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  • Zitat von bustopher: „ Nachtrag an Mauerblümchen: Seit wann hat künstlerische Gestaltung (oder großspuriger: "Freiheit der Kunst") was mit Logik und Nachvollziehbarkeit zu tun? “ 'The question is,' said Humpty Dumpty, 'which is to be master — that's all.' Es kommt schlicht darauf an, wer das Sagen hat. Das gilt natürlich auch dafür, was unter "Freiheit der Kunst" zulässig ist oder aus irgendwelchen anderen Gründen ("Gleichstellung") über den Haufen geworfen wird. Wer noch ernsthaft glaubt, die "…

  • Zitat von Josquin Dufay: „Es war mal anders - da waren die Rezensionen nur dort zu finden, wo sie eingestellt wurden. Und dann begann Amazon, diese Rezensionen zu verteilen auf ähnliche Artikel, vermutlich über ein Verteilungsprogramm. Seitdem muß man genau differenzieren. Wer heutzutage rezensiert, muß genau kennzeichnen, für welchen Artikel es gedacht ist (ASIN oder EAN in der Rezi angeben). Allerdings: angesichts des Inhalts mancher Rezensionen finde ich den Aussagewert ohnehin sehr dürftig -…

  • Amazon unfassbar mies: Die Rezensionen beziehen sich auf Davis, Muti, Mehta, Munch und Dutoit, die gezeigte CD ist aber mit Pretre! Diese Fehlzuordnungen von Rezensionen sind inzwischen beinahe Standard. amazon.de/Berlioz-Symphonie-fa…568657185&s=music&sr=1-12

  • Zitat von Felix Meritis: „Tradition darf doch kein Freibrief für Diskriminierung sein! Tradition dürfte überhaupt der am meisten missbrauchte Begriff sein mit dem man alles mögliche außer Kritik stellen möchte. “ Der Vorwurf der Diskriminierung oder ein Ausgleich für angebliche Diskriminierung ist heute sicher ein weit häufiger missbrauchter Begriff als Tradition, wenn man etwas außer Kritik stellen möchte (und natürlich noch hilfreicher, wenn man öffentliche Töpfe anzapfen will). Ich verstehe d…

  • Einige Zeit nach der letzten Diskussion hier habe ich mir, nicht zuletzt für den Miaskowsky, tatsächlich eine weitere Einspielung des Konzerts zugelegt, nämlich Repin/Gergiev. Hat mich doch deutlich mehr gepackt, als die, die ich vorher gehört hatte, s.o.: 2x Heifetz, Oistrakh, Francescatti etc. Auch der Kopplung (vermutlich die beste (neuere) Einspielung des Miakowsky im Katalog, ich habe aber sonst nur Naxos + Weinberg) wegen eine klare Empfehlung!

  • Die Klarinette

    Kater Murr - - Instrumentenkunde

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    Ja, das sind die originalen Instrumentierungen und was Du selbst andeutest, dürfte der Grund gewesen sein. Die Komponisten mussten ja auch im Auge behalten, dass ihre Musik möglichst weit verbreitet werden konnte. Auch Haydn hat nur in 5? der Londoner Sinfonien Klarinetten dabei und mit Ausnahme von 99 und 100 (und hier, glaube ich, nur im allegretto, einem Import aus einem anderen Werk) sind sie sehr diskret im Tutti eingesetzt, so dass man sie kaum groß vermissen würde, wenn sie fehlten. Selbs…

  • Es gibt zig exklusive öffentlich geförderte Gruppen und Positionen (auch sehr ansprechend dotierte), die nicht allen offen stehen. Es gibt zB meines Wissens in ganz Deutschland immer noch keinen männlichen "Gleichstellungsbeauftragten" und vermutlich auch extrem wenige als biologische Männer geborene und so verbliebene Menschen auf "gender studies" Lehrstühlen. Und wenn jemand den First Sossenheim Gospel Choir gründet und nur dunkelhäutige Menschen aufnehmen will, bin ich mir relativ sicher, das…

