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  • Zitat von Philbert: „Mehrere Mahler-Lieder habe ich live mit Simon Lepper am Klavier gehört. Mit so einem Pianisten sehnt man sich gar nicht nach einem Orchester. “ Bei dem Namen kann man nur hoffen, dass alle Finger noch dran sind!

  • X ist Wagner, denn Wagner wurde schon als mit an Bord gekennzeichnet. A könnte noch Spontini sein, allerdings starb dieser in Italien.

  • Hmm, der Greis könnte dann Beethoven sein.

  • A könnte Chopin sein, C Meyerbeer. Liszt wurde ja ausgeschlossen, den hätte ich als B vermutet.

  • Dann C= Rossini und D= Cherubini.

  • Der sterbende ist Bellini?

  • Ja, op. 5 finde ich nach wie vor sehr sperrig.

  • Auch sehr schön! Das zweite gefällt mir fast so gut wie das erste, das berühmtere dritte noch am wenigsten, obwohl ich auch dieses sehr mag. Die opera 1 und 2 sind jedenfalls für mich in ihrer Gesamtheit schon mal absolute Volltreffer. Opera 3 - 5 mag ich deutlich weniger (op. 6 habe ich noch nie gehört ), dann geht' wieder bergauf, bis mit op. 9 und op. 10 ein neuer Gipfel erklommen ist.

  • Hieraus heute op.1,1 und op.1,2. Das erste Trio gehört immer noch zu meinen Geheimfavoriten. Im ersten Satz klingt schon op. 97 ein wenig an, im letzten Satz die Kreutzersonate. Für mich ein großes Meisterwerk, vollendet und in jeder Hinsicht zufriedenstellend.

  • Glenn Gould hielt ja die Mondscheinsonate für sehr unterschätzt.

  • Spaßig wäre auch dem ollen Bach mit seinen Söhnen im Café Zimmermann beim Musizieren der eigenen Konzerte zusehen. Das wäre wohl meine erste Wahl.

  • Andris Nelsons

    Felix Meritis - - Dirigenten

    Beitrag

    Und ich habe in Nelsons Schottische mit dem Gewanshausorchester auf YT reingehört und konnte keine "Zerdehnung" erkennen. "Alles" scheint also von ihm nicht zerdehnt zu werden....

  • Ich war überrascht! Ich wusste, dass Swarowsky nicht belastet war, aber dass er ein Held war, wusste ich nicht.

  • Andris Nelsons

    Felix Meritis - - Dirigenten

    Beitrag

    Zitat von Symbol: „Zitat von Sadko: „Ich habe den Nelsons in der Oper immer schon schlecht gefunden (zerdehnt alles, dann drischt er wieder weiß Gott wie hinein), und nach ein bissl Vergleichshören hab ich nach dem Neujahrskonzert 2020 den Beweis, dass er Johann Strauß auch nicht kann. Ich werde daher diesen hochgepushten, unterdurchschnittlichen Dirigenten auch weiterhin meiden - und die Bewertungen der Nelsons-Fans kann man ja echt nicht ernstnehmen. Das ist ca so wie beim (noch schlechteren) …

  • Zitat von Mauerblümchen: „Bei 1. und 3. würde ich eher von Techniken als von Stilen sprechen “ Ja, das ist in der Tat näher an der Sache.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Und dass Wagner für die Prügelszene im 2. Aufzug der Meistersinger die strenge Form der Fuge wählt, ist wohl auch eine Kodierung: Das Festhalten an alten Formen, die sich überlebt haben und inhaltsleer geworden sind, erzeugt letztlich strukturelle Gewalt ... Bei 3. wäre die Wissenschafts-Fuge aus "Also sprach Zarathustra" noch ein Beispiel. “ Ja, das sind zwei weitere sehr gute Beispiele!

  • Zitat von Areios: „Und da kann man wirklich hören, dass Mendelssohns vielgeschmähte "oberflächliche Glätte" ein Produkt von laufender Selbstkritik und Verbesserung darstellt. "Die einsame Insel" ist kein schlechtes Werk - aber um wie viel zwingender ist doch die Endfassung, um wie viel perfekter durchgearbeitet, um wie viel bruchloser die Übergänge! Mendelssohn hat über weitere Strecken die Rhythmik nach dem Vorbild des Hauptthemas vereinheitlicht, so dass eine gleichförmigere Wellenatmosphäre e…

  • Gardiners Aufnahme habe ich, war aber nicht besonders beeindruckt. Nicht, dass das eine schlechte Einspielung wäre, aber es fehlt an Biss. Etwas, das überhaupt auf einiges in Gardiners Mendelssohnzyklus zutrifft.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Felix Meritis: „Der Historismus ist ja im Wesentlichen eklektizistisch, wählt also aus einer Palette von Stilen, die als unterschiedlich aber gleichwertig betrachtet werden, um Neues zu schaffen. “ Bei Bach ja. Bei Schütz, denke ich, auch, wenn er von prima prattica (Satz i. S. d. Vokalpolyphonie) und seconda prattica (Generalbass) spricht. Er hat ausgewählt, wann er welche Satztechnik nimmt. Bei Brahms doch eher nicht - der hat ja keine Passacaglia im Bach-St…

