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  • Zitat von putto: „Wikipedia teilt mir mit, dass Putten seit der Antike vielfach Liebesgötter verkörpern. Als besonders transzendent habe ich diese Süßstoffe nie empfunden. “ ob man Liebesgöttern oder womöglich sogar der Liebe selbst transzendente Qualitäten zubilligt, scheint mir Geschmackssache. ich wäre eigentlich eher dafür...

  • "fetzig"* ist für mich ein Finale wie das von Brahms´ 2ter. was auch besonders unproblematisch funzt, weil es kein zu überwindendes Drama gab, das eine Auflösung erwarten läßt. *kann ja jeder benutzen, wie er will, und mit der Diskrepanz zum üblichen Sprachgebrauch auch etwas ausdrücken - für mich ist fetzig fetzig und still still.

  • Zitat von Scherzo: „Zitat von Amfortas09: „... ich fürchte, jetzt verkackt der Thread durch Off-Topic.. .. “ Das könnte man dann auch "entwickelnde Variation" nennen, wo am Ende was ganz anderes rauskommt, als am Anfang exponiert wurde. “ auch ein Final-Konzept....

  • Zitat von Amfortas09: „Bei Mahler hab ich Eindruck, dass seine Mucke versucht, den Jubel zu reanimieren, was m.E. am fetzigsten am Ende seiner 3. funzt “ unbedingt. aber "fetzig"? zum Glück gerade das nicht... Zitat von Amfortas09: „die "Himmlischen Freuden" am Ende seiner 4. bilden mir dazu gleichsam fahl-düsterer Kontrapunkt ... “ weiß nicht, das Ende mit der Musik ist für mich schon ein sehr stiller Jubel, aber schon einer: daß Alles für FREUDEN erwacht. also voll On-Topic, mein lieber Amfort…

  • ebent. wollte ja "Takt" schon eintüddeln, aber das hätte als Moderne-Kritik verstanden werden können, die mir (hier) nicht im Sinn lag...

  • Zitat von Amfortas09: „Mahlers Adagio seiner 9. verpisst am Ende sich mega-schaurig im Gestaltlosen... schlägt damit Affirmator extrem zart, aber höchst brutalst in die Schnauze... “ ich empfinde das weder "brutalst" noch "in die Schnauze", aber als Kommentar zum Finale kann es schon taugen... resignativ statt affirmativ - wäre im bürgerlichen Positivismus schon "in die Schnauze" genug... aber war das zu Mahler-9.-Zeiten nicht auch schon ein kleines bißchen zeitgeistkonform? Den Abschied vom Jub…

  • Zitat von calisto: „Ich hätte sie gerne getötet, aber das ist ja leider aus der Mode gekommen. “ und das hättest Du sicher lautlos hingekriegt! bzw wenn nicht lautlos, dann doch wenigstens im Takt der Musik, da bin ich ganz zuversichtlich!

  • Zitat von Amfortas09: „Ob Beethovens Finalsatz wirklich ungebrochen rüberkommt, ob Jubel bei Beethoven überhaupt funzt, wäre doch auch mal spannende Frage,.. “ ist das nicht eher ein utopisch-affirmativer Jubel? (heute würde man etwas heruntergekommen sagen: Zweckoptimismus - die Freude soll die Zustände herstellen, die sie dann im Nachhinein rechtfertigen...) Zitat von Amfortas09: „Wie dem auch sei. Im Doktor Faustus, in Mahlers 9. und durch Michael Gielen wird dem Affirmator so richtig die Fre…

  • Zitat von Walter Heggendorn: „Notre Dame, Maria, Gaia, Aphrodite, Shakti, Sarasvati, Aisha, die grosse Liebende, die sinnliche Weisheit des Kosmos, unsere liebe Frau Musica: sie alle (bzw. deren "Eine" und "Einzige") möge sich ihrer - und unser aller - frühlingshaft-österlich erbarmen! Darauf hoffe ich inständig in diesen bewegten Zeiten. “ das finde ich sehr schön! Also was Weihnachten angeht, feiere ich die "Wiederauferstehung" des Lichtes (Wintersonnenwende), die Idee der Geburt des Menschesg…

  • Zitat von zabki: „Zitat von putto: „ “ Zitat von philmus: „Neuschwanstein? “ und das (inzwischen) erst recht für die eine deutsch-ostasisch-amerikanische Kultur? “ oder den romantischen, konstruierten Charakter der "verspäteten Nation"...