  • Zitat von zabki: „Zitat von Amfortas09: „Mahlers Mucke wurde ja nicht in irgend einem Nirwana, sondern im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verzapft. Es käme meinem Brägen schon höchst strange rüber, wenn sie davon totalst unbeleckt wäre. Mucke/Kunst ist mit Wundmalen von der Welt geschlagen, gezeichnet, eingebrannt. “ mh, in dieser Zeit entstanden auch Falstaff und Gurrelieder z.B. “ Und La Mer und Feuervogel. U.v.a. Unterschiedliche Narbenmuster der neunschwänzigen Katze des W…

  • Zitat von Amfortas09: „Zitat von Kater Murr: „Abgesehen davon, dass das 7-Finale nicht besonders marschmäßig ist, sind Marschthemen bei Mahler viel zu häufig und zu unterschiedlich, um ein Chiffre für so was wie "Pickelhaubenmilitarismus" zu sein. “ In Gurnemanz Posting ist von Pickelhauben-Stil in Mahlers Mucke die Rede. Pickelhaube ist da keine Chiffre, sondern bezieht sich auch ganz allgemein auf auftrumpfenden Gestus des Finales und ist also nicht bloß auf Märsche bzw. Militärisches beschrän…

  • M.E. hat das weder mit Kunstfreiheit noch mit Gender was zu tun. Sondern eher mit a) Traditionspflege und b) "Vereins-Freiheit" oder wie das juristisch heißt. Wenn ich mich beim Frauengymnastikclub bewerbe, muss ich auch damit rechnen, nicht genommen zu werden (völlig zu Recht). Solange es aber gemischte Turnvereine oder Männerleibesertüchtigungsgemeinschaften gibt, die mir offenstehen und die einigermaßen vergleichbar sind, ist das doch keine Ungerechtigkeit. Das ist doch eine ganz andere Situa…

  • Abgesehen davon, dass das 7-Finale nicht besonders marschmäßig ist, sind Marschthemen bei Mahler viel zu häufig und zu unterschiedlich, um ein Chiffre für so was wie "Pickelhaubenmilitarismus" zu sein. (Nochmal, woher kommt die Idee, dass Mahlers Musik als wesentliches Thema Kritik oder Entlarvung oder was weiß ich bzgl. dieses Aspekts seiner Zeit haben soll? Gibt es da irgendwelche Äußerungen oder andere Quellen von Zeitgenossen?) So ist Militärmusik (Wecksignal) im ersten Satz der 1. ein Besta…

  • Nach kursorischem Blick auf ein paar Cover ist das Finale der 7. typischerweise 2-3 Minuten länger. Bei 15-18 min Spieldauer ist das m.E. kein großer Unterschied. Kondrashin braucht nur knapp 16 min. in der 7. und ist damit etwa eine Minute schneller als Morris in der 5. Ja, das Finale der 5. ist leichter und "heiterer". Das könnte aber angesichts des weit düstereren Beginns der 5. ein ganz ähnlicher Stolperstein sein, wenn man eine bestimmte "Poetik" für die gesamte Sinfonie annimmt. Woher dies…

  • Wo kommt denn die Pickelhaubenprojektion her? Ich finde das eine ziemlich abwegige Assoziation; das Finale klingt nicht mehr wie ein preussischer (oder österreichischer) Militärmarsch als die Marschmotive in den ersten beiden Sätzen (m.E. klingt es deutlich weniger danach). Mich würde interessieren, ob und wenn ja, warum deutlich weniger Hörer Schwierigkeiten mit dem m.E. sehr ähnlichen Finale der 5. haben.

