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  • Zitat von b-major: „Das Jubilate sollte mit drauf sein “ Ja, sollte es - ich hatte zwar die Publikationen noch nicht in Händen, doch wurden Te Deum und Jubilate zusammen aufgenommen!

  • Mit den "beiden Aufnahmen von Karajan" sind vermutlich die bei DG erschienenen gemeint? Beide werden von zwei (anderen) Livemitschnitten übertroffen, die mittlerweile auch offiziell auf CD erschienen sind. Da wäre einerseits die Einspielung mit der Staatskapelle Dresden, welche bei mehreren Sinfonien die deutschen Erstaufführungen präsentierte. Beinahe wäre ich geneigt zu behaupten, dieses Orchester sei mit des Komponisten Idiom besser vertraut, gäbe es da nicht jene vielzitierte 69er Gastreise …

  • L'homme-armé-Messen: Die "friedlichen" Engländer und Robert Carvor Wir schreiben das Jahr 1520. Ganz Westeuropa ist von bewaffneten Männern besetzt. Ganz Westeuropa? Nein! Ein tapferes kleines Volk harrt, passiven Widerstand leistend, auf seiner Insel aus und gibt sich pazifistischen Neigungen hin ... Nun gut, spätestens an dieser Stelle wird die Narration unplausibel. Gleichwohl stellt sich die Frage, warum die so überaus beliebte c.f.-Vorlage selbst zu Hoch[-]zeiten den englischen Kanal nicht …

  • Diese beigegebene CD ist ja auch der sinnvollste Bestandteil der Publikation. Der Editor macht letztlich aber auch nichts anderes, als die cuiusvis toni in drei Modi zu setzten. Damit verändert sich jeweils der Ausgangspunkt (b.z.w. das Ziel ...) , aber nicht die entscheidenden Relationen und Proportionen. Und weiter mit: C Manuel Cardoso (1566-1650) Zur Zeit der spanisch-portugiesischen Personalunion war Lusitanien eine recht isolierte, erzkonservative, aber interessant-originelle Musiklandscha…

  • Zitat von Bustopher: „Wenn aber Bach mit dem Hammerflügel vertraut war und ihn auch nicht als Teufelszeug ablehnte, dann war die explizite Entscheidung für zweimanualiges Cembalo bei den GBV eine bewußte und nicht eine aufgrund Mangel an Kenntnis. “ Bach wusste, was gut für seine Musik ist? Absurde These. Verblendet durch den steten Umgang mit Cembalo und Orgel war er der befremdlichen Meinung, Polyphonie liesse sich akustisch nicht nur über die Tonhöhe, sondern auch über die Klangfarben untersc…

  • So weit scheint Einigkeit zu bestehen: bei zehn Goldbergvariationen fordert Bach explizit 2 Manuale, im Falle von mindestens zwei Variationen eindeutig nicht aus spieltechnischen Gründen - es treten keinerlei Stimmkreuzungen auf. Da dieser Punkt von Christian Köhn mehrfach betont wurde, wüsste ich gerne, ob es tatsächlich möglich ist, den gesamten Text ohne Intervention (Oktavversetzungen, Stimmtausch etc.) auf einem einmanualigen Instrument zu realisieren. Vielen Dank!

  • Wie es scheint, beschäftigte sich Arrau erst in den 40ern näher mit dem Cembalo (obwohl dies theoretisch bereits in Berlin möglich gewesen wäre), was zu einem deutlichen Bruch in Hinblick auf seine "aktive" Bachrezeption führte. Zuvor wurde Arraus Name allgemein mit dem Bachs assoziiert, die GBV-Aufnahme ist ein Resultat dessen. Abgesehen von einigen Inventionen scheint Arrau danach so gut wie keinen Bach eingespielt zu haben, er meinte, ein Pianist solle sich auf's lesen beschränken.

  • So stand es im Booklet der "Erstausgabe", die ich 'mal in der London Library ergattern konnte. Mag sein, dass 1942 de facto auch die Firmenpolitik eine Rolle spielte. Arrau selbst postulierte allerdings, Bach sei nur auf dem Cembalo adäquat aufführbar. Daher spielte er seinen erklärten Lieblingskomponisten nur höchst selten ein. In den 80ern sah er sich offenbar im Stande, über seine "Jugendsünde" hinwegzusehen...

