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  • Zitat von bustopher: „Hallo Leute?! Ich habe den Eindruck, daß in diesem Thread irgendwie überwiegend Ideologisches breitgetreten wird, ohne tiefere Kenntnis der aktuellen Chorszene für Kinder und Jugendliche. Es GIBT da hervorragende Chöre, sowohl gemischt, als auch als reine Mädchen- oder als reine Knabenchöre. “ Das kann schon sein, aber auf Tonträgern sind eben sehr, sehr häufig die Windsbacher, Thomaner oder Dresdner zu hören. In der Wiener Staatsoper singen die Wiener Sängerknaben (obwohl …

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „Keine Institution sollte aus meiner Sicht gezwungen werden, künstlerische Entscheidungen juristisch prüfen lassen zu müssen .... “ Wenn es wirklich und nachvollziebar eine künstlerische Entscheidung ist und das Strafrecht nicht tangiert wird, stimme ich zu.

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „Da hat es ganz viele Untersuchungen von Musikwissenschaftlern gegeben, dass ein derartiger Unterschied klanglich zu erkennen ist. “ Wenn das so ist, Ulrica behauptete ja etwas anderes, dann bin ich natürlich in diesem Fall für die künstlerische Freiheit. Aber ich bin einfach nicht kompetent, das zu beurteilen.

  • Zitat von Kater Murr: „Die normale "Lösung" wäre, hervorragende gemischte Kinderchöre zu gründen und zu sehen, ob die vielleicht mittelfristig die reinen Knabenchöre verdrängen würden, weil sie wegen der vielen begabten Mädchen eh besser wären. “ Bis das greift, dauert es ein bis zwei Generationen. Daher bin ich dagegen, das so lange schleifen zu lassen. Und natürlich muss man nicht alles in Anspruch nehmen, was vom Staat gefördert wird, aber es sollte prinzipiell so weit, wie es geht, möglich s…

  • Es gab ja vor 25 Jahren bei den Wiener Philharmonikern eine ähnliche Diskussion. Da gab es natürlich noch weniger Rechtfertigung für einen "men only club" und die Drohung mit Entzug der öffentlichen Förderung hat da auch ein ganz untraditionelles Umdenken ermöglicht. Prinzipiell finde ich, dass es sehr gut argumentiert werden muss, wenn man gewisse Personengruppen ausschließt. Wie gesagt: verbieten finde ich illiberal, aber Förderentscheidungen kann man schon davon abhängig machen, ob eine Körpe…

  • Zitat von Ecclitico: „"Ähnlich aber nicht deckungsgleich." Was für ein Geschwurbel. Immerhin fällt dir das selbst auf. “ Wieder einmal bleibt mir nichts anderes übrig, als mich vor dieser argumentativen Urgewalt zu verneigen! Übrigens haben die Wiener Sängerknaben auch einen Mädchenchor. Das wäre vielleicht der goldene Kompromiss, der auch Mädchen ermöglicht, an geachteten Institutionen ihren Weg zu machen.

  • Ich ging auf eine röm.-kath. Privatschule. Da waren auch evangelische und muslimische Kinder. Aber das regt eclittico wohl nur auf...

  • Das sowieso. Das ist ein Relikt des 3. Reichs und kommt in den meisten europäischen Staaten so gar nicht vor. Mir ging es aber um Förderungen - die übrigens ja auch politische Entscheidungen darstellen.

  • Tradition darf doch kein Freibrief für Diskriminierung sein! Tradition dürfte überhaupt der am meisten missbrauchte Begriff sein mit dem man alles mögliche außer Kritik stellen möchte. Verbieten geht auch mir zu weit, aber keine öffentlichen Zuschüsse wär mMn angebracht.

  • Nö. Wenn ich einen Chor gründe und einen Ariernachweis verlange oder keine Dunkelhäutigen toleriere, dann verstößt das gegen das Gesetz. Bei Geschlechterfragen bewegen wir uns in einem ähnlichen aber nicht deckungsgleichen Bereich. Wenn aber tatsächlich kein Unterschied zwischen Knaben- und Mädchenstimmen besteht, wird die Sache für mich höchst fragwürdig. Öffentliche Förderung wäre dann zu hinterfragen.