  • Zitat von Mauerblümchen: „Kölner Dom, Reichstag, Münchner Liebfrauenkirche “ Zitat von putto: „Aachener Dom? “ Neuschwanstein?

  • Zitat von bustopher: „Das Problem Atheismus und religiöse Kunst oder auch religiöse Kunst aus einer anderen Religion als der eigenen (oder allgemein politische Kunst mit anderer Botschaft als der eigenen Überzeugung) findet seine Ausflösung ja nicht darin, den Inhalt zu ignorieren, oder die Form vom Inhalt zu abstrahieren, sondern darin, dass es grundsätzlich keine Notwendigkeit gibt, den Geist eines Kunstwerkes (nicht nur mit religiösem Inhalt, gilt ganz allgemein) oder auch das Motiv, aus dem …

  • Zitat von Wolfram: „weil es Äußerungen von Menschen waren, die damit ihren religiösen Gefühlen Ausdruck verleihen wollten. Und damit ist es mir ziemlich egal, ob es Christen, Buddhisten oder Anbeter von Zeus waren. “ ich gehe da noch ein bißchen weiter und sage: die religiösen Texte und Bilder sind Formen, allgemeinmenschliche Gefühle auszudrücken, zu denen auch Hoffnungen gehören, die auf "dieser Welt" keinen realistischen Platz finden, also u-topische, metaphysische Anteile haben. Zitat von ma…

  • Was mir so zwischen den Beiträgen über "Wiederaufbau" durch den Kopf schießt: ist es in einem säkularen Staat wie Frankreich verfassungskonform, wenn der Staat Kirchen wiederaufbaut?

  • ich denke, es ist ein Kennzeichen einer aufs ästhetische fokussierten Sichtweise, daß die ursprüngliche Motivation von religiös inspirierten Kunstwerken teilweise zum quasi anthropologisch wahrgenommenen Faktum wird. wer will sich davon freisprechen, daß er als Ästhet gewissermaßen die "sinnliche Sahne" abschöpft? und mal ehrlich: die Pracht gotischer Kathedralen hatte neben der religiösen sicher auch eine repräsentative Komponte. und die hat bei der jahrhundertelangen Tradition der Kirche als K…

  • Zitat von diskursprodukt: „Ach wie flüchtig, Ach wie nichtig Sind der Menschen Sachen! Alles, alles, was wir sehen, Das muss fallen und vergehen: Wer Gott fürcht‘, wird ewig stehen! (Michael Franck, vertont von J.S. Bach) “ so siehts wohl aus... Zitat von Gurnemanz: „Man versuchte, das Feuer vor allem von innen zu löschen, nicht von außen. So konnte für Betrachter der Eindruck entstehen, die Feuerwehr sei hilflos, weil nach außen eben nicht so viel sichtbar war. Auf diese Weise konnte offensicht…

  • Tolkien lesen

    philmus - - Literatur: Lesen

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    eine Karte, die Mittelerde auf Europa projiziert, findet sich hier... und mit allerlei Erwägungen, die zu lesen ich grad nicht die Nerven habe, auch hier ...

  • Zitat von Sadko: „Studioproduktionen haben für mich immer den Hauch etwas Künstlichen, etwas Zusammengeflickten, etwas, das einfach nicht "natürlich" ist. “ wenn man das "Zusammengeflickte" hört, ist etwas schiefgegangen mMn. Im Idealfall sollte doch im Studio das entstehen, was der Vorstellung (und zwar auch vom "Flow") der Künstler nahekommt...

  • Über den Unterschied von live-Mitschnitten und "real" live kann ich nicht sooviel sagen... Aber daß ich bei live-Mitschnitten (vor Allem auch mit Bild) tendenziell eher mitgerissen bin und vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle "gnädiger", muss ich gestehen. Die Studio-Aufnahme ist halt wirklich das reine Klangereignis, da gehe ich davon aus, daß die Künstler wirklich IHRE Vorstellung eines Werkes so getreu wie möglich verwirklichen, deshalb bin ich da tendenziell strenger und betracht…

  • Eben krass gehört, ey

    philmus - - Rock, Pop, Soul & mehr

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    nicht wirklich "krass", eher was dekadent und erinnerungsreich - und vermutlich seit dem Sommer 84 nnicht mehr gehört: Mike Oldfield: Discovery

  • Eben gehört 2018/2019

    philmus - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Agravain: „Ich hab‘s dann mal verbessert. “ besser is dat...

