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  • In meinem Bestand findet sich z.B. diese CD mit dem Rundfunkorchester Bratislava unter Ondrej Lenard. Vom 1.Klarinettenkonzert habe ich außerdem noch eine Einspielung aus der "Alfred Scholz"-Serie, bei der man ja meist nicht weiß, wer da wirklich musiziert. Ist aber gut anzuhören (wie fast alle "Scholz"-Sachen).

  • Mir kommt es so vor, daß Weber zu seiner Zeit für viele als ziemlicher Neutöner erscheinen mußte. Denn seine oft kecken und ungewöhnlichen musikalischen Formulierungen muten recht unkonventionell an, wenn man bedenkt, daß die meisten Stücke in den Jahren um 1810 entstanden sind. An Einspielungen herrscht erfreulicherweise kein Mangel. Geeignet zum Einstieg ist zum Beispiel diese Brilliant-Box, die 2013 herauskam und ältere Aufnahmen zwischen 1974 und 1984 vereinigt: Sie enthält 4 CDs. Auf der er…

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

    Waldi - - Allgemeine Themen

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    Zitat von andréjo: „Zitat von cf. putto: „Ronde Veneziano ist für mich der Inbegriff einer fröhlichen klassischen Musik mit hohem Anspruch. “ Wie sagt der Franke: Gschmarri, saubleedes. Wolfgang “ Nun, die jüngst häufig erwähnte Elite - in diesem Fall nicht auf Franken beschränkt (obwohl meine Vorfahren teils von dort stammen) - ist halt bedauerlicherweise von elitärem Stolz und snobistischem Vorurteil, Pride & Prejudice also, geprägt. Mit fortschreitender Altersdemenz werde vielleicht auch ich …

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

    Waldi - - Allgemeine Themen

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    Zitat von philmus: „meine These: hilft bei Rondo V. auch nicht wirklich. “ Ich habe mich getraut. Als Hintergrundsgeräusch ist das Gedudel durchaus ein paar Minuten auszuhalten. Länger nicht oder nur sehr schwer. Die CD kann also ganz nützlich sein, etwa um unwillkommene Besucher zu einem frühen Abschied zu bringen. Angeblich wurde Ravels "Bolero" mitunter als Berieselungs-Foltermittel benützt. Den halte ich aber stundenlang aus. Rondo V. wäre hingegen das Mittel meiner Wahl, wäre ich der zustän…

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

    Waldi - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Maurice: „Nun, es ging mir ja um bekannte Stücke der Klassik, die doch recht bekannt wurden außerhalb der Klassik. Und auch völlig verunstaltet, wie z.B. vom in meinen Ohren unerträglichen "Rondo Veneziano". Und ich denke mal, dass Du sie dann in dieser Fassung auch nicht unbedingt hören möchtest. “ Radikale Veränderungen können natürlich leicht schiefgehen. Deine Vermutung hat mich daran erinnert, daß ich vor vielen, vielen Jahren einmal eine CD verräumte, weil sie mir absolut nicht s…

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

    Waldi - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Maurice: „Doch was ich als entscheidend finde, ist die Qualität der musikalischen Umsetzung durch die Musiker selbst. Sie können eine Musik, die vielleicht nicht besonders "kunstvoll" geschrieben wurde, eventuell als Kunstwerk retten. “ Diesen Deinen Satz, lieber Maurice, möchte ich ganz dick unterstreichen. Es gibt auch Lieder, bei denen man unsicher sein darf, ob sie mehr Kitsch oder mehr Kunst sind, aber in der Kehle mancher Sänger werden sie unwiderstehlich und qualifizieren sich f…

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

    Waldi - - Allgemeine Themen

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    Historischer Abstand bedeutet nicht unbedingt eine richtigere Einschätzung, solange nicht genügend Informationen die Grundlage bilden. Außerdem muß man immer bewußt sein, daß Informationen z.B. auch falsch oder tendenziell manipuliert sein können. Sicher wird in vielen Fällen das Material aus der Distanz leichter überschaubar. Andererseits wissen wir oft nicht, was verloren oder im günstigeren Fall vergessen oder vergraben ist. Es ist im Prinzip durchaus möglich, auch gegenwärtige Entwicklungen …

  • In der Malerei setzen die expressionistischen Tendenzen schon lange vor 1905 ein, z.B. bei van Gogh. Das Interesse für die Seele, das Bestreben, das Innere künstlerisch nach außen zu kehren, ist im 4.Viertel des 19.Jahrhunderts gar nicht so selten. Man muß das auch in Parallele zu den Forschungen Sigmund Freuds sehen.