  • Eben verarmt

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    ad Mauerblümchen: Das halbe Vergnügen hatte ich ja bereits! Da ich aber auch die ebenso gelungene Einspielung des Artemis Quartetts besitze, erlahmte mein Bestellfinger immer im letzten Moment - bis eben...

  • Eben verarmt

    Felix Meritis - - Musik: Erwerben

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    Des weiteren: Bin eigentlich so etwas wie ein Vivaldiskeptiker aber ein paar Hundert seiner 6742 Konzerte sollte man schon haben...

  • Eben verarmt

    Felix Meritis - - Musik: Erwerben

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    Endlich in abgepreister Ausgabe erhältlich! Hatte bisher nur Vol. 2 hatte aber keinen Bock das Vol. 1 um 35 Euro zu kaufen, bzw. die Gesamtausgabe um 38 Euro.

  • Eben gehört

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    Zitat von Braccio: „Mir nicht unbedingt, aber in der Musik für Saiteninstrumente kam mir vieles sehr grob, holzschnittartig, unorganisch vor. “ Das Problem für mich ist v.a., dass es oft so klingt, als würde Solti über die Details drüberspielen.

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Mir ist der Solti einfach zu schnell.

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Alberich drischt auf Loge ein? Bartóks Libretti haben immer ein grundlegendes Thema: den Gegensatz von Liebe und Fremdheit, bzw. Entfremdung. Das gilt sogar für die Cantata profana in gewisser Hinsicht. Beim Prinzen finde ich die Handlung allerdings auch sehr mühsam und irgendwie wirr. Lag wohl auch damals an der Zeit. Nicht jedes symbolistische Werk ist ein Geniestreich (obwohl die Musik voller toller Stellen ist).

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Bartók hat die Libretti ja nicht selbst geschrieben, was ich äußerst löblich finde. Den Blaubart kann man nämlich mit einigen Ungarischkenntnissen recht gut verstehen, aber Wagners Sprachkreationen sind selbst für Muttersprachler eine - oft unwillkommene - Herausforderung.

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Zitat von Zwielicht: „Besonders wagnerisch finde ich den Klang eigentlich nicht, mehr so rimsky-impressionismusmäßig. “ Die Ouvertüre erinnert Dich nicht ans Rheingold?

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Ein Werk, eines der ganz wenigen Werke von Bartók, das mir einfach nicht gefällt, ist die Soloviolinsonate. So leid es mir tut, und objektiv gesehen haben sicher auch Reger, Kodály, Ysae und eben Bartók bedeutende Beiträge in dieser Kategorie geliefert: der einzige, der für mich Solostreicher kann, ist J.S. Bach. Die anderen beziehen sich auch permanent auf Bachs einschlägige Werke, was ich sehr unattraktiv finde.

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Zitat von Zwielicht: „Ein Werk, das mir fremd bleibt: Der holzgeschnitzte Prinz. Hab ich ein paarmal versucht, auch mit Partitur und im Konzert (nicht mit Partitur im Konzert! ), aber das ist alles so gedrechselt und so laaaang... “ Das Werk scheint generell weniger beliebt zu sein, obwohl mir nichts auffällt, das stören würde. Klar, die Handlung nervt gewaltig, aber der Klang müsste Wagnerliebhabern ja sehr entgegenkommen.

  • Zu dem Doráti Doppelpack schrieb ich vor einiger Zeit folgendes: Bartók, Béla: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Die Musik für Saiteninstrumente ist mir hier zu langsam und matter-of-factly widergegeben. Im Gegensatz zum Mandarin.

