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  • November 2018 - November 1918

    Eusebius - - Allgemeine Themen

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    Ist das in Bezug auf einen bestimmten Kulturkreis gemeint? Bereits 1917 gab es ja noch eine weitere bedeutende Zäsur, nämlich die russische Revolution. Davon ausgehend hat sich in den davon betroffenen Ländern eine gewaltige Änderung in den Künsten ergeben. Durch den 1. Weltkrieg hat es eigentlich kaum nennenswerte Impulse in der Kunstentwicklung gegeben, die nicht schon vorher angelegt worden waren. Viele Komponisten haben ja, sofern sie nicht direkt Opfer des Krieges waren, während des Krieges…

  • Zitat von Felix Meritis: „dass eine dem Publikum vertraute Tonsprache “ Woher wissen wir denn was dem damaligen Publikum vertraut war? Wir beurteilen das doch mit dem Wissen der musikhistorischen Entwicklung bis zum heutigen Tag. Und welcher Laie ist in der Lage aus einer komplexen Partitur wie dem "Till" auf Anhieb die Anspielungen, Themenverarbeitungen oder orchestralen Besonderheiten zu erkennen? Dazu braucht es schon etwas mehr Zeit und Gründlichkeit. Das Problem in der Rezeption besteht ja …

  • Zitat von Knulp: „dass die Musik für mich auf eine bloße musikalische Bebilderung von sehr schlichten Handlungsfetzen hinausläuft “ Zitat von Knulp: „Es gehört so gesehen eben zur Gruppe der Werke wie Peter und der Wolf oder Brittens Guide, ist wunderbar geeignete Musik, um Kinder an die Welt der Klassik heranzuführen. Wenn man nicht mehr erwartet, ist alles bestens. “ Zitat von Knulp: „Ich meine (mein Geschmack): nicht viel mehr als eine Filmmusik zu einem banalen Zeichentrickfilm, so gekonnt d…

  • Zitat von Felix Meritis: „dass Du an das Werk falsche Maßstäbe angelegt hast. Hier nachzulesen: “ Und wer bestimmt, was die richtigen Maßstäbe sind? Tatsache ist, das ich das Werk als banal bezeichnet habe (was ich mittlerweile etwas differenzierter sehe), und Du mich darob indirekt der Inkompetenz gescholten hast. Aber wir sollten das an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Zitat von Felix Meritis: „Man kann den Till natürlich auch als Großtat der Instrumentierung sehen “ Das ist eine objektiv…

  • Zitat von Felix Meritis: „Ich finde es nicht zulässig, den Vorwurf der Banalität einfach so abzukanzeln. “ Das gilt offenbar nur dann wenn es um ein Werk geht, mit dem Du nicht viel anfangen kannst. Als ich unlängst zu den Tondichtungen von Camille Saint-Saens etwas schrieb was Dir missfiel, hast Du Dich ziemlich darüber aufgeregt. Zitat von Knulp: „Wenn du schriebest, ich empfinde die Einlassungen von Knulp als ..., käme das netter rüber. “ Akzeptiert. Habe den Text entsprechend ergänzt Peter

  • Zitat von Knulp: „aus einem Klassik-Forum eine Art Musik-Volkshochschule zu machen, die du dann auch noch für eine Universität hältst. “ Wenn man etwas mehr Substanz in der inhaltlichen Auseinandersetzung fordert, bedeutet das nicht automatisch dass man einen universitären Anspruch erhebt. Der lockere Plauderton als Maxime für ein Forum ist indes nicht mein Ansatz. Daher kann man entweder für einen anderen Stil werben, oder aber sich zurückziehen. Die Zeit des werbens ist für mich allerdings mit…

  • Zitat von philmus: „warum eigentlich? wenn es einen "Ort" gibt, wo es NICHT "zu weit führen" würde, dann doch wohl hier. “ Weil man dazu eine Partitur braucht, in welcher man nachlesen kann worüber ich spreche. Peter

  • Nun, im Gegensatz zu Napoleon, der ohne Bedenken ein Heer von 600.000 Mann in einem sinnlosen Feldzug gegen Russland verheizt hat, gibt es von Strauss wundervolle Musik, die zumindest für viele ein beglückendes Erlebnis ist. Insofern ist für mich das Schaffen von Richard Strauss und auch der Mensch wertvoller als Napoleon. Es gibt ja offenbar viele Franzosen die das anders sehen (s. Sarkopharg im Invalidendom). Aber ehrlich gesagt habe ich einfach keine Lust die Musik von Strauss gegen deren Ver…

