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  • Prof. Dr. Rudolf Stephan 3.4.1925 - 29.09.2019 dt. Musikwissenschaftler. bis 1990 Ordinarius am Institut für Musikwissenschaft der FU Berlin. Engagierte sich in der Nachkriegszeit zusammen mit seinem Freund Carl Dahlhaus für eine vermehrte Behandlung der Musik des 20. Jh. durch die akademische Musikwissenschaft. Manchem musikinteressierten Laien der älteren Generation wird Stephan durch sein Fischer-Lexikon Musik sowie durch das Büchlein "Neue Musik" bekannt sein. Stephan war Hauptherausgeber de…

  • auf yt jetzt das Werk von Dallapiccola für Klavier solo sowie für Violine und Klavier vollständig: youtube.com/watch?v=9u-RRZCodho seit gestern auf yt - über 2300 Aufrufe, über 140 likes- das hätte ich ja nicht gedacht. Super!

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Kater Murr: „Barocke Monothematik/Monorhythmik etc. Absolutismus: EIN THEMA herrscht wie EIN HERRSCHER (und wie eine universelle Gravitation). “ wenn überhaupt, dann wäre vielleicht treffender zuzuordnen.. Der General Bass ist das vollkommste Fundament der Music J. S. Bach, Gründlicher Unterricht des Generalbasses (1738) (denn das mit dem einen Thema gilt doch nur für eine ziemlich spezielle Sorte von Stücken?)

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Kater Murr: „Gleichberechtigung der Frauen und Arbeiter, Gleichberechtigung der Töne in der Zwölftonmusik “ Zitat von Amfortas09: „In einem irgend TV-Talk setzte Michael Gielen die 12-Tontechnik von NWS in Beziehung zum aufkommenden Faschismus “ gutes Beispiel für die befürchtete Unverbindlichkeit. Zitat von Amfortas09: „(m.E. in Anlehnung an Philo der neuen Mucke) “ (in der PhdnM war doch Strawinskys Musik die faschismusverdächtige?)

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von bustopher: „Zitat von Mauerblümchen: „Sicher. Mehr als einen Indizienbeweis werden wir aber auch kaum führen können, oder? “ und der wäre? Zur Erinnerung: Als Hegel zu publizieren begonnen hat, war Haydn uralt und Mozart bereits tot, Beethoven auf der Höhe seiner Schaffenskraft; und als Kants „Kritik“ erschien, war Mozart bereits in Wien. Vermutlich haben sich besagte Philosophen von der Analyse musikalischer Formen inspirieren lassen...? Oder ist die Sonatenform vielleicht doch eine b…

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Mauerblümchen: „Was würdest Du noch verlangen? “ sobald die Themen einen Charakterunterschied aufweisen, z.B. einen dritten Charakter anstelle der beiden Themen, der irgendwie beide Themen "synthetisiert". edit: aber hat überhaupt der Charakterkontrast der Sonatenhauptsatzform viel mit dem ja auch etwas zweifelhaften "diialektischen Dreischritt" zu tun? oder ist das schon eine Interpretation hegelianisierender Musiktheoretiker fürs Lehrbuch?

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Mauerblümchen: „Ja klar - sie [die Reprise] ist sogar zwingend erforderlich: Weil erst die Reprise die Synthese der beiden antithetischen Themen qua Tonart bewerkstelligt. “ das ist aber eine magere Synthese - die Modulationspartie ein bißchen ändern und den Seitensatz in die Grundtonart setzen.

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von bustopher: „st das als Beispiel [Sonatenhauptsatzform]nicht schon wieder zu restriktiv? Kreativität ist doch prinzipiell voraussetzungslos und muß nicht notwendigerweise bestehende Entwicklungen fortsetzen oder auf ihnen aufbauen. “ wirklich nicht? der Steinzeitmensch, der schon mal einen Knochen angeblasen hat, wobei er fasziniert von diesem merkwürdigen Klang war, und nun anfängt, am Knochen herumzuschnitzeln und das zu optimieren, kann doch nur im Rahmen solcher Voraussetzungen agie…

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von bustopher: „Du kannst Dir nur Dinge vorstellen, die Du Dir vorstellen kannst. “ sollte die Diskussion nicht eher darum gehen, was man tatsächlich herstellen kann? also ein Stück in Sonatenhauptsatzform komponieren oder eine Saturnrakete bauen. Die Vorstellung kann man beliebig vage halten, das besagt dann gar nichts.

