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  • Dirigentinnen ?

    FairyQueen - - Dirigent*innen

    Beitrag

    Lieber Wolfgang, jeder der gerade jetzt in Corona- Zeiten offene Augen, Ohren und Herzen hat kann Dir nur zustimmen. Wenn ich Veschwörungstheoretiker wäre, könnte ich behaupten, dass uns eine göttliche Fügung dieses Virus gesendet hat, um auf alle denkbaren Missstände mit dem Finger zu zeigen. Lieber Philmus - schön gesagt. Und Charisma ist immer ein Vorteil, aber für manche Berufe ist es ein Must have. Dirigenten jedwedes Geschlechts gehören mE. dazu.

  • Dirigentinnen ?

    FairyQueen - - Dirigent*innen

    Beitrag

    Lieber Philmus, ich verstehe Dein Unbehagen und das zeigt auch Deine respektvolle Haltung Frauen gegenüber. Aber für mich ist die Ausstrahlung eines Dirigenten nicht geschlechtsspezifisch. Ein Dirigent mit Charisma und auch nach aussen ausstrahlender Überzeugungskraft ist für mich genauso erfreulich mit allen Sinnen zu erleben wie Emmanuelle Haïm. Es geht dabei überhaupt nicht um ein bestimmtes Schönheitsideal oder einen Dresscode-sondern um den Ausdruck einer Persönlichkeit und die braucht ein …

  • Dirigentinnen ?

    FairyQueen - - Dirigent*innen

    Beitrag

    Ich bin seit fast 20 Jahren grosser Fan der an der Oper Lille residierenden Dirigentin Emmanuelle Haïm (Concert d'Astrée) und verfolge ihre Aufritte aus nächster Nähe. Diese äusserst temperamentvolle rothaarige Barockspezialistin hat aus ihrer Weiblichkeit nie ein Hehl gemacht, es andererseits aber auch nicht nötig mit Sexappeal zu punkten. Sie ist fachlich einfach top (besonders toll sind ihre Händel-Spektakel) UND dazu attraktiv und sehr weiblich. Sie trägt weder unauffällige dunkle Hosenanzüg…

  • Lotte Lehmann

    FairyQueen - - Sänger

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    Lieber Quasimodo, welche andere Lehmann? Ich kenne sonst noch Charlotte Lehmann, die Lehrerin von Thomas Quasthoff, deren Interpretation von Faurés "Clair de lune" und "En sourdine" mich derart bezaubert hat, dass ich ihr vor sehr langer Zeit geschrieben habe und eine sehr nette Antwort bekam . Wenn sie es ist, kann ich Kesting nur zustimmen. Allgemein lässt er ja eher wenig gute Haare an leichteren Sopranstimmen.......... Was das jubeln, jauchzen und japsen angeht- genial auf den Punkt gebracht…

  • Lotte Lehmann

    FairyQueen - - Sänger

    Beitrag

    Lieber Hudebux, man findet wahrscheinlich an jedem Sänger irgendetwas auszusetzen, wenn man denn lange genug sucht. Nicht wenige kritisieren ja auch Maria Callas Gesangstechnik . M.E. ist das aber völlig nebensächlich und sagt mehr über den Kritiker als über den Sänger aus. Wenn Dir die Stimme gefällt, sie Dich anspricht oder sogar berührt und zu Herzen geht, wie das z.B. für mich bei der Callas der Fall ist, mag XY über ihre angeblichen Makel sagen, was er/ sie will, mich interessiert das nicht…

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    FairyQueen - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Andreas: „Aus christlicher Sicht nicht passend zum heutigen Freudentag, dafür aber für einige zur gegenwärtigen Situation. Für mich ist es einfach nur unglaublich berührende Musik Matthias Weckmanns Reaktion auf die Pest 1663 in Hamburg: “ Lieber Andreas, dieser Komponist ist bisher nie in meinem Bewusstsein aufgetaucht und ich danke Dir für die wundervolle Entdeckung- in tempore Coronae! Ich werde mir diese CD kaufen- was für eine ästhetische Lücke tut sich da auf und wie gut , dass e…

