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  • In den Straßen von Taipeh: facebook.com/TaiwaninMUC/videos/820800688311927/

  • Zitat von Symbol: „In der Tat finde ich es auch bedenklich, dass hierdurch ein Standard implementiert wird, der jegliche Berührung als potenziell anrüchig definiert “ Die haben Angst, dass es so interpretiert werden könnte, zumal ja auch, sagen wir, "ungeschickte Komplimente" stark skandalisiert werden können (siehe der Fall Chebli). Da ist es halt für die Musikschulleitung besser, auf Nummer sicher zu gehen und alle Eventualitäten auszuschließen.

  • Ich höre nicht so oft reine Klaviermusik, doch gerade heute hatte ich wieder über youtube gehört: ...die kurze, aber überaus aufwühlend-dramatische G-Moll Sonate von Fanny Hensel.

  • Eben krass gehört, ey

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    Sehr schöner, excellent gespielter Indie-RIO aus Berlin. Erst vor wenigen Monaten erschienen, erinnert ein wenig an Thinking Plague:

  • Interessiert vielleicht den einen oder anderen: zeit.de/2019/02/musiker-jobsuc…w44CysvZ8sz3bUwKm7SI5Seks

  • Zitat von Amfortas09: „dass „Volkstümliches“ in Brahms-Mucke überhaupt nicht frisch-fröhlich und flott herum-tümelt, sondern diese Chose bereits voll krass im Zerrüttet-Modus, lediglich in Gestalt von ferner, entschwindener Erinnerung bzw. im Nicht-Mehr-Gegenwärtig-Möglich-Level den Lauscherchen rüberkommt.. “ Bei den Liebesliederwalzern aber auch im letzten Satz des Horntrios (und noch manch anderem) halte ich das doch für eine sehr gewagte Interpretation. Brahms war ja auch ein großer Johann-S…

  • Eben krass gehört, ey

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    Soeben gehört: Stille Nacht, heilige Nacht! : youtube.com/watch?v=PokDr68oeIE

  • Zitat von Zwielicht: „Klar, es gibt das Finale des Violinkonzerts, den Mittelteil des langsamen Satzes des Klarinettenquintetts, das Finale des g-moll-Klavierquartetts und noch einige wenige Beispiele. Aber sonst? “ Mir fallen noch die Jägerfanfaren im 3. Streichquartett ein (und in den schnellen Sätzen des Horntrios), die im ersten Satz das Hauptthema bilden, also voll in das Werk integriert sind.

  • Zitat von Zwielicht: „Das Jagdscherzo der Vierten (Zweitfassung) hebt sich stark davon ab, “ Übrigens Bruckners einziges Scherzo in einer Dur-Tonart.

  • Zitat von Kater Murr: „In Brahms' Sinfonien sind die dritten Sätze alle eher keine Favoriten “ Bei Brahms fällt mir auch jetzt auch noch ein Favorit ein, nämlich der 3. Satz des 3. Streichquartetts mit dem schönen Bratschensolo!

  • Zitat von arundo donax: „folgt plötzlich ein Bauern- oder Jägergetrampel der banalsten Art - pfui Teufel! “ Hmm... in der 6. (und ein wenig auch 5.) ists doch eher "elfisch", und in der 9. bedrohlich-dämonisch (und der Adagiosatz kommt hier eh erst hinterher). Bauern oder Jäger kommen mir da in keinem der beiden Fälle vor mein inneres Auge.

  • Scherzo (o.ä,) als bevorzugter Satz eines Werkes das träfe für mich zu bei: - dem wunderschön-romantischen "Con moto moderato" aus Mendelssohns "italienischer" - das Scherzo aus Mahlers 4.: hier gefällt mir besonders die linienhaft-durchsichtige Kompositionsweise und der spröde, ein wenig "kammersinfonische" Gesamteindruck. Das wirkt fast schon neoklassizistisch und wird auch nicht - wie in den anderen Sätzen - durch blumig-schwelgerische Passagen konterkariert.

