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  • Ich finde auch, dass die besondere Stärke Kestings in den Beschreibungen einzelner Aufnahmen liegt - auch mit gelegentlich tief in die Rollen-Profile, in den künstlerischen Ausdruck einer Musik eintauchenden Einlassungen. Ich finde sogar wiederum eine 'Schwäche' seines Buches, dass er nicht vielmehr (sondern nur in einzelnen Diskursen, etwa zu Tristan oder Otello) an ROLLEN bzw. bestimmten Musiken entlang argumentiert und da vergleicht, sondern eben letztlich doch v. a. die Sänger diskographisch…

  • Zitat von EinTon: „Darauf habe ich schon lange gewartet... Endlich Mozart vom Thron gestoßen!“ Also mit vier Opern unter den Top-10 finde ich den einzigen Mozart nicht wirklich "vom Thron" gestoßen, bzw. dann besetzt er alle wichtigen Stellen im Palast ;).. dass meine Lieblings-Elektra auf Platz 6 gelandet ist, freut mich über die Maßen, und auch sonst bin ich recht d'accord mit der Liste (auch wenn mir eine andere Verdi-Oper als ausgerechnet Don Carlo unter den Top 10 mehr behagt hätte).

  • Zitat von Ulrica: „Da kam enorm viel rüber, aber rein sängerisch überzeugte sie mich der Rolle nicht.“ Mich auch nicht. (Habe sie schon in den Neunzigern mal live in der Rolle erlebt, an der Berliner Staatsoper, wovon auch der Mitschnitt auf CD vorliegt.. und dann immer mal wieder DVD-Mitschnitte.) Und dabei ist/war sie sängerdarstellerisch in der Rolle wirklich 1a. Mich würde interessieren ob irgend jemand irgendeine Rolle von ihr kennt, wo er sie für "rein sängerisch" erste Sahne hält? Mir ist…

  • Zitat von Diabolus in Opera: „Wie wäre es, wenn jeder Mitspieler sich vornimmt, 1 bis dato unbekannte Oper, die er/sie auf den Listen der anderen gesehen hat und die ihn/sie in irgendeiner Art und Weise reizt, als "Patenoper" für das neue Jahr "adoptiert" um sie in Form einer Aufnahme/Aufführung/Partitur im Laufe des Jahres kennenzulernen und Ende 2015 (im Rahmen der neuen Opernmeisterschaft) kurz zwei, drei Sätze dazu schreibt wie es ihm/ihr damit ergangen ist.“ Super Idee. Ich kenne unglaublic…

  • Die gelungensten Literaturveroperungen

    Recordatorio - - Oper

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    1. Berg: Wozzeck (Büchner) 2. Verdi: Othello (Shakespeare) 3. Strauss: Salome (Wilde) 4. Janacek: Totenhaus (Dostojewski) 5. Debussy: Pellèas (Maeterlinck) 6. Strauss: Elektra (Hofmannsthal) 7. Berg: Lulu (Wedekind) 1, 4 und 6 unterscheiden sich für mich von den anderen, weil ich da die Vorlagen sehr schätze, bei den anderen habe ich jeweils Bauchschmerzen und die Oper kann für mich vieles eh nur besser machen als das jeweilige Stück (obwohl man da bei den Wedekind-Texten sicher trefflich drüber…

  • 1. Strauss: Elektra 2. Mozart: Figaro 3. Wagner: Tristan 4. Strauss: Ariadne 5. Mozart: Cosí 6. Verdi: Simone Boccanegra 7. Wagner: Tannhäuser 8. Puccini: Butterfly 9. Bartok: Blaubart 10. Zimmermann: Soldaten 11. Wagner: Rheingold 12. Wagner: Lohengrin 13. Berg: Lulu 14. Debussy: Pelleas 15. Puccini: Tosca (Warum die Tosca nach Jahren, ja Jahrzehnten des sicheren Stands unter den Top 3 auf einmal so mein Interesse verloren hat, ist mir selbst nicht ganz klar..)