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Mauerblümchen: „Aber die Gemeinkeiten von Dialektik und Sonatenhajuptsatz sind m. E. zu zwingend, als dass man das mehr oder weniger gleichzeitige Erscheinen beider als Zufall abtun könne. (Man kann natürlich schon ...) “ das wäre für mich gar nicht so klar. Verwickelt die "dialektische" Interpretation der Sonatenhauptsatzform sich nicht ganz schön in Schwierigkeiten - namentlich das Problem "Reprise"? darf es die dialektisch überhaupt geben?

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Gurnemanz: „Danke für Deine Antwort! Ich verstehe sie nur teilweise. Daß sich Kompositionen von X auf vorliegende Kompositionen von Y beziehen (also z. B. Beethovens Symphonien sich auf Haydns Symphonien), leuchtet mir ja noch ein. Allerdings verstehe ich nicht, was daran sebstbezüglich sein soll: Kunst bezieht sich auf Kunst? Was Du als "werkinterne Selbstbezüglichkeit" erläuterst, ist mir dagegen komplett unklar: Das Kunstwerk bezieht sich auf sich selber oder so etwas? “ die Schwier…

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Gurnemanz: „Eine Verständnisfrage zur "Selbstbezüglichkeit": Der Begriff kam, wenn ich es richtig sehe, dort (noch im Mahler-7-Thread) ins Spiel: Zitat von zabki: „Das Kunstwerk hat ohnehin eine selbstbezügliche Distanz zur Nichtkunst “ Diesen Satz - und damit die daraus entstandene Diskussion - verstehe ich nicht. Was meinst Du damit, lieber zabki? “ nun, die "Selbstbezüglichkeit" scheint mir 2 Aspekte zu haben. Einmal den Verlauf der Musikgeschichte, dann eine werkinterne Selbstbezüg…

  • VERDI: Falstaff - Eine Wildkatze namens Orchester

    zabki - - Oper

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    ich finde die Zurückhaltung, mit der Verdi die Worte "tutto declina" des Falstaff Anfg. 3. Akt vertont. Es ist ein gebrochener Abstieg um eine kleine Terz von der Quart- zur Sekundstufe von Des-Moll ((ges - ges - fes - fes - es), bei identischer Deklamation hätte sich ein kräftiger und entschiedener Abstieg um eine Quint zum Grundton eines naheliegenden Ces-Dur angeboten (ges - fes - es - des - ces). in dieser Perspektive spürt man die Zurückhaltung auch in der Parallelstelle (oder besser Fortse…

  • VERDI: Falstaff - Eine Wildkatze namens Orchester

    zabki - - Oper

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    Zitat von Amfortas09: „Was noch auf Zeitbezug hinweist. Zweierkisten Zuneigung wegen, entwickelten sich erst so richtig in späteren Epochen. Beim ollen Sophokles begründet Haimon vehement seinen Anspruch auf Antigone gegenüber Papi Kreon doch nicht, weil er totalst in sie verknallt wäre, was dagegen zwischen Fenton und Nannetta klaro der Fall ist. “ klaro. die "Zeit" des Falstaff scheint mir sehr starkt nach dem Bedarf der Komödie zusammengesetzt. einerseits modern-bürgerlich, andererseits ein F…

  • Das ultimative Dirigent(inn)en-Ranking

    zabki - - Dirigenten

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    Zitat von audiamus: „Kaum Frauen hier. “ soll jetzt auch kein ranking-Beitrag sein, ab das unspektakuläre Wirken von Yi-Chen Lin quasi in der zweiten Reihe ist mir ausgesprochen symphatisch. hier in einer volktheatermäßig orierntierten Produktion von Carmen durch das Teatro de la Zarzuela de Madrid: youtube.com/watch?v=8KEIo54mMyo

