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  • Ich wohnte mal nahe einer Schillerstraße, bei der Spaßvögel mitunter das S zuklebten und in einem Vorort wurden die Schilder der Möserstraße ebenfalls öfters kreativ verändert.

  • Zitat von ChKöhn: „Bei Twitter haben Softwareentwickler jetzt nicht mehr mit "master" und "slave" zu tun, sondern mit "leader" und "follower". Im Deutschen müssten das dann ja wohl der "Führer" und seine "Anhänger" sein . “ Leader befiehl, we follow (on Twitter, Facebook, Instagram).

  • Die Vorsichtsregel, nach der man hier vorgehen sollte, ist m.E. eine andere: Es könnte sein, dass man mal zu der Gruppe gehört, die sprachlich oder gleich gänzlich wegmodernisiert werden soll. Es ist anscheinend unklar, wo der Straßenname herkommt. Wenn er tatsächlich von der Unterbringung einiger afrikanischer Sklaven im 17. oder 18. Jhd. herkommen sollte, wäre es da nicht besser, ihn als Memento zu belassen und ggf. mit Tafeln zu erläutern, anstatt ihn einfach verschwinden zu lassen? "Was ich …

  • Steinberg oder irgendein anderer -berg? Für Steinberg finde ich aber keine akadem. Meriten außer Musik.

  • Etwas ernster nach gut drei Minuten. Die meisten ähnlichen Verwendungen klassischer Musik haben meinem Eindruck nach eines gemeinsam: Sie verfehlen praktisch komplett, was die Vorlagen zu großartigen und bewegenden Musikstücken macht, was ihren musikalischen und dramatischen Kern und ihre Besonderheiten ausmacht. Das ist bei Brahms auch kaum zu vermeiden, denn es ist sozusagen "anti-improvisatorische" Musik, die bei der systematischen Integration aller möglichen musikalischen Parameter schon rec…

  • Zitat von ChKöhn: „Zitat von Maurice: „Ob man aber nicht besser auf die Verfremdung von bekannten klassischen Werken verzichtet hätte, und nicht gleich was wirklich Eigenes, Neues geschrieben hätte, das vermag ich nicht zu sagen. “ Die Frage habe ich mir auch gestellt. Um sie zu beantworten, müsste man Bearbeitungen verschiedener Werke durch das Stegreif-Orchester miteinander vergleichen: Ist tatsächlich ein deutlicher inhaltlicher oder stilistischer Unterschied zu hören, wenn das Orchester Schu…

  • Ich hatte diese Streisand-CD mal in den frühen 2000ern oder so, fand sie irgendwann beim Wiederhören furchtbar (was ich in der Schärfe anhand des Schumann nicht mehr ganz nachvollziehen kann) und habe sie schon viele Jahre nicht mehr. Dass Gould das mochte, hatte ich, falls je gewusst, lange wieder vergessen.

  • Eben geglotzt

    Kater Murr - - Film etc. - Werke

    Beitrag

    Das Problem der gegenwärtigen "Bereinigung" vieler Klassiker ist doch, dass sogar oder gerade solche betroffen sind wie Huckleberry Finn. Das Buch handelt eben u.a. von den sozialen Spannungen und der Situation der Schwarzen in den USA vor dem Bürgerkrieg und offensichtlich mit einer damals emanzipatorischen Haltung (wenn auch ohne Predigt). Dennoch verwendet es natürlich nicht nur die damalige rassistische Sprache, sondern der entflohene Sklave Jim ist, obwohl ein erwachsener Mann, dem ca. 14jä…

  • Warum Insider-Verdächtigungen? Hurwitz hat seit 15? Jahren ClassicsToday betrieben und zahlreiche Rezensionen und Meinungsäußerungen abgeliefert. Inklusive eines zwar angeblich recht fragwürdigen, aber sogar in einer soliden Fachzeitschrift veröffentlichten Aufsatzes zum Streichervibrato. Die allermeisten seiner Positionen, Vorlieben und Abneigungen dürften in mehr oder minder netzöffentlich zugänglichen Quellen findbar sein.