  • Zitat von Khampan: „Zitat von Mauerblümchen: „Der erste Orgeleinsatz bei 1:00 ist übrigens klasse ... da leistet die Orgel in der Subkontraoktave etwas, was die anderen Orchesterinstrumente nun mal so nicht können ... “ hmm, gerade von der Subkontraoktave hört man in der Dorati-Aufnahme nichts, nicht mal von der Kontraoktave. Jedenfalls in der Youtube-Version: Dorati - Mandarin Laut ist die Orgel zwar, aber wie das ganze Orchester eher plärrend als sonor. Diesen Eindruck habe ich beim Mandarin h…

  • Ja, Doráti ist die "must-have" Aufnahme - aber die Gesamtaufnahme*, nicht die Suite. Ziehe ich den anderen, die ich habe (Solti 2 oder 3x, Rattle, Fischer, Boulez, Ormandy) bei weitem vor. die Einspielung von Eötvös kenne ich leider - noch - nicht. Abraten würde ich von der relativ neuen Aufnahme von David Robertson mit dem Orchestre de Lyon: ööööde. *Anm.: die Aufnahme mit den Detroitern

  • Zitat von Newbie69: „Dann beginne ich mal mit meinen Fragen zu diesem Werk. In der Übersetzung heißt es ja ... der "wunderbare" Mandarin. Ich hätte zunächst mal auf "wundersam" getippt, wenn man sich den Inhalt so durchliest. Wenn ich das ungarische Wort "csodálatos" in Google übersetzen lasse, erscheinen dort Resultate wie "wunderbar, wundervoll, bewundernswert". Die englische Übersetzung "miraculous" steht für "wunderbar, wundersam und übernatürlich". Ich frage mich, weshalb man sich ausgerech…

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Das ist schon viel besser! Bei 11-20 kann ich schon eine gewisse Gewichtung setzen. 11. Etüden op. 18 12. Konzert für Orchester 13. Suite op. 14 14. Herzog Blaubarts Burg 15. Streichquartett 3 16. Klavierkonzert 3 17. Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug 18. Violakonzert 19. Bagatellen op. 6 20. Cantata profana

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Ja, 10 sind natürlich bei einem Komponisten wie Bartók zu wenig. Eine Gewichtung innerhalb der 10er Gruppe geht für mich nicht, daher ohne Gewichtung aber mit (tendenziell) sinkender Besetzungsstärke: 1. Violinkonzert 2 2. Klavierkonzert 1 3. Klavierkonzert 2 4. Musik für Saiteninstrumente... 5. Wunderbarer Mandarin 6. Streichquartett 4 7. Streichquartett 5 8. Violinsonate 1 9. Violinsonate 2 10. "Im Freien"

  • Zitat von Tichy1988: „„Voces Intimae“ spricht für die Sonderrolle, die Sibelius unter seinen Zeitgenossen einnahm. Es ist wohl der einzige Fall, dass einem großen Symphoniker nach Brahms und vor Schostakowitsch auch ein großes Streichquartett gelang. Gleichzeitig kehrte Sibelius zu dieser Gattung nicht mehr zurück. Zu Vergleichen mit anderen zeitgenössischen Quartetten siehe unten. “ Ich denke, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging der Trend eindeutig in Richtung "wenige Streichquartet…

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin Dufay: „Zitat von Felix Meritis: „Hoc semper dicent pueri puellaeque eis studiantibus linguam latinam scholae. “ Genau meine Rede... “ Bist Du mit dem Schmäh (Achtung: Austriazismus!) durch die ganze Gymnasialzeit gerutscht?

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin Dufay: „Ja, sag ich auch immer... “ Hoc semper dicunt pueri puellaeque eis studiantibus linguam latinam scholae.

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Hättet ihr einen Lambordschini so wie ich, würdet ihr euch mit so einem Sprachenkram gar nicht abgeben.

  • Ich denke auch, dass Kritik nicht zu Häme werden sollte. Ich schließe mich allerdings putto an, wenn er meint, Torsten würde seine Ansprüche zu hoch ansetzen. Ich habe mich bei Youtube auch anderen seiner Werke gewidmet, u.a. einem langsamen Satz einer Klaviersonate, die gemäß Torsten auch von Mozart sein könnte. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Etwas mehr Bescheidenheit wäre jedenfalls zu empfehlen.