  • Nur kam Arrau zum Schluss, dass Bach nicht auf dem Konzertflügel gespielt werden sollte und gab die Aufnahme nicht frei. Sie erschien m.W. erst in den späten 80ern. Dennoch dürften vor 1950 bereits einige Aufnahmen der GBV publiziert worden sein.

  • @ Areios: Danke. Christian Köhn hat offenbar recht, ich sollte mich von modernem Zeugs fernhalten. Da ich kürzlich diverses Instrumentarium als rezent definierte, darf ich gar nichts mehr spielen . Zitat von zabki: „das Cembalo hat dann ja im Unterschied zur Violine aufgehört, eine wichtige Rolle zu spielen “ Zweifellos, nur gibt es eine gewisse Kontinuität, die selbst im 19. Jahrhundert nicht völlig unterbrochen wurde. Insofern gleicht das Cembalo vielleicht eher einer Oboe oder Posaune als ein…

  • Schon gut, nach so vielen überaus vergnüglichen Erlebnissen seit der Softwareumstellung sollte das Verfassen von Beiträgen wohl endgültig aufgeben .

  • Anlass dieses Threads war eine Frage, deren Ausgangspunkt auf halben Wege noch einmal so formuliert wurde: Zitat von Kater Murr: „Nun sind aber die Goldbergvariationen eines der eher seltenen Werke, bei dem (im Ggs.zu Suiten, WTK I+II usw.) explizit "vors Clavicymbel mit zween Manualen" drübersteht. “ Bach fordert ein Instrument, welches "klangliche Differenzierung über unterschiedlich klingende Register" ermöglicht, die verschiedenen Klangfarben korrespondieren mit den Stimmverläufen. Das verma…

  • Zitat von Tschabrendeki: „Das ist wahrscheinlich der Punkt. “ Vermutlich nicht der entscheidende. Jeder hat seine musikalische Vorprägung, und ich wollte einräumen, dass meine entschieden durch eine spezifische englische Aufführungspraxis gestaltet ist. Nicht unbedingt in überwiegend klassizistischer Richtung. Darüber hinaus besteht ja auch keine bedingungslose Abhängigkeit von besagter Prägung. Zitat von Tschabrendeki: „Präzision ist für mich eher ein Schimpfwort. Ich bin eher für Ausdruck. Die…

  • Zitat von Cosima: „Noch eine Frage an Accidental: Warum würdest Du Sound and Fury nicht empfehlen? Ich habe einige Sachen von Ihnen gehört, fand sie sehr gut. Mich würde Deine Meinung interessieren. “ Hallo Cosima, da Du Sound and Fury magst und meine Einwände sowohl allgemeiner wie spezifischer Natur sind, werde ich wohl nicht um eine ausführlichere Antwort herumkommen... Die gegenwärtigen Tendenzen der Aufführungspraxis spätmittelalterlicher Musik speisen sich zwar gleichermassen aus der Tradi…

  • Zitat von bustopher: „Orgel und gotische Kathedrale - das ist so ein Thema. Es hat schon seinen Grund, warum die Emanzipation der Orgel als Großinstrument späteren Epochen mit etwas trockenerer Raumakustik vorbehalten blieb und vor dem 17.Jh. die Größe der Orgel auch in großen Kirchen für heutige Verhältnisse ausgesprochen marginal war - sofern dort damals überhaupt eine vorhanden war. “ Besteht tatsächlich ein unmittelbares Zusammenhang? Die ersten ("experimentellen") Grossorgeln des späten 16.…

  • .. Zitat von Kalevala: „Und, ehrlich, bei "Ratzi" bekomme ich Magenkrämpfe, meines Wissens ist die Prügelstrafe seit den 1960iger Jahren in Deutschland aus den Schulen verbannt (war jedenfalls in West-Berlin seit 1967 so). “ Keine "juristischen Konsequenzen" kann es nach sich ziehen, wenn man Herrn Ratzinger schlicht zitiert, der sein Verhalten mit der damaligen Erziehungspraxis begründete. Und kundtat, wie sehr es ihn erleichterte, als die Prügelstrafe an den Schulen abgeschafft wurde (in Bayer…

  • Schola Discantus stammt von jenseits des Atlantiks, ist also nicht identisch mit Lesnes Ensemble.

