Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-40 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Jetzt bin ich baff - Mahler hat eine Oper nach "Des Knaben Wunderhorn" komponiert und selbst inszeniert? Gibt's davon eine DVD oder wenigstens eine CD mit der Musik?

  • Zitat von Symbol: „[1]Wer entscheidet eigentlich darüber, was das "Spezifikum des Stücks" ist? [2]Und wie sucht der Regisseur nach eben jenem, ohne daß seine eigene Auffassung des Stücks dabei eine Rolle spielen würde?“ 1) Das sollte durch eine Simplifikation gelingen. 2) Solange es "seine Auffassung des Stücks" ist, ist sowieso alles in Ordnung. Ich mag nur keine Inszenierungen, in denen das Stück des Regisseurs zur Musik eines x-beliebigen Komponisten gezeigt wird.

  • Wenn sich das Werk in der Regie nicht zu spiegeln braucht, ist der Willkür freilich Tür und Tor geöffnet. Und kein Regisseur braucht sich je wieder überlegen, was der Autor sagen will - es reicht, irgendetwas, das die eigene Befindlichkeit reflektiert, auf die Bühne zu stellen, am besten etwas, das möglichst Abscheu und Ekel verursacht, und schon hat man die perfekte moderne Inszenierung, egal welchen Stücks.

  • Lieber Peter,Zitat von Peter Brixius: „Das, lieber Edwin, ist aber blühender Unsinn.“ gemach, gemach. Ich rede doch nicht von "La traviata" in Plüsch und Plunder, sondern von einer komplizierten Liebesgeschichte zwischen einem Mann und einer todkranken Frau, in die sich sein Vater als störendes Element hineindrängt. Das kann man schon heutig inszenieren. Ob es freilich angebracht ist, das Ballsaal-Bild in einem Schlachthaus voller Tierkadaver spielen zu lassen (ich denke da an einen Regisseur, d…

  • Zitat von Ecclitico: „So wie der Pianist beauftragt wird, seine Idee von der Sonate darzustellen.“ Das ist allerdings nicht vergleichbar. Auch wenn der Pianist (oder der Interpret ganz allgemein) eine extreme Auffassung hat, bleibt das Werk immer noch erkennbar. Nun stell Dir einmal vor, Kusejs "Rusalka"-Inszenierung oder Konwitschnys "Totenhaus" liefen ohne Musik - kein Mensch würde diese Regiearbeiten als "Rusalka" oder als "Totenhaus" erkennen. Mühelos würde man hingegen auch ganz ohne Musik …

  • Zitat von ChKöhn: „Regisseure würden sich nicht wesentlich von Nazis unterscheiden.“ Das ist Kreislers Überspitzung. Aber der Kern seiner Aussage ist, daß die Anpassung eines Stücks an eine vorgegebene Ästhetik unzulässig ist. Der Regisseur hat die Aufgabe, das Spezifkum des Stücks zu suchen, nicht das Stück seiner eigenen Auffassung zu unterwerfen. Das beantwortet für mich auch die oben gestellte Frage, wie man ein Bühnenwerk "werkkonform" aufführt, nämlich durch die Beachtung seiner Spezifika,…

  • Lieber Christian, ich stimme hier keineswegs zu, denn der Vergleich zwischen der NS-Zensur und der absichtlichen Verkrüppelung eines Stücks durch einen Regisseur ist ein grundlegender Unterschied, von dem Du wissen mußt, daß ich ihn kenne. Ich habe diese Stelle vor allem deshalb zitiert um zu zeigen, wie weit nun in Sachen NS-Zustimmung und NS-Vergleich wirklich unverdächtige Intellektuelle gehen, wenn sie das Regietheater aus tiefster Seele ablehnen. Daß der gesamte Essay vor allem zuspitzt und…

  • Zitat von merkatz: „Aber ich habe mir VORHER schon meine Gedanken zur Handlung gemacht, und ich würde sie mir auch machen, würde auf der Bühne ein schöner Wald stehen, eine altmodische Waldschenke usw.“ Das ist der Punkt, in dem wir unterschiedliche Auffassungen haben. Mir ist nur wichtig, ob der "Freischütz" den Wald braucht wie der "Peter Grimes" die Meeresküste. Klare Antwort: Ja. Wie der Bühnenbildner dem Regisseur den Wald nun aber hinstellt, ob naturalistisch oder in Form von Wunderbaum-Sc…

