Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-40 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Zitat von music lover: „Und hier eine weitere Einspielung der Brucknerschen Klavierwerke “ danke für den Hiweis in diesem etwas exotischen Faden! bei dem mich besonderes interessierenden Sonatensatz g-Moll hält Pasqualotto wohl den Geschwindigkeitsrekord inne. Ich verstehe das nicht. Ist es die Angst vor der scheinbaren Leere mancher Passagen? Tatsächlich sieht das reine Notenbild manchmal nach garnichts aus. Aber ich finde, Geschwindigkeit nützt hier gar nichts, und wenn man das Tempo mäßig nim…

  • Zitat von Kater Murr: „Aus dem Text Adornos für den Spiegel hätte man auch jede Menge hübscher Zitate zu Komponisten gewinnen können: “ ich lese ja überhaupt ganz gerne in dem dicken Band mit vielen Konzertkritiken. Manches klingt mehr geradeaus und zugleich offener, als man es vielleicht von anderen Publikationen her erwartet. z.B.: "Strawinskys Oktett ist fraglos ein Meisterwerk, mag es sich mit dem Neoklassizismus ansonsten verhalten wie es will" [sinng. zit.]. das nur nebenbei.

  • Zitat von Gurnemanz: „Ich versuchs mal: Grigori Sokolov? “ Zitat von Zwielicht: „Wenn's stimmt, müsste B Viktor Tretjakow sein. “ ganz genau! die Schallplatte brachte die Sieger in Klavier und Violine des Tschaikowski-Wettbewerbs 1966 und stand auf den Spiegel-Bestsellerlisten von 1966 (dort auf Platz 1) und 1967. Adorno schrieb für den Spiegel eine Sammelrezension der Liste 1967. Auf der kamen so grausliche Sachen vor wie "Festliches Barock". Die ganze Rezension mit dem Titel "Orpheus in der Un…

  • Vielleicht präzisiere ich die Hinweise noch etwas: C war Pianist (B als nicht). Beide erschienen auf einer Schallplatte, die 1966 und 1977 auf einer Bestsellerliste stand. Die Frage ist also, welcher gut capricciobekannte Pianist kommt in Frage, 1966/67 "blutjung" auf einer Bestsellerliste gestanden zu haben? (Darin, daß er mit einem Nichtpianisten zusammen auf einer Schallplatte erschien, steckt auch noch ein Hinweis).

  • ich habe mal versucht, selbst einen solchen Vergleich der Hauptthemen der Finalsätze von Beethoven IX und Brahms I zu machen: 1. Formale Stellung Beides sind Hauptthemen eines Sinfonie-Finalsatzes. Die Sätze haben beide eine Introduktion, in der das Hauptthema nicht nur motivisch und/oder durch harmonischen Spannungsaufbau vorbereitet wird, sondern schon wie eine Art "Vorerscheinung" vorkommt. Beethoven bringt den Themenanfang in einer Form, die den Dominantseptakkord umschreibt, Brahms seinen T…

  • Zitat von Khampan: „nanu, keiner traut sich zu sagen..., also A = Adorno? “ jaaa! Musikschriftsteller, gesellschaftskritischer Soziologe, Philosoph, Komponist, und m.W. gelegentlich als Klavierbegleiter eigener Lieder aufgetreten. Für die weitere Suche nach B und C braucht es wohl noch ein paar Hinweise: der Text, dem das Zitat entnommen worden ist, stammt aus den letzten Lebensjahren Adornos. Es handelt sich um eine Sammelbesprechung von 10 Schallplatten, die auf einer Bestsellerliste gestanden…

  • Zitat von Kater Murr: „A Stravinsky? “ nein, auch wieder ganz und gar nicht. A hat sich allerdings auch zu Strawinsky ausgiebig geäußert - eines der besonders umstrittenen Kapitel in A's Werk.

  • Zitat von Quasimodo: „Ist A als Dumme-Sprüche-Klopfer bekannt? “ Zitat von Quasimodo: „Das ist so inhaltsleer und unverständlich und, ja: doof! - Wer sagt so was? “ ich will die Äußerung gar nicht verteidigen, im Kontext läse sich das vielleicht noch etwas anders. Als Dumme-Sprüche-Klopfer ist A ganz und gar nicht bekannt, es kann aber gut manchen geben, dem A generell fremd ist. Daß A gelegentlich schwer daneben gehauen hat, dürften allerdings viele meinen. War auch schon Thema auf Capriccio. a…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Dann wird es Frank Peter Zimmermann sein?! (Das mit den Namensvettern ließ nicht so viel übrig “ auch nicht. Was die Namensvetter betrifft, so gibt es halt auf Capriccio eine Unmenge Material, das ist nicht weiter von Bedeutung. Ich halte eigentlich A für die am leichtesten zu findende Person, wenn man Zitat und bisherige Hinweise zusammennimmt ...

