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  • Zitat von mathisolde: „Die Frage Kunst/Unkunst mag ja grundsätzlich hinfällig sein aber vielleicht lassen sich etwas "kleinere" Fragen zu de Boers Streich stellen. Etwa wie beliebig das Zusammenfügen (also Komponieren) von musikalischem Material sein darf, ohne dass die Möglichkeiten zum Erfahren von so etwas wie Sinn oder Resonanz verloren gehen, oder die Möglichkeiten zur Bewertung. Derartige Fragen deuten doch erhebliche Unterschiede zwischen den genannten Bearbeitungs-/Kompositionsbeispielen…

  • Und nochmal de Boer: Zitat von Eduard de Boer: „Ich habe dem Verfahren die folgenden "Spielregeln" auferlegt: Ich erlaubte mir, mein Wissen und meine handwerklichen Fähigkeiten in das Spiel einzubringen, soweit die betreffenden Elemente für den eigentlichen kreativen Prozess nicht wesentlich sind - Verteilung der Noten auf die verfügbaren Instrumente, Tempo, Dynamik, Artikulation usw.; auf das Wesentliche selbst - die Noten, wie sie meine Kinder spielten - erlaubte ich mir nur, nicht-künstlerisc…

  • Aber lassen wir Ihn doch mal selber zu Wort kommen: Zitat von Edurd de Boer: „[...] habe ich auch argumentiert, dass in vielen Fällen nicht erklärt werden kann, warum manche Musik als schön erlebt wird. Um dies zu veranschaulichen, spielte ich Chi del gitano i giorni abbella aus Verdis Oper Il Trovatore mit einer geänderten Note in der Melodie. Aus unerklärlichen Gründen wurde die starke Wirkung des Originals durch diese Änderung zerstört. Als nächstes spielte ich ein sogenanntes „Hilfsthema“ au…

  • Der uralte Denkfehler, den de Boer hier auf's neue perpetuiert, ist der, daß Kunst irgend etwas damit zu tun hätte, auf welchem Weg und mit welcher Absicht sie zustandekommt. Das ist ein Denkschema, das vor über hundert Jahren mal diskutiert wurde - und seit mindestens sieben Jahrzehnten sollte man das eigentlich besser wissen. Kunst ist eine Frage der Rezeption, nicht der Produktion und schon gar nicht der Produktionsmethode. Wie will er denn "non-artistic technical operations" von "artistic te…

  • Jetzt wissen wir wenigstens, warum das Klassik-Publikum ausstirbt: Misstrauen gegen die, die hingehen: lauter psychopatische BösewichterInnen. Wer sucht schon freiwillig deren Gesellschaft... Das wär ja so, als ob Rotkäppchen aus freien Stücken mit Wein und Kuchen die Knusperhexe besuchen geht... Zitat: „Slaughtering civilians and appreciating Vivaldi are depicted as two forms of the same psychosis “ ...und was schließen wir nun für die Teilnehmer hier im Forum daraus..?

  • Zitat von Wolfram: „Wenn eine Arie mit einem 'C' endet, muss die Reaktion kommen. “ Ja! Es gibt nicht viele Bässe, die soweit mit Schmackes runterkommen! Allerdings meines Wissens aber auch keine Arie, die dort endet...

  • Es sollte auch jedem klar sein, daß steigende Personalkosten den Druck erhöhen, bestehende Stellen zu streichen und durch z.B. automatisierte Prozesse zu ersetzen oder in billigeres Ausland zu verlegen. Das trifft dann haupsächlich auch wieder (aber nicht nur) die wenig qualifizierten Arbeitnehmer, die dadurch noch weiter marginalisiert werden. Technisch bräuchte man (z.B. im Theater) keine Abenkasse, das kann heute auch ein Ticketautomat (der im Prinzip auch schon wieder überflüssig wäre, weil …

  • Die kausale Verknüpfung ist genau andersherum: Ist man bereit, die Honorare zu erhöhen, steigen die Personalkosten. Zum Ausgleich müssen anyhow die Eintrittspreise und/ oder die Subventionen steigen. Man erhöht also nicht primär die Preise, um dann mehr zahlen zu können (mit der Folge, dass irgendwer zum Ausgleich die Subventionen kürz und alles bleibt beim Alten), sondern wenn man mehr zahlt, steigen die Kosten. Das Geld dafür muss aber irgendwo herkommen. Das zahlen dann nicht nur die Besucher…