  • Die Orgelmusik des 17. Jahrhunderts war natürlich auch zu Bachs Zeiten nicht obsolet, sondern vielleicht etwa ins Hintertreffen geraten. Der Historismus ist ja im Wesentlichen eklektizistisch, wählt also aus einer Palette von Stilen, die als unterschiedlich aber gleichwertig betrachtet werden, um Neues zu schaffen.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Das Finale von Brahms 4 auch nicht. “ Na ja, es gibt auch keine Werke von Mendelssohn, auch nicht die, in denen Choräle vorkommen, die ich mit Musikstücken aus dem Barock verwechseln würde (eventuell vielleicht der Eingangschor aus dem Psalm op. 31). Das gilt auch für Griegs Holberg Suite, die ein Paradebeispiel für den Historismus ist.

  • Noch ein kleiner Nachtrag zu Brahmsens op. 38: Brahms nannte das Werk einen "Gruß an J.S. Bach", wählte die Themen zweier Contrapuncti aus der Kunst der Fuge für Kopsatz und Finalsatz (von MB bereits erwähnt) und gestaltete (das behaupte ich jetzt!) Letzten ähnlich wie Bach die Finali aus den Violinsonaten mit obligatem Cembalo, nämlich mit omnipräsentem Kontrapunkt.

  • Ich habe da jetzt einiges verpasst und habe auch nicht viel Zeit weiterzumachen, möchte aber anmerken, dass Historismus nicht nur gelegentliche kompositorische Rückgriffe auf frühere Modelle beinhaltet sondern auch die empfundene Gleichwertigkeit der Ästhetik verganener Epochen. Für Mendelssohn und Brahms war es absolut selbstverständlich, Werke Bachs oder anderer alter Meister (also auch Mozarts und Haydns) im Konzert aufzuführen. Das war definitiv gegenüber dem 18. Jahrhundert eine Neuentwickl…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Ich habe nicht behauptet, dass Brahms bachfrei wäre. Ich habe nur nach Belegen für den Einfluss gefragt. “ Ja, aber warum nicht erst selbst die beanstandete Behauptung mit eigenem Wissen abgleichen und dann fordern? Was ist mit der Chaconne aus der 4. Symphonie? Was ist mit den Händelvariationen und den vielen, vielen Jahren, die sich Brahms intensiv mit Bach beschäftigt hat (nach eigener Aussage und durch die enge Freundschaft mit Spitta auch klar nachvollziehbar).

  • Zitat von Mauerblümchen: „Hat niemand behauptet. Ich frage nur nach Belegen zu den aufgestellten Behauptungen. “ Kann ich raussuchen, wenn ich mal wieder Zeit habe, die Bücher und anderen Texte, die ich über die Jahre hinweg zu dem Thema gelesen habe noch einmal durchzugehen. Habe ich jetzt aber nicht, möchte aber dennoch bei meiner Behauptung bleiben. Diese darfst Du selbstverständlich in Zweifel ziehen.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von putto: „Bezüglich Bachbezug und Historismus bei Brahms eigentlich nicht, ist ja keine steile These sondern Allgemeinbildung. “ Oder angelesenes Vorurteil. Gruß MB “ Finde es raus und widme Dich der Literatur! Wir sind ja hier keine Hunde, die über Deine Stöckchen springen. Wenn Dir die Klärung dieses Sachverhalts so wichtig ist, dann lies doch mal ein bisserl was drüber, lass es im Kopf reifen und präsentiere uns dann deine Schlüsse!

  • Zitat von Mauerblümchen: „Als obs ein Bettbezug im Hotel wäre. Klar. Nochmal konkret gefragt: Wo finde ich den Bachbezug in op. 119, 3? “ Ist es nicht überflüssig, sich ein Werk auszusuchen, das man für frei von Bachbezügen hält, um danach zu fragen? Wie wäre es mit dem Deustchen Requiem, den Motetten oder der Cellosonate op. 38? Aber ist ja egal...

  • Zitat von Mauerblümchen: „Das ist jetzt aber so globalgalaktisch formuliert, dass es ebenso unangreifbar wie aussagelos ist, oder? “ In diesem Zusammenhang wäre aber schon interessant zu erwähnen, dass der Bachbezug der von Mendelssohn und auch Schumann in die Kunstmusik gebracht wurde, von Brahms freudig weitergeführt wurde. Ich sehe Brahms sehr wohl in der historistischen Tradition Mendelssohns und Schumanns.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Felix Meritis: „Aber sicherlich aufgeführt. “ Ja. Haydns Oratorien aber auch. Gruß MB “ Mit dem Unterschied, dass Spohr 1859 starb und somit ein zeitgenössischer Komponist war. Schumann und Brahms hielten auf ihn jedenfalls große Stücke.

