Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-40 von insgesamt 257.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Berliner Philharmoniker mit Kirill Petrenko gastieren in Dresden mit Strawinsky, Zimmermann und Rachmaninow Um bei ihrem Stammpublikum auch außerhalb der vier-wöchentlichen Festspielzeit präsent zu bleiben, veranstalten die „Dresdner Musikfestsiele“ in sporadischen Abständen über das Jahr verteilt hochkarätige „Palastkonzerte“. Am 21. Februar 2020 hatte Jan Vogler die Berliner Philharmoniker eingeladen, mit ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee in Dresden Stati…

  • Daniel Harding dirigierte Purcell und Mahler Daniel Harding, Jahrgang 1975, ist bereits mehrfach Gastdirigent bei den Symphoniekonzerten der Sächsischen Staatskapelle gewesen. Zum Ende der Saison wird er seine Engagements in Paris und Stockholm aufgeben und ein Sabbatjahr nutzen, sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. Nachdem er bereits eine Lizenz als Verkehrsflieger erworben hat und erste Erfahrungen als Co-Pilotsammelte, wird er für ein Jahr bei „Air France“ als Pilot arbeiten. Zunächst übern…

  • Kann ich leider nicht sagen. Ich war so fertig, dass ich erst nach dem ersten Premierenempfangs-Bier 21:15 auf die Uhr geschaut habe!

  • Meistersinger-Übernahme von den Salzburger Osterfestspielen 2019 Nach der Vollendung der Partitur seiner Oper „Tannhäuser“ stieg am 3. Juli 1845 der Dresdner Hofkapellmeister Richard Wagner mit Frau, Hund, Papagei und jeder Menge Lektüre über die deutsche Literaturgeschichte in der Pension „Zum Kleeblatt“ im böhmischen Marienbad zum Zwecke eines längeren Kuraufenthalts ab. Ob es nun die Leere nach Abschluss der Komposition war, jedenfalls fand Wagner in den Badewannen und bei den Liegekuren kein…

  • Nach der Fertigstellung der Partitur des „Tannhäuser“ reiste der Königlich Sächsische Hofkapellmeister Richard Wagner mit Frau Minna, Hund und Kanarienvogel am 3. Juli 1845 von Dresden zu einem Kuraufenthalt ins Böhmische nach Marienbad. Kreative Unruhe behinderten die Bäder sowie Brunnenkuren und brachte frühere noch ruhende Projekte zur Geltung. Ein noch unklares Konzeptzum Schwanenritter-Motiv des Wolframs von Eschenbach geisterte seit dem Pariser Aufenthalt in seinem Kopf. So begann er, para…

  • Jawohl, der DD-Beethovenzyklus wird in der nächsten Konzertsaison weitergeführt, aber noch im Beethoven-Jahr!

  • Beethovens Fünfte: Schicksals-Symphonie? Beethovens vierte Symphonie war über lange Zeit seltsamer Weise vergessen Dabei gehörte sie zu Lebzeiten zu seinem erfolgreichsten symphonischen Werk. Als er die Symphonie komponierte, galt er als heiter, zu jedem Scherz aufgelegt, frohsinnig, munter, lebenslustig und nicht selten satirisch. Verursacht wurde diese Stimmung durch seine Verliebtheit in die GräfinJosephine Brunsvik (1779-1821), mit der er von 1804 bis 1809 glühende Liebesbriefe austauschte. …

  • Jaques Offenbach, Gioacchino Rossini und weitere Gioacchino Rossini und Kammermusik, das klingt ähnlich widersprüchlich wie Brahms und große Oper oder wie Bruckner und Klavierminiaturen. Aber es gibt eine Rossini-Komposition im luftigenKlanggewand. Und so hatte uns am Silvesterabend 2019 nicht nur der 1988 in Taschkent geborene Dirigent Aziz Shokhakimov in den Konzertsaal desKulturpalastes gelockt, sondern auch auf zwei selten zu hörende Stücke von Rossini und Offenbach für Violoncello und Orch…

  • Einige Bemerkungen zu Franz Lehárs „Land des Lächelns“-konzertant : Eine sehr junge Frau, Felicitas „Lizzy“ Léon (1887-1918), war es, die den jüngsten Militärkapellmeister der k. u. K. Armee Ferenc Lehar zum „Olympier des Banalen“ gemacht hat. Lehár kam1899 nach Wien und spielte mit seiner Kapelle des Infanterieregiments Nr. 26 im Winter 1900/01 auf dem Platz des Wiener Eislaufvereins. Die 12-jährige Lizzy, die dort ihre Runden drehte, war von der Musik des „feschen Militärkapellmeisters“, der a…

