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  • Alexander Nikolajewitsch Serow

    putto - - Oper

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    Neben Glinkas Ein Leben für den Zaren war Judith Tschaikowskis Lieblingsoper. Spuren davon sollen vor allem in Die Jungfrau von Orléans zu finden sein. Bei Mussorgsky sind neben der Wahnsinnsszene im Boris Godunow die dortige Krönungsszene und Rezitative mit Folklore-Anklängen in Der Jahrmarkt von Sorotschinzy auf Serow-Vorbilder zurückzuführen. Auch Borodin und Rimski-Korsakow haben sich auf Serow bezogen, Rimski hat das auch zugegeben.

  • Alexander Nikolajewitsch Serow

    putto - - Oper

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    Bislang wurde Serow (1820 - 1871) im Forum kaum genannt, dabei ist er neben Dargomyschsky die wichtigste Verbindung zwischen Glinka und den heute noch prominenten russischen Opernkomponisten. Obwohl in der 80er-Jahre-Ausgabe des grove bereits seine Vorbildfunktion für Mussorgsky und Tschaikowski referiert wird - besonders der betrunkene Holofernes für den wahnsinnigen Godunow - findet sich dort noch die arg abwertende Anmerkung, dass die Rezitative nicht so gut seien wie bei Dargomyschsky bzw. ü…

  • Genauso könntest du sagen, dass das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zu besseren Preisen gute Musik macht, und man nicht zu dem 5-Sterne-Orchester Berliner Philharmoniker gehen braucht. Ich denke übrigens so ähnlich: Das ORF-Radio-Sinfonieorchester lasse ich mir auch nicht durch den Hype um die Wiener Philharmoniker madig machen.

  • Solange das Publikum der Laienorchester auf seine Rechnung kommt (ich habe auch lange in einem gespielt und mich gewundert, dass man da Spaß beim Zuhören haben kann ...) kann man natürlich Preise verlangen, die verglichen mit denen der Profis einfach nur absurd sind (20 €). Aber das Publikum freut sich an der wahrgenommenen Begeisterung der Laienmusiker, die es an den Profis nicht wahrnimmt, und nimmt offenbar die Schwäche der Leistung nicht wahr. Insofern könnte man sich die engagierten Profimu…

  • eigentlich hat aber niemand gesagt, dass billige restaurants/konzerte schlecht sind.

  • meine schmerzgrenzen sind ca. 80,- für opernkarten und 40,- fürs essen. interessanter wird's dann bei ball-karten, die gehen schon über 100,- werden von mir aber nur gaaanz selten gekauft. teure erste kategorie zahle ich nur für hip-opern (barockkostüme/-bühnenbild/-gesten) in relativ kleinen räumen.

  • Zitat von AlexanderK: „Zitat von putto: „wieviel die wiener philharmoniker im musikverein kosten, finde ich nicht heraus, komisch. “ Mit Nelsons bis zu 5.990, Stehplatz 650? viennaconcert-tickets.com/de/n…-concert-vienna-2020.html Jetzt am 17.1.19 (MTT) moderat - 5 bis 68... wienerphilharmoniker.at/shop/shoppingcart/step/shoppingcart “ die 68 sind nicht erste kategorie. da die erste kategorie offenbar ausverkauft ist, habe ich eben nicht herausgefunden, wieviel die gekostet hat.

  • Zitat von Kater Murr: „Beim Essen gehen essen aber nicht noch 2000 Leute oder so mehr mit von deinem Teller. Und es wird auch nicht mit einigen hundert Euro subventioniert. Daher ist mir nicht ganz klar, warum das ein erhellender Vergleich sein sollte.“ Die Frage ist: Wie teuer ist Luxus, was findet man übertrieben. Bzw. erkennt man überhaupt, dass man gerade Luxus konsumiert ...

  • wien: silvio nickol im palais coburg: 9-gang-menü 195,-, mit wein 310,- steirereck: 7-gang-menü 165,- mit wein 254,- wieviel die wiener philharmoniker im musikverein kosten, finde ich nicht heraus, komisch.

  • Musikalische Vorhaben 2019

    putto - - Musik: Erfahren

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    besser: umziehen

  • Eben - filmisch - verarmt

    putto - - Film etc. - Werke

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    Ich war wirklich verblüfft, was es bei uns alles gibt, da ich diese geschichtslosen Angebote der Videothek kenne, und bin jetzt damit wohl für einige Jahre beschäftigt. Gerade für Frank Capra 15 Filme gezählt und Fred Niblo 3. Das passt schon ...

  • kreuz-beispiel habe ich jetzt keines im text gelesen. den balken als störende haltetöne hat er ja als hörbar beschrieben, die weinberg-terassen - keine ahnung, wie das gemacht ist.

  • Eben - filmisch - verarmt

    putto - - Film etc. - Werke

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    und wirklich gut sortiert - ich zähle z.b. von william wellman 10 filme und von frank borzage 8.

  • ich kenne das aber mit dem gebet der jungfrau.

