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  • Zitat von Armin Diedrich: „Das kann zum Beispiel auch an der Größe und den Mietpreisen des Saals liegen, den für ihn fälligen Betriebskosten und so weiter. “ Eben. Bei der Preisgestaltung der Eintrittskarten spielen viele Faktoren eine Rolle, die unterschiedlich zusammenwirken - ich hatte das zu einem früheren Zeitpunkt im Thread schon einmal aufgezählt. Was beim speziellen Fall der Berliner Philharmoniker auch berücksichtigt werden muss: Die Möglichkeit, hohe Eintrittspreise verlangen zu können…

  • Zitat von maticus: „Waren denn auch die 1960/70er bei Philips? “ Ja, die waren bei Philips - Arrau war seit Anfang der 60er Philips-Exklusivkünstler. Die Beethovensonaten sind zwischen 1962 und 1967 aufgenommen worden (mit dem typischen, etwas basslastigen und wenig brillanten Philips-Klavierklang). Für die Box mit 13 LPs habe ich 1981 mein gesamtes Taschengeld ausgegeben... In der abgebildeten Box sind die Sonatenaufnahmen aus den 60ern (op. 110 ist von 1965), die Eroica-Variationen von 1968, d…

  • Winter-Transferfenster genutzt und zwei neue Mitglieder engagiert: die Geigerin Suyoen Kim und die Cellistin Harriet Krijgh. Beide werden aber erst ab Juni dieses Jahres auflaufen. artemisquartet.com/ musik-heute.de/19084/zwei-neue…er-fuer-artemis-quartett/

  • Zitat von Kater Murr: „und als relevante Autorität für die eigene musikal. Entwicklung oder überhaupt anzuerkennen “ "Als relevante Autorität für die eigene musikalische Entwicklung" hat Wagner Rossini nicht (und Bellini allenfalls zeitweise) anerkannt, aber als Vertreter einer wichtigen, wenn auch nach Wagners Meinung abgeschlossenen Epoche der Musikgeschichte.

  • Über das Gespräch Wagners mit Rossini 1860 in Paris existiert noch eine weitere Quelle, nämlich die Aufzeichnungen von Rossinis Privatsekretär Edmond Michotte. Die sind allerdings auch nicht immer zuverlässig. Daraus hatten wir hier schon einmal ein Rätsel. Zitat von Kater Murr: „Interessant finde ich, dass Rossini hier als Autorität anerkannt wird. Ich dachte, schon Beethoven und Weber hätten (unter der damaligen Rossini-Begeisterung leidend) Rossini (wenn nicht gar "die Italiener" nach Salieri…

  • Zitat von zabki: „Verstanden hätte ich den Artikel allerdings so, daß die 800 diejenigen Studierenden sind, die in Deutschland abgeschlossen haben. “ Ja, das ist leider unklar formuliert. Manches spricht für Deine Interpretation. Auf musicians-career-center.com/vision/ steht beispielsweise: Der Arbeitsmarkt für Musiker ist hart umkämpft und die Situation verschärft sich von Jahr zu Jahr: Jährlich verlassen ca.2000 Absolventen die deutschen Hochschulen, davon ca. 800 Orchestermusiker.

  • Zitat von zabki: „wie kommen die 800 Absolventen im Artikel zustande? Hier: miz.org/downloads/statistik/13…sikberufe_Studienfach.pdf werden für Instrumentalspiel/Orchstermusik ca. 2250 (ohne "Musikerzieher"!) angegeben. Gibts soviel Pianisten, Akkordeonisten und Blockflötisten? und was werden die? “ Gemeint sind im ZEIT-Artikel anscheinend nur Absolventen deutscher Staatsangehörigkeit ("Und das sind nur die Bewerber aus Deutschland. Hinzu kommen noch die aus dem europäischen und internationalen …

  • Zitat von Gurnemanz: „Zitat: „Bei denen, die ihn gekannt haben, hinterließ B die Erinnerung an einen zurückhaltenden, bescheidenen Mann [...] “ “ Klare Sache: B ist Wagner.

  • Zitat von music lover: „Was will bloß eine Firma zum Ausdruck bringen, die mit solch einem Cover Aufnahmen des legendären Nathan Milstein vermarktet? “ Es handelt sich um eine - nicht besonders gelungene - Paraphrase von Man Rays Le Violon d'Ingres (siehe hier oder hier), bei dem u.a. die visuelle Analogie zwischen einem weiblichen Rückenakt und einem Streichinstrument eine wichtige Rolle spielt.