  • Zitat von Mauerblümchen: „C = Krystian Zimerman? “ nein, es gibt aber schon Übereinstimmungen mit C

  • Zitat von Cherubino: „A=Karajan? “ nee, A ist zwar gelegentlich auch als Interpret aufgetreten, aber das war wohl doch sein Fünftberuf.

  • Zitat von Zwielicht: „Wenn jemand ein passendes zur Hand hat, lasse ich ihm oder ihr gerne den Vortritt. “ ... dann ergreife ich die Gelegenheit und setze die Kette aus dem Komponistenfaden mit einem recht minimalistischen Rätsel fort. A schrieb: Auch [...] B und vor allem der blutjunge [...] C, werden keinen enttäuschen. Best sellers müssen den Standards entsprechen; die Waren werden nach ihren Äquivalenten getauscht. B und C sind Interpreten. B für sich erraten zu wollen ist wohl nicht so sinn…

  • Zitat von ChKöhn: „Du meinst wegen der strengen Mutter ? Nein, A ist kein russischer Pianist. “ ... und wegen der Wertschätzung von "eruptivem" Klavierspiel

  • ich tippe mal darauf, daß der Fundort die Memoiren eines russischen Pianisten sind.

  • Eine Rätselfortsetzung würde ich gern ChKöhn oder wem auch immer überlassen und mich ggf. später mal wieder einschalten.

  • Was eigentlich ist Kultur?

    zabki - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    Zitat von Argonaut: „In der Welt, »wie sie wirklich ist«, also in einer, die nich von unseren Augen und unseren Gehirnen abhängig ist, gibt es das nicht.) “ da scheint mir aber doch ein Kurzschluß zu drohen - wenn es eine von unsern Sinnesorganen und dem Gehirn unabhängige Welt nicht gibt, dann gibt es auch nicht unsere Sinesorgane und unser Gehirn, denn die sind ersichtlich Teil der von unsern Sinnesorganen und unserem Gehirn abhängigen Welt, also quasi von sich selbst abhängig.

  • Zitat von Felix Meritis: „Das stimmt! Was hat Dich auf die Spur gebracht? “ eine Zeit, in der Fotokopien möglich, aber nicht gängig sind, die Wertschätzung der Instrumentation, dein Hinweis, irgendwie der Stil ...

  • mal so ins Blaue hinein: A = Strawinsky ?

  • bei der Gelegenheit kann ich ja noch eine Ergänzung zur Herkunft des Rhythmus in der 1a volta loswerden: Zitat von ChKöhn: „Nur gibt es ja z.B. auch noch so eine Kleinigkeit wie den Rhythmus (der keinerlei Entsprechung im sonstigen Satz hat)... “ Zitat von zabki: „Na ja, irgendwoher kommt der Rhythmus schon. Viertelgänge sind schon mal nicht soo ungewöhnlich in dem Satz. Speziell die Sechzehntel kommen aus der Forte-Variante des Hauptthemen-Nachsatzes (T. 36 ff.), dort die Triolen in der unteren…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Habe gerade mal in die Noten in der Bärenreiter-Ausgabe geschaut (Douglas Woodfull-Harris) ... welche Stelle im Tristan-Vorspiel meinst Du denn? “ ... wenn ich da vermutungsweise antworten darf: der Anfang vom Tristan mit der aufsteigenden Sext a - f' - e' - dis verglichen mit g - es' - d' - cis' bei Franck.

  • Zitat von Melione: „Meinen nachträglichen Dank für diesen überaus spannenden Beitrag “ schön, daß das überhaupt jemand liest...

