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  • Ja, dann ist die Aufgabenstellung ohnehin in Ordnung, das wäre etwa das, wonach man Komponisten eben beurteilt. Die Gewichtung der für die "Jury" ausgewählten Komponisten ist wirklich ganz schlecht, ehrlicher wäre gewesen, nur Engländer zu nehmen und das auch dazuzuschreiben. Aber, wie gesagt, man erkennt es ja eh im Ergebnis.

  • Na servas, fast nur englischsprachige Namen. Aus dem deutschen Sprachraum sehe ich nur 2: Moritz Eggert, Detlev Glanert bzw. dort arbeitende wie Rebecca Saunders, Unsuk Chin, Brett Dean, Clara Iannotta. Wobei Iannotta der einzige italienische Namen in der Liste zu sein scheint. Ich glaube, wir können das als eine durchaus englisch-amerikanische Umfrage einschätzen, was ja auch am Ergebnis ersichtlich ist. Bei der Aufgabenstellung ist der Begriff "Handwerk" schon etwas irritierend. Aber gemeint i…

  • Zitat von Symbol: „Zitat von Kater Murr: „Land ohne Musik, das 200 Jahre von Importen wie Händel, Haydn, clementi, Mendelssohn gelebt hat. Und seit Purcell vergeblich auf den nächsten großen Komponisten gewartet hat. “ Dieses "Land ohne Musik" hat nach Purcell durchaus große Komponisten hervorgebracht - die heißen allerdings Lennon, McCartney, Bowie, Marr etc. und sind halt nicht im Bereich der klassischen Musik, sondern der Populärmusik tätig bzw. tätig gewesen.“ Benjamin Britten ist aber inzwi…

  • Zitat von Tichy: „Anyway, was lernen wir jetzt aus dieser dummen Liste? Das die meisten Befragten wohl Briten sind, die meisten deutschsprachigen Tonkünstler nicht gefragt wurden und wir ohnehin alle einen eigenen Fokus haben, was Neue Musik betrifft No harm done. At least in my case.“ Ich finde die Liste ja sehr interessant und gar nicht schlecht oder dumm - man muss sie nur lesen können. Deshalb hätte mich dann doch die genaue Fragestellung noch interessiert. Jedenfalls ist der musikhistorisch…

  • Zitat von Tichy: „Im Übrigen glaube ich, dass es ohnehin vielleicht so 1000 Leute weltweit gibt, die auch aktiv Spaß daran haben, freiwillig derartigen Komponisten (zudem gewinnbringend) zu lauschen. “ Unsinn, es gibt sicher in Wien schon mehr als 1000 davon. Zitat: „Ein gefühltes Drittel davon ist wahrscheinlich Teil dieses Forums, ein anderer Teil gehört zu Musikwissenschaftlern. “ Auch das ist nicht so, es gibt viele "Fans", die Stammgäste der namhaften Ensembles sind, andere mussten sich frü…

  • Das ist sogar noch näher als Innsbruck. Ich bin ja für so etwas schon nach Drottningholm geflogen. Muss ich mir notieren ...

  • Interessant - war das einmalig oder gibt es das jedes Jahr so? Schließlich ist Innsbruck für mich durchaus erreichbar.

  • Eher gering. Es sind auch sehr wenige Frauen im Forum. Klarer Fall von Diskriminierung. Wie lösen wir das? So viele Männer rausschmeißen, bis gleich viele Frauen wie Männer drin sind, oder? Ich nehme an, Kermit ist ein Mann. Variante: Hier diskutieren schon 5 Männer und 1 Frau. Kermit wäre der 6. Mann. Also darf er nicht mitdiskutieren.

  • Barockoper ist ja nicht zwingend Riesenaufwand. Cestis pomo d'oro wird man wohl so bald nicht zu sehen bekommen, aber es gibt genug anderes.

  • Und noch ein Link zu der CD-Reihe des deutschen Musikrats mit 106 aktuellen Komponisten aus Deutschland: zeitgenoessische-musik.de/foer…oessische-musik/alle-cds/ (Ich habe von ca. 1/3 davon schon Werke gehört, manche auch auf CD.) Würde man diese Mannschaft befragen, käme sicher ein anderes Ergebnis raus.

  • Ich sehe gerade: Hübler ist 2018 verstorben. Orientiert man sich mehr an aktuelleren Aufführungen, kämen statt Bose und Hübler folgende 2 in Frage: *1949 Manfred Trojahn *1974 Johannes Maria Staud

  • Interessant - der Münchner Hübler hatte nämlich auch nach als sehr wichtig wahrgenommenen Anfängen gesundheitliche Probleme, komponiert zwar wieder und findet sich auch ab und zu auf österreichischen Programmen (also im Ausland), die Karriere scheint aber nicht wieder in Fahrt gekommen zu sein.