  • Das zu erläutern würde hier wohl zu weit führen. Daher nur dies: ganz allgemein die Behandlung des Orchesters, und wie einzelne Instrumente zur Charakterisierung eingesetzt werden. Z.B. die Klarinette für das "Till-Thema". Zum Schluß wo er vor seinen Richtern steht, erklingt es zunächst trotzig, dann immer kleinlauter und zuletzt mit einer verzerrten Drehung. Strauss setzt hier das groß besetzte Orchester sehr geschickt ein, indem er fast kammermusikalisch gehaltene Stellen mit dem Tutti abwechs…

  • Zitat von Zwielicht: „Eigentlich finde ich ja, dass sich im Lauf des Threads einiges an Diskussionsstoff über Charakteristika, Rezeption, unterschiedliche Bewertung (und natürlich auch Aufnahmen) des Werks angesammelt hat, den man ergänzen oder zu dem man Stellung nehmen könnte. “ Das trifft allerdings fast nur auf Deine Ausführungen zu, die ich vollkommen unterschreibe. Die Einlassungen von Knulp hingegen sind [für mein Empfinden] fast schon peinlich. Wer sich einmal die Mühe macht und die Part…

  • Zitat von Lionel: „Danke an Braccio für diesen interessanten Thread. “ Nur das in der Eröffnung fast nichts zur Komposition steht, aber viel über das ewige "Geschnatter" über den ach so eitlen Komponisten Richard Strauss. Peter

  • Zitat von music lover: „ist leider im Jahre 2018 nur noch für ein Schweinegeld aus Japan zu beziehen “ 27,90 € oder 18,89 BPD für eine Doppel-CD ist nicht billig aber auch nicht gerade überteuert. Peter

  • Zitat von Wolfram: „Übrigens war das Haus nur zu gut zwei Drittel besetzt. Die Staatsoper scheint da, nach Aussagen von Besuchern, ein massives Problem zu haben. “ Unter der aktuellen Intendanz dümpelt das Haus vor sich hin. Mit Herrn Delnon hat man einen eklatanten Fehlgriff getan, und Kent Nagano, der gelegentlich mal dirigiert, neben seinem Amt in Montreal und diversen anderen Verpflichtungen, trägt auch nicht viel zur Belebung bei. Wer ein interessantes Programm erleben möchte sollte sich ma…

  • Zitat von music lover: „Wohltuend anders ist es in der Elbphilharmonie, in der sich sowohl im Großen als auch im Kleinen Saal jedenfalls für die Herren ein Toilettengang und ein Erfrischungsgetränk nicht von vornherein ausschließen. “ Das habe ich anders erfahren. Vor der Theke im kleinen Saal stehe ich (wenn ich denn mal etwas trinken möchte) regelmäßig für längere Zeit an (Wir haben das auch schon gemeinsam so erlebt), obwohl da mehr Kellner stehen als im kleinen Saal der Musikhalle. Das hängt…

  • Zitat von music lover: „Schlangen vor den Herrentoiletten habe ich in der Elbphilharmonie in beiden Sälen noch nie gesehen “ Das war ja auch nicht das Thema Zitat von music lover: „im Kleinen Saal, wo sich in der Konzertpause regelmäßig eine lange Schlange bildet. “ und zwar ausschliesslich vor der Damentoilette Zitat von music lover: „Manche Leute müssen eben immer was zu meckern haben. “ Kein Grund zur Beunruhigung, handelt es sich bei diesen Personen doch um diejenigen mit einem niedrigen IQ,…

  • Na gut dann ist es eben kein Planungsfehler. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Anzahl der Damentoiletten zu gering ist. Bei einem Gebäude wo ansonsten mehr geklotzt als gekleckert wurde ist es erbärmlich wenn man sich ausgerechnet bei der Dimensionierung der Toiletten an der vorgeschriebenen Mindestgrenze orientiert. Aber das Ziel war ja auch Eindruck zu schinden, und da haben solche lächrlichen Details natürlich eine niedere Priorität. Und das Durchschnittsalter von Konzertgängern ist auch …

  • Zitat von boccanegra: „nicht nur das Anstehen vor dem Damenklo (so man es findet) hat sie wohl erheblich genervt...... “ Es ist allgemein bekannt und auch schon oft genug beklagt worden, dass es viel zu wenig Toiletten für Damen in der Elbphilharmonie gibt. Das ist einer der Planungsfehler neben u.a. der Markierung auf den Stufen (was aber mittlerweile korrigiert worden ist). Für Frauen ist es absolut entwürdigend, in der Pause Schlange stehen zu müssen, anstatt einen Smaltalk zu halten. Übrigen…