  • Lieber Wolfram, Auch für Deutschland gibt es eine Menge Dehio-Bände (= Handbuch der Kunstdenkmäler). Wir brauchen uns in diesem Thread sicher nicht auf den österreichisch-ungarischen Raum einzugrenzen. Lieber putto, Schau einmal in das Buch von Werner Kitlitschka "Historismus und Jugendstil in Wien und Niederösterreich". K. war Landeskonservator von Niederösterreich, leider ist er vor wenigen Wochen gestorben. Einige Reclam-Führer von damals waren zum Teil schon während des Erscheinens in ihren …

  • Im "Dehio" sind auch die kleinen Kirchen erfaßt und der größte Teil Österreichs ist diesbezüglich seit den 1960ern neu bearbeitet worden. Über die Sakralarchitektur des österreichischen Historismus (2.Hälfte 18. bis frühes 20.Jahrhundert) sind bei mir mehrere Arbeiten geschrieben worden. Auf Wunsch liefere ich gern nähere Angaben.

  • Vorgestern war auf ORF III wieder die MET-Aufführung von 2012 zu sehen, die es offenbar noch nicht auf DVD/Blue ray gibt - leider, denn das ist ein exemplarisches Beispiel dafür, daß man qualitätvoll traditionell inszenieren kann, ohne deswegen zu verstauben. Doch ich hoffe. Bartlett Sher deutet nicht um, er hat sich einfach an das Libretto gehalten. Das bietet genügend Möglichkeiten, Deutungen auszuschöpfen und zu vertiefen. Im Gegensatz zur Wiener Inszenierung von bzw. nach Otto Schenk mit Net…

  • BELLINI: I Puritani – Prima la melodia

    Waldi - - Oper

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    Lieber Local Hero, Mir persönlich gefällt weder die eine noch die andere Inszenierung. Beim Genre "Romantische Oper" darf man schon anspruchsvoll sein, denke ich (und da ich als Kunsthistoriker vor allem auf das 19.Jahrhundert konzentriert bin, stören mich da stilistische Brüche bei schwacher Qualität sicher mehr). Vielleicht kann Pier' Alli besser Werke des frühen 20.Jahrhunderts inszenieren, aber so etwas wie ein Wieland Wagner wird wohl kaum aus ihm. Aber wenn es Dir gefällt, soll es mir rech…

  • Rundfunkaufnahme Hamburg 1960, Cantus Classics 2016 Schon Peter Brixius, der diesem Thread jetzt so sehr fehlt, hat weiter oben auf diese Einspielung hingewiesen und ein eher kritisches Urteil abgegeben. Auch mein Eindruck ist zwiespältig. Das Dirigat ist solid und wirkungsvoll, aber nicht besonders subtil. Was den Gesamteindruck schmerzlich schmälert, sind die im zweiten Akt fehlenden Dialoge. Warum hat man - falls man vielleicht Platz sparen wollte - nicht gleichmäßiger gekürzt? Zu den Vorzüg…

  • Aufgenommen 1936 in Berlin, Cantus Classics 2011 Die Line-Leute nennen die Aufnahme legendär - naja. Und nicht außen, sondern nur innen geben sie verschämt zu, daß es eine gekürzte Aufnahme ist. Das ist ein glatter Euphemismus, denn es handelt sich nur um Fragmente (und nicht einmal alle, die wirklich von dieser Aufführung erhalten sind???). Der zweite Akt fehlt hier gänzlich. Warum man das Gebotene auf zwei Scheiben verteilt hat, möchte ich auch wissen, denn eine hätte vollauf genügt. Es verst…