  • Ich weiß, aber der CD-Markt spuckt Werke ca. 1980-90 aus, in Wien habe ich live eine Oper von ca. 1990 gehört, wenn ich das korrekt erinnere, und das ca. 2000. Seither scheint seine Karriere schon stark geknickt zu sein, nicht erst seit diesen Vorwürfen. Man könnte freilich in der Liste Bose und Hübler kübeln und andere, heute prominentere nehmen. Jedenfalls gibt es genug Komponisten im deutschsprachigen Raum.

  • Bienert war jetzt paarmal im Casino Baden bei Wien, vorher im Stift Altenburg und im Schloss Laxenburg. Die Aufmachung des Werbematerials finde ich auch etwas kitschig oder doof, die Aufführungen aber auf jeden Fall seriös, wobei mich vor allem auch die "barocke" Gestik recht berühren kann. Ich bin dann immer begeistert und glaube, dass das ja jedem gefallen müsste, was natürlich nicht der Fall ist. (Bienert war Tänzer und arbeitet jetzt als Intendant und Regisseur und Bühnenbilderzeuger und qua…

  • Zitat von Felix Meritis: „Eine ultrarestauratorische Aufführungspraxis hat halt etwas von einer Farce, die ziemlich nerdig rüberkommt.“ Naja, geh mal in Bienerts "teatro barocco", ich würde mich wundern, wenn Du das wirklich doof fändest (dort sind aber die Orchestermusiker nicht kostümiert). Der Punkt ist: Alles befindet sich im Bereich zwischen 2 gedachten Extremen. 1. Extrem: Wir versetzen möglichst alles zurück (Reenactment) 2. Extrem: Wir spielen nur neue Musik/Opern Dann gibt es viel dazwi…

  • Zitat von Felix Meritis: „ad putto: Es ist doch eigentlich wurscht, ob Max Mustermann gerne in die Oper geht oder nicht. Zumindest in Wien scheinen die, die gekommen sind, höchst interessiert zu sein. Ich hatte jedenfalls noch nie auffallende Störungen in der Oper oder im Konzert, die durch Konzentrationsmangel bei einer großen Zahl der Besucher entstanden wären. Einzelne Nervensägen kommen natürlich vor. “ Es ging darum, dass Du historische Aufführungspraxis lächerlich machen willst, und ich mö…

  • @Philbert Wäre alles weniger lächerlich als jede Regietheaterinszenierung.

  • Zitat von Felix Meritis: „Es wäre nicht nur spießig und lächerlich sondern auch nicht passend. Das Publikum der damaligen zeit lärmte, quatschte und war alles andere als andächtig. “ Du hast mich nicht verstanden: Es ist generell lächerlich und spießig, in der Oper zu sitzen. Das macht man heute nicht mehr, wenn man cool sein will.

  • Ach wie ist das doch lustig. Es wäre tatsächlich reizvoll aber sehr teuer. Aber z.B. ein paar Stunden aufmerksam in der Oper zu sitzen, ist sowieso voll spießig und lächerlich.

  • Noch als Antwort auf die Frage nach wichtigen lebenden Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum: *1926 Friedrich Cerha *1935 Helmut Lachenmann *1936 Aribert Reimann *1939 Heinz Holliger *1939 Nicolaus A. Huber *1949 Udo Zimmermann *1952 Wolfgang Rihm *1953 Hans-Jürgen von Bose *1954 Beat Furrer *1956 Klaus K. Hübler *1957 Hans Zimmer (lebt in USA) *1957 Bernhard Lang *1969 Olga Neuwirth *1969 Enno Poppe *1971 Matthias Pintscher *1973 Jörg Widmann und solche, die dort leben: *1931 Sofia Gubaidu…

  • Man könnte nun (und tut das normalerweise in Regietheaterdiskussionen) die "sich-zurückversetz-Phantasie" für banalen Quatsch abtun. Ich würde aber sagen, dass sie für das Verständnis historischer Kunst notwendig ist. Alte Kunst ist nicht interessant, weil da irgendwo mal eine Dissonanz vorkommt, und das deshalb "heute noch modern" ist. Man muss sich zumindest insofern in den Schöpfer versetzen, als man seine künstlerische Problemstellung anhand dessen, wovon er ausgeht (und nicht was nachher ko…