  • Komponisten unserer Zeit - Ranking

    zabki - - Komponisten

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    ich bin jetzt streng genommen OT, wenn ich als unangefochten Nr. 1 bis 8 das von Michael Kopfermann gegründete PHREN-Ensemble für experimentelle Musik München nennen. Da wird nicht komponiert, sondern "improvisiert", aber dies mit kompositorischem Anspruch und seit fast 50 Jahren betrieben, und verdient es m.E., gleichrangig mit Komponisten betrachtet zu werden.. Zeitweise hatte das Ensemble 6 Mitglieder (8 verschieden Personen: Michael Kopfermann, Peter Fjodoroff, Carmen Nagel-Berninger, Jürgen…

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

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    eure Beispiele sind Beispiele dafür, daß Zitat von zabki: „... ein solcher [Zeitbezug[ vorliegen kann “ nicht dafür, daß er solches muß, was mir Amfortas zu postulieren scheint.

  • Musik in ihrer Zeit

    zabki - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    niemand wird behaupten, daß Musik "aus dem Nirwana" käme und eine von ihrer Zeit völlig losgelöste Existenz führen würde. Das wäre offensichtlich gar nicht möglich. man denke an die musikalischen Gattungen und deren soziale Verwurzelung, an Zweckbestimmungen, Textwahl etc. sind ganz offenbar Faktoren mit zeitbedingtem Einfluß. Aber inwieweit kann man einen "tieferen", so etwas wie den "Gehalt" der "Zeit" auf die Musik postulieren? Zitat von Amfortas09: „Mahlers Mucke wurde ja nicht in irgend ein…

  • VERDI: Falstaff - Eine Wildkatze namens Orchester

    zabki - - Oper

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    Zitat von Amfortas09: „momentan mein Brägen den Verdi-Falstaff, in wie weit dort im fortlaufend sich durchökonomisierenden Käfig – durch Ford repräsentiert - so ein nutzloser und alternder Paradiesvogel - nach Maßgabe der bürgerlichen Gesellschaft - wie Falstaff anachronistisch, überflüssig wird oder es bereits längst geworden ist…… “ ist er m.E. (jedenfalss noch) nicht. Geld hat er schon noch im Hintergrund, Kredit beim Wirt, ud für Alice/Meg sind seine Briefe zunächst durchaus was, mit dem man…

  • Zitat von Amfortas09: „werde, wenn Zeitfenster mirs erlaubt, was zum Verdi-Falstaff rüberwachsen lassen. “ super wär das!! bin also gespannt, wie sich dies Zitat von Amfortas09: „Mahlers Mucke wurde ja nicht in irgend einem Nirwana, sondern im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verzapft. Es käme meinem Brägen schon höchst strange rüber, wenn sie davon totalst unbeleckt wäre. Mucke/Kunst ist mit Wundmalen von der Welt geschlagen, gezeichnet, eingebrannt. “ auf den Falstaff angewen…

  • Zitat von Amfortas09: „Ives Mucke hat was Anarchisches. Märsche kommen mir da oft wie chaotisch rüber, “ ok Zitat: „so als ob seine Mucke versucht, dass Zwanghafte, Strikte, Geordnete darin zu zersetzen. “ m.E. gerade nicht zersetzend. ives hört etwas Striktes, Zwangshaftes gar nicht erst in den Märschen, sondern Kinderlust Zitat: „aber vielleicht entfleuchte das, was du in seiner Mucke als „schön“ bezeichnet, aus düsteren, bedrückenden Eindrücken von Härte/Gewalt. “ so etwas kann ich bei Ives g…

  • Zitat von Amfortas09: „Mahlers Mucke wurde ja nicht in irgend einem Nirwana, sondern im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verzapft. Es käme meinem Brägen schon höchst strange rüber, wenn sie davon totalst unbeleckt wäre. Mucke/Kunst ist mit Wundmalen von der Welt geschlagen, gezeichnet, eingebrannt. “ mh, in dieser Zeit entstanden auch Falstaff und Gurrelieder z.B.

