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  • Zitat von arundo donax: „Die Frage finde ich nicht so blöd, denn in der Form, in der ich das Konzept "Musikschule" mittlerweile erlebe, macht es sich selber weitgehend überflüssig... “ Theoretisch gibt es auch einen Bedarf für "Musikschulen". Das wäre das Gegenstück zum Reisebüro: Man bietet diverse Gesamtpakete an. Solange aber nur 2 Individuen (Schüler+Lehrer) zusammenkommen sollen, braucht es keine Musikschule. Mich wundert wirklich, dass es im Internet keine Plattform gibt, auf der (Musik-)S…

  • Blöde Frage: Warum muss das über "Musikschulen" laufen??? Ist an dieser Branche die Erfindung des Internets komplett vorbeigegangen? Brauch ich ein Restaurant: Google, Tripadvisor, Michelin, etc. Brauch ich eine Unterkunft: Google, Airbnb, Booking, etc. Brauch ich einen Friseur: Google Brauch ich einen Arzt: Google Brauch ich einen Handwerker: Google Brauch ich ein Navi: Google, Amazon, etc. Da findet man die Adressen samt User-Bewertungen. Warum klappt das bei Oboenlehrern nicht??? Thomas

  • Zitat von Mauerblümchen: „Letztlich hat Ecclitico das Thema aufgebracht: Zitat von Ecclitico: „Übrigens dürfen in einem jüdischen Chor auch nur Juden singen. Und in einem muslimischen nur Moslems. Wenn dir das nicht passt, musst du solche Chöre komplett verbieten. “ Insofern verstehe ich diese Einlassung nicht: Zitat von Ecclitico: „Merkst du eigentlich noch was??? “ Gruß MB “ Mein Gott Maui, diese Manipulation ist so billig, da rege ich mich nicht mal drüber auf. Man könnte vielleicht mal einen…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Ecclitico: „Übrigens dürfen in einem jüdischen Chor auch nur Juden singen. Und in einem muslimischen nur Moslems. Wenn dir das nicht passt, musst du solche Chöre komplett verbieten. “ Hmmm ... die Kirchenchöre, die ich kenne, die hatten keine Satzung (oder so etwas Ähnliches), in denen das so niedergeschrieben wäre. Das regelt sich von alleine - welcher (praktizierender) Jude oder Moslem soll bspw. "Christ ist erstanden" öffentlich mitsingen? “ Merkst du eigen…

  • Zitat von Felix Meritis: „Nö. Wenn ich einen Chor gründe und einen Ariernachweis verlange oder keine Dunkelhäutigen toleriere, dann verstößt das gegen das Gesetz. Bei Geschlechterfragen bewegen wir uns in einem ähnlichen aber nicht deckungsgleichen Bereich.“ "Ähnlich aber nicht deckungsgleich." Was für ein Geschwurbel. Immerhin fällt dir das selbst auf. Zitat: „ Wenn aber tatsächlich kein Unterschied zwischen Knaben- und Mädchenstimmen besteht, wird die Sache für mich höchst fragwürdig. Öffentli…

  • Zitat von Ulrica: „Stimmliche jedenfalls nicht. Ich habe nie verstanden oder auch nur hören können, was für ein Unterschied zwischen Buben- und Mädchenstimmen im Alter vor dem Stimmbruch sein soll. “ Das ist völlig uninteressant bei dem Thema. Kannst du den Unterschied feststellen zwischen einem Sangiovese (Traubensorte) aus dem Chianti-Gebiet und einem Sangiovese aus dem Gebiet Abruzzen? Ebenfalls irrelevant. Und zwar egal, ob du Expertin bist oder nicht. In einen Chianti dürfen nur Trauben aus…

