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  • Zitat von Kater Murr: „Die Show wird ja nicht wiederholt. Die Renaissance der Barockoper im späten 20. Jhd. ist doch eher ein Indiz dafür, dass sie "unauthentisch", in einem neuen Kontext erfolgreich sein konnte, nachdem sie über 200 Jahre völlig obsolet schien. “ Ich habe ja nicht gesagt, dass Barockoper in gemäßigter Aufführung nicht erfolgreich sein könnte. Da sprechen die steigenden Zahlen von Aufführungen und Einspielungen klar dagegen. Das ist aber, wie Du richtig sagst, kein "authentische…

  • Zitat von putto: „Bienert war jetzt paarmal im Casino Baden bei Wien, vorher im Stift Altenburg und im Schloss Laxenburg. Die Aufmachung des Werbematerials finde ich auch etwas kitschig oder doof, die Aufführungen aber auf jeden Fall seriös, wobei mich vor allem auch die "barocke" Gestik recht berühren kann. Ich bin dann immer begeistert und glaube, dass das ja jedem gefallen müsste, was natürlich nicht der Fall ist. (Bienert war Tänzer und arbeitet jetzt als Intendant und Regisseur und Bühnenbi…

  • Ich persönlich würde so etwas gerne einmal ansehen, denn ich begrüße Vielfältigkeit der Ausdrucksmittel. Das Problem sehe ich eher in den normativen Rechtfertigungen für ästhetische Entscheidungen, wobei da die gesamte HIP-Praxis dazugehört. Ich schätze HIP sehr, aber es spricht nichts gegen eine Aufführung von einer Rameauoper mit modernen Instrumenten, wenn das Ergebnis überzeugend ist (für Ausführende wie für Zuhörer). Kunst ist eben keine Wissenschaft.

  • Zitat von putto: „Es ging darum, dass Du historische Aufführungspraxis lächerlich machen willst, und ich möchte ins Gedächtnis rufen, dass der Klassikliebhaber per se für die Mehrheit der Bevölkerung eine Witzfigur ist. Also lache ruhig weiter. “ Naja, für mich ist ehrlich gesagt die "Mehrheit der Bevölkerung" eine Witzfigur. Man sollte aber nicht immer nur gekränkt durch's Leben gehen. Eine ultrarestauratorische Aufführungspraxis hat halt etwas von einer Farce, die ziemlich nerdig rüberkommt. D…

  • ad putto: Es ist doch eigentlich wurscht, ob Max Mustermann gerne in die Oper geht oder nicht. Zumindest in Wien scheinen die, die gekommen sind, höchst interessiert zu sein. Ich hatte jedenfalls noch nie auffallende Störungen in der Oper oder im Konzert, die durch Konzentrationsmangel bei einer großen Zahl der Besucher entstanden wären. Einzelne Nervensägen kommen natürlich vor.

  • Es wäre nicht nur spießig und lächerlich sondern auch nicht passend. Das Publikum der damaligen zeit lärmte, quatschte und war alles andere als andächtig.

  • Ich nehme schon an, dass putto solche Darbietungen in Gehrock, Kniestrümpfen und Perücke besucht.

  • Irgendwie schaffen es die Engländer immer wieder, dass man sich allerortens (und ganz besonders in Deutschland) den Kopf über ihre nationalstölzlichen Ergüsse zerbricht, obwohl diese auch nicht bedeutender sind als jene der Franzosen, Spanier, Italiener, just name it.. Die Liste ist Schrott. Over and out.

  • Zitat von Symbol: „Zitat von putto: „Werktreue “ Dieser Begriff ist sowas wie der Tripper der Klassikforen - er ist vollkommen unnütz, aber man wird ihn leider nicht los. LG “ Aber er brennt manchen in den Fingern....

  • Genau das möchte ich eben gerne wissen. Grosso modo ist die italienische Gesellschaft unserer ja sehr ähnlich. Es muss sich also um ein Detail handeln.

  • Für eine fundierte Diskussion über den Feminismus - die ja ohnehin den Rahmen des Forums sprengen würde - fehlt mir leider die nötige Kompetenz. Deinen letzten Absatz möchte ich allerdings dahin kommentieren, dass ich diesen Unterschied nicht für "national bedingt" halte, sondern für einen Indikator, dass kleine Unterschiede in der gesellschaftlichen Kommunikation offensichtliche Auswirkungen haben können.