  • Zitat von teleton: „Psyche (hir in der üblichen Kurzfassung von ~ knapp 23 Minuten): “ Diese Kurzfassung vermittelt leider nur ein recht unvollständiges Bild dieses großartigen Werkes, denn das komplette Werk dauert gut doppelt so lang. Ich hatte bereits Anfang der 70er Jahre eine LP mit der kompletten Musik erstanden: amazon.de/Franck-Philharmonic-…16&keywords=franck+psyche >> Das Bild funktioniert leider nicht >> Die LP gibt es offenbar noch gebraucht zu kaufen. Die Musik wurde 1967 aufgenomme…

  • Auch von mir herzlichen Dank! Mann waren das Zeiten. Ich hab mir mal die Besetzungen der ersten 150 Workshops angesehen, da war wirklich alles dabei was damals Rang und Namen hatte. Besonders viele Künstler die für ECM aufgenommen hatten. Und zu der Zeit habe ich unbesehen (unbehört) alles gekauft was rauskam, bis in die späten 80er. Keith Jarrett und Jan Garbarek natürlich auch später. Peter

  • Britische Sinfonik, die kaum bekannt ist

    Eusebius - - Orchestermusik

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    Zitat von Wieland: „Es scheint fast so als wenn man die zwei Jahrhunderte davor ohne wesentliche Beiträge überkompensieren wollte “ Der entscheidende Schub kam durch die Gründung des Royal College of Music im Jahre 1882 (1872 war bereits das Royal Trinity College of Music geründet worden). Wie wenn man Wasser in eine Wüstenlandschaft bringt, so sprossen ab da eine große Zahl begabter britischer Komponisten hervor. Ein bedeutender Teil davon wurde durch Hubert Parry und Charles Villiers Stanford …

  • Britische Sinfonik, die kaum bekannt ist

    Eusebius - - Orchestermusik

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    George Dyson (1883 – 1964) Sinfonie in G (1937) George Dyson stammte im Gegensatz zu vielen seiner komponierenden Zeitgenossen aus einer einfachen Arbeiterfamilie aus Halifax. Aber durch seine unermüdliche Strebsamkeit, und natürlich sein musikalisches Talent, gelang es ihm am Royal College of Music (RCM) zu studieren, und später sogar dessen Direktor zu werden. Sein Kompositionslehrer war, wie für viele andere auch, der für seine rüde Art gefürchtete Charles Villiers Stanford. Aber gleich viele…

  • Zitat von ChKöhn: „Ich habe in der vergangenen Woche das Autograph der "Zwitschermaschine" dem Archiv der Akademie der Künste in Berlin als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Es ist - wie auch der größte Teil von Klebes sonstigem Nachlass - dort für Interessenten einsehbar. “ Mittlerweile hat Christian Köhn seine Leihgabe in eine Schenkung umgewandelt, so dass die Partitur jetzt dauerhaft dort verbleiben kann, um u.a. wissenschaftlich Interessierten zur Verfügung zu stehen. Peter

  • Britische Sinfonik, die kaum bekannt ist

    Eusebius - - Orchestermusik

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    Zitat von motiaan: „ich entdecke Komponisten auch gern selbst, ohne schon Meinungen Anderer gelesen zu haben. “ Geht mir auch so. Aber dazu braucht man kein Forum wie dieses. Ansonsten geht es ja nicht nur um Meinungen, sondern darum den anderen Lesern hier Anregungen zu geben sich mit einem Komponisten näher zu beschäftigen. Und da kann Begeisterung u. Umständen schon ansteckend wirken. Übrigens meckere ich nicht nur, sondern schreibe (oder besser schrieb) fast immer etwas zu den Sachen die ich…

  • Britische Sinfonik, die kaum bekannt ist

    Eusebius - - Orchestermusik

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    Zitat von motiaan: „Habe grad noch eine Box in meinem Regal gefunden “ Es wäre sicher informativer, wenn nicht immer nur die Cover gepostet würden, sondern etwas zum lesen. Z.B. über den Komponisten oder über persönliche Erfahrungen. Sonst reichte es auch, eine Liste mit selten gespielten Sinfonien britischer Komponisten hier einzustellen, und das Thema wäre durch. Soll sich doch jeder selber schlau machen, ist ja alles im Netz vorhanden. Peter