  • Zitat von Sadko: „ Allerdings sehe ich nicht, wo ich diesen Denkfehler begangen hätte, denn unsere Meinungen hinsichtlich der prinzipiellen Deutungsmöglichkeit eines Gedichts bzw. überhaupt eines Kunstwerkes unterscheiden sich doch nicht, bzw. nur in einem Punkt: Ich denke nicht, dass jede mögliche und gut argumentierbare Interpretation vom Künstler intendiert sein muss. Möglicherweise gibt es eine zusätzlich vorhandene Ebene, derer sich der Künstler nicht bewusst war. Aber möglicherweise hast D…

  • Zitat von Maurice: „Zitat von Ecclitico: „Was ist davon zu halten? Soweit ich das überblicke, hat Maurice dieses Album nicht erwähnt. Ist es eine gute Ergänzung zu den beiden bereits bestellten, oder sollte meine Nummer 3 etwas anderes sein? “ Es ist eine schlechte Wahl, weil die Titel mit den Angaben auf dem Cover NICHT überein stimmen. Suchst Du denn was aus der Zeit 1940-1942? Das wäre dann in etwa jene Zeit, die auch die von Dir ausgesuchte CD-Box Aufnahmen hätte. “ Ok, jetzt habe ich noch m…

  • Zitat von Sadko: „Da es noch zahlreiche andere - weit harmlosere - Interpretationen gibt “ Du machst hier einen grundsätzlichen Denkfehler. Künstler sind nicht blöd, und schon gar solche wie Goethe. Wenn sie also etwas Konkretes sagen wollen, dann tun sie das auch. Anders ausgedrückt: Ein guter Künstler ist u.a. dadurch gekennzeichnet, dass es ihm gelingt, dass auszudrücken, was er ausdrücken will. Ein Künstler, der A sagt, aber die Leute verstehen B, obwohl sie doch A verstehen sollen, ist ein …

  • Jazz macht nur ca. 10% meines Repertoires aus, daher kann ich nur selektiv die eine oder andere CD kaufen. Also John Coltrane, Miles Davis, Herbie Hancock, Charlie Haden, etc. Jetzt bin ich gerade dabei, die Lücke "Duke Ellington" zu schließen. Kapazitätsmäßig kann es leider nur auf 2-3 Alben hinauslaufen. Also Mut zur Lücke und kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die ersten beiden Käufe sind: Ellington at Newport (1956) Piano in the Background (1960) Nun gibt es die Liste The 100 Jazz Albums Tha…

  • Ihr überschätzt die Experten. Experten sind gut im Analysieren des Bestehenden. Sie verstehen und erklären, warum etwas "gut" ist. Aber das können sie erst dann, wenn es sich durchgesetzt hat, d.h. nachdem es bereits allgemein als "gut" betrachtet wird. Neue Kunst wird von den Experten immer abgelehnt. Das muss so sein, weil das Neue die Regeln bricht. Die (späteren) Impressionisten lehnten die Kunstakademien ab, obwohl dort lauter Experten unterrichteten. Konnten die Impressionisten gut malen? …

  • Ihr überschätzt die Experten. Experten sind gut im Analysieren des Bestehenden. Sie verstehen und erklären, warum etwas "gut" ist. Aber das können sie erst dann, wenn es sich durchgesetzt hat, d.h. nachdem es bereits allgemein als "gut" betrachtet wird. Neue Kunst wird von den Experten immer abgelehnt. Das muss so sein, weil das Neue die Regeln bricht. Die (späteren) Impressionisten lehnten die Kunstakademien ab, obwohl dort lauter Experten unterrichteten. Konnten die Impressionisten gut malen? …

  • Bei der Gelegenheit: Ist das hier Kunst? Seifenkunst (Hoffentlich funktioniert der Link.) Ich als Autor sage: Das ist Kunst. Auch wenn ich es damit nicht zur Documenta schaffe... Thomas

  • Zitat: "Ein Auto kann nicht zum Stuhl werden, aber ein Urinal kann zur Kunst werden, wenn ein Künstler es dazu erklärt." Natürlich kann das Auto zum Stuhl werden. Man entfernt Räder und Türen und erklärt, das Objekt erfüllt eher den Zweck des Stuhls als den des Autos. Aber jetzt lasse ich mich schon wieder auf deine Diskussion ein. Das bringt nichts. Das jeweilige Objekt muss auf seine Kriterien hin überprüft werden, egal ob die Prüfung leicht oder schwer ist. Die Aussage des Autors zählt nicht.…