  • Unter den Aufnahmen von Cuiusvis toni wäre nur Sound & Fury relevant, so recht empfehlen mag ich sie allerdings nicht. Quinti toni wurde von der Schola Discantus eingespielt, an die genaue Besetzung kann ich mich leider nicht mehr erinnen. Obrechts sechsstimmiges Salve Regina findet sich in der Pro-Cantione-Antiqua-Box. [P.S.: eifelplatz war schneller...]

  • Zitat von amelia grimaldi: „In einigen - ganz wenigen- Kunstlexika wird das altbackene Bild von Liotard erwähnt. In der Dresdner Gemäldegalerie hängt es vermutlich auch nur versehentlich “ Friedrich August II. war halt ein auf dem Felde der Politik (sowie dem Felde überhaupt) überaus erfolgreicher Monarch, dem allerdings jegliches Kunstverständnis abging...

  • Ergänzungen zu Beitrag 24: Super flumina Babylonis findet sich auf der dritten Gombert-CD von Sound & Fury. Odhecaton singen im Rahmen ihrer Einspielung nicht das Salve Regina, sondern Regina coeli, was jedoch nichts an der grundsätzlichen Empfehlung ändert...

  • Damenfreie "offizielle" Obrecht-Einspielungen sind kaum zu finden; so erfüllt etwa keine der mir bekannten (& erhältlichen) Einspielungen der Missa Caput diese Bedingung (für eine Salome wäre es aussichtreicher, Ockeghems Caput zu verlangen ). Vergeblich dürfte auch die Suche nach dem ersten Gombert-Magnificat sein. Dessen soltäres Credo gibt es allerdings in einer erstklassigen Aufnahme mit Henry's Eight. Ebenfalls sehr hörenswert das Salve Regina mit Odhecaton. Schliesslich sei auch die die Mo…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Guter Geschmack ... auch wohl eher fünfstellig, oder? “ Wie teuer sind denn Pedalclavichorde dieser Tage... ?

  • *Unterschreib* Zitat von binchenTrbOb: „Und dann stellt sich mir noch die Frage wie ich an einen Orgellehrer komme. Mit der Kirche als Institution hab ich es nicht so, für mich würde als Ziel also nie in Frage kommen z.B. bei einem Gottesdienst Orgel zu spielen. Würde man aber trotzdem einen Organisten finden der einen unterrichtet? Bestehen die drauf, dass man schon Klavier spielen kann? Gibt es sonst noch Möglichkeiten “ Etliche Organisten dürften keine besonderen Probleme mit kirchenfernen Sc…

  • Zitat von Eusebius: „Neben der Staatsoper in Berlin gibt es einen Platz, der sich hervorragend dafür eignet. “ Momentan nicht. Baugerüste. Zitat von Dirigent: „diese CDs werden vernichtet. “ Hoffentlich funktioniert Voodoo nicht. Bei mehreren Robert-King-Veröffentlichungen sang ich mit. Als Knabe. Müsste ich mich nun nicht besonders empören? Weder mir noch den Mit-Chorister ist etwas negatives widerfahren. Bis heute sah sich niemand von uns veranlasst, Tonträger "zu vernichten", zumal diese die …

  • Alte Musik für Dummies - Damenfreie Zone

    Accidental - - Vokalmusik

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    B Gilles Binchois (um 1400-1460) Wenn auch eine Reihe von geistlichen Werken erhalten sind, erscheint Binchois doch vor allem als Meister des Cansons, besonders häufig in Form des Rondeaus überliefert. Seit Binchois gilt die Standardform, in welcher die lebhaftere Oberstimme von rhythmisch relativ unabhängigen Instrumtalstimmen begleitet wird. Englischen Einfluss markiert die Terz- und Sextharmonik, ähnlich wie beim burgundischen Kollegen Dufay. Antoine Busnois (1435-1492) gilt als Quasi-Nachfol…

  • Alte Musik für Dummies - Damenfreie Zone

    Accidental - - Vokalmusik

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    Zitat von Eusebius: „Das Frauen zu der Zeit nicht als Mitglieder von Chören zugelassen waren bedeutet ja nicht, dass man sie von dieser Musik für alle Zeiten ausschließen sollte.“ Dergleichen ist ja auch nicht üblich, aber es ist doch ein herausforderndes und durchaus sinnvolles Auswahl-handicap, sich einmal wirklich auf die "Originalinstrumente" zu beschränken, was in anderem Kontext ja auch als Selbstverständlichkeit begriffen würde. Wenngleich durch dieses Kriterium sehr viele wertvolle Aufna…

  • J. S. Bach erfahren ...