  • BELLINI: I Puritani – Prima la melodia

    Waldi - - Oper

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    DVD einer Aufführung im Teatro Comunale di Bologna 2009, DECCA 2010 Lobenswerterweise hat man hier die kritische Ausgabe von Fabrizio Della Seta (2008) zugrunde gelegt. Musikalisch ist hier auch viel zu preisen, aber die Augen hält man meistens besser geschlossen.. Die Inszenierung von Pier' Alli ist primitiv und häßlich, in der Personenführung überwiegen meist abgedroschene Elemente, von den manche in einer Staubi-Inszenierung vermutlich eher erträglich wären. Modernistisches Arrangement mit o…

  • Zitat von Aquarius: „Ich glaube, es ist Zeit fuer einen Karl May Thread. “ Den gibt es bei uns schon längst. Siehe unter: Die anderen Künste / Literatur / Lesen.

  • Die Peters-Aufnahme kenne ich leider auch nicht.

  • Elisabeth Schwarzkopf – Der Fanclub

    Waldi - - Sänger

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    Zitat von Wolfram: „ Übrigens kommt für mich Kunst auch ganz stark von künstlich. Nicht immer, (bin halt 'n inkonsequenter Typ), sonst würde ich Callas, Ferrier oder Wunderlich nicht lieben. Aber ich mag in allen Bereichen (Gielgud fällt mir da ein oder auch die Dietrich), die Sänger, die durch ihre 'artifizielle' Herangehensweise an den Stoff eine Art Verfremdung bewirken, um es dann aber zu schaffen, diese Verfremdung in ein tiefes Gefühl umkippen zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich es richtig a…

  • Betrüblich: Hintermayer (Wien VII) gibt seine CD-Abteilung auf und verkauft den Restbestand derzeit zum halben Preis. Wieder eine Quelle für interessante Restexemplare weniger...

  • Die Musik von "Cavalleria rusticana" wird oft in einer ästhetisierenden Weise interpretiert mit betörenden Klängen und einem Salon-Verismo, der mit Belcantoqualitäten durchsetzt ist. Ich bekenne, daß ich mich für diese Auffassung immer wieder begeistere (Karajan ist da sicher nicht unschuldig daran, aber längst nicht er alleine). Ein klangschönes Intermezzo läßt mich immer wieder zerfließen (und die harmvolle Handlung wird dadurch natürlich irgendwie verklärt). Trotzdem habe ich mich oft gefragt…

  • BELLINI: "La sonnambula" - Belcanto bellissimo

    Waldi - - Oper

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    Neben den "Puritani" und der - vor allem dank Maria Callas - noch berühmteren "Norma" ist die ebenso wie diese 1831 aufgeführte "Sonnambula" eines der populärsten Werke Bellinis, was auch an dem für die Romantik so typischen Thema des Schlafwandelns liegt, also ein Phänomen mit irrationalem, geheimnisvollem und tragischem Einschlag. Lange verdrängt erlebte die Oper in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts eine triumphale Wiederbelebung und zeitigte einige exemplarische Interpretationen. Unter i…

  • Diese 1978 in London mit dem Philhamonia Orchestra und dem Ambrosian Opera Chorus entstandene Studio-Einspielung ist vor kurzem in der Reihe Warner Classics neu aufgelegt worden, und ich habe sie mir sofort zugelegt. In diesem Thread ist sie zuerst von Mina erwähnt worden und dann von mir. Für mich ist das einer der besten "Rigolettos", die derzeit zu haben sind. Es ist der Dirigent Julius Rudel, der diese Aufnahme im Verein mit einigen Traumstimmen zu einem besonderen Gustostückerl werden läßt…

  • Eben gehört

    Waldi - - Musik: Erfahren

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    Wie die früheren Aufnahmen in dieser Reihe ein voller Genuß! Das Failoni Orchester, gegründet von Musikern der Ungarischen Staatsoper, ist übrigens nach dem italienischen Dirigenten Sergio Failoni benannt, der in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts an der Budapester Oper tätig war.

