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  • a) Gielens Aufführungen am 24. und 25. September 1978 standen nicht mit Gedenktagen in Verbindung, reagierten auch nicht unmittelbar auf aktuelle Ereignisse. Es waren zwei ganz "normale", schon viele Monate vorher programmierte Abokonzerte der Frankfurter Museumsgesellschaft, die die Saison eröffneten. b) Sowohl aus Gielens Autobiographie "Unbedingt Musik" wie aus der FAZ-Rezension von Dietmar Polaczek (27.9.78) geht die genaue Programmierung der Konzerte hervor: zunächst das Adagio der Neunten,…

  • Zitat von putto: „Ich schrieb: >>Aber es gibt Musiker, die wirklich null Show machen, mit fadem Gesicht und quasi apatisch die Musik produzieren. Das funktioniert wohl nur vor einem eher intellektuellen Publikum, nicht vor einem, das eigentlich nichts von der Musik versteht,<< “ Glaube ich nicht. Paradebeispiel eines Interpreten, wie Du ihn beschreibst, ist Grigory Sokolov - und der erfreut sich zumindest seit etwa zehn Jahren bei einem breiten Publikum größter Beliebtheit.

  • Zitat von Gurnemanz: „Aber Strawinski meint nicht etwa Schönberg? “ Na klar doch! Wie oben gesagt: Das Zitat stammt, wie oben gesagt, von ca. 1960, also aus Strawinskys dodekaphoner Phase. Publiziert wurde es 1961 in den Dialogues zwischen Strawinsky und Robert Craft. Der Wortlaut im englischsprachigen Original: The Violin Concerto was not inspired by or modeled on any example. I did not find that the standard violin concertos - Mozart’s, Beethoven’s, Mendelssohn’s, or even Brahms’s - were among…

  • Zitat von Felix Meritis: „Ah klar, Alban Berg! “ Auch nicht.

  • Zitat von Braccio: „Etwa Schostakowitsch 1? Den hat Strawinsky sonst ja eher nicht geschätzt. “ Zitat von Felix Meritis: „Dann blieben Bartók und Szymanowski. Dass Stravinsky Bartok lobt, kann ich mir nicht vorstellen, also Szymanowski VK2. “ Falsch und falsch.

  • Zitat von Felix Meritis: „E ist vielleicht Glasunow. “ Nein. Das gesuchte Violinkonzert von E ist um einiges jünger als dasjenige von Glasunow. Es ist sogar jünger als das von Strawinsky...

  • Zitat von Gurnemanz: „Und B=Mozart? “ Bleibt noch E.

  • Zitat von Braccio: „Könnte E Schumann sein? “ Ich weiß gar nicht, ob Schumann in Strawinskys Musikweltbild eine große Rolle gespielt hat. Womöglich hat er dessen Violinkonzert gar nicht gekannt? Jedenfalls ist E nicht Schumann. Strawinskys zitierte Äußerung wurde übrigens ca. 1960 getätigt.

  • Zitat von Kater Murr: „Stravinskys Violinkonzert? F = Bach? “ Ja! Alles Volltreffer. Zitat von Kater Murr: „Und B, C, D mag man sich aussuchen: Brahms, Beethoven, Mendelssohn, Tschaikowsky... “ Auch hier zwei Treffer. Ich vervollständige mal das Zitat - es bleiben nur zwei offene Stellen. B ist der Reihenfolge der Komponistennamen folgend leicht zu erraten. Aber wer ist E? Strawinsky: Mein Violinkonzert ist nicht von irgendeinem beispielhaften Vertreter der Gattung inspiriert worden. Ich fand ni…

  • Alles sehr schöne Lösungsvorschläge - und der Weg, zunächst die Gattung zu erraten, ist sicher der einzig mögliche. Trotzdem liegt ihr alle daneben: X ist nicht die Gattung Streichquartett oder Streichsextett, es ist - Überraschung - auch nicht die Symphonische Dichtung. Eine Klarstellung zu den "Untertiteln": Darunter sollte man sich in diesem Fall nicht etwas Poetisches oder Narratives wie "Bittendes Kind" oder "Aus meinem Leben" oder "Don Quixote kämpft gegen Windmühlen" vorstellen, sondern e…