  • Zitat von Sandra: „Zitat von bustopher: „Wenn jemand bewußt ein Risiko eingeht, hat er eben kein Recht mehr, sich darüber zu beschweren, wenn es schiefgeht. Es zwingt ihn ja niemand dazu. Das wäre etwa so, als ob jemand Lotto spielt und sich anschließend beklagt, daß er nichts gewonnen hat. Ein Zocker ist kein Opfer. Protestieren könnte er, wenn er im guten Glauben was macht und es nicht hätte wissen können, daß ein Risiko dabei ist. “ Das heißt also, dass nach Deiner Meinung Ungerechtigkeiten w…

  • Zitat von Sandra: „Es stimmt natürlich, dass ein Sänger, eine Krankenschwester oder ein Friseur, die im Wissen um die ungerechte Bezahlung dennoch diesen Beruf ergreifen, eine bewusste Entscheidung treffen, aber gerade deshalb haben sie meiner Meinung nach das Recht, die Ungerechtigkeit zu benennen und dagegen zu protestieren. “ Da will ich wiedersprechen, das ist in der Argumentation unlogisch. Wenn jemand bewußt ein Risiko eingeht, hat er eben kein Recht mehr, sich darüber zu beschweren, wenn …

  • Zitat von Felix Meritis: „Folglich ist das Kalkül der Arbeitgeber, dass man das Gehalt drücken könne und noch immer Musiker fände. “ Da lohnt sich ein Blick in die Statistik. Wenn man den Publikationen des Deutschen Musikrates glauben schenken will, gibt es (in Deutschland) jährlich etwa 750 Absolvernten im Fach Gesang. Die öffentlichen Bühnen beschäftigen aber nur ca. 1100-1200 Sänger (exkl. Gastverträge). Sogar wenn davon 40% der Stellen jährlich neu ausgeschrieben würden (das geht natürlich n…

  • Zitat von Felix Meritis: „Das ist ja irrsinnig spannend, hat aber mit Ligeti (übrigens ein häufiger Name) nichts zu tun. “ Ironiemodus? Ansonsten: Nur ein weiters Beispiel für etwas wilkürlichen (wenn man böse sein will: ignoranten) Umgang mit ausländischen Namen. Da gibt's auch noch Schlimmeres als nur falsche Betonung Zitat von zabki: „Förster? “ Waldmann..?

  • Bei Henry Purcell ist das ähnlich wie bei Ligeti Da kaprizieren sich seit ein paar Jahren manche Leute darauf, daß es Purcéll ausgesprochen wird (auch auf BR Klassik). Tatsächlich gibt es beide Formen - Púrcell und Purcéll, letztere hauptsächlich in den USA (vermutlich deswegen, weil die gesamte Mitte westlich der Appalachen vom Golf von Mexico bis an die Hudson Bay usprünglich französischsprachig war), aber auch in Britannien. Was nun den Henry Purcell betrifft: Da gibt es "An Ode on the Death …

  • "Tolles 5er-SUP-Board. Aber wer von euch hat behauptet, daß man dafür kein Paddel braucht...?"

  • Zitat von zabki: „gibts nicht zu manchen fiktiven Welten Fanclubs, die haarfein darüber wachen, was nun jeweils vorkommen kann und was nicht? “ ja, die soll's geben... Gibts in der Oper auch. Wachen darüber, was in der Inszenierung vorkommen darf und was nicht... Zitat von zabki: „Chéreau soll ja gesagt haben, das Stauwehr wäre dazu da, den Rhein daran zu hindern, das Publikum zu ertränken. ich glaube, er hat geschwindelt. Hinterm Stauwehr ist kein Rhein. “ Vielleicht nur die Nebelmaschine. Oder…

  • Zitat von Cherubino: „die wollige Assoziation beim Benedictus konnte ich allerdings offen gestanden so überhaupt nicht nachvollziehen, als ich mir das Stück vorhin bei YouTube angehört habe... “ kommt auch ein bisschen auf den Chor und seine Leitung an....