  • Mit seiner 1893 in Turin unter der Leitung von Toscanini uraufgeführten "Manon" profilierte sich Puccini endgültig unter den führenden Opernkomponisten nicht nur seiner eigenen Zeit. Mit der Wahl des Stoffes forderte er bewußt den Vergleich mit Massenets nur wenige Jahre älterer Version heraus, und der Erfolg gab ihm recht. Trotzdem scheint derzeit das ältere Werk an Bekanntheit und Resonanz zu überwiegen. Wenigstens in unserem Forum wurde Puccinis Werk bisher, soweit ich es überschaue, eher nur…

  • VERDI: Ernani – Kommentierte Diskographie

    Waldi - - Oper

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    URANIA 2006 (andere Ausgaben finden sich bei Andromeda, Bongiovanni, Myto, LIving Stage und Cantus Classics) Es handelt sich um den Mitschnitt einer MET-Aufführung im Dezember 1956, leider offenbar nur halbprofessionell. Die Stimmen kommen an sich sehr gut heraus, das Orchester hingegen weniger (erst im Schlußakt wird es deutlich besser). Dimitri Mitropoulos hat anfangs mitunter etwas eilig, begleitet dann aber mit Gefühl und läßt die Protagonisten gut zur Geltung kommen. An die Interpretation …

  • Schlichte Musik kann schlicht gespielt werden, aber es ist kein absolutes Muß. Vergleichen wir Liedinterpretationen, etwa ein Volkslied, interpretiert von Hermann Prey und dann von Dietrich Fischer-Fieskau. DiFiDi ist sicher alles andere als schlicht. Trotzdem ist seine Art legitim (er wandte sich damit aber sicher nicht an ein kindliches Publikum). Interpretation ist eben ein weites Feld, es kommt auch auf die Angemessenheit des jeweiligen Umfelds an. Starre Regeln gelten stets nur bedingt. Aus…

  • Was ist kommerzielle Musik?

    Waldi - - Allgemeine Themen

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    Mozart war natürlich auch ein Kommerzialist - und was für einer. Ich nehme an, Ingo Richter wollte mit dem Begriff "kommerzielle Musik" qualitativ schlechte Tonschöpfungen charakterisieren, die sich den Anschein von Besserem geben, sozusagen Wölfe im Schafspelz oder von mir aus auch Schafe im Wolfspelz sind, die sich an Trends anhängen etc. etc.. Verkitschungen und solches würden auch darunter fallen. Die Grenzen zwischen Gut und Schlecht sind freilich so fließend, daß sie nur subjektiv klar gez…

  • NAXOS 1992 Die altbekannte Tatsache, daß NAXOS weniger auf Spitzenberühmtheiten Wert legt als auf gediegene Qualität und humane Preisgestaltung, wird hier wieder einmal sehr eindrucksvoll bewiesen. ich war auf diese Aufnahme neugierig geworden, weil ich wissen wollte, wie sich Giacomo Aragall 1992 - also in nicht mehr gerade jugendlichem Alter (er ist Jahrgang 1939) - anhört und wieviel er sich von seinen Qualitäten bis dahin bewahrt hatte. Schon seine ersten Töne ließen nicht nur die Stimme, s…

  • In Spanien wird diese CD nicht unter EMI vertrieben, sondern unter dem Label Parlophone (2000) - ist aber alles Warner. Ich kann das obige Lob für "la verbena" nur bestätigen. "La revoltosa" ist etwas spröder, aber natürlich auch sehr gut. Die Aufnahmen haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, sind aber ausgezeichnet remastered. Die Hauptrollen singen jeweils die 1934 in Madrid geborene Teresa Tourné und der Italo-Argentinier Renato Cesari (1916-1992). Keine absoluten Spitzenstimmen, aber …

  • Alhambra (BMG Ariola 1994) Diese Doppelbox ist noch besser, weil tontechnisch sorgfältig aufbereitet. Man schwelgt in schönen Melodien und betörenden Stimmen. Man glaubt nicht, wie sich die Opernstars und -dirigenten (Rafael Frühbeck de Burgos!) da ins Zeug legen.5 Sterne in Gold!