  • einfach nur vergessen, den mal wieder zu hören! (weil ich eh über längere Strecken kaum Musik gehört, sondern nur gemacht habe...) deswegen nochmal danke für die Anregung...

  • Zitat von Algabal: „Enrico Ravi: Tati (2005) “ Enrico Rava, oder? den mochte ich früher mal sehr gern, schöne Anregung von Dir !

  • auf Spotify: Charlie Mariano & R.A.Ramamani: Om Keshav open.spotify.com/album/5hegRPiw5OHvMmc76e2glZ spirituell angehauchter Jazz vom feinsten, mit null Esoterikkitschfaktor. Man sollte natürlich schon indischen Gesang mögen...

  • ich muss ja zugeben, daß mich Spotify schon zunehmend kickt: neue CDs konnte ich mir eigentlich eh nie in nennenswertem Umfang leisten, und bevor ich den Krempel für komplett umme auf Youtube höre, gönne ich lieber den bei spotify zu findenden die 0,00008 cent... Das betrifft aber eher elektronische Musik und Jazz, bei Klassik steh ich schon auch auf die Youtube-Kanäle diverser Orchester - bei den Rundfunksymphonieorchestern habe ich dann auch das Gefühl, mir was für die 17,50 GEZ zu holen - das…

  • Zitat von diskursprodukt: „Ein Faktor, der hier noch gar nicht aufgerufen wurde (und den ich für extrem bedeutend halte) ist Musikalische Intimität: Gelingt es eine Verbindung zwischen Interpreten und Publikum aufzubauen “ sehr schöner Aspekt!

  • Zitat von maticus: „Der bekannte Bassklarinettist Michael Lowenstern erklärt, wieviel er mit Musik im Jahr verdient: youtube.com/watch?v=aQhQt9m2O7o “ 21000,- Dollar, das ist auf jeden Fall weniger als 2000 € im Monat.... aber für ne Familie sicher nicht viel. für mich wäre dann noch interessant: wenn einer nicht genug verdient, hat er dann wenigstens noch was Zeit, sich in die Kinderbetreuung einzubringen? das hört sich bei dem Sänger-Job nicht wirklich so an...

  • Zitat von Sadko: „Wenn jemand wirklich fähig ist und viel weiß/kann, dann ists mir egal, wie er mich behandelt. “ Das ist eine Haltung, die, wenn sie weiter verbreitet ist (ist sie?), den Trägern auch echter fachlicher Autorität vermutlich nicht gut tut.

  • Zitat von Amfortas09: „Und ich behaupte einfach mal kack-frech, ganz ohne Begründung, dass Notenanweisungen vergleichsweise sehr viel schwerer wiegen als Szenenanweisungen. “ Zitat von Melione: „Dann bin ich mal gemein und frage trotzdem nach einer Begründung. “ Wir nennen die Oper ja mit Namen und Komponist, und zwar tatsächlich in seiner Eigenschaft als Komponist. Zitat von Melione: „Denn: die Geisteshaltung, dass Notenanweisungen > Szenenanweisungen, scheint mir eventuell Existenzgrundlage vo…

  • Haben Künstler "mehr zu geben"?

    philmus - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Symbol: „Zitat von Tichy1988: „Sollte man Kevin Spacey wieder beschäftigen, nur weil seine Schauspielerei so viel wert ist? Ich persönlich denke nein “ In einer Gesellschaft, die ein auf Resozialisierung ausgelegtes Strafrecht pflegt, finde ich diese Position ziemlich bemerkenswert. Was spräche dagegen, Spacey wieder zu engagieren, wenn er eine eventuell anstehende Strafe verbüßt haben sollte? “ das ist natürlich extrem zeitgeistabhängig, welche "Sünden" man für wie gravierend hält. se…

  • Haben Künstler "mehr zu geben"?

    philmus - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    Zitat von putto: „Zudem erinnere ich mich, dass ich in stürmischerer Jugendzeit mich auch quasi für auserwählt gehalten habe, Kunst zu schaffen, kann insofern das Zitat der Künstlerin nachvollziehen, obwohl dieses Gefühl "mehr zu geben zu haben" und deshalb Kunst zu machen, inzwischen bei mir versiegt ist. “ vielleicht reicht ja auch das Gefühl, überhaupt etwas "zu geben" zu haben...