  • Zitat von Symbol: „Zitat von Argonaut: „Zitat von zabki: „also das Mendelssohl das hingeschrieben hat, ohne daß ihm die (allerdings doch recht kurz bemessene) Fastgleichheit klar war, halte ich für ausgeschlossen. “ Warum denn das? Es passiert doch jedem, dass er etwas erfindet, was es schon gibt. Es kommt nicht einmal so selten vor. Manchmal merkt man es, manchmal nicht. Es passiert sogar hin und wieder, dass man einen Gedanken gebiert, den man schon einmal geboren hat. “ Das kann nicht kategor…

  • Zitat von ChKöhn: „Die Frage ist: Was soll damit gewonnen werden? “ z.B. Sensibilisierung für dergleichen. Zitat von ChKöhn: „Wer sie aber zu Eigenschaften des Objekts / des Stückes erheben will, muss dafür plausible Belege liefern, denn andernfalls "gewinnt" er nichts sondern verbietet indirekt alle anderen Lesarten, indem er eine einzige zur richtigen erklärt. “ nee, also grundsätzlich: eine feste Überzeugung zu hegen, sogar sich im Besitz einer "absoluten Wahrheit" zu wähnen ist völlig legiti…

  • Zitat von ChKöhn: „Der Hinweis, dass es solche Fälle gibt, ersetzt nicht den Nachweis, dass ein solcher Fall vorliegt. Dieser Nachweis fehlt hier. “ wie hier schon erwähnt, können kaum strenge Nachweise erbracht werden, außer es liegen Dokumente vor (wie Argonaut bemerkt hat) Ich folge bei einer solchen Lage lieber der Bemerkung, die ein Schachmeister gemacht haben soll, "durch Aufgeben hat noch niemand gewonnen", will sagen, lieber riskieren,daß man sich verrennt, als es sich verbieten, beim Na…

  • Dirigentinnen ?

    zabki - - Dirigenten

    Beitrag

    Zitat von Cherubino: „Vor diesem Hintergrund würde mich interessieren, wie die Geschlechterverteilung an den Musikhochschulen aussieht, was die entsprechenden Studiengänge angeht. “ in dem Fall, wo ich sowas beobachten konnte, war die Anzahl der Studierenden, die überhaupt Dirigieren im Hauptfach studierten, sehr klein bis vereinzelt, das konnte mir sowieso nur im Einzelfall zur Kenntnis kommen. Aber alle Schul- und Kirchenmusiker lernen ja Dirigieren/Chorleitung, und praktizieren das auch späte…

  • Dirigentinnen ?

    zabki - - Dirigenten

    Beitrag

    bei meinen musikalischen Weltreisen über den Reiseveranstalter youtube bekomme ich den Verdacht, daß gerade in Ostasien, aber auch anderen Weltgegenden es schon zurn Erziehungtopos gehört "Musikmachen ist vorwiegend ein Frauenberuf", was dann schließlich auch auf die letzte Männerdomaine Dirigent durchschlägt.

  • Zitat von ChKöhn: „Ich habe eine gewisse Ähnlichkeit im Gestus der ersten Variation mit dem Mädchenthema festgestellt “ ok, eine Stelle (immerhin die ganze Variation). Immerhin war mir das auch aufgefallen, aber ob das nun für oder gegen den Zusammenhang spricht, will ich mal offenlassen ...

  • Zitat von ChKöhn: „Das Argument war, dass das Fehlen der Mädchen-Strophe diese "umso schmerzlicher" ins Bewusstsein rücke. “ das war nicht "das" Argument, sondern ein Argumentationszweig, der so offenbar von denjenigen, die gar nicht vom "Fehlen" im ganzen Quartett ausgehen, auch nicht geteilt wird. Sicher, im Thema des 2. Satz "fehlt" diese Zeile - in den Variationen gibt es Anspielungen, die meiner Erinnerung nach du selbst benannt hast. Es wäre interessant darüber nachzudenken, wie die Variat…

  • Zitat von ChKöhn: „Ich habe hier jede Menge "einfache Wahrheiten" gelesen. “ na ja, wenn man jedes zur Diskussion gestellte Statement von vornherein als "einfache Wahrheit" disqualifiziert, Zitat von ChKöhn: „dass das Mädchen-Thema im ganzen Satz, ja im ganzen Werk nicht vorkommt, spielt für diese Gewissheit anscheinend keine Rolle. “ ist das nicht auch eine ein bisschen "einfache Wahrheit"? Ich halte das für zumindest strittig - siehe die entsprechende Diskussion oben Zitat von ChKöhn: „ich ges…

  • Zitat von ChKöhn: „Ich verstehe bei der ganzen Diskussion überhaupt nicht diese offenbar starke Sehnsucht nach endgültigen Wahrheiten und einfachen Erklärungen. Wenn ich die bei einem solchen Stück hätte oder zu haben glaubte, entfiele für mich der Reiz, mich überhaupt noch weiter damit auseinanderzusetzen. “ er sucht denn hier "einfache Wahrheiten"? es handelt sich hier doch nur um ganz bestimmte Aspekte unter vielen anderen, die niemals beanspruchen können, das Werk niemals platt und durchsich…