  • Lieber Arundo-Bernd, Du hast natürlich Recht, was junge Schüler angeht. Wenn man sie wochenlang ohne Unterricht lässt, besteht bei Vielen die Tendenz zum musikalischen Clochard zu werden...(.allerdings habe ich nur Erwachsene). Gut, dass du sie nicht im Stich lässt! Und ja, meine Situation mit der Stimme und obertonreichen Therapieinstrumenten ist nicht wirklich zu vergleichen. Eine Frage an diejenigen, die regelmässig erfolgreich per Skype unterrichten: wie seid ihr technisch ausgestattet? Ich …

  • Eben gewälzt

    FairyQueen - - Literatur: Lesen

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    Nachdem ich am Sonntag im Deutschlandfunk in der Sendung "Zwischentöne" den Schriftsteller Peter Schneider in einem sehr interessanten Interview (kann man noch nachhören!) erlebt habe, war ich, zumal als Barock- und Venedig- Enthusiastin, angefixt und habe "Vivaldi und seine Töchter" umgehend runtergeladen und schon fast ganz "verschlungen". Mit Vivaldi-Musik als akustischer Verstärkung versteht sich.... Eine Art biographischer Dokumentation mit eingestreuten fiktionalen Elementen, aber immer au…

  • Bonsoir, ich mache notgedrungen im Moment auch meine Erfahrungen mit Skype und kann Christian nur zustimmen: das kann nur ein schaler Ersatz in grosser Notlage sein. Ich finde das Unterrichten über Skype nicht nur unbefriedigend sondern auch total anstrengend. Alles läuft über Worte und Sprache.Und ist von der Qualität der (unzuverlässigen) Technik abhängig. Ein guter Teil der non-verbalen Kommunikation findet einfach nicht statt und das ist in meinem Fach, einer Mischung aus Gesangsunterricht u…

  • Hölderlin lesen

    FairyQueen - - Literatur: Lesen

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    Auf Arte lief neulich eine Dokumentation über Hölderlin. Dort wurde angedeutet, dass er für wahnsinnig erklärt wurde, um in vor politischer Verfolgung zu retten. Das war mir total neu. Als Jugendliche habe ich sehr für Hölderlin geschwärmt, ihn dann aus den Augen verloren und dieser Thread macht mir wieder Lust, mich insbesondere mit seiner Naturauffassung zu beschäftigen. Danke

  • Hochverehrter Wiener Hofhund, wie schön, dass wir uns (wie fast immer) einig sind. Den Handkuss-Smilie muss unbedingt jemand erfinden oder beschaffen- sein Fehlen ist wirklich ein Unding für ein deutschsprachiges Kulturforum. Lieber Bustopher: wenn Dir nicht schon allein beim Zergehen auf der Zunge der Worte "Paradeiser " und "Tomate" klar wird,dass das unmöglich dasselbe sein kann, dann ist Dir nicht zu helfen. Eine Tomate ist ein geschmackloses rotes rundes wässriges Etwas aus holländischen Tr…

  • Spannendes Thema, lieber Waldi. Ich habe zwar nur wenige Jahre und das vor langer Zeit am Busen der Alma mater gelegen, aber in einem Bereich , in dem die Kenntnis verschiedene Sprachen essentiel war, in der Vergleichenden Literaturwissenschaft. Ich bin vom Nutzen einer lingua Franca (englisch wenn's denn sein muss) in universellen "Nutz"-Fächern wie etwa Medizin überzeugt. Gerade in Zeiten einer Pandemie zeigt sich das wieder ganz deutlich. Wo kämen wir gerade jetzt hin, wenn alle Erkenntnisse …

  • Super Tipp- Danke. Ich habe auch ein eher esoterisches Buch einer italienischen Jungianerin (ich glaube das ist ihre Doktorarbeit) zum Thema Dante- die Commedia ist als symbolischer Iniationsweg der Seele eine unerschöpflich sprudelnde Quelle. Und damit werden dann nämlich auch Purgatorio und Paradiso sehr spannend . Angeblich soll ja die Hölle das interessanteste Kapitel sein. Wenn man den Action - und Entertainment -Faktor als Kriterium heranzieht, ist dem gewiss so. Wenn man aber von einer un…