  • Zitat von putto: „Mich macht also bereits eine zeitliche Versetzung ziemlich unglücklich.“ Was mich betrifft: Kommt darauf an. Wenn es einen klaren historischen Bezug im Libretto gibt bzw. Aussagen darin, die eine bestimmte Zeit oder einen absteckbaren Zeitraum in der Vergangenheit festlegen, stimme ich Dir zu. Aber Überzeitliches kann meiner Meinung nach auch überzeitlich inszeniert werden, solange, und das ist eigentlich die einzige Grundbedingung, die ich stelle, das Stück in seiner Aussage u…

  • Zitat von Rideamus: „nichts gegen den frühen John Dew, aber die Idee von dem Triumphmarsch zur Parade der Kriegsversehrten hat auch schon Hans Neuenfels gehabt, natürlich zum originalen Orchesterklang Michael Gielens. Unterstützt vom Bühnenbild Erich Wonders und den Kostümen Nina Ritters, steckte Neuenfels seine Soldaten in die Uniformen Garibaldis und des Rosrgimento, mischte sie aber mit nordafrikanischen Sklaven, wie auch Aida eine ist, die entsprechend für Amneris putzen musste.“ Sieh an, ic…

  • Zitat von Succubus: „Lohnt sich diese Aufnahme? Wie geht Henze an die Sache heran?“ Die Aufnahme lohnt sich unbedingt. Henze geht so an die Sache heran, daß er alle Noten, die von Monteverdi überliefert sind, beläßt, also durchgehend Singstimme und Baß sowie die mehrstimmigen Ritornelle. Er füllt allerdings die Harmonien mit eigenem Material auf, das sich überraschend gut dem Renaissance-Klang anschmiegt, wie auch das Orchester eine seltsame Transformation des "alten Klanges" darstellt. Henze sp…

  • Lieber Rideamus, danke für dieses Statement. In den meisten Punkten sehe ich das ähnlich, wenngleich mein Fazit dann ein anderes sein mag, aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und daher nicht so relevant. Du erwähnst die "Aida" und den aus heutiger Sicht problematischen Triumphmarsch. Bleiben wir einmal dabei. Die für mich beste Lösung, die ich je sah, ist die von Franco Zeffirelli. Nein, reingefallen, das war es wohl, was die meisten von mir erwartet haben. ;+) Die beste, die ich…

  • Zitat von Edwin: „"Und dann machen sie es wie seinerseits die Nazis: Alles, was ihnen am Text nicht paßt, wird gestrichen. Die Nazis nannten diese Texte dann "undeutsch" oder "verjudet", und die heutigen Regisseure nennen sie "Opas Theater". Das ist der ganze Unterschied. Aber Zensur bleibt Zensur, auch wenn man sie "Modernisierung" oder "Regie" nennt."“ Zitat: „ Es wird immer schlimmer. Zuerst unterstellst Du Anhängern des "Regietheaters" (was immer das sein mag; die Anmerkung kann ich Dir/Euch…

  • Zitat von Symbol: „Mich würde mal interessieren, wer das geschrieben haben soll. Ich war es jedenfalls nicht, auch wenn Du das noch zweihundert mal andeuten solltest. “ Der Autor Reinhard Federmann schrieb als Vorbemerkung in seinen Roman "Herr Felix Austria": "Dieser Roman ist ein Schlüsselroman. Alle Personen sind nach lebenden Vorbildern geformt. Wer sich erkennt, ist gemeint." Ich habe Dich allerdings nicht gemeint...

  • Zitat von audiamus: „Bitte die Moderations-Mitteilungen lesen. Sie stehen bei uns in blau.“ Überlesen - pardon, dannke für den Farbhinweis, ich werde versuchen, meine Farbblindheit entsprechend zu justieren. Auslassung meinerseits entsprechend geändert.

  • Zitat von putto: „Entweder bietet man die Oper als das erschreckend Neue, als das sie konzipiert wurde, dann muss man sich aber vom geschriebenen Buchstaben entfernen,“ Lieber Peter, da auch der "Werther" einmal erschreckend neu war, müßte man demzufolge diesen für unsere Zeit umschreiben, als Autor stünde dann aber immer noch Goethe drauf. Das wäre für mich aber ein Etikettenschwindel.

