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  • Zitat von philmus: „Zitat von ChKöhn: „"süßliche Klangfarben" gibt es traditionellerweise im langsamen Satz und stellenweise im Kopfsatz (wo sie aber mit Scherzando-Abschnitten usw. kontrastiert werden), aber überhaupt nicht mehr im rasanten, spielfreudigen Finale. “ das ist natürlich richtig. das Finale fetzt ganz schön, und die lydische Quart, die schon im Kopfsatz prominent den Anfang macht, spielt auch eine große Rolle. daß es immer mal wieder ziemlich "süß" klingt, also sehr viel mit eher z…

  • Zitat von Gurnemanz: „Ich finde es ziemlich befremdlich, Bewertungen so respektlos herunterzumachen, wenn sie Deinen eigenen nicht entsprechen. “ Die Behauptung, das Korngold-Konzert hätte einen "mäandrierenden, wenig geradlinigen Kompositionsaufbau" ist nun mal nachweislich falsch. Der angebliche Unterschied in der Harmonik des Früh- und Spätwerks müsste wenigstens belegt werden (Ich habe ihn übrigens bisher nicht erkannt). Und der Filmmusik-Vorwurf basiert auf einer offenkundigen Verwechslung …

  • Zitat von EinTon: „diesen süßlichen Klangfarben bei gleichzeitig (so jedenfalls mein erster Eindruck) mäandrierendem, wenig geradlinigem Kompositionsaufbau konnte ich wenig abgewinnen. “ Dann war Dein erster Eindruck falsch. Der Kompositionsaufbau ist glasklar, "süßliche Klangfarben" gibt es traditionellerweise im langsamen Satz und stellenweise im Kopfsatz (wo sie aber mit Scherzando-Abschnitten usw. kontrastiert werden), aber überhaupt nicht mehr im rasanten, spielfreudigen Finale. Zitat von a…

  • Zitat von Felix Meritis: „Vielleicht ist als "Thema hergenommen" zu weit gegangen. Ich finde - und eben offensichtlich nicht nur ich - die Übereinstimmung aber so groß, dass ich aufhorche. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Brahms das nicht gehört hat, da er das Lied mit Sicherheit kannte. Vielleicht ist es ja genau umgekehrt: Er wollte eine Hommage an das Lied verfassen und entwickelte daraus eine abgeleitete Form für den Kopfsatz (das Thema ist ja jetzt nicht gerade so ein Superhit wie etwa d…

  • Zitat von Felix Meritis: „Na gut, noch ein Beitrag von mir. Die "Frage" lautet "Ist es wahr?", welche zweimal gestellt wird. Ich beziehe mich aber gar nicht auf diese, sondern auf den darauffolgenden Verlauf nämlich "dass du stets dort in dem Laubgang an der Weinwand" “ Auch da ist außer dem Rhyhthmus der ersten drei Motive nur wenig Gemeinsamkeit festzustellen. Tonart und Metrum sind unterschiedlich (bei Mendelssohn 3/4, bei Brahms 6/8), das Eröffnungsmotiv ist umgekehrt und wird in der Folge b…

  • Zitat von Felix Meritis: „Zum Schutze dieses Threads über das Streichquartett op. 13, welches ich sehr liebe, breche ich hier ab “ Ich nicht. (Übrigens hast Du diesen OT-Zweig selbst eröffnet.) Ein weiteres Argument gegen einen bewussten Bezug auf Mendelssohns Lied ist dieses: Eine "Frage" steigt in der Sprachmelodie üblicherweise am Ende an, und so hat Mendelssohn das in seinem gleichnamigen Lied selbstverständlich auch komponiert. Das Dreitonmotiv ist nach oben gerichtet und endet auf einem un…

  • Zitat von Felix Meritis: „Ich erlaube mir trotzdem bei meiner Meinung zu bleiben, dass dies kein Zufall sondern eine Hommage ist. “ Entgegen einer heutzutage weitverbreiteten Annahme ist eine "Meinung" kein Ersatz für Argumente... Aber erst einmal zurück: Kannst Du mich bitte mal bezüglich Deiner These auf den neuesten Stand bringen? Ursprünglich war diese, dass Brahms "Mendelssohns Lied als Thema für die darauffolgenden Variationen hergenommen" habe. Dann war es kein Thema mehr sondern nur noch…

