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  • Zitat von Mauerblümchen: „Mir sind beide Positionen nachvollziehbar. Der erfahrene Konzertbesucher weiß, was er auf den Plätzen hinter dem Orchester bei Vokalmusik erwarten darf und was nicht. Die Erwartung des unerfahrenen Konzertbesuchers wird gesteuert durch die Elogen auf den Saal und Versprechungen wie "man hört überall gleich gut". Diese Erwartung wird halt nicht erfüllt, darüber beschwert sich der unerfahrene Konzertbesucher. Absolut nachvollziehbar. - Wenn der Hersteller mir verspricht, …

  • Zitat von music lover: „Zitat von Knulp: „kann man nur staunen, wie mancher Konzertbesucher so blöd sein kann, anzunehmen, dass er bestens hört, wenn er hinter dem Sänger sitzt mit dem Orchester dazwischen. “ Genau das ist der Punkt. Die Plätze hinter dem Orchester bieten den Vorteil, dass man den Dirigenten von vorn und nicht von hinten sieht. Ihn demzufolge besser bei der Arbeit beobachten kann. In einem reinen Orchesterkonzert sind die dortigen Plätze also gar nicht schlecht. Bei Vokalsoliste…

  • Teodor Currentzis

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    Ich kann mich Mauerblümchen in sehr vielem anschließen. Mit Blick auf den Threadtitel zunächst einmal darin: Wer Currentzis' Dirigat einen "Showanteil" unterstellen wollte, müsste dazu ganz ganz nah an dessen Persönlichkeit sein, um ein Missverhältnis zwischen künstlerischem Ethos und Selbstinszenierung begründen zu können. Aber auch dann bliebe ich skeptisch, denn eine organische Verbindung von Persönlichkeit, interpretatorischem Ausdruckswillen und Dirigat ist ja nicht automatisch hergestellt,…

  • Teodor Currentzis

    Benutzername - - Dirigenten

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    Zitat von Syrinx: „Letztendlich gibt es einfach eine Grenze, dann wird das Dirigieren zum Ballett. Viele Musiker erkennen das eigentlich, das Publikum nicht unbedingt. Als Orchestermusiker lernt man aber schon gleichzeitig seine Noten und den Dirigenten im Auge zu behalten, und auch den Stimmführer, egal was der Dirigent da aufführt... “ Da halte ich gegen. Diese Art von Grenze gibt es eben nicht in künstlerischen Zusammenhängen, sondern wenn, dann nur die jeweils persönliche. Und das ist bei Mu…

  • Gerade eben überraschend ein Konzertabo für Donnerstag ausgeliehen: SAKARI ORAMO Dirigent ANU KOMSI Sopran NDR ELBPHILHARMONIE ORCHESTER MAGNUS LINDBERG ( *1958 ) Accused – Three interrogations für Sopran und Orchester (Deutsche Erstaufführung) Entstehung: 2014 | Uraufführung: London, 28. Januar 2015 J EAN SIBELIUS ( 1865 – 1957) Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Entstehung: 1901/02; revidiert 1903 | Uraufführung: Helsinki, 8. März 1902

  • Zitat von Ingo Richter: „Zitat von putto: „Das Hauptproblem ist halt, dass nicht klar ist, was geschätzt werden soll. Der Anteil der Grenzfälle an - was? “ Wir reden hier von Äpfeln und Birnen natürlich. Nein Spass beiseite, ich glaube wir alle wissen doch mittlerweile worum es hier geht, oder? “ Nein, ehrlich gesagt habe ich mir puttos Frage auch gestellt. Vielleicht für die womöglich Verwirrten oder Schwerfälligen nochmal in aller Deutlichkeit?