  • Zitat von philmus: „führt eine etwaige "jubelnde" Stimmung quasi sofort ad absurdum... “ setzt das nicht eine etwas zu direkt "programmatische" Hörweise voraus? Jubel von Menschen, denen etwas widerfährt, kann dadurch ad absurdum geführt werden. Aber die Musik führt sich doch nicht selnbst ad absurdum Zitat von philmus: „Adorno würde sagen: Pseudo-)Polyphonie “ also zumindest den ersten Satz von VIII möchte ich gegen "pseudo" in Schutz nehmen. etwas derart gespanntes, verqueres, heiß-kaltes wie …

  • Zitat von Gurnemanz: „Zitat von zabki: „1. hat für mich was von oben herab, es diffamiert. Das würde ich bei Mahler letztich nicht annehmen. “ Verstehe ich nicht: Inwiefern würde ein ironisch gemeinter Jubel diffamieren? “ nicht? der, der etwas ironisiert, stellt sich doch darüber. gerade das macht doch dass wohlzutende an der Selbstironie aus-Das mag auch sonst mag ironie am platze sein, etwa gegenüber Hochnäsigen etc. Zitat: „Zitat von zabki: „2. Überdrehung ist eigentlich nicht gegen das geri…

  • ich würde versuchen, zwei Dinge zu unterscheiden, die bei Gielen gleichgesetzt sind: 1. Ironie, Destruktion etc. -- 2. Überdrehen 1. hat für mich was von oben herab, es diffamiert. Das würde ich bei Mahler letztich nicht annehmen. 2. Überdrehung ist eigentlich nicht gegen das gerichtet, was überdreht wird, aber affirmiert es auch nicht besonders. Quasi nüchtern: eine bestimmte ausdruck so wie auch trauer oder festlichkeit. Überdrehung wäre m.E. auch noch um eine Nuance nicht das richtige Wort.

  • Der Oper-o-Mat

    zabki - - Musik: Erfahren

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    Zitat von bustopher: „Zitat von zabki: „Siegmund ist doch auch so ein Neinsager “ Wo? Wann? Echt? “ na ja, üblicherweise wird darauf verwiesen, daß er schlußendlich dem Wahlhallarummelruhm die A...karte zeigt. edit aha, Amfortas sagts auch.

  • zum Thema möchte ich folgende Radiosendungen von Jürgen Kesting empfehlen: youtube.com/watch?v=LivLgiH07wE youtube.com/watch?v=y47B9uVHNr0 youtube.com/watch?v=OQlpJixXcVl Folge 1 ist leider gesperrt.

  • Der Oper-o-Mat

    zabki - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Amfortas09: „Beim 1. Walküre und beim 2.Hartmanns Simplicius Simplicissimus. “ paßt doch beides hervorragend. Siegmund ist doch auch so ein Neinsager. (s. auch #17)

  • Der Oper-o-Mat

    zabki - - Musik: Erfahren

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    ha ha, klasse. habe alle Fragen mit nein beantwortet, und zu mir paßt "Simplicius Simplicissimus" (Hartmann).

  • „Béla Bartók“-Ranking

    zabki - - Komponisten

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    für mich ist Nr. 1 ganz unangefochten: 1) Klavierkonzert Nr. 3 ein relativ eingängiges Werk mit Schärfe und Zierlichkeit der Zeichnung, dabei eine eigentümliche Dissonanzbehandlung ... und was hätte man gedacht, kann herauskommen, wenn jemand ein remake von Beethovens Heiligem Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit ankündigen würde? die nächsten Werke in mehr oder weniger pauschaler Reihenfolge: 2) Klavierkonzert Nr. 1 3) Klavierkonzert Nr. 2 4) Streichquartett Nr. 3 5) Streichquartett Nr. 4…

  • Alban Berg - Ranking

    zabki - - Komponisten

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    Zitat von Felix Meritis: „Das empfinde ich generell oft so bei Berg. Für mich klingt er wie "Mahler mit falschen Noten". Und den Verve von Schönberg hat er auch bei weitem nicht. “ du liebe Zeit, hatte ich schon abgeschickt?? jetzt kommt doch erst mein großes AAAAABER: dieses Kammerkonzert. was füe ein Meisterwerk. Schon mal der fulminante Einsatz des Klaviers! warum wirken ähnliche kompositorische Elemente wie z.B. in op. 6 - die gibt es ja zweifellos. - hier so anders auf mich? die an tonale S…

  • Alban Berg - Ranking

    zabki - - Komponisten

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    sorry, sorry, sorry kürzlich hörte ich Teile aus op. 6, Boulezprobe. ich kann nichts dafür, aber plötzlich war ich regelrecht von Widerwillen erfüllt. Vielleicht liegts ja am Boulez, aber war das nicht alles bloß bloß müder Mahler? edel-sentimental, und dieses nicht Fisch noch Fleisch der Akkorde ...

