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  • Eben geglotzt

    Kater Murr - - Film etc. - Werke

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    Meiner Erinnerung nach fand ich den Grundplot der 5. Wire-Staffel extrem unplausibel, geht eher in Richtung Satire. D.h. ich fand daran am besten, was noch mit den "alten" Charakteren geschieht, nicht die Presse-Haupthandlung. Ich habe die Serie allerdings nie wieder gesehen, d.h. seit ca. 10 Jahren nicht. GoT ist überhaupt kein Vergleich. Das ist dagegen ziemlich flacher Mist, geadelt durch eine spektakuläre Ausstattungsorgie und ein paar gute Schauspielerleistungen. Verschlechtert gegenüber de…

  • Eben geglotzt

    Kater Murr - - Film etc. - Werke

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    Ich fand die erste Staffel schon so problematisch, dass ich die Serie mehrere Jahre lang komplett boykottiert habe. Leider ist die zweite fast noch schlechter (die komplette Änderung der mysteriösen "House of the Undying"-Episode in flachen Schrott vielleicht der Tiefpunkt). Irgendwann habe ich dann doch nachgegeben und peu a peu bis zu Tyrions Flucht geguckt und den Rest eher nicht mehr, um nicht total gespoilert zu werden. @Garcia. Die Buchserie ist weit besser als 08/15 Fantasy. Das will aber…

  • Eben geglotzt

    Kater Murr - - Film etc. - Werke

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    Die Fernsehserie ist so gekürzt und hektisch, dass mich wundert, wie Leute, die die Bücher nicht kennen, da überhaupt durchblicken. Von der Ausstattung natürlich toll gemacht und einige Schauspieler sind auch sehr gut (etwa Joffrey, der sadistische Blonde, der Ende der ersten Staffel den Thron besteigt). Ein bißchen viel auf Sex und Blut fokussiert. Die ersten drei Bücher gehören wohl schon zu besten Fantasy der letzten Jahrzehnte, danach gehts deutlich bergab (es fehlt dem Autor an einem guten …

  • Eben geglotzt

    Kater Murr - - Film etc. - Werke

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    Da ich die wohl vergebliche Hoffnung hege, dass irgendwann mal die restlichen Bücher (ich hatte die Reihe einige Monate, bevor die Verfilmung begann, gelesen) erscheinen werden und ich von der Serie eh nicht so begeistert war, habe ich sie etwa beim Stand Ende des 3. Buches (ganz genau kann ich es nicht sagen, die beiden grausamen Hochzeiten und das Verfahren Tyrions habe ich noch gesehen) die Fernsehserie abgebrochen. Zwar ist es nahezu unmöglich, den Spoilern zu entgehen, aber gesehen habe ich…

  • Natürlich gab es "Bildungsbürger" im 17.+18. Jhd. selbst wenn der typische erst dem 19. entstammen mag. Z.B. die Professoren der Universitäten, die Gymnasiallehrer, Beamte/Juristen, Ärzte, Pfarrer, selbst ein prekärer Schreiberling/Journalist wie Matthias Claudius war ein Bildungsbürger. Und auch nichtakademisch geprägte Kaufleute usw. (also eher "Besitzbürger") waren oft durchaus bildungsbeflissen. Ein bißchen später (1820er/30er), aber in der Paganini-Episode in "Florentinische Nächte" macht s…

  • Que será, será. hora incerta. Mal wieder jemand, von dem ich gar nicht wusste, dass sie noch lebte... Neulich (Ostern rum) North by Northwest gesehen und dabei auch an den Mann, der zuviel wusste gedacht und sich drüber unterhalten. (Nach längeren Pausen tendieren diese beiden, sich bei mir im Kopf zu vermengen, ähnlich wie "Charade" und "Arabeske" und die meisten Bond-Filme mit Roger Moore ebenfalls)

  • Habe vor ein paar Tagen nochmal op.33 komplett mit dem Cuarteto Casals angehört (allerdings ohne Vgl. mit einer anderen Interpretation) und was ich oben etwas kritisch anmerkte, sollte nicht zu negativ verstanden werden. Das ist ohne Zweifel eine Spitzenaufnahme und sehr empfehlenswert, nur mir stellenweise ein bißchen eindimensional auf Schlankheit und Tempo getrimmt. Gerade bei dem (für mich) Spitzenwerk op.33/3 ist mir nicht nur der Kopfsatz zu hektisch, sondern auch der "verhangene" Charakte…

