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  • Antonio Bertali: Tausend Gulden Sonate (oft auch Gülden). Woher der Name dieses Instrumentalstückes kommt, ja ob er überhaupt etwas mit Geld zu tun hat, konnte ich nicht feststellen. Aber es ist wunderbare Musik.

  • Ich muss gestehen, dass mich diese Aufnahme ziemlich kalt lässt, sie weckt bei mir keinerlei Emotion. Die Tempi, vor allem im Kopfsatz und im 2. Satz liegen für meinen Geschmack etwas zu hoch. Selbst mag ich sehr die Aufnahme mit dem Quartetto Italiano, unter anderem. Im Konzertsaal habe ich das d-moll Quartett leider nie gehört.

  • Eben gewälzt

    Abendroth - - Literatur: Lesen

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    gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k99159x/f3.image Die frz. Originalausgabe kann man hier lesen oder herunterladen. Bei einer kleinen Stichprobe habe ich allerdings keine Abbildungen gefunden. Wenn es welche gibt, sind sie vielleicht eine gute Ergänzung auch beim deutschen Tekst.

  • Ohne Bild kann man es auf YouTube hören. Gibt es überhaupt einen Mitschnitt mit Bild? /Zonder beeld kan men het op YouTube beluisteren. Ben je zeker dat er ook een versie met beeld te vinden is? youtube.com/watch?v=udwhbZt2_Z0

  • Ich habe die Holloway-Aufnahme schon lange nicht mehr gehört, da sich die Damen (Pierot, H. Schmitt, Podger) immer vorgedrängelt haben. Und jetzt bin ich überrascht, wie wundervoll diese Aufnahme ist. Wie konnte ich sie fast vergessen! Danke, dass du mich an sie erinnert hast. Und du hast Recht, Garcia, jeder Biberfreund muss sie haben!

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    Unser Wort "Kultur" kommt ja ursprünglich vom Ackerbau und "kultivieren" ist ja ein Ausdruck, der bis heute auch eine landwirtschaftliche Bedeutung hat. Nun scheint mir der Zusammenhang mit dem Ackerbau durchaus interessant zu sein, um etwas über den Unterschied zwischen tierischer Natur und menschlicher Kultur zu erfahren. Es gibt diese schöne Stelle in der Bibel, wo von den Vôgeln gesagt wird, "sie pflügen nicht, sie sähen nicht". Und so weit ich weiss, gibt es keine Tiersorte, die Nahrungsmit…

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    @Ecclitico Also die Bedeutung (2) ist ja trivial. Ich mache mir ein Bild der Welt. Dann lohnt sich ja die ganze Aufregung über den Konstruktivismus nicht. Was hat es mit Kultur zu tun? Was wir konstruieren im Sinne von (1), wenn wir also tätig in die Welt eingreifen, dann haben wir immer auch mit Kultur zu tun (Wenn wir Kultur als Gegenbegriff zu Natur auffassen). Architektur, Mode, Technik, Gärten, Kunstwerke … sind Kulturphänomene. Und Konstruktionen im Sinne von (2) - also Weltbilder und Theo…

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    Manche Worte schaffen ja wirklich (Aspekte der) Welt. Kann es zum Beispiel einen 18. Mai 2020 geben ohne sprachliche Mittel? Gäbe es in einer denk- und sprachunabhängigen realen Welt einen 18. Mai? Und trotzdem ist es ja wahr, dass heute der 18. Mai ist. Manche Aspekte der sozialen Wirklichkeit sind auch sprachabhängig. Was macht ein rotes rundes Stück Blech mit einem weissen Querstreifen zu einem Verkehrsschild mit einer Bedeutung? (Durchfartverbot). Eine Regel von der Art "x gilt als y" (Rote …

  • rtve.es/alacarta/audios/fila-c…roradio-11-05-20/5573949/ Bis 10. Juni im spanischen Radio (rvte): Philippe Herreweghe mit Bruckner, 2. Messe und seine 2. Sinfonie (ich habe die 2. Brucknersinfonie oft, aber nie besser gehört). Aufnahme aus der St. Bavo Kathedrale in Gent vom flämischen Radio (vrt).

