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  • Schumann – verkannt?

    Florian Voß - - Komponisten

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    Ich finde die Nähe Schumanns weder zu Beethoven noch zu Mahler sonderlich ausgeprägt. Seine Empfindsamkeit verknüpft ihn eher mit Schubert, seine späte Lautmalerei eher mit Debussy oder Faure. Nota bene: Beethovens Vokalkompositionen sind sicher keine Versuche, aber doch großteils Lohnarbeiten, insofern nicht gerade eine Höhepunkt seines Schaffens. Die Dichterliebe hingegen ....

  • Nota bene: es wird in solchen Fällen von geliehener Dichtung fast immer die Sprache des späten 19ten Jhdts genutzt, nie die der Klassik, des Barocks, der Minnesänger. Vermutlich weil sie so gefühlig ist, so leicht zu beherrschen, weil sie sich so cremig reimt ... nehme ich an.

  • Was zeitgenössische Sprache in Dichtung ist, fällt mir, auf die Schnelle, wirklich schwer festzulegen, ich möchte hier ja nicht einen poetologisch Essay schreiben, das würde ich im Zweifelsfalle eher in der Neuen Rundschau machen; aber ich kann dir DichterInnen nennnen, denen das geglückt ist: Daniel Falb, Monika Rinck, Jan Skudlarek, Markus Hallinger, Ulrike Draesner, Gerhard Falkner, Thomas Kling - um nur ein paar deutschsprachige zu nennen. (Und einige von jenen arbeiten selbstredend auch mit…

  • Als Leser mag ich nur lesen, als Dichter jedoch urteile ich. Hoffart hin oder her.

  • Ich weiß, dass Lyrik Arbeit macht, umso unverständlicher ist mir, dass man eine geborgte Sprache nutzt, in deinem Falle die des späten 19ten Jahrhunderts - aber, und das ist bemerkenswert, nicht die der damaligen Avantgarde, wie Arno Holz oder Wolf von Kalckreuth, sondern die der Gartenlauben. Es entsteht für mich dadurch eine Künstlichkeit, die kaum von Kitsch zu unterscheiden ist. Und ich befürchte, es ist nicht ästhetischer Wille, der so etwas hervorbringt, sondern Unvermögen in einer zeitgen…

  • Oh, du hast schon mal um 1870 eine Reinkarnation gehabt? - Mal ernsthaft, und die Antwort interessiert mich wirklich, was bringt dich dazu, in so einer altertümelnden Sprache zu schreiben, die absolut nichts mit deiner eingeborenen Sprache zu fun hat? Ich lese dergleichen ja immer wieder, und ich frage mich das jedesmal: es fühlt doch niemand mehr wie in 19ten Jhdt, wieso also diese Sprache verwenden?

  • Wow. ich bin ja völlig geplättet von einer Mod, die gerade mal drei Fans der Elder-Scrolls-Reihe erschaffen haben, und die so groß ist, wie ein komplettes Spiel. Unfassbar, was manche Leute in ihrer Freizeit hinbekommen. Ich spreche von ARKTWEND, einer Totalumwandlung des Spiels MORROWIND, daher: die Engine, die Meshes, also die Oberflächen der Grafik, etc. werden genutzt, um ein völlig neues Spiel zu erstellen. Und dieses Spiel ist riesig, ähnlich groß wie Morrowind selbst. Ich renne jetzt seit…

  • Naja, das Spiel ist ja fast "von vor 14 Jahren". Und es IST karg, aber so soll es sein. Und die NPC sind fast alle unfreundlich, und, ja, auch das soll so sein. Im Zweifelsfalle bin ich immer dafür, ein Spiel so zu belassen, wie es gemeint war. Ich bin da Purist. Allerdings bin ich versucht, bei Morrowind doch etwas Gras zu installieren ...

  • Weil ich Morrowind grafisch für ein echtes Kunstwerk halte. Ich geh ja auch nicht ins Museum und überarbeite die Werke der Internationalen Gotik mit der malerischen Technik der Renaissance, weil die Bilder dann realistischer aussehen würden. Alle grafischen Mods, die ich bisher für Morrowind gesehen habe, verändern das Spiel zwar zum Realistischen, aber nicht zum Guten hin. Was vor allem daran liegt, dass solche Mods meist von Teenagers erstellt werden, die es gerne schön bunt im Stile der High …

  • So, nun habe ich wieder mit Morrowind angefangen. WIRKLICH ein Kunstwerk. Und nachdem ich Oblivion gespielt habe, komme ich in Morrowind auch viel besser zurecht. Was mich interessieren würde ist, mit welchen Mods ihr spielt? - Ich persönlich finde ja Grafik-Mods bei so einem Spiel die reine Sünde, aber neue Quests würde ich schon installieren. Nur welche?