  • Britische Sinfonik, die kaum bekannt ist

    Eusebius - - Orchestermusik

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    Zitat von Wieland: „Tatsächlich hat Eric Chisholm Symphonien geschrieben, zumindest die 2. "Ossian" wurde auch vom unermüdlichen Martin Yates für Dutton Epoch eingespielt. Wie so häufig bei diesem Label ist die CD aber vergriffen und wird nur zu einem Mondpreis am Sekundärmarkt angeboten. “ Man sollte immer einen 2. Blick riskieren, denn neben den Mondpreisangeboten gibt es meistens auch solche zu vernünftigen Preisen, nur findet man die häufig nicht sofort. Warum das so ist habe ich noch nicht …

  • Alle Kabel gehen kaputt?

    Eusebius - - HiFi und Technik

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    Zitat von Doc Stänker: „Ich habe vor Jahren auf WLAN umgestellt. “ Dann braucht man aber wohl einen Verstärker der eine WLAN Schnittstelle hat. Eine Alternative wäre auch vom PC direkt auf eine aktive Lautsprecherbox zu gehen. Meine Kabel machen übrigens keine Probleme, obwohl sie bereits seit Jahren ihren Dienst versehen. Die sind auch nicht lang, weil die Docking-Station meines Laptop direkt neben dem Verstärker steht. Ob die nun symmetrisch oder asymmetrisch sind, keine Ahnung. Der Sound ist …

  • Zitat von Kater Murr: „Die Sonaten stehen in den üblichen Ausgaben größtenteils drin (15 und 17 evtl. nicht) “ Im Vorwort zur Notenausgabe der Wiener Urtext Edition von Christa Landon steht zu den 3 Sonaten Hob. XVI/15-17: Hob.XVI/15 "eine wohl unechte Bearbeitung für Klavier des Divertimento C-Dur, Hob.II/11 Hob.XVI/16 "deren Echtheit stark angezweifelt werden muß" Hob.XVI/17 "Autor wahrscheinlich J.G. Schwanenberg) Ekaterina Derzhavina hat diese 3 Sonaten in ihre Gesamteinspielung mit aufgenom…

  • Zitat von Maurice: „Das Label Naxos hat hier ebenfalls einige sehr gute Moeran-Einspielungen heraus gebracht “ Und was findest Du sehr gut an diesen Einspielungen? Ich kenne sie noch nicht und hätte gerne Näheres erfahren. Zitat von putto: „Moeran ist ja wahrscheinlich fast schon zu bekannt für den Thread. “ Vielleicht hast Du ja einen weniger bekannten in Putto (sorry, in Petto) Peter

  • Ernest John Moeran (1894 – 1950) Sinfonie g-Moll (1934-37) Arnold Bax bemerkte einmal über seinen Kollegen: „Während seiner ersten 30 Jahre war er Engländer und sammelte beflissen die Volkslieder East Anglias, aber für den Rest seines Lebens war er fast ausschliesslich Ire“.Der Dualismus aus der Musik der beiden Volksgruppen war bei Moeran ein bestimmendes Element in seiner Musik. Die Liebe zur Volksmusik stammte schon von seinem Vater, einem Pastor in der Grafschaft Norfolk, der sich die Musik …

  • In welchem Takt soll denn das Zitat aus op.111 stehen? Ich habe leider momentan keinen Zugriff auf meine CD, und kann das nur an Hand der Partitur überprüfen, habe dort aber nichts gefunden. Und woher kommen die 9 Minuten? Doch wohl nur von einer Einspielung, und von welcher? Das Hamelin die Kadenz gekürzt hat kann ich mir nicht vorstellen, warum auch. Peter

  • William Mathias - der Waliser

    Eusebius - - Komponisten

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    Die CD mit den beiden Klavierkonzerten gibt es momentan bei jpc zum Sonderpreis von 7,99€ (zusammen mit anderen Titeln des Labels Somm). Die Konzerte finde ich sehr ansprechend. Ich kannte den Komponisten bislang noch nicht, aber da ich mich intensiv mit britischen Komponisten beschäftige, war das eine schöne Neuentdeckung. Der Pianist Mark Bebbington hat sich bislang sehr um die Verbreitung britischer Komponisten verdient gemacht, und eine Reihe bisher unveröffentlichter Werke eingespielt. Pete…