  • Hatte diesen Link hier schon mal jemand gepostet? Ébène Beethoven komplett beim niederl. Radio nporadio4.nl/cds/quatuor-ebene-beethoven-around-the-world

  • Zitat von Cherubino: „Zitat von Rosamunde: „Ich finde es inzwischen leider auch bei Belletristik unangebracht und gehe davon aus, dass mir mindestens 50% des Werks verloren gehen. Im Grunde lese ich es dann „nur noch“ für die Story. “ Das kann ich gut verstehen und da ist sicher auch etwas dran. Aber ich denke mir inzwischen, wenn ich Belletristik in einer Fremdsprache lese, gehe ich auch davon aus, "dass mir mindestens 50% des Werks verloren gehen". Ich finde auch bei Film- und Serienfans diese…

  • Die Hauptdarsteller waren gut und ich mag die Rostocker Polizeirufe sehr gern (m.E. die einzigen, die typischerweise besser als Tatort sind). Allerdings fand ich diesmal den Fall (oder die Fälle) ziemlich unglaubwürdig konstruiert. (Versteckter Text)

  • Ich dachte, ich hätte das Präludium schonmal in alla breve gesehen, was zum Walking bass passen würde. C C/ ist doch oft in Quellen unterschiedlich belegt, selbst bei Mozart und Beethoven noch (zB Beethoven c-moll-Konzert, manche Partituren fälschlich mit C/ im Kopfsatz).

  • Nun hat Siciliano wg. des Rhythmus ein relat enges Tempospektrum, IMO. Während ich nachvollziehen kann, dass man bei gleichmäßigen Achteln in der h-moll-Fuge eine sehr unterscheidliche Vorstellung haben kann. Das erste Kyrie in der h-moll-Messe (mit etwas ähnlichem Thema) hat man früher auch beinahe im halben Tempo der zügigeren HIPisten gemacht.

  • Largo heißt ja "breit", nicht langsam. Koroliov ist meine langsamste (Richter kann ich gerade nicht überprüfen, da nur ein track, ich schätze 8-10, da 15 für p + f), Ross/Cembalo 4:40, Horszowski 6:14, Sheppard 7:26, Gulda 8:15.

  • HÄNDEL: Brockes-Passion HWV 48

    Kater Murr - - Vokalmusik

    Beitrag

    Woher kannte Schumann dieses Stück? Chrysanders Händel-Ausgabe begann erst nach Schumanns Tod. Lag ein eher vergessenes Werk wie die Brockes-Passion tatsächlich vorher schon im Druck und für Schumann zugänglich vor?

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Ich habe das Buch nie gelesen (glaube tatsächlich, das einzige, was ich kenne, ist die Publikumsbeschimpfung, die ich mal bei einem Theaterfestival gesehen habe), aber der Titel irritiert mich schon lange. Oder evtl. hat Martin Seel (dem Fußball und Literatur durchaus am Herzen liegen) mal darauf hingewiesen, aber es ist trivial: Der Tormann muss keine Angst haben, denn er kann beim Elfmeter nur gewinnen, nämlich wenn er wider Erwarten hält. Dass er nicht hält, ist das erwartete Ergebnis, das ma…

  • Jazz-Talk

    Kater Murr - - Aktuelles aus der Jazzwelt

    Beitrag

    Zitat von ChKöhn: „Zitat von Algabal: „Was sich aber gar nicht gut mit meinen Ohren verträgt ist Dixie (das ist aber naklar auch gar kein “Jazz” und naklar auch kein “Jim Crow” sondern fahlweiße Jim Crow-Parodie, Unterhaltungssch... äh, Muzak). “ Zitat von Algabal: „Warum nur gruselt es mich immer mehr, ob der hier (damit meine ich gar nicht diesen Thread) zunehmend offensiv vorgetragenen Distinktionsmarker? “ Hm. “ Si duo faciunt idem, non est idem. Sollte man dieser Tage mehrfach einrahmen.