  • Ihrer Zeit weit voraus?

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    @Maurice Ich bezog mich auf Ingo Richters Bemerkung, wonach die Musik des Trauermarsches angeblich... Zitat von Ingo Richter: „[...]heute so klingt, als wenn sie gestern erst geschrieben wurde. “ Und das trifft wohl kaum zu.

  • Ihrer Zeit weit voraus?

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    Zitat von philmus: „beim Anhören gibt es schon ne Menge Stellen darin, wo ich denke: wow, das hat er wirklich so gebracht, damals schon ? “ Aber wie heutzutage komponierte Musik, egal ob von Enno Poppe oder John Rutter, klingt es doch nun wirklich nicht.

  • Ihrer Zeit weit voraus?

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    Zitat von Ingo Richter: „Der Marce Funebre aus der Eroica. Das ist für mich immergrüne Musik, die damals ihrer Zeit weit voraus war und heute so klingt, als wenn sie gestern erst geschrieben wurde. “ Das stimmt nicht. Wäre der "Trauermarsch" erst gestern (also im Dezember 2018) geschrieben worden, so würde dessen Kompositionsstil als anachronistisch klassifiziert werden. Das würden auch ganz naive Hörer so empfinden, denn heutzutage schreibt man einfach nicht mehr so.

  • Ihrer Zeit weit voraus?

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    Zitat von maticus: „Um mein Anliegen etwas zu fokussieren: es geht mir nicht um spezielle, innovative Kompositionstechniken. Es geht mir dagegen um musikalischen Ausdruck, um die Musiksprache. (Natürlich mag dahinter auch eine gewisse Technik stecken; dennoch...) Mein Ausgangspunkt ist, dass ich bei manchen Werken denke, "meine Güte, das rockt ja heute noch sowas von" oder so ähnlich, “ Dann wirds aber völlig subjektiv, denn "rocken" tut nun mal jeden was anderes...

  • Ihrer Zeit weit voraus?

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    "Zukunftsmusik" sind für mich eher einzelne, meist kurze Ausschnitte aus bestimmten Werken, zB hier aus Schuberts a-moll-Quartett - die beiden hier gespielten Takte klingen für mich ein wenig nach Hindemith: youtube.com/watch?v=JGO_qd4PTh4#t=17m04s Und hier klingt Dvorak schon etwas nach Mahler: youtube.com/watch?v=MTPxgiAtTp0#t=1h09m30s V. a. der As-Dur-Akkord mit gleichzeitigem Orgelpunkt auf D (in den Hörnern) in der zweiten Hälfte von Takt 67 (in der unten verlinkten Partitur auf S. 202, zwe…

  • Alfred Einstein wohl eher nicht (der hat mW auch nicht komponiert... ...oder?)

  • B = Richard Strauss? (und das Werk vielleicht eine seiner sinfonischen Dichtungen, (eine die halt nicht zu den "Hits" gehört) ?)

  • Zitat von Kater Murr: „über den Strauss doch diese fiese Bemerkung gemacht haben soll, wenn es ihm so schwer fällt, warum komponiert er denn dann? “ Das war in der Tat auf Pfitzner bezogen, und daran hatte ich auch ein wenig bei meinem Raten gedacht.

  • Zitat von Quasimodo: „Oder menschliches Ver Sagen! (Ich hatte kurzzeitig ein "<b>" beim Ändern der Globalen Mitteilung zu löschen übersehen, machte den Rest der Seite fett - html ist gnadenlos... ) “ Oh, ich hatte durchaus gemutmaßt, dass da vielleicht auch ein Admin ein falsches Häkchen etc. angeklickt haben könnte...

  • Zitat von Gurnemanz: „Zitat von EinTon: „Warum ist die Schrift hier neuerdings so fett? “ Habe nur A, B und C gefettet. “ Jetzt ist die Schrift auch wieder normal, war wohl ein Softwarefehler o. ä. gewesen...