  • Zitat von philmus: „Zitat von Maurice: „Man muss weder jede Art von Musik mögen, noch sie verstehen, aber das heißt noch lange nicht, dass diese "Gut" oder "Schlecht" ist. “ um "gut " oder "schlecht" gings doch hier gar nicht. Zitat von Symbol: „Das Bemühen darum, Genres zu benennen, ist keine Wertung, es ist ein Ringen um sprachliche Präzision. Und natürlich sind Genre-Begriffe in der Kommunikation hilfreich. Was ist denn daran verwerflich, Post-Punk als Post-Punk, Grunge als Grunge und Techno …

  • Zitat von Ingo Richter: „Teilzitat von Benutzername: "Prince-, Bowie- und Cohen-Liebhabern kann ich das Rolling-Stone-Forum ans Herz legen. Ohne zu sagen, dass das jetzt besonders toll ist. Bei Helene Fischer-Fans muss ich passen, eine Schlager-Plattform kenne ich nicht." Also ich möchte meine Leidenschaft für Musik sehr, sehr gerne im vollen Umfang auch gefördert in einem Forum teilen. “ Okay. Prinzipiell geht das hier ja auch. Wir beide haben uns z.B. schon mal zu Prince ausgetauscht. Die Mögl…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Ingo Richter: „Wir brauchen das nur wirklich wollen. “ Richtig. Aber wollen wir das? Und wer ist "wir"? Gruß MB “ Jedenfalls gehöre ich nicht zu den Wollenden. Ohne den Schwerpunkt 'Klassische Musik' wäre ich nicht hier. Prince-, Bowie- und Cohen-Liebhabern kann ich das Rolling-Stone-Forum ans Herz legen. Ohne zu sagen, dass das jetzt besonders toll ist. Bei Helene Fischer-Fans muss ich passen, eine Schlager-Plattform kenne ich nicht. Der Threadverlauf macht f…

  • Eben krass gehört, ey

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    Zitat von Herr Martinsen: „Ich bin mal wieder schwer verliebt in die Musik von Julia Holter. Das aktuelle Album 'Aviary' ist einfach phantastisch, wie ich finde. Nicht einfach, eher sperrig, wie immer bei Frau Holter. Die Stücke sind gerne über sechs Minuten lang. Und es sind auch keine Songs wie man sie wohl im Radio hören würde. Dafür sind sie zu lang und zu eigen. Da kreischen und quietschen die Instrumente auch gern mal. Aber ich mag in diese Welten eintauchen. Auf jeden Fall ein Anwärter au…

  • Eben krass gehört, ey

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    Zitat von Doc Stänker: „Zitat von Benutzername: „"Think of me with kindness" würde ich mir zu meiner Beerdigung wünschen “ Das ist mal ne Idee: Bisher ist es "Exaltation" von Carl Ruggles. Nun zu den Memories: Was will man/frau mit 5-6-mal "On Reflection" und 3-mal "funny Ways"und ebenfalls diverse "Freehand"? Nee, das war eigentlich ein Fehlkauf, nur für ganz hart Gesottene. Obwohl: Die Musik ist schon gut, aber man hat ja des restliche Werk zur Verfügung Gruß aus Kiel PS. Mein Lieblingsalbum i…

  • Eben krass gehört, ey

    Benutzername - - Rock, Pop, Soul & mehr

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    Zitat von Doc Stänker: „Zitat von Benutzername: „Du kennst sicher die tolle Live-Einspielung von "Funny ways" “ Oh ja, bei Gentle Giant bin ich so ziemlich komplett. Ich habe sogar "Memories of old days". Leider, leider, leider, leider war ich im Juni 1970 bei deren 1. Auftritt in HH Klein Flottbek nicht dabei, sondern nur am folgenden Tag. Gruß aus Kiel PS. Mein Lieblingsstück seit einiger Zeit von GG: "Think of me with kindness" “ Die Box kenne ich nicht, kannst du der was abgewinnen? "Think o…