  • Ja, mit Nehrim muss ich mich noch eingehend beschäftigen. Irgendwie werd ich es schon zum Laufen bringen. Mods habe ich keine bei Oblivion, spiele aber einen Krieger, den ich ziemlich konsequent geskillt habe. Zudem leveln die Gegner ab Level 23 nicht mehr mit, soweit ich das überblicke. Und das ist auch gut zu merken. Ich habe Stärke 111 und Schwertkampf 154, Schadensreflektion von 74 % und meine Rüstung auf 80. Mir kann keiner mehr was. Aber ich kann allen, mit meinem selbst verzauberten Schwe…

  • Meine Güte, 700 Stunden in Skyrim. Ein langer Winterurlaub bei den freundlichen Nords. Interessant finde ich, dass du auch KotN besser fandest als SI. In allen Foren zu TES sind die Spieler exakt der gegenteiligen Meinung. Ich fand, wie erwähnt, KotN auch deutlich spannender. Nur leider kann ich dieses großartige Kreuzritterschwert nicht mehr anlegen, weil ich die Diebesgilde nach KotN durchgespielt habe, und meine Infamie-Werte sind jetzt nicht mehr sehr heilig. Oblivion-Tore habe ich auch nur …

  • Und in Vivec verlaufe ich mich IMMER. Grrrrr ...

  • So, nach 225 Stunden habe ich demnächst OBLIVION durch. Das war das großartigste Spiel, das ich jemals gespielt habe. Vor mir habe ich noch einige freie Quests und einen größeren Teil des Shivering-Island-Addon. Wobei ich sagen muss, dass ich - im Gegensatz zu fast allen Oblivion-Spielern - diese Erweiterung ein wenig langweilig finde; die Knights-of-nine-Quest hat mir wesentlich besser gefallen. Oblivion hat zwar einige kritikwürdigen Punkte - die ewigen Oblivion-Tore, die Masse an generierten …

  • Walter Gerwig war der Lautenist, der dem Instrument im 20ten Jahrhundert wieder Bedeutung verschaffte. Aus der Wandervogelbewegung kommend, in der er anfänglich Gitarre spielen gelernt hatte, wendete er sich Mitte der 1920er Jahre dem orginären Zupfinstrumente der Renaissance und des Barocks zu. Nach vielfältiger Forschungsarbeit zu Lautenwerken der Musikgeschichte gründete er 1928 zusammen mit Fritz Jöde die erste deutsche Volksmusikschule in Berlin und lehrte zeitgleich Lautenspiel an der Berl…

  • Ich hoffe, Du berichtest dann von deinen Eindrücken. Denn die würden mich sehr interessieren!

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

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    Nicht nur ein guter Dichter!

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Besonders das Ravel-Streichquartett von dem Ciurlionis-Quartett: hervorragend. Aber auch Verena Rein: großartig.

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    FÜR WALTER GERWIG :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :klatsch: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :klatsch: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :klatsch: :juhu: :juhu: :…

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Heute angekommen (morgen früh mehr zu Gerwig): :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von Dirigent: „Zitat von Florian Voß: „Nicht wahr? Unfassbar gut; kaum zu glauben, dass da nur eine Laute zu hören ist.“ Ja Walter Gerwig ist ein Meister auf der Laute, ich bin fest überzeugt, dass Bach sein Spielkunst sehr bewundert hätte. Kennst du die anderen Einspielungen die von der Archiv Produktion angeboten werden? Ich werde sie mir bestellen. LG von der Ostsee Dirigent :wink:“ Ich glaube, ich muss mal einen Gerwig-Faden aufmachen ...

  • Nun ja, auch Vogonen haben Epigonen.

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von Dirigent: „Das war mal eine Empfehlung letztes Jahr von dir, dem schließe ich mich an. Eine wunderbare Aufnahme“ Nicht wahr? Unfassbar gut; kaum zu glauben, dass da nur eine Laute zu hören ist.

  • Will heißen: Lyrik ist super, lesen wir gerne, besonders wenn die Dichter schon 70 Jahre tot sind und die Texte gemeinfrei. Und ihre Metaphernfindungen werden auch gerne späterhin in Werbung und allgemeinen Sprachgebrauch übernommen, aber die zeitgenössische Dichtung kaufen wir nicht. Sollen die Dichter zusehen, wo sie bleiben. Und - um Gottes Willen - nicht jammern, Dichter, nicht jammern.

  • Zitat von putto: „Aber was soll uns das jetzt sagen? Dass man mit Lyrik nicht so viel Geld verdienen kann? (Ich habe mich gerade an den Fall Simon Dach erinnert, der so schön in seinen Gedichten jammert, dass er unterrichten muss.) Also OK, "gutes Geschäft" ist vielleicht nicht ganz passend in Bezug auf Lyrik. :hide:“ Klar, sollen sie doch verhungern, die doofen Dichter. Wiederum Benn war es, der mal zu Protokoll gab, dass Lyrik "billig erworbenes Nationaleigentum" sei.

