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  • Eben gehört

    philmus - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Agravain: „Die bisweilen geäußerte Kritik, Jankowski nehme das Finale viel zu schnell (ja, 12:54 sind schon sportlich), kann ich für mich nicht nachvollziehen. Tatsächlich finde ich das ausgesprochen mitreißend. “ klingt interessant. mir kam das sonst oft schwerfällig rüber - vielleicht ist Jankowski mein Fall in diesem Fall...

  • genial, liebes MB Zitat von Mauerblümchen: „Das ist die wahre Botschaft des Covers - hier werden die größten Gegensätze vereint: Kreuz und Koran, gemeinsamer Lohn für Juden, Christen und Moslems am Jüngsten Tag. “ oops.. ich hätte es echt nicht bemerkt, ehrlich.

  • Eben krass gehört, ey

    philmus - - Rock, Pop, Soul & mehr

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    Zitat von motiaan: „ich finde es ja auch erstaunlich, dass manche hochgelobten Künstler bzw. Alben mich einfach nicht erreichen... das zieht sich durch alle Genres. “ das Phänomen ist mir vertraut. und es hat - wie bei Dir mit Radiohead - oft mit Stimmen zu tun. Gerade bei populären Genres, die sehr stimmlastig sind, leider ein KO-Kriterium.

  • Musik in ihrer Zeit

    philmus - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Amfortas09: „Weil Erfahrung der Natur in Gestalt von NS mal historisch entsprang. Und wenn NS zum Stoff in Mucke bzw. Kunst konvertiert, dann kommt damit deren Zeitbezug deutlich rüber; findet mein Brägen jedenfalls. “ unbedingt. Ein weites Feld, das.

  • Musik in ihrer Zeit

    philmus - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Amfortas09: „Zitat von philmus: „Ob man allerdings jeweils dem Besonderen eines Kunstwerkes in jedem Fall auf gerade dieser Spur nahekommt? “ Hab noch mal darüber versucht darüber zu grübeln. Falls du dich mit „Besonderen“ auf sowas beziehst, was im Kunstwerk sich nicht vom Zeitbezug, von Realität integrieren lassen möchte/würde (falls im Kunstwerk überhaupt sowas vor sich hin rottet); also irgend ein mögliches vor sich hin moderndes Restesubstrat, flüchtiger Schatten oder was auch imm…

  • Zitat von Ulrica: „Vor allem frage ich mich, warum gerade die Mädchen als weit sangesaffinere Gruppe als so völlig uninteressant für eine altersgerechte Spitzenausbildung betrachtet werden. “ Allerdings eine gute Frage... Zitat von Ulrica: „Diese Chöre sollten ihren Anchronismus ablegen und sich für alle entsprechenden begabten Kinder öffnen, was neben der Abschaffung diskriminierender Kriterien auch erhebliche Vorteile für die Verankerung der klassischen Musik bei jungen Leuten, das Image diese…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Ich glaube aber nicht, dass ein praktizierender Jude oder Moslem mit Wonne "Christ ist erstanden" sänge. “ da müßte man wohl "praktizierend" definieren. ich weiß nicht, wie verbreitet es ist, aber diese Offenheit, wie sie ja auch dem "Kulturchristen" eignet, der schon auch mal Lieder fremder Religionen mitsingen darf, ohne gleich die höllische Verdammnis zu fürchten, habe ich auch schon an dem einen oder anderen "Kulturmoslem" bemerken dürfen. Ist ja aber auch garnicht …

  • Musik in ihrer Zeit

    philmus - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Amfortas09: „Sagen wir mal so. Mein Brägen kriegt es bisher nicht auf die Reihe, einzusehen, dass Mucke bzw. Kunst davon völlig unbetroffen wäre. Festgefressenes „Muss“. “ Geht mir auch so. Ob man allerdings jeweils dem Besonderen eines Kunstwerkes in jedem Fall auf gerade dieser Spur nahekommt? Zitat von Amfortas09: „Mein Brägen neigt zu zocken, dass ausgerechnet extreme Selbstbezüglichkeit bzw. Distanz in Kunst zur Realität dann sowas wie Echo von Zeitgeist, Historie, Gesellschaft ra…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Das regelt sich von alleine - welcher (praktizierender) Jude oder Moslem soll bspw. "Christ ist erstanden" öffentlich mitsingen? “ Es gibt wohl auch genug Atheisten oder sonstwie Sangesfreudige, die - weil halt in unserer Kultur die Texte vieler großartiger Chorwerke christlich geprägt sind - sowas halt singen. Man singt ja in modernen multikulturell orientierten Chören auch mal indische Mantren oder womöglich die Internationale... Ob der Vergleich mit einem sog. (?) Kn…