  • Naja, ich hatte schon den Eindruck, dass es etwas bringt, wenn die Klavierlehrerin meine Hände richtet. Dass das plötzlich verboten ist (und zwar nicht nur an privaten Musikschulen sondern auch an Universitäten) finde ich ähnlich skurril, wie wenn das Händeschütteln verboten wird. Allerdings gibt es die Variante mit "darf ich ...?" - trotzdem finde ich es komisch, wenn mich eine junge Dame vorsichtig fragt, ob mir bei der Verabschiedung lieber ein Händedruck oder eine (typisch österreichische) b…

  • Der Distanz-Inhalt hat aber nichts mit den ausbeuterischen Ambitionen zu tun, das ist ein grundsätzliches Problem - zumindest solange es um körperliche Distanz geht. Dass man keine persönlichen Gespräche führen darf und keine Komplimente verteilen - hm - das ist schon etwas streng, kommt mir vor. Für mich geht das sowieso alles zu weit, aber was die mee-too-Geschichte betrifft, sind die Anweisungen an das Lehrpersonal tatsächlich zum Schutz des Lehrpersonals hilfreich, fürchte ich. Womöglich wir…

  • Aribert Reimann

    putto - - Komponisten

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    Klar, das war gewissermaßen auch ein Rückblick auf meine frühere Sicht der Dinge, und Erfolg abseits des Neue-Musik-Betriebes war mir da tatsächlich suspekt, heute weniger. Bei der Avantgarde hatte ich Reimann aber, glaube ich, nie einsortiert, gedanklich. Es war mir auch nie klar, für wie wichtig er genommen wird, ich habe den Eindruck, dass er international eher für nicht so zentral genommen wird - der grove-Artikel ist eher kurz (ebenso etwa bei Zender, Matthus, Dittrich), Schnebel, Lachenman…

  • Eben - filmisch - verarmt

    putto - - Film etc. - Werke

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    Für Filme nutze ich die städtische Bücherei. Ich habe vor ein paar Jahren ca. 8 Filme gekauft, dann aber gestoppt, um Platz zu sparen.

  • Handelt es sich dabei nicht um (verbotene) Scheinselbständigkeit? Das ist freilich ein Problem, das nicht nur Musiklehrer betrifft.

  • Auf der anderen Seite werden Projekte als sozial gefeiert, die gratis-Musikunterricht durch Profi-Musiker (anstelle der Lehrer) in Volksschulen bringen. Soll doch jeder die Möglichkeit haben, und Musik fördert die Entwicklung. Gibt es wieder zwei Seiten der Medaille ...

  • Bis(s) zur Schlusskadenz: Der Vampir in der Oper

    putto - - Oper

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    Was spuckt das Lexikon noch aus? Carey Blyton: Dracula! or The Vampire Vanquished - Opus 87 - A Victorian Melodrama for Schools based on Bram Stokers book, "Dracula", for narrator, Unison Voices and Piano (1983) Dennis Báthory-Kitsz: Erzsébet (2010)

  • Aribert Reimann

    putto - - Komponisten

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    Zitat von Wolfram: „Um es mal abschließend ziemlich platt und anderen zeitgenössischen Komponisten gegenüber sicherlich ungerecht zu sagen: Reimann ist (für mich) der Komponist der Moderne, der am stärksten den Menschen im Mittelpunkt seines Werkes hat und der ihn auch mit seiner kompositorischen Unmittelbarkeit am stärksten erreicht. “ Ich bin alles andere als der große Reimann-Kenner, aber das überrascht mich schon zu lesen. Ich fand ihn bislang durchaus attraktiv, außerdem vielleicht ein weni…

  • Ihrer Zeit weit voraus?

    putto - - Allgemeine Themen

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    sehe ich auch so.

  • Zitat von eifelplatz: „Neuerscheinung - vielleicht interessiert es hier jemanden.“ Danke für den Tipp!

  • Lektürejahr 2018

    putto - - Literatur: Lesen

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  • Zitat von Areios: „Und schuld an diesem Eindruck scheint mir zu sein, dass er tatsächlich viel gerader durchtaktiert; besonders auffällig ist, dass er zu den dynamischen Steigerungen in der Mitte der einzelnen Walzerperioden das Tempo nicht oder kaum anzieht. Dadurch geht sehr viel tänzerischer Schwung verloren, und das Ergebnis wirkt auf mich eher sinfonisch breit (und gelegentlich vielleicht auch etwas steif). Im Gegensatz zu diesen verbremsten Beschleunigungen sind die Verzögerungen meistens …

  • Musikalische Vorhaben 2019

    putto - - Musik: Erfahren

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    Hm - ich habe die letzten Tage schon beschlossen, nächstes Jahr mehr Musik des 19. Jahrhunderts zu hören, und die beiden Komponisten, die mir da besonders der Vertiefung bedürfen, wobei das CD-Material schon länger im Regal wartet, sind Chopin und Wagner. Tatsächlich habe ich bereits den Weg eingeschlagen, und Klaviermusik von Ferdinand Hiller, Théodore Gouvy und Alexander Dreyschock erstmals gehört, momentan lerne ich Francks Orgelwerk kennen. Einige große Opernlücken des ausgehenden 19. Jahrhu…

  • Zitat: „Zusammenklänge ergeben sich weniger durch geschickte Stimmführung, sondern das harmonische Denken verabsolutiert sich “ Das bedeutet nicht unbedingt eine Aufwertung der Horizontalen. Man könnte es sogar als Entwertung der Horizontalen sehen, da die Stimmen nun nicht mehr quasi gleichberechtigte Linien singen.