  • Wege zu Wagner - womit beginnen?

    philmus - - Komponisten

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    Zitat von Hilih: „Das Rheingold sollte es sein - und nahm mich auch augenblicklich gefangen! Ich hatte also keinen frühzeitigen allgemeinen Wagner-Burnout erlitten, was ein Glück. “ ich fand das Rheingold auch ganz gut als Einstiegsdroge: nicht so furchtbar lang, griffige Geschichte, plastische Motive...

  • Zitat von bustopher: „Natürlich dürfen wir das, es bleibt ja Kunst. Aber sie ist/war nicht zweckfrei “ aber wir schauen bzw hören es zweckfrei an. was uns reizt, ist ja nicht die jeweilige Eignung für die Ahnengalerie im Schloß beim Porträt oder für den Gottesdienst bei der komponierten Messe, sondern der ästhetische Mehrwert. Du merkst, ich lasse das zweckfreie ungern los... interessant (aber auch nicht überraschend), daß die Vorstellungen autonomer, dezidiert "zweckfreier" Kunst gerade in eine…

  • Haben Künstler "mehr zu geben"?

    philmus - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Wolfram: „Ich glaube, es gibt in Menschen oftmals beides. Das Zuvorkommende wie auch das Herrische. “ was es für die, die die ehr unangenehmen Züge abkriegen, nicht leichter macht... Aber ganz vermeiden läßt sich das wohl unter Menschen nicht, und wenn jemand sehr im Licht steht, werden halt auch die Schattenseiten sichtbarer...

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „Einer der strengeren Chorleiter, unter denen ich singen durfte, pflegte zu sagen 'Demokratie in der Musik kann nur dort funktionieren, wo alle der Verantwortung ihrer Rolle gerecht werden'. “ mal davon abgesehen, daß das mit der Verantwortung aller natürlich stimmt, finde ich die Verwendung dieses Begriffes aus der Politik mißverständlich. Es ist ja nicht so, daß die, die humanere Vorgehensweisen einfordern, "Demokratie" in der Kunst fordern: keineswegs soll über da…

  • Haben Künstler "mehr zu geben"?

    philmus - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Philbert: „JdP hat vieles gegeben, ja, aber sie scheint den scheinbar gesunden Menschen, die rumlaufen, diese Fähigkeit abzusprechen. Kann man in ihrer Situation verstehen, sollte man aber mit dem Mantel des Schweigens verhüllen. “ in der Tat.

  • Zitat von zabki: „ach, ich verstehe gar nicht die Formulierung "in der Musik kein Naturschönes". Musik ist als die "Kunst" "Musik" gemeint? da hat man es sowieso nicht mit "Naturschönem" zu tun. “ okay, hat n büschen gedauert, bis ich Dich verstanden hab. hast natürlich recht, es geht eher darum, daß in der Musik keine NS imitiert, abgebildet oder so werden. (bis auf illustrative Details, die aber schon auch oft sehr abstrakt funktionieren als "Abbild" - wenn ich mal an das wilde Gewoge in Vival…

  • Zitat von bustopher: „Nur ein Blitz, immer schön nacheinander? “ Zitat von philmus: „jeder nur ein Blitz? “ Zitat von philmus: „Always look on the bright side of live “ Zitat von Amfortas09: „Ist mir Maxime “ mehr tips jibbet nich. Zitat von zabki: „ach, ich verstehe gar nicht die Formulierung "in der Musik kein Naturschönes". Musik ist als die "Kunst" "Musik" gemeint? da hat man es sowieso nicht mit "Naturschönem" zu tun. “ ebent.

  • Zitat von Amfortas09: „Menno. Du hast es gut “ Always look on the bright side of live

  • Zitat von Amfortas09: „Wundert auch eigentlich wenig, dass derartige (bürgerliche ) Denke über KWs bzw. KS und NS vor allem in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts entsprang.. . “ wundert ein bißchen, daß das (oder: EIN) Äquivalent in der bildenden Kunst - die abstrakte Malerei und Plastik - so viel später manifest wurde, während in der Musik gerade in besagter Zeit die ästhetische Autonomie quasi entdeckt wurde. Vielleicht weils in der Musik kein Naturschönes in dem Sinne gibt. (außer vielleicht …