  • Zitat von Ecclitico: „Im Zuge der Gleichberechtigung kannst du allenfalls fordern, dass Mädchen- und gemischte Chöre genauso gefördert werden wie Knabenchöre. Dieser Forderung würde ich mich übrigens anschließen. Sie ist zwingend. “ Zitat von Felix Meritis: „Wenn aber tatsächlich kein Unterschied zwischen Knaben- und Mädchenstimmen besteht, wird die Sache für mich höchst fragwürdig. Öffentliche Förderung wäre dann zu hinterfragen. “ irgendwie doch ne Art Eingkeit, oder?

  • Zitat von Kater Murr: „Hat schon mal jemand die Langen Kerls bei CPE Bach marschieren gehört, oder den Vormärz aus Mendelssohn herausgehört? “ nö. (PS bei Schumann findet sich schon ne gute Portion "Vormärz", aber Hallo!) aber bürgerliches Selbstbewußtsein bei Mozart und Beethoven (man wieder der Marsch: als Zitat französischer Revolutionsmusik...) sowie Zitat von Kater Murr: „Brahms hat ein hurrapatriotisches Werk geschrieben, aber das steht einzeln in seinem Oeuvre. “ bei Brahms die Melancholi…

  • bei aller Sympathie für die ganze Genderei, wo sie dazu beiträgt, vorgefasste Zuschreibungen zu transzendieren, finde ich es schon bedenklich, einen "Knabenchor" per Klage zu einem gemischten zwingen zu wollen. Deshalb sehe ich das Urteil erstmal positiv. Der einzige Fall, in dem ich die Klage sinnvoll finden könnte, wäre, daß die Stimme des Mädchens so "knabenhaft" und unpassend für Mädchenchöre oder Mädchenstimmgruppen in gemischten Chören klingt. Aber ist das wahrscheinlich? Ob ich als Mutter…

  • Zitat von Amfortas09: „Zitat von Kater Murr: „Mich würde interessieren, ob und wenn ja, warum deutlich weniger Hörer Schwierigkeiten mit dem m.E. sehr ähnlichen Finale der 5. haben. “ Weiß nicht, ob viele beim Reinziehn vom Finale der 5. weniger Schwierigkeiten haben. Meine Lauscherchen stoßen vor allem auf Unterschiede zwischen beiden Mucken. Finale der 5., sowas wie Sonaten-Rondo oder Sonate, kommt mir vergleichsweise blockhaft rüber und nimmt einen beim Reinziehn mit an der Hand zum Ziel: der…

  • Zitat von Gurnemanz: „Wenn ich "überdrehe" - oder ein anderes Wort: "übertreibe" bzw. wie Gielen: "überziehe" -, ist doch gerade das nicht affirmierend. “ richtig. sondern: Zitat von Amfortas09: „Vielleicht könnte das Wörtchen „Überdrehen“ in Brechung umgemodelt werden “ Zitat von Kater Murr: „"Überdrehen" bedeutet hier doch, eine Emotion oder einen Affekt ins "Übertriebene" steigern. Das bedeutet normalerweise sicher nicht, dass man sich von der Emotion distanziert. Im Gegenteil, man ist total …

  • Zitat von ComposerTS: „Wenn ihr etwas Konstruktives tun wollt, dann schlage ich euch vor, Euer enormes musikalisches Wissen dazu zu verwenden, selber etwas zu komponieren, was anderen Menschen von Nutzen ist. “ hör Dich um, ist ja nicht so, daß Du der erste und einzige bist, der sich in diesem Unterforum der Kritik stellt...

  • Zitat von Gurnemanz: „zumal solche Leute, die in der Lage sind, mehr zu sagen als "Gefällt mir" oder "Gefällt mir nicht". “ Zitat von ComposerTS: „Es ist absolut in Ordnung, dass die Leute sagen: "Gefällt mir, gefällt mir nicht." Da kann jeder seine Meinung haben. Es ist auch sehr löblich, wenn jemand begründen kann: "Gefällt mir, weil..." oder "Gefällt mir nicht, weil..." . Offensichtlich treffen meine Kompositionen nicht den Geschmack von diversen Leuten hier im Forum. Auch das ist in Ordnung.…