  • gabs schon Waldung sie schwankt heran ? und Über allen Gipfeln ? oder gehört das irgendwie nicht hierher? Vertonungen aufzuführen … uferlos

  • Zitat von Amfortas09: „Zumal Teddieleins spätere Haltung zur Schallplatte (irgendwo verwies Zabki auf Teddieleins Opernüberwintern auf Platte) “ hier war für TWA der techn. Fortschritt in Gestalt der LP wichtig, die Opernhören fast am Stück ermöglichte.

  • Zitat von bustopher: „dann auch nicht in einem Buch von Suhrkamp. Die setzen das nicht im Handbleisatz und drucken auf der Handpresse oder schreiben es gar auf Pergament - auch da ist technischer Fortschritt am Werke (erstklassige Produktion, Rotationspresse, Lichtsatz...) und sie haben das Bestreben, es im möglichst großer Auflage an möglichst viele Leute zu verkaufen: 1969 war von den MM die 30. Auflage im Markt und 2003 nochmal als TB bereits in der 11. Ist das nun abzulehnende Massenkultur? …

  • Zitat von Gurnemanz: „Neuere Deutungen, die das Sexuelle ins Zentrum rücken, finde ich dagegen weniger überzeugend. “ verstehe ich nicht. da hat man mal unzweideutig Sexualität thematisiert, wie bei Röslein rot, und dann ist es das auch nicht.

  • Zitat von Sadko: „Die beiden Passagen "Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm" und "Erlkönig hat mir ein Leids getan" klingen einander sehr ähnlich (sehr ungewöhnlich in diesem Lied - die Harmonien sind ähnlich, dafür siehe auf Youtube eine harmonische Analyse). Daraus leite ich ab, dass der Vater und der Erlkönig ein- und dieselbe Person sind. Das sichere Anfassen, das Warmhalten des Kindes bedeutet das Leid. Daran kann man eigentlich gar nicht zweifeln. (Musikalische Querverweise enthüllen ja b…

  • Zitat von Gurnemanz: „Ich möchte an diese Anmerkung erinnern, bereits ein paar Jahre alt: Zitat von Philbert: „Was Erlkönig betrifft, so ist die Ambivalenz Teil der Faszination des Liedes. Die Stimme des Erlkönigs könnte eine innere Stimme des Knaben sein z.B. Man könnte es sich sogar als eine Deliriumsszene vorstellen, wo alles nur im Kopfe des vor Kälte sterbenden Kindes spielt. Oder in der verschreckten Phantasie des Vaters. Oder ... Den Vortragenden (Sänger / Sängerin und Klavierspieler) obl…

  • vielleicht lektüretip: las letztens den mir bis dato ganz unbekannten Text Über das gegenwärtige Verhältnis von Philosophie und Musik von 1953, in: Musikalische Schriften V. Wie erwartbar Grundlegendes, meinem Eindruck nach relativ zugänglich formuliert (nicht, daß ichs "verstanden" hätte,) Auf Anhieb für mich interessant: enthält einige Seiten (S.165ff) doch sehr deutlicher Selbstkritik an den Schönbergausführungen der PHdnM, Stichwort "Mißlingen des technischen Kunstwerks". Bedauerlich, daß da…

  • Zitat von Amfortas09: „teddielein-angenervte Postings im Thread machen deutlich, dass seine „entsprechende Wortwahl“ Lesern beim Reinziehn öfters in die Fresse haut, anstatt zu überreden oder sich ihm einzuschleimen. Rhetorik ist ihm aber nicht „pfui bah bah“, dient m.E. nicht als Mittel von bloßer Wirkung oder Überredung, sondern als Ausdrucksträger. Mir geht es beim Reinziehn besonders tierisch auf den Sack, dass seine Denke Feeling von Selbstgerechtigkeit im eignem Brägen hochfahren lässt. “ …