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  • Irrelohe

    Alviano - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Guercoeur: „Wirst Du, lieber Alviano oder Zwielicht uns / mir zumindest eine kleine Notiz über Deine / Eure Eindrücke der Aufführung mitteilen?“ Ich will nix versprechen, was ich dann doch nicht halte. Aber auf die Aufführung hinweisen wollte ich dann doch.

  • Pfalztheater Kaiserslautern

    Alviano - - Musik: Erfahren

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    Heute Abend, "Irrelohe" von Franz Schreker.

  • Fidelio

    Alviano - - Sänger

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    Zitat von Waldi: „Laut den Erinnerungen von Rudolf Schock ("Ach, ich hab in meinem Herzen...") hat er 1953 in seinem dritten Furtwängler-"Fidelio" sowohl den Florestan wie den 1.Gefangenen gesungen.“ Lieber Waldi, einen kompletten Florestan hat Schock, glaube ich, nicht eingespielt - er war in einigen Aufnahmen immer der Jaquino, auch in der Studioproduktion unter Furtwängler aus dem Jahr 1953, in der eben auch den ersten Gefangenen übernommen hat. Die Florestan-Arie aus dem 2. Akt, die gibt es …

  • Sammlungen

    Alviano - - Sänger

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    Wenn man schon eine recht umfangreiche Sammlung an Tonträgern hat, z. B., weil man die Aufnahmen bestimmter Sänger/innen gezielt dazu kauft, lassen sich bei den Zusammenstellungen in solchen Kästchen Doppelungen kaum vermeiden. Wenn allerdings dann das ganze Kästchen von 10 CDs gerade einmal soviel kostet, wie eine Einzel- oder Dopplelcd alleine, dann hat sich für mich die Anschaffung noch immer gelohnt. Ein Rätsel um Rudolf Schock scheint gelöst: viele Musikfreund/innen haben sich gefragt wer w…

  • Der Wagner Schock

    Alviano - - Sänger

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    Zitat von Doc Stänker: „Hallo, könnte jemand das mal zeitlich eingrenzen? “ Lieber Doc, die Aufnahme des "Lohengrin" stammt aus dem Jahr 1951 und wurde beim "Nordwestdeutschen Rundfunk" in Hamburg gemacht (weitere Mitwirkende waren damals Gottlob Frick, Maud Cunitz, Margarte Klose und Josef Metternich, der Dirigent war Wilhelm Schüchter), die "Meistersinger" hat Rudolf Schock 1956 in Berlin im Studio aufgenommen (Rudolf Kempe hat dirigiert, Elisabeth Grümmer, Ferdinand Frantz, Benno Kusche und G…

  • Rudolf Schock

    Alviano - - Sänger

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    Es ist wirklich schade, dass Schock seine Karriere als Opernsänger nicht konsequent fortgesetzt hat. Mit den Operetten hat er sich keinen Gefallen getan und mit dem Image als fröhlicher Wandersmann hat er sich klar unter Wert verkauft. Noch eine Aufnahme ist mir eingefallen, die ich auch wegen Schock gerne mag: die deutsch gesungene "Carmen" aus dem Jahr 1961. Schock ist da nochmal gut bei Stimme und Carmen Ludwig in Titelrolle (deren Timbre ich total gerne mag) und Hermann Prey als Escamillo st…

  • Müllerin/Dichterliebe

    Alviano - - Sänger

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    Lieber Boris, ganz herzlichen Dank für diesen Hinweis. Das Kästchen habe ich sofort bestellt. Die meisten der Aufnahmen kenne ich zwar, aber allein die Aufnahmen der "Müllerin" und der "Dichterliebe" sind mir die Anschaffung wert.

  • Rudolf Schock

    Alviano - - Sänger

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    ... ist einer meiner grossen Tenor-Lieblinge. Kennengelernt habe ich seine Stimme auch zuerst in seinen späteren Jahren, wo die Probleme, die Schock dann hatte, nicht mehr zu überhören waren. Anscheinend hatte er sich doch mit manchem übernommen, was für seine Stimme nicht geeignet war. Das ist um so erstaunlicher, weil er in jüngeren Jahren sehr klug zu disponieren wusste und zum Beispiel solche Partien wie Lohengrin oder Walter von Stolzing (die dankenswerter Weise beide auch auf Tonträgern ve…