  • Zitat von Gurnemanz: „Vermutlich bin ich hier graugansmäßig vorgeprägt, trotzdem: Der Böhm-Tristan gehört zu den ersten LPs, die ich seinerzeit erworben habe, und ich habe die Aufnahme oft und gern gehört. Wolfgang Windgassen mit seiner weltentrückten Melancholie finde ich als Tristan absolut passend; auch für Martti Talvela habe ich eine Schwäche. Für mich eine der großen Tristan-Aufnahmen.“ So ist es. (Habe grade nach langer Zeit mal wieder den III. Akt gehört, in dieser Aufnahme. Windgassen h…

  • Carpentier: Sacre du Printemps. Eigentlich ein großes Zeitporträt + Liebesgeschichte. Aber ein Leitmotiv ist das Bestreben der weiblichen Hauptfigur, einer russischen Tänzerin, eine Choreografie des Sacre zu entwickeln was sie schließlich in Kuba, wohin sie auswandert, auch realisiert... jedenfalls wenn ich mich recht erinnere. 41%2BhVvKB%2BcL.jpg

  • Nochmal Klytämnestra

    Recordatorio - - Oper

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    Der Einführungsbeitrag, liebe Ulrica, hat ja aus ihr eine Art widerwärtige Schabracke gemacht. Abgesehen davon dass Strauss irgendwo schrieb, dass er sie durchaus gern würdevoll dargestellt hatte, und auch abgesehen davon, dass er sicher die geistige Umnachtung seiner eigenen Mutter in Klytämnestras Figur mitverarbeitet hat - ich finde das, was Du generell zu den Schreckschrauben schriebst, nämlich dass sie auf den zweiten Blick überraschend Logisches usf. verraten, trifft in vieler Hinsicht auf…

  • Nicht "ohne Weiteres". Er müsste dass ggf. schon beglaubigen, sofern sich der Roman 'realistisch' erzählt, z. B durch eine extreme Sportlichkeit der Figur. Und das heißt er muss die gesamte Figur so anlegen mit allen Konsequenzen. Das ist u. U. nicht weniger einfach bzw hat nicht weniger Auswirkungen, als einen Schauspieler zu finden der so sportlich ist das zu machen. Wiederum ist der bloße VERSUCH, 500 Liegestütze zu machen, auf dem Theater extrem event-verdächtig/spektakulär und eines Szenena…

  • Einschränkendes (Formprobleme) hast du in allen Gattungen denke ich. Und Aufführbarkeitsprobleme dürften eher ein geringeres sein; sind infolge der Trennung Dramatiker (als Autor des Text) / Regisseur (als Autor der Aufführung) eh bisschen im Verantwortlichkeitsbereich des letzteren gelandet. Goethe, der da eigentlich sehr pingelig war, ist am Schluss jedenfalls auch nicht davor zurückgeschreckt im zweiten Faust einen Aufstieg in den Himmel, eine 'verdunstende' Helena, eine Klassische Walpurgisn…

  • Zitat von Zwielicht: „Ich bin richtiggehend erleichtert, dass Du meinen Eindruck hier teilst. Ich hab mich schon gefragt, ob ich auf meinen Ohren gesessen habe. Die professionelle Kritik (fast nur auf Berlin beschränkt, die überregionalen Medien hatten mit Besprechungen der Zürcher Produktion schon ihre Schuldigkeit getan) hat sich bei der Beurteilung der musikalischen Seite fast ausschließlich damit begnügt, die Schweißflecken auf dem Rücken des Dirigenten als Indiz für die Qualität zu werten.“…

  • Zitat von Kater Murr: „Gibt es doch, sofern es irgendetwas "spätes" von Mozart gibt: KV 575, 589 und 590. "Später" als alle Sinfonien, Klaviersonaten und als fast alle Konzerte.“ Ick weeß, die sind ooch klasse. Aber ich meinte mit "späte Streichquartette" eher so was, wie wenn Mozart alt geworden wäre und dann nochmal, nach allen Großanstrengungen, so ein paar Nummern hingelegt hätte wie Beethoven mit den seinen. Zitat von Kater Murr: „Taras Bulba“ Stimmt. die kenne ich nicht! muss ich sofort na…

  • Ich würde gern hören: Verdis LEAR Späte Streichquartette von Mozart eine großangelegte sinfonische Dichtung von Janacek und eine Sinfonie von Carl Maria von Weber

  • Bin heute in der Komischen Oper gewesen. Meine erste Begegnung mit diesem Werk, insofern sehr viel naiver als viele die hier schreiben und doch ist das ja auch etwas 'wert. Und: ich bin sehr enttäuscht und habe das Gefühl, das Stück hat durch diese Aufführung keine "Palingenese", und schon gar keine Aktualisierung (derer es m. E. bedarf) erlebt, sondern eine veräußerlichte Bebilderung und letztlich geschichtlich neutrale "Präsentation". Ich bin hoch sensibilisiert für Gewaltthematiken und Künstl…