  • Zitat von ComposerTS: „Wie gefallen Euch z.B. zeitgenössische Meditations-CDs? “ gibt sone und solche. manchmal geht die relative "Spannungsarmut" mit klanglicher Perfektion einher, oft auch nicht, manchmal gibts sogar richtig schöne, minimalistische Strukturen. Zitat von ComposerTS: „Beim Trompetenkonzert war eher das Schwelgen in den Melodien und Spielfreude im Vordergrund und nicht so sehr "Technik." “ hm. "Spielfreude" im "klassischen" Konzert ist eigentlich undenkbar ohne die exhibitionisti…

  • Zitat von ComposerTS: „Beim Trompetenkonzert war es meine Absicht, die grundlegenden Melodien von Filmmusiken mit einer klassischen Struktur zu verbinden, in diesem Fall der eines klassischen Solokonzerts. Die Melodien sind also eher filmmusikalisch, der strukturelle Unterbau eher klassisch. “ Leider muss ich meinen Vorrednern zustimmen: die Struktur ist NICHT klassisch. Es passiert zu wenig, was überhaupt eine "Struktur" hervorbringen könnte: Entwicklung, Kontraste, Variation, Wiederholung ... …

  • Zitat von diskursprodukt: „Ich verstehe irgendwie, was man an Wagners Texten problematisieren kann, aber seine Werke auf‘s Symphonische zu reduzieren ist für mich trotzdem denkunmöglich. “ ich denke, es liegt nicht nur an den Texten, sondern auch an der Art von "dramatischem Gesang", die da oft gefordert ist.

  • Zitat von Tichy1988: „Zitat von bustopher: „Ich verweis' nur mal auf dem Aristoteles seine Kosmologie. Brilliant, absolut. Aber trotzdem falsch. “ Aber das ist doch eher ein Beispiel widerlegter/veralteter Thesen und nicht von Kunst? “ u.U. würde, was als "wissenschaftliche" These falsch ist, als Kunstwerk noch durchgehen? PS Das gilt meiner Meinung nach auf jeden Fall für das Wagner-Buch Adornos: selbst wenn es sich durchsetzen sollte, diese Art Musik-Soziologie als Spintisiererei abzutun, blei…

  • Zitat von Amfortas09: „Zitat von philmus: „der hat jetzt aber ne Weile gebraucht bei mir ... “ Ach, menno. Schon wieder check ich mal einen Joke nicht. “ hab auch ne Weile nach Sinn gesucht, ist aber keiner drin außer Th.(e)aDorn. Zitat von Amfortas09: „Zitat von philmus: „an dem sich dann auch selbst musikschaffende Adornoschüler wie Volker Kriegel abgearbeitet haben - “ Danke für Hinweis. Wär mir echt supi, falls du dazu weitere Infos, Hinweise rüberwachsen lässt “ hatte das nur gelesen in ein…

  • Zitat von Tichy1988: „War es vielleicht Thea Dorn? “ der hat jetzt aber ne Weile gebraucht bei mir ... Zitat von Knulp: „Andererseits hat philmus ihn mit Genuss gelesen. “ wobei das wohl schon eher postmoderne Rezeption ist: den Philosophen, für den es keinen "richtigen" Genuss im Falschen (Leben) geben kann/soll/darf, als kulturellen Genuss ge- oder mißbrauchen - so wird ers nicht gemeint haben, ist mir aber egel, ich hör ja auch Sibelius, Schönberg dagegen eher selten bis garnicht. Zitat von A…

  • Zitat von motiaan: „mir begegnete in einer Kneipe mal eine junge Dame, die sich rühmte, "Adorno mit Genuss lesen" zu können. Ich traf mich dann nicht mit ihr. “ ich finde Damen, die "Adorno mit Genuss lesen" können, erstmal interessant. Zumindest als Gesprächspartner. "Mit Genuss lesen können" heißt ja auch nicht: zustimmen. Sondern man kann sich ja auch an dem Stil erfreuen und den einen oder andren Gedanken mitnehmen... Für mich zumindest war das Wagner-Buch von ihm ein Lesegenuss erster Güte.

  • Zitat von motiaan: „mir begegnete in einer Kneipe mal eine junge Dame, die sich rühmte, "Adorno mit Genuss lesen" zu können. Ich traf mich dann nicht mit ihr. “ ich finde Damen, die "Adorno mit Genuss lesen" können, erstmal interessant. Zumindest als Gesprächspartner. "Mit Genuss lesen können" heißt ja auch nicht: zustimmen. Sondern man kann sich ja auch an dem Stil erfreuen und den einen oder andren Gedanken mitnehmen... Für mich zumindest war das Wagner-Buch von ihm ein Lesegenuss erster Güte.