  • ich kann Dir nur was zu Reimann sagen. 1820 - 1885, Schlesien. War musikalisch tätiger Lehrer mit einem relativ umfangreichen, aber schlecht überliefertem Oeuvre, besonders von geistlicher Musik. musikalisch geprägt von der "Breslauer Schule" Joseph Schnabels. Besagte Pastoralmesse in C (wird auch Christkindl-Messe genannt, es gibt noch ein paar weitere von ihm) war in Schlesien bis zum Krieg so eine Art Weihnachts-Standard und ist mit den schlesischen Flüchtlingen nach Süddeutschland gekommen, …

  • Zitat von zabki: „Zitat von bustopher: „Zitat von zabki: „z.B. in Chéreaus Rheingold ist das, was die Rheintöchter beim Stauwehr singen, doch eigentlich bloß irre. In einer Welt, in der Flüsse Töchter haben,ist das ok, aber in einer solchen Welt gibt es keine Stauwehre. “ Wobei sich für mich die Frage stellt, wieso es in einer fiktiven Welt, in der es prinzipiell alles geben kann, sogar Flüsse, die Töchter haben, ausgerechnet keine Stauwerke geben darf... “ also auch in einer fiktiven Welt kann …

  • Und dann gäb's da noch die sog. "Bääh-Lamm-Messe"... Ignaz Reiman, Pastoralmesse in C. Standard-Repertoire für viele Kirchenchöre, vor allem in Süddeutschland. Da gibt es eine charakteristische Figur in den Männerstimmen: im Bääh-nedictus.... Ob's Absicht war...? (vermutlich nicht)

  • Der Bayerische Rundfunk hat sich nun ebenfalls mit dem Thema befasst: br-klassik.de/aktuell/news-kri…-machtmissbrauch-102.html br-klassik.de/aktuell/news-kri…-machtmissbrauch-100.html

  • Zitat von Wolfram: „Zitat von zabki: „wie ist das mit der Stimmigkeit? Begreift die das Verhältnis von Bühnengeschehen und Worttext (also nicht die Szenenanweisungen, sondern die gesungenen/gesprochenen Rollentexte). z.B. in Chéreaus Rheingold ist das, was die Rheintöchter beim Stauwehr singen, doch eigentlich bloß irre. In einer Welt, in der Flüsse Töchter haben,ist das ok, aber in einer solchen Welt gibt es keine Stauwehre. “ Es kann ja manchmal auch ganz spannend und möglicherweise ( ) sogar …

  • Zitat von ChKöhn: „Den "durchgestrichenen" Vorschlag gibt es bei Schubert nie, weshalb die Entscheidung, einen Vorschlag vor der Zeit zu spielen, kein Verstoß gegen den Notentext sondern eine Interpretationsentscheidung ist. Schubert differenziert bei Vorschlagsnoten nur in Bezug auf die Länge: Meist schreibt er Sechzehntel, seltener Achtel, am seltensten 32stel. Der o.G. Vorschlag ist einer dieser seltenen Fälle (T. 3). Man kann das als Hinweis auf eine "kurze" Ausführung vor der Zeit verstehen…

  • Haben Künstler "mehr zu geben"?

    bustopher - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Symbol: „Zitat von maticus: „Das Leben ist nicht "gerecht", jedenfalls nicht nach "menschlichen" Maßstäben. “ Natürlich ist es das nicht. Wäre das Leben gerecht, dann hätte ich das Vermögen von Bill Gates, das Aussehen des jungen Brad Pitt und das skifahrerische Können von Marcel Hirscher. LG “ wenn Du das Vermögen von Bill Gates hättest, bräuchtest Du das Aussehen des jungen Brad Pitt gar nicht mehr.... Das hätten dann aber alle. Damit wär's auch nix besonderes mehr. Und 80 Millionen …

  • Haben Künstler "mehr zu geben"?

    bustopher - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Giovanni di Tolon: „Wir sind hier im Forum doch alle empfänglich für das Besondere, das ein Interpret in der klassischen Musik zu geben hat. Es bezieht sich in der Aussage von JdP doch nur auf das musikalische Geben und nichts Anderes. “ Möglich. Aber die Diskussion ist auch ohne diesen einschränkenden Aspekt hochinteressant. Vermutlich gerade deswegen. Und in der Erweiterung: Es ist kein Verlust, daß Dinge nicht existieren, die nie existierten. Wir empfinden es nicht als Verlust, daß …

