Beiträge von EinTon

    Da diese Thematik gerade "an anderer Stelle" diskutiert wird:

    Wolfgang Fortner - Phantasie über die Tonfolge b-a-c-h für zwei Klaviere, neun Solo-Instrumente und Orchester (1950).

    Das Stück wurde mW zu einem Bachfest geschrieben und die Töne b-a-c-h bilden den Anfang einer Zwölftonreihe:

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    Mmhm...:


    01. Messiaen - La Transfiguration

    02. Boulez - Pli Selon Pli

    03. Britten - Les illuminations

    04. Sariaaho - La passion de Simone

    05. Berg - Altenberg-Lieder

    06. Ravel - Sheherazade

    07. Britten - Ballad of Heroes

    08. Ligeti - Requiem

    09. Mahler - Das LvdE

    10. Schönberg - 4 Lieder op. 22

    11. Saariaho - Quatre Instants

    12. Brahms - Gesang der Parzen

    13. Britten - War Requiem

    14. Brahms - Deutsches Requiem

    15. Webern - 4 Lieder op. 13

    Aber ich glaube auch, dass eine Eingangsphrase, die eher wie eine Schlusswendung wirkt, so ähnlich häufiger vorkommt.

    Z.B. in folgender Sonate, die ich als Kind / Jugendlicher selber mal gespielt und aufgeführt habe. Die "Schlussphrase" am Anfang hat mich zunächst etwas irritiert:

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    Zum Thema "Jahreszeiten" möchte ich das hervorragende Album "Winter Songs" (1979) der britisch-deutschen Artrock-Band "Art Bears" (Dagmar Krause, Fred Frith, Chris Cutler) erwähnen. Ungeachtet des Albumtitels werden auch andere Jahreszeiten als der Winter erwähnt (etwa in dem Song "The Summer Wheel") und auf dem Albumcover sieht man unter dem (winterlichen) Hauptbild 4 kleine Bilder, die jeweils eine Jahreszeit darstellen.

    Es geht hier allerdings nicht nur um Jahreszeiten: Viele der Songtexte beziehen sich auf Skulpturen aus mittelalterlicher Kathedralen, (v. a. vom Portal der Kathedrale von Amiens), denen von Schlagzeuger und Textdichter Chris Cutler neue, vom ursprünglichen Künstler so nicht intendierte Bedeutungen unterlegt wurden. Dabei schimmert auch manchmal die damalige marxistische Weltsicht Cutlers durch. Inspiriert wurde Cutler zu diesem Thema durch das Buch "Le Mystère Des Cathédrales" von Fulcanelli. Die Musik schrieb Gitarrist und Multiinstrumentalist Fred Frith.



    Hier das Lied "The Winter Wheel", das Gegenstück zum "Summer Wheel":

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    Wen könnte man denn um Erlaubnis fragen, ob das in Ordnung ist? Angenommen, ich möchte eine Funk-Band gründen: welche Vertretung der afroamerikanischen Gemeinschaft müsste ich kontaktieren und um Zustimmung bitten?

    Es wäre dann auch moderne Rock/Popmusik insgesamt in Frage zu stellen, denn deren Rhythmik mit ihren allgegenwärtigen Akzentverschiebungen, Beat/Offbeat etc. hat letztendlich afroamerikanische Wurzeln. Und diese Rhythmik tritt nicht nur bei Bluesrock auf, sondern zB auch bei Genesis, Kraftwerk oder Depeche Mode.

    Hallo,

    ich wollte auf die jüngste Oper von Kaija Saariaho hinweisen. Sie heisst "Innocence" und handelt sowohl von einer Hochzeit als auch von einem Schulmassaker, an dem der Bruder des Bräutigams beteiligt war... Die Musik ist - dem Thema entsprechend - schroffer und expressiver als ich es von Saariaho bisher gewohnt bin.

    Man kann sie die Uraufführung (Aix-en-Provence, 2021) bei ARTE komplett anhören und anschauen. Insgesamt fand ich das Werk und auch die Inszenierung sehr eindrucksvoll:

    Kaija Saariaho: Innocence - Programm in voller Länge | ARTE Concert
    Das Festival von Aix-en-Provence zeigt jedes Jahr eine Uraufführung: 2021 ist es Kaija Saariahos Oper „Innocence“.
    www.arte.tv

    Aus aktuellem Anlass:

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    Feinste Canterbury Musik von 1972.
    Gruß aus Kiel

    Ist ja witzig, dass wir beide hier unabhängig voneinander fast gleichzeitig ein Canterbury-Album posten (bzw. zumindest eines, dass manchmal dieser Stilrichtung zugerechnet wird, wie bei HC.)

    Robert Wyatt hat später auch gelegentlich mit Henry-Cow-Musikern zusammengearbeitet, zB auf dem Benefizalbum "The last Nightingale", (zugunsten eines britischen Minenarbeiterstreiks):

    https://www.youtube.com/watch?v=R0B2nV…RLkW-wmBUnYqfZR