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    Ein terminologischer Vorschlag: Was Philbert "Positivismus" nennt, sollte man besser "Realismus" nennen. Wenn es Viren gibt, dann gibt es die, ganz unabhängig von der Frage, ob wir das Wissen oder nicht. Die Existenz von Viren ist "erfahrungstranzendent". Der Positivismus dagegen ist ein Gegner der Idee, dass es sinnvoll ist von einer Wirtlichkeit zu sprechen, die gänzlich erfahrungsunabhängig ist. Deshalb sind die Positivisten Anhänger des 'Verifikationsprinzips'. Nur die Aussagen sind sinnvoll…

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    Ganz richtig! Denn erklären ist ja eine Fertigkeit die sprachliche Mittel voraussetzt.. Folgt daraus, dass es zwischen Blut und Waldmeistersirup keine 'optischen' Unterschiede gäbe, wenn wir nicht die sprachlichen Mittel hätten, sie darzustellen? Wir machen ja heute einen Unterschied zwischen bakteriellen und viralen Halsentzündungen (hat nix direkt mit Corona zu tun).Diesen Unterschied konnten wir natürlich nicht machen, als wir noch keine Ahnung von Viren und Bakterien hatten. Folgt daraus, da…

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Philbert: „ . Aber ohne Worte gäbe es keine Farben. “ Wäre es nicht denkbar, dass wir Menschen keine Sprache entwickelt hätten (natürlich wären wir dann ganz anders) aber dennoch Farben sehen würden? (Natürlich könnten wir das nicht sagen, ohne Sprache). Manches spricht dafür, dass Tiere Farben sehen. Wenn es nun nur sprachunfähige Tiere gäbe? Würden sie nicht trotzdem Farben sehen?

  • Was eigentlich ist Kultur?

    Abendroth - - Allgemeine Themen

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    Wenn ich mich so spät einmischen darf: ich finde man sollte einen Unterschied machen zwischen Wellenlängen und Farben (statt sie zun identifizieren wie in #157). Wenn es in der Welt kein (phänomenales) Bewusssein gäbe (wenn es keine Empfindungen gäbe), dann gäbe es keine Farben. Aber es gäbe sehr wohl elektromagnetische Wellen. Analoges könnte man auch über Schallwellen und Geräusche sagen. Eine Schallwelle ist kein Geräusch. Sie wird zu einem Geräusch, wenn sie von jemandem wahrgenommen wird. I…

  • Ist es nicht diese Aufnahme?

  • Eben gehört 2019/2020

    Abendroth - - Musik: Erfahren

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    Mit Max Reger habe ich oft Probleme. Es gelingt mir beispielsweise nicht, dem Klavierkonzert konzentriert zu folgen. Aber eines der wenigen Werke, die mich sofort angesprochen haben, sind die Variationen und Fuge über ein Thema von Bach, op.81 (1904), die ich immer wieder gerne mit Rudolf Serkin höre. Das Thema bildet bei Bach das Vorspiel zu der Arie "Sein' Allmacht zu ergründen" aus der Himmelfahrtskantate BWV 128, dessen Beginn auch identisch mit dem Choral "Wer nur den lieben Gott lässt wal…

  • Mit dem Gebrauch des Wortes 'Erdapfel' dürfte in der Regel keine radikal verschiedene Denkungsart von der des 'Kartoffel' - Gebrauchers verbunden sein. Das Wort 'Erdapfel' kann aber in Texten mit anderen Gedanken vernetzt sein, als das Wort 'Kartoffel'. Man stelle sich etwa eine Detektivgeschichte vor, in der der Detektiv wichtige Schlüsse daraus ziehen kann, dass ein Verdächtiger 'Erdapfel' statt 'Kartoffel' sagt (er kann daraus vielleicht wichtige Informationen über die Herkunft ableiten). Müs…

  • Es gibt allerdings keine anerkannte Rankingprozedur, die es möglich machen würde, musikwissenschaftliche Arbeiten über Mozart in einer bewertenden Reihenfolge darzustellen. Und vielleicht ist das auch besser so. Und wo es Rankings gibt, wird da nicht hauptsächlich die Resonanz gemessen (durch die Zitationsindices und eventuell Impaktfaktoren)?

  • Ein guter, passender Vergleich!

