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  • Nur eine kleine Randbemerkung: In diesem Thread geht es um Schuberts Winterreise.

  • Dass der Staat Steuern für welchen Verein auch immer einsammelt ist total anachronistisch.

  • Obstetriker oder Geburtshelfer. Den Beruf gibt es. Dein Freund erfüllte wahrscheinlich andere Voraussetzungen nicht.

  • Bei BIS ist Peter Matteis Einspielung erschienen. Die Stimme ist sehr schön, ein Timbre aus Samt und Seide. Die Aussprache ist vorzüglich, die Diktion klar. Der Atem ist fast unerschöpflich und das Legato meisterhaft. Dabei fangen allerdings die Probleme an. In Gefrorene Tränen z.B. ist die Phrase: "Ihr dringt doch aus der Quelle der Brust so glühend heiß" auf einem Atem gesungen. Ein schöner Bogen, der aber leider nichts von "glühend heiß" hat. Das gleiche in Erstarrung: wunderschöne Legato-Mel…

  • Der Oper-o-Mat

    Philbert - - Musik: Erfahren

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    Die Stränge sind definitiv nicht alle gleich lang. Heute selber experimentiert.

  • Ich würde sagen, es war ein Glücksfall. Die paar Male, als ich Kristine Opolais gehört habe, wünschte ich mir, jemand anders würde singen. In Rumänien läuft zur Zeit das George Enescu Festival.

  • Der Oper-o-Mat

    Philbert - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von bustopher: „Ich kann ankreuzen, was und wie ich will - es kommt immer irgendwas von Wagner raus... Komisch. Meine Präferenzen liegen ganz woanders. Ist das vielleicht eine Anleitung zur Bewußtseinserweiterung...? So nach dem Motto: "...kennst du wahrscheinlich nicht..."? Aber vermutlich ist "Wagner" automatisch vorgegeben, wenn man 2 Stunden sitzen kann, ohne auf's iPhone gucken zu müssen.. “ Ich übernehme jedes Wort ... wobei die 2 Stunden (+x) ohne aufs iPhone zu gucken mich eher an …

  • Zitat von thomathi: „Fast mühelos meisterte Sie die Probleme des schwierigen Alt-Französisch. “ Die Gedichte Marots sind nicht in "Alt-Französisch". Er hat sie nur mit der damaligen Rechtschreibung (die nicht mal richtig kodifiziert war) niedergeschrieben. In den modernen Ausgaben wird die Orthographie angepaßt. Es gibt zwar ein paar archaische Redewendungen, aber sie sind minimal und der Text ist echt unproblematisch. Étrennes z.B. sagt man heutzutage nur für Neujahrsgeschenke, damals war's ein…

  • Ich meinte es aber ernst. Des Trompetenkonzert erinnerte mich an eine LP, die ich vor ca 40 Jahren von einem Freund bekam, der kürzlich erfahren hatte, daß ich Klassische Musik mag. Sie hieß "Trompeten-Träume in Gold". Ungefähr das gleiche hörte ich, als zufällig eine Volksmusik-Sendung eingeschaltet war und jemand wie Stefan Mross Trompete spielte. Ehrlich, das Stück ist auf Stefan-Mross Niveau. Ein Hakan Hardenberger oder Ludwig Güttler spielt doch in einer anderen Liga. Das gleiche mit dem St…

  • Zitat von Wolfram: „Daniel Behle war erneut David. Leider brauchte er einige Zeit, um sich richtig freizusingen, aber auch dann entsprach er nicht dem, was ich von einem David vokal erwarte. Gerade das Erreichen der Höhe empfand ich als prekär. Da würde ich mir 'Voix mix' vorstellen oder sogar Kopfstimme. So ging einerseits die Jugendlichkeit der Person verloren, aber auch eine vokale Raffinesse. “ Auf früheren Lieder-Aufnahmen war mir aufgefallen, daß Behle ziemlich früh ins Kopfregister wechse…

  • Das Streichquartett hört sich irgendwie an, als hätte der 14jährige Schubert im Vivaldi-Rausch Kuschelmusik schreiben wollen. Aber nein, der erste Satz von D18 ist ungemein abwechslungsreicher und spannender.