  • Das kannste laut sagen; lieber Kater Murr! Bei Boccaccio ist Sex and Drugs and Rock'n roll das Überlebens-Elixier. Bei Dante gibt es Sex and drugs and rock'n roll nur als Peinigungsgrund (siehe Inferno und Purgatorio) oder als extreme spirituelle Sublimation (siehe Beatrice - das ewig keusche Weibliche zieht uns hinan). Für Dante ist deftige Unterhaltung vollkommen absurd , für Boccaccio sichert sie die gute Laune einer Gruppe im Überlebensmodus. Beides ist Italien. Was den Hinweis auf alte Thre…

  • Ja, natürlich. Sag ich doch : Inferno (Hölle) Purgatorio (Reinigungsberg) Paradiso (Paradies). Dante durchschreitet sie in genau dieser Reihenfolge. Er hätte die Hölle als einzige Option gehabt, wenn nicht Vergil ihn im letzten Moment aus einer schweren Krise (mit Suizidgefahr, was der ewigen Verdammnis gleichkäme) gerettet hätte. Und das im Auftrag der geliebten Beatrice, die Dante dann schließlich am Eingang der Paradiso selbst in Empfang nimmt. Um es in äusserster Knappheit zu sagen..... Der …

  • Beim Wiederentdeckung dieses Threads kommen viele alte Erinnerungen hoch.... Was das Decamerone angeht, kann ich leider mit keiner guten deutschen Übersetzung dienen.Ich habe eine neue frz. Übersetzung von Giovanni Clerico, 2006 bei Gallimard erschienen und ich denke , dass die rabelaisgestählten Franzosen vielleicht ohnehin näher am Geist des Werkes sein dürften. Meine deutsche Ausgabe ist von einer Herta Lorenz übersetzt und in Klagenfurt erschienen. Ohne Jahreszahl. Offenbar ist das irgendein…

  • Freuden mit dem Götterfunken

    FairyQueen - - Allgemeine Themen

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    Nein, gewiss nicht, da wären wir ja auch nicht besser dran.Das Matriarchat ist auch nicht erstrebenswerter als das Patriarchat. Ob ertrinken oder verbrennen bleibt sich letztlich gleich. Wenn Du von der frz. Sprache ausgehst, gibt es genausowenig eine Lösung wie in der deutschen Sprache. Die ist und bleibt per se polarisierend. Ausser homme oder femme gibt es nix, wobei- noch schlimmer als im Deutschen-, homme ja auch gleichzeitig Mensch heisst. Im Deutschen gibt es immerhin noch einen Untersch…

  • Freuden mit dem Götterfunken

    FairyQueen - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    Ich hatte beim Lesen gerade eine andere Idee. Vielleicht hat Schiller einfach eins der 3 Leitmotive der frz. Revolution die "Fraternité" (Brüderlichkeit) hervorgehoben und auf diese Weise übersetzt. Dass zu Schillers Zeiten und noch lange danach Frauen politisch nichts zu melden hatten, ist ja bekannt. Die weibliche Revolutionärin Olympe de Gouges hatte es auch schwer genug , trotz der hehren Ideale ihrer "Brüder". Man kann niemandem einen Vorwurf daraus machen, dass er in seiner Zeit geboren is…

  • Lieber Quasimodo und lieber Algabal, ich weiss nicht, was "esoterisch" bei dieser Musik als abwertendes Adjektiv bedeuten soll. "Esoterisch" ist das, was nach innen geht, nichts Anderes. Esoterisch sind z.B. Mönchsorden, exoterisch die offiziellen Kirchen, oder die Sufis und der Staatsislam etc. Dhafer Youssef hat eine tolle Stimme und er singt und musiziert "echt" und sehr kunstvoll. Das ist wie Quasimodo sehr gut sagt, keine Synteziser-Sphärenmusik vom Band..Wenn das bei manchen Menschen irgen…