  • Zitat von philmus: „Zitat von bustopher: „Nur ein Blitz, immer schön nacheinander? “ jeder nur ein Blitz? ha capito.. “ Vielleicht doch noch ein Tip für Amfortas Vergess' mal die kausale Abfolge von Blitz und Donner. Nimm einfach die Abfolge der wahrnehmbaren Ereignisse, wenn's davon mehrere gibt, vor allem, wenn sie dichter aufeinanderfolgen... Blitz-Donner-Blitz-Donner... Zitat von philmus: „Zitat von bustopher: „Und bei der Musik gilt das nämliche - die ganze liturgische und geistliche Musik …

  • Zitat von philmus: „Zitat von Amfortas09: „Das Gemeinsame ist dran dass diese ganze Kunst-Chose zweckfrei ist. “ bei aller Dialektik, die dieser Definition anhängt, also: eventuelle Funktionen des "Zweckfreien" für Gesellschaft, Psyche etc würde ich davon auch ungern abgehen wollen. Auch wenn es Grauzonen gibt, also funktionale "Gebrauchs"-Kunst. Da hinge für mich der Kunstcharakter davon ab, was über die reine Funktionserfüllung hinaus an ästhetischen Werten da ist. (läßt sich im Einzelnen natü…

  • Zitat: „Krankenwageneinsatz oder die Erstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung bzw. einer Bilanz fällt im Gegensatz zum Verzapfen von Beethovens 6-Mucke nun mal nicht unter dem Begriff Kunst. Selbst wenn sich dieser Unterschied erst herausbildete, wäre dessen Geltung deshalb nicht in die Tonne zu treten. “ Ein Behaeltnis ist ein Behaeltnis und nicht die Sache, die man reintut. In Behaeltnise kann man beliebige Sachen reintun. Auch wenn es Behaeltnisse gibt, in die man nicht jede Sache reintun…

  • Zitat von philmus: „Zitat von Amfortas09: „Wie dem auch sei, besagtes Geknalle in Beethovens 6-Mucke wär ein Stück Distanz, Freiheit gegenüber bloßer Imitation von Realität. “ und Hingabe an einen rhythmischen Effekt, also ein innermusikalisches Geschehen - also Freiheit zu ästhetischen Kunst-Freuden, da gebe ich Dir recht. Es fungiert dann die ganze naturalistische Dramaturgie als Anregung für ein ästhetisches Gebilde, das vermutlich auch funktioniert, wenn man von keinem Gewitter gelesen hat..…

  • Zitat von zabki: „ wenn ich etwas für Kunst halte, kann ich nicht zugleich meinen, das wäre nur "für mich" so, und für jemand anders eben anders. ich meine dann, es ist "wirklich" Kunst. Irrtum vorbehalten, und dem Streit der Meinungen ausgesetzt und auszusetzen, sicher. “ natürlich kann ich der Auffassung sein, dass das auch für andere Kunst ist/sein muss. Das ist aber nur eine subjektive Annahme. Wenn dem nicht so sein sollte, dann wäre ein Streit darüber völlig sinnlos, denn ob das Kunst ist …

  • Zitat von Amfortas09: „Der Begriff Kunst schließt doch das aus, was nicht unter ihm fällt, sonst wäre es völlig sinnlos mit diesem weiterhin zu operieren. Er wäre nämlich mega-leer und unbestimmt. “ Wat hat der olle Jöthe schon jewusst? Zitat: „Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen. “ wie lange schließt er das aus, was nicht unter ihn fällt? Es ist allenfalls Konvention, was eine wie auch immer geartete Gruppe von Leuten als Kunst b…

  • Zitat von philmus: „Zitat von Amfortas09: „Dabei fällt mir gerade ein, dass im 4. Satz beim Gewitter von Beethovens 6-Mucke realitätswahrnehmungswidrig zunächst Donner durch Pauken-Knall und dann erst Violinen- Blitz rüberkommt. youtube.com/watch?v=LzMYaMk3R3w ab ~ 24:00 Könnte einen quasi als Moment von Autonomie gegenüber "Imitation" (bustopher) rüberkommen bzw. bekanntes Beethovensche „Mehr Ausdruck der Empfindungen statt Malerei“ ...... “ vielleicht auch nur der "bessere Effekt"? “ wo steht …

  • Zitat von Ecclitico: „Kunst ist definitionsgemäß neu. “ Hm.... Hängt das nicht entscheidend von der jeweiligen Kultur und der darin herrschenden Kunstauffassung ab, ob das so ist?