  • Das fünfte Saisonkonzert der sächsischen Staatskapelle Der Musikwissenschaftler und Theologe Fritz Stein (1879-1961) fand 1909 in der Jenaer Universitätsbibliothek die Partitur einer Symphonie, bei der auf einer der Stimmen der zweiten Violine „par Luis van Beethoven“ zu lesen war. Nun hatte der junge Beethoven geäußert, dass er sich in seiner Bonner Zeit an einer Symphonie in C-Dur nach dem Vorbild von Haydns Sinfonie Nr. 97 versucht habe. Mit der Unterstützung von Max Reger gelang es, das Fun…

  • Politisches Musiktheater auf hohem Niveau Nach einer nichtautorisierter Schätzung leben und arbeiten weltweit etwa 270 Millionen Menschen unter Sklaverei-artigen Bedingungen. Wie erzählt man von der Rechtlosigkeit illegaler Einwanderer, von Menschen die zur Prostitution gezwungen werden, die keine medizinische Betreuung haben und hemmungslos ausgebeutet werden, ohne sozialen Kitsch zu produzieren? Einer der produktivsten und meistgespielten deutschen Dramatiker unserer Zeit, Roland Schimmelpfenn…

  • Eine 45-Jahre alte Inszenierung überzeugt noch heute Bei den antiken Griechen ging es, wenn man den Dramen des Tragiker Euripides (etwa 480 v. Chr. bis etwa 407 v. Chr.) folgt, ordentlich zur Sache. So opferte der Feldherr Agamemnon bedenkenlos seine Tochter Iphigenie, um einen Fluch der Jagdgöttin Diana, der wegen einer flapsigen Bemerkung des Heerführers erfolgt war, zu lösen und so den Trojanischen Krieg zu ermöglichen. Als der siegreiche Agamemnon nach zehnjähriger Abwesenheit nach Hause zur…

  • Tschaikowski-Prokofjew-Chatschaturjan Zu einem interessanten Konzertprogramm mit dem Titel „Spartakus“ hatte Dmitrij Kitajenko gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie in den Konzertsaal des Kulturpalastes eingeladen. Angekündigt waren Peter Tschaikowskis „Manfred Sinfonie“, Sergej Prokofjews „2. Violinkonzert“ mit Sergej Krylow und Szenen aus Aram Chatschturjans „Spartakus-Ballett“. Der Ideengeber der „Manfred-Sinfonie“ Lord Byron (1788-1824) gehörte zweifelsfrei zu den schillerndsten Figuren se…

  • Porträtkonzert des „Capell-Compositeurs der Staatskapelle Dresden“ Aribert Reimann : Der Berliner Komponist Aribert Reimann (geboren 1936) gehört mit seinem breitgefächerten Schaffen zu den produktivsten Komponisten der Gegenwart. In der laufenden Saison ist er der „Capell-Compositeur der Staatskapelle Dresden“. Inzwischen traditionell, wurde ihm im Festspielhaus Hellerau ein Porträtkonzert-Abend gewidmet. Der Konzertabend wurde von der „kapelle 21“, einer Gruppe meist jüngerer Musiker der Staat…

  • Porträtkonzert Aribert Reimann

    thomathi - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Am heutigen Abend werden wir das Porträtkonzert des Capell-Composteurs der Staatskapelle Dresden Aribert Reimann im Festspielhaus Hellerau besuchen. Die "kapelle 21 " wird das Konzert gemeinsam mit Aribert Reimann ausrichten. Beginn ist 19 Uhr- Ende der Porträtkonzerte ist immer offen gewesen, könnte Mitternacht werden.