  • Zitat: "In welchem Gesetz steht, dass eine Kunst-Definition das Wort "Schöpfungshöhe" beinhalten muss? Oder hast Du das Gesetz selbst erlassen? Wer hat Dich dazu autorisiert?" Es geht hier einfach um Begrifflichkeiten. Wenn du einen Stuhl baust und das "Auto" nennst, ist das eben falsch. Entsprechend gehört zur Kunst das Kreative, ohne das ist es nun mal keine Kunst. Dabei kommt es nicht darauf an, was der Künstler behauptet, sondern darauf, was er tut. Marcel Duchamp war kreativ. Irgendein Nach…

  • Im übrigen führen wir hier die falsche Diskussion. Es ist nämlich so, dass bei einer wissenschaftlich korrekten Definition extrem viele Werke das Merkmal "Kunst" bekommen würden. Weil eben auch eine geringe Schöpfungshöhe ausreicht. Insofern sind Sandras und Beuys' Definitionen ("jeder ist ein Künstler") gar nicht so weit weg von der Realität. Wir dürfen uns also nicht fragen: Ist das Kunst? Das ist es so gut wie immer. Egal ob Bohlen oder Beethoven, egal ob Regietheather oder traditionelle Insz…

  • Selbstverständlich kann man Kunst wissenschaftlich definieren. Es macht halt keiner, weil der Aufwand viel zu groß ist. Die Definition von Sandra ist jedenfalls falsch. Sie ist deswegen falsch, weil das Wort Schöpfungshöhe (oder vergleichbares) nicht darin vorkommt. Kunst muss zu einem gewissen Grad neu sein, und sie muss eine gewisse Schöpfungshöhe haben. Außerdem muss sie eine Art Intention haben, bzw. einen Rezipienten, wobei letzterer auch imaginär sein kann. Dieser Beitrag ist z.B. keine Ku…

  • Zitat von Soprano: „Bin mal gespannt auf die Resonanz. “ Du wird der übliche Unsinn herauskommen. Man findet genau das, was man finden will. Eben waren bei Wagner die meisten Figuren antisemitisch angelegt. Jetzt sind sie halt schwul. Alberich, Mime, Parsifal und Fafner sind eh klar. Beckmesser auch. Klingsor natürlich. Und so weiter. Thomas

  • Zitat von Caesar73: „Der Gedankengang Woyzecks ist durchaus logisch, das finde ich auch Die Szene, aus der dieser Dialog stammt, ist eine der stärksten des Stückes. “ Das mag ja alles sein. Die Frage von Sadko ist aber immer noch nicht beantwortet. Warum verhält sich Wozzeck so? Warum verhalten sich die anderen so? Warum sind das allesamt (inkl. Wozzeck) solche Idioten? Wozzecks Text ("Wir arme Leut!") ist nichts anderes als eine dumme Antwort auf eine dumme Frage. Er entlarvt die Pseudomoral de…

  • Zitat von Quasimodo: „Zitat von Sadko: „Also wir erfahren nicht, wieso sich Wozzeck so verhält “ Du kennst das Hauptmotiv des Stückes? youtube.com/watch?v=dqS4JWgQ3FU&feature=youtu.be&t=16 “ Die Armut. Aber muss man sich deshalb wie ein Schuft verhalten? Es soll auch anständige arme Leute geben... Oder soll das gar die Botschaft des Stückes sein: Arme Leute sind notorisch böse??? Thomas