  • Dies und das

    Alviano - - Aufführungspraxis

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    Zitat von Symbol: „Ich persönlich würde eine Produktion ja eher gezielt wegen Hans Neuenfels als wegen Anna Netrebko besuchen“ ... und ich hätte mich wohl doch um eine Premierenkarte bemüht, wenn von Anfang an Kristine Opolais anstelle von Anna Netrebko für die Titelpartie der "Manon Lescaut" vorgesehen gewesen wäre. Allerdings habe ich nicht bereut, zum gleichen Zeitpunkt, wo in München die "Manon" Premiere hatte, im Berliner Schillertheater Brittens "Turn of the Screw" erlebt zu haben. Zitat v…

  • Eine Frau wird als Gouvernante für zwei Waisenkinder, Miles und Flora, von deren Vormund engagiert und auf ein Landgut, wo die Kinder mit der Haushälterin zusammen leben, geschickt. Die Kinder erweisen sich als schwierig, die Atmosphäre im Haus ist bedrückend. Schon bald glaubt die Gouvernante Schatten zu sehen und erfährt, dass ihre Vorgängerin, Miss Jessel und der Diener Quint, die beide unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen sind, die Erscheinungen sein könnten. Die beiden früheren Ange…

  • "Wally"

    Alviano - - Berichte von Opernaufführungen und Konzerten

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    Zitat von Gurnemanz: „ Wie auch immer man dazu stehen mag: Das Ergebnis ist ganz offensichtlich aufregendes und spannendes Musiktheater! “ Und wirklich gut gemacht - Beim "Lohengrin" fand ich klasse, wie Knabe sein Konzept stringent verfolgt. Jede Einwendung wurde meiner Einschätzung nach vom Ergebnis entkräftet. Hier, bei der "Wally", passt der Regieansatz perfekt zum Stück und der Musik. Mir persönlich hat auch der Mainzer "Tristan" sehr gut gefallen - die einzig wirklich schwache Inszenierung…

  • Das ist ja das Spannende: das eine Situation verschiedene Sichtweisen zulässt, die alle auch begründbar sind. Das resignativ-abgeklärte bei der Marschallin ist eine Möglichkeit, das tief-verzweifelte eine andere. "Wie alles zerläuft zwischen den Fingern, wie alles sich auflöst, wonach wir greifen, alles zergeht wie Dunst und Traum". Steht da wirklich jemand über den Dingen? "Die Zeit ändert doch nichts an den Sachen". Aber plötzlich spürt man nichts anderes, als die Zeit. Und dann mag es Leute g…

  • Wer kennt heute noch eine Oper, die „Dejanice“ heisst? Oder „Loreley“ (wobei die Handlung von deren Urfassung „Elda“ an die Ostsee (!) verlegt wurde)? Einzig und allein die letzte Oper des bereits mit 39 Jahren verstorbenen Komponisten Alfredo Catalani, „La Wally“ aus dem Jahr 1892, dürfte den Opernfreunden zumindest dem Namen nach geläufig sein und ein breiteres Publikum kennt vielleicht die Arie der Wally vom Ende des ersten Aktes „Ebben? Ne andrò lontana“, gesungen von Wilhelmina Fernandez, a…

  • Lieber Hudebux, das Herz ist kein "symbolisches" - es ist ganz realistisch blutig und tiefrot. "Sinnlos"...? Für Aussenstehende mag das vielleicht so aussehen, aber wenn man in der Situation selbst ist, wenn man am liebsten die Zeit anhalten möchte - und sei es, mit einer hilflosen (oder eben "sinnlosen") Geste? Es gibt Menschen, die aus einer Hilflosigkeit heraus Dinge gegen Wände schmettern und diese Sachen sind dann kaputt - eine vielleicht "sinnlose" Geste, aber im Moment der Ausführung mag …

  • Lieber Hudebux, die Frage, ob das Herausschneiden des Herzens nicht "ein wenig zu viel" ist, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Es ist vielleicht das Bild, das in dieser "Rosenkavalier"-Inszenierung am weitesten geht. Dennoch passt es sich in dieses Regiekonzept sehr gut ein und wirkt auch trotz aller Drastik stimmig. Die Marschallin reicht ihr Herz an Octavian weiter, eine Geste, die etwas Zärtliches hat, und man sieht in der Handhaltung und vor allem in der Gestik von Octavian eine gewiss…

  • Im „Rosenkavalier“, der 1911 in Dresden uraufgeführt wurde, beschwören der Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal und der Komponist Richard Strauss noch einmal eine Zeit herauf, die schon zur Uraufführungszeit längst vergangen war, das Wien um 1740. Allerdings ist dieser Blick zurück nicht ganz ernst zu nehmen, manches erscheint doch eher wie eine Maskerade oder ein Theaterspiel zu sein und die handelnden Personen scheinen gar nicht so sehr der angenommen Stückzeit zu entstammen, sondern sind durc…