  • Zitat von Quasimodo: „Höre gerade mal rein: Habe in mit Bird's Requiem ja seinerzeit live erlebt. Da war das (in der Dämmerung über dem Antiken Theater in Vienne) doch nochmal eine ganz andere Nummer (OK, die Lobpreisung von Live-Erlebnissen kommt gerade nicht so gut ... ) “ Lieber Quasimodo, ja live ist natürlich immer authentische, physisch erlebbare Schwingung und bei Dhafer Youssefs Stimme mit Sicherheit eine vollkommen andere Qualität- das Setting spielt ebenfalls eine grosse Rolle. Aber Un…

  • Mein Lieblingstitel "Soupir éternel" ist leider nicht bei JPC zu finden, die CD heisst "Divine Shadow". Das Bird's Requiem kommt da leider nicht ganz ran. Dhafer Youssef hat eine unglaubliche Stimme, die bis in höchste Höhen geht und wirklich einen "ewigen Atem" Ein Jazzmusiker der Sonderklasse.

  • Ich habe mich in den Titel "When all of the Angels" der israelischen Sängerin Noa verliebt. Dazu könnte man den Choral Wachet auf, ruft uns die Stimme singen. Sie hat einfach die Orchesterstimme betextet. Für eine Bach- Liebende wie mich ist das zwar sehr unorthodox, aber ich habe mir den Text schon aufgechrieben und versuche mich zum orchestrierten Original nun selbst damit.

  • Zitat von brunello: „Auch ich liebe die "Perlenfischer" (und im Gärtnerplatztheater in München hat es eine sehr gute halbszenische Produktion mit Jennifer O´Loughlin als grandiose Leila gegeben; ich bin aus Wien dafür für zwei Aufführungen nach München gefahren). Lille - eine (nicht nur nebenbei) sehenswerte Stadt - ist leider/zum Glück (zum Glück für die Brieftasche) von Wien weit entfernt und daher blicke ich nicht auf den Spielplan. Ganz offensichtlich ist das ein Fehler, den ich für die näch…

  • Ich habe mir in Lille eine meiner absoluten Lieblingsopern angeschaut: Bizets Perlenfischer. Les Pêcheurs de perles Opéra de Georges Bizet (1838-1875) Livret de Michel Carré et Eugène Cormon Direction musicale Guillaume Tourniaire Mise en scène, décor et lumières FC Bergman : Stef Aerts, Marie Vinck, Thomas Verstraeten, Joé Agemans Costumes Judith Van Herck Assistant mise en scène Tom Goossens Chef de chant Benjamin Laurent Chef de chœur Yves Parmentier Avec Leïla Gabrielle Philiponet Nadir Marc…

  • Danke für die interessanten Erläuterungen. Gut dass es echte Wiener Opernfans wie Waldi gibt, die an der Quelle sitzen bzw die Quelle sprudeln hören.... Abgesehen davon, dass mir diese Oper als solche nicht besonders gefällt finde ich den Totalverriss der Inszenierung aber gerade auch nach der Dahlhaus Erklärung nicht gerechtfertigt.Das Argument, dass man dem Publikum nicht gleichzeitig eine unbekannte Urfassung und dazu noch eine solche Inszenierung zumuten sollte, leuchtet mir ein. Dennoch fin…

  • Ich habe mir auf Arte die Urfassung von Fidelio angeschaut, darüber wurde in einem anderen Thread geschrieben und die Diskussion hierher verschoben. Beethoven ist nun nicht gerade einer meiner Lieblingskomponisten, allenfalls mit der Kammermusik und den Klavierwerken kann ich mich gut anfreunden. Was den Ur-Fidelio aus Wien angeht, war ich neugierig, aber bis auf das herrliche Quartett "Mir ist so wunderbar" wurde mir nicht sonderlich wunderbar dabei. Genau wie schon gesagt wurde, sind der Sings…

  • Wenn man sich Kinder und ihre Hörgewohnheiten anschaut: da gibt es sowas wie" totgenudelt" überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, sie wollen gefühlte 100000mal immer wieder dasselbe Stück hören. Offenbar müssen sie sich das ganz und gar einverleiben und einen dauerhaften inneren Abdruck schaffen. Und können ihre Eltern damit leicht in den Wahnsinn treiben...... Wann und warum verliert sich dieses Bedürfnis nach unendlicher Wiederholung? Mir geht es wie Waldi: wenn ich eine Musik mag, erwacht meine …