  • Zitat von philmus: „Improvisation ganz ohne "Stilkopie"-Anteile, gibts das überhaupt? “ Eine Improvisation ist etwas Selbständiges, und keine Kopie von etwas was es schon gibt. Entscheidend dafür ist die Spontaneität, was nicht ausschließt dass auch Versatzstücke aus anderen Kompositionen auftreten können. Das was Keith Jarret früher in seinen Solokonzerten gemacht hat erfüllt für mich weitgehend diesen Anspruch. Auch da tauchen natürlich immer wieder einzelne Passagen auf, die einen an bereits …

  • .. übrigens hat schon vor Gabriela Montero jemand "Happy Birthday" variiert, nämlich Anthony Hopkins (nein nicht der Schauspieler, es gibt auch einen gleichnamigen Komponisten). Das Stück hat Piers Lane auf dieser CD eingespielt Hopkins macht keinen Hehl daraus, hier eine Reihe von Stilkopien komponiert zu haben. Sehr amüsantes Ergebnis .. Peter

  • Zitat von music lover: „Eigenartig. Dieses Wort habe ich in Bezug auf Gabriela Monteros Improvisationen zuvor noch nie gehört, und dann taucht es sowohl in der am 7. August erschienenen "WELT"-Rezension ihres Elbphilharmonie-Konzerts als auch in Deinem Posting vom selben Tag auf. “ Ich lese die "Welt" nicht und kenne demzufolge auch die angesprochene Rezension nicht. Ich bin durchaus in der Lage mir selber ein Urteil zu bilden, und Rezensenten schildern auch nur ihren persönlichen Eindruck, obgl…

  • Was Frau Montero da in dem Video spielt ist eine geschickt gemachte Zusammenstellung von Stilkopien, insbesondere des frühen 19. Jh. Das hat mit Improvisation m.E. nichts zu tun, denn sie entwickelt ja nichts spontan, sondern benutzt nur einzelne Samples, die sie dann während ihres Spiels wieder zusammensetzt. Mit dieser Technik kann sie natürlich auch jedes beliebige Thema variieren, aber immer mit einstudierten Bausteinen. Das habe ich auch selbst so in einem Konzert von ihr erlebt (ein Witzbo…

  • Na das ist ja mal was Tolles. Endlich kann man mal eine Oper von Wagner hören. Und dann auch noch alle zusammen. Da werden die Bayreuther sich aber warm anziehen müssen, wenn Leipzig demnächst das Ersatz-Bayreuth wird. Aber was bedeutet die 22? Weder ist Wagner in einem Jahr mit 22 geboren worden, noch hat er 22 Opern komponiert. Älter als 22 wurde er sowieso und 2022 ist auch sonst kein besonderes Jahr. Ausser für die Leipziger natürlich, denn die können dann ja alle Opern von Wagner hören. Arm…

  • Nein, ich meine genau die von AlexanderK verlinkte Aufnahme aus 1971. Sie klingt überdies auch noch schlecht, sehr metallisch und mit zu dünnen Bässen. Die späten Sonaten gehen noch, aber die frühen höre ich so gespielt nicht so gern. Peter

  • Ich finde den Scriabin mit Zhukov keinesfalls empfehlenswert. Vieles wird sehr ruppig gespielt, und seine Rubati finde ich wenig überzeugend, und gelegentlich sogar störend. Mir fehlt die Eleganz dieses extrem feinsinnigen und gelegentlich überspannten Komponisten. Es gibt eine Reihe von Aufnahmen die mir besser gefallen (Ogdon, Hamelin ja sogar Ponti). Ich glaube das Zhukov sehr von seinem Nimbus unter Klavierfreaks leb, ähnlich wie bei Sofronitzky. Peter

  • Ich frage mich immer wieder: wer kauft so eine Box? Vorstellen kann ich mir das höchstens für einen Einsteiger. Aber braucht der wirklich alles von Bach auf einen Schlag? Je nun, ich habe mit Ausnahme der Choräle (fast) alles von JS Bach, und werde mir allenfalls punktuell noch mal eine zusätzliche Einspielung kaufen. Peter

  • Was ist kommerzielle Musik?

    Eusebius - - Allgemeine Themen

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    Zitat von bustopher: „ich kann Interpreten nicht mit Komponisten in einen Topf werfen. “ Es gab Zeiten da war es durchaus üblich, wenn nicht sogar die Regel, das Komponisten ihre Werke selber aufführten. Und in der Pop-Szene ist das auch eher die Regel (Singer-Songwriter Prinzip). Peter