  • Eben krass gehört, ey

    Benutzername - - Rock, Pop, Soul & mehr

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    Zitat von Doc Stänker: „With someone that hates you Why not hate someone Who climbs a hill with you Für heute soll es gewesen sein: Gruß aus Kiel Wobei. Für "funny ways" lasse ich heute noch jede Unterbrechung zu. Das Stück ist genial “ Doc, da hast du dir aber was Schönes ausgesucht. GGs Erstling - mag ich sehr. Du kennst sicher die tolle Live-Einspielung von "Funny ways" auf der "Playing the fool" - hab ich ewig nicht gehört, zählte bei Entdeckung zu Jugendzeiten aber zu den gaaaaaaaanz tief i…

  • Zitat von Gurnemanz: „Zitat von philmus: „vielleicht auch ein Weg, etwas über das Subjekt und das Subjekt-Sein zu erlauschen? aber wenn das zur "Welt" gehört, vielleicht sogar wesentlich, ists ja in Deinen schönen Sätzen inbegriffen... “ Danke! Subjektivität gehört für mich selbstverständlich zur Welt dazu!Zitat von philmus: „Vielleicht ist auch "Erfahrung" treffender als "Erkenntnis". “ Einverstanden. Ich habe hier "Erkenntnis" auch nicht im engen, naturwissenschaftlich begrenzten Sinn gemeint.…

  • Zitat von Uwe Schoof: „Begeisterung wäre übertrieben, aber gelegentlich höre ich das Album "Filles de Kilimanjaro" mit dem in elektrische Sphären hineinschnuppernden Miles Davis Quintet ganz gerne. Aktuell hat es mir das Stück "Mademoiselle Mabry" angetan. Ich höre es rauf und runter. Miles Davis (tp), Wayne Shorter (ts), Chick Corea / Herbie Hancock (p), Ron Carter / Dave Holland (b), Tony Williams (dr) Uwe “ Oh ja, die "Mabry" hat es mir auf diesem Album auch vor allen anderen Tracks angetan. …

  • Zitat von bustopher: „ Qualität bemisst sich aber nur am Grad der Übereinstimmung mit der Erwartung. “ Oh, da regt sich deutlicher Widerspruch bei mir: Es kann auch als Qualität gelten, wenn Musik Erwartungen enttäuscht, also überzeugend mit Konvention spielt, sie aushebelt, überbietet etc.

  • Zitat von maticus: „Ich versteh' kein Wort... maticus “ Das bezieht sich wohl auf Bowies Song "Blackstar" vom gleichnamigen letzten Album. Melione hatte den weiter oben verlinkt. Kann man durchaus als eine Art "Vermächtnis" Bowies interpretieren, wenn man will.

  • Zitat von Ingo Richter: „ Ein Beispiel für vertrackt eingesetzten Drumcomputer: youtu.be/IUc0R8bbWQE “ Ich habe schon nicht verstanden, worin du die Komplexität des Trommel-Ostinatos des "Bolero" siehst. Aber auch hier, bei Prince, kann ich nicht nachvollziehen, wie du auf "vertrackt" kommst. Aber mal auf deine Ausgangsfrage zurückkommend: Ich merke, dass ich mit dem Begriff "klassische Musik" vor allem in zweierlei aufeinander bezogener Hinsicht umgehe. Zum einen ist es für mich ein Etikett zur…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Ingo Richter: „Beim Bolero muss der Schlagzeuger über die gesammte Laufzeit konstant den gleichbleibenden Rhythmus halten. Zugegeben ein Recht komplexer Rhythmus, den man aber sicherlich auch einem Drumcomputer anvertrauen könnte. “ ... bei aller scheinbaren Einfachheit gilt das Stück als gefürchtet bei den Orchestertrommlern dieser Welt ... 14 Minuten lang in absolut gleichbleibendem Tempo den selben Rhythmus in langsam zunehmender Lautstärke spielen, das gre…

  • Zitat von andréjo: „Hallo, Francesco! Ich habe schon deutlich fragwürdigere Lyrik in bayrischen Abituraufgaben vorgefunden! Wolfgang “ Da würde mich ja mal ein Beispiel interessieren.

