Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-40 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Eure absolute Lieblingsoper

    bustopher - - Oper

    Beitrag

    Hm...??? ich kenn‘s zwar nicht, aber anderes ist besser...? Da würde mich die Basis dieses Urteils interessieren... (Milos Forman???)

  • Zitat von lothar: „Worüber diskutieren wir jetzt eigentlich? “ Ursprünglich: ob die Opernbesucher früherer Zeiten mit den Sujets der Opern ihrer Zeit vertraut waren und/oder die jeweilige Sprache verstanden haben. Zitat von lothar: „Das zumindest in den deutschen Ländern der Geschmack des Herrschers bestimmte, was gespielt wurde? “ Wenn der Herrscher die Aufführung bezahlt hat, steht das bis ca. 1800 wohl ausser Frage. Was nicht bedeutet, daß es hin und wieder auch Opern gegeben haben soll, die …

  • Eure absolute Lieblingsoper

    bustopher - - Oper

    Beitrag

    Zitat von Cäcilius: „Aber es kann andererseits nicht beliebig sein, in "welche Blumenblüte ich grade meine Nase versenke." Manche riechen nach nichts; sonst gäbe es keinen Unterschied zwischen André Rieu und Issac Stern oder zwischen Salieri und Mozart. “ Daß sie nach nichts riechen (oder im andere Fall absolut betörend!), weiß ich aber erst hinterher! Um das herauszufinden, muß ich meine Nase also erst einmal in alle möglichen Blüten versenken. Sonst bleib' ich möglicherweise bei den Caprifisch…

  • Haydn, Joseph - Die Schöpfung

    bustopher - - Vokalmusik

    Beitrag

    Toll! Ein selbstreferenzieller Link!

  • Eure absolute Lieblingsoper

    bustopher - - Oper

    Beitrag

    Zitat von Cäcilius: „"Essen ist meine Lieblingsspeise." ist also aus meiner Sicht keine schlüssige Analogie/Antwort in der Vorliebenfrage, weil dieser Satz so tut, als ginge es gar nicht darum, was man isst. “ Andersherum wird ein Schuh daraus, aber ok: Diese Interpretation läßt sich aus diesem Satz auch ziehen, aber so war es nicht gemeint. Gemeint war: Es gibt zu viele gute und interessante Speisen (Opern), als sich auf eine Lieblingsspeise (-oper) zu kaprizieren. Wenn ich eine Lieblingsoper h…

  • Zitat von diskursprodukt: „Zitat von bustopher: „Naja: Wenn man die einschlägigen Benimmbücher um 1800 liest, war das auch damals schon flegelhaftes Betragen. “ Diese Benimmbücher würden mich sehr interessieren. Hast du einen Quellentipp? “ hab ich mal genau mit diesem Thema zitiert. Weiß aber nicht mehr, ob das hier war. Muss ich suchen.

  • Zitat von lothar: „Der Kreis der Zuhörer war auf den Hof begrenzt “ Ach was! Das Parkett war üblicherweise sogar umsonst zugänglich. Für alle. Zumindest soweit sie ordentlich gekleidet waren. Beispiel München. Salvatorplatztheater von 1657 - 1795 - das war das "alte" Hoftheater vor dem Cuvellier-Theater( letzteres wurde erst mit dem neuen Residenztheater nach dem Krieg zum "alten Residenztheater", das an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde) Eintritt auch im Parkett gab es erst im Hof- und Nati…

  • Eure absolute Lieblingsoper

    bustopher - - Oper

    Beitrag

    Was ist meine Lieblingsoper? Gute Frage. Natürlich fallen mir da welche ein, die ich häufiger höre, aus welchen Gründen auch immer. Aber da eine Auswahl treffen, um dann zu sagen DIE ist es..? Eine Satiren-Sammlung von Ephraim Kishon trägt den Titel "Essen ist meine Lieblingsspeise". Ich finde, das trifft es ganz gut. Was ist mein Lieblingsessen, meine Lieblingsoper, mein Lieblingsbuch, -bild, -film, -urlaubsort, -komponist? Mein Lieblingswasauchimmer? Schwierige Frage. Eigentlich ist sie sinnvo…