  • Ich halte das Finale nicht für ein missglücktes Jubelfinale, u.a. weil ich es nicht für ein Jubelfinale i.e. S. halte und weil es nicht als Ziel einer entsprechenden Entwicklung erscheint. Und weil es mir auch zu "überdreht" scheint. Wer eine solche Entwicklung erwartet, wird in der 7. eigentlich schon beim 2. Satz enttäuscht. Das Finale ist ein Stolperstein, aber eigentlich sind die Mittelsätze doch auch schon welche: Was soll die erste Nachtmusik? Das ist anscheinend noch ein "Nachtmarsch", al…

  • Natürlich können unmittelbare, erste oder auch hochreflektierte zwanzigste Eindrücke oder Auffassungen beim 21. Mal revidiert werden. Es ist aber doch wohl kaum zu bestreiten, dass wir es hier beinahe durchweg nicht mit solchen Revisionen durch mehr Hörerfahrungen, sondern mit Erklärungsversuchen für einen persistierenden "Stein des Anstoßes" zu tun haben. Und diese sind nicht besonders unterschiedlich, sondern bestätigen immer wieder einen "unmittelbaren" Eindruck (grob gesagt "plattes Jubelfin…

  • Eben gehört

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Ja, Vox bzw. Turnabout Anfang der 1960er mit unterschiedlichen Dirigenten und Wiener B-Orchestern. Davon hatte ich das 5. (Dir. Mehta) auf einer billigen LP, das war meine erste Begegnung mit dem Werk.

  • Eben gehört

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Wo ich schon mal bei Rattle mit Beethoven bin ... L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 Alfred Brendel Wiener Philharmoniker Sir Simon Rattle Nachtigall, ick hör dir trapsen ... Rattles "quick and easy"-Ansatz bei den Sinfonien ist auch hier erkennbar. Ich hatte diesem Brendel-Rattle-Set irgendwie seit dem ersten Hören misstraut, trotz vieler guter Momente, und hing an dem Brendel-Haitink-Set, was ich alleine meinen Hörgewohnheiten zuschrieb - das Brendel-…

  • "Überdrehen" bedeutet hier doch, eine Emotion oder einen Affekt ins "Übertriebene" steigern. Das bedeutet normalerweise sicher nicht, dass man sich von der Emotion distanziert. Im Gegenteil, man ist total mitgerissen. (Dass eine Karikatur auch übertreiben würde, ist was anderes. Jede Karikatur übertreibt, aber nicht jede Übertreibung ist eine Karikatur. Da scheint mir Gielen etwas zu schnell zu schließen, wenn er so etwas meint.) Es wurde eigentlich schon fast alles auf den vorhergehenden Seiten…

  • Ergänzung: Ich habe festgestellt, dass lt. Beiheft die Akademie f. Alte Musik die h-moll-Suite auch in solistischer Besetzung spielt. War mir interessanterweise nicht aufgefallen, im Gegenteil fand ich die Flöte hier etwas unterbelichtet. Es dürfte auch an der Aufnahmeperspektive liegen, die direkter eingefangene MAK gefällt mir hier jedenfalls besser. Bei den anderen Suiten wählen beide Ensembles eine relativ große Besetzung, da geben sich die Aufnahmen sehr wenig (wobei ich #3 mit MAK nicht ha…

  • Auch hier kann ich oft nur "si tacuisses" sagen: "Ja, was die justiziäre Handhabbarkeit betrifft, treffen wir auf große Schwierigkeiten. Sexuelle Übergriffe, ja sogar Vergewaltigungen sind oft schwer nachweisbar, es steht Aussage gegen Aussage, nicht selten endet alles "im Zweifel für den Angeklagten", und das Opfer muss damit leben, dass der Täter frei herumläuft. Auch hier müssten die gesetzlichen Richtlinien zugunsten der Opfer optimiert werden." Ich frage mich, ob jemand vor so einer Aussage…

  • Ich meinte natürlich einen räumlichen Effekt gleichberechtigter Geigen, kein Echo, sorry.

  • Wäre für mich sogar zweitrangig. Dass eine Art Echo-Effekt intendiert sein muss, ist m.E. kaum zu bestreiten. Vielleicht gibt es unterschiedliche Aufstellungen, die den Effekt deutlich werden lassen, aber jedenfalls nicht die "moderne" mit allen Geigen links.

  • Das kann doch kaum wahr sein! Selbst C. Kleiber hat für die Aufnahme der 7. die Violinen in "deutscher" Sitzordnung plaziert (bei der Stelle im finale wird einem fast schwindlig, wenn es gut rüberkommt) und Haselböck wirbt mit Originalschauplätzen und -programmen und macht so einen elementaren "Fehler"...