  • Aber nur weil es Archiv, das ja ein Sublabel der DG war, nicht mehr gibt. Früher gab es Gilbert, Walcha, Kirkpatrick auf Archiv auf dem Cembalo/Clavichord.

  • Als ich die CD neulich im Netz sah, stutzte ich erst einmal, weil ich mich fragte, ob es wirklich nach fast 50 Jahren noch keine vorherige Aufnahme Pinnocks dieses Werks gegeben hat.

  • Das Menuett (bei dem inzwischen der Konsens wohl eher dahin geht, dass es nichts mit dieser Sinfonie zu tun hat?) sticht meiner Erinnerung nach bei Markevitch, u.a. wegen der sehr präsenten Flöten recht deutlich heraus und wirkt auf mich hier tatsächlich wie ein Fremdkörper. (Man könnte es natürlich bei Markevitch einfach überspringen.) Daher bevorzuge ich von den älteren Aufnahmen Szell und Klemperer. Bei der B-Dur KV 319 funktioniert das nachkomponierte Menuett m.E. wesentlich besser.

  • Da fragt man sich freilich, ob es besser gewesen wäre, als lokal respektierter Pianist in Vergessenheit zu geraten, anstatt als Urheber von "Gleich geht es los mit ganz großen Schritten...." in Erinnerung zu bleiben...

  • Dass d-moll, zumal außerhalb von Kirchenmusik, semantisch so klar "Tod" bedeuten soll, bezweifle ich. Ich habe das Werk in den letzten paar Wochen mehrfach gehört und ich kann die angeblichen Bezüge zum Tod generell oder erst recht zu dem eher mild-resignativen Gestus des Liedes immer weniger nachvollziehen... Die drei schnellen Sätze sind dafür alle zu kraftvoll, stellenweise ekstatisch. Und auch der Variationensatz ist stellenweise zu dramatisch, ingesamt zu abwechslungsreich (und der endet eb…

  • Ich habe die Anekdote schonmal gehört, dachte aber auch es sei Rubinstein dabei gewesen. Vermutlich aber jedenfalls ein Pianist? Ansonsten gibt es so ähnliche Geschichten auch in Piatigorskys Erinnerungen (auf dt. Mein Cello und ich).

  • Das ist ja kriminell

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Unwahrscheinlich, da ich rattenfang meine gelesen zu haben und mir das aufgefallen wäre. Außerdem hätte ich mir wohl auch gemerkt, wenn das unbekannte Buch im niederländischen Friesland, nicht in Ost oder Nordfriesland gespielt hätte.

  • Von dem halben dutzend Einspielungen, die ich vermutlich gehört habe, ist Rémy der einzige mit der Idee, den Bass vorher alleine zu spielen. Da zur Zeit Händels noch ganz andere Freiheiten (wenn auch vielleicht nicht genau diese) üblich waren, habe ich damit kein großes Problem, selbst wenn es bei einer nicht allzu langen oder komplexen Variationsreihe etwas didaktisch wirkt. Die "Sphinxen" in Schumanns Carnaval spielen die meisten nicht, obwohl sie in den Noten stehen, manche aber doch. Das fin…

  • Das ist ja kriminell

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Vielen Dank! Leider sind das immer noch eine ganze Reihe, die ich prüfen müsste. Die Titel lösen keinen Wiedererkennungseffekt aus, aber ich weiß auch fast nichts mehr über das Buch...es war auf einem Dorf, sehr ländliche Umgebung, meine ich. Aber es könnten ja davon ganz abgesehen ein paar lohnende Krimis dabei sein, mal sehen...