  • Zitat von Felix Meritis: „Ich habe gerade vorher die in Halbtonschritten absteigende Linie im Sopran ins Feld geführt. Das ist nun einmal in der Chaconne x-mal zu sehen und in der Caprice von Paganini gar nicht. “ Du hattest von einer chromatischen Basslinie geschrieben, darauf hatte ich mich bezogen. Die Sopranlinie ist logischerweise eher von melodischer als harmonischer Bedeutung. Wenn man den harmonischen Gang in Mendelssohns Kadenz betrachtet, stellt man fest, dass das einfach etwas völlig …

  • Zitat von Felix Meritis: „Auch die Tonlängen sind aber gleich. Für mich ist das weitgehend dasselbe Motiv (man muss beim Vergleich wirklich das Lied op. 9/1 anhören, nicht die SQ-Variante!). “ Ich kenne das Lied... Das Motiv besteht aus einer Sekund abwärts und einer (kleinen) Terz aufwärts, und es ist punktiert. Bei Brahms ist es umgekehrt, also Sekund auf- und Terz abwärts, und zwar mit goßer Terz, also nicht einmal exakt dasselbe. Weitere Gemeinsamkeiten kann ich nicht erkennen. Diese drei Tö…

  • Zitat von Felix Meritis: „Der Anstieg der Basslinie von g auf h ab Takt 106 der Chaconne und das darauffolgene Absinken kommt auch in Mendelssohns Kadenz vor, nur dass M. noch ein c einschiebt. “ Das ist bei Bach eine ganz normale Kadenzformel, wie sie so oder so ähnlich hundertfach vorkommt. Subdominante g-moll, dann mit Terz im Bass und hinzugefügter Sext (Sixte ajoutée), gefolgt von der Dominante A-Dur. Bei Mendelssohn ist noch ein Doppel-D7 mit tiefalterierter Quint im Bass eingeschoben (als…

  • Zitat von Felix Meritis: „Dass vor allem Mendelssohn eher Bach im Sinne hatte als Paganini, davon kann man mal ausgehen. “ Das wüsste ich übrigens auch noch gern: Warum kann man "davon ausgehen"? Immerhin haben Paganini und Mendelssohn 1833 sogar mal zusammen Kammermusik gemacht. Christian

  • Zitat von Felix Meritis: „Für mich erklingt in der Kadenz, vor allem in der Urfassung deutlich erkennbar, eine Basslinie, die ganz klar thematisch an die Chaconne erinnert. “ Für mich ist das weder "deutlich erkennbar" noch "ganz klar". Wo soll das sein? Zitat von Felix Meritis: „Da ich ein heutiger Hörer bin und den großen Arpeggioabschnitt der Chaconne nur als Arpeggio über vier Töne gespielt kenne, wundert es nicht, dass die gleiche Arpeggierung von David mir nicht unähnlich vorkommt. “ Eben,…

  • Zitat von Felix Meritis: „Heute Morgen beim Anhören von Tabea Zimmermanns und Kirill Gersteins Interpretation von Brahmsens op. 120/2 ist mir aufgefallen, dass Brahms im Finalsatz auch Mendelssohns Lied "Frage" als Thema für die darauffolgenden Variationen hernimmt. Das ist mir zuvor noch nie aufgefallen, ist aber unverkennbar der Fall. “ Steile These. Es gibt ein paar äußerliche Ähnlichkeiten (beide Stücke stehen im Dreiertakt mit charakteristischer Punktierung auf der dritten Zählzeit, das Anf…

  • Zitat von Felix Meritis: „Die große Arpeggiopassage aus der Chaconne wird definitiv in Mendelssohns Kadenz paraphrasiert, in der Urfassung noch viel deutlicher als in der Druckfassung! “ Schöne Theorie, die aber einer Überprüfung kaum standhält. Bei Bach sind die Arpeggien gar nicht ausgeschrieben sondern nur mit "arpeggio" angezeigt. Ihre konkrete Ausführung ist also dem Spieler überlassen. Ob er sich für die "Mendelssohnsche" Variante über vier Saiten auf- und abwarts mit jeweils repetierten A…

  • Zitat von music lover: „Was ich behauptet habe, ist das Recht des Kunden, der für eine Eintrittskarte horrendes Geld bezahlt hat, hinterher das Gehörte als enttäuschend oder von mir aus auch als zweitrangig (obwohl dieses Wort nicht von mir in die Debatte eingeführt worden ist) zu empfinden und dieser Meinung dann auch Ausdruck zu verleihen. “ Ok, lassen wir das. Ich habe Deinen Satz wie Eusebius als Postulierung eines Anspruchs auf eine dem Eintrittspreis entsprechende künstlerische Leistung ve…