  • Zitat von Amfortas09: „In Hannover ist es z.Zt. zu erleben, wie eine Traviata-Inszenierung (B. von Peter), die dem sog RT zuzurechnen wäre, Kultstatus erreicht.“ Das ist freilich kein Widerspruch zu (m)einer überwiegenden Ablehnung des Regietheaters, zu der ich einige jetzt offenbar noch "in Quarantäne befindliche" Äußerungen machte. Daß einzelne Regietheater-Aufführungen Kultstatus erreichen, weiß man seit Chéreaus "Ring": Im ersten Jahr ein Skandal, im letzten ein Vorhang nach dem anderen, Kar…

  • Zitat von Succubus: „Weiß nicht jemand, wo man die bekommen könnte?“ Beides ist mit etwas Mühe und finanziellem Aufwand erhältlich: 51yJRMZXN7L._SL500_AA300_.jpg Das gibt's bei amazon.com - eine sehr tüchtige Aufnahme, die zeigt, wie ungewöhnlich und wie frisch dieses Werk auch heute noch anmutet. Das Hamburger Archiv für Gesangskunst wiederum hat "Die Flut" als Füller auf eine "Tosca"-Aufnahme gepresst, und zwar auf diese: 1205_0.gif Außerdem gibt es auf youtube eine, leider in Schnipsel zerleg…

  • Orff – Ein Bayer im antiken Griechenland

    Edwin - - Komponisten

    Beitrag

    Zitat von Succubus: „Leider (?) gibt es davon nur eine Aufnahme :“ Na ja, Orff weichgespült halt. Sicher nicht schlecht, aber eben domestiziert. Angeblich kommt eine DVD der John-Dew-Inszenierung heraus - rein akustisch ist die um Klassen besser. Es gibt auch musikalische Unterschiede, da Karajan die Erstfassung eingespielt hat, während Constantin Trinks die Zweitfassung macht. Die Unterschiede sind nicht so wahnsinnig groß, Orff markiert in der Zweitfassung ein paar Akzente mehr und verändert d…

  • Orff – Ein Bayer im antiken Griechenland

    Edwin - - Komponisten

    Beitrag

    Zitat von Succubus: „Gilt der Kubelik-Tipp auch für "Prometheus"?“ Mit einer minimalen Einschränkung: Der "Prometheus" verwendet ja ein Arsenal ungewöhnlicher Schlagzeuge aus aller Herren Länder. Kubelik konnte nicht alle davon auftreiben, allerdings - jetzt kommt das große Aber: Ich merke im Vergleich zur Leitner-Aufnahme nichts davon. Rein klanglich scheinen mir beide Aufnahmen übereinzustimmen. Vielleicht hatte ja auch Leitner nicht alles auftreiben können, nur wird's im Begleitheft nicht ang…

  • Ganz versteh' ich's auch nicht, versuche mir das aber so zu erklären: Das heterophone Klanggeflecht wird nicht durch das Eingangsthema gebildet, sondern aus den freien Figurationen (Harfe, Celesta, Klavier, Bratsche) - ist aber weit hergeholt, weil das nur einen Takt dauert, danach ist es eine ganz normale Fläche, gemixt aus Tremoli und Haltetönen. Gehen wir davon aus, daß er das Saxophon-Solo als Hauptthema bezeichnet und das Geigen-Thema (Ziffer 2) als jüdisches Thema: Was die Glöckchen spiele…

  • Zitat von Ansgar: „Bei JPC gibt es jetzt Bertini zum Sonderpreis. Das würde mich wirklich interessieren.“ Warum?

  • Zitat von Algabal: „oder ob einfach Dein Sensorium für gute Musik kaputt ist.“ Ich gestehe offen: Meines ist auch kaputt. Ich halte Hartmann für einen ganz guten, Komponisten, aber für die nahezu religiöse Verehrung, die er bisweilen genießt, sehe ich keinen Anlaß - nicht einmal, muß ich gestehen, dafür, ihn zu den bedeutenden Komponisten seiner generation zu zählen. Hartmann wartet mit einem Amalgam auf aus Mahler, Berg, und, speziell in späteren Werken, immer üppiger werdendem barockem Kontrap…

