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  • Zitat: „ Also sind Bachs "Italienisches Konzert", seine "Französischen Suiten" und der Contrapunctus im französischen Stil aus der "Kunst der Fuge" sowie Mozarts berühmter Marsch "alla turca" allesamt ein Zeichen für fehlenden Glauben an die eigene ästhetische Kraft dieser Komponisten und somit für ihren Niedergang. Na proste Malzeit! “ Erst einmal gehört die französische und die italienische Kunst zum abendländischen Kulturkreis, nur von diesem war ja in unserem Zusammenhang die Rede. Dein Verw…

  • Zitat: „ Das entscheidende Wort, das Du im Zusammenhang mit "Dekadenz" eingebracht hast, ist der Begriff des Schwülen. Vielleicht willst Du Dich dazu äußern? “ Ich denke, das Schwüle in der Musik ist durch die Wagnerische Tonsprache in die Welt gesetzt worden. Tristan und Parsifal würde ich als die beiden schwülen Opern Wagners begreifen. Ein Vorgriff auf diese Tonsprache findet sich bezeichnenderweise im Wesendonk-Lied "Im Treibhaus" (sic!). Ich denke diese Tonsprache ist hörbar in der nachfolg…

  • Zitat: „ Warum? “ Man glaubt nicht mehr an die eigene ästhetische Kraft. Wenn das kein Zeichen des Niedergangs ist, was dann?

  • Zitat: „ Ich möchte mich allerdings nicht so sehr am Terminus "dekadent" festbeißen; interessanter finde ich den Nachsatz des Themas: "Gibt es eine übergreifende Ästhetik des Fin de siècle?" - also so etwas wie ein Europa insgesamt erfassendes Lebensgefühl, das sich in typischen (musikalischen) Kunstwerken dieser Zeit finden läßt? “ Hallo Gurnemanz! Na ja, wir können uns ja noch nicht einmal über einige Beispiele (allerdings aus verschiedenen Ländern Europas) einigen. Deine Frage ist ja dann noc…

  • Hallo Thomas Deck! Danke für Deine Aufforderung zur Fairness! g025.gif

  • Zitat: „So, das wars jetzt aber endgültig von mir in diesem Thread. Großes Indianerehrenwort! “ Hallo Bernd! Überleg es Dir noch mal. Wann hat man denn schon einmal die Gelegenheit, für seine tiefsten ästhetischen Empfindungen einzustehen? g025.gif

  • Zitat: „Das macht nicht in geringstem Sinn und sabotiert die Eingangsfrage des Threads.“ Wir wollen nicht vergessen, dass die Eingangfrage des Strangs nachträglich gestellt worden ist. Am Anfang stand meine Behauptung, die Musik von Richard Strauss vor dem Ersten Weltkrieg weise Merkmale der Dekadenz auf. Und Du musst schon entschuldigen, dass ich meine ästhetischen Empfindungen so gut zu erklären versuche, wie ich es vermag. Wenn Dich das nicht befriedigt, kann ich Dir nicht weiterhelfen. Die S…

  • Zitat: „ Bevor es hier zu Mißverständnissen kommt: Viele Kunstwerke, die ich sofort mit dem Begriff der "Dekadenz" in Verbindung bringen würde, die aber andererseits noch diesseits der Abbruchkante liegen, liebe ich sehr! Das gilt nicht nur für Musik (beispielsweise von Debussy, Ravel oder Scriabin), sondern auch für Literatur wie die Romane von Jens Peter Jacobsen, die Lyrik des frühen George, die Bilder von Böcklin und Feuerbach etc. usf. - Probleme habe ich also nicht mit "dekadenten" Werken,…

  • Zitat: „Danach behauptest Du, diesen Begriff nur als Stil- bzw. Epochenbezeichnung, nicht pejorativ gemeint zu haben. “ Wo behaupte ich das? Ich habe nie behauptet, dass ich meine Dekadenzzuordnungen völlig wertneutral gemeint habe, ich hatte durchaus eine gewisse negative Wertung damit verbunden, wenn auch diese Wertung insofern relativiert wurde (ich war hier etwas weniger radikal als Bernd), als ich einen ästhetischen Genuss der "dekadenten" Werke nicht ausschließen wollte, einen solchen Genu…

  • Zitat: „Deinen Profil-Rang "Unfreiwilliges Echolot" möchte ich so umdeuten: "Jemand, der vollkommen unschuldig ist, und nicht das Geringste mit der Sache zu tun hat" ;+) “ Hallo Beat, kein Problem, die Umdeutung gefällt mir. g025.gif

  • Mein bescheidener Vorschlag: Misanthrop = Jemand, der mal Moderator in einem Internetforum war.