  • Zitat von bustopher: „Zitat von Ecclitico: „Und die Komödien waren zeitgenössisch, man musste da nicht jedes Wort verstehen, um dem Inhalt folgen zu können. “ Erster Teilsatz: In dieser Einschränkung? Seit wann das? Zweiter Teilsatz: echt? Wäre nicht gerade da das Verständnis elementar? Die hehren Stoffe der großen Oper hätte man ja zumindest zum Teil als bekannt voraussetzen können - aber die des komischen Genres? Wo es doch gerade da u.U. auf Sprachwitz ankommt? (mein diesbezügliches Musterbei…

  • Zitat von Felix Meritis: „Haydns Pariser Symphonien oder die SQ op. 33 kein Höhepunkt? Mozarts KV 491 oder die Haydn gewidmeten Quartette kein Höhepunkt? Tristan kein Höhepunkt? Rigoletto kein Höhepunkt? “ Habe ich das behauptet???

  • Zitat von Felix Meritis: „Zitat von Ecclitico: „Während es bei der U-Musik fast normal ist, dass das Alterswerk eine Art Höhepunkt darstellt. Zumindest bei den ganz Großen (Haydn, Mozart, Beethoven, Verdi, Wagner, etc.) “ Außer bei Beethoven kann man das mMn bei all den Genannten bezweifeln. “ Die letzten Sinfonien von Haydn und Mozart kein Höhepunkt? Otello, Falstaff kein Höhepunkt? Parsifal kein Höhepunkt? Ok, du willst provozieren. Kein Problem, es ist ja fast Mitternacht... Thomas

  • Zitat von zabki: „Zitat von Symbol: „Zählt in diesem Thread eigentlich Michael Jackson? “ zähl ihn ruhig! “ Über das Threadthema bei U-Musikern habe ich mir schon öfter Gedanken gemacht. Ergebnis: Es gibt so gut wie keinen U-Musiker, der seinen Höhepunkt jenseits der 50 erreicht hat. Und es gibt kaum einen U-Musiker, der jenseits der 60 noch ein Werk herausgebracht hat, das mit jenen seiner Spitzenzeit mithalten kann. Teilweise Ausnahmen: Udo Lindenberg Édith Piaf Bob Dylan Sicher noch ein paar …

  • Zitat von Sadko: „Ich denke, man sollte möglichst unbedarft an ein persönlich neues Stück herangehen. So kann man sich möglichst vorurteilsfrei an ein Stück herantasten, und ich denke übrigens auch, dass das durchaus auch im Sinne des Komponisten/Librettisten ist. Das schließt natürlich die Möglichkeit ein, dass man ein Stück mehrmals sehen kann und nicht nur ein einzigesmal. Wenn Du vorschlägst, man sollte zuerst das Libretto lesen, nicht aber den Opernführer, würde ich gerne fragen: Wieso ausg…

  • Zitat von Sadko: „Ja, glaub ich sofort. Aber: Alcina = sehr wirre Handlung (so eine typische böse Hexe (Kirke?) und die armen Männer) und Orlando = liebeskranker Held wird geheilt und kann wieder in den Krieg ziehen. Oder? Also so hab ich diese Stücke bisher wahrgenommen. “ Es steckt natürlich sehr viel mehr drin als das von dir Zitierte. Das Problem ist, es steckt sogar mehr drin, als man in einer einzelnen Inszenierung auf die Bühne bringen kann. Insofern hat der Regisseur das gleiche Problem …

  • Zitat von Ecclitico: „Da ich "La verbena de la Paloma" schon gesehen habe, werde ich mir Anfang April "El barberillo de Lavapiés" reinziehen. Voraussichtlich zwischen dem 3. und dem 8. April. 45 Euro hin und zurück ab Köln. “ Gesagt, getan. Es hat sich voll gelohnt. Das Theater ist sehr schön und in technisch gutem Zustand. Das Bühnenbild war zwar ziemlich einfach, aber Sänger, Chor, Tänzer und Orchester sehr gut. Der Clou: Übertitel auf Spanisch und Englisch. Also durchaus auch touristengerecht…