  • Auch wenn Du das Stück nicht kennst: Du wirst es ohne Probleme bei diesem Abend kennenlernen, die Textverständlichkeit ist nämlich ausgezeichnet. Es gibt Mikroports und eine "Klangregie", die dbzgl. sehr hilfreich sind. (Und es gibt zwar jede Menge Striche gegenüber dem Original, aber die sind letztlich gut vertretbar.)

  • DER GOLDENE DRACHE Musiktheater von Peter Eötvös Libretto von Roland Schimmelpfenning nach dem gleichnamigen Theaterstück, eingerichtet von Peter Eötvös Kompositionsauftrag von Ensemble Modern und Oper Frankfurt / Koproduktion mit dem Ensemble Modern Uraufführung. Premiere am 29. Juni 2014 im Bockenheimer Depot Musikalische Leitung: Peter Eötvos Inszenierung: Elisabeth Stöppler Bühnenbild: Hermann Feuchter Kostüme: Nicole Pleuler Sängerdarsteller: Kateryna Kasper, Hedwig Fassbender, Simon Bode, …

  • Zitat von stiffelio: „zu Frage 3: Zitat von »Recordatorio« Zitat von »Bergziege« die Figur, die mit dem Happyend doch sehr unzufrieden ist, ist die Titelfigur einer anderen Oper Besser gesagt, beide haben denselben NAMEN? Das hätte mich beinahe erneut verwirrt: wieso denn nur denselben Namen? Ich verstehe dies schon als die gleiche (mythologische) Person, wenn auch an unterschiedlichen Stellen ihrer Biografie und von unterschiedlichen Komponisten/Librettisten verarbeitet.“ Stimmt, Du hast recht.…

  • Zu Frage 3

    Recordatorio - - Rätselhaftes und Spielerisches

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    Da ich Beitrag 82 nicht als Tipp werte, hier nun also der meine zum dritten Rätsel: Da gabs mal was mit abgeschlagenen Prophetenköpfen und einer Terrordrohung..

  • Zitat von Waldi: „Pinkerton ist nicht einfach in eine Schwarzweißkategorie einzuordnen. Er ist unreif, schwach, aber nicht von Grund auf schlecht. Es bleibt durchaus die Möglichkeit, daß er sich im Bewußtsein seiner Schuld spät, aber doch weiterentwickelt und ein besserer, auch nützlicherer Mensch wird. Ich empfinde ihn nicht als Heuchler, er ist von jener charmanten Oberflächlichkeit, die beileibe nicht nur bei manchen Amerikanern zu erleben ist. Das Schillernde an dieser Persönlichkeit eröffne…

  • Zitat von Bergziege: „die Figur, die mit dem Happyend doch sehr unzufrieden ist, ist die Titelfigur einer anderen Oper“ Besser gesagt, beide haben denselben NAMEN? ;+)

  • Zitat von Waldi: „Gerade so etwas gebrochene Charaktere wie Pinkerton“ Wie meinst Du das?

  • Frage 6

    Recordatorio - - Rätselhaftes und Spielerisches

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    Es kann einen wundern, dass das Libretto nicht von Goethe ist. Aber bei dem gäb's halt keinen deus ex machina.

  • Frage 11

    Recordatorio - - Rätselhaftes und Spielerisches

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    Der Deus ex machina heißt eigentlich genauso wie der Titelheld, den er rettet.

  • Zitat von oper337: „Lieber Recordatorio! Du hast ja Recht, Gold ist nicht der richtige Ausdruck, aber doch Schwedenstahl mit Blattgold umwickelt, finde ich richtiger. Ich habe heute früh ihre Donna Anna, mit Cesare Siepi als unvergleichlichem Don Giovanni und Leontyne Price als herrliche Donna Elvira gehört und da klang Birgit Nilssons Stimme unvergeichlich weich in den Kantilenen und Koleraturen. :juhu: Eine Aufnahme unter Erich Leinsdorf, Wien 1959. :wink:“ Lieber Peter, kenne ich nicht aber m…

  • Zu Frage 1

    Recordatorio - - Rätselhaftes und Spielerisches

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    Erst kommt das Fressen!