  • Britten und Mahler im zweiten Dresdner Palastkonzert der Saison Vieles verbindet das Dresdner Musikleben mit der Dirigentendynastie Jurowski. Der 1945 als Sohn des Komponisten Wladimir Jurowski (1915-1972) geborene Mikhail Wladimirowitsch war seit 1988 Gastdirigent der Semperoper und wäre fast Bürger der Stadt geworden. So aber rief Berlin und Mikhail begrenzte seine Verbindungen zur Stadt mit zahlreichen Gastdirigaten bei der Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie und bei den Gohrischer Schos…

  • Besuchtes Konzert: 11. November 2019 im Semperbau Das 4. Symphoniekonzert der Staatskapelle mit Reimann-Miniaturen und Bartóks „Blaubart“ Immerhin bedurfte es des 4. Symphoniekonzerts, ehe der Saison-Capell-Compositeur Aribert Reimann mit seinen „Neun Stücke für Orchester“-zu Gedichten von Paul Celan ein Werk seines Schaffens vorstellte. Der Komponist Aribert Reimann, geboren 1936,und der Lyriker Paul Celan (1920-1970) lernten sich 1957 trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Sozialisation 19…

  • György Ligetis „Le Grand Macabre“ –Erstaufführung für Dresden In Breugellande sind die Mitmenschen glücklich, entfalten das Abenteuer und berauschen den Tod, halten ihn für tot. Aber der Tod war ein Verrückter, der sie in einen vermeintlichen Weltuntergangtreiben möchte. Tot vor Angst die Gottlosen, überleben die Glücklichen und zwei Liebende, die die Welt neu gestalten werden. Alles endet in der erdig, blumigen Farce desfrankophonen Dramatikers flämischer Herkunft „Le Balade du Grand Macabre“ …

  • In unserem Konzertführer der 1950er Jahre gesteht der Herausgeber Karl Schönewolf Bela Bartok (1881-1945) lediglich ein Violinkonzert aus den Jahren 1937-1938 zu. Er erwähnt aber, dass Bartok bereits um 1907 ein zweisätziges Werk für Violine und Orchester entworfen habe. Tatsächlich komponierte der Sechundzwanzigjährige, unsterblich verliebt in die ungarische Geigerin Stefi Geyer (1888-1956), für diese junge Frau zwei Sätze für Orchester und Violine Solo und legte ihr die sehr persönlichen Kompo…

  • Die Lüneburger Philharmoniker spielen französische Romantik Es ist eigentlich recht einfach, sich an einem großen Haus einen Musikgenuss zu verschaffen. Unsere Erfahrungen sind aber, dass die jungen und noch hungrigen Musikschaffenden vor allem an den kleineren Häusern zu finden sind, wo ihnen Autoritäten nicht im Wege stehen. Die Ankündigung des ganz eigenen Klangs der französischen Musik der Romantik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hatte uns am 13. Oktober 2019 zum 2. Saison-Konzert der Lü…

  • Warum fahren Wagner-Verrückte und C.T.-Verehrer aus Dresden zu Ulf Schirmers Tristan-Premierenach Leipzig? Da wäre zunächst der Regisseur Enrico Lübbe, ansonsten Intendant des Schauspielhauses Leipzig und damit Nachfolger des „Skandal -Regisseurs“ Sebastian Hartmann, meines Großneffen. Und es war natürlich interessant,wie uns die Tristan-Dirigate Ulf Schirmers nach zwei Bayreuth-Erlebnissen angreifen werden. Und außerdem waren wir gespannt, wie Daniel Kirch, dessen Siegfried uns in Chemnitz extr…

  • -Zur Vorgeschichte der Inszenierung: Am 29. Mai 1825 wurde Karl X. (1757-1836), Enkel Ludwig XV. und August des Starken, sowie Bruder des guillitierten Ludwig XVI. in der Kathedrale von Reims mit dem prunkvollen Zeremoniell des Hauses Bourbon zum König von Frankreich gekrönt. Mit den aufwendigen Feierlichkeiten sollte vorgespiegelt werden, dass er sich als König von Gottes Gnaden und nicht als konstitutioneller Monarch betrachtete. Um dieser Umdeutung Gewicht zu, verleihen wurde der Adel des ges…

  • Die Pressestelle des Theaters Magdeburg hat da auf Facebook wesentlich freundlicher reagiert!

