufnahme gehört, die für mich einen ganz anderen 'Zug' hat, denn da spüre ich eben durchaus noch dieses Existenzielle, dieses Singen und Musizieren, weil es um alles geht. Das fehlt mir hier völlig, gehört aber für mein Verständnis unbedingt zur Leonore, zum Fidelio dazu.


    :wink: Wolfram

    Hallo Wolfram,
    ich habe mir nun seit gestern die Blomstedt-Aufnahme auf youtube angehört (ab Pizarros Arie). Mein Eindruck: Leonore bewältigt die tückischen Sprünge müheloser, Florestan singt kraftvoller, Pizarro eher weniger bösartig, Rocco angstvoller/verhuschter. Aber generell mehr Leidenschaft, mehr "existentielles" Singen konnte ich bisher nicht wahrnehmen. Könntest du mir gezielt Stellen nennen, in denen dir das aufgefallen ist?
    VG, stiffelio

    Na, dann ist das ja jetzt geklärt. Großes Missverständnis wegen sprachlicher Nuancen und zweifelhafter Subtilitäten. Kann offenbar selbst unter Diskutanten vorkommen, die sich gegenseitig respektieren und nicht für blöd halten. Damit wäre das jetzt auch alles von meiner Seite.


    VG, stiffelio

    Ich frage noch einmal: Warum sagt Pizarro das? Und warum hat er Florestan eingesperrt, wenn der gar nichts gegen ihn unternommen hat?

    Pizarro hat Florestan eingesperrt, weil der etwas gegen ihn unternehmen WOLLTE und Pizarro vorher von dieser Absicht erfahren hat und der Durchführung durch das heimliche Einsperren zuvorgekommen ist. Genau dieses Einsperren und dann die Mordabsicht war Pizarros Rache ("ihn, der so oft meine Rache reizte, der mich vor dem Minister enthüllen und mir seine Gunst entreißen wollte.")


    Ich nehme an, das alles, was ch hier zusammengefaßt habe, ist nicht strittig.

    Schön wäre es, aber dann verstehe ich Argonauts Einwände noch weniger.
    VG, stiffeio

    Wäre Florestan Pizarro nicht gefährlich geworden, hätte der doch keinen Grund gehabt, sich an ihm zu rächen. Da er das aber offensichtlich tun will, muss es, wenn es dieser nicht ist, einen anderen Grund geben. Der wird aber nicht genannt. Wenn es ihn trotzdem gibt, erhebt sich die Frage. welcher das ist und woher man von ihm weiß.

    Tut mir leid, langsam verstehe ich überhaupt nicht mehr, was du meinst. Aus dem gesamten Libretto geht doch sehr klar hervor, dass Pizarro als Governeuer verbrecherisch handelt, u.a. indem er Kritiker heimlich einkerkert. Natürlich ist Florestan Pizarro gefährlich geworden, denn Florestan wollte diesen Machtmissbrauch beim Minister anzeigen. Ich finde es aber sehr merkwürdig zu behaupten, man hätte einem Verbrecher "übel mitgespielt" wenn man seine Verbrechen zu Recht anzeigen wollte.


    Gurnemanz : ich vermute, Argonaut bezieht sich auf die Zeile in Pizarros Arie: "Nun ist es mir geworden, den Mörder selbst zu morden". Pizarro meint hier m.E. den Rufmord, als den er Florestans beabsichtigte Anzeige empfindet.

    der Minister ist sicher ein problematischer Punkt für die "politische" Interpretation. ich würde mal so sagen - er verkörpert die Utopie, die Idee, auf die Leonore und Florestan hoffen, und die Rettung wider alle Wahrscheinlichkeit bringt. Pizarro hingegen ist die konkret vorhandene Staatsgewalt.

    Das sehe ich etwas anders. Pizarro steht für den Missbrauch der Staatsgewalt, der Minister für den gerechten Gebrauch. Die Utopie, für die der FIDELIO eintritt, ist ein Staat, in dem kein Machtmissbrauch mehr möglich ist, in dem Gerechtigkeit herrscht.


    VG, stiffelio

    Und warum soll Florestan Pizarro übel mitgespielt haben? Pizarro will sich an Florestan rächen ("ihn, der so oft meine Rache reizte, der mich vor dem Minister enthüllen und mir sene Gunst entziehen wollte"), aber wenn er damit im Recht wäre, müsste er es nicht heimlich tun. Auch das "enthüllen" zeigt ja an, dass Pizarro etwas zu verbergen hat, das Florestan mit Recht offenlegen wollte.


    VG, stiffelio

    Ich verstehe das so: Leonore und Florestan kämpfen für eine gerechtere Welt, in der Machtmissbrauch offen gelegt und niemand mehr willkürlich eingekerkert werden kann. Auch bei Leonore tritt ja ein Wandel ein: zunächst will sie ausschließlich ihren Mann befreien, im Kerker singt sie dann aber - noch ohne ihren Mann erkannt zu haben: "Wer du auch seist, ich will dich retten."
    Sonst könnte es auch einem idyllischen Paar Marzelline-Jaquino eines Tages passieren, dass Jaquino willkürlich eingekerkert wird und somit die Idylle zerstört wäre.


    Im Stück erfährt man, dass Florestan Pizarro übel mitgespielt hat

    Du meinst, dass Pizarro Florestan übel mitgespielt hat, oder? Florestan wollte Pizarros Verbrechen und Machtmissbrauch offen legen und wurde deshalb von Pizarro heimlich gefangengenommen.