  • Zitat von Wolfram: „Zitat von putto: „Mein Ideal wäre die Rekonstruktion der jeweiligen historischen Aufführungspraxis. “ Warum eigentlich? Welchen Erkenntnisgewinn außer einem 'Ach so war das damals.' würde das eigentlich bringen? Und wie weit ginge denn die Rekonstruktion oder müsste sie gehen? Wagner war damals revolutionär, aber nur weil er ein Publikum im Saal sitzen hatte, dass das als solches erkannte. Heute wirkt das doch eher museal, weil wir im Falle des Wagnerschen Bayreuths nicht meh…

  • Zitat von Wolfram: „Zitat von putto: „Mein Ideal wäre die Rekonstruktion der jeweiligen historischen Aufführungspraxis. “ Warum eigentlich? Welchen Erkenntnisgewinn außer einem 'Ach so war das damals.' würde das eigentlich bringen? Und wie weit ginge denn die Rekonstruktion oder müsste sie gehen? Wagner war damals revolutionär, aber nur weil er ein Publikum im Saal sitzen hatte, dass das als solches erkannte. Heute wirkt das doch eher museal, weil wir im Falle des Wagnerschen Bayreuths nicht meh…

  • Zitat von Tichy1988: „Aber der deutschsprachige Raum war doch ebenso Teil der Umfrage? Und wenn Deutschland momentan nur noch eine Hand voll (auch international) bedeutender Komponisten hat, verschiebt sich natürlich die Gewichtung, z.B. Richtung UK oder USA. Keine Ahnung, wen gibt's denn hier noch neben Rihm und Widmann, Haas und Lachenmann? “ Jetzt verstehe ich Dein Posting von oben - mir war gar nicht bewusst, dass man überhaupt auf die Idee kommen könnte, dass England momentan mehr bedeutend…

  • Im deutschsprachigen Raum würden in der letzten Gruppe wahrscheinlich Lachenmann und Rihm gekürt werden (statt Birtwistle und Knussen). Ob dann eventuell Kagel, Ferneyhough, Grisey oder Sciarrino auftauchen würden, kann ich nicht beurteilen. Und wen deutsche Musical- und Filmmusik-Komponisten nennen würden, auch nicht (vielleicht auch Williams).

  • Zitat von Tichy1988: „Wer gibt denn genau den internationalen Konsens vor? Wenn heute mehr 'bedeutende' Komponisten aus UK oder USA stammen oder dort tätig sind, dann gewichtet sich der Konsens natürlich anders (wie Du es ja selbst in Post 10 andeutest), bleibt aber doch Konsens. “ In Post 10 habe ich geschrieben, dass im englischsprachigen Raum manche Komponisten anders eingeschätzt werden als im deutschsprachigen. Also: Bei uns werden bspw. Hartmann und Nono höher geschätzt als dort. Und dort …

  • Zitat von Tichy1988: „Eine Diskussion und gleichzeitige Relativierung dieser Liste ist ja zu begrüßen, aber ich halte es für falsch zu sagen, dass Komponist A oder B hier "weg gehöre". Man kann die Entscheidungen der Befragten ja nicht mit eigenen subjektiven Vorstellungen bewerten bzw. ersetzen. “ Falls Du mich meinst: Ich habe nicht von meiner subjektiven Vorstellung gesprochen, wie ich einen Komponisten einschätzen würde, sondern von meiner subjektiven Wahrnehmung, wie hoch der Komponist gesc…

  • Etwas Aktuelles dazu: vds-ev.de/mitteilungen/rettet-deutsch-vor-gendersprech/

  • Was für mich noch etwas offen ist, wäre, warum Reich Glass Birtwistle Saariaho Knussen und nicht andere Komponisten aus dem englischen, skandinavischen und amerikanischen Raum. Reich als einflussreichster Pionier der minimal music und Glass als zugehöriger Pop-Star, klar. Damit wäre offenbar der Raum für amerikanische Komponisten erschöpft. Birtwistle versus Davies, Saariaho versus Nørgård oder Aho - hat das Ergebnis einen über den Zufall hinausgehenden Aussagewert? Knussen hätte ich weiter hint…

  • Man hätte Musikwissenschaftler fragen sollen, nicht Komponisten. Von Musik vor dem Barock scheinen sie doch irgendwie wenig Ahnung zu haben in Hinblick auf Entwicklung, Einfluss. Der ältere Teil der Liste ist Nonsense: Hildegard von Bingen Tallis Byrd Gesualdo 1x Gender, 2x britischer Nationalstolz und 1x "huch, wie klingt das doch modern". Ich muss das leider so krass formulieren, da alle Genannten weit nach Machaut, Dufay oder Josquin kommen müssten. Peinlich. Bitte einmal nachschulen in Musik…

  • Mir ist schon beim intensiven "Durchblättern" des grove music online aufgefallen, dass im englischsprachigen Raum Nono und Hartmann weit weniger zu gelten scheinen, als im deutschsprachigen. Insofern ist klar, dass Nono hier keine Chance hat. Ich werde mal die Liste umsortieren, mal sehen, was sich dann noch sagen lässt.