  • Zitat von oper337: „Gott sei Dank auch durch die Schallplatte ist ihre goldene Stimme für die spätere Generation aufbewahrt worden“ Also GOLDEN find ich an der Stimme nix. Die bekannten Metaphern vom Schwedenstahl und Trompeten treffens da schon besser. Die Mittellage zudem klingt ja eigentlich unschön, irgendwie kehlig. Und: phonogen war die Stimme sicher nicht, alle die sie live gehört haben beschreiben eigentlich dass sich das Erlebnis auf der Platte kaum überträgt. Ich selber kann diese zusä…

  • Naivität vs. Verstiegenheit

    Recordatorio - - Oper

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    Da ich die Oper dieses Jahr zufällig öfter mal wieder gehört habe, ein Wiederanknüpfen: Ich finde, dass der hier von den Kritikern oft formulierte Vorwurf, die Butterfly sei zu/unglaubwürdig/aufreizend/empörend usw. "naiv" und stelle damit eine Männerfantasie usw. dar, genau am Zentrum der Figur vorbeigeht, allerdings wohl einem Missverständnis des Komponisten (als bewusst sein eigenes Werk Reflektierendem) sowie dem zahlloser Interpretinnen entspricht. Je mehr ich mich mit dem Stück beschäftige…

  • Eben gehört 2014/2015

    Recordatorio - - Musik: Erfahren

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    Zitat von palestrina: „Hallo Recordatorio, du kennst doch bestimmt auch die Live GA mit Böhm aus Wien (Orfeo) da sing die Janowitz viel beseelter“ Hallo Palestrina nein, die kenn' ich nicht, werde sie mir aber auf diesen Deinen Tipp hin ganz bestimmt mal besorgen. Denn Böhm als Operndirigent schätze ich auch sehr.

  • Zitat von Succubus: „Nun, es gibt ja mindestens 3 Salome-Aufnahmen mit ihr, vielleicht trifft das auf eine der anderen zu, ich kann das bei meiner nicht bestätigen, auch sie bewahrt sich einiges an Jugendlichkeit, norddeutsch-trocken (ich als Norddeutsche kann damit vielleicht mehr anfangen ), nun ja zumindest äußerst wortdeutlich, was man nicht von jeder behaupten kann, im Schlussgesang kommt sie meiner Meinung nach fast an die Welitsch heran.“ muss Dir beim Wiederhören des Schlussgesangs (Keil…

  • Janowitz' Ariadne

    Recordatorio - - Musik: Erfahren

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    Nach Jahren mal wieder gehört (nur die Oper, nicht Vorspiel): 41WgKi%2Bz64L.jpg Janowitz, die eigentlich schönst-singende Ariadne ever, erschien mir diesmal in den Arien enttäuschend matt, fast seelenlos und routiniert... im Duett bricht sie dann allerdings auf/aus, und das obwohl James King ein wenig erotischer Bacchus ist. Gesztys Zerbinetta kann mit dem Gefunkel einer Gruberova nicht mithalten. Der Star der Aufnahme ist allerdings Rudolf Kempe, dessen Dirigat ein- und ausatmet und sinnlich is…

  • Utopien

    Recordatorio - - Komponisten

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    Das ist sein neustes Werk, uraufgeführt jüngst bei der Musiktheater-Biennale in München und nun hier in Berlin im Konzerthaus, wo ich an Himmelfahrt das Vergnügen hatte es zu sehen und zu hören. "Sehen" deshalb zuerst genannt, weil es sich um ausgezeichnet inszeniertes (Matthias Rebstock) und ganzkörperlich performtes (Neue Vocalsolisten Stuttgart) Musik-Theater handelte; die Musik war oft "der Worte [und Vorgänge] gehorsame Tochter", andererseits war jeder Vorgang aus den musikalischen Vorgaben…

  • Zitat von Tyras: „Aber wie das halt mit Sätzen ohne Begründung so ist: Sie sind zunächst mal Behauptungen. Sie sind zweifelhaft. Vielleicht ist das besser als eine feinsäuberlich gegliederte Abhandlung, die schon durch ihre bloße Form Gerechtfertigtsein suggeriert.“ Dixit. Siehe der "Essay als Form".