  • Hmmm... C = Pfitzner?? BTW: Warum ist die Schrift hier neuerdings so fett?

  • Eben krass gehört, ey

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    Gerade gehört: "Ash in the Rainbow" von der japanischen Sängerin Haco (bürgerlich Haruko Mizuguchi) und dem Cellisten Sakamoto Hiromichi. Es handelt sich um Artpop in der Tradition von Björk, vielleicht auch Radiohead (von denen kenne ich aber zuwenig). Zu hören gibt es sowohl lyrisch-kontemplative wie auch skurril -dadaistische Tracks (namentlich "Airhead"). Die Musik ist weitgehend schlagzeuglos. EDIT: Danke für den Hinweis, @Lionel dachte bei amazon würde der Link nicht funktionieren und bei …

  • @Maurice Danke für Deine Erläuterung! Zitat von Maurice: „DIE Pioniere war George Barnes und Eddie Durham, die bereits 1935 das Instrument eingesetzt haben, es aber im Grunde wie eine unverstärkte Gitarre nutzten. “ Frage: Gab es damals auch maßgebliche E-Gitarristen abseits vom Jazz? (Wikipedia schreibt, die E-Gitarre habe gleichzeitig zum Jazz auch im Blues- und Countrybereich Einzug gehalten).

  • Zitat von Kater Murr: „Saxophone stammen aber aus der klass. bzw. Militärmusik, nicht aus dem Jazz “ Naja, ein "originäres" Jazzinstrument das vorher in keiner anderen Musikgattung verwendet worde wäre ist mir gar nicht bekannt - elektrische Gitarre vielleicht? (mit Charlie Christian als Pionier).

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

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    Zitat von lothar: „Für das Erkennen von Entwicklungen braucht man Abstand und der fehlt naturgemäß bei neuer Musik. “ Manche sog. "neue Musik" ist auch schon über 50 Jahre alt, zB Stockhausens "Gruppen", Boulez' "Pli Selon Pli" etc.

  • Zitat von putto: „Die Kernphase des Expressionismus ist offenbar in Literatur und Musik gleichzeitig (1909-1918), das musikalische Hauptwerk verspätet: Wozzeck. Dort findet man auch die klassischen Formen wieder, womit die von mir gerade betonte Schieflage ja wieder begradigt ist. “ Zählt nicht die 4. Sinfonie von Schostakowitsch (Mitt der 30er Jahre) komponiert auch zum Expressionismus? Zumindest Edwin hat sie mal so ettiketiert...

  • Zitat von Braccio: „Ein typisches Beispiel für eine meinen Gewohnheiten entsprechend optimale Kammermusikaufnahme ist die hier: “ Diese Aufnahme habe ich auch - im Booklet ist ein Aufsatz zur Schnitttechnik zu lesen, als Equipment wird u. a. ein Lexicon-Hallgerät genannt. Es liegt also nahe, dass hier kein natürlicher Raum sondern künstlicher Hall verwendet wurde.

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

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    Zitat von Palisander: „Aber gut. Daran schließt sich mir die Frage an, wie man mangels Kontext einen neuen Kompositionsstil bewerten will, von mir aus von Karlheinz Stockhausen. Da hat man doch überhaupt keine Anhaltspunkte “ Stockhausen kommt von den Zwölftönern her (speziell von Webern), desweiteren von Messiaen, er knüpft also durchaus an bestehende Traditionen an.

  • Gibt es schlechte Musik (/Kunst)?

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    Zitat von Capella-Wolfgang: „Als ich den Namen Eötvös gelesen habe, fragte ich mich impulsiv für einen Augenblick: Gibt es einen solchen Komponisten überhaupt? “ Wer sich ein wenig mit aktueller klassischer Musik befasst, dürfte den Namen durchaus kennen.