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

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    Dostojewskij echte Verzweiflung und tiefe Spiritualität mit dem geschmäcklerischen Pseudo-Buddhismus von Siddharta in einem Topf tut mir schon etwas weh, nicht zu reden von der packenden Dramatik der Romane. Wobei ich Dostojewskij auch seit Jahren nicht mehr gelesen habe und das meiste auch schon ca. 17-22, aber etliches schon mehrfach und auch noch mit Ende 20 (vor "gut 10 Jahren" ) nochmal, so dass ich eigentlich nicht glaube, einer jugendlichen Schwärmerei zum Opfer gefallen zu sein. Auch wen…

  • Eben geglotzt

    Kater Murr - - Film etc. - Werke

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    Ich habe "The Wire" zwar seit knapp 10 Jahren? nicht gesehen, aber damals war ich auch sehr angetan. Wobei die 5. Staffel deutlich abfällt. Eine Sache, worüber man sich danach wundert, ist, dass die USA noch so stabil sind, wie sie anscheinend sind.

  • Dann gib mal ein paar Beispiele. Routine findet man, wenn jemand mal etabliert ist, auch schon in mittleren Schaffensperioden (und m.E. weit eher dann, weil mehr geschrieben wird). Wie eben Händel und Rossini jedes Jahr zwei bis drei Opern, wovon natürlich viele Stücke oder auch ganze Opern eher Routine waren, aber praktisch gleichzeitig mit den anerkannten Meisterwerken. Oft ist es doch im Gegenteil so, dass im Alter jemand es sich eher leisten kann, auf das zu konzentrieren, was ihm wichtig is…

  • Für ein Alterswerk muss ein Komponist überdies auch alt geworden sein. Von Spätwerk im besonderen Sinne würde ich auch eher sprechen, wenn es eine Art Zäsur oder Stilveränderung oder wenigstens eine Veränderung des Fokus gibt. Also Beethoven klar, Verdi vielleicht auch, Brahms und Bach in schwächerem, aber noch erkennbarem Maße, Haydn oder Bruckner dagegen nicht. Die haben von Nuancen abgesehen einfach so weiterkomponiert wie vorher, aber die späteren oder in fortgeschrittenem Alter geschriebene…

  • Beim Italienischen weiß ich es nicht, aber Französisch (und Latein) waren im 18. und 19. Jhd. so wie heute Englisch. Mindestens eins von beiden konnte jeder ab der mittleren Mittelschicht einigermaßen verstehen. Italienisch dürfte nicht zuletzt der Musik und Kunst wegen und auch aufgrund der Bildungsreisen (Grand Tour, aber das ist dann schon eher Oberschicht) auch relativ verbreitet gewesen sein. Italienische Musiker und Musiklehrer waren in 18. Jhd. in ganz Europa verbreitet, warum sollten nic…

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

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    Ich hatte Middlemarch letztes Jahr auf englisch auf dem Kindle begonnen und bin bei 10% steckengeblieben, obwohl mir Stil und Charakterisierung gut gefallen haben. Das Problem war wohl erstens, dass in der Fremdsprache ein ohnehin eher langatmiges Buch noch "länger" wird und dass mir auch der historische Hintergrund (die sozial/politischen Differenzen bzgl. dieser Reform?) völlig fehlt. Das Dumme ist, dass ich nun vermutlich nochmal neu beginnen müsste... In den letzten Wochen habe ich einige mi…

  • Zitat von Gurnemanz: „Eben gefunden: Zitat von https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/picasso-ausstellung-der-mensch-ist-nur-einmal-alt-16173746-p2.html: „Als über Siebzigjähriger verfügt Picasso über eine Routine, die keine Probleme mehr fürchten muss. Doch gerade das kann seinerseits zum Problem werden. Was einem gar zu leicht von der Hand geht, kann auch im Resultat leicht an Gewicht verlieren. Kunst, bemerkte schon Nestroy, ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist es ja ke…

  • Dukas hat in seinen letzten gut 20 Jahren praktisch nichts mehr komponiert und wohl auch zahlreiche Werke vernichtet. Dass Leute kaum noch etwas komponieren, aber noch relativ lange leben und unterrichten o.ä., gibt es häufiger.