  • Aribert Reimann

    Zwielicht - - Komponisten

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    Sehr schön, ein Thread über Reimann - vielen Dank! Mein erster Kontakt mit einem seiner Werke war eine Repertoireaufführung von Das Schloss am Duisburger Haus der Deutschen Oper am Rhein, Mitte der 90er Jahre (mit dem mittlerweile verstorbenen Richard Salter als K.) - am Ende saßen noch etwa 30 Zuschauer in Parkett und erstem Rang und klatschten begeisterten Beifall. Lear war ja immer mehr oder weniger auf den Bühnen präsent, hat aber in den letzten zehn Jahren nochmal zugelegt, mit vielrezipier…

  • Zitat von EinTon: „Zitat von Zwielicht: „Klar, es gibt das Finale des Violinkonzerts, den Mittelteil des langsamen Satzes des Klarinettenquintetts, das Finale des g-moll-Klavierquartetts und noch einige wenige Beispiele. Aber sonst? “ Mir fallen noch die Jägerfanfaren im 3. Streichquartett ein (und in den schnellen Sätzen des Horntrios), die im ersten Satz das Hauptthema bilden, also voll in das Werk integriert sind. “ Wobei ich die Jagdmotive im dritten Streichquartett eher als Rezeption von Mo…

  • Sowohl Brahms wie Bruckner haben m.W. in ihrer Jugendzeit "Volksmusik" in Wirtshäusern gemacht, aus finanziellen Gründen (es gehört zu ihren nicht wenigen Gemeinsamkeiten, dass sie aus ärmlichen Verhältnissen stammten). Beide haben sich auch späterhin mit Volksmusik beschäftigt. Aber bei Brahms geht es doch viel mehr um die Schaffung eigener kleiner Formen wie Chorstücke, Zigeunerlieder, Ungarische Tänze usw., weniger um die gleichberechtigte Integration in die großen Formen. Klar, es gibt das F…

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Zitat von Kater Murr: „Krips hatte erst ab #21 eingespielt und die Ergänzung durch Marriner führte erst Mitte/Ende? der 1970er zu einer kombinierten Alternative. Wirkliche Konkurrenz enstand erst mit Hogwood ab etwa derselben Zeit “ Ich behaupte mal, dass Marriners Gesamtaufnahme der Mozartsinfonien in den späten 70ern weitaus massenwirksamer war als etwa Hogwood. Und dass sie Böhms Einspielung mindestens erhebliche Konkurrenz gemacht hat. Im englischsprachigen Raum eh. Aber ich erinnere mich de…

  • Zitat von Kater Murr: „ Bruckners oft etwas überdimensionierte und von 6 und 9 abgesehen untereinander recht ähnliche Scherzi (bei denen die Einordnung als "Getrampel" auch mir nicht völlig unfair scheint) sind m.E. eher eine Ausnahme. “ Wirkliche "Bauernscherzi", meist mit der typischen Streicherwalze (vorgeprägt in Schuberts Großer C-Dur), höre ich nur in der Ersten, der Zweiten, der Dritten und (stark modifiziert) der Achten. Das Jagdscherzo der Vierten (Zweitfassung) hebt sich stark davon ab…

  • Zitat von EinTon: „Zitat von Kater Murr: „In Brahms' Sinfonien sind die dritten Sätze alle eher keine Favoriten “ Bei Brahms fällt mir auch jetzt auch noch ein Favorit ein, nämlich der 3. Satz des 3. Streichquartetts mit dem schönen Bratschensolo! “ Für mich auch dasjenige aus dem Klavierquintett - ein "richtiges" Scherzo, virtuos, fetzig und dynamisch (und wenn man will - ich nicht - fast ein bisschen zu effektvoll). Außerdem mit einem thematisch eng verwandten Trio, das in den Tonfall ins Hymn…

  • Stimmt, Schostakowitsch ist ein heißer Kandidat für Werke, bei denen das Scherzo der Höhepunkt ist... Drittes Streichquartett, sechste Sinfonie (eins meiner Lieblingsscherzi), zehnte Sinfonie. Bei der Achten ist zumindest der Kopfsatz noch großartiger, aber das in Vierteln dahinjagende Scherzo mit den darübergelegten Schreien reißt mich auch immer wieder mit. Und dann das Trio mit der grotesken Feuerwehrkapelle!