  • Mit Stefan Mross an der Trompete und einen Orchester-Background vom Band könnte das Trompeten-Konzert im Grand Prix der Volksmusik gute Erfolge erzielen.

  • Eben gehört

    Philbert - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Die Ziele diesen Jahres wurden übertroffen “ Ich habe mich erschrocken. Ich dachte, Deine Schematas würden es nicht hergeben.

  • Eben gehört

    Philbert - - Musik: Erfahren

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    Genau! Gerne geschehen.

  • Eben gehört

    Philbert - - Musik: Erfahren

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    Leider nicht. "Opus" ist ein Neutrum der 3. Deklination (opus - operis) während die Wörter der 4. Deklination (Typ: exercitus - exercitus) alle männlich sind, bis auf manus - manus : die Hand. Der Nominativ Plural von "opus" ist in -a wie bei allen sächlichen Wörtern und auf dem Stamm des Genitivs gebaut, deshalb "opera" (nicht zu verwechseln mit dem Singular "opera", der einem Wort der ersten Deklination gehört : opera - operae, das allerdings eine ähnliche Bedeutung hat aber weiblich ist)

  • Wer Schumanns Waldszenen für ein schwächeres Werk hält, hat verdammt hohe Ansprüche ... Der Wald ist oft dunkel bzw. undurchsichtig. Hier ist er beides, je nach Sprache: youtube.com/watch?v=lsn5RRPU0UA youtube.com/watch?v=ciTne9dkhcw Die Jungfrau von Orléans war bekanntlich eine Französin. Vielleicht deshalb hat sich ihre bekannteste Arie international zuerst auf Französisch verbreitet: Adieu forêts: https://www.youtube.com/watch?v=7sKDPKaCULw Dabei hielt sie aber ihre inneren Monologe auf Russi…

  • MB hat bereits von Schubert den Nachtgesang im Walde erwähnt. Noch mehr Wald, noch mehr Nacht : Im Walde (Waldesnacht) D706 youtube.com/watch?v=0sALuGY8yfw Fischer-Dieskau ist hier schwer zu toppen (Gerald Moore ebenso).

  • Zitat von Gurnemanz: „Laut Wikipedia hinterließ Horowitz seiner Frau ein Vermögen von 8.000.000 $. Das nenne ich ein glänzendes Scheitern. Doch vermutlich habe ich die Ironie meines geschätzten Vorredners nicht erfaßt “ Horowitz hat zwar eine Masse Geld angesammelt, jedoch waren Schlaftabletten, Antidepressiva und Alkohol regelmäßige Begleiter. Er lebte in einer Zeit, in welcher Depression nicht mit den Mitteln von heute (hoffentlich doch in seinen letzten Jahren) sondern u.a. mit Elektroschocks…

  • Zitat von b-major: „Und was ist eine gescheiterte Existenz ? “ Vladimir Horowitz

  • Danke Zwielicht für die Verlinkung. Nun ist es klar, daß es beim "niederländischen Kritiker" um den belgischen Blogger geht, den ich zitiert habe. Er ist Hobby-Kritiker (ich bin sicher, von dieser Bezeichung fühlt er sich nicht beleidigt, wir in diesem Forum sind auch hauptsächlich pseudonyme Hobby-Kritiker), weder Journalist, Berufsmusiker noch Musikschriftsteller. Der kleingeistige Opernidiot und er treffen sich öfter in Hohenems und Schwarzenberg und fachsimpeln immer gerne miteinander.

  • Meine Bemerkung über die Formulierung sollte auch überhaupt nicht als Seitenhieb auf den Threadstarter empfunden werden. Wenn man Brachmanns FAZ-Bericht liest, kann man kaum auf einen anderen Schluß kommen. Das Thema ist an sich spannend, und andere Pianisten, etwa Paul Badura-Skoda, haben sich auch damit beschäftigt. Badura-Skodas Meinung deckt sich auch mit Brunellos zusammen und er spielt auch lieber auf älteren Instrumenten (dabei seien nicht "historische" Hammerklaviere gemeint, die er auch…

  • András Schiff hat sich nun selber zu Wort gemeldet. In der Süddeutschen Zeitung berichtet Hermann Unterstöger darüber: sueddeutsche.de/kultur/instrum…ays-zu-objektiv-1.4557117 Leider konnte ich bislang den gesamten Text seiner Erklärung nicht finden.

  • Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Tatsächlich spielt Schiff Schubert auch auf einem Brodmann-Hammerklavier von 1820 (kein Nachbau), das er von Jörg-Ewald Dähler erworben hat, der selber zuvor hochgeschätzte Einspielungen auf eben diesem Instrument realisiert hat. Kammermusik von Mozart hat er auf Mozarts Walter-Hammerflügel von 1780 eingespielt. Im Film über Schubert (youtube.com/watch?v=G4R-qf6E7XIab ca 13' 33'') erklärt Schiff nachvollziehbar (auch wenn man seine Meinung nicht teilen muß),…

  • Zitat von Maurice: „Pianisten haben nun mal das Problem, dass sie zu jedem Auftritt ein anderes Instrument vor sich stehen haben.Gerade DANN weiß der Musiker auch, auf was er sich da eingelassen hat. Sie sind den Kummer quasi gewohnt - oder er muss sich das Instrument immer einschicken lassen. Doch dann müsste es jedes Mal zuvor gestimmt und neu einjustiert werden. Auch dann würde das Instrument immer anders klingen und sich spielen lassen. “ Es ist nicht so, daß Pianisten "den Kummer" wortlos h…

  • Die Äußerungen von Herrn Nachbauer würde ich auf keinem Fall ungeprüft für bare Münze nehmen. Hinter den Kulissen brodelt es seit langem in der Schubertiade. András Schiff hat auch einen besonderen Humor und kann sich erlauben, nicht nach der Pfeife vom Festivaldirektor zu tanzen. Ich weiß, daß er in den Meisterklassen sich abfällig über Steinway geäußert hat, weiß aber nicht genau, in welchem Umfang und Zusammenhang. In einem älteren Film über Schubert, den man auf der Tube finden kann, spricht…

  • Ich habe es gerne spontan. Dazu zwingt mich mein Beruf zu manchem Durcheinander im Kalender. Wenige Termine stehen fest (Oxford im Oktober, im Frühjahr gebucht), ein paar werden höchstens zwei Monate im voraus gebucht, der Rest wie's sich hergibt. Und wenn's dann nicht geht, dann freut sich halt der innere Schwabe.. Bislang ist mir nie etwas Lebenswichtiges entgangen.

  • Die Drei Klavierstücke sind, wie gesehen, kein eigenständiges Werk, sondern zwei zusammengefügte Erste Niederschriften, bei denen der Kompositionsprozeß im Gange war. Walther Dürr bemerkte in der Neuen Schubert-Ausgabe: Zitat von Walther Dürr: „Allen drei fehlt offensichtlich eine Überarbeitung [und es ist] nicht auszuschließen, daß es sich bei diesen Klavierstücken nur um Entwürfe handelt, deren definitive Ausformung nicht mehr erfolgt ist. “ Wenn man sie mit den Entwürfen D916B und D916C oder …

  • Der Untertitel, der Mauerblümchen zu verdanken ist, paßt eigentlich in mehrerer Hinsicht zu diesen Werken. Folgendes ist die überarbeitete und übersetzte Version eines Artikels, den ich woanders veröffentlicht habe. Um sich den Klavierstücken D946 zu nähern, muß man zuerst Richtung Erstveröffentlichung schauen. Sie erfolgte im Mai 1868 bei Rieder-Biedermann in Winterthür. Sie war das Ergebnis einer joint venture zwischen dem Verleger Rieder-Biedermann, Schuberts Neffen Eduard Schneider und Johan…

  • Zitat von Symbol: „Das ist alles schön und gut und als Beobachtung sicherlich interessant - auch wenn es rein auf der Meta-Ebene angesiedelt ist und nichts über die inhaltliche Qualität und Schlüssigkeit von Adornos Schriften aussagt. “ Letzteres war allerdings überhaupt nich angestrebt. Die Meta-Ebene wollte ich nicht verlassen. Mein Original-Posting (Knulps auch) befand sich wohlbemerkt nicht in diesem Thread sondern in einem reinen Meta-Thread und hatte mit der im hiesigen Thread-Titel formul…