    VG, stiffelio

    was wird eigentlich aus Jaquino in der besprochenen Inszenierung? Guckt der "in die Röhre"? Ich meine, wenn Marzelline ihre Verliebtheit inFidelio nicht als Irrtum abstreift, sondern in "wahre Liebe" transformiert, könnte sie sich ehrlicherweise nicht mehr auf Jaquino einlassen, sondern müßte die große Entsagende geben. Und Jaquino wäre angeschmiert.

    Vielleicht antwortet Maria noch, was die konkrete Umsetzung in dieser Inszenierung betrifft. Aber ich denke, dass die Transformierung von Marzellines Verliebtheit in Liebe Jaquino nicht automatisch abservieren muss. Diese Form von Liebe hat ja nichts Geschlechtsbezogenes mehr an sich und man kann sie auch für mehrere Personen empfinden. Eine "eheliche Liebe" von Marzelline zu Jaquino bliebe davon unberührt.


    Danke für das interessante Zitat von Dahlhausen. Das scheint mit der stärkeren Verschränkung der Paare gar nicht so schlecht zu Kratzers Intentionen zu passen.



    Darf ich Dich fragen. Ich habe in irgendeiner Kritik gelesen, dass Wagner zeilenweise aus Fidelio zitiert haben soll und zwar wörtlich. Vielleicht war das eine typische Übertreibung, aber dennoch wollte ich fragen. Ist das so?

    Meinst du, dass Wagner aus dem Libretto zitiert haben soll? Davon wüsste ich nichts, kann ich mir auch schwer vorstellen. Ich verstehe deinen Link eher so, dass Wagner musikalische Phrasen aus dem Fidelio abgekupfert haben soll. Davon ist mir zwar auch nichts bekannt, das könnte ich mir aber eher vorstellen.


    VG, stiffelio


    Wenn ich die reinen Zeiten vergleiche und aufgrund dessen feststelle, dass die Aufführung wohl doch gekürzt war, behaupte ich noch lange nicht, dass ich die jeweiligen Stellen angeben kann und von daher ist das Weitere noch lange kein Offenbarungseid!


    :wink: Wolfram

    Hallo Wolfram,
    könnte die längere CD schlicht daran liegen, dass mehrere Overtüren darauf sind? Die Version von 1806 ist an einigen Stellen anders als 1814, aber eigentlich nicht kürzer.
    VG, stiffelio

    Hallo Maria,
    ich meinte die Spannung, die sich aus dem Gegensatz Verliebtheit (Marzelline in Leonore: ICH) und Liebe (Leonore in Florestan: DU) entwickelt. Meiner Meinung nach wollten Sonnleithner und Beethoven bewusst auf diesen Gegensatz hinweisen. Der wird natürlich bei Kratzer verlagert dadurch, dass Marzelline ihre Verliebtheit in Leonore in Liebe transformieren kann (ihr wird es wichtiger, dass Leonore glücklich wird als dass sie selbst glücklich wird). So interessant und schön das einerseits ist: andererseits wird auf diese Weise eigentich Marzelline zur Hauptperson der Oper, oder? Und da bin ich mir unsicher, ob die Oper - ausdrücklich auch in der Musik - das hergibt.
    So oder so hoffe ich, dass ich mit einer DVD mir bald selbst eine Meinung darüber bilden kann. Meine Recherchen haben zwar nichts Eindeutiges ergeben, aber immerhin Andeutungen, dass eine DVD geplant sein könnte.


    LG, stiffelio


    off topic: Carreras war m.E. ein ganz wunderbarer Stiffelio, eine nahezu ideale Verkörperung. Die gesamte 1993 Version ist für mich unerreicht.

    Hallo Rosamunde,


    deine "vorläufige Antwort" hat viel für sich. Ich werde weiter darüber nachdenken.


    Gerade in der Version 1806 muss man Marzellines Schicksal allerdings nicht ignorieren. Sie singt im letzten Auftritt (statt "Oh weh mir, was vernimmt mein Ohr"): "Zu staunen kann ich mich nicht wehren, doch will ich ihres [Leonores] Glücks mich freun! [Zu Jaquino] Vielleicht sag ich nun nicht nein, nein!"
    Für Pizarro bitten 1805 noch Leonore und Florestan gemeinsam um Gnade und der Minister entscheidet "Der König wird sein Richter sein". Da ist also auch eine Läuterung Pizarros möglich und auch in den späteren Versionen zumindest nicht ausgeschlossen.


    Ich habe den Kratzer-Fidelio leider nicht gesehen, nur darüber gelesen. Weißt du, ob eine DVD geplant ist? Ich hoffe allerdings, dass er mit seiner transformierten Marzelline nicht völlig den Gegensatz verwischt, der m.E. zumindest im 1. Akt bewusst betont wird und für mich ein wesentlicher Bestandteil der Oper ist:
    Marzellines "Wie glücklich will ich werden" versus Leonores "O du, für den ich alles trug".


    VG, stiffelio


    P.S.: Opern mit ziemlich ungebrochenem Happy End sollten sich übrigens unter meinen bevorzugten Opern einige finden lassen: "Alfonso und Estrella" von Schubert zum Beispiel. Oder meine Namensgeber-Oper "Stiffelio" (wenn man die "Bestrafung des Bösewichts" akzeptiert), noch deutlicher in ihrer Weiterbearbeitung "Aroldo".