  • Das Spannende an der Wintereise ist eben gerade, dass sie alle Facetten miteinander und nebeneinander zeigt. Hier gibt es kein eindeutig interpretierbares Charakterbild, sondern ein Hologramm des Leidens, in dem Alles zusammenkommt. Der Wanderer ist gleichzeitig ein Jammerlappen und ein Held, trotzig und larmoyant, ein Selbstmörder und ein Widerstandskämpfer, ein hoffnungslos Verliebter und ein verzweifelter Hasser. Das Geniale an diesem Zyklus ist, dass man damit niemals fertig wird. Ich glaube…

  • Da es offenbar kein Unterforum zum Tanztheater gibt, bzw ich es nicht gefunden habe, poste ich hier eine etwas andere Aufführung der Brandenburgischen Konzerte, die ich vor Kurzem selbst an der Opera de Lille besucht habe: Les Six Concertos Brandebourgeois Chorégraphie Anne Teresa De Keersmaeker Musique Johann Sebastian Bach Six Concertos Brandebourgeois BWV 1046-1051 Direction musicale Amandine Beyer Scénographie et lumières Jan Versweyveld Costumes An D’Huys Dramaturgie Jan Vandenhouwe Avec Bo…

  • Allererster unmittelbarer Eindruck: Mit der Einschränkung, dass ich leider nicht Alles gesehen habe, stelle ich mir die Frage, ob der Kritiker des DLF dieselbe Oper gesehen hat wie ich????? Ich kann diese negative Kritik jedenfalls nicht nachvollziehen . Natürlich ist Dorothea Röschmann keine zweite Callas, aber sie ist m.E. der Rolle stimmlich gewachsen und nicht überfordert. Sie hat zwar kein besonderes Charisma und ist auch nicht das Idealbild einer griechischen Heldin, aber wenn man die Ansp…

  • Ich bin jetzt live dabei, habe gerade eingeschaltet... und gespannt , wie es Dir , lieber Giovanni, gefällt! Unseren gemeinsamen Rameau hab ich ja noch in sehr schöner Erinnerung.Leider bin ich mittlerweile bei meinen Besuchen in Augsburg als Omi von mittlerweile 4 Zwergen so eingespannt, dass ich es nicht mehr nach München geschafft habe. nichtmal in Augsburg selbst war ich in der Oper..... nun hör ich aber weiter... der Tenor bzw die Tenöre scheinen Spitze zu sein

  • Zitat von Philbert: „ Der Leiermann ist völlig offen. Ich habe ihn interpretiert gehört als ein Mensch, dem alle Widerstände egal sind und seinen Weg unberührt weiterzieht, was dem Winterreisenden den Mut gibt, sich ihm anschließen zu wollen, Auf der anderen Seite kann er auch das Bild der völligen Resignation sein. Lieber Philbert, die Interpretation des Leiermanns als subversive Rebellion habe ich noch nie gehört und finde das ausgesprochen spannend. Für mci war das bisher immer die totale Res…

  • Bonjour ringsum an alle Opernfreunde, hat jemand von euch Glucks Alceste in München gesehen und gehört und könnte etwas dazu sagen? Mein Lieblingschoreograph, der von mir schon vor vielen Jahren hier hochgelobte und inzwischen berühmte Sidi Larbi Cherkaoui inszeniert die Aufführung und ich habe eine ziemlich miserable Kritik im Deutschlandfunk gehört. Dorothea Röschmann soll total überfordert sein und der Dirigent die Sänger und das Orchester mit unmotivierten und unpassenden Tempi durch die Ope…