  • Nochmal nachgedacht zur behaupteten Dichotomie von Kunst und Natur. Wo hört Imitation auf und wo fängt Kunst an? Anders gefragt: Wieviel anthropogenen Eingriff braucht es, um aus Natur Kunst zu machen? Wenn alle Kunst aus Steinen bestünde: Es gibt in der Natur natürliche Steinhaufen. Was nun, wenn ein Künstler Steine so arrangiert, als wäre es ein natürlichen Steinhaufen? Ist das dann Kunst oder Imitation? Ist das nicht nur eine Frage des Kontextes? Wenn "Natur" die sinnlich wahrnehmbare lebensw…

  • Zitat von Ecclitico: „Ein Künstler schafft niemals nach. Das liegt an der Definition von Kunst. Kunst ist immer neu. Nicht weil ich das so haben will, sondern weil "Kunst" so definiert ist. “ Echt???!!! Es gibt die Definition für Kunst??? Wo???? (ich will gar nicht über die Implikationen der Existenz einer derartigen Definition nachdenken..!) Zitat von Ecclitico: „Goya meinte seinerzeit, die einzige Aufgabe der Kunst sei es, die Natur nachzubilden. Er hatte natürlich recht. Mit "Natur" meinte er…

  • Zitat von Wolfram: „Nun gibt es ja immer auch so modische Wellen. “ Das ist - wie Du ja sagst - nichts Neues. Rossinis Figaro (Largo al factotum) mußte z.B. jahrzehntelang mit Klampfe auftreten, mit bunten Bändern am Hals (der Klampfe) Oder es gab nur antike Götter und Heroen. Oder obligate Balleteinlage. Oder Flügelhelme. t.b.c... (Und schon wieder sind wir in der inhaltlichen Debatte. Ausgangspunkt war das Geschmiere von G.Nardi)

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von bustopher: „Naja. Bezüglich der Gesamtheit aller Inszenierungen ist die Qualität einer durchschnittlichen Inszenierung genau das: durchschnittlich. Dann gibt es überdurchschnittliche - das sind in toto 50% - die anderen 50% sind dann zwangsläufig unterdurchschnittlich, “ Ob das so ist, hängt genau genommen von der Art der Mittelwertbildung ab. (Von der Reduzierung der Qualität einer Inszenierung auf ein eindimensionales Maß schweige ich schon ganz.) Nimmt man …

  • Naja. Bezüglich der Gesamtheit aller Inszenierungen ist die Qualität einer durchschnittlichen Inszenierung genau das: durchschnittlich. Dann gibt es überdurchschnittliche - das sind in toto 50% - die anderen 50% sind dann zwangsläufig unterdurchschnittlich, wobei die wirklich guten oder schlechten an den Enden der Skala zu finden sind. Banalste Statistik. Ob das nun RT ist oder was „Traditionelles“ ist in dieser Betrachtung völlig irrelevant. Es gibt gute und schlechte Inszenierungen, egal welch…

  • und in einer Zeit, in der immer mehr Gemäßigte und einer differenzierten Betrachtung Fähige die Kirchen verlassen, wird der Rest zwangsläufig immer fundamentalistischer. Viele am rechten Rand begrüßen dieses „Gesundschumpfen“ daher aus naheliegenden Gründen. Und je fundamentalistischer der Rest ist, desto mehr Gemäßigte gehen. Mal sehen, wo das hinführt.

  • Zitat von motiaan: „Anscheinend ist der Autor ja auch noch irgendwie Repräsentant der katholischen Kirche, irgendwie jedenfalls? “ Nein. Repräsentanten der Katholischen Kirche haben im Impressum eine offizielle (und ladbare) Adresse. Unser Portal hat das nicht. Und zur Kontaktaufnahme (nur per Formular möglich) wird der kanadische Anonymisierungsservice Hashmail verwendet. Nicht einmal die verlinkte Medienagentur gibt mehr als eine Mobil-Nummer preis (eigentlich ein Verstoß gegen das Telemedieng…

  • Zitat von Wolfram: „Zitat von putto: „Nun ist womöglich Homosexualität im katholischen Sinne ebenso Sünde wie Pornographie. Insofern mag das für den Autor die Plausibilität seiner These stützen, insofern, dass die Homosexuellen durch das Durchsetzen ihrer Rechte an sich bereits der Sünde Vorschub leisten. Dann wäre es logisch, dass sie eine enthemmte Sexualität durch Regietheater weiter zu befördern trachten. “ Obwohl Protestant habe ich doch große Sympathien für die Katholiken. Aber wenn das di…