  • Zitat von music lover: „Dass ein solches Recht auf Bildung einer Meinung und danach auf Äußerung dieser Meinung besteht, ist ja wohl nicht weiter zweifelhaft. Wer das bestreitet, sollte mal in Artikel 5 des Grundgesetzes gucken. Und als Konzertbesucher habe ich selbstverständlich das Recht, Herbert Blomstedt (den ich gestern mit den Berliner Philharmonikern und Bruckners Dritter erlebte) großartig zu finden, Dirigent xy aber nicht. Und dass ich diese Meinung dann auch in einem Forum wie diesem h…

  • Zitat von Knulp: „Lustiger Gedanke, Christian: Du besuchst ein Sokolov-Konzert. Zu Beginn erklärt der Künstler, heute nicht in Form zu sein und daher ausschließlich Für Elise zu spielen. Sehr schön macht er das. Leider ist danach tatsächlich Schluss. Den empörten Konzertbesuchern stellst du dich in den Weg und erläuterst ihnen ihre Rechte. “ Ich bin kein Jurist, aber ich nehme an, dass der Begriff "Veranstaltung" gewisse Bedingungen erfüllen muss. Jedenfalls hätte ich nicht einmal das Recht auf …

  • Weihnachtsoratorium op. 101

    ChKöhn - - Komponisten

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    Eben gehört: Giselher Klebes Weihnachtsoratorium aus dem Jahre 1989. Das Werk entstand im Auftrag des "Rheinischen Merkur" und wurde am 7.12.89 im Rahmen der 2000-Jahr-Feier der Stadt Bonn in der Beethovenhalle von deren Orchester (heute "Beethoven Orchester Bonn"), der Kölner Kantorei sowie den Solisten Alison Browner (Mezzosopran), Klaus Mertens (Bariton) und Botho E. Kurz (Sprecher) unter der Leitung von Kasper dei Roo uraufgeführt. Das Konzert wurde vom WDR mitgeschnitten und auf einer CD ve…

  • Zitat von music lover: „Es ist das Recht des Kunden, der für eine Eintrittskarte zu den Elbphilharmonie-Konzerten horrende Preise bezahlt hat und angesichts dessen dann auch eine diesem Eintrittspreis gerecht werdende Leistung von Dirigent/in, Solist/in und Orchester erwarten darf. “ "Erwarten" darf man natürlich unabhängig vom Preis der Eintrittskarte alles. Das einzige "Recht", welches man mit deren Kauf erwirbt, ist allerdings das, sich während der Veranstaltung im Saal aufzuhalten. Mehr nich…

  • Zitat von music lover: „Zitat von brunello: „aber ob Alan Gilbert das Gelbe vom Ei ist, obwohl langjährig Chef der New Yorker Philharmoniker, bin ich auch nicht wirklich sicher. “ Ich bin mir im Gegensatz zu Dir relativ sicher: Er ist es nicht. “ Ich bin nicht so sicher. Ich habe ihn vor einem Jahr mit den Berliner Philharmonikern erlebt und fand ihn ziemlich gut. Er ist weder Effektmusiker noch Tüftler, sondern hat diese gewisse Natürlichkeit bei beeindruckend entspannter Sicherheit, die das Or…

  • Zitat von ChKöhn: „BR Klassik soll ab 2016 nicht mehr über UKW sondern nur noch über DAB und per Internet ausgestrahlt werden. “ Diese Pläne sind jetzt endgültig vom Tisch: sueddeutsche.de/medien/bayeris…z-behalten-darf-1.3784219 Christian

  • Zitat von Amfortas09: „Keinerlei Zusammenhang wurde hergestellt. “ Ok, ist gut. Dann hast Du also einfach mal so erwähnt, was niemand bestritten hat und was ausdrücklich nicht zum Thread-Thema gehört. Etwas merkwürdig, aber warum nicht. Christian

  • Zitat von Kater Murr: „Musste ich zurückschicken (klar) “ Nee, musstest Du nicht: Eine Nachricht an jpc über die Falschlieferung, verbunden mit einer angemessenen Frist, bis zu der sie diese bei DIr hätten abholen (lassen) können, hätte gereicht. So steht es jedenfalls hier. Christian