  • Hallo Ralf, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Fellner das WTK sehr schön gestaltet. Die Hörschnipsel bei jpc sind sehr vielversprechend. Ich habe mir neulich, die Beethoven-Cellosonaten mit dem Gespann Schiff/Fellner besorgt, und diese Version hat mich sehr begeistert. Fellner scheint die romantische Musik hingegen nicht so zu liegen. Ich habe eine Version von Schumanns "Kreisleriana" mit ihm gehört und die war richtig langweilig. Auf jeden Fall ist Fellner ein sehr guter Pianist, den man u…

  • Zitat: „ Der Versuch ist überflüssig und geht wortreich, aber komplett am Thema vorbei: In der Musik gibt es den Begriff der Dekadenz weder als Stil- noch als Epochenbegriff. Wer ihn verwendet, hat also entweder keine Ahnung oder will herabsetzen. Daran ändert auch Dein nachträglicher Eiertanz nichts. “ Ein bisschen mehr sollte man argumentativ schon bieten können. Das war ja richtiggehend schwach. Ich habe gesagt, ich wolle aufgrund von literarischen Bezügen die von Dir genannten Komponisten in…

  • Strauss, Richard: Oboenkonzert D-Dur

    malsehn - - Orchestermusik

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    Zitat: „Clements Oboenklang wirkt auf meine Ohren recht obertonreich, aber gleichzeitig auch sehr weich, warm und substanzvoll. Tonlich ist das ziemlich nahe an meiner Idealvorstellung, aber leider spielt Clement in agogischer und dynamischer Hinsicht sehr steif und geradeaus. Deshalb habe ich mit seiner Interpretation dann doch Probleme. “ Hallo Bernd! Um wieder vom dekadenzträchtigen Exkurs zum eigentlichen Thema dieses Strangs zurückzukommen: Ich habe mir heute noch einmal die Kempe-Aufnahme …

  • Zitat: „Die Zeit vor dem ersten Weltkrieg war musikalisch keineswegs von "Dekadenz" bestimmt, sondern im Gegenteil eine Zeit des spannenden Aufbruchs: Die "russischen" Ballette von Strawinsky, Bartoks "Herzog Blaubart", die drei Orchesterstücke op. 6 von Alban Berg, das zweite Streichquartett, die Gurre-Lieder und der "Pierrot Lunaire" von Arnold Schönberg, die Préludes von Claude Debussy, Ravels "Daphnis et Chloé" usw..: alles Meisterwerke aus den Jahren vor dem ersten Weltkrieg und von teilwei…

  • Strauss, Richard: Oboenkonzert D-Dur

    malsehn - - Orchestermusik

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    Hallo arundo donax und andere Richard-Strauss-Liebhaber! Ich bin auch ein Liebhaber des Spätwerkes von Richard Strauss, das ich als einen einzigartigen Ausdruck einer zweiten Naivität eines großen Künstlers betrachte. Während andere Spätromantiker, die vor dem Ersten Weltkrieg ihre künstlerische Reife erlangt hatten, im hohen Alter verstummten, man denke hier etwa an Sibelius, bekam Richard Strauss, dessen Werk zwischen den Weltkriegen deutliche Zeichen einer nachlassenden künstlerischen Kraft t…

  • Hallo liebe Musikfreunde! Obwohl ich kein großer Experte der Barockmusik bin, zählt das WTK zu den mir liebsten Werken der Musik überhaupt. Leider hatte ich keinen sehr glücklichen Start mit diesem Werk, da ich mir zuerst die Aufnahme der Version von Swatioslav Richter besorgt hatte. Richter hat für meinen Geschmack einen zu romantischen Anschlag für dieses Werk. Einzelne Stücke gelingen Richter schon sehr gut, aber insgesamt fehlte mir der Fluss. So fiel es mir immer schwer, mehr als eine halbe…

  • Bemerkungen zur Gegenwelt

    malsehn - - Literatur: Lesen

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    Zitat: „Ich mag z.B. die "Junge Freiheit", "Criticón" oder die ganzen Ergüsse aus dem Grabert-Verlag nicht, wo Alt- und Jungnazis über tatsächliche oder vermeintliche Verbrechen an Deutschen jammern, dabei deutsche Schuld verkleinern wollen und die Niederlage des Hitlerreiches bedauern. Ganz so "mutig" bis Du hier nicht. Allerdings ist Dein Revisionismus durchaus "augenzwinkernd", da Du nicht hinreichend konkret wirst, weil Du Dich sonst - Deine Wortwahl - "um Kopf und Kragen" reden würdest, was…

  • Bemerkungen zur Gegenwelt

    malsehn - - Literatur: Lesen

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    Zitat: „aber libertär-konservatives Gedankengut, wie es hier präsentiert wird, ist immer noch meilenweit von dem augenzwinkernden Revisionismus unseres Tullius Destructivus aka malsehn entfernt. “ Hallo GiselherHH! Ich musste erst die Suchmaschine betätigen, um zu erfahren, wer Tullius Destructivus war. Zu meiner Überrschung stellte ich fest, dass es sich hier um eine Asterix-Figur handelt. Asterix fand ich freilich auch schon immer blöd und vollkommen unlustig. Erst letztens habe ich übrigens e…