  • Im doch noch monarchistisch orientierten Dresden wird mit ordentlichem Pomp dem 300. Jahrestag der „Jahrhunderthochzeit“ des sächsischen Kronprinzen Friedrich August II., dem Sohn August des Starken, mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha gedacht. Dresden avancierte im September 1719 zum Treffpunkt des europäischen Adels. Wenn auch die vom Kurfürsten mit der Familienbindung angestrebte politische Allianz nicht recht funktionierte, so blieben doch die kulturellen Wechselwirkungen zw…

  • Der Umstand, dass die Generalintendantin Karen Stone bevorzugt weibliche Führungskräfte an das Haus bindet, scheint doch dem Niveau und der Kreativität der Musiksparten des Theaters Magdeburg zunehmend gut zu tun. Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 ist die 1975 in Moskau geborene Pianistin und Dirigentin Anna Skryleva die Generalmusikdirektorin am Theater Magdeburg. Zunächst ausgebildet am Tschaikowski-Konservatorium lebt sie seit 1999 in Deutschland und komplettierte ihre Ausbildung unter andere…

  • Dem Komponisten Charles-Camille Saint-Saëns (1835-1921) sagten Zeitgenossen nach, dass er von keiner Leidenschaft geplagt gewesen sei. Nichts habe die Klarheit seines Verstandes getrübt. Er wäre von Anfällen krankhafter Müdigkeit geplagt gewesen, verfügte aber andererseits über einen wunderlichen Humor und einen kapriziösen Geschmack für Parodien, Burlesken, Possenhaftem. Zugleich trieb ihn eine ruhelose erregte Laune durch die Welt, was ihn zu vielfältigen, zum Teil exotischen Kompositionen an…

  • Die Ballettsparte der Theater Chemnitz eröffnete ihre Saisonam 6. September 2019 mit der Uraufführung des Tanzstücks „Winterreise“ zur Musik des gleichnamigen Liederzyklus op., D 911 von Franz Schubert. Die Choreografie und Inszenierung hatte der hochkreative künstlerische Leiter des Teatr Wielki Poznan Robert Bondara übernommen. Über lange Zeit galt die „Winterreise“ als ein Werk für den altbackenen Konzertsaal zur Ergötzung älterer Besucher über die schönen blumigen alten Zeiten. Aber der Dich…

  • Danke für die Ergänzungen. Die Probleme der Frau Aikin waren aber entstanden, dass eigentlich Kristine Opolais nach Bukarest fahren sollte, aber sehr kurzfristig absagte. Das Haus war aber froh, dass Laur Aikin die Festival-Teilnahme es aufsich genommen hatte und innerhalb von zwei Tagen die Texte gelernt hat.

  • Die Staatskapelle Dresden ist für den 9. September 2019 mit einem Konzert unter der Leitung seines „Ersten Gastdirigenten“ Myung-Whun Chung zum Enescu-Festival in Bukarest eingeladen. Die amerikanische Sopranistin Laura Aikin wird im Festival in einem der Konzerte Georges Enescus „Sept Chansons de Clément Marot“ op. 15 für Singstimme und Kammerensemble“ vortragen. Gewissermaßen als Generalprobe für das Rumänische Gastspiel hat man im zweiten Abendkonzert der Saisoneröffnung das Rachmaninow-Klavi…

  • Nachdem 1976 das Jugendorchester der Europäischen Union seine Tätigkeit aufgenommen hatte, bemühte sich eine Gruppe um Claudio Abbado (1933-2014), das gemeinsame Musizieren auch jungen österreichischen Musikern mit Kollegen aus der Tschechoslowakei und Ungarn zu ermöglichen. Im Jahre 1978 wurde deshalbdas „European Community Youth Orchestra“ gegründet, um freie Probespiele in Ländern des Ostblocks zu ermöglichen. 1986 formte Abbado aus der zunächst lockeren Vereinigung das „Gustav Mahler Jugendo…

  • Sergej Rachmaninows 3. Klavierkonzert d-Moll op. 30 gehört zu den Rekordhaltern berüchtigter Musikstücke. Unspielbar und Elefantenkonzert sind die häufigsten dem Werk angehängten Bezeichnungen. Mit dem Konzert wird ein Niveau der erforderlichen pianistischen Virtuosität erreicht, das in der Folge sinnvoll kaum steigerungsfähig ist. Im Klavierpart hat das Rach. 3 von den großen Klavierkonzerten stellenweise die meisten Noten pro Sekunde. Unter dem Druck des technisch hochkomplizierten Werkes soll…

  • In der Mitgliederversammlung der Freunde von Bayreuth hat die Festspielleiterin unter Beifall mitgeteilt, dass 2020 Axel Kober das Tannhäuser-Dirigat übernimmt.