  • Die "alten" Intercord-Aufnahmen (bei Mahler 4, 7, 9 und das adagio der 10.) sind von Mitte/Ende der 1980er, als Gielen als Chef des SWF-Orchesters begonnen hatte. Der 1971er Mitschnitt war als Bootleg unter falschen Zuschreibungen (u.a. Haenchen) wohl nur mal vorübergehend im Handel. musicweb-international.com/cla…ler_gielen_SWR19080CD.htm pizzicato.lu/mahler-6-mit-giel…-die-fruhe-und-die-spate/

  • Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

    Kater Murr - - Orchestermusik

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    Die frühe mit Gielen ist auch eine der wenigen mit einem halbwegs flüssigen Tempo im langsamen Satz (wenngleich nach Kolisch und Co immer noch zu langsam), während die späteren mehr oder minder zum konventionellen Tempo zurückkehren.

  • Dann müsste jemand wie Kesting die Sänger der 50er/60er höher einstufen als die der 1920er.

  • Ja, das B-Dur besitze ich auf der CD mit dem Tempera Qt., dazu einen langsamen Einzelsatz. Habe ich vorhin gehört. Mal hörenswert, aber auch in meinen Ohren kaum Sibelius-typisch und viel verpasst man nicht dabei. Das Klav.quintett besitze ich ebenfalls in der BIS-Aufnahme, hat hier im Forum mal jemand empfohlen. Das habe ich nun lange nicht gehört und keine genaue Erinnerung. Insgesamt muss ich aber sagen, dass bei Sibelius meinem Eindruck nach die kaum bekannten Stücke nicht ganz zu Unrecht ob…

  • Sibelius schrieb anscheinend 3 weitere Quartette in seiner Studienzeit in Es-Dur, a-moll und B-Dur (op.4, allerdings wohl erst in den 1980ern veröffentlicht), sowie Einzelsätze, die in der BIS-Box auch mit drin sind. Mithin ist es streng genommen kein "Solitär". Nielsen schrieb 4 Quartette und 6 Sinfonien, auch keine starke Diskrepanz in der Anzahl, wobei die Quartette durchweg nicht so bekannt zu sein scheinen wie Sibelius' op.56.

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

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    Den "Wandschirm" hattest Du oben doch besonders empfohlen? Es gibt noch einen in Holland spielenden Krimi "Der geschenkte Tag". Den habe ich auch gelesen, aber keine Erinnerung mehr dran und anscheinend auch weiterverschenkt oder aussortiert. Bände in Handlungschronologie (ohne Kurzgeschichten; in dem Band "Richter Di bei der Arbeit" findet sich eine fast vollständige Chronologie (Halskette und Kalebasse sowie Poeten und Mörder fehlen) mit einigen Spoilern, die ich hier weglasse); fiktiv, allein…

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Zitat von Kater Murr: „"Labyrinth" ist ein bißchen lang und etwas überambitioniert, vermutlich weil Van Gulik noch nicht ahnen konnte, wie viele Bände mehr er schreiben würde und schon sehr viel hineinbringen wollte (und der dritte Fall, das verschwundene Mädchen, ist etwas schwach), aber der hat sehr ausführliche Hintergrundinformationen und schneidet viele Aspekte, die in anderen Bänden auch wichtig sind, an.Von der Übersetzung, also dem allerersten oder nullten Band abgesehen, den ich zurücks…

  • „Béla Bartók“-Ranking

    Kater Murr - - Komponisten

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    Musik für Saiteninstrumente... Klavierkonzert Nr. 2 Klavierkonzert Nr. 1 Streichquartett Nr. 4 Streichquartett Nr. 5 Divertimento f. Streicher Konzert für Orchester Klavierkonzert Nr. 3 Herzog Blaubarts Burg Klaviersuite "Im Freien"