  • Zitat von philmus: „hm. nach was für Kriterien noch mal? was Mozart, Beethoven, Schubert (und natürlich auch Haydn) leichter zu bewundern macht, scheint mir, daß sie die Formen, an denen sich die späteren "bewähren" sollten, erst mal geschaffen bzw in eine erste Blüte getrieben haben. Den Ausdruck "besser" finde ich schwierig, auch wenn ich dem Gefühl dahinter folgen kann - die Aufgabe, vor der jemand tendenziell "klassizistisch" komponierender wie Mendelssohn stand, war einfach 20-30 Jahre nach…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Felix Meritis: „Oratorien gibt es jedenfalls von Spohr “ Grmbl ... aber nicht in der zweiten Hälfte des 19. Jhds. komponiert. Gruß MB “ Aber sicherlich aufgeführt.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Und Edwin Baumgartner ist besser. Aber Felix Meritis hat auch schöne Beiträge geschrieben. Das ist keineswegs bei allen Forianern so ... Gruß MB “ Eigentlich war mein Beitrag ja im Zusammenhang mit zuvor entstandenen Beiträgen zu lesen. Das müsste eigentlich - bei nur einigermaßen gutem Willen - erkennbar sein. Diesen, nämlich den guten Willen, vermisse ich allerdings hin und wieder bei einigen Forianern.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Es ging aber um den Stellenwert des Oratoriums in Deutschland in der 2. Hälfte des 19. Jhds. Und die Entwicklungen in diesem Bereich lassen sich m. E. nicht mit den Entwicklungen der Klaviermusik, der Sinfonie, der Sinfonischen Dichtung und der Oper vergleichen. Was man eben daran sieht, dass die Komponisten der ersten Reihe da kaum etwas geschaffen haben. (Was Ursache und was Wirkung war, sei dahingestellt.) “ Es kann sein, dass das Oratorium in England erfolgreicher w…

  • Ich würde eben sagen, dass Mozart und Beethoven "im Durchschnitt" besser sind. Sowohl Mendelssohn als auch Schumann haben aber Werke geschrieben, die in die allerbeste Kategorie gehören. Das ist keineswegs bei allen Komponisten so.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Hmmmm ... also, in Deutschland waren Oratorien nach dem Elias vielleicht doch eher ein Nischenprodukt. Liszt 2x, Reinecke, vor allem Bruch und dann Draeseke. “ Das ist doch nur aus der heutigen Sicht so! Im Musikleben des 19. Jahrhunderts waren beispielsweise Mendelssohns Chorlieder von enormer Bedeutung. Da haben sich hunderte, ja tausende manchmal zusammengefunden, um diese und ähnliche Werke von anderen Komponisten zu singen. Das sind tempi passati. Mendelssohns 1. K…

  • Zitat von Felix: „Zitat von Felix Meritis: „Das wollte ich schon lange mal machen, bin aber nciht dazugekommen, v.a. weil ich hier besonders elaborat einleiten wollte. “ Dann hoffe ich mal, dass meine Threaderöffnung halbwegs deinen Ansprüchen gerecht wurde. Ich finde auch, es ist definitiv eines seiner gelungensten und beeindruckendsten Werke. “ Lieber Felix, Ansprüche stelle ich immer nur an mich selbst. Gegen Deine Einführung ist nichts einzuwenden.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Felix Meritis: „Mendelssohns Orgelsonaten bei jpc bringen 192 Treffer (bin die Liste nicht völlig durchgegangen, ob das alles separate Einspielungen sind): jpc.de/s/mendelssohn+orgelsonaten “ Liszt B-A-C-H bringt 815 ... wobei allerdings auch die Klavierfassung ist. jpc.de/s/liszt+b+a+c+h Gruß MB “ Da sehe ich aber gleich ganz oben viele Fehlzuordnungen (CDs mit vielen Komponisten, die auch ein B-A-C-H Werk geschrieben haben).

  • Zitat von Mauerblümchen: „Wieso "wie MBs Violinkonzert"? Welche denn noch, abgesehen von den Konzertouvertüren? Nicht einmal die Oratorien und Orgelsonaten fanden Nachfolge ... “ Wieso? Es wurden doch zahllose Oratorien in Deutschland und England nach Mendelssohn geschrieben. Man kennt sie heute halt nicht mehr so gut, so wie man ja auch nur Schöpfung/Jahreszeiten aus der Zeit Haydns und nachher kennt. Natürlich gab es da mehr. Mendelssohns Streichquartette op. 44 waren übrigens sehr wohl bedeut…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Na, ohne zu zählen, würde ich darauf tippen, dass Liszts Präludium und Fuge über B-A-C-H nicht minder populär ist als MBs Vater-unser-Sonate, und der Abstand der beiden anderen großen Orgelwerke Liszts zu B-A-C-H ist wesentlich geringer als, sagen wir, der Abstand von MBs 5. Sonate zur Vater-unser-Sonate ... Gruß MB “ Mendelssohns Orgelsonaten bei jpc bringen 192 Treffer (bin die Liste nicht völlig durchgegangen, ob das alles separate Einspielungen sind): jpc.de/s/mende…