  • Zitat von music lover: „Zitat von boccanegra: „Damenklo (so man es findet) “ Jeder Ortskundige dürfte sich fragen, wie man die deutlich ausgeschilderten Toiletten in der Elbphilharmonie nicht finden kann, sofern man über einen IQ über 60 verfügen sollte. Aber gut - nicht jeder hat einen IQ über 60. Und auch für solche Leute bietet Hamburg mannigfache Angebote. König der Löwen und jede Menge andere Musicals. “ Bööööööööööse! Natürlich ist das mit der Akustik Geschmackssache. Und ich habe mich zu …

  • Zitat von Melione: „Ich kenne zwar den diskutierten Song nicht, aber tendentiell kann man Songs (vor allem solche mit Refrain) vielleicht am ehesten mit der klassischen Rondoform vergleichen. “ Ja, vielleicht. Was das aber bringen sollte, ist mir schleierhaft. Prince bewegt sich hier deutlich in der Tradition der Rock-/Popmusik. Es gibt keine auffälligen Indizien für eine musikalische Rückbesinnung auf klassische Formensprache - außer dass Pop/Rock generell natürlich einige Abstammungslinien auc…

  • Zitat von Ingo Richter: „@ Benutzername: Oh, gerade dieser Song zeigt - insbesondere in der sehr ausholenden Bridge ("Durchführung") - mindestens einen sehr wirksamen Tonartenwechsel. Überhaupt hat es PRN sehr oft sogar bisweilen richtig mit "Chromatik". Sein für mich geniales "Curious Child" aus "Emancipation" (1996) beispielsweise ... Vielleicht sollte man mal - nicht hier in diesem Thread - mal den Unterschied zwischen "Sonatenhauptsatzform" und "Reihungsform" diskutieren. Für mich sieht es j…

  • Ingo, ich höre Prince auch sehr gern, weiß aber nicht, warum du hier so an einer Vergleichbarkeit einer ziemlich tradiert erscheinenden Popform mit "der" (welcher?) Sonatenhauptsatzform interessiert bist. Ganz abgesehen davon, dass ich auch im Detail zahlreiche Einwände hinsichtlich deiner Analyse hätte: "Die" (Welche?) Sonatenhauptsatzform wird - das ist jedenfalls mein Kenntnisstand - häufig als Entwicklungsform angesehen, der Aufbau eines Popsongs hingegen eher als Reihungsform. Erstere wird …

  • Zitat von garcia: „Ich schiebe nach: Zappa in NY (1977) (...) Nach dieser Platte hat Zappa dann weitgehend aufgehört mit Bläsern zu arbeiten, stattdessen tauchten in den LineUps Billionen von Keybordern und Zweit-, Dritt-, Viertgitarristen auf. Es war immer noch gut (schlecht konnte er eben nicht), aber eben nie wieder wie vorher. Hab ich immer tief bedauert. “ Seine letzte Rock-Tour im Jahr 1988 schätze ich deswegen umso mehr: Endlich wieder mit Bläser-Section! Daraus gingen tolle Alben hervor …

  • Zitat von Doc Stänker: „Ha, ich war am Montag da, da haben sie ne deutlich veränderte Setlist gespielt. (Vergleich mit der Publizierten) Zitat von Benutzername: „Nicht nur "Discipline", in Berlin haben sie 'ne ganze Menge gespielt, das nicht aus den 70ern war. “ Sie fingen mit "Lark Tongues" an und hörten im 2. Teil mit "Starless" auf. Als Zugabe gab es "21st Century Schizoid Man" Gruß aus Kiel. “ ? Ich war nicht da, aber auf setlist.fm steht, dass sie neben zwei neuen Drum-Trios auch "Radical a…