  • Puccinis letzte Oper „Turandot“ blieb unvollendet. Nachdem sich Liu vor den Augen aller Anwesenden selbst getötet hat, damit sie nicht in Versuchung kommt unter der Folter den Namen des unbekannten Prinzen zu verraten, bricht die Komposition ab. Üblicherweise wird das Stück mit dem Schluss des Komponisten Franco Alfano gespielt. Da kommt es zum Happy End, nachdem der Prinz Turandot geküsst und dieser ihr selbst seinen Namen verraten hat. Nicht so in der Neuinszenierung von Calixto Bieito in Nürn…

  • Die Spielzeit 2013/2014 geht ihrem Ende entgegen, eine gute Gelegenheit einmal kurz zurückzublicken, was in guter oder auch nicht so guter Erinnerung geblieben ist. Die Tiefpunkte der vergangenen Saison sind für mich klar benennbar und in beiden Fällen heisst der Regisseur Bendikt von Peter. Nachdem von Peter mit seiner Ein-Frau-Inszenierung von „Traviata“ in Hannover eine phänomenale Inszenierung gelungen ist, versagt er beim Versuch, „Bohème“ in Bremen als reines Männerstück zu inszenieren. Da…

  • "Tosca" am Don

    Alviano - - Oper

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    Zitat von oper337: „ (...) und sie ist richtig gut “ Da gehe ich mit - dramatisch, packend, impulsiv, nicht nur gut dirigiert, auch sehr gut gesungen. Die "Tosca" für alle, die schon viele Aufnahmen dieses Stückes besitzen.

  • Ich fand die Produktion zwiespältig. Nach einem gelungenen Auftakt, der vor allem der darstellerischen Kraft der Renata von Swetlana Sozdateleva zu verdanken ist, verliert sich Regisseur Benedict Andrews in stellenweise langweiligen Arrangements, die das Stück nicht befördern. Es ist tatsächlich bemerkenswert, mit welcher Ruhe die Umbauten gelingen - es entsteht dadurch ein quasi filmischer Effekt bei der pausenlosen Aufführung (des mitnichten durchkomponierten Stücks) - ein Ersatz für eine teil…

  • Als am Ostermontag des Jahres 1874 die Operette „Die Fledermaus“ erstmals unter der Leitung des Komponisten Johann Strauß (wobei der Ehre halber angemerkt werden muss, dass Richard Genée keinen ganz geringen Anteil an der Entstehung dieses Werkes hatte) am „Theater an der Wien“ über die Bühne ging, lag der Börsenkrach des Jahres 1873, der die Finanzwirtschaft in Österreich in eine ernsthafte Krise gestürzt hatte, nur etwa ein Jahr zurück. „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern is…

  • Als Franz Schubert sich im Jahr 1820 dem Oratorium zuwandte, wählte er als Stoff die Geschichte des Lazarus in einer Textfassung, die August Hermann Niemeyer im Jahr 1778 verfasst hat. Ob Schubert dieses Oratorium jemals zu Ende komponiert hat, ist ungewiss. Jedenfalls bricht der Teil, der uns heute noch zur Verfügung steht, im zweiten Teil des Werkes ab und dort auch noch mitten in einer Arie bei dem Wort „Und“. Da dies aber das Ende einer Seite im Manuskript ist, könnte es durchaus sein, dass …

  • Zwei Paare, eines aus der Oberschicht, eines aus dem Proletariat haben ein vergleichbares Problem: aus unterschiedlichen Gründen funktioniert die Beziehung nicht richtig und während die eine Frau keine Kinder bekommen kann, kommt sich das andere körperlich nicht näher, mit der Folge, dass auch hier Kinder ausbleiben. Diese Grundkonstellation hat der Dichter Hugo von Hofmannsthal mit Märchenelementen und Prüfungssituationen angereichert, von Ferne grüsst die „Zauberflöte“, aber auch Goethes „Faus…

  • Lieber germont, Als Carsten Süß vor einigen Jahren in Frankfurt den Giudo Bardi in der "Florentinischen Tragödie" in Frankfurt sang, deutete sich dort bereits an, dass sich der Sänger vom eher lyrischen Fach weg entwickeln wird. Zwischenzeitlich hat er neben dem Rienzi z. B. den Bacchus gesungen und so reizvoll es z. B. ist, den Tenor mit einem sehr ordentlich und ziemlich gut gestalteten, differenziert vorgetragenen Gebet zu erleben - der Preis für die Ausflüge ins schwerere Fach könnte hoch se…