  • Zitat von ralphb: „vermute ich doch die Hauptursache hinter dem Ganzen Hegels Geschichtsphilosophie“ auch, sicher, im Sinne jedenfalls dessen dass Geschichte als solche immer noch die Leitgröße ist. Aber ganz sicher ohne den Positivismus und Fortschrittsglauben. Adorno stand hier Benjamins Thesen viel näher als Hegel. Zitat von Gurnemanz: „Aber darum geht es bei Adorno m. E. gar nicht, sondern um den Geist, der durch die Werke geht.“ und in diesem Sinne: v. a. Hegels Ästhetik, also eine Geist-, …

  • Zitat von Josquin Dufay: „Vieles in Fahrenheit 451 hat eine unwirkliche Qualität, selbst nach den Maßstäben innerhalb des Plots. Das Feuerwehrauto, welches aus den 1930er stammt, die Bücher an sich...sie stehen für einen bestimmten Anspruch, für die Freiheit der Gedanken. Das ist sicherlich der Grund, warum Truffaut im Finale die Büchermenschen auftreten läßt. Das Bücherverbrennen ist für ihn ein Synonym für Totalitarismus. Dementsprechend sind die Büchermenschen diejenigen, die ein solches Syst…

  • Zitat von Succubus: „Manchmal frage ich mich selbst, warum ich mir das immer wieder angetan habe, vielleicht, weil ich dachte, ich würde das mal dahinter kommen, was daran denn so großartig sein soll...okay, ab und an gab's mal Lichtblicke, "Jungfrauenquelle" und "Das Siebte Siegel" finde ich noch ganz gut, aber der Rest...“ Vielleicht magst Du einfach diese Gattung, oft Psycho-Kammerspiel, nicht? Die von Dir genannten wären da ja eher Ausnahmen. Wie steht es denn mit "Fanny und Alexander"? Für …

  • Gibt's um von Trier nen "Kult"? Ist doch eher ein Spalter...Zitat von Heike: „Breaking the Waves finde ich schmalzig, Idioten gestelzt und Antichrist nach starkem Beginn anstrengend und überzogen.“ Alles d'accord, Idioten find ich zudem eklig und Antichrist wahnsinnig banal (nach dem, wie Du sagst, SEHR starken Anfang). Zitat von Heike: „Begeisterung um Grundrisse und Türklinken“ Sollen ja nur das Parabelhafte unterstreichen. Halt der Text und die Schauspieler ganz nackt. Ich finde, dass der Fil…

  • Zitat von Kater Murr: „"Die unendliche Geschichte" ist wohl kein anerkannter Kultfilm, sonst hätte ich den in dem anderen Thread nennen müssen. Das war einer meiner ersten Kino-Besuche als Kind und gleich eine der größten Enttäuschungen: Die weitgehende Zerstörung eines Lieblingsbuchs. (Und "Ronja Räubertochter" zeigte etwa gleichzeigt, dass es auch anders geht.)“ :yes: Gott sei Dank hat das Buch aber die "Zerstörung" recht gut überstanden (für mich jedenfalls). Und da haben wir nur vom ERSTEN T…

  • Nochmal zur "Bürgschaft"

    Recordatorio - - Kunstlied

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    Die zitierten Autoritäten notwithstanding: Ich denke Schubert, der Goethes Erlkönig mit der Genauigkeit eines Fieberträumenden erfüllt hat, ist an Schillers Bürgschaft gescheitert, wobei dies nichts mit mangelndem Sinn für die Atmosphäre der Erzählung zu tun hat, sondern mit dem Abgleiten am eigentümlichen Duktus der Verse. „Da treibet die Angst ihn, da fasst er sich Mut / und wirft sich hinein in die brausende Flut / und teilt mit gewaltigen Armen / den Strom, und ein Gott hat Erbarmen": Auch w…

  • Gaaanz tolles Stück und Sprache. Auf die Berichte zu den Vertonungen (die ich sämtlich nicht kenne) bin ich sehr gespannt. Ich glaube allerdings dass es, gerade WEGEN der enormen Musikalität der Verse, da auch Probleme geben kann. (Ähnlich wie bei, mutatis mutandis, Rilke.)Zitat von Succubus: „Diesem Stoff haben sich bisher 5 Komponisten angenommen“ M. E. verlangt das Verb "annehmen" in diesem Zshg. den Genitiv ;)))) Zitat von Succubus: „Als sein berühmtestes Werk gilt“ Also eigentlich sind Casa…