  • Zitat von Doc Stänker: „Zitat von Quasimodo: „Haben sie auch was aus der THRAK-Ära gespielt, insb. das gleichnamige Stück? “ Nee, haben sie nicht. Alles Material stammte, so ich mich nicht irre, aus der Zeit bis einschließlich "RED", es war allerdings neu aufbereitet. OK, es wurde "Discipline" gegeben. “ Nicht nur "Discipline", in Berlin haben sie 'ne ganze Menge gespielt, das nicht aus den 70ern war. Einiges ist sogar ziemlich neu. Die "Live in Chicago" ist zwar so eine Art offizielles Bootleg,…

  • Zitat von Syrinx: „ Die Erkenntnis, das man ein Stück (noch) nicht versteht, ist auf jeden Fall ein erster Schritt zum Verständnis. “ Das ist für meine Begriffe einer der treffendsten Sätze in diesem Thread. Es gibt m.E. niemanden, der ein Kunstwerk "verstehen" kann im Sinne einer objektiven Gesamtschau. Als ob das Wesen von Kunst deren strenge Objektivierbarkeit über die analytische Bestimmung ausgewählter innerer (und kontextueller) Zusammenhänge hinaus zuließe. Als ob ein Abgeschlossensein de…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Ingo Richter: „Musik sollte man nicht zu sehr verkopfen! “ Warum? Soll der Geist sich langweilen, während die Hormone tanzen? Kann es ja wohl nicht sein ... ... Und ab wann ist "zu sehr"? Gruß MB “ Yeah. Es soll bitte möglichst alles zur gleichen Zeit angetriggert werden - Bauch, Herz, Geist... dann ist es meiner Erfahrung nach am schönsten. Herrmann Rauhe hat doch den Begriff des "Integrativen Hörens" geprägt - im Sinne der Möglichkeit, dass Musik "ganzheitli…

  • Ich kann mich hier schon seit Längerem überwiegend Mauerblümchens Postings anschließen. Allein der "Verstehensbegriff" ist ja schon eine Herausforderung und letztlich nicht eindeutig zu klären. Ich gehe davon aus, dass "Verstehen" zum einen auf den unterschiedlichsten Ebenen stattfinden kann und zum anderen auch perspektivisch, individuell, durch einen letztlich immer einzigartigen Verstehenskontext geprägt ist. Das heißt nicht, dass ich einem Verstehensbegriff folge, der völlig relativistisch i…

  • Zitat von Herr Martinsen: „Zitat von Benutzername: „Ja, ich auch. Für mich eines der besten Pop-Alben aus den 80ern, die ich kenne. Im Gegensatz zu dem Käse, den Gabriels ehemalige Weggenossen 1986 mit "Invisible touch" fabrizierten, wirkt "So" geradezu zeitlos (obwohl es natürlich nicht zeitlos ist). “ Interessant. So habe ich es früher tatsächlich auch gesehen, vor allem als es veröffentlicht wurde. Ich war doch sehr schimpfig. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich nicht nur meinen Frieden mit…

  • Ja, ich auch. Für mich eines der besten Pop-Alben aus den 80ern, die ich kenne. Im Gegensatz zu dem Käse, den Gabriels ehemalige Weggenossen 1986 mit "Invisible touch" fabrizierten, wirkt "So" geradezu zeitlos (obwohl es natürlich nicht zeitlos ist).

  • Hier die großartige Fassung von "Inca roads" komplett: "https://www.youtube.com/watch?v=wqp71DOJ3aY" Obwohl auch ich einige von Zappas Solos etwas langweilig finde - dieses hier gehört zu meinen bevorzugten.

  • Zitat von Doc Stänker: „Inca Roads Life. youtube.com/watch?v=usC2msFdX94 Da kann man das Kompomierte vom Improvisirten prima trennen. Es geht bei Ruth los! Gruß aus Kiel “ Die Impro geht bei 2:04 mit Zappa los. Leider ist sein Solo in diesem YT-Clip abgeschnitten. Ich finde seinen Einstieg nämlich klasse. Fast zärtlich für seine Verhältnisse.