  • Abgesehen davon, dass "Schweinereien", die in der Welt passieren m.E. auch ihren Platz auf den Bühnen haben dürfen und in gewisser Hinsicht sogar haben sollten ( z.B. wenn man Theater als (Vergrösserungs)-Spiegel aller Lebensbereiche sehen möchte), möchte ich mal eine dumme Zwischenfrage stellen. Ich höre gerade hier in Frankreich immer wieder, dass Homosexuelle überproportional in kulturspezifischen Berufen tätig sind. Gibt es dazu Statistiken? Was die Oper angeht habe ich nämlich nichts gefund…

  • Allen Liebhabern schöner Stimmen und vielversprechender Nachwuchssänger seien die 3 Finalkonzerte des Königin Elisabeth Wettbewerbs ans Herz gelegt, die man bei Arte Concert in voller Länge anhören kann. Besonderes Highlight: der Sieger kommt dieses Jahr aus Deutschland! Samuel Hasselhorn 27jähriger Bariton und Liedspezialist, der mit Mahler (Wer hat dies Liedlein erdacht, Wo die schönen Trompeten blasen) Mendelssohn Elias "Es ist genug" und Verdi don Carlos Adieu Carlos (in frz; Sprache) die Ju…

  • Zitat von Ecclitico: „Im Ernst: Kundrys zentrale Eigenschaft ist, kein Mitleid gezeigt zu haben und dieses zu bereuen. Das ist der Kern ihrer Persönlichkeit. Fehlendes Mitleid ist aber gerade kein antisemitisches Stereotyp. Es gibt deren viele. Geldgier, fehlende Vaterslandsliebe, Wolllust, fehlende Musikalität. Hier geht es aber um Mitleid. Es ist übrigens typisch für unsere narzisstische Gesellschaft, dass dies häufig nicht erkannt wird. Stattdessen versucht man, die Kernbotschaft des Werkes u…

  • Lieber Amfortas, wie könnte ich Dir je zürnen????? Du hast schon per se einen "Alte Garde der aufrechten musikpassionierten Weggefährten- Bonus " bei mir und ausserdem , wie gesagt: ich bin ja froh, wenn es hier eine echte Diskussion gibt und ohne unterschiedliche Ansichten gäbe es die nicht. Ich finde, du hast die Grundstimmung der Pinchon JP anhand der Alt-Arie sehr gut erkannt. Sie war sehr durchdacht und in einem einheitlichen Ton und der wurde eben genau mit der eingefügten Eingangsnummer: …

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „ Man kann viel Schönes und Gelungenes in der Aufnahme hören, da stimme ich absolut zu, der Chor singt mit einer atemberaubenden Präsenz, Julian Prégardien ist ein sehr guter Evangelist. Allerdings kann ich die exzeptionelle Stellung dieses Musizierens für mich nicht recht bestätigen. Ich habe vorgestern erst selber BWV 245 gesungen und habe unsere Aufführung an vielen Stellen auf ähnlichem Niveau erlebt, an manchen Stellen (z.B. der unterschiedlichen Charakterisieru…

  • Für alle Liebhaber(innen) der Johannespassion: ich hatte das grosse Glück die exquisite Interpretation (und Bearbeitung, denn es werden einige Musikstücke aus andere Bach-Werken eingefügt) des Ensembles Pygmalion(19 Sänger/innen) unter seinem jungen Dirigenten Raphaël Pichon zu hören und zu sehen. Es gibt noch eine Aufführung am Karsamstag in Paris, und man kann sie aus der Ferne entweder live oder noch 6 Monate aus der Webseite der Pariser Philharmonie ansehen und -hören. Link unten. Reine, tra…

  • Eben gewälzt

    FairyQueen - - Literatur: Lesen

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    Gestern bei Hanser Berlin erschienen, ein zauberhaftes Buch über meine apulische Nonna (=Oma für die Nicht-Italophonen), deren aussergewöhnliche Persönlichkeit und Lebensgeschichte ihre in Deutschland aufgewachsenen Enkel in ungläubiges Staunen versetzte. Als Analphabetin hat sie sich ein Weltbild zurechtgedacht, in dem z.B. Gott ein riesengrosses Telefonino besitzt, mit dem er zu allen Menschen jederzeit Kontakt aufnehmen kann. Mein Bruder beschreibt seine allsommerlichen Begegnungen mit ihr u…