  • Zitat von Sadko: „Zitat von diskursprodukt: „Die überwältigende Mehrheit der Leute besucht eine Oper, um unterhalten zu werden. Warum soll das zu einer Zeit, wo in den Logen noch das Kartenspiel üblich war, anders gewesen sein? “ Ja, man muss ja zB bedenken, dass erst Gustav Mahler in Wien das Licht während der Aufführung abgedreht hat. Ich unterstelle, dass sich früher nur ein kleiner Teil der Zuhörer dafür interessiert hat, was unten auf der Bühne vorgeht.. also war es auch kein Problem, wenn …

  • Zitat von Ecclitico: „Wie das mit der italinischen Opern in Wien oder Paris funktionierte, ist mir nach wie vor ein Rätsel. So verbreitet kann das Italienische in Wien nicht gewesen sein, und in Paris schon gar nicht. Und erzähle mir keiner von den paar Privatstunden, die man als Kind adliger Eltern bekam. Das reicht nicht mal ansatzweise aus, um eine Fremdsprache zu verstehen. Dass Haydn oder Mozart Italienisch konnten, ist klar. Aber der durschnittliche Opernbesucher? Ich versteh's nicht... “ …

  • Zitat von Sadko: „aber bitte auf keinen Fall diesen fürchterlichen Köhlmeier. Den hält man doch nicht aus, reine Zeitverschwendung und völlig peinlich, was er so schreibt. “ naja - die Menschen sind ja nicht gleich, und vielleicht liegt der/dem einen oder anderen seine flappsige Art mehr, als die weihevolle Sprache eines Schwab...

  • Zitat von bustopher: „Und zweitens tät's auch heute keinem schaden, sich mal den Gustav Schwab, den Michael Köhlmeier oder ein anderes einschlägiges Kompendium zu Gemüte zu führen “ Wer nicht lesen will, für den gibt's Köhlmeier auch auf youtube: youtube.com/playlist?list=PLU4fQY3ytPD00I39_ZShDjuEsbXEJs1j2 - insgesamt ca. 20 Stunden Gustav Schwab gibt's auf Youtube auch...

  • Zitat von Ecclitico: „Allerdings las man früher auch keine Libretti vorab “ Aber nicht doch. Das stand sogar üblicherweise auf den Plakaten, wo man die kaufen konnte. Und die Bibliotheken sind voll mit derartigen Textbüchern aus vergangenen Jahrhunderten.... Übertitel gab's damals noch nicht. Zitat von Ecclitico: „Ich vermute aber, dass die Leute früher eine entsprechende Vorbildung hatten. Die Stoffe aus der Mythologie waren den Leuten geläufig. “ Naja: Erstens gibt's nicht nur mythologische St…

  • Ich dachte, wir reden von Satire, nicht von Diffamierung et al. Wobei die Abgrenzung im Einzelfall Auslegungssache ist. Deswegen gilt Satire auf "staatstragende" Sachverhalte, Institutionen und Personen in totalitären Systemem gemeinhin als Diffamierung, Beleidigung und würdeverletzend und damit als kriminelles, strafbares Delikt. Wegen Witzereissens auf Mitglieder von Sittlichkeitsvereinen ging sogar ein Ludwig Thoma in den Knast. Daß Satire nicht alles darf, steht ausser Frage. Das ist dann ab…

  • Zitat von Sadko: „Opern, in denen niemand stirbt? Wie willst Du dann die Traviata aufführen? Okay, Violetta wird am Ende wie durch ein Wunder geheilt, das ist noch relativ leicht denkbar “ und der Vater hat auch noch ein Einsehen... Das wäre das Hollywood-Ende. Schlusszene wie in der amerikanischen Fassung von „Stolz und Vorurteil“ Zitat: „ Ich finde, man darf sich ruhig über (fast?) alles lustig machen, eben in einem gewissen Rahmen“ MAN. DARF. SICH. UEBER. ALLES. LUSTIG. MACHEN. Grundvorausset…

  • Zitat von Cherubino: „Zitat von bustopher: „Zitat von diskursprodukt: „Es wäre dann noch nett, wenn du mir zugestehen könntest, dass ich zu dieser Überzeugung auf der Grundlage rationaler Überlegungen und plausibler Haltungen habe gelangen können und nicht nur infolge eines „Feindbildes“... “ aber genau das stelle ich in Frage - Die Datenbasis, auf der Du die Nichtbedürftigkeit von Senoren behauptest... Würde ich gerne sehen... Daß Du das behauptest, ist kein Beweis. “ Du gehst nicht so oft ins …