  • Hat es denn so eine Kultur gegeben? Ich denke, der Feminismus steht in der Tradition des Humanismus, eine Weltsicht, die relativ jung und zudem lokal beschränkt geblieben ist. Erstaunlich ist jedenfalls, dass es den gender bias in vielen Berufssparten nicht überall gleicher Ausprägung gibt. So gibt es etwa in Italien einen viel höheren Frauenanteil in der Mathematik als in D oder Ö. Die Gründe dafür würden mich interessieren.

  • Die erste von Kater Murrs Aussagen hier zielt leider am Problem vorbei. Es geht nicht um bewusste Entscheidungen, sondern um subtile, persönlichkeitsbeinflussende Botschaften, die das Selbstverständnis des Menschen in der Gesellschaft - meist wohl unterbewusst - formen.

  • Eben gewälzt

    Felix Meritis - - Literatur: Lesen

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    Zitat von b-major: „Da der an den Armeniern verübte Völkermord gerade erneut Schlagzeilen macht , habe ich mal wieder ' Die 40 Tage des Musa Dagh ' von Franz Werfel gelesen . Und war wieder erschüttert . Neben 'Die Kinder der Finsternis' von Niebelschütz war dies das Buch , das mich in späten Jugendjahren am tiefsten beeindruckte . Dieser Roman gehört für mich zu meinen 'Unveräußerlichen' . Abb. zeigt nicht meine alte Ausgabe . “ Ja, ein großartiges Meisterwerk - wie so vieles aus Werfels Feder.…

  • Ich habe meinen Kindern einiges von Lindgren vorgelesen. Ausgelassen habe ich nur diverse Passagen, in denen von "Negersklaven" die Rede war. Das Thema eignet sich nicht als spritzige Gute-Nachtlektüre. Bei Bullerbü ist mir übrigens nichts aufgefallen. Es handelt sich ja auch nicht wirklich um dörfliches Leben, sondern um eine kleine Kolonie in der Einöde. So richtigen Bezug zum Durchschnittsleben hat das Buch daher kaum.

  • Zitat von Kater Murr: „Zitat von andréjo: „Ach, ich kann mich über Bullerbü genaus freuen wie über Pippi. Dazu braucht es die richtige Stimmung, die richtige Großwetterlage. Und noch was weiß ich bei aller salonlinken Attitüde, die ich mir gerne zuschreibe: Wir retten die Welt nicht und wir waschen uns nicht rein, indem wir den Negerkönig entfernen. Eher spüre ich da ein Fünkchen Protofaschismus in Richtung Bücherverbrennung ... Als Kompromiss hätte ich übrigens den Michel aus Lönneberga anzubie…

  • Zitat von Symbol: „Zitat von Felix Meritis: „Wie dem auch sei, es geht darum einmal zu begreifen, warum diese alternativen Schreibweisen eingefordert werden. Ist das Anliegen tatsächlich "lächerlich" oder "kulturzerstörerisch", wie so oft behauptet wird, oder steckt da ein legitimes Anliegen dahinter? Ich denke zweites. “ Dem stimme ich zu. Nur ist halt damit die Frage nicht gelöst, wie man die deutsche Sprache geschlechtsneutraler und damit inklusiver machen kann. Einige aktuelle Ansätze: 1) Su…

  • Jeden Tag ein Streichquartett

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Wieland: „Anlässlich der Neuaufnahme der Streichquartette von Felix Draeseke auf cpo habe ich die schon 12 Jahre alte Ersteinspielung der ersten beiden Quartette durch das Hölderlin Quartett hervorgekramt. Bei der cpo Aufnahme handelt es sich also nicht - wie angekündigt - um eine erste GA, es sei denn man hat irgendwo das verschollene Quartett aus Studienzeiten wieder gefunden und mit eingespielt. Alle drei nummerierten Quartette stehen in Molltonarten und die ersten beiden würde ich …

  • Witz und witzig verhält sich häufig so wie Lust und lustig...