  • Zitat von b-major: „Zitat von Waldi: „Auf der zweiten Disc erscheinen abweichende Angaben (1939 Stuttgart, Carl Leonhardt als Dirigent mit dem Orchester des Reichssenders Stuttgart). “ Bist Du sicher , daß es nicht tatsächlich die zweite CD der Stuttgarter Aufnahme ist und man versehentlich bei Cantus die beiden Aufnahmen durcheinander brachte ? Solltest Du wirklich von beiden Aufnahmen je eine CD haben , ruf einfach bei Line an . Die regeln das . “ Nein, nein, es ist schon der Aufdruck, kein Pl…

  • Einer meiner Schwiegersöhne ist Spanier, was mich jüngst in den glücklichen Besitz (nicht nur) dieser CD gebracht hat (diese habe ich aber gierig zuerst gehört): Sie wird auch bei Amazon unter dem Label SONY angeboten, mein Exemplar stammt vom Label Alhambra/BMG und wurde zuerst 1988 von BMG Ariola veröffentlicht. Die Platte vereint 16 Nummern aus 16 verschiedenen Zarzuelas von "La verbena de la paloma" bis "La dolorosa". Die Interpreten sind teils Weltstars (in der Reihenfolge Ausensi, Berganza…

  • Mit der deutschen Spieloper sind auch Peter Cornelius (1824-1874) und sein bekanntestes Werk "Der Barbier von Bagdad", zu dem der Komponist selbst das Libretto verfaßte, allzu sehr in den Schatten getreten. Franz Liszt brachte das musikalische Lustspiel (Kloiber/Konold/Maschka) 1858 in Weimar auf die Bühne, wo es dank Liszts Gegner durchfiel. Erst in den 1880er Jahren vermochte sich die Oper, allerdings in einer allzu wagnerischen Bearbeitung, durchzusetzen. Erst 1904 kehrte man zur getreuen Ori…

  • MYTO 2007 (24.Juni 1961) Endlich konnte ich mir diese Aufnahme, die ich mir dank palestrinas freundlicher Empfehlung schon vor längerem zugelegt hatte, in Ruhe anhören und gebe ihm vollkommen recht. Sie ist es wert, hoch geschätzt zu werden, obwohl man bei einer älteren Live-Einspielung aus Buenos Aires natürlich einige kleine Schönheitsfehler in Kauf nehmen muß. Die sind aber eigentlich kaum störend, dafür kommt die Atmosphäre eines aufregenden Opernabends der Spitzenklasse gut herüber. Daß da…

  • Rudolf Serkin war 1956 mit dem Marlboro Festival Orchestra unter Alexander Schneider auch schon sehr beeindruckend (das Orrchester kommt allerdings nicht ganz so gut zur Geltung - da merkt man ein bißchen, daß es doch eine alte Aufnahme ist, trotzdem empfehlenswert!)

  • Rudolf Serkin 1962, diesmal mit dem Eugene Ormandy und dem Philadelphia Orchestra - maßstäblich in Harmonie und Perfektion!

  • Rudolf Serkin und George Szell mit dem Columbia Symphonie Orchestra, 1961 Nach meinem Eindruck eine ausgezeichnete Interpretation, wobei ich Szells Begleitung noch um eine Spur höher einstufe.

  • Rudolf Serkin 1962, Studioaufnahme mit dem Columbia Symphony Orchestra unter Alexander Schneider. Er wählt hier die Kadenz von Robert Casadesus. Schnörkellos, fast etwas trocken, für mich beeindruckend, aber fast eine Spur zu diszipliniert (wenn man Nr.19 auf der gleichen Platte vergleicht, da spielt Serkin mit George Szell, aber mit viel mehr Seele).Vielleicht könnte man aber auch sagen: eine Spur toscaninisch.

  • Eine sehr, sehr entfernte Ähnlichkeit gibt es zum "König in Thule" von Schubert. Da das Lied x-mal vertont wurde, existiert vielleicht eine Version, die der Biondina noch näher kommt????

  • Nr.12: Rudolf Serkin mit dem Marlboro Festival Orchestra unter Alexander Schneider, aufgenommen 1962. Die Sony-Box kam 1917 heraus und enthält bei uns bisher kaum bekannte Aufnahmen aus den Jahren 1951 bis 1977 zu einem sehr günstigen Preis.