  • Zitat von putto: „Eingeschränkt auf Komponisten, die mindestens 60 geworden sind, blieben: “ Rossini abgegrenztes Alterswerk, das kaum mit den Hauptwerken vergleichbar ist, daher schon ein Kandidat, aber wegen des Genrewechsels auch nicht so ganz plausibel. Berlioz ein eher spätes Hauptwerk (Trojaner), Faust so in der Mitte, der Rest eher früh, vielleicht ein Kandidat? Liszt Spätwerk, das lange (oder immer noch) eher unpopulär, aber zumindest teilweise bei Insidern geschätzt wird Offenbach Haupt…

  • Zitat von zabki: „M.W. war doch im 19. Jahrhundert die Vorstellung (Spitta), Bachs Kantatenschaffen habe in der Leippziger Zeit eine "Reifung" zu vermeintlich "späten" Choralkantaten durchgemacht. Die neuere Chronologieforschung ergab dann was völlig anderes - Bach hat sich in seinen ersten Leipziger Jahren einen ordentlichen Vorrat geschaffen, und dann das Kantatenkomponieren so ziemlich eingestellt (die m.W. späteste datiertbare Kantate von Bach ist ja etwas überraschend - die Bauernkantate (1…

  • Wenn es bei Komponisten, die sehr viel schrieben, neben herausragenden Spätwerken auch mal ein nicht herausragendes gibt, ist das noch lange keine kontroverse Beurteilung des "Spätwerks". Bei Mozart ist das aufgrund seiner Jugend eh schwierig. Aber es völlig egal, ob eine tendenziell "altmodische" Auftrags-Seria, kontrovers beurteilt wird, solange es daneben die Zauberflöte u.a. "späte" Werke gibt, die keinen "Niedergang" plausibel erscheinen lassen. Bei Wagner ist m.E. nur Parsifal spät i.e.S. …

  • Zitat von putto: „Naja, ich sehe die Tendenz eigentlich fast überall: Aufstieg vom gesichtslosen Frühwerk zur wichtigsten Phase, nachher (leichtes) Nachlassen. Je nachdem wie weit der Aufstieg geführt hat, ist der Abschluss dann auch unterschiedlich toll im Vergleich zu anderen Komponisten. Dein "guter Durchschnitt" ist mE irreführend, wenn Du damit nicht den Durchschnitt des Schaffens des gerade betrachteten Komponisten sondern den Gesamtdurchschnitt meinst, den es gar nicht gibt (was alles wir…

  • Zitat von Felix Meritis: „Zitat von Kater Murr: „Bei Bach wechseln die Schwerpunkte ja sehr deutlich mit den Anstellungen: Fast alle Nicht-Tasten-Instrumentalmusik ist aus der Köthener Zeit, die Masse der Vokalmusik aus den ersten 10 Jahren in Leipzig usw. Da kann man schon recht plausible Phasen finden und gegen Ende bleiben praktisch nur noch die eher theoretischen Tastenwerke übrig. “ Naja, so klar finde ich das eben nicht. So sind für meine Ohren die Gambensonaten stilistisch von den Sonaten…

  • Zitat von Felix Meritis: „Was war dann mit "eine Art Höhepunkt" gemeint? “ Ungefähr ebenso gut/zentral/bedeutend wie die Höhepunkte vorher. Jedenfalls keineswegs "schwach", "problematisch" oder auch nur "guter Durchschnitt". Wenn das nicht der Normalfall wäre, fiele es kaum so schwer schlagende Beispiele für Zabkis Frage zu finden.

  • Zitat von Philbert: „Zitat von Kater Murr: „Mir ist übrigens noch jemand mit "dekadenten" späteren Werken eingefallen: C.M. v. Weber. Die beiden späten Opern haben sich als "nicht zu retten" erwiesen, der Freischütz bleibt der eindeutige Höhepunkt “ Das Problem von Oberon liegt nicht in der Musik, sondern in Genre der englischen Oper. Es hat schon mehrere erfolgreiche Produktionen davon gegeben (eine sah ich unter der Leitung Gardiners in Zürich). Meine Lieblings-Aufnahme ist ein Live aus Antwer…