  • Zitat von Symbol: „Zitat von zabki: „Zitat: „Im Übrigen bezweifle ich, ob das Hören einer Radiosendung mit Tonbeispielen geeignet ist, um eine musikwissenschaftliche Arbeit zu beurteilen. In der Regel sollte man dafür die Arbeit gelesen und das zugrundeliegende Notenmaterial studiert haben. “ ich fand diese Radiosendung als hinreichend informativ. “ Es geht aber nicht darum, ob Du diese Radiosendung "hinreichend informativ" gefunden hast, sondern ob es überhaupt möglich ist, den Gehalt einer wis…

  • @ vorletzter Beitrag von andrejo: Meine Vorschläge waren natürlich nicht ganz ernst gemeint, sondern hatten auch ein polemisches Element, und zwar als Antwort auf die polemischen Spitzen in den vorhergehenden Beiträgen. Ich wollte aber keineswegs Dich oder jemand anderen hier als Person angreifen, sondern eher die weitverbreitete diesbezügliche Haltung: Problem verkannt, Problem gebannt. Wie vorzugehen ist, darüber bin ich mir auch nicht so recht im Klaren, aber für ridikül halte ich die Frage e…

  • Im Deutschen wird das grammatikalische Generikum eben semantisch nicht so aufgefasst, oder nur lückenhaft. Das ist halt eine psychologische Sache, die sich nicht so einfach wegwischen lässt. In anderen Sprachen, Ungarisch, Englisch etc.. stellt sich das Problem nicht bzw. fast nicht. Wie dem auch sei, es geht darum einmal zu begreifen, warum diese alternativen Schreibweisen eingefordert werden. Ist das Anliegen tatsächlich "lächerlich" oder "kulturzerstörerisch", wie so oft behauptet wird, oder …

  • Da es bei den Genderbestrebungen ja eigentlich darum geht, den Frauen die ihnen zustehende Sichtbarkeit in der Gesellschaft zu verleihen, böte sich an, immer dann, wenn Frauen in der Überzahl sind, auf die weibliche Form zurückzugreifen. So vermeidet man Sternchen, Binnen-Is und so manches andere. Also: Staatsbürgerinnen (52% der Bevölkerung sind weiblich), Studentinnen, Ärztinnen, Lehrerinnen, Musikerinnen etc.., aber dafür dann auch Jäger, Mörder, Bauingenieure, Physiker und Polizisten. So wär…

  • Witzigerweise wurde der Schlusssatz aus Tschaikowskis Pathétique noch nicht genannt. Siegfrieds Tod und Rheinfahrt liefere ich gleich dazu. Und etwas hypothetischer: die Chaconne aus Bachs d-Moll Partita. Das Werk hat für mich den Charakter eines Trauerstücks.

  • Da wird man in der Streichquartettliteratur sehr schnell fündig: Schubert, Beethoven, Mendelssohn, Smetana, Bartók, Schostakowitsch und viele, viele mehr. Smetanas und Tschaikowskis Klaviertrios wären auch zu nennen.

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Felix Meritis: „Die 5. in dieser Aufnahme ist für mich ein ziemlicher Knüller, auch die 4. mag ich, die 6. fand ich bei Rattle hingegen mau. “ Ich fand die Aufnahme auch nicht schlecht, aber sie ist in meinen Ohren längst nicht mehr so spektakulär wie bei ihrem Erscheinen. Die Vierte hat mir aus Birmingham ebenfalls sehr gut gefallen. Die Sechste kenne ich noch nicht mit Rattle (da gab es ja jüngst eine wichtige Doppelveröffentlichung mit den Berlinern), aber …

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von Mauerblümchen: „Noch ein gerasselter Mahler. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll Berliner Philharmoniker Simon Rattle Das zweite Stück aus Rattles Antrittskonzert als Chefdirigent der Berliner im September 2002, nach dem programmatischen "Asyla" von Thomas Adès. Was hat man seinerzeit doch von einer neuen Ära gesprochen ... wäre vielleicht auch mal reizend. die Fünfte mit Karajan, Abbado/Berlin und Rattle zu hören. Hat Rattle die Fünfte eigentlich nicht auch in Birmingham aufgenomme…

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Bin gespannt, was Du zu seiner 6. sagst, die für mich sehr wuchtig aber auch etwas auf Speed daherkommt.