  • Orff – Ein Bayer im antiken Griechenland

    Edwin - - Komponisten

    Beitrag

    Die Kubelik-Aufnahme ist schlicht das beste, was man sich vorstellen kann, aufgepeitscht, exzessiv, dabei aber immer noch so stilisiert, daß sich die Geschmacksfrage in keinem einzigen Moment stellt. Kurz: Besser geht's nicht. Die DVD zeigt John Dews tüchtige, aber nicht sensationelle Regiearbeit, bei der ich das Gefühl habe, er inszeniert am Werk entlang und setzt nur etwas modischen Schnickschnack auf, damit man nicht vergißt, daß er ja recht viel sogenanntes Regietheater auch gemacht hat. Wes…

  • Zitat von Succubus: „nicht umsonst haben Orff und er sich äußerst geschätzt.“ Ich bin überzeugt, daß es eben gerade die Zeichensetzung war, die zu der künstlerischen Übereinstimmung führte. Wenn ich daran denke, daß Wieland die "Antigonae" inszeniert hätte, läuft es mir kalt über den Rücken - das wäre wohl wirklich Neues Musiktheater gewesen. Wieland wollte ja auch Orff-Festspiele im Bayreuther Festspielhaus machen. Sein Tod hat das dann verhindert, denn was folgte, war ja nur noch Verwaltung. A…

  • Zitat von Symbol: „Edwin hat ja Wieland Wagner etwas weiter oben sinngemäß attestiert, er habe die Werke seines Opas lediglich optisch aufgemotzt. Ich halte das für eine Verniedlichung der Eingriffe, die Wieland am Wagnerschen Werk vorgenommen hat. Er hat auch Wagners Symbolik reduziert und fokussiert, wie man in einem Gespräch von Wieland mit Joachim Kaiser nachlesen kann. Kurz gesagt: Wieland hat Wagners Werk der naturalistischen Theaterästhetik entrissen und in eine abstrahierende, modernisti…

  • Eben gehört - NEUE MUSIK

    Edwin - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Der Anfang ist ungeheuer, und später die Chorsszenen auch, finde ich. Bloß die Rolle des Astaron ist mühsam und macht die ohnedies nur 75 Minuten dauernde Oper etwas langatmig...

  • Lieber Peter,Zitat von Peter Brixius: „Nun gut, ich finde es erfreulich, dass sich die "Regietheater"-Gegner auch hier als das outen, was sie oft genug sind. Es sind die Argumente, die schon gegen Schreker, Krenek, Hindemith ins (Schlacht-)Feld geführt wurden. Wer sich mit diesen gemein machen will, soll es tun. Glaubwürdigkeit hat er für mich da allerdings verloren.“ pardon, aber das geht nun wirklich nicht: Du implizierst, daß DIE Regietheater-Gegner auch hier weiter rechts stehen, als der Dem…

  • Zitat von putto: „Ja, das ist das Posting des Jahres.“ Ist aber korrekt beobachtet - Du hast die denkbar größte Auswahl an Regietheaterinszenierungen, und wenn es Dir in Deutschland zuwenig davon gibt, kannst Du einen Abstecher nach Österreich machen. Es gab einen Operndirektor, der zu Dienstbeginn versprach, diesen Unfug (er verwendete, glaube ich, sogar ein schärferes Wort) nicht mitzumachen. Und dann machte er doch mit. Aus Überzeugung? "Ohne internationale Presse geht es nicht, und die schli…

  • Lieber Christian,Zitat von ChKöhn: „Damit widersprichst Du Dir aber selbst. Man kann nicht "Treue" zu einem "Werk" fordern, von dem man gleichzeitig anerkennt, dass es ständigen Veränderungen unterworfen ist.“ Ich sehe keinen prinzipiellen Widerspruch: Die Wiedergabe eines Werks ist meiner Meinung nach historisch bedingt, also abhängig vom Kenntnisstand. Dieser führt in der Wiedergabe der Partitur zu immer größerer Genauigkeit (auch bei neueren Komponisten als denen des Barock - in Wien war man …

  • Zitat von putto: „Ich dachte immer, diese Eure Begriffsschelte diene nur der Ablenkung.“ Zumal die Begriffsschelte nie auftaucht, wenn man das Regietheater unter Verwendung dieses Begriffs lobt...