  • Zwischen "revolutionär" und "gut" wird ja durchaus unterschieden. Zabki hob wohl darauf ab, dass man häufig das Oeuvre eines Künstlers als Steigerung zu einem Höhepunkt oder einem Hochplateau wahrnimmt. Interessanterweise oft ohne die kulturhistorische Phase der "Dekadenz", sonst würden Spätwerke wohl nicht so selten als schwach oder problematisch eingestuft. Haydns späte Werke sind wohl kaum so revolutionär wie einige frühe um 1770, aber niemand würde sie als schwächer ansehen, sowohl die letzt…

  • Bei Bach wechseln die Schwerpunkte ja sehr deutlich mit den Anstellungen: Fast alle Nicht-Tasten-Instrumentalmusik ist aus der Köthener Zeit, die Masse der Vokalmusik aus den ersten 10 Jahren in Leipzig usw. Da kann man schon recht plausible Phasen finden und gegen Ende bleiben praktisch nur noch die eher theoretischen Tastenwerke übrig. Bei Brahms gibt es insofern ein ganz gut abgegrenztes "Spätwerk", dass er sein op.111 selbst als Abschluss gedacht hatte. Alles danach kann man wohl fraglos spä…

  • Bei Bartok gibt es aber immerhin die Emigration als auch biographische Zäsur und eine halbwegs korrespondierende Phaseneinteilung, die dann so etwas wie ein "Spätwerk" abgrenzen lässt, scheint nicht völlig abwegig. "Kontraste" ist auch nicht so richtig mild, aber ingesamt finde ich die Tendenz schon plausibel (wobei sie schon eher einsetzt, das 5. Quartett ist auch milder als das 3. usw.). Bei Mendelssohn wäre ein ähnliches Vorgehen m.E. extrem künstlich, nicht nur, aber auch wegen des frühen To…

  • Den Seriellen/12tönern war aber auch der mittlere Bartok nicht modern genug, selbst wenn er nicht als "kleiner Modernok" verspottet wurde. Die "Altersmilde", bedingt wohl auch durch die schwierige Situation in Amerika ist zwar nicht zu überhören, aber der Bekanntheit der Werke hat das ja keinen Abbruch getan; tatsächlich waren bis in die 60er das Konzert f. Orchester und das 3. Klavierkonzert ziemlich sicher die beliebtesten Werke des Komponisten. Bartok wäre aber damit vielleicht tatsächlich ei…

  • Zitat von zabki: „ist jemandem ein Fall bekannt, wo es "andersrum" gegangen wäre, d.h. ein ehemals hochgeschätztes Spät- oder Alterswerk zugunsten mittlerer oder früher Schaffensphasen in den Hintergrund geraten wäre? wiederum bei Schumann kann man Ansätze dazu finden, daß zumindest Unbefangenheiten gegenüber späten Werken verlorengingen und wachsende Abwehr folgte. “ Wie schon gesagt, ist das Konstrukt eines Spätwerks ja nur bei einigen Komponisten überhaupt sinnvoll anwendbar. Bei Schumann wär…

  • Zitat von putto: „Zitat von Kater Murr: „Bei Stravinsky gibt es natürlich ein krasses Gefälle in der allgemeinen Popularität, weil die drei relativ frühen Ballette und ein paar neoklassizistische Werke sehr viel bekannter sind als alles aus der Nachkriegszeit. Die "Experten" haben das "Spätwerk" aber wohl nie als problematisch gesehen (wie vielleicht früher bei Schumann oder heute noch bei Strauss). “ Nicht von der Bedeutung der früheren Werke sind aber dann die Spätwerke sowohl von Schumann als…

  • Bei Schumann war m.E. die alte Ansicht im wesentlichen korrekt. Also nicht, dass die Werke "vom Wahnsinn gezeichnet" und absolut gesehen vernachlässigbar wären, aber sie sind insgesamt nicht von der Bedeutung der früheren Werke. Auf das Violinkonzert kann ich nach wie vor gut verzichten. Nix gegen die Gesänge der Frühe u.a. späte Kleinigkeiten, aber gegen Davidsbündler, Kreisleriana, Fantasie, Carnaval usw. bestenfalls zweite Reihe. Am ehesten noch unterschätzt finde ich die 2. und 3. Violinsona…

  • Du hast recht. Meines Wissens hat das spanische Ensemble nie etwas mit hist. Instrumenten zu tun gehabt. Es gibt noch das schweizerische "Casal-Quartett" (ohne s, evtl. typographisch auch noch anders). Die spielen auf histor. Instrumenten und haben zwei oder drei Anthologien zur Entwicklung des Streichquartetts eingespielt, darunter auch einzelne Haydn-Werke, aber meines Wissens nichts aus op.33, jedenfalls nicht komplett.