  • Die Scherzi z.B. aus Beethovens op. 106 oder Bruckners Neunter sind ja zweifellos herausragende Stücke, aber im Sinne des Threadthemas? So dass man sie den anderen Sätzen vorzieht? Weitere Kandidaten bei Haydn wären für mich: das abschließende Menuett der Lamentatione-Sinfonie (wobei da der zweite Satz mindestens ebenso schön ist) und dasjenige der Sinfonie Nr. 28 mit dem Bariolage-Effekt in den Geigen. Bei Bartok das zweite Streichquartett. Trio: Mozart Es-Dur-Sinfonie KV 543 als Inkarnation de…

  • Das Scherzo von Bruckners Sechster finde ich sehr ansprechend (wenn auch nicht für diesen Thread passend, weil das Adagio und auch der Kopfsatz des Werkes noch schöner/gewichtiger sind). Bei Mahler käme ich nie auf die Sechste. Viel eher auf die Fünfte, bei der das Scherzo wirklich das Herzstück, der vielgestaltigste und farbenreichste Satz ist - einer der faszinierendsten in Mahlers Gesamtwerk. Andere Kandidaten, die mir spontan einfallen: Haydn, Sinfonie Nr. 95 c-moll Beethoven, Sinfonie Nr. 1…

  • Eben gehört

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Abwechselnd zackig und schwerfällig. Brauche wohl doch mal einen anderen Nussknacker.

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Zitat von philmus: „Zitat von Zwielicht: „Wobei ich "Tod und Schrecken" auch als ziemlich radikale oder einseitige Charakterisierung von KV 550 empfinde. “ in der Tat. da spielen ja nicht mal Posaunen mit, geschweige denn Wagnertuben... “ Die Mitwirkung von Posaunen wäre in der musikalischen Tradition, in der Mozart komponiert, kein schlechtes Indiz für Jenseits- und Todessemantik. Am deutlichsten erkennbar in dem Transfer dieses traditionellen Sakralinstruments in die Komturszene des Don Giovan…

  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104

    Zwielicht - - Orchestermusik

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    Zitat von Mauerblümchen: „Hm. Über die Hörer von op. 104 traue ich mir kein Urteil zu. Auf welcher Grundlage auch? “ Eigene Erfahrungen, Gespräche (persönlich oder medial vermittelt) mit anderen Hörern, Lektüre von Hörerfahrungen anderer, Lektüre der Rezensionen von Aufführungen oder Tonträgern, Kenntnisnahme rezeptionssteuernder Medien wie z.B. Konzertführer, Lektüre von Literatur, die sich mit der Rezeption des Werks beschäftigt... Nicht, dass ich das jetzt im Falle von op. 104 systematisch be…

  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104

    Zwielicht - - Orchestermusik

    Beitrag

    Zitat von Mauerblümchen: „Darauf sind wir ja auch sozialisiert, dass wir Klischees gegen den Wind riechen, nicht wahr? “ Sie riechen ja auch viel stärker als der Duft des ersten Schnees. Zitat von Mauerblümchen: „Eigentlich nicht - dass die Assoziation "wie der Duft vom ersten Schnee" bei vielen Hörern einklinkt wie der Schlüssel ins Schloss, bedeutet ja nicht, dass das Werk nicht ebenso intellektuellen Ansprüchen genügen könne. “ Klar. Aber wenn die Hörer bei Sibelius mit frischem Schnee sozial…

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Das hat ja auch Harnoncourt so ähnlich gesehen, als er von einer Wiener Aufführung der g-moll-Sinfonie KV 550 in den 60ern (seiner Erinnerung nach unter Böhm, in anderen Quellen nennt er Karajan) berichtet: «Ich sitze als Cellist mit dem Gesicht zum Publikum. Wir beginnen, und das ganze Publikum lächelt, wiegt sich sogar etwas im Takt. Ich fragte mich, ob die nicht wissen, was sie da hören! G-moll! Da wird von Tod und Schrecken erzählt. Die Leute aber glaubten, da werde etwas Nettes und Liebes g…

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Zitat von Felix Meritis: „Klemperer und Walter wirkten ja im angelsächsischen Raum. “ Wobei beide ja auch immer wieder in Wien dirigierten und gerade Walter bei den Wiener Philharmonikern (trotz der zahlreichen Altnazis in ihren Reihen) wohl sehr beliebt war. Aber mal unabhängig von Wien: die Tatsache, dass sich auch Walters Mozartinterpretationen (vom wilden Don Giovanni an der Met 1942 zu den doch sehr apollinischen Aufnahmen der letzten Sinfonien mit dem Columbia Orchestra von ca. 1960) stark…

  • Zitat von Kater Murr: „mit deutlich "zyklischen" Aspekten “ Ich wollte gerade auf die (leider unterschätzte und zu wenig gespielte) fünfte Sinfonie in c-moll verweisen, sehe aber, dass hier wieder mal nur von Kammermusik gesprochen wird.