  • Zitat von Melione: „Nee, Beethovens Neunte mit Pop-Beat eher weniger... dafür aber beispielsweise Aphex Twin und andere Mucke, die man nun wirklich nicht als "leichte Berieselung" verschubladieren kann... youtube.com/watch?v=SqayDnQ2wmw “ Oder - noch fordernder - die Elektronikerinnen Antye Greie-Ripatti und Kateryna Zavoloka auf Ihrem Album "Nature never produces the same beat twice" : youtube.com/watch?v=I9imOJa5GmI

  • Queen: Nicht nur Freddie Mercury

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    Zitat von Kater Murr: „(habe auch immer den Eindruck, dass das nie aus seiner Nische herausgekommen oder jedenfalls schon über 30 Jahre in eine solche verschwunden ist, ganz anders als Queen) “ Was nicht heißt, dass das mitunter sehr gute Musik sein kann. "Weniger erfolgreich" heißt ja nicht zwingend "musikalisch schlechter" (manchmal gilt sogar das Gegenteil), und besonders hörenswert finde ich die in diesem Zusammenhang die "Rock-In-Opposition" Bands wie Henry Cow oder Univers Zero wie auch sp…

  • Queen: Nicht nur Freddie Mercury

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    Zitat von Symbol: „Wenn man unter "komplexer Harmonik" den "Tristan" oder Schönbergs zweites Streichquartett versteht, dann eher nicht. “ Oder auch schon im Rockbereich bestimmte Alben/Songs aus dem Prog/Artrockbereich, zB Gentle Giants "So Sincere" oder Henry Cows "Beautiful as the moon - Terrible as an army with Banners" - das geht beides in Sachen "Harmonik" über Queen deutlich hinaus.

  • Queen: Nicht nur Freddie Mercury

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    Zitat von Felix Meritis: „Mich erinnert die Harmonik in dem Song wirklich an Chopins Balladen. “ Kannst Du mal ein Beispiel nennen? Ich kenne von Chopin nicht so viele Stücke...

  • Zitat von Felix Meritis: „Ich muss sagen, dass ich eher Klatschen nach dem 4. Satz für verfehlt halte. Dieser Satz endet doch in unendlicher Traurigkeit und Depression. "Bravo, bravo!!!" Nimmt sich da doch recht seltsam aus. “ Die in der Konzertansage ausgesprochene Aufforderung, nach der Aufführung "nicht zu klatschen" habe ich bei Bach-Passionen in den 80ern einige Male erlebt. Das Publikum hielt sich auch daran.

  • Zitat von Symbol: „Das sagt natürlich nichts darüber aus, ob man das heute immer noch tun sollte. “ Mich stört nicht zuletzt auch das vorschnelle Klatschen in den ausklingenden Schlussakkord hinein (scheint sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland stark eingebürgert zu haben), insbesondere bei leise verklingenden bzw. "ausblendenden" Schlussakkorden wird so die Stimmung total zerstört.

  • Zitat von Felix Meritis: „Da hätte ich die durchaus ernst gemeinte Frage, ob zu Lebzeiten Tschaikowskys zwischen den Sätzen nicht mehr geklatscht wurde? Noch zu Mendelssohns Lebzeiten war das sehr üblich, allerdings ihm persönlich verhasst, weshalb er in seinen Orchesterwerken vornehmlich attacca Übergänge zwischen den Sätzen einfügte. “ Ich meine mal gelesen zu haben, in Deutschland hätte als erstes Wagner das Klatschen zwischen den Sätzen verboten. Die Uraufführung der Pathetique war nun erst …

  • Zitat von Felix Meritis: „Im Falle vom Till ist es aber ziemlich schwierig, da das Werk, wie bereits erwähnt, in der Schule als Paradebeispiel für Programmmusik präsentiert und seziert wird. “ Echt? Wir haben (in Deutschland bzw. Hessen) ein Werk von Strauss in der Schule nie durchgenommen, wurden aber gleich 3x - jeweils in verschiedenen Schuljahren - mit der "Phantastique" von Berlioz und einmal auch mit den "Bildern einer Ausstellung" erfreut...