  • Das Cuarteto Casals ist zwar ähnlich "schlank" im Klang (wenn auch wohlklingender) wie und teils noch hektischer als das Apponyi (=erste Pulte des Freiburger Barockorchesters), aber es sind moderne Instrumente: Ich schreibe das jetzt nicht ab, aber die Geigenbauer und Daten stehen im Booklet. Nur die Viola stammt aus dem 17. Jhd, aber da alle anderen 20./21. Jhd. Instrumente spielen, ist die sicher im modernisierten Zustand. Das Cuarteto Casals spielt brillant, aber sie sind mir manchmal etwas z…

  • Das scheint eine relativ neue Erkenntnis zu sein. Während bei zahlreichen anderen Sinfonien aus der Zeit der Bezug auf Theatermusik oder die Verwendung von Opernouverturen schon länger bekannt ist und sich in etlichen Fällen auch im Namen (La Roxelane, Il Distratto, La Chasse etc.) niederschlägt, steht in älteren Büchern/Beiheften wie Robbins Landon, Walther, Lessing usw. meiner Erinnerung nichts Eindeutiges bzgl. der vorliegenden Sinfonie. In den meisten Fällen stammt auch nicht die komplette S…

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

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    Dazu fällt mir "The Martian" von Andy Weir ein. Zwar literarisch nicht so prickelnd und ein bißchen zu lang und ein bißchen zu viel "infodump", aber wohl technisch sehr genau recherchiert und in diesem Kontext lesenwert und insgesamt recht unterhaltsam. Für mich, selbst wenn der Autor es vermutlich genau umgekehrt gedacht hat, ein sehr starkes Argument gegen bemannte Raumfahrt.

  • Was hat denn dein Geschlecht mit der Reaktion auf die Bilder Capucons mit Pferdekutsche im Booklet zu tun?

  • Jeden Tag ein Streichquartett

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    op.9 Nr. 6 steht in A-Dur, egal in welcher Reihenfolge Haydn die drei Kreuze im Entwurf-Katalog hingemalt hat.

  • Naja, zum einem echten inside job, um von Gelbwestenprotesten u.ä. abzulenken und das Volk für die "gemeinsame Sache" bei der Stange zu halten, würde sich natürlich nie jemand bekennen.

  • Eben gehört 2018/2019

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Eine schöne Mischung, wovon eigentlich nur die Händelsonate (hwv 386a aus op.2, sonst meist für 2 Vl. oder Vl./Flöte) bekannt ist. Mich stört allerdings, dass der Bezug auf den Dresdner "Schrank II" nicht durchgehalten wird. Denn man hat, anscheinend um den Zupfern des Ensembles noch was zu tun zu geben, drei retro-arrangierte Stücke aus einer Bach-Suite (1025, die der auf der Basis von Stücken S.L. Weiss' für Vl/Cembalo geschrieben hat) für zwei Lauten eingefügt. Die sind zwar hübsch und wären …

  • Antike Götter sind eh nicht transzendent, wie schon Xenophanes festgestellt hat.

  • Das schnellere Tempo für Eroica,i war aber erstens ein sehr konkreter Vorschlag und zweitens auch ein philologisch gestützter. Das ist schon was anderes als vage Kritik oder irgendwas noch vageres als Alternative zusammenzufantasieren.

  • Ähnlich wie bei 9/11 werden die Gerüchte vermutlich nie abreißen. Ich las irgendwo von einem Experten, das jahrhundertealte Eichenholz sei hart wie Stein und extrem schwer brennbar, es sei nahezu ausgeschlossen, dass so etwas durch eine Kippe o.ä. Nachlässigkeit in Brand geraten würde. Rätselhaft ist auch, dass kein Personalausweis eines Täters rein zufällig und unverbrannt gefunden wurde, sollte man in Frankreich eigentlich erwarten...