  • Lieber Doc, danke für die klärenden Worte. Zappas Nähe zum Jazz wird übrigens unter vielem anderen auch durch einen Gastauftritt Archie Shepps belegt (dokumentiert auf der "You Can't Do That on Stage Anymore, Vol. 4"). Mein Eindruck hierbei ist allerdings, dass zwischen Shepp und Zappas Rhythmusgruppe kaum was entsteht und Ersterer so ein bisschen in der Luft hängt. Die wirken auf mich eher wesensfremd. "https://www.youtube.com/watch?v=fsEedjQMlIU"

  • Zitat von Maurice: „Zitat von Benutzername: „Ich weiß nicht, ob du den Anknüpfungspunkt gesehen hast: “ Habe ich, danke. Ich selbst habe auch nur Vergleiche herangezogen, dass diese Art des Zusammenspiels nicht neu gewesen ist zu dem damaligen Zeitpunkt. “ Ja, alles klar. Momentan höre ich das ebenfalls stark die Improvisation in den Vordergrund rückende "projeKct four" - eine King Crimson-Sektion, deren Ziel es am Ende der 90er war, neue Wege für das kreativitätsstockende Mutterschiff zu erkund…

  • Zitat von Maurice: „Zitat von Benutzername: „Ist es nicht prinzipiell so wie oftmals beim Jazz, dass es Strukturen gibt, die z.B. harmonisch und rhtyhmisch mehr oder weniger grob festgelegt sind, über denen der Solist dann improvisiert? “ Jein !! Du hast daher völlig richtig das Wort "oftmals" geschrieben, weil eben auch andere Möglichkeiten in Frage kommen. Bereist Charles Mingus hat das schon recht frei gesehen, ohne dabei aber die Tonalität völlig abzuschaffen. Denn von dort kommt jenes Gefüg…

  • Zitat von Doc Stänker: „PPS: Wer Zappa kennt weiß, dass keine, aber auch keine seiner Platten (und ich habe 71! mal eben überschlagen) nicht von vorne bis hinten durchkomponiert ist. Insofern ist sein "Jazz" kein Jazz. “ Ich verstehe das nicht richtig. Zappa hat der Improvisation in seinem Schaffen einen erheblichen Stellenwert eingeräumt. Was bedeutet dann "von vorne bis hinten durchkomponiert"? Ist es nicht prinzipiell so wie oftmals beim Jazz, dass es Strukturen gibt, die z.B. harmonisch und …

  • Eben krass gehört, ey

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    Zitat von Herr Martinsen: „Zitat von Josquin Dufay: „Zitat von Herr Martinsen: „Oh, das ist ein tolles Album! Überhaupt mag ich Talk Talk sehr gern! Sind ja auch nicht ganz unschuldig am Post-Rock. “ Kann man so sagen - ich habe jedenfalls Post-Rock schon gekannt, bevor es einen Namen dafür gab... Spirit Of Eden besitze ich seit 1989. “ Genau! “ "Spirit of eden" war auch für mich eine sehr schöne Überraschung - die folgende "Laughing stock" steht dem für meine Ohren in nichts nach. Es war für mi…

  • Eben krass gehört, ey

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    Zitat von Wieland: „Zitat von Benutzername: „Und? Welche Eindrücke bringst du vom Tauchgang mit? Sind ja wirklich zwei der ganz prominenten Longtracks des "klassischen" Prog. “ Beide Stücke waren seinerzeit prägend für die Entwicklung meines Musikgeschmacks. Die Faszination, die sie damals auf mich ausübten, kann ich heute nur noch partiell nachempfinden. “ Ja, das scheint sich auch hier im Forum zu wiederholen: Prog als Faszinosum der Pubertät/Adoleszenzphase und als "Türenöffner" zur Klassik.