  • Die Städte Krefeld und Mönchengladbach trennen ca. 25 KM. Verbunden sind sie u. a. durch eine mittlerweile über 60 Jahre währende Partnerschaft ihrer beiden Theater, die nicht immer reibungslos verlief, aber gehalten hat und zeitweise auch den Blick des überregional interessierten Publikums auf das „Theater Krefeld-Mönchengladbach“ zu lenken verstand. Hier hat John Dew einen vielbeachteten, frischen „Ring“ inszeniert, hier hat er den „Tristan“ ganz klar in der Villa Wesendonck verortet oder eine…

  • Als Christoph Willibald Gluck im Jahr 1777 seine Oper „Armide“ in Paris dem Publikum vorstellte, war das ein durchaus ein gewagtes Unterfangen. Das Libretto hatte rund 100 Jahre vorher Philippe Quinault für Jean-Baptiste Lully verfasst – und Lully galt noch immer als der grösste Komponist Frankreichs. Ein Werk neu zu vertonen, dass dieser grosse, alte Mann der französischen Oper ursprünglich in Töne gesetzt hatte, galt in der damaligen Zeit mindestens als „kühn“. Dazu kam, dass gerade die „Armid…

  • Zar Iwan IV., genannt „Der Schreckliche“, (1530 – 1584) war insgesamt acht Mal verheiratet. Nach einer Brautwahl wurde im Jahr 1571 eine Kaufmannstochter aus dem Hause Sobakin seine dritte Frau. Zwei Wochen nach der Heirat starb diese Ehefrau plötzlich, möglicherweise wurde sie vergiftet. Aus dieser historisch belegten Situation entwickelte der Autor Lew Mej im Jahr 1849 ein Schauspiel, das er um Liebesverwirrungen und Intrigen erweiterte und das die Vorlage zur Oper „Die Zarenbraut“ (Uraufführu…

  • Zitat von Don Fatale: „(...) dass ich genauer erkläre, wie ich zu meiner Ablehnung dieser Produktion komme?“ Das hätte z. B. auch mich wirklich interessiert, hier ein paar mehr Details zu dieser Produktion zu lesen, auch, wenn die Aufführung möglicherweise szenisch und musikalisch nicht überzeugt. Zitat von gioachino: Zitat: „Ich kenne Lachenmanns Oper nicht“ Das empfinde ich dann als sehr steil, ausgerechnet in einem Thread über Lachenmanns "Mädchen" etwas beitragen zu wollen. Zitat: „(...)der …

  • Eine Aufführung von Bernd Alois Zimmermanns Oper „Die Soldaten“ stellt auch rund 50 Jahre nach der Uraufführung in Köln noch immer jedes Theater vor eine große Herausforderung. Das Stück gilt zwar heute nicht mehr als „unaufführbar“ , wie die Dirigenten Wand und Sawallisch in Köln glaubten, aber allein schon der Orchesterapparat mit über hundert Musikern und Musikerinnen passt in kaum einen herkömmlichen Orchestergraben. Die Koordination des Orchesters mit den Sängerinnen und Sängern, die vielen…

  • "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern"

    Alviano - - Oper

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    In der "SZ" wurde die Produktion in Bochum nicht sonderlich freundlich besprochen. Aber das "Mädchen" ist ein - wie ich finde - tolles Stück und es ist zu begrüssen, dass man es aufführt. Auch Frankfurt möchte dieses Lachenmann-Werk ins Programm der dortigen Oper aufnehmen. Vor Jahresfrist habe ich die Berliner Produktion gesehen und gehört und verweise mal auf meine damalige Besprechung der Premiere: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

  • Lieber Zauberton, die Leistung des Daland war im ersten Akt schon fragwürdig, der zweite geriet dem Bassisten Lang dann derartig grottenschlecht, dass man sich schon fragt, ob da nicht eine andere Besetzung möglich gewesen wäre. Das gilt auch für den Interpreten des Erik - so muss das auch an einem kleineren Theater nicht klingen. Sebastian Baumgarten hat im Grunde genommen zum Stück nichts mitzuteilen, was über diesen unterhaltenden Aspekt hinausgeht. Die Anspielungen auf die Kolonialzeit, der …

  • Frankfurt

    Alviano - - Berichte von Opernaufführungen und Konzerten

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    Lieber Ballawatsch, Du wirst im Forum einige Hinweise finden, warum das Frankfurter Opernhaus nicht zu meinen Lieblingsbühnen gehört. Was nicht bedeutet, dass es nicht immer wieder Aufführungen gibt, die mir gefallen. Das Credo des Intendanten Loebe ist es, dass er glaubt in Frankfurt den Geschmack eines bürgerlichen Publikums bedienen zu müssen. Da er mit dieser Linie erfolgreich ist, gibt es aus seiner Sicht auch keinen Grund, daran etwas zu ändern. Die Inszenierungen dürfen auf keinen Fall na…