  • Zitat von Amfortas09: „Zunächst: Mir geht es überhaupt nicht um Aufrechnung von Bedeutung als Künstler gegen kriminelles Fehlverhalten, wie es völlig zu Unrecht einige Postings früher mir hier unterstellt wurde.... “ Dann verstehe ich nicht, warum Du in diesem Thread, der den Titel trägt "Künstler-Presseschlagzeilen, die nicht unmittelbar die künstlerische Tätigkeit betreffen", überhaupt über Levines (mit dem ich im Gegensatz zu Dir nicht das "Du" vereinbart habe und deshalb auch von ihm nicht d…

  • Zitat von FairyQueen: „Was Michael zur Doppelmoral sagt, kann ich nur unterstreichen. Wer Bescheid weiss, den Kopf in den Sand steckt und die Opfer nicht schützt, muss sich nicht im Nachhinein aufspielen . “ Das sehe ich zwar prinzipiell genauso, aber man muss schon unterscheiden, ob man an der MET von Levines Neigungen wusste oder von Taten. Selbst wenn es "in Musikerkreisen allgemein bekannt" war, dass er "junge Knaben mochte" (mir war das jedenfalls nicht bekannt), wäre das noch kein Verbrech…

  • Zitat von Gurnemanz: „In der hohen Wertschätzung für Pollini sind wir uns jedenfalls einig, auch wenn womöglich das eine oder andere auch kritisch zu sehen ist. “ An Pollinis Bedeutung kann es meines Erachtens nicht den leisesten Zweifel geben. Er spielt seit fast 60 Jahren in der absoluten Weltspitze, manche seiner Einspielungen sind seit Jahrzehnten unübertroffen (die Chopin-Etüden, die späten Beethoven-Sonaten, die Petrouchka-Suite, die zweite Boulez-Sonate usw.), und er ist quasi der einzige…

  • Zitat von Gurnemanz: „"außerordentliches Pedalspiel", ja, das bestätige ich gern. “ Pollini verwendet das Pedal nicht primär zum Verbinden von Klängen sondern zu deren Gestaltung, und zwar fast durchgehend. Das kann ohne Einbuße an Klarheit nur durch die Kombination von extrem präzisem Anschlag und reaktionsschnellem Einsatz aller Stufen und Zwischenstufen des Pedals funktionieren. In der Hinsicht ist er meines Erachtens einzigartig. Ich kann mich z.B. an eine "Sturm-Sonate" in der Hamburger Mus…

  • Zitat von Gurnemanz: „Als Aufnahmejahr wird 2016 angegeben. “ Ich hoffe, dass Pollini nicht zu lange gewartet hat. Ich verehre ihn als Pianisten und Musiker seit Jahrzehnten wie nur ganz wenige sonst, muss aber zugeben, dass bei meinen letzten Konzerteindrücken selbst er technisch nicht mehr auf der Höhe war. Auch bei manchen seiner späteren Einspielungen von Beethoven-Sonaten ist da plötzlich eine gewisse manuelle Schlampigkeit und rhythmische Instabilität zu hören, die er in den Jahrzehnten zu…

  • Zitat von Amfortas09: „... seine Bedeutung als Musiker wird es nicht ankratzen ..... “ Der Satz ist eine offenkundige Selbstverständlichkeit, und es hat deshalb meines Wissens auch niemand sein Gegenteil behauptet. Wenn dieser Satz also trotzdem in der Debatte (nicht nur hier) Verwendung findet, geht es offenbar nicht um seinen ohnehin unstrittigen Inhalt sondern um eine Art Aufrechnung künsterischer Leistungen gegen moralisches Versagen. Und auch wenn das Gerede von der "sich gern so hehr und h…

  • Weil ich inzwischen mehr über Spotify höre, habe ich 2017 kaum CD-Käufe getätigt. Unter den wenigen Ausnahmen waren dies die besten: Auf hohem Niveau enttäuschend fand ich Krystian Zimermans Schubert-Sonaten, entsetzlich das lieblos runtergeschrubbte Forellenquintett mit Mutter, Trifonov und drei Statisten (beides nur über Spotify gehört). Ansonsten waren es wieder einmal Konzerte, die mich nachhaltiger beeindruckt haben als jede Aufnahme: Sokolov mit Mozart und Beethoven in Dortmund, das Auryn-…