  • Neues Rätsel

    Zwielicht - - Rätselhaftes und Spielerisches

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    Ich bin zwar nicht dran, aber nach zwei Monaten ist es Zeit für ein neues Rätsel. Wie immer gilt: Bitte nicht googeln, sondern raten! Komponist A verfertigt ein Werk, das einer bestimmten Gattung der Instrumentalmusik (X) angehört. Später äußert er sich über mögliche Vorbilder seiner Komposition (Zitat leicht verändert): Mein X ist nicht von irgendeinem beispielhaften Vertreter der Gattung inspiriert worden. Ich fand nicht, dass die Standard-Xe von B, C oder selbst D - zu den besten Werken diese…

  • Zitat von Armin Diedrich: „Das kann zum Beispiel auch an der Größe und den Mietpreisen des Saals liegen, den für ihn fälligen Betriebskosten und so weiter. “ Eben. Bei der Preisgestaltung der Eintrittskarten spielen viele Faktoren eine Rolle, die unterschiedlich zusammenwirken - ich hatte das zu einem früheren Zeitpunkt im Thread schon einmal aufgezählt. Was beim speziellen Fall der Berliner Philharmoniker auch berücksichtigt werden muss: Die Möglichkeit, hohe Eintrittspreise verlangen zu können…

  • Zitat von maticus: „Waren denn auch die 1960/70er bei Philips? “ Ja, die waren bei Philips - Arrau war seit Anfang der 60er Philips-Exklusivkünstler. Die Beethovensonaten sind zwischen 1962 und 1967 aufgenommen worden (mit dem typischen, etwas basslastigen und wenig brillanten Philips-Klavierklang). Für die Box mit 13 LPs habe ich 1981 mein gesamtes Taschengeld ausgegeben... In der abgebildeten Box sind die Sonatenaufnahmen aus den 60ern (op. 110 ist von 1965), die Eroica-Variationen von 1968, d…

  • Winter-Transferfenster genutzt und zwei neue Mitglieder engagiert: die Geigerin Suyoen Kim und die Cellistin Harriet Krijgh. Beide werden aber erst ab Juni dieses Jahres auflaufen. artemisquartet.com/ musik-heute.de/19084/zwei-neue…er-fuer-artemis-quartett/

  • Zitat von Kater Murr: „und als relevante Autorität für die eigene musikal. Entwicklung oder überhaupt anzuerkennen “ "Als relevante Autorität für die eigene musikalische Entwicklung" hat Wagner Rossini nicht (und Bellini allenfalls zeitweise) anerkannt, aber als Vertreter einer wichtigen, wenn auch nach Wagners Meinung abgeschlossenen Epoche der Musikgeschichte.

  • Über das Gespräch Wagners mit Rossini 1860 in Paris existiert noch eine weitere Quelle, nämlich die Aufzeichnungen von Rossinis Privatsekretär Edmond Michotte. Die sind allerdings auch nicht immer zuverlässig. Daraus hatten wir hier schon einmal ein Rätsel. Zitat von Kater Murr: „Interessant finde ich, dass Rossini hier als Autorität anerkannt wird. Ich dachte, schon Beethoven und Weber hätten (unter der damaligen Rossini-Begeisterung leidend) Rossini (wenn nicht gar "die Italiener" nach Salieri…

  • Zitat von zabki: „Verstanden hätte ich den Artikel allerdings so, daß die 800 diejenigen Studierenden sind, die in Deutschland abgeschlossen haben. “ Ja, das ist leider unklar formuliert. Manches spricht für Deine Interpretation. Auf musicians-career-center.com/vision/ steht beispielsweise: Der Arbeitsmarkt für Musiker ist hart umkämpft und die Situation verschärft sich von Jahr zu Jahr: Jährlich verlassen ca.2000 Absolventen die deutschen Hochschulen, davon ca. 800 Orchestermusiker.

  • Zitat von zabki: „wie kommen die 800 Absolventen im Artikel zustande? Hier: miz.org/downloads/statistik/13…sikberufe_Studienfach.pdf werden für Instrumentalspiel/Orchstermusik ca. 2250 (ohne "Musikerzieher"!) angegeben. Gibts soviel Pianisten, Akkordeonisten und Blockflötisten? und was werden die? “ Gemeint sind im ZEIT-Artikel anscheinend nur Absolventen deutscher Staatsangehörigkeit ("Und das sind nur die Bewerber aus Deutschland. Hinzu kommen noch die aus dem europäischen und internationalen …

  • Zitat von Gurnemanz: „Zitat: „Bei denen, die ihn gekannt haben, hinterließ B die Erinnerung an einen zurückhaltenden, bescheidenen Mann [...] “ “ Klare Sache: B ist Wagner.