  • Zitat von Kater Murr: „Das schnellere Tempo für Eroica,i war aber erstens ein sehr konkreter Vorschlag und zweitens auch ein philologisch gestützter. “ Hat aber viele Dirigenten nicht daran gehindert, sich nicht daran zu halten und Talsma & Co haben die Angabe sogar so interpretiert, daß es nach heutiger Lesart nur eine punktierte Halbe auf zwei Sekunden statt auf einer wäre... Insofern kann ich Zabkis experimentellen Ansatz durchaus nachvollziehen. Musik hat was mit Erfahrung zu tun. experiri -…

  • Liebesgötter (Götter... Götter... an was errinert mich das nur...?) wären aber auch irgendwie religiös konnotiert, auch wenn sie in Schlössern wohnen und die Bewohner nicht mehr dran glauben...

  • Was bitte ist ein Weihnachtslied, das auf Weihnachten keinen Bezug nimmt? Was macht‘s dann zum Weihnachtslied? Nachtrag: Überlesen - Winterlied. Sorry...

  • Zitat von diskursprodukt: „Es wäre dann noch nett, wenn du mir zugestehen könntest, dass ich zu dieser Überzeugung auf der Grundlage rationaler Überlegungen und plausibler Haltungen habe gelangen können und nicht nur infolge eines „Feindbildes“... “ aber genau das stelle ich in Frage - Die Datenbasis, auf der Du die Nichtbedürftigkeit von Senoren behauptest... Würde ich gerne sehen... Daß Du das behauptest, ist kein Beweis.

  • Zitat von Sandra: „Zitat von Gurnemanz: „In diesem Zusammenhang finde ich Sandras Frage ("Wie hättet Ihr das Finale von Beethovens Neunter komponiert?"), wie gesagt, absolut berechtigt - auch wenn wohl niemand von uns in der Lage wäre, eine Alternativfassung zu komponieren. Aber das braucht's m. E. gar nicht. “ Richtig, das braucht's nicht: Man kann sich auch so lächerlich machen. “ Da stecken gleich zwei Probleme drin... Das erste besteht in der Annahme, daß keiner, der sowas unterfängt das Han…

  • Zitat von Sadko: „Nur weil Weihnachten eben auch ein religiöses Fest ist, muss man ja als nicht-religiöser Mensch darauf verzichten, im Schein des Christbaums zusammenzusitzen, Weihnachtslieder zu singen etc. “ hmm... Ich stelle mir gerade die Frage, welche Weihnachtslieder mit nicht-religiösem Inhalt Atheisten singen... "Stille Nacht" oder "Oh du fröhliche" kommen ja textlich nicht in Frage. Und ausser dem Kindergartenlied "Schneeflöckchen, Weißröckchen", dem ursprünglich die vorgebliche Untreu…

  • Zitat von calisto: „So habe ich sie einfach nur eingeschüchtert. Das ging auch. “ Schön für Dich! Gegenbeispiel: München, Nationaltheater, Balkon 3 Reihe Mitte. Nebenan Mutter mit etwa 10 jähriger Tochter. Die Tochter hat sich absolut vorbildlich verhalten... nur: Die Mutter! Hat dem Mädel vom ersten bis zum letzten Takt inkl. Applaus und Aus- und Angehen des Lichtes das komplette Geschehen im Haus und auf der Bühne und im Graben synchron kommentiert. Trotz mehrfacher Intervention aller Umsitzen…

  • Zitat von diskursprodukt: „Ich habe lediglich in Abrede gestellt, dass es sinnvoll wäre, für alle Senioren einen Rabatt zu gewähren. “ Soweit ok, das ist Dein gutes Recht. Aber wieso stellst Du dann nicht auch die Sinnhaftigkeit von Schüler- und Studentenrabatt (oder allgemein einen für Menschen unter 2# Jahren) in Abrede? Da gibt's z.T sogar Freikarten. Für Behinderte? Für Familien? Die nagen ja auch nicht alle am Hungertuch. Wieso bekommt ein leitender Angestellter, Unternehmer o.ä. mit 6-stel…

  • Zitat von diskursprodukt: „Das deutsche Durchschnittsopernhaus subventioniert seinen Sitzplatz mit über 150 Euro (die teuren weniger, die billigen mehr). “ 150 Euro pro Platz sind 150 Euro pro Platz. Rechnerisch ist die Subvention/Platz die Differenz zwischen den Kosten des Hauses und den eigenerwirtschafteten Mitteln dividiert durch die (Anzahl der Plätze * Anzahl der Vorstellungen). Ich kenne kein Zahlenwerk, welches das nach Platzkategorie aufschlüsseln täte, so nach der Art: der billigsten P…