  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104

    Zwielicht - - Orchestermusik

    Beitrag

    Zitat von Tichy1988: „Ich fand dieses Zitat immer etwas kurios, hat er sich doch vor allem in der späten Lebensphase gegen eine landschaftlich ästhetisierende Beschreibung seiner Werke deutlich gewehrt. “ Gut zu wissen. Ich finde diese Naturmetaphern ("frisches Quellwasser", "Duft des ersten Schnees") extrem klischeehaft, gerade bei einem ziemlich artifiziellen Werk wie der Sechsten. Sie reduzieren im Grunde Sibelius auf den fernab der Zivilisation werkelnden Instinktkomponisten, sind die Kehrse…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

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    Zitat von Cherubino: „Der lange währende Prozess heißt dann eben auch, dass die Opernhäuser in Wien, München oder Hamburg früher internationaler waren als die kleineren Theater in der Fläche. “ Ja, das sehe ich auch so. Gerade an den kleinen und mittleren Häusern hat dann die Erosion der (teilweise allerdings auch schon "internationalisierten") Ensembles in den letzten ca. zwei Jahrzehnten erhebliche Ausmaße angenommen.

  • Du bist aber auch verbissen. Zitat von Kater Murr: „Und patriarchalisch? Axel Prahl, der Homer Simpson des dt. Krimis? Oder der Prof. Dr. Selbstverliebt? Milberg gibt zwar auch gern den Grantler, aber der hat doch dem Kekili-Charakter alles durchgehen lassen, erratisches Verhalten, Wutausbrüche, trotz Epilepsie voller Außendienst mit Waffe usw. “ Klar, Patriarchat gibt's im Tatort weitgehend nur noch in der ironisierten Form - und genau die wurde hier ihrerseits durch den Kakao gezogen.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

    Beitrag

    Zitat von putto: „jetzt habe ich dort in zwei veranstaltungen des jahres 1950 hineingeklickt - da sieht es schon ganz anders aus “ Klar sah das 1950 noch anders aus. Es sah ebenso 1960 und 1970 noch anders aus, auch wenn da die Internationalisierung des Opernbetriebs schon begonnen hatte bzw. recht weit fortgeschritten war (gerade in Wien). Das ist halt ein lange währender Prozess gewesen. Was ich bestreite: dass es heute an den großen Häusern wesentlich anders ist als vor zehn oder zwanzig Jahr…

  • Jeden Tag ein Streichquartett

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Zitat von andréjo: „Aber es fehlt mir gerade bei der Fuge etwas die existentielle Erfahrung, vielleicht auch die Leidenschaft. “ Ja, bei den Mosaiques geht's bei Beethoven immer recht gemütlich zu. Kann ja auch mal erholsam sein, aber auf die Dauer...

  • Ich fand den Film prima, gerade in der ersten Hälfte richtig gut. Die Engführung der "Beziehungen" Meuffels' zu den beiden Frauen, die teils komischen, teils berührenden Dialoge. Vieles war Persiflage auf herkömmliche deutsche Fernsehkrimis, natürlich auch die patriarchalische Chef-Mitarbeiterin-Beziehung, in der Motive aus ähnlichen Konstellationen der Kiel- und Münster-Tatorte ironisch variiert werden. Schon von Regie und Bildführung her weit über dem üblichen Niveau (Petzold halt). Hübsch die…

  • Teodor Currentzis

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Habe jetzt die drei restlichen Tschaikowsky-Sätze auch noch gehört. Mein Urteil bleibt im wesentlichen bestehen. Im Andante schön aufeinander abgestimmt das Hauptthema und seine Variationen und Umspielungen in den Holzbläsern, gut hörbar das zwei-gegen-drei. Die Einbrüche des Schicksalsthemas nicht übermäßig barbarisch, eher kontrolliert. Leider ziemlich leiernde Intonation des Solohornisten, was auch in den anderen Sätzen gelegentlich auffällt. (Überhaupt, ein "Spitzenorchester" höre ich hier n…