  • Von Kafkas (gut, kein Lyriker) Erstling ("Betrachtung", erschienen 1912 bei Kurt Wolff) waren zu seinem Tode 1924 noch immer Exemplare der EA zu haben - gedruckt worden waren 500 Exemplare. Kafka hatte in einem Dutzend Jahre also nur knapp über 400 verkauft. Erschreckend, wie ich finde. Die Kafkas und Benns der heutigen Zeit verkaufen eher noch weniger. Erbärmlich, wie ich finde.

  • Gottfried Benn hat mal in den späten 20er Jahren durchgerechnet, was er mit seiner Lyrik im Schnitt verdient hatte. Er kam auf etwas über 2 Mark im Monat. Und Benn war zu der Zeit einer der berühmtesten Dichter Deutschlands

  • Anders stand es bei der Lyrik – sie war auch für Leihbüchereien kein attraktiver Geschäftsgegenstand, und es blieb den gesamten Zeitraum hindurch selbstverständlich, daß der Autor den Druck seiner Gedichte entweder gänzlich selbst bezahlte und dem Verleger gegen einen hohen Anteil am Erlös den Vertrieb überließ oder doch zumindest die Hälfte der Druckkosten bestritt. Dieses Verfahren brachte sehr geringe Auflagen mit sich, für die der Verfasser oft Absatzgarantien übernehmen mußte: etwa 250 – 50…

  • Der Einzige, der mir einfällt, und der heute noch gelesen wird, ist Heine; sein "Buch der Lieder" hat sich mehr als 100.000 Mal zu seinen Lebzeiten verkauft, was für damalige Zeiten eine gigantische Auflage war. Heutzutage schafft das in Deutschland kein Dichter mehr. Die letzten waren Handke (!) mit seinem einzigen Gedichtband und natürlich Fried. Selbst der populäre Grünbein verkauft kaum mehr als 7000 - 8000 Exemplare pro Band, und liegt damit nicht nur an der Spitze, sondern auch in weiter F…

  • Davon abgehen: ihr sollt einfach alle zeitgenössische Lyrik lesen. Die ist so toll! Vermutlich der interessanteste Teil der heutigen deutschen Literatur. Und gar nicht so schwer zu verstehen, wie manche meinen.

  • Eben gehört - 2013/14

    Florian Voß - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    In Vorfreude auf diese hier höre ich gerade diese:

  • Zitat von Fred K. Linden: „Möglichkeit 2: Die Naive. Ich kümmere mich nicht darum, was andere tun, sondern dichte frisch von der Leber weg. Möglichkeit 1 ist untadelig, darauf muss ich nicht eingehen. Möglichkeit 2 hat Vor- und Nachteile. Unbestreitbar ist der Vorteil, dass sie bequem ist. Sie ist auch effizient - ohne Vorbild kein Epigone.“ Ich befürchte, dass das ein Trugschluss ist. Es ist schlichtweg unmöglich keine Gedichte älterer Autoren zu kennen. Über Zitate, Volkslieder, Redewendungen …

  • l-l So liest sich das besser, finde ich.

  • Gar nicht mal übel. Ich würd die Worte "mühsam" und "Und" streichen und zwei Quartette draus machen.

  • Und natürlich das härteste Brett im Theater: (Tschuldigung, konnt ich mir jetzt nich verkneifen) :wacko:

  • Oder die ganz jungen Hüpfer (alle erst Mitte 20):

  • Oder auch etwas härteren Stoff:

  • Ah, sehr gut. Wenn ich was empfehlen darf:

  • Zitat von arundo donax: „Denn Rückert wie Geibel waren gemäß meinen Informationen mit ihrer Lyrik auch schon zu Lebzeiten sehr erfolgreich Weshalb wohl?“ Und Du hast natürlich recht, Geibel und Rückert waren schlechte Beispiele. Nehme Hölderlin und Novalis stattdessen. Die Schriftstellerei ist gegenwärtig kein Amt, sondern ein Geschäft, und die freie Concurrenz, das Gesetz der Natur, wie der ökonomische Liberalismus sie nennt, erzeugt überall hunderttausend Bettler als Staffage eines einzigen Mi…

  • Zitat von arundo donax: „Anstatt zu lügen, bekenne ich mich lieber zähneknirschend zu meiner Kleinbürgerlichkeit....“ Aber dann müsste Dir doch gerade der späte Grünbein sehr liegen. Beside that: es gibt ja auch noch andere zeitgenössische Dichter. Ich weiß, ich weiß, Grünbein sieht man als einzigen manchmal im Fernsehen, deshalb wird er auch immer von den Leuten genannt, die keine zeitgenössische Lyrik lesen und das kaschieren wollen. Probier es doch mal mit Gedichten von Jan Wagner, Lutz Seile…