  • Zitat von maticus: „Und "religiöse" Musik höre ich nicht wegen der religiösen Inhalte, sondern trotz dieser. Es geht mir nur um die Musik an sich. “ Interessanter Aspekt. Ich stelle mir gerade die Frage, ob man bei Vokalmusik den Text weglassen kann, etwa indem man ihn sofeggiert (wie z.B. Jacques Loussier, der das aber nicht mit Vokalmusik gemacht hat, sondern andersherum Instrumentalmusik vokalisiert hat) oder das Ganze tatsächlich rein instrumentaliter aufführen kann, ohne das Kunstwerk zu ze…

  • Zitat von oper337: „Kirchen haben als Bauten heute nichts mehr mit dem Glauben zu tun “ Zitat von oper337: „Vielleicht habe ich mich ausgedrückt, ich spreche hier nicht nur als MMag der Theologie sondern auch als Mag. der Geschichte. Für diese sind Kirchen eine ganz besondere Form um die Kultur eines Volkes zu zeigen - und als ehemaliger Sänger habe ich lieber in den alten Kirchen gesungen, die Akustik ist in den alten Kirchen besser. Für mich haben die Messen in den Gotischen Kirchen, in den Ba…

  • Tolkien lesen

    bustopher - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Ich gehe ja gerne mit, wenn wir annehmen, daß er sich bei Shire von der englischen Countryside inspirieren hat lassen. Aber beim Rest?

  • Tolkien lesen

    bustopher - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Hatte er das? Und wenn ja: Ist es relevant? Da er sich dazu ja anscheinend (Quelle?) nur höchst undeutlich ausgedrückt hat, war's für ihn offensichtlich nicht relevant... Es setzt ja nicht "seine eigene Topographie ins Verhältnis zu realen Topographien", sondern das ist das Werk von Exegeten seines Werkes... Golf von Biskaya oder Uferlinie eines Baggersees in Cotswold...? Wie gesagt: eine Frage der Skalierung... Wenn nicht per se rein fictional.

  • Tolkien lesen

    bustopher - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Zitat von Agravain: „Die Diskussion darum, ob und inwieweit Mittelerde mit Europa geographisch gleichzusetzen ist, wird ja sowohl in der Forschung als auch in Fankreisen seit Jahrzehnten immer und immer sehr leidenschaftlich diskutiert - und das nicht zuletzt, weil sich Tolkien diesbezüglich (wie oft) eher vage oder widersprüchlich geäußert hat. Interessant in diesem Zusammenhang ist eine von ihm mit Anmerkungen versehene Karte Mittelerdes, die erst von ein paar Jahren in der Sammlung im Nachlas…

  • Sind Interpreten Sklaven?

    bustopher - - Aufführungspraxis

    Beitrag

    Zitat von zabki: „Handelt es sich hier um ein filmisches Kunstwerk, welches ein anderes Kunstwerk verwendet (die Aufführung), welche ihrerseits ein anderes Kunstwerk verwendet (die Komposition)? “ ich würd' sagen: Ja... Am extremen Beispiel wird manches deutlicher: Disney, Fantasia. Filmische Interpretation von Stokowskys Interpretation von Beethoven et al. Und natürlich kann jedes der drei "Teilkunstwerke" gut oder schlecht sein - unabhängig voneinander.

  • Zitat von Wolfram: „Es sei denn, man macht es wie jemand in, ich glaube, der dritten Vorstellung des Tristan und schreit: 'Man sollte Frau Berghaus erschießen.' “ Zitat von Wolfram: „Aber auch diese Geschmacklosigkeit aus Hamburg dürfte man nicht mit einem Hausverbot belegen. Das sind freie Meinungsäußerungen so sehr sie auch daneben sind. “ Zitat von Knulp: „Ein Aufruf zum Erschießen, mag er auch nicht ernst gemeint, sondern eine zugespitze Meinungsäußerung sein, geht gar nicht, da scheinen wir…