    Accidental - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „von Buxtehude kenne ich bspw. keine Orgelwerke im "stylo antico" à la Bachs "Aus tiefer Not" BWV 686 oder Kyrie II der h-Moll-Messe.“ Kein Orgelwerk, aber doch eine Art Äquivalent zum Kyrie II wäre Buxtehudes Missa brevis. Zitat von Mauerblümchen: „Aber das Zitat über Bachs Spiel in Hamburg in Anwesenheit Reinkens kann man auch so verstehen, dass Bach sich bei seiner Improvisation bewusst auf den "alten Stil" beschränkte.“ Muß man wohl auch so verstehen, ist doch belegb…

  • Zitat von Cosima: „Gleichwohl ist Voraussetzung, dass bitte keine Mädels mitsingen sollten, was die Sache sofort etwas schwieriger macht. “ Allerdings. Da fallen bei Obrecht die üblichen Verdächtigen, wie Tallis Scholars, Clerk's Group, Oxford Camerata gleich heraus. Von der Capella Pratensis kenne ich zwei Messen, vom Thomanerchor die "L'homme armé". Keine dieser Einspielungen wäre wirklich empfehlenswert. Bei Issacs Sakralwerken fällt mir, jenseits von älteren Aufnahmen wie den Taveners, auch …

  • J. S. Bach erfahren ...

    Accidental - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Eusebius: „Das er darüber hinaus insbesondere in seinen letzten Jahren Werke geschaffen hat, denen keine kommerziellen Erwägungen zu Grunde lagen ist offenbar “ Enstspringt diese These nicht eher einem anachronistischen l’art pour l’art-"Romantizismus"? Mit mindestens impliziten kommerziellen Erwägungen wird man rechnen dürfen. Zitat von Yukon: „Auch Bach hat mE Werke geschaffen, die abseitig von finanziell geprägten bürgerlichen Kreisen veranlasst waren.Ich denke beispielsweise an die…

  • J. S. Bach erfahren ...

    Accidental - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Eusebius: „ Bach war ja ein sehr gottesfürchtiger Mensch “ Woher wissen wir denn, daß Bach "gottesfürchtiger" als die Mehrzahl seiner zeitgenössischen Kollegen war? Wegen "SDG"? Wo er von Amts wegen nichts Sakrales komponieren musste, tat er es i.d.R. auch nicht. Wie sieht es mit der privaten Frömmigkeit aus? In Köthen etwa nahm die Familie Bach offenbar nur drei- bis viermal jährlich am Abendmahl teil. Zitat von Felix Meritis: „Es ist nun einmal so, dass Bach von Amts wegen, einige Ja…

  • Zitat von Eusebius: „Das Salär von CPE Bach betrug zum Anfang seiner Anstellung 300, später 500 Taler. Quantz, der Flötenlehrer von Friedrich II war, und ihm wohl auch Kompositionen geliefert hat, die der unter seinem Namen veröffentlichte, bekam zu der Zeit 2000 Taler. Also eine deutliche Diskrepanz, und Zeichen der Geringschätzung Friedrichs, der Bach in erster Linie als Begleiter nutzte und ihn ansonsten nicht besonders hoch einschätzte. “ Ein "Zeichen der Geringschätzung" kann ich nicht erke…

  • Zitat von Felix Meritis: „Gibt es da "hard Facts" zu dem Thema? “ Im Sinne einer eindeutigen Quellenlage natürlich nicht, der Terminus bleibt in der Regel vage. Schon bei etlichen der Werke, die als Grundlage für die Entwicklung der Triosonatenform gelten (z.B. Gabrieli), spielen mehr als drei Instrumente. Sofern möglich, wurden ja auch mehrere Instrumente als b.c. eingesetzt - inwiefern sich dieser in konkreten Fällen emanzipierte, bleibt letztlich der Spekulation überlassen. Drei Melodieinstru…