  • Teodor Currentzis

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Den Mitschnitt des Konzerts aus Stuttgart kann man sich hier anhören und -sehen: swr.de/swr-classic/symphonieor…055322/120a320/index.html Ich hab mir jetzt aus Zeitgründen erstmal nur den Tschaikowsky-Kopfsatz angehört. Und kann mich weder Gurnemanz noch Wieland anschließen. Das ist m.E. bis zu diesem Punkt eine der konventionelleren Interpretationen von Currentzis, nicht vergleichbar seiner wirklich exzentrisch-zerrissenen Pathétique aus Perm (was man auch immer von der im einzelnen halten mag)…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

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    Zum Vergleich mal eine Zauberflöte der Wiener Staatsoper von vor 32 Jahren, 1986: archiv.wiener-staatsoper.at/performances/5182 15 aufgeführte Rollen, acht davon mit Sängern aus dem deutschsprachigen Raum besetzt. Sieben Partien, darunter drei der fünf Hauptrollen, mit Sängern aus den USA, Schweden, Frankreich, Jugoslawien, Griechenland. Und wer stand vor 42 Jahren, 1976, in Wien in den drei Hauptpartien des Rigoletto auf der Bühne? archiv.wiener-staatsoper.at/performances/4018 Ion Buzea aus Rum…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

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    Zitat von Wolfram: „Will sagen, warum das in München? staatsoper.de/stueckinfo/die-zauberfloete.html Zauberflöte “ Siebzehn Rollen (die Knaben und Sklaven lass ich mal weg). Davon sind acht deutsche Muttersprachler (Milan Siljanov - der Sprecher - ist geborener Zürcher), sieben Sängerinnen und Sänger kommen aus dem englischsprachigen Raum - Kevin Conners ist allerdings schon seit 30 Jahren Mitglied des Ensembles, er singt und spricht perfekt deutsch. Letzteres gilt übrigens auch für Golda Schult…

  • Zitat von Khampan: „Der Fehler, den ich meine, ist weder ein Druckfehler noch ein Spielfehler. Er passiert weiter hinten “ Hm, mir scheint zwischen T. 478 und 480 (39:45) in der verlinkten Ausgabe/Interpretation ein halber Takt zuviel hineingeraten zu sein - oder hör ich schon Gespenster?

  • Zitat von Khampan: „Spieltechnisch ... geht so (wer mich kennt, weiß, das soll ein Lob sein...). Aus einem besonderen Grund bitte ich alle Interessenten mal reinzuhören: youtube.com/watch?v=f7jpSN8BDug Das Finale startet bei 30:14 Wer findet den Fehler? “ Ich hör und schau morgen mal rein (bin heute überwiegend im ICE, ohne Kopfhörer). Zitat von Khampan: „Zu gern würde ich die Häufigkeitsverteilung der beiden Versionen sehen, wenn Beethoven dem Allegro-Finale einen besonderen Namen gegeben hätte…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

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    Zitat von Philbert: „Sondra Radvanovsky ist eine Amerikanerin aus Chicago “ Danke für die Information , das war mir nicht klar. Ich habe sie leider auch noch nicht live gehört.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

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    Zitat von Wolfram: „'Irgendwie' bezieht sich auf subjektive Wahrnehmungen wenn ich mir die Spielpläne größerer Häuser wie Met, Scala, Covent Garden, Berlin etc. anschaue. “ Da sind meine Wahrnehmungen, wie gesagt, andere. In den großen Häusern sehe ich allenfalls im mehr oder weniger dramatischen Sopranfach eine Reihe osteuropäischer Vertreterinnen wie Netrebko, Yoncheva, Radvanovsky, Stoyanova, außerdem Mezzos wie Garanca, Pankratova, Gubanova. Wobei, wie Philbert schon sagte, oft weniger die H…

  • Zitat von Khampan: „Wenn der Konzertmarkt aufgrund einer nun schon Jahrzehnte währenden Modeerscheinung (wie Bernd weiter oben aufgezählt hat) nach der Großen Fuge als Finale verlangt “ Ich würde eher sagen: es ist sowohl künstlerisch begründete Entscheidung der Ensembles als auch das (an sich nicht verwerfliche) Zielen nach größerer Wirkung. Früher (bis ca. in die 80er) hat man sich vielleicht mehrheitlich gesagt: Wir wollen sowohl uns als Musiker wie auch das Publikum nicht überfordern, indem …