  • Zitat von Amfortas09: „bisher ist ja nicht mal Anklage erhoben worden. “ Dennoch ist James Levine an der MET von allen Aufgaben suspendiert worden: tagesschau.de/kultur/met-levine-101.html

  • Zitat von Doc Stänker: „Was seit den 90igern Gerüchte waren und unter dem "Ladentisch" gehandelt wurde, nun wird es konkreter. "https://www.welt.de/kultur/article171204970/Stardirigent-soll-damals-15-Jaehrigen-missbraucht-haben.html" Gruß aus Kiel “ Hier noch einmal zum Anklicken, ohne dämliche Gänsefüßchen: welt.de/kultur/article17120497…en-missbraucht-haben.html

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von putto: „Somit ist "Musik" nicht nur das Schallereignis/dessen Wahrnehmung. “ Er schreibt, dass Musik "akustische Wahrnehmung" ist. Du schiebst ihm das Gegenteil unter. Wir leben halt in Zeiten der "alternativen Fakten". Ohne mich. Das ist mir schlicht zu blöd. Christian

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Felix Meritis: „Er sagt, das Lesen von Musik mittels akustischer Imagination möglich sei. “ Meine Güte, ist das denn so schwer zu verstehen? Mit "Musik" meint er hier Partituren! Und er behauptet nicht, dass deren Lesen "akustische Wahrnehmung" sei. Der Mann war ja schließlich nicht blöd. Christian

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    Zitat von Felix Meritis: „Zitat: „Das bloße Lesen von Musik ist zwar möglich “ Wenn das Lesen von Musik möglich ist, dann kann sie gemäß Dahlhaus auch ohne Erklingen existieren, oder? “ Nein. Das schreibt er nicht. Mit "Lesen von Musik" meint er logischerweise "Lesen von Partituren". Dass diese auch ohne Erklingen existieren, hat niemand bestritten. Musik ist für ihn "akustische Wahrnehmung", das steht ganz deutlich da. Christian

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Felix Meritis: „Zitat von zabki: „Die Grenze zwischen Musik und Nicht-Musik macht Dahlhaus also an der "akustischen Wahrnehmung" fest; also solche gilt aber auch die "akustische Imagination"; erst ein Lesen von Musik ohne "akustische Vorstellung" ist keine "musikalische Vergegenwärtigung". “ Freut mich zu lesen, dass Dahlhaus zum selben Schluss gekommen ist wie ich! Danke für das Raussuchen des Zitats! “ Eure Interpretationskünste in allen Ehren, aber genau das schreibt Dahlhaus nicht.…

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Mauerblümchen: „Wir haben gezeigt, dass die Erinnerung eine Rolle spielt und zur Musik untrennbar dazugehört. “ Du widerlegst etwas (zudem einen offensichtlichen Blödsinn), das niemand behauptet hat: dass Erinnerung beim Hören von Musik keine Rolle spielt. Natürlich spielt sie eine Rolle, so wie sie das bei jeder Sinneswahrnehmung tut. Man kann keine Farbe "rot" wahrnehmen, ohne sich daran zu erinnern, wie rot aussieht. Man kann erst recht keinen Roman, ja nicht einmal eine Kurzgeschic…

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von philmus: „Lieber Christian, diesen Satz in einer Antwort auf ein Zitat von mir zu lesen, finde ich grob verfälschend, “ Das tut mir leid, ich dachte, es wäre aus dem Zusammenhang klar genug, dass sich nur der erste Satz meines Beitrags unmittelbar auf Dein Zitat bezog. Ich habe jetzt einen entsprechenden Hinweis ergänzt. Ansonsten ist für mich hiermit: Zitat von Argonaut: „Man kann ein Kuchenrezept nicht essen, weil es kein Kuchen ist. Man wird auch von der Erinnerung an den Gänsebrate…

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von putto: „Musik als rein akustischen Vorgang zu verstehen, ist sinnlos “ In der Tat, weil nichts, das gehört wird, "rein" akustisch ist. Hatte aber auch niemand behauptet.

  • Gibt es alte Musik?

    ChKöhn - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Felix Meritis: „Töne sind physikalisch, Musik nicht “ Daraus folgt, dass Musik, die man sich vorstellt, trotzdem Musik ist, Töne, die man sich vorstellt, aber keine Töne sind. Merkwürdige Idee. Christian