  • Ach ja, Zelenka: die Aufnahmen Holligers (die jüngere wird auf der ersten Seite dieses Thread erwähnt) sind zwar vielgerühmt, die eigenwilligen Harmoniewechsel, schrägen Melodieführungen, der Klang der "französischen" Besetzung kommen jedoch beim Ensemble Zefiro besser zur Geltung. Angesichts der herausragenden Qualität von Zelenkas Werken sollten diese Einspielungen hier nicht fehlen:

  • Zitat von Felix Meritis: „Die Telemanninterpretationen von Epoca Barocca (auch von cpo) haben mir jedenfalls nicht besser gefallen als die Parnassi musici. “ Im Vergleich mit "Epoca Barocca" schneidet doch jede Interpretation gut ab... Das führt nebenbei zu den in der Tradition der barocken Triosonate stehenden "Quadros" von Johann Gottlieb Janitsch, einem berliner Kollegen CPE Bachs. Synkopierungen, Kontrapunktik, der Einsatz der Holzbläserfarben erwecken mitunter den Eindruck, auf einen boruss…

  • Bekannt ist mir ebenfalls nur die Orchestrierung des Cellokonzertes, die assoziative Verknüpfung mit dem Violinkonzert Schumanns vermag ich allerdings nachzuvollziehen (insbesondere angehörs der fraglichen Interpretation).

  • Auf Hempels Anregung hin noch einmal den Maxim mit anderen Einspielungen verglichen. So differenziert und aufmerksam scheint niemand sonst Sinfonie anzugehen, jeder Takt wirkt befragt, durchdacht. Hier glaube ich eine intime Beziehung zwischen Dirigent und Werk zu hören, was wohl nicht allein der Autosuggestion entspringen kann. So wird denn auch jene von der Aufnahmetechnik hergestellte, oft beklagte Distanz wieder aufgehoben. Ein weiterer gängiger Einwand betrifft das Orchester. Nun, es ist ke…

  • Seit dem Hinscheiden des in Beitrag 18 genannten Quartetto Italiano wurde in Kreisen italienischer Kammermusikanhänger (ja, so etwas gibt es )auf würdige Nachfolger gehofft. Obwohl sehr verschieden hinsichtlich ihrer ästhetischen Vorstellungen, dürfte das im Jahr 2000 gegründete Quartetto di Cremona diese Ansprüche erfüllen.

  • Noch einmal nach Ungarn. Das seit 1985 bestehende Festetics-Quartett dürfte das erste feste HIP-Ensemble dieser Art in Osteuropa gewesen sein: Vollständig ist diese Haydn-GA nur insofern, als daß alle Quartette ab op. 9 enthalten sind, die in ihrer Zuschreibung umstrittenen "Frühwerke" also fehlen.

  • Das Végh Quartett hatte über vierzig Jahre bestand. 1940 gegründet, siedelte man sechs Jahre später von Budapest nach Paris. Erst 1978 kam es zu Personalwechseln. Im Vergleich zu weiteren ungarischen Quartetten der älteren Generation scheinen die Véghs weniger Wert auf demonstrative technische Perfektion gelegt zu haben. So lohnen gerade die in Salzburg entstandenen Mitschnitte, welche z.B. einen geradezu warmherzigen Bartók zu Gehör bringen:

  • J. S. Bach erfahren ...

    Accidental - - Musik: Erfahren

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    Die geistliche Musik (nicht nur) Bachs liebe ich ebenfalls sehr, bin aber überzeugt, daß es gute Gründe für einen "religionsallergischen Atheisten" geben könnte, von der Matthäuspassion Abstand zu halten. Und nebenbei: auch wenn BWV 244 immer wieder "Erweckungserlebnisse" auszulösen vermochte, ist es doch kein naheliegendes Einstiegswerk. Zitat von ThomasBernhard: „ Die Bewohner des Abendlandes kennen den Stammbaum von Luke Skywalker mehrere Generationen aufwärts und abwärts, können die Story vo…