  • Alban Berg - Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Das empfinde ich generell oft so bei Berg. Für mich klingt er wie "Mahler mit falschen Noten". Und den Verve von Schönberg hat er auch bei weitem nicht.

  • Zitat von Symbol: „Ich stimme Dir voll und ganz zu. Ich wollte auch keinesfalls das Können von Clementi kleinreden, sondern lediglich ein Beispiel für einen Namen aus der vermeintlich zweiten Reihe geben. “ Ich hatte das ohnehin vermutet, aber meine Zuneigung zu Clementis Musik (auch den Symphonien) lässt mich da manchmal etwas pedantisch werden. Deinem zweiten Absatz stimme ich natürlich auch zu. Diese Stilkopien, wie sie es heutzutage ja auch zahlreich auf CD schaffen, beeindrucken mich nicht.…

  • Zitat von Symbol: „und selbst auf das Niveau z. B. eines Clementi muss man erstmal kommen. “ Das ist noch etwas untertrieben. Clementi war immerhin ein von Beethoven verehrter Meister. Meiner bescheidenen Einschätzung nach ist Clementi ist eindeutig ein erstklassiger Komponist aber steht natürlich etwas im Schatten Beethovens, so wie Martinu im Schatten Bartóks, Strawinskis und des russischen Doppelpacks steht. Für Kritik war er sicher empfänglicher als so mancher Meister unserer Tage...

  • Ah, Vol. 3 hatte ich bisher gar nicht mitbekommen! Werde ich auch demnächst ordern. Das 8. gehört zu meinen Favoriten (das 3. allerdings weniger... ).

  • Alban Berg - Ranking

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Ich hingegen mag von drei Wienern nur Schönberg wirklich, weshalb ich dieses Mal - schweren Herzens - passen muss.

  • Zitat von Kater Murr: „Und ähnlich an den Kopf gegriffen habe ich mir auch bei den Reaktionen auf Weinstein etc.? Dass Hollywood ein "Sündenbabel" ist, ist seit ca. 90 Jahren ein abgedroschenes Klischee. Jetzt wundern sich im Ernst Leute, dass an dem Klischee was dran ist? Überraschung! “ Naja. "Sündenbabel" verstehe ich eher so, dass erwachsene Menschen miteinander Spaß haben, und zwar auf eine Art, die der spießbürgerlichen Moral widerspricht. Sexuelle Nötigung bis hin zu Vergewaltigung in dut…

  • Im wesentlichen halte ich die jetzige Entwicklung für gut, da sie eine Art reinigendes Gewitter darstellt. Vor Gericht wird sich zumindest Domingo nicht verantworten müssen, der Vergleich mit Kachelmann hinkt also (trotzdem wird wohl die nächsten 20 Jahre keine ähnliche Diskussion ohne Kachelmann auskommen - ob ihm damit geholfen ist, lasse ich mal dahingestellt). Ich würde mir aber sehr wünschen, dass auch mal die Leute, die sich geweigert haben, gegen solche Zudringlichkeiten vorzugehen, bzw. …

  • Macht nix, lieber Gurnemanz! Ich habe ja auch zweimal dieselbe Empfehlung abgegeben. Spricht aber nach immerhin 2,5 Jahren doch deutlich für Rannou.

  • Diese Aufnahme sollte mMn jeder Freund dieser Werke in der Sammlung haben: Das ist eine superiore Aufnahme und auf jeden Fall Egarr vorzuziehen. Die Suiten gruppiere ich in drei Gruppen: Die Erste, die sehr nah an den franz. Vorbildern ist, dann 2, 3, 4, die ich als gleichwertig sehe und schließlich 5 und 6, die ganz besonderes Gewicht haben. Die Gigue der 6. ist eines der irrsten Stücke Bachs. Rannou spielt diese auf wahrlich dämonische Weise.