  • Von meiner generellen Skepsis gegenüber vielen vulgärpsychologischen Interpretationen abgesehen, frage ich mich, ob wir vor lauter "Tiefenschichten" bei so einer Ballade nicht die "Oberfläche" verfehlen. Etwa das elementare Grauen, das einen in Nacht und Wind in einer noch nicht entzauberten Natur in einer vorindustriellen Zeit anfällt. Oder die Hilflosigkeit gegenüber Krankheit und Tod vor der modernen Medizin. Oder (nicht ganz so offensichtlich) ein Versuch der Wiederverzauberung der Natur in …

  • Die Texte sind doch in den Coverversionen normalerweise die gleichen. Ich weiß bei Dylan oft auch nicht recht, ob das tiefer Symbolismus oder einfach nur dahingeworfener halbgarer Bewusstseinsstrom ist. Aber es ist ja auch eine Innovation/Befreiung so etwas zu machen und nicht relativ eindeutige Messages wie "There goes my baby with someone new" oder "If god is on our side, he'll stop the next war" zu bringen.

  • Charles Koechlin: Le Livvre de la Jungle, eine Reihe von Liedern und Tondichtungen nach Kiplings Dschungelbuch: 3 poèmes op.18 La Course de printemps, op. 95 La Méditation de Purun Bhaghat, op. 159 La Loi de la Jungle, op. 175 Les Bandar-log, op. 176 Es gibt auch noch eine Tondichtung La Forêt op.25, die kenne ich aber nicht. Le poème de la forêt ist auch der Untertitel von Roussels 1. Sinfonie. Außerdem gibt es Raffs 3. Sinfonie "Im Walde".

  • Dylan kann halt nicht singen. Aber viele Songs sind nicht schlecht, wenn sie von anderen gesungen werden. Und wenn auch nicht so umfassend wie bei Cole Porter so sind doch eine ganze Reihe davon insofern Klassiker, dass sie außerordentlich viele Coverversionen nach sich gezogen haben. Mit diesem Stänkerschen Kriterium müsste man ihn in seiner Generation daher ziemlich hoch einschätzen.

  • Klassikradio - Pro/Contra

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Es geht ja nicht um das Frankfurter Rundfunk-Orchester, nichtmal um das Programm hr 2, sondern allein um dessen Gestaltung. Irgendwann vor ca. 15 Jahren gab es schonmal "hr klassik" parallel zu hr2 (Da hatten sie anscheinend Geld übrig...) Das wurde dann mangels Resonanz wohl wieder eingestellt. Diese extreme Regionalisierung des Rundfunks ist doch heute kaum noch zu begründen. Ein Verkehrs- und ein Lokalnachrichtenfunk für jede Region würde reichen. Für die regionale Kultur könnte es zB 2x2 Stu…

  • Klassikradio - Pro/Contra

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Wie leider viele andere Bereiche in Deutschland scheint mir der Ö-R Rundfunk in weiten Teilen in einer "worst of both worlds" Falle zu stecken. Üppig finanziert durch "sozialistische Zwangsgebühr", aber zugleich Sklave "kapitalistischen Pseudoeffizienz- und Einschaltquotendenkens". Das zu verändern und zu verbessern (ebenso wie die lächerliche pseudo-demokratische "Kontrolle" durch nach Proporz ausgekungelte Rundfunkräte - keine Macht diesen Räten!) würde tiefgreifende Veränderungen erfordern, z…

  • Klassikradio - Pro/Contra

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Kulturschaffende zur Zerschlagung des Kulturfunks HR 2. faz.net/aktuell/feuilleton/med…ung-von-hr2-16341455.html

  • Rund um das Streichquartett

    Kater Murr - - Kammermusik

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    Das Quatuor Modigliani habe ich im Sommer 2011 (in Nancy) gehört. Ravel und Francks Klavierquintett (Pianist weiß ich nicht mehr, der Name sagte mir nichts, ich glaube auch ein Franzose oder Belgier). Hat mir gut gefallen, beeindruckend fand ich, wie sie von einem mir fast zu schlanken Klang im Ravel dem Franck nichts an "fettem" spätromantischen und raumfüllenden Sound mangeln ließen. Als Zugabe spielten sie das andante aus Brahms' Klavierquintett, das klang nach dem Franck wie Haydn... Es gibt…