  • Bemerkungen zur Gegenwelt

    malsehn - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Da ich hier mehrfach (auch in nicht sehr schmeichelhafter Weise) angesprochen worden bin, möchte ich hier kurz meine Position zu weltanschaulichen Beiträgen in diesem Forum darstellen. Ich bin grundsätzlich schon dafür, dass der Schwerpunkt hier bei klassischer Musik liegt, weshalb es mir auch nicht in den Sinn käme, weltanschauliche Aphorismen ohne einen Bezug zur Musik hier zu veröffentlichen. Infolgedessen habe ich alle deratigen Stränge bisher vollkommen ignoriert, das gilt übrigens genauso …

  • Bemerkungen zur Gegenwelt

    malsehn - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Zitat: „Wer auf seine Beiträge keine unmittelbare Erwiderung wünscht, soll diese in seinem privaten Blog kundtun und nicht in einem öffentlichen DISKUSSIONS-Forum dienlich sein? Freiheit ist kein Wunschkonzert. “ Ganz meine Meinung. Umso befremdlicher finde ich dann Deine Aufforderung an andere, meine Meinungen zum Regietheater zu ignorierensad.png.

  • Weber, Carl Maria von: Fagottkonzert

    malsehn - - Orchestermusik

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    Hallo liebe Musikliebhaber! Ich habe dieses Konzert zwar schon lange nicht mehr gehört, meine mich aber zu erinnern, dass es sich hier um Gute-Laune-Musik handelt, die Schuberts Diktum, wonach alle Musik traurig sei, widerlegt. Ein schönes und irgendwie auch spritziges Konzert, finde ich. Ich kenne die oben genannte Aufnahme mit Milan Turkovic als Solisten und den Bamberger Symphonikern unter Hanns-Martin Schneidt. g025.gif

  • Eure absolute Lieblingsoper

    malsehn - - Oper

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    Die Oper ist die mir am fernsten stehende Musikgattung, obwohl ich viele Opern sehr mag. Pfitzners "Palestrina" dürfte die erste Oper gewesen sein, die ich wirklich faszinierend fand, und sie ist mir noch immer die liebste, obwohl ich sie höchstens einmal im Jahr höre. Hier finde ich das Libretto ausnahmsweise anregend, und die Musik nimmt mich trotz mancher Sprödheit immer wieder gefangen. g025.gif

  • Kann jeder singen lernen?

    malsehn - - Forum für Sänger

    Beitrag

    Hallo Mina, irgendwie sehe ich aber einen Widerspruch zwischen Deiner Aussage, jeder könne singen lernen, und deiner Signaturwink.png. g025.gif

  • Klassik auf MP3-Player

    malsehn - - HiFi und Technik

    Beitrag

    Hallo! Ich habe mal eine Frage: Ich würde meine CDs gerne derart archivieren, dass die ganze CD in einer einzigen lossless-Datei gespreichert ist. Und ich möchte diese Datei über eine cue-Datei abspielen können. Mit EAC ist es kein Problem, die CD im wav-Format zu rippen und gleichzeitig eine brauchbare cue-Datei zu erstellen. Diese cue-Datei ist aber nicht lesbar, nachdem ich mit dem MusicConverter die wav-Datei in ein lossless-Format (ape oder flac) übertragen habe. Drei Lösungsmöglichkeiten m…

  • The dark horse

    malsehn - - Orchestermusik

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    Ich kenne eine Menge Aufnahmen dieser Sinfonie. Meine absolute Lieblingseinspielung ist die frühe digitale Aufnahme (1981 oder so) von Haitink mit dem Concertgebouw Amsterdam. Das ist wohlgemerkt nicht die Aufnahme, die in seiner Gesamteinspielung enthalten ist (diese kenne ich überhaupt nicht). Leider ist diese Einspielung seit Jahren nicht mehr im Handel erhältlich, was meinem ästhetischen Urteil eine bequeme Unüberprüfbarkeit gibtwink.png. Trotzdem möchte ich hier die Werbetrommel schlagen: H…

  • Neue Musik - Bewertungskriterien

    malsehn - - Musik: Erfahren

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    Der Levin scheint ein viel zu postives Bild von den Kritikern zu habenbiggrin.png.

  • Hallo Beryllo, Schwarzkopf scheint mir nicht die ideale Interpretin dieser Lieder zu sein. Ich kenne hier sowohl eine der beiden Aufnahmen mit Szell (es gibt noch eine Live-Aufnahme aus Amsterdam) alsauch die Aufnahme mit Karajan. Unter Szell im Studio ist sie etwas zu alt, ihr schönes Timbre, das ich eigentlich sehr mag, hat schon etwas gelitten. Bei Karajan finde ich ihre Stimme nicht durchschlagskräftig genug, Schwarzkopf klingt ziemlich angestrengt. Vielleicht ist dies auch ein aufnahmetechn…