  • Zitat von lothar: „Ich für mich bezweifele das ein Großteil der aktuellen Musikproduktion in beispielsweise 100 Jahren noch musikgeschichtliche Bedeutung hat. “ Musikhistorisch wäre das der Normalfall - bis zum Ende des 18. Jhs war die gesamte Musikproduktion "für den Tag geschrieben", mit einer bis wenigen Aufführungen, um dann in Vergessenheit zu geraten. Daß seit der ersten Hälte des 19. Jhs. ein Kernrepertoire mit Entstehungszeit etwa ab 1720 bis ca. 1900 (mit einzelnen Ausreissern nach beid…

  • Zitat von Gurnemanz: „Die Idee, daß alte Werke als "Steinbruch" verwendet werden, finde ich keineswegs vewerflich “ Was ich immer sage! cetero censeo: sprengt endlich die Oper! Macht sie zum Steinbruch! Die Städte brauchen Platz und Steine für bezahlbaren Wohnungsbau! Hier stock’ ich schon! Wer hilft mir weiter fort? Bei WAS wollen wir die Oper sprengen? Bei einer Zefirelli-Inszenierung? Oder doch lieber bei Bieito oder Fura dels Baus? Sprengen wir sie bei Zefirelli, werden die RTphoben Verschw…

  • Zitat von mathisolde: „Die Frage Kunst/Unkunst mag ja grundsätzlich hinfällig sein aber vielleicht lassen sich etwas "kleinere" Fragen zu de Boers Streich stellen. Etwa wie beliebig das Zusammenfügen (also Komponieren) von musikalischem Material sein darf, ohne dass die Möglichkeiten zum Erfahren von so etwas wie Sinn oder Resonanz verloren gehen, oder die Möglichkeiten zur Bewertung. Derartige Fragen deuten doch erhebliche Unterschiede zwischen den genannten Bearbeitungs-/Kompositionsbeispielen…

  • Und nochmal de Boer: Zitat von Eduard de Boer: „Ich habe dem Verfahren die folgenden "Spielregeln" auferlegt: Ich erlaubte mir, mein Wissen und meine handwerklichen Fähigkeiten in das Spiel einzubringen, soweit die betreffenden Elemente für den eigentlichen kreativen Prozess nicht wesentlich sind - Verteilung der Noten auf die verfügbaren Instrumente, Tempo, Dynamik, Artikulation usw.; auf das Wesentliche selbst - die Noten, wie sie meine Kinder spielten - erlaubte ich mir nur, nicht-künstlerisc…

  • Aber lassen wir Ihn doch mal selber zu Wort kommen: Zitat von Edurd de Boer: „[...] habe ich auch argumentiert, dass in vielen Fällen nicht erklärt werden kann, warum manche Musik als schön erlebt wird. Um dies zu veranschaulichen, spielte ich Chi del gitano i giorni abbella aus Verdis Oper Il Trovatore mit einer geänderten Note in der Melodie. Aus unerklärlichen Gründen wurde die starke Wirkung des Originals durch diese Änderung zerstört. Als nächstes spielte ich ein sogenanntes „Hilfsthema“ au…

  • Der uralte Denkfehler, den de Boer hier auf's neue perpetuiert, ist der, daß Kunst irgend etwas damit zu tun hätte, auf welchem Weg und mit welcher Absicht sie zustandekommt. Das ist ein Denkschema, das vor über hundert Jahren mal diskutiert wurde - und seit mindestens sieben Jahrzehnten sollte man das eigentlich besser wissen. Kunst ist eine Frage der Rezeption, nicht der Produktion und schon gar nicht der Produktionsmethode. Wie will er denn "non-artistic technical operations" von "artistic te…

  • Jetzt wissen wir wenigstens, warum das Klassik-Publikum ausstirbt: Misstrauen gegen die, die hingehen: lauter psychopatische BösewichterInnen. Wer sucht schon freiwillig deren Gesellschaft... Das wär ja so, als ob Rotkäppchen aus freien Stücken mit Wein und Kuchen die Knusperhexe besuchen geht... Zitat: „Slaughtering civilians and appreciating Vivaldi are depicted as two forms of the same psychosis “ ...und was schließen wir nun für die Teilnehmer hier im Forum daraus..?

  • Zitat von Wolfram: „Wenn eine Arie mit einem 'C' endet, muss die Reaktion kommen. “ Ja! Es gibt nicht viele Bässe, die soweit mit Schmackes runterkommen! Allerdings meines Wissens aber auch keine Arie, die dort endet...