  • Das ist ja kriminell

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

    Beitrag

    Vielleicht kann hier jemand bei der Spurensuche helfen. Ich habe ca. 1982 einen Krimi, der vermutlich in (Ost?)friesland spielte, (an)gelesen. War im Urlaub am Jadebusen, in dem meiner Erinnerung nach einer der Erwachsenen das Buch vom Bauer/Wirt geliehen hatte, und ich war eigentlich noch zu jung, daher eher heimlich und vermutlich nicht fertiggelesen). Das war ja noch vor den ausufernden Regionalkrimis (wegen dieser Schwemme finde ich natürlich mit typischen Suchbegriffen nichts aus den 70ern …

  • Jeden Tag ein Streichquartett

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Als CD der Woche gibt es die Hälfte von Haydns op.20 mit dem Amsterdamer Dudok Quartett beim niederländischen Radio: nporadio4.nl/cds/dudok-kwartet…g-quartets-op-20-volume-2

  • Das glaubt mir jetzt vermutlich keiner, aber ich dachte kurz an Sokolov, als der Zeitrahmen klar war, da ich auch eine Aufnahme des Tschaikowsky-Konzerts mit Järvi besitze, die direkt beim oder nach dem Wettbewerb 1966 gemacht wurde. Chopin 1965 wäre Argerich gewesen, das passte im Kontext nicht so gut. Aus dem Text Adornos für den Spiegel hätte man auch jede Menge hübscher Zitate zu Komponisten gewinnen können: "Die von der Musikhistorie X bescheinigte Synthese von italienischer Opernhomophonie…

  • Cherubini war der entscheidende Hinweis, sonst hätte ich nämlich eher an Hoch/Spätromantik gedacht. Für A vermute ich dann Mendelssohn; sowohl Chopin als auch Mendelssohn waren meines Wissens ziemlich befremdet von Berlioz Musik (nicht nur seinen Marotten).

  • Vielen Dank! Bei hyperion gibt es tatsächlich nichts außer dem Klavierkonzert (Folge 19), aber bei Guild und Dutton noch einzelne weitere Werke.

  • Tovey ist richtig. Er hat als Pianist mit dem Joachim Quartett Brahms Quintett gespielt. Der Text ist aus den Essays in Musical Analysis zu Dvoraks Cellokonzert. Ich habe nie was von tovey gehört, aber Hyperion hat ein paar CDs im Angebot. Ich meine cherubino hätte am meisten beigetragen.

  • Nein, ich kann D auch auflösen. Noch ein Tipp: sein Vorname beginnt mit D.

  • Ja. Da J. Joachim von D als relevanter Komponist gesehen wird, habe ich ihn oben als Komponisten, nicht nur als Geiger bezeichnet. Inwieweit sich Joachim stark für Dvorak eingesetzt hat, kann man vermutlich nachlesen, das weiß ich spontan auch nicht im Detail.

  • Ja, es handelte sich um Dvoraks Cellokonzert und der Cellist Hausmann hat die Anekdote überliefert. Interessanterweise hatte Brahms sein Doppelkonzert ja schon komponiert, es aber anscheinend nicht als angemessenen "Ersatz" für ein echtes Cellokonzert gesehen. Für die ganz Eifrigen fehlen nun noch C und D. D ist nicht Adorno, sondern eine Generation älter und anderer Nationalität (und ungefähr zehnmal konservativer). C wurde schon genannt, aber falsch zugeordnet.

  • B = Dvorak ist richtig, aber der Rest nicht. Komponist D schreibt: In manchen Kreisen überlebt immer noch der Aberglaube, dass Brahms aufgrund seines Bewusstseins überragender Meisterschaft und anspruchsvollen Formgeschmacks ein pedantischer Kritiker von Komponisten, deren Stil weniger diszipliniert war, gewesen wäre. Es geht noch immer als orthodoxe kritische Ansicht durch, Brahms und Dvorak als Komponisten entgegengesetzter Schulen zu aufzufassen. Die historische Tatsache ist, dass Brahms und …