  • Zitat von music lover: „Was will bloß eine Firma zum Ausdruck bringen, die mit solch einem Cover Aufnahmen des legendären Nathan Milstein vermarktet? “ Es handelt sich um eine - nicht besonders gelungene - Paraphrase von Man Rays Le Violon d'Ingres (siehe hier oder hier), bei dem u.a. die visuelle Analogie zwischen einem weiblichen Rückenakt und einem Streichinstrument eine wichtige Rolle spielt.

  • Aribert Reimann

    Zwielicht - - Komponisten

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    Sehr schön, ein Thread über Reimann - vielen Dank! Mein erster Kontakt mit einem seiner Werke war eine Repertoireaufführung von Das Schloss am Duisburger Haus der Deutschen Oper am Rhein, Mitte der 90er Jahre (mit dem mittlerweile verstorbenen Richard Salter als K.) - am Ende saßen noch etwa 30 Zuschauer in Parkett und erstem Rang und klatschten begeisterten Beifall. Lear war ja immer mehr oder weniger auf den Bühnen präsent, hat aber in den letzten zehn Jahren nochmal zugelegt, mit vielrezipier…

  • Zitat von EinTon: „Zitat von Zwielicht: „Klar, es gibt das Finale des Violinkonzerts, den Mittelteil des langsamen Satzes des Klarinettenquintetts, das Finale des g-moll-Klavierquartetts und noch einige wenige Beispiele. Aber sonst? “ Mir fallen noch die Jägerfanfaren im 3. Streichquartett ein (und in den schnellen Sätzen des Horntrios), die im ersten Satz das Hauptthema bilden, also voll in das Werk integriert sind. “ Wobei ich die Jagdmotive im dritten Streichquartett eher als Rezeption von Mo…

  • Sowohl Brahms wie Bruckner haben m.W. in ihrer Jugendzeit "Volksmusik" in Wirtshäusern gemacht, aus finanziellen Gründen (es gehört zu ihren nicht wenigen Gemeinsamkeiten, dass sie aus ärmlichen Verhältnissen stammten). Beide haben sich auch späterhin mit Volksmusik beschäftigt. Aber bei Brahms geht es doch viel mehr um die Schaffung eigener kleiner Formen wie Chorstücke, Zigeunerlieder, Ungarische Tänze usw., weniger um die gleichberechtigte Integration in die großen Formen. Klar, es gibt das F…

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Zitat von Kater Murr: „Krips hatte erst ab #21 eingespielt und die Ergänzung durch Marriner führte erst Mitte/Ende? der 1970er zu einer kombinierten Alternative. Wirkliche Konkurrenz enstand erst mit Hogwood ab etwa derselben Zeit “ Ich behaupte mal, dass Marriners Gesamtaufnahme der Mozartsinfonien in den späten 70ern weitaus massenwirksamer war als etwa Hogwood. Und dass sie Böhms Einspielung mindestens erhebliche Konkurrenz gemacht hat. Im englischsprachigen Raum eh. Aber ich erinnere mich de…

  • Zitat von Kater Murr: „ Bruckners oft etwas überdimensionierte und von 6 und 9 abgesehen untereinander recht ähnliche Scherzi (bei denen die Einordnung als "Getrampel" auch mir nicht völlig unfair scheint) sind m.E. eher eine Ausnahme. “ Wirkliche "Bauernscherzi", meist mit der typischen Streicherwalze (vorgeprägt in Schuberts Großer C-Dur), höre ich nur in der Ersten, der Zweiten, der Dritten und (stark modifiziert) der Achten. Das Jagdscherzo der Vierten (Zweitfassung) hebt sich stark davon ab…