  • Mir sagt die Arbeit von Tobias Kratzer mit all ihren Schwächen letztlich richtig zu und ich habe den Abend im klimatisierten Kino richtig genossen. Vom ersten Aufzug war ich regelrecht fasziniert, wie man die Handlung aus dem Wagner-Korsett herausreißen und ihr eine neue Basis geben kann. Wenn sich die künftigen Minnesänger auch noch wie Hipster bewegt hätten und nicht wie Bühnensänger die Arme bewegt, wäre ich restlos zufrieden gewesen. Im zweiten Aufzug war natürlich das Highlight die Einbezie…

  • Zitat von Sadko: „ Zitat von thomathi: „ “ Zitat von thomathi: „Zumal die Freunde der Staatskapelle derzeit nicht gut auf die Donau-Metropole zu sprechen sind. “ Wieso? Was ist denn los? “ Die Wiener Symphoniker haben den erfolgreichen Orchester-Direktor Jan Nast abgeworben. Und bei drei Monaten Kündigungsfrist ist eine vernünftige Nachfolge ab Oktober 2019 nicht einfach zu händeln.

  • Der noch-amtierende „Capell-Virtuos“ Frank Peter Zimmermann und seine Lady Inchiquin verabschiedeten sich im letzten Saisonkonzert von der Staatskapelle und deren Stammpublikum mit Bohuslav Martinů´s „Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 H 293“. Das Orchester wurde von Manfred Honeck dirigiert. Bohuslav Martinů, 1890 in Böhmen geboren, ging 1923 nach Paris um seinen bei Josef Suk begonnenen Kompositionsuntericht bei Albert Roussel zu komplettieren, aber auch um dem Prager „Smetana-Kult“ zu en…

  • Seit der deutschen Erstaufführung der Oper „Die Hugenotten“ 1837 in Leipzig ist das Erfolgswerk des Giacomo Meyerbeer (geboren als Jakob Meyer Beer in Berlin) am 29. Juni 2019 zum vierten Mal auf die Bühne der Semperoper gebracht worden. Für die Inszenierung war Peter Konwitschny gewonnen worden, nachdem er seit seiner Csardasfürstin vom Silvester 1999 die Elbestadt gemieden hatte. Oder hatte sich das Haus nach dem verlorenen Rechtsstreit derart verschreckt? Dem damaligen Intendanten war sogar v…

  • Du hast mich richtig verstanden. Adam Fischer hatte ursprünglich vor, den Ring bis auf Wagners Texte und seine Musik (Gesang und Orchester) einzudampfen. Die Videoinstallationen und die Tänzer sind tatsächlich eine Konzession auf die derzeitigen "Sehgewohnheiten".

  • Auch das Weglassen, besser das Konzentrieren ist Kunst. Um Missverständnissen vorzubeugen, der Opernausstatter Hartmut Schörghofer hatte bereits die „Ringe“ der früheren Wagnertage ausgerüstet. Nach der Pause im Vorjahr hat er die Inszenierung lediglich mit neueren Video-Möglichkeiten ausgestattet und einige Verschlimmbesserungen eingearbeitet. Das Konzept Adam Fischers besteht letztlich im Weglassen aller Aspekte, die nicht zum Verständnis der Texte und der Musik Richard Wagners notwendig sind.…

  • Die Texte zum „Ring des Nibelungen“ sind zum größten Teil bereits in den 1840-Jahren in Dresden entstanden, nach dem sich Richard Wagner von der deutschen Sagen-Literatur, der griechischen Mythologie und von der Umgebung der Stadt hat anregen lassen. Insbesondere das Elbsandsteingebirge und der Fluss hat den jungen Kapellmeister beeindruckt, so dass die Sachsen, „der Rhein sei eigentlich die Elbe“, reklamieren. Im Zürcher „Hðtel Baur au lac“ hat Richard Wagner 1835 sein „tetralogisches Gedicht“ …

  • Plácido Domingo singt „Nabucco“ in Dresden Sehr viel ist zu David Böschs Nabucco-Inszenierung an der Semperoper Dresden nicht zusagen. So wie die Soldaten des babylonischen Herrschers Nabü-kudurrï-ușur II. ( um 640 v. Chr. Bis 562 v. Chr. ) im Jahre 595 v. Chr. Jerusalem nach langer Belagerung eroberten, werden ideologische oder religiöse Unterschiede noch immer als Vorwände für kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Volksgruppen oder für Bürgerkriege genutzt. Sinddoch offenbar große Teile d…