  • Zitat von Symbol: „Wohlgemerkt: ich kann natürlich nicht beurteilen, in welcher Tiefe sich Philbert und Knulp irgendwann mal mit Adorno befasst haben - zumindest Knulp hat seine Schriften ja früher wohl mal in Teilen gelesen. Umso unsinniger finde ich dann aber die Bemerkung "und mir fehlt ebenfalls nichts", die einfach dem Abqualifizieren eines Gegenstands dient, für dessen nähere Erkundung einem vielleicht Stimmung, Rezeptivität und/oder Zeit gefehlt haben (was ja alles vollkommen in Ordnung w…

  • Zitat von Symbol: „Bisher dachte ich, dass eine derartig offen zur Schau gestellte Intellektualitäts-Feindlichkeit vor allem in Regietheater-Diskussionen in einem gewissen anderen Forum zu finden sei. “ Es ist keine Intellektualitäts-Feindlichkeit, es ist nur Adorno-Sättigung.

  • Ein weiteres Mal die letzte Veröffentlichung: 2017 aufgenommen, 2019 veröffentlicht mit Carlo - Kenneth Tarver, Tenor Eduardo - Laura Polverelli, Mezzosopran Cristina - Silvia Dalla Bennetta, Sopran Giacomo - Baurzhan Anderzhanov, Baß Atlei - Xiang Xu, Tenor Camerata Bach Choir, Poznań Virtuosi Brunensis (sic) Leitung: Gianluigi Gelmetti Eduardo e Cristina hat eine Sonderstellung unter Rossinis Opern. Es ist nämlich ein centone, eine Oper, die aus meheren Stücken vorhandener Opern gemacht wurde.…

  • Genau. Ich, und ich glaube auch Knulp, sprechen aus praktischer Erfahrung.

  • Genau. Ich, und ich glaube auch Knulp, sprechen aus praktischer Erfahrung.

  • Es wird eine lange Nacht werden. Zuerst, Thread-bedingt, Wiederhören mit youtube.com/watch?v=nCIdrlBI8Ro dann, wie ich mich kenne, müssen eben und Bruno Canino hieraus: kommen ... Scott Ross wird morgen ausführlich geehrt (Rameau und Couperin).

  • Das schöne ist, daß man, wenn man die Fußnote vom Wikipedia-Link verfolgt, auf einen Artikel kommt, der mit diesem Satz endet: Zitat von On an overgrown path: „Scott Ross died of an Aids-related illness on 13th June 1989, he was 38 “ Er hatte sich keinem Test unterzogen, das stimmt. Egal, das spielt jetzt, 30 Jahre danach, keine Rolle. Er war ein begnadeter Cembalist; sein Scarlatti hat Maßstäbe gesetzt, sein Couperin, Rameau, Händel und eben Bach sind auch Meilensteine der Cembalo-Interpretatio…

  • Zitat von Yukon: „Bezug zum Thema? “ Keinen. Wen stört's, darf gerne den Beitrag in den Splitter wünschen (samt Bezug).

  • Mir wurde auch gesagt, dass ich wie jemand wirke, der schon 20 Jahre glücklich verheiratet ist. Das konnte aber nicht sein, da ich damals meinen Lebensgefährten nicht heiraten durfte. Soviel zum "unschwul wirken" und ähnlichen Un Blöd Schwachsinn. Hier mal unten schauen: francemusique.com/musical-know…dary-harpsichordist-19996 France-Musique ist nicht die Bild-Zeitung, was Glaubwürdigkeit betrifft.

  • Ich habe festgestellt, daß in Deutschland jeder, der über Musik schreibt, irgendwann den Namen Adorno erwähnen muß. Da diese Regel in anderen Ländern und Sprachen nicht gilt und es dort nichts zu fehlen scheint, steige ich aus, wenn ich diesen Namen sehe. Und bislang habe ich keine Nebenwirkungen gespürt,