  • Allerdings frage ich mich, wo die Horizontale mehr dominiert als in der frühbarocken italienischen Oper. In welcher Gattung soll denn dieser Dominanzzuwachs der Horizontale vom Früh- zum Hochbarock stattgefunden haben? In der Sonate? Corelli ist horizontaler als Uccellini? In der Orgelmusik?

  • Das einzige, was klar wäre, ist, dass Lully und Corelli "Hochbarock" wären, und das deutlich nach dem hier gefragten Zeitraum. Wenn für die hochbarocke Sonate die Mehrsätzigkeit mit je wenigen Abschnitten charakteristisch ist, dann fängt das nach 1650 an. Die wichtigsten süddeutschen Komponisten der frühbarocken Sonate wären lt. MGG J. Staden und J. E. Kindermann.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Palisander: „Wobei es vermutlich einen Graubereich gibt in dem beide Stile parallel nebeneinander existiert haben. “ Hmmm ... welche Stile meinst Du? Gehst Du davon aus, dass alle Komponisten von Spanien bis Russland, von Italien bis Schweden im selben Stil komponiert hätten und dann gleichzeitig umgestellt hätten? Meinst Du die "prima" und die "seconda" prattica? Die seconda prattica finden wir ja noch bei Bach und (stilisiert) darüber hinaus. Frühbarock würd…

  • Zitat von Kater Murr: „Als erwünschter und notwendiger Kontrast in einem mehrsätzigen Werk gefallen mir fast alle Scherzi gut.“ Yes - ich muss zugeben, dass ich gerade bei den Menuetten im klassischen Stil (vor allem bei Haydn aber nicht nur) durchaus meine Höhepunkte habe.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    putto - - Sänger

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    Wirklich traditionell (im Sinne von aus der Zeit vor der Orientierung am Westen) ist für das Erhu ohnehin gar nichts überliefert. Aber das wird jetzt zu OT.

  • Zitat von audiamus: „Dieses Jahr gibt es was lokal Unterfränkisches. “ Dann Philipp Buchner! de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Friedrich_Buchner Sehr typisch für die Zeit.

  • Ihrer Zeit weit voraus?

    putto - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Syrinx: „Letztendlich sind ja wohl die meisten grossen Komponisten ihrer Zeit voraus gewesen. Es ist wohl ein Kriterium des musikalischen Genies, sich nicht am Konventionen zu halten und etwas eigenständiges zu entwickeln- damit sind sie dann ihrer Zeit im Allgemeinen oft voraus.“ Am besten ist es aber, wenn sie Konventionen entwickeln ... mir ist diese Herausstreichung der fortschrittlichen regelabstreifenden Genies, die schon so "modern" klingen, zu einseitig und oftmals für das Vers…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    putto - - Sänger

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    Zitat von Wolfram: „Naja, ich meinte nur, dass der Strom europäischer Künstler in Richtung traditioneller Ostasiatischer Kunstformen (z.B. No oder Kabuki) doch mit Sicherheit ein geringerer ist als umgekehrt. Meine Frage war nur, warum klassische Musik scheinbar so viele Ostasiaten anspricht, obwohl es doch von der Harmonik ihnen eher fremd sein müsste. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen.“ In China hatte der Kommunismus das Ziel, die klassische chinesische Musik auszulöschen zum einen, weil si…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    putto - - Sänger

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    jetzt habe ich dort in zwei veranstaltungen des jahres 1950 hineingeklickt - da sieht es schon ganz anders aus.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    putto - - Sänger

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    naja, 8 von 17 ist weniger als die hälfte. "internationalisierung" ist jetzt auch nicht viel erklärung sondern nur benennung.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    putto - - Sänger

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    Wann das losgegangen ist, weiß ich nicht so genau, dazu bin ich zu jung. Schlagwort antiautoriäre Erziehung, Wegfall der Aura des gesellschaftlichen Aufstiegs, wenn man der Noblesse des klassischen Musikbetriebs begegnete ... irgendwann zwischen 1960 und 1980 muss das so richtig losgegangen sein, zu der Zeit, als sich auch die Kirchen zu leeren begannen.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    putto - - Sänger

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    In Osteuropa und Ostasien: Höherer Stellenwert der klassischen Musik, strengere Erziehung. Wer will in Ö/D sein Kind zu einem professionellen Kinderchor geben? Bei uns soll Musik nur Spaß machen und taugt sowieso zu nichts, bestenfalls ein lästiges Hobby, weil laut. Der Anteil deutschmuttersprachlicher Berufsmusiker wird noch weiter sinken.