  • Zitat von Wolfram: „Zitat von putto: „Was interessiert es jemanden, der das Konzept "Regietheater" für verfehlt hält, “ Was ist denn das Konzept des RT? “ Es gibt kein "Konzept Regietheater". Selbst wenn man manche Inszenierungen als "Regietheater" bezeichnen kann: Das ist dennoch kein "Konzept". Es gibt auch kein Konzept des Barock, der Gotik oder der Renaissance. Wenn die Künstler arbeiten, verfolgen sie nicht - jedenfalls nicht bewusst - irgendwelche Konzepte, Strömungen oder Kunstrichtungen.…

  • Zitat von zabki: „ich würde z.B. die Frage stellen, was gewinnt man eigentlich durch Nichtbefolgung (wobei von vornherein eingeräumt wäre, daß Librettoanweisungen einen erheblich größeren Spielraum lassen als Notentexte. “ Man merkt, du bist kein Regisseur. Die Frage stellt nun wirklich niemand. Oder nimm einen Koch. Neben ihm liegt das Rezept. Dieses "befolgt" er mehr oder weniger genau. Wie genau er es befolgt, hängt einfach davon ab, welches Ergebnis er erzielen will. Er fragt also nicht: "Wa…

  • PS: Ich versuche ja, alle Leute zu verstehen. Auch Putto. Ihm geht es wohl um Ästhetik. Klar, das ist ein Thema, "Werktreue" hin oder her. Da wurden schon zig Bücher geschrieben. Die genannten Regisseure (Haydn, Mozart, Wagner, etc.) machten sich natürlich Gedanken zur Ästhetik. Und kamen eben zu einer bestimmten, spezifischen Lösung. Das hat nicht immer allen gefallen. Das ist heute immer noch so. So mancher Regisseur überschätzt sich. Damit muss man leben. Man muss halt mit dem real existieren…

  • Liebe Leute, könntet ihr einmal kapieren, dass (1) die Librettoanweisungen überhaupt keine Kategorie darstellen, die es zu befolgen gibt, und (2) "Werktreue" ebenfalls keine relevante Kategorie ist. Nicht mal die Komponisten selbst orientieren sich an diesen Kategorien. Haydn hat als Regisseur über 100 Opern inszeniert. Er kümmerte sich weder um die Librettoanweisungen noch um eine "Werktreue". Einziges Kriterium für ihn (und für alle anderen Regisseure) ist: Wie bringe ich das Stück adäquat auf…

  • Zitat von Sadko: „Ich bin kein Fußballfan, aber zwischen Opernfans und Fußballfans gibt es eine recht große Schnittmenge und zahlreiche Ähnlichkeiten... “ Scheint so... Aber nix gegen Fußball. Und du hast durchaus Recht, dass ein Feedback seitens des Publikums sinnvoll sein kann. Aber es muss halt ein Mehrwert daraus entstehen. Ich würde mich gerne in der Pause oder nach der Aufführung mit Leuten austauschen. Erst dann kann man zu einem differenzierten Urteil kommen. Ich versuche es zwar gelegen…

  • Zitat von Sadko: „Sorry, aber Dein gesamter Beitrag (vor allem das Zitat) kann ja nur ein Scherz sein. Nur weil Du nicht nach 30 Sekunden beurteilen kannst, ob eine Leistung gut oder vollkommen inakzeptabel war, heißt das nicht, dass ich das nicht kann. Und eine "männliche" Sache ist das Buhen generell gar nicht, ich kenne genug Frauen, die das öfter als ich machen. Und zu "es gehört sofort abgeschafft": Ich nehme an, Dir ist klar, dass Du hiermit forderst, die freie Meinungsäußerung zu unterdrü…

  • Ich halte Buhen generell für unzulässig. Es ist asozial. Richtig: asozial. Weil "asozial" letztendlich bedeutet, dass das entsprechende Verhalten nicht unseren üblichen sozialen Normen entspricht. Oder wurdet ihr, als Nichtkünstler, jemals im Leben in aller Öffentlichkeit ausgebuht? Mir ist das als Ingenieur noch nie passiert, auch wenn nicht immer alles perfekt ist, was ich abliefere. Auch Putzfrauen oder Friseure müssen sich nicht dermaßen runterputzen lassen. Soweit zum Thema "asozial". Aber …