  • Zitat von EinTon: „Zitat von Kater Murr: „In Brahms' Sinfonien sind die dritten Sätze alle eher keine Favoriten “ Bei Brahms fällt mir auch jetzt auch noch ein Favorit ein, nämlich der 3. Satz des 3. Streichquartetts mit dem schönen Bratschensolo! “ Für mich auch dasjenige aus dem Klavierquintett - ein "richtiges" Scherzo, virtuos, fetzig und dynamisch (und wenn man will - ich nicht - fast ein bisschen zu effektvoll). Außerdem mit einem thematisch eng verwandten Trio, das in den Tonfall ins Hymn…

  • Stimmt, Schostakowitsch ist ein heißer Kandidat für Werke, bei denen das Scherzo der Höhepunkt ist... Drittes Streichquartett, sechste Sinfonie (eins meiner Lieblingsscherzi), zehnte Sinfonie. Bei der Achten ist zumindest der Kopfsatz noch großartiger, aber das in Vierteln dahinjagende Scherzo mit den darübergelegten Schreien reißt mich auch immer wieder mit. Und dann das Trio mit der grotesken Feuerwehrkapelle!

  • Die Scherzi z.B. aus Beethovens op. 106 oder Bruckners Neunter sind ja zweifellos herausragende Stücke, aber im Sinne des Threadthemas? So dass man sie den anderen Sätzen vorzieht? Weitere Kandidaten bei Haydn wären für mich: das abschließende Menuett der Lamentatione-Sinfonie (wobei da der zweite Satz mindestens ebenso schön ist) und dasjenige der Sinfonie Nr. 28 mit dem Bariolage-Effekt in den Geigen. Bei Bartok das zweite Streichquartett. Trio: Mozart Es-Dur-Sinfonie KV 543 als Inkarnation de…

  • Das Scherzo von Bruckners Sechster finde ich sehr ansprechend (wenn auch nicht für diesen Thread passend, weil das Adagio und auch der Kopfsatz des Werkes noch schöner/gewichtiger sind). Bei Mahler käme ich nie auf die Sechste. Viel eher auf die Fünfte, bei der das Scherzo wirklich das Herzstück, der vielgestaltigste und farbenreichste Satz ist - einer der faszinierendsten in Mahlers Gesamtwerk. Andere Kandidaten, die mir spontan einfallen: Haydn, Sinfonie Nr. 95 c-moll Beethoven, Sinfonie Nr. 1…

  • Eben gehört 2018/2019

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Abwechselnd zackig und schwerfällig. Brauche wohl doch mal einen anderen Nussknacker.

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Zitat von philmus: „Zitat von Zwielicht: „Wobei ich "Tod und Schrecken" auch als ziemlich radikale oder einseitige Charakterisierung von KV 550 empfinde. “ in der Tat. da spielen ja nicht mal Posaunen mit, geschweige denn Wagnertuben... “ Die Mitwirkung von Posaunen wäre in der musikalischen Tradition, in der Mozart komponiert, kein schlechtes Indiz für Jenseits- und Todessemantik. Am deutlichsten erkennbar in dem Transfer dieses traditionellen Sakralinstruments in die Komturszene des Don Giovan…

  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104

    Zwielicht - - Orchestermusik

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    Zitat von Mauerblümchen: „Hm. Über die Hörer von op. 104 traue ich mir kein Urteil zu. Auf welcher Grundlage auch? “ Eigene Erfahrungen, Gespräche (persönlich oder medial vermittelt) mit anderen Hörern, Lektüre von Hörerfahrungen anderer, Lektüre der Rezensionen von Aufführungen oder Tonträgern, Kenntnisnahme rezeptionssteuernder Medien wie z.B. Konzertführer, Lektüre von Literatur, die sich mit der Rezeption des Werks beschäftigt... Nicht, dass ich das jetzt im Falle von op. 104 systematisch be…

  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104

    Zwielicht - - Orchestermusik

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    Zitat von Mauerblümchen: „Darauf sind wir ja auch sozialisiert, dass wir Klischees gegen den Wind riechen, nicht wahr? “ Sie riechen ja auch viel stärker als der Duft des ersten Schnees. Zitat von Mauerblümchen: „Eigentlich nicht - dass die Assoziation "wie der Duft vom ersten Schnee" bei vielen Hörern einklinkt wie der Schlüssel ins Schloss, bedeutet ja nicht, dass das Werk nicht ebenso intellektuellen Ansprüchen genügen könne. “ Klar. Aber wenn die Hörer bei Sibelius mit frischem Schnee sozial…