  • Einige Bemerkungen auf der Basis meiner beschränkten Kenntnis des heutigen (flämischen) Universitätsbetriebs (Leuven, Gent, Antwerpen). - Die Universitäten erhalten für jedes abgeschlossene Doktorat eine erhebliche finanzielle Belohnung. Damit man an das Geld rankommt, wird die Beförderung der Professoren auch davon abhängig gemacht, dass sie viel Doktorandi haben. Seitdem nimmt die Zahl der Doktorate auffällig stark zu. Eine qualitative Verbesserung kann ich nicht feststellen, eher das Gegentei…

  • Das Ysaye Quartett hat mich sehr angenehm überrascht. Vor allem ist das wirklich Kammermusik. Danke für die Empfehlung. Schade, dass sich dieses Quartett aufgelöst hat, so viel ich weiss (es gab eine zeitlang, glaube ich, sogar zwei verschiedene Quartettvereinigungen mit diesem Namen). Ich dachte die Aufnahme mit Guarneri Rubinstein zu besitzen, da waren die Guarneris noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Leider finde ich die CD nicht. Hätte gerne verglichen.

  • Auch die Brüsseler Oper bietet Opern im streaming an, um die Ausgangssperre zu überbrücken: lamonnaie.be/fr/sections/388-mm-channel

  • Eben gewälzt

    Abendroth - - Literatur: Lesen

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    Myriam Anissimow: Daniel Barenboim (Paris 2019) Ehe ich aus Lyon nachhause geflüchtet bin, kaufte ich diese Barenboim Biografie. Leider! Ich würde nicht empfehlen, sie zu übersetzen. Aus unerfindlichen Gründen wird der Name 'Barenboim' immer mit einem Trema geschrieben, also mit zwei Punkten auf dem i: boïm. Also müsste er bo - im gesprochen werden. Das klingt dann ein bisschen Hebräisch, aber ein boim ist ein Baum und nicht ein Ba-um. Teils enttäuscht mich das Buch, weil vieles mir einfach scho…

  • "äh, hat hier jemand die Längen beim Klaviertrio beklagt?" - In 286 und 287 war von "ausufernd" und "expansiv" die Rede. Die mir unbegreifliche Aversion gegen Tschaikowskis Florenzer Erinnerungen habe ich wohl übersehen, Aber die gegen die Rokoko-Variationen kann ich verstehen. Um die mache ich auch einen grossen Bogen.

  • Ich weiss nicht, ob es hier schon einmal erwähnt wurde, aber das Streichsextett ("Souvenirs de Florence") gehört auch zum Besten, was Tschaikowsky geschrieben hat (und es hat nicht die Längen, die hier beim Klaviertrio von manchen beklagt wurden).

  • In "Die Kunst des Quartettspiels - Das Guarneri-Quartett im Gespräch mit David Blum" (Bärenreiter 1991 (2.revidierte Auflage) findet man von S. 191 bis S. 255, also auf ca. 60 Seiten, ein sehr detailliertes Gespräch mit den 4 Guarneris über das cis moll Quartett op. 131, in dem spieltechnische und interpretatorische Probleme behandelt werden. Sehr ausführlich werden alle Beethovenquartette in Bernard Fournier: Histoire du Quatuor a cordes - de Haydn a Brahms behandelt. (Fayard); Der Text enthält…

  • Neslons Verträge in Boston und Leipzig laufen bis 2022 (ohne Gewähr)

  • Die 'Volkskrant' und der belgische Radiosender RTBf3 berichten, dass die Orchestermitglieder vorigen Samstag aus einer Liste von drei Kandidaten ihren Wunschkandidaten wählen konnten. Mit dem Gewinner will dann die Direktion verhandeln. Auf der Liste der drei waren diese Kandidaten: Andris Nelsons Ivan Fischer Val. Gergiev Über das Resultat ist nichts bekannt und anscheinend besteht auch nicht die Absicht, es mitzuteilen. Nelsons hat ja schon zwei Toporchester: Boston und Leipzig. Ein drittes wä…

  • Laut Klasik.com (21.1.2020) beendet Vladimir Ashkenazy seine Auftritte mit sofortiger Wirkung.

  • Scruton hat sehr ausführlich über Musik geschrieben. Neben dem oben erwähnten Wagner Buch ("The Ring of Truth") u.a. auch "Music as an Art" und "Understanding Music". Zu seinen Werken zählen auch eine Oper ("The Minister") und Liedkompositionen.