  • Zitat von bustopher: „Stell dir vor, er würde immer messerscharfe Beweise liefern: “ das ist natürlich so eine Sache: worin sollten, wenn man sich anschaut, wie er Wagners "Kapellmeistermusik" bis in technische Details in Beziehung setzt zur industriellen Produktionsweise, "messerscharfe Beweise" bestehen? Da werden Analogien "gesehen" und beschrieben, die garnicht beweisbar sind: entweder man findet sie erhellend oder eben nicht.

  • Zitat von bustopher: „Stell dir vor, er würde immer messerscharfe Beweise liefern: “ das ist natürlich so eine Sache: worin sollten, wenn man sich anschaut, wie er Wagners "Kapellmeistermusik" bis in technische Details in Beziehung setzt zur industriellen Produktionsweise, "messerscharfe Beweise" bestehen? Da werden Analogien "gesehen" und beschrieben, die garnicht beweisbar sind: entweder man findet sie erhellend oder eben nicht.

  • Zitat von Ecclitico: „Ihr überschätzt die Experten. Experten sind gut im Analysieren des Bestehenden. Sie verstehen und erklären, warum etwas "gut" ist. Aber das können sie erst dann, wenn es sich durchgesetzt hat, d.h. nachdem es bereits allgemein als "gut" betrachtet wird. Neue Kunst wird von den Experten immer abgelehnt. Das muss so sein, weil das Neue die Regeln bricht. “ auf unser Beispiel "Adorno und Sibelius" passt das ja nicht so wirklich: das sog. "Neue" (Schönberg und die neue Wiener S…

  • Zitat von Ecclitico: „Ihr überschätzt die Experten. Experten sind gut im Analysieren des Bestehenden. Sie verstehen und erklären, warum etwas "gut" ist. Aber das können sie erst dann, wenn es sich durchgesetzt hat, d.h. nachdem es bereits allgemein als "gut" betrachtet wird. Neue Kunst wird von den Experten immer abgelehnt. Das muss so sein, weil das Neue die Regeln bricht. “ auf unser Beispiel "Adorno und Sibelius" passt das ja nicht so wirklich: das sog. "Neue" (Schönberg und die neue Wiener S…

  • Zitat von Tichy1988: „Warum muss denn eigentlich immer Adorno selbst (oder andere Kritiker) widerlegt werden, wo dieser doch so gut wie keine Beispiele (ich wüsste eigentlich gar kein konkretes) zu seinen "Thesen" geliefert hat? “ Weil er halt schon Maßstäbe gesetzt hat, was die Inbezugsetzung innermusikalisch-technischer Dinge zu gesellschaftlichen Entwicklungen angeht. Und einfach auch sehr gut und geistreich schreiben konnte. An dem Brocken haben ja nicht nur Verteidiger von Sibelius und ande…

  • Zitat von Tichy1988: „Warum muss denn eigentlich immer Adorno selbst (oder andere Kritiker) widerlegt werden, wo dieser doch so gut wie keine Beispiele (ich wüsste eigentlich gar kein konkretes) zu seinen "Thesen" geliefert hat? “ Weil er halt schon Maßstäbe gesetzt hat, was die Inbezugsetzung innermusikalisch-technischer Dinge zu gesellschaftlichen Entwicklungen angeht. Und einfach auch sehr gut und geistreich schreiben konnte. An dem Brocken haben ja nicht nur Verteidiger von Sibelius und ande…

  • Zitat von zabki: „Die Maßstäbe für Qualität könnten sich sich ja auch dann als unzulänglich (ganz einfach: in der fortschreienden Musikentwicklung als obsolet) erweisen, wenn Bach nach wie vor als "gut" gilt. “ das könnten sie wohl. aber ich gehe jede Wette in, daß Adorno DAS nicht gemeint hat. Bei aller Wertschätzung (wer hat den überhaupt unter diesen threadtitel geschummelt? ist das eigentlich eine legitime Form der Abwertung eines Musikdenkers oder hat da wer die Eiche mit irgendwas anderem …

  • Zitat von zabki: „Die Maßstäbe für Qualität könnten sich sich ja auch dann als unzulänglich (ganz einfach: in der fortschreienden Musikentwicklung als obsolet) erweisen, wenn Bach nach wie vor als "gut" gilt. “ das könnten sie wohl. aber ich gehe jede Wette in, daß Adorno DAS nicht gemeint hat. Bei aller Wertschätzung (wer hat den überhaupt unter diesen threadtitel geschummelt? ist das eigentlich eine legitime Form der Abwertung eines Musikdenkers oder hat da wer die Eiche mit irgendwas anderem …