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Das hat ja auch Harnoncourt so ähnlich gesehen, als er von einer Wiener Aufführung der g-moll-Sinfonie KV 550 in den 60ern (seiner Erinnerung nach unter Böhm, in anderen Quellen nennt er Karajan) berichtet: «Ich sitze als Cellist mit dem Gesicht zum Publikum. Wir beginnen, und das ganze Publikum lächelt, wiegt sich sogar etwas im Takt. Ich fragte mich, ob die nicht wissen, was sie da hören! G-moll! Da wird von Tod und Schrecken erzählt. Die Leute aber glaubten, da werde etwas Nettes und Liebes g…

  • Karl Böhm - Meister des Schönklangs?

    Zwielicht - - Dirigenten

    Beitrag

    Zitat von Felix Meritis: „Klemperer und Walter wirkten ja im angelsächsischen Raum. “ Wobei beide ja auch immer wieder in Wien dirigierten und gerade Walter bei den Wiener Philharmonikern (trotz der zahlreichen Altnazis in ihren Reihen) wohl sehr beliebt war. Aber mal unabhängig von Wien: die Tatsache, dass sich auch Walters Mozartinterpretationen (vom wilden Don Giovanni an der Met 1942 zu den doch sehr apollinischen Aufnahmen der letzten Sinfonien mit dem Columbia Orchestra von ca. 1960) stark…

  • Zitat von Kater Murr: „mit deutlich "zyklischen" Aspekten “ Ich wollte gerade auf die (leider unterschätzte und zu wenig gespielte) fünfte Sinfonie in c-moll verweisen, sehe aber, dass hier wieder mal nur von Kammermusik gesprochen wird.

  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104

    Zwielicht - - Orchestermusik

    Beitrag

    Zitat von Tichy1988: „Ich fand dieses Zitat immer etwas kurios, hat er sich doch vor allem in der späten Lebensphase gegen eine landschaftlich ästhetisierende Beschreibung seiner Werke deutlich gewehrt. “ Gut zu wissen. Ich finde diese Naturmetaphern ("frisches Quellwasser", "Duft des ersten Schnees") extrem klischeehaft, gerade bei einem ziemlich artifiziellen Werk wie der Sechsten. Sie reduzieren im Grunde Sibelius auf den fernab der Zivilisation werkelnden Instinktkomponisten, sind die Kehrse…

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

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    Zitat von Cherubino: „Der lange währende Prozess heißt dann eben auch, dass die Opernhäuser in Wien, München oder Hamburg früher internationaler waren als die kleineren Theater in der Fläche. “ Ja, das sehe ich auch so. Gerade an den kleinen und mittleren Häusern hat dann die Erosion der (teilweise allerdings auch schon "internationalisierten") Ensembles in den letzten ca. zwei Jahrzehnten erhebliche Ausmaße angenommen.

  • Du bist aber auch verbissen. Zitat von Kater Murr: „Und patriarchalisch? Axel Prahl, der Homer Simpson des dt. Krimis? Oder der Prof. Dr. Selbstverliebt? Milberg gibt zwar auch gern den Grantler, aber der hat doch dem Kekili-Charakter alles durchgehen lassen, erratisches Verhalten, Wutausbrüche, trotz Epilepsie voller Außendienst mit Waffe usw. “ Klar, Patriarchat gibt's im Tatort weitgehend nur noch in der ironisierten Form - und genau die wurde hier ihrerseits durch den Kakao gezogen.

  • Wohin, wohin sind sie entschwunden?

    Zwielicht - - Sänger

    Beitrag

    Zitat von putto: „jetzt habe ich dort in zwei veranstaltungen des jahres 1950 hineingeklickt - da sieht es schon ganz anders aus “ Klar sah das 1950 noch anders aus. Es sah ebenso 1960 und 1970 noch anders aus, auch wenn da die Internationalisierung des Opernbetriebs schon begonnen hatte bzw. recht weit fortgeschritten war (gerade in Wien). Das ist halt ein lange währender Prozess gewesen. Was ich bestreite: dass es heute an den großen Häusern wesentlich anders ist als vor zehn oder zwanzig Jahr…