  • Zitat von Wolfram: „Dürfen wir das dann jetzt nicht, um es für das Heute deutlicher zu machen?“ Ich glaube nicht, dass ich den Eindruck erweckt habe, irgendwas verbieten zu wollen. Mein Ideal wäre die Rekonstruktion der jeweiligen historischen Aufführungspraxis. So etwas gibt es inzwischen immer wieder für Opern des 18. Jahrhunderts, aber warum nicht mal für Weber oder Wagner?

  • Ich finde es auch gut, dass das ganz unemotional, unempört und ohne Absolutheitsanspruch referiert wurde. Trotzdem halte ich es eher für Freiheit als für Benachteiligung, wenn Menschen, die lieber mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, keine Karriereposten anstreben. Und wenn diejenigen, die (fast) alles der Karriere opfern, fast immer Männer sind, dann harmoniert das allerdings mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Geschlechter bei der Partnerwahl: Tendenziell stehen Frauen auf reiche, mä…

  • Zitat von Wolfram: „Neuinszenierungen dieser Art gibt es (natürlich) nicht mehr.“ Da gab es eben in Wien eine Ausnahme mit einer Neuinszenierung von Schenk vor ein paar Jahren. Aber ansonsten herrscht hier auch eine allmähliche Verdrängung. Und die Leidenschaft, mit der die Rollen darstellerisch ausgefüllt werden, lässt manchmal auch zu wünschen übrig.

  • Das ja noch dazu. Insofern ist es fast Verleumdung, aus diesen Zahlen eine Benachteiligung von Frauen abzuleiten, wenn man die Benachteiligung als aktive versteht, etwa bei der Postenbesetzung.

  • Zitat von Symbol: „Zitat von putto: „[...] ein Foto [...] wilde Regietheater-Aktion [...] “ Die Grenze zur Selbstparodie ist überschritten. “ Du sprichst ja doch noch. Das wolltest Du mir als "so ähnlich wie Schenk" verkaufen?

  • 15 zu 6 ist in meinen Augen kein Beweis für Benachteiligung, schon mal wegen der kleinen Zahlen. 10 zu 11 wäre dann "gerecht" - da muss man schon gezielt eine gleiche Anzahl anstreben, um so etwas zu erreichen. Unter Benachteiligung stelle ich mir etwas anderes vor.

  • Ich habe ein Foto gefunden mit dem Begleittext: "Germany - Berlin - Berlin: Ort: Komische Oper Berlin. opera: La Boheme ... by Giacomo Puccini. production: Andreas Homoki. Premiere: 06. April 2008singer: Mirko Janiska (Marcel) above, Timothy Richards (Rudolphe)." bei gettyimages, man kann es kaufen für 475€ Kostüme der Gegenwart, verfremdeter Weihnachtsbaum der Gegenwart, wilde Regietheater-Aktion sich beschüttender Akteure. Aha, das soll also etwa so in der Art von Schenk sein, sehr witzig.

  • Zitat von Symbol: „Man könnte noch mehr Arbeiten nennen, aber da ich in Opernhäuser gehe und nicht Opernproduktionen auf DVD sammele, wird es wenig Sinn machen, Dir diese aufzuzählen.“ Was ist das für ein Argument? Es gibt auch Bildmaterial und kurze Videos abseits von DVDs und es wird doch niemand wegen dieser Diskussion eine DVD kaufen?

  • Zitat von Symbol: „Zitat von putto: „Zitat von Symbol: „Wenn Du eine exakte Kopie der Ästhetik von Schenk suchst, wirst Du sicherlich Probleme haben diese zu finden. Gleiches gilt übrigens für exakte Kopien der Ästhetik von Mahler/Roller, Felsenstein, Rennert, Wieland Wagner oder Patrice Chereau. Künstler sind meistens nicht allzu scharf darauf, die Arbeiten anderer Künstler zu kopieren. Eigenschaften, die Du an der Regiearbeit von Schenk schätzt, lassen sich aber durchaus in hinreichend vielen …