  • Zitat von Symbol: „während die von Karl Richter "werktreu" war?“ Sie war so "werktreu", wie es nach der damaligen Tradition bzw. dem damaligen Kenntnisstand möglich war. Nur rund 30 Jahre zuvor hat Respighi den "Orfeo" auf post-puccini umgeschrieben...

  • Zitat von Alviano: „Mich auch - die "Gezeichneten" in Frankfurt waren eine umwerfende und bildstarke Arbeit, die mich nachhaltig beeindruckt hat.“ Ja, ja, besonders die Stelle "Ich kannt eine, die malte Hände" - und schon kommen aus der Gartenhecke Hände heraus und grapschen nach den Protagonisten. Diese Szene wird mir wirklich ewig in Erinnerung bleiben wegen ihrer unfreiwilligen Komik.

  • Zitat von pedrillo: „Beispiel Mozart/Bieito: Liest man Mozarts Briefe: Ist es abwegig sich vorzustellen, dass er seine "Entführung" im Bordell hätte spielen lassen, wenn ers denn gedurft hätte?“ Aber ein Harem ist nun mal nur dann ein Bordell, wenn man sich mit der Kultur des Islam zuwenig auseinandergesetzt hat... Ich weiß es wirklich nicht: Schreibt Mozart irgendwo expresssis verbis, er meine mit Harem ein (eine Art) Bordell? Wenn ja, hätte ich gegen die Verlegung nichts (fände aber die Inszen…

  • Zitat von Symbol: „Was interessiert mich Neuenfels' Ausgangskonzept und etwaige Korrekturen daran, die sich aus Gesprächen mit anderen Personen ergeben haben? Die Aufführung - also das Ergebnis - zählt.“ Ja, wenn Du akzeptierst, daß es Dir auch völlig egal ist, wie etwa Beethoven zum Anfang seiner Fünften gelangte.

  • Zitat von Symbol: „[1] - Furtwänglers Beethoven-Symphonien (Metronomzahlen mißachtet) [2] - Karajans Beethoven-Symphonien (Metronomzahlen mißachtet) [3] - Bernsteins Beethoven-Symphonien (Metronomzahlen mißachtet) [4] - beinahe alle Einspielungen der "Träumerei" (Vorschrift Viertel = 100 mißachtet) [5] - ein Großteil der Dirigate Gustav Mahlers [6] - Wieland Wagners Wagner-Inszenierungen [7] - Karl Richters Bach-Aufnahmen (Gambe durch Cello ersetzt)“ 1) Zeitbedingt zu erklären. 2) und 3) Wird de…

  • Zitat von Symbol: „Ist zugegeben, Du hast nicht die Aufführung, sondern das Gespräch und darauf aufbauend die Ernsthaftigkeit von Hans Neuenfels' Regiekonzeption bewertet.“ Ja. Denn wenn ein dermaßen gravierender Eingriff wie ein Geschlechtertausch mühelos rückgängig gemacht werden kann, ohne das Konzept in seinen Grundfesten zu erschüttern, wage ich die Behauptung, daß das Ausgangskonzept auf eine billige Provokation ausgerichtet war, die auch wegfallen kann, ohne an der Substanz etwas zu änder…

  • Zitat von merkatz: „Aber setzt "erhellend" nicht voraus, dass VORHER Dunkelheit war? Und woraus besteht diese Dunkelheit genau?“ Nun, ich fand z.B. Chéreaus Bayreuther "Ring" erhellend. Natürlich ist eine auf Götter und Helden ausgerichtete Inszenierung nicht "dunkel", aber es gibt bei diesem Werk eben auch noch andere Schichten. Chéreau richtete seinen Scheinwerfer, wenn ich so sagen darf, auf die Verbindung von Kapital und Gewaltausübung. Daß Macht und Liebe einander nicht vertragen, hat kein …

  • Zitat von merkatz: „Was ist da passiert?“ Kusej inszenierte die Nixe deutlich erkennbar als Natascha Kampusch und den Wassermann ebenso deutlich erkennbar als Josef Fritzl.

  • Zitat von Symbol: „Werden Theateraufführungen neuerdings schon auf Basis der vor den Proben geführten Konzeptionsgespräche beurteilt?“ Habe ich die Aufführung aufgrund dieses Konzeptgesprächs beurteilt? Wo? Ich finde diese Aussage nicht, leider...