Beiträge von Allegro

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    Ja ... einfach deshalb, weil ich nicht ständig tagelang nur immer das Gleiche spielen mag .... manchmal übe ich aber auch tatsächlich zwei Wochen lang ein und dasselbe Stück - mit ein wenig anderen Sachen dazu als bunte Mischung ... manchmal bleibt ein Stück auch sogar länger als zwei Wochen auf meinem Pult liegen ...


    Und es ist echt erstaunlich: wenn ich es weggelegt und nach Wochen / Monaten wieder hervorkrame, bin ich oft erstaunt, dass so einiges, mit dem ich vorher gekämpft habe, nun fast von selbst "geht". Manchmal fange ich aber auch wieder fast bei Null an ....


    Aber tatsächlich kann ich viele leichtere Sachen als diese Bach-Sonaten mittlerweile vom Blatt spielen; am besten barocke Sachen. Meine Lehrerin hat mir öfters unbekannte Sachen auf`s Pult gelegt und dann haben wir im Duett einfach losgelegt .... 8)

    Ich habe nie behauptet, dass ich BWV 1031 vom Blatt spiele :neenee1:


    Ganz im Gegenteil: den doch recht leicht scheinenden 2. Satz habe ich mir vor vor 4 Jahren für einen "Meisterkurs" in der Schweiz (der auch Laien offensteht) ausgeguckt.

    Vier Wochen vor dem Kurs habe ich angefangen mit dem üben. Und für das, was ich dort dann beim Abschlussvorspiel abgeliefert habe (trotz Anleitung durch den 1. Solo-Oboisten des Tonhalle Orchesters Zürich) schäme ich mich heute in Grund und Boden.

    Es lag zwar auch an der Bergluft, in der die Oboenrohre extrem "schwer" wurden; aber jetzt erst - nach weiteren vier ! Jahren übens daran - habe ich endlich eine schlüssige Artikulation gefunden und werde langsam mit meinem Klang und Ausdruck in diesem Siciliano zufrieden ;)


    Und auch am 1. Satz muss ich weiter fleißig üben, damit er irgendwann mal durchgängig flüssig wird ...

    Querflöten aus Holz (vermutlich Grenadill) sieht man ja schon ab und zu bei Spitzenorchestern. Bei Piccolli natürlich sowieso,

    Wieso "sowieso" ? Gibt es die nicht aus Metall :/ ?



    @ Carola, wenn Du mal irgendwann "Nachschub" brauchst, empfehle ich Dir - um bei Bach zu bleiben - die Sonate in Es-Dur BWV 1031. Am ersten und zweiten Satz versuche ich mich schon lange, und ganz aktuell auch am dritten, jeweils mit großem Vergnügen.

    Und wenn man dann sogar eine für sich persönlich maßgeschneiderte Oboe mit leichtem Gewicht hat, laufen die Finger sicherlich gleich nochmal schneller :)

    Sehr lohnend, aber im abschließenden Vivace ebenfalls richtig schwer (in dem Video ist der Notentext zu sehen) finde ich auch diese Sonate in B:

    Genau diese ist doch die vorhn von Jori genannte 41:B6 :)

    Und die habe ich soeben einmal durchgespielt und finde sie ganz entzückend. Und klar kann ich das Vivace noch nicht im richtigen Tempo ....

    2 x 1-2-3.

    Och - da fehlen ja die schönsten d`Amore-Stücke (abgesehen von der Nr. 4 natürlich) :(

    entschärft wird die Sache dadurch, dass die Oboenstimmen von den E-Hörnern übernommen werden (eine sehr sinnvolle Lösung!)

    :/ Alle Oboenstimmen ? Das kann ich mir gar nicht richtig vorstellen, dass das wirklich schön klingt ... kein strahlendes Gejauchze mehr im Chor .... ???

    An der 1. Oboe bzw. am 1. Hörnchen sitzt diesmal eine gewisse Julia Hantschel, die wohl Weihnachtsurlaub hat; natürlich freue ich mich ungemein darauf, nach langen Jahren wieder einmal etwas mit ihr zusammen zu spielen, aber andererseits will ich mich natürlich auch nicht total vor ihr blamieren....