  • Zitat von ChKöhn: „aber Ausgangspunkt der Diskussion war Rosamundes Behauptung, man könne das Quartett gar nicht anders verstehen als sie es tut, nämlich als "Verhandlung" zwischen dem Mädchen und dem Tod, und zwar in allen vier Sätzen. “ in meiner Sicht war die zentrale These diese Sichtweise von Philbert: Zitat von Philbert: „Wie ich es irgendwo früher erwähnt habe, ist es für mich eine Art "potenzirte (sic) Reflexion" in der Ästhetik A.W. von Schlegels, dh das Lied wäre der Ausgangspunkt eine…

  • Zitat von ChKöhn: „ Zitat von zabki: „?? “ Ich glaube, Du warst da im falschen Film, von Elias habe ich nichts geschrieben. “ ja, war ich, habe das an Ort und Stelle ja auch sofort korrigiert. Und meine Stellungnahme zur Sonate möchte ich auch etwas abschwächen. Den Hinweis auf die Verwandschaft zum Lied halte ich durchaus auch für sinnvoll.

  • Zitat von Symbol: „Das beweist natürlich noch nichts, außer dass eine Kenntnis von D. 810 durch Mendelssohn durch den zeitlichen Ablauf nicht ausgeschlossen wäre. “ aber wenn, dann wäre doch das Lied die anzunehmende Bezugnahme?

  • Zitat von andréjo: „dumme Spielereien, über die man nicht ernsthaft nachdenken mag und die heute im Extremfall zu Plagiatsvorwürfen führen (1) “ wobei m.E. ernsthaft zu erwägen ist, ob die DDR-Hymne nicht Beethoven, Egmont-Musik, "Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein" zitiert. Würde doch semantisch genau passen (Auferstanden - freudvoll; aus Ruinen - leidvoll; gedankenvoll - Eislers Credo).

  • Zitat von Symbol: „Zum "Elias": diese von Dir benannte Vertauschung findet man in den Klarinetten, was man aber kaum hört, weil die Posaunen das Klanggeschehen deutlich dominieren. “ oh, schon wieder mein Fehler - ich hatte im Klavierauszug nachgesehen, da ist die Klarinettenführung übernommen.

  • Zitat von ChKöhn: „Fakt ist nur: Die Akkordfolge ist identisch mit der am Beginn der Coda aus Schuberts Lied. Mehr weiß ich nicht, und mehr weiß niemand sonst. Das ist übrigens ganz wunderbar, denn nur so kann man immer weiter suchen... “ ?? in T. 1 und 2 des Liedes stimmt doch auch die Tonart (d-Moll), während es am Codaanfang D-Dur ist? und drittes und viertes Viertel sind im Elias gegenüber beiden Liedstellen vertauscht. also das Mendelssohl das hingeschrieben hat, ohne daß ihm die (allerding…

  • Zitat von andréjo: „Befinde ich mich ungefähr im Bereich Deiner Interessenslage, werter zabki? “ Durchaus! kl. Antwort hier im Zitatefaden.

  • @Philbert zu #174 : bin sehr einverstanden!

  • Zitat von andréjo: „Zitat von zabki: „Zitat von andréjo: „Habt Ihr schon mal gewisse Aufsätze über die Lyrik Paul Celans gelesen? Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. “ das ist eigentlich ein ganz interessanter Hinweis. Ich glauben, in der Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte geht man ziemlich weit in der Aufdeckung von Anspielungen, Anlehnungen, Paraphrasen und dergleichen, und das als völlig seriöse Angelegenheit. Vielleicht kann jemand was näheres dazu sagen. “ Das dürfte an eine…

  • Zitat von ChKöhn: „Das geht ja wohl von der Vorstellung aus, dass Moll-Stücke traurig und Dur-Stücke fröhlich seien. Das mag man ja mit einer gewissen Überzeugungskraft als Erzieher in einer Musik-Kita glaubhaft vermitteln können, aber bei Schubert reicht ein Blick auf das Streichquintett, die B-Dur-Sonate oder die letzte Strophe von "Gute Nacht", um zu zeigen, dass es schwerlich ein lächerlicheres Argument geben kann. “ es ist ja völlig richtig, daß Moll nicht traurig und Dur nicht fröhlich sei…