  • Zitat von Sandra: „Zitat von Ecclitico: „Was ich bei solchen Artikeln nie verstehe: Warum beklagt er sich, dass er "nur" 2000 Euro brutto verdient? Erstens kann man damit gut leben, zweitens wusste er das vorher. Von Friseusen hörte man derartiges Gejammer nicht. Und die müssen ihr Gehalt selbst erwirtschaften. Der Sänger lebt hauptsächlich von Subventionen. Ein Staat kann nun mal nicht beliebig viele Subventionen verteilen. “ Ich bin Lehrerin: Werde ich also auch vom Staat "subventioniert"? Mei…

  • Zitat von Cherubino: „zeit.de/campus/2019-02/opernsa…er-gehalt-einkommen-beruf Ich wollte den Link erst in die allgemeine "Presseschau" packen, aber hier ist er vielleicht noch besser aufgehoben: In der entsprechenden Zeit online-Serie das Gehaltsprotokoll eines Opernsängers - sehr interessant! “ Was ich bei solchen Artikeln nie verstehe: Warum beklagt er sich, dass er "nur" 2000 Euro brutto verdient? Erstens kann man damit gut leben, zweitens wusste er das vorher. Von Friseusen hörte man derart…

  • Zitat von Felix Meritis: „Es könnte sein, dass die Rumänen Ligeti so aussprechen, aber im Ungarischen wird eindeutig die erste Silbe betont. “ Stimmt! Aber da wir nicht ungarisch, sondern deutsch reden, betonen wir eben auf der vorletzten Silbe. Der Rest der Welt verhält sich übrigens analog. Da hätte man ja viel zu tun, wenn man die Grammatik von mehr als 200 Fremdsprachen lernen müsste. Und selbst wenn: Lìgeti klingt in deutschen Ohren einfach hässlich. Das hat der Mann nun wirklich nicht verd…

  • Ich habe es mit dem CD-Kauf nie übertrieben. Aus Prinzip sammle ich nicht. Eine Aufnahme pro Stück reicht. Bei der U-Musik: Erst mal nur ein Album eines Künstlers. Hintergrund: Ich kaufe Kassetten, LPs und CDs, bzw. ich nahm auf (vom Radio), bzw. ich lade runter (vom Internet) seit 1978. Und: Ich höre das alles auch heute noch. Ohne Ausnahme. Heute hörte ich Pablo Milanés (vor 2 Wochen runtergeladen) und Haydn op. 20 Nr. 5 (1997 gekauft). Morgen gibt's Vivaldi (ebenfalls aus den 90ern) und Peter…

  • Zitat von zabki: „Zitat von Ecclitico: „Die szenischen Anweisungen beziehen sich auf eine Handlung, die als solche in der heutigen Zeit kaum jemanden interessieren würde. Dass man diese Werke auch heute noch aufführt, liegt am wenigsten an der Handlung. Sondern an deren tiefer liegenden Bedeutungsebenen, an der Verbindung zur Musik und natürlich an der Musik selbst. Der o.g. Mehrwert liegt also darin, dass diese Bedeutungsebenen thematisiert werden. Dass der Zuschauer etwas Neues erfährt. “ eine…

  • Zitat von Wolfram: „Zitat von Ecclitico: „Durch "Missachtung" des Notentextes scheint das nicht zu gelingen. “ Das hat man nun aber über die Jahrhunderte immer wieder gemacht, v.a. durch Kürzungen. Und es scheint ja geklappt zu haben. Die Werke haben überlebt. “ Du kannst aber Kürzungen bei der Musik nicht mit dem vergleichen, was bei der Handlung geändert wird. Kürzungen bei der Musik ändern am musikalischen Gesamtbild so gut wie nichts. Sie passen lediglich das Bühnengeschehen an unsere heutig…