  • Zitat von zabki: „das verstehe ich nun völlig anders. Er erwägt die Möglichkeit, daß "die andern" recht haben, und seine Fachmaßstäbe sich als hinfällig erweisen. “ das mag als formallogische Spielerei hingehen. Nach Allem, was ich von Adorno gelesen habe, halte ich es in der Tat für ausgeschlossen, daß er es auch nur für denkbar hält, die angesprochenen Kriterien zu relativieren. ("denkbar" in dem Sinne, daß er das nicht für "Denken" hielte, was dazu führen könnte, allenfalls für "falsches", pe…

  • Zitat von zabki: „das verstehe ich nun völlig anders. Er erwägt die Möglichkeit, daß "die andern" recht haben, und seine Fachmaßstäbe sich als hinfällig erweisen. “ das mag als formallogische Spielerei hingehen. Nach Allem, was ich von Adorno gelesen habe, halte ich es in der Tat für ausgeschlossen, daß er es auch nur für denkbar hält, die angesprochenen Kriterien zu relativieren. ("denkbar" in dem Sinne, daß er das nicht für "Denken" hielte, was dazu führen könnte, allenfalls für "falsches", pe…

  • Zitat von zabki: „Aber er macht ein Zugeständnis: wenn Sibelius gut ist, dann sind die Maßstäbe der musikalischen Qualität als des Beziehungsreichtums, der Artikulation, der Einheit in der Mannigfaltigkeit, der Vielfalt im Einen hinfällig, die von Bach bis Schönberg perennieren. “ das ist doch kein Zugeständnis. sondern eine klare Ansage: wer Sibelius gut findet, hat keinen Schimmer davon, was Qualität in der abendländischen Musik überhaupt bedeutet.

  • Zitat von zabki: „Aber er macht ein Zugeständnis: wenn Sibelius gut ist, dann sind die Maßstäbe der musikalischen Qualität als des Beziehungsreichtums, der Artikulation, der Einheit in der Mannigfaltigkeit, der Vielfalt im Einen hinfällig, die von Bach bis Schönberg perennieren. “ das ist doch kein Zugeständnis. sondern eine klare Ansage: wer Sibelius gut findet, hat keinen Schimmer davon, was Qualität in der abendländischen Musik überhaupt bedeutet.

  • auch sehr schön: Herreweghe und das SWR-Symphonieorchester. gerade den letzten Satz sehr genossen. Vorher in meiner Phantasie dieses Finale immer mit dem der 3. durcheinandergebracht... fängt das (der 3.) nicht mit dem Motiv (die hinzunehmenden Lieder...) an, das in dem der 2. alles übernimmt? Zitat von Melione: „Die Einleitung des ersten Satzes (nach wie vor mein Lieblingsteil der Symphonie) gefällt mir allerdings mit großem Abstand am besten bei den Berliner Philharmonikern unter Rafael Kubelí…

  • Zitat von zabki: „ein Zitat zum Thema: Dass es eine Zeit gegeben haben soll, wo Künstler – und zumal Literaten – distinkte Programmatiken formulieren, durchsetzen und damit die Welt verändern wollten, wo ästhetische Forderungen erhoben, Verdikte ausgesprochen und dabei Geltung beansprucht wurde und es infolgedessen nicht bloß monadisch nebeneinanderherkonkurrierende Content-Provider, sondern Verbündete und Gegner gab – all das wirkt von heute aus gesehen so fern, so rätselhaft, dass es umso lohn…

  • Zitat von Kater Murr: „"Heterosexuell" wurde vor der entsprechenden Konzeptualisierung der Homosexualität genausowenig als "Identität" verstanden. “ in der Tat ist es eine neuere Entwicklung, sexuelle Orientierung offen als TEIL der persönlichen Identität zu begreifen. Zitat von Kater Murr: „Das kann ja jeder halten, wie er möchte und es ist auch verständlich, wie sich das in Falle der Homosexualität historisch aufgrund der Repressionen entwickelt hat, aber ich würde mich vehement dagegen wehren…

  • Zitat von Soprano: „dass unsere Liebe und unsere Partnerschaft auf einem Konzept beruhen “ was man (vielleicht etwas unglücklich) dabei "auf einem Konzept beruhend" nennen kann, ist ja "nur", wie man darüber denkt: dass sich so etwas wie "Schwulsein" in ein (positives!) Selbstbild integrieren lässt, und dass man sich damit schon in eine Art Tradition stellen kann, also kulturell nicht als komplett isoliert empfindet. Ob sich so etwas wirklich erst im 19.Jahrhundert entwickelt hat, oder ob es da …