  • In der letzten Spielzeit hat Regisseur Sebastian Baumgarten in Bremen den „Freischütz“ von Weber inszeniert und von diesem Stück ist es kein wirklich weiter Weg zu Wagners Oper „Der fliegende Holländer“, die Baumgarten nun für das Theater Bremen neu inszeniert hat. Sebastian Baumgarten versucht erst gar nicht, in dem Stück tiefere Schichten zu entdecken und zum Gegenstand seiner Inszenierung zu machen. Ihn interessiert vorrangig die Schauer- und Gespenstergeschichte, das Kolportagehafte und die …

  • Lieber El Duderino, die Zeit, in der Catherine Rückwardt GMDin in Mainz war, habe ich kaum aktiv begleitet. Unabhängig davon, dass mir ihr persönlicher Stil nicht sonderlich liegt, fand ich ihre Interpretation der Oper "Tiefland" von d´Albert (ist hier im Forum auch nachzulesen) hörenswert. Bedenkt man, dass Hermann Bäumer nun erst seine zweite Spielzeit in Mainz tätig ist, so finde ich, dass er jetzt schon als Gewinn für das Haus gelten kann. Die Interpretationen sind stets ausgezeichnet gearbe…

  • Arrigo Boito, der vor allem als Librettist der Verdi-Opern „Otello“ und „Falstaff“ bekannt geblieben ist, war als Opernkomponist weit weiniger erfolgreich. Eine einzige Oper wurde von ihm vollendet, der „Mefistofele“ – aber auch diese Bearbeitung des „Faust“-Stoffes fiel bei der Uraufführung im Jahr 1868 in Mailand durch. Erst die zweite Fassung der Oper aus dem Jahr 1875 konnte sich dann beim Publikum durchsetzen. Nicht der Sopran oder der Tenor steht im Vordergrund, es der Bassist in der Titel…

  • Stimmen

    Alviano - - Forum für Sänger

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    Janis Joplin, Tom Waits, Marianne Faithfull, Ian Gillan... oh ja, bitte!

  • "Lohengrin"

    Alviano - - Berichte von Opernaufführungen und Konzerten

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    Lieber Zauberton, offensichtlich sind wir, was die Bewertung der Aufführung in Weimar angeht, weitgehend einer Meinung. Schon der Versuch des Regisseurs, sein Konzept im Programmheft zu umreissen, kam etwas schmalbrüstig daher. Die Umsetzung auf der Bühne forderte dann das Publikum nicht sonderlich. Rein von der Idee her, die Frage nach dem "Wunder" zu behandeln, bot vor einigen Jahren Jens-Daniel Herzog in Frankfurt einen interessanten Ansatz: er verlegte die Handlung in ein Kino, also an einen…

  • „Wir warten auf das grosse Wunder“ steht in blauleuchtender Neonschrift auf dem Bühnenhintergrund und die Menschen, die in der holzumrandeten Guckkastenbühne auf und vor ebenfalls grossen, hölzernen Kisten am Bühnenrand lagern, sehen hoffnungslos genug aus, dass man ihnen gerne glaubt, dass sie auf ein grosses Wunder warten. Mit diesem Bild beginnt etwa 150 Jahre nach der Uraufführung eine Neuinszenierung des „Lohengrin“ von Tobias Kratzer eben in der geschichtsträchtigen Uraufführungsstadt Weim…

  • Aber Richard Wagner, ein Meister aus Deutschland, war doch kein Antisemit. Alles Verleumdung und durch das Buch "Die Wagner-Lüge" widerlegt. Es wird Zeit, dass der Meister Gerechtigkeit erfährt - Erlösung dem Erlöser.

  • Mendelssohn

    Alviano - - Komponisten

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    Vielleicht hat jemand Lust, zu Felix Mendelssohn-Bartholdy einen Thread aufzumachen, wo man sich über dessen Werke austauschen kann? Für mich selbst eher ungewöhnlich, dass ich von diesem Komponisten nicht nur die Vokalwerke, sondern auch die beiden bekanntesten Sinfonien und das Violinkonzert kenne. Aber: die Lieder sind mir schon sehr früh wirklich ans Herz gewachsen, den "Elias" höre ich immer wieder gern (und schaue mir auch gerne mal eine szenische Realisation an), da steht der "Paulus" für…