  • Haydn: Klaviertrios Hob. XV

    Felix Meritis - - Kammermusik

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    Die 10h vergehen wie im Flug!

  • Haydn: Klaviertrios Hob. XV

    Felix Meritis - - Kammermusik

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    Die Gesamteinspielung der Beaux Arts gibt es für 30 Euro zu haben: Ich habe diese wunderbare Box seit vielleicht 15 Jahren und halte sie für einen meiner allerbesten Käufe überhaupt. Von meiner Seite also unbedingt eine Kaufempfehlung. Die Interpretationen sind klangschön und beherzt.

  • Ich glaube auch nicht, dass das f-Moll Trio unbekannt ist. Es gehört sicher zu den am häufigsten eingespielten Klaviertrios der Romantik. Die beiden frühen Trios op. 21 und 26 stehen da eher etwas im Schatten, obwohl es da auch zahlreiche hochkarätige Aufnahmen gibt.

  • Naja, so eine CD ist ja auch ein Ausweis der Kompetenz und des Könnens, der zur Eigenwerbung nützlich ist. In der Wissenschaft zahlt man inzwischen auch schon meistens, wenn man seine Daten publiziert. Am Anfang fanden das die meisten, ich inklusive, unmöglich, aber natürlich ist der Wert einer Spitzenpublikation für die eigene Karriere viel größer als die paar Penunzen für die Publikation.Das ist halt ein sehr spezieller Markt, der nicht viel abwirft...

  • Interessant, wobei die Aussage, dass in fünf Jahren keiner mehr CDs kaufen würde, wohl übertrieben ist. So schnell geht's dann auch wieder nicht.

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Alles Gute auch von meiner Seite! Klingt nach einem fürchterlichen Unfall!

  • Es wird wohl ohne genaue Quellen nicht möglich sein, die Motivation Dvoráks, op. 65 zu komponieren, festzustellen. Dvorák hat ja sehr viel ausprobiert in seiner Karriere und war in Wahrheit keiner der Richtungen, wie sie im dt. Musikleben vorgegeben wurden, wirklich verbunden. Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich und anderen beweisen wollte, dass er auch so "fundiert" komponieren konnte wie Brahms. Der Verleger Dvoráks war meines Wissens Simrock in Berlin, und dieser hatte ganz bewusst von …

  • Was das Smetanatrio und op. 65 gemeinsam haben, ist, dass sie im Anschluss und sozusagen in Antwort an den Tod von geliebten Mitmenschen entstanden sind, der der kleinenTochter im Falle Smetanas, der der Mutter im Falle Dvořáks. Die Tonart g-Moll war Dvořák nicht mehr "möglich", da sein op. 26 schon in dieser Tonart steht.

  • Ja, wirklich ein ganz tolles Werk und mein eigentlicher Einstieg in Dvoráks Musik! Als wirklich brahmsisch habe ich es nie empfunden (im Gegensatz zur 7. Symphonie), weil das Melodiöse zu weit im Vordergrund steht. Vielleicht wäre als Vorbild doch eher Smetanas op. 15 zu sehen? Dies ebenfalls ein ganz großes Klaviertrio. In weiterer Folge habe ich nur ein einziges Werk von Dvorák gefunden, das mich noch mehr begeistert, und zwar sein 2. Klavierquartett. Das ist für mich wirklich die absolute Spi…

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Agravain: „Hm. Die z.T. hymnischen Besprechungen kann ich nicht so recht nachvollziehen. In meinen Ohren: erstaunlich uninteressant. “ Stimme ich absolut zu. Dieser Elias ist eine herbe Enttäuschung.

  • Satie ist A, Strawinski ist B?

  • Zitat von bustopher: „Hallo Leute?! Ich habe den Eindruck, daß in diesem Thread irgendwie überwiegend Ideologisches breitgetreten wird, ohne tiefere Kenntnis der aktuellen Chorszene für Kinder und Jugendliche. Es GIBT da hervorragende Chöre, sowohl gemischt, als auch als reine Mädchen- oder als reine Knabenchöre. “ Das kann schon sein, aber auf Tonträgern sind eben sehr, sehr häufig die Windsbacher, Thomaner oder Dresdner zu hören. In der Wiener Staatsoper singen die Wiener Sängerknaben (obwohl …