  • Bei mir beginnt das Beethovenjahr hiermit (alte Liebe rostet nicht):

  • Das ultimative Orchesterwerk-Ranking

    Abendroth - - Orchestermusik

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    Ohne zu zögern: Bruckners Neunte mit Hermann Abendroth und dem Leipziger Radio Symphonie Orchester (1951)

  • Ich sehe überhaupt keinen Grund, nicht mit dem jeweiligen Erstling zu beginnen. Eine Ausnahme wäre nur, wenn ich der Meinung wäre, dass das Hören der Ersten die Lust verdirbt, sich auch weitere Werke des Komponisten anzuhören. Die Erste von Beethoven kann gewiss nicht schaden. Und dasselbe gilt für Brahms, aber auch für Bruckner, Tschaikowsky,Schubert und viele andere. Zögern würde ich vielleicht bei Dvorak.

  • Mozart: Cosi fan tutte Mozart: Le nozze di figaro Wagner: Der fliegende Holländer Wagner: Walküre Wagner: Parsifal Janacek: Das schlaue Füchslein Janacek: Katja Kabanova Janacek: Jenufa Berg: Wozzek Bartok: Blaubarts Burg Verdi: La Traviata Rameau: Les Paladins Strauss: Arabella Berlioz: Les Troyens Bizet: Carmen

  • Capriccios Symphonien-Ranking 2019

    Abendroth - - Orchestermusik

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    (Ein Werk pro Komponist, oder die 3 B's & Mahler machen das Rennen unter sich aus) Brahms 1 Bruckner 4 Schubert 8 (9) ("Die Grosse") Mahler 2 Janacek Sinfonietta Nielsen 4 Mozart K 543 Beethoven 3 Schumann 2 Dvorak 7 Mendelssohn 2 Berlioz "fantastique" Elgar 1 Tschaikowsky 6 Weingartner 7

  • Teodor Currentzis

    Abendroth - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „denn sie brauchen keinen zweiten Gott neben Petrenko. Und selbst Teodor kann nicht in Berlin... “ Ganz unabhängig von der Frage, ob man Dirigenten beim Vornamen nennen darf, steckt in der gewählten Formulierung natürlich auch ein Sprachwitz. Denn im Wort 'Teodor' steckt natürlich das griechische "theos", also auch Gott. Currentzis wäre dann zwar "nur" ein Geschenk der Götter. Aber damit bin ich auch zufrieden.

  • Hier einige Notizen zu dem Buch über das Verfahren gegen Mengelberg (das Buch ist auf Niederländisch geschrieben): Frederik Heemskerk: Dossier Willem Mengelberg (2015) Im „Dossier Mengelberg“ wird von der Vernehmung der Zeugen berichtet, die die gegen Mengelberg erhobenen Vorwürfe bestätigen oder entkräften sollen. Er soll am Tag der niederländischen Kapitulation mit einem Glas Champagner auf den Sieg Deutschlands angestoßen haben. Er soll häufig und gerne zu Gast bei Seyss Inquart – dem deutsch…

  • Ich glaube schon, lieber Frank, dass Mengelberg von exzeptionellem Rang ist, durchaus vergleichbar mit Furtwängler. Es gibt also keinen Grund, zumindest nach meiner bescheidenen Meinung, seine Aufnahmen zu ignorieren, da sie nicht stereophonisch sind. Das sollte man ja auch nicht mit Bruno Walters New Yorker Brahms tun. Zunächst also vielen Dank an Wolfram, dass er einen Mengelberg Faden eröffnet hat. Seine Charakterisierung des Musikers Mengelberg finde ich recht gelungen. Man erlebt bei Mengel…

  • Eben gehört 2019/2020

    Abendroth - - Musik: Erfahren

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    Zufällig habe ich gestern auch diese grossartige Fantasie gehört. Mit Oistrach und Frida Bauer (1969) und mit Bronislaw Huberman und Boris Roubakine (1944). Den Huberman gibt's sonst vermutlich nirgendwo und wenn ich das booklet gut vertsanden habe, wurde die Aufnahme speziell für diapason digitalisiert. (Beide Aufnahmen sind in der diapason Kammermusik Box enthalten, die es gerade sehr günstig gibt. Für mich bleiben aber Kremer & Afanassiev mit ihrer unglaublichen 'Sogkraft' unübertroffen.

  • Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

    Abendroth - - Orchestermusik

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    Der Hunger kam aber schnell zurück, Knulp (Es freut mich, dass meine Anregung Erfolg hatte).

  • Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

    Abendroth - - Orchestermusik

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    Probier doch mal Kopatchinskaja und Herreweghe, Knulp. Das ist wirklich mal etwas anderes und trotzdem sehr überzeugend. Um auf den Geschmack zu kommen, kann man sich das YouTube Video (allerdings mit dem hr - Sinfonieorchester) ansehen/hören.