    Hey - das finde ich ja toll, dass Ihr zusammen spielen könnt :jaja1:

    Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du Dich vor ihr blamieren könntest ... wer weiß, ob sie ohne Dich dort angekommen wäre, wo sie heute ist ;)

    Außerdem - erst vorgestern kam eine entsprechende Mail - soll das für das vierte Adventswochenende geplante Doppel-WO, bei dem ich an der d´amore 1 sitzen soll, auf jeden Fall durchgezogen werden

    Du Glückspilz - das wäre mein Traum, wenn ich denn Profi wäre ....

    Aber was heißt Doppel-WO ? Alle 6 Kantaten ? Oder 2 x 3 ? Oder .... ?


    Ich melde dann übrigens auch schon mal mittelfristigen Nachschub-Bedarf an Rohren bei besagtem überlasteten Rohrbauer an 8)

    Ja - das glaube ich Dir, dass das frustrierend ist.


    Ich jedoch bin seit ca. 4 Jahren eh Orchesterlos und darüberhinaus seit 2 Jahren auch noch Lehrer- und Mitspielerlos. Heißt: ich tröte seither mutterseelen alleine vor mich hin :heul1:

    Aber: ich übe dennoch 5 bis 6 Tage in der Woche. Vielleicht insgesamt nicht mehr ganz so viel wie vorher; aber dennoch bleibe ich am Ball; und zwar für mein eigenes Vergnügen. Und auch, um nicht wieder schlechter zu werden.

    Ganz im Gegenteil: ich will weiter Fortschritte machen. Was sogar tatsächlich auch ohne Lehrer funktioniert :)

    Und zu guter Letzt gibt es noch so viel schöne Musik, die ich spielen bzw. immer besser spielen können will.

    Danke für Deinen Bericht, Alf.


    Das klingt ganz nach meinem Legere-Rohr :rolleyes: So komme ich wenigstens nicht in Versuchung, mir neugierdehalber auch mal ein Silverstein zuzulegen ...

    Nun habe ich mir die Sendung auch mal angehört - sehr interessant. Das wusste ich alles überhaupt noch nicht.


    Und ich muss gestehen: mir gefällt der zartere und flexiblere Klang der "alten", also der vor-Böhm-Flöten besser :versteck2:

    Versuch macht klug ? :rolleyes:


    Darüber, nicht "flach" zu atmen, sondern tief "in den Bauch" brauche ich mich sicher nicht auszulassen - das dürfte Dir wohlbekannt sein und wird sicher auch von Dir so paktiziert ^^

    Aber je weiter das Stück fortschreitet, desto anstrengender wird es. Außerdem kann ich zwischendurch nicht so lange und tief Luft holen wie am Anfang.

    Ich weiß zwar, dass man bei der Flöte deutlich mehr Luft braucht, als bei der Oboe - daher weiß ich nicht, ob mein Tipp hierfür auch passt: vor dem Einatmen erst mal die restliche Luft ausatmen.
    Das ist zumindest das Geheimnis beim Oboespielen - das ich leider auch noch nicht immer verinnerlicht habe :S

    Wenn ich mich dann aber daran erinnere, dass ich vor knapp einem Jahr (nach 30 Jahren Pause) gerade einmal ein paar Weihnachtslieder spielen konnte und Mühe mit der zweiten Oktave hatte, bin ich doch schon ein gutes Stück vorangekommen.

    Das ist doch klasse - und ja, die längeren Abschnitte betrachtend, ist auch für mich deutlich motivierender als nur von Woche zu Woche ....


    Ich habe mir heute mal wieder die nun schon länger nicht mehr gespielte oben erwähnte Bach´sche g-moll (für Flöten h-moll)-Sonate vorgenommen und stelle fest: an einigen Stellen ist es schon etwas flüssiger geworden - an vielen aber noch nicht (vor allem musste ich erst mal ganz viele Notizen von früher ausradieren, weil die mich nur noch verwirren ^^ ), aber: mein Klang und mein Ausdruck sind meiner Einbildung nach an vielen Stellen schon deutlich besser geworden. 8o
    Und ich habe mir auch mal den zweiten Teil des Prestos vorgenommen und festgestellt, dass der gar nicht schlimm ist - wenn man den geänderten Takt berücksichtigt ...
    Ich weiß nur nicht, ob ich mich traue, mir den mal anzuhören wegen des Zieltempos :/