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  • Yepp, wer wie Petrenko den Arsch in der Hose hat und mit Bieito und Castorf Musiktheater macht, der kann kein schlechter Dirigent sein. Gute Wahl. Und sein Mozart an der Komischen Oper Berlin war muskalisch fast noch bissiger als Bieitos Regie. Gerade das Petrenko noch kein fest entwickeltes Konzertrepertoire hat, dürfte die Zusammenarbeit spanned machen.

  • Zitat von Zwielicht: „http://www.deutschegrammophon.com/en/gpp/index/andris-nelsons-bso“ Oh, das war mir neu. Vertrag mit dem Gelb-Label ist für die BPhil ja eigentlich eine Eintrittskarte

  • Chemie und / oder Medienmarkt? Bei Nelsons fällt mir immer wieder die bescheidene Discographie auf, auch scheint er kein Stammlabel zu haben. Womöglich mag dies auch vorgestern bei den Überlegungen eine Rolle gespielt haben. Dagegen scheint ja die Chemie zu stimmen, zählt man die LiveAuftritte. Bei Nagano und Salonen scheint es sich offenbar umgekehrt zu verhalten. Die Medienrolle und Medienintegration sollte man nicht unterschätzen, selbst bei Rattle war es kurzfristig ein Problem, dass er nich…

  • Zitat von music lover: „Heute erhielt ich das Programm der ersten Saison, die Nagano hier in Hamburg als Generalmusikdirektor (und damit Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg) wirkt. Hammer. In den Orchesterkonzerten dirigiert er Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Telemann, Gabrieli, Mozart, Beethoven, Brahms, Berlioz, Bruckner, Mahler, Debussy, Bartók, Strawinsky, Schostakowitsch, Ligeti, Ruzicka, Boulez und Bernd Alois Zimmermann. Also die volle Bandbreite v…

  • Zitat von Harnoncourt-Fan: „Es dürfte einfach eine beträchtliche Anzahl an Orchestermitgliedern geben, die lieber wieder aufs Kerngeschäft zurückgehen würden (keine halbszenischen Oratorien, keine Educationalprogramme, Digital Hall gern wenns Kohle bringt).“ Ja, aber diese Musiker schaffen sich damit selber ab. Es ist ja nicht so, dass sich der Konzert-Nachwuchs vor der Philharmonie drängeln würde. Wenn Mehta Strauss und Beethoven dirigiert, bin ich mit 48 einer der jüngsten im Publikum. Die gan…

  • Mir ist die DSO-Zeit mit Kent Nagano noch in sehr guter Erinnerung, sowohl unter programmatischen als auch unter künstlerischen Gesichtspunkten, nun gut, Nagano weilt in Montreal und Hamburg, aber interessant finde ich schon, dass er im Vorfeld auf kaum einer der diskutierten Shortlists auftauchte, m.E. ein guter Kompromisskandidat, der auch gut zum Eduation-Programm und der sonstigen medialen Öffentlichkeitsarbeit passen würde. Besser als Chailly.

  • Musikalische Gesichtspunkte sind sekundär bei der Wahl, da nehmen sich die Kandidaten auch nicht viel, Nichtskönner finden sich da ja auch nicht, das ist wie in der Tennisweltrangliste, in der Top 10 kann jeder jeden schlagen. Neben der richtigen Plattenfirma sind vor allem mediale Erscheinung und vor allem die Jugendarbeit gefragt. Auch die BPph müssen sich der Existenzfrage stellen und wenn ich da an so manches Konzert denke, bei dem ich mit meinen 47 Lenzen zu den jüngsten Besuchern zählte, s…

  • Zitat von philmus: „Da würde ich doch mal nachfragen wollen: gehts euch auch wie Adorno, daß Ihr den Sonnanaufgang als "armselig" empfindet?“ Ja. Die Alpensymphonie ist die Kabinenbahn zum Gipfel und wieder hinunter. Das volle Tourismusprogramm. Das Stück ist nicht von Naturerfahrung geleitet, sondern vom Blättern im Reiseprospekt. Das ist es letztlich, was Adorno hiermit zum Ausdruck bringen wollte: Zitat: „Die Armseligkeit des Sonnenaufgangs der Alpensymphonie von Richard Strauss wird nicht bl…

  • Der Suhrkamp Verlag hat sich ja bereits von seiner Autorin distanziert

  • Eine wahrlich tolle Aufnahme. Editorisch ist es jedoch merkwürdig, dass op.133 sich nicht auf der CD mit op.130 befindet.

  • Schwäbische Pietistin eben, kurz vorm evangelikalen Terror, was soll man da machen? Auch hier gelangt man zu der Einsicht, dass ein Leben voll Sex and Drugs and Rock'n'Roll einen Menschen vor solch verklemmt-verqueren Einsichten schützt, aber dafür ist es bei Frau L. jetzt zu spät

  • Zitat von ChKöhn: „Aber lieber noch mal allgemein zur Diskussion hier: Ihr Grundtenor ist, dass es bitte auch unter Rattles Nachfolger so weitergehen soll wie bisher. Das ist Konservatismus pur. Und der wird auch noch mit der Warnung vor konservativen Rückfällen begründet. Das finde ich ziemlich witzig. Ich erhoffe mir von einem Nachfolger, dass es gerade nicht so weiter geht wie bisher, sondern dass seine persönliche künstlerische Handschrift erkennbar wird, besonders nach den bei aller herausr…

  • Wie gut es ist, seine Meinung hierzu ohne Vorurteile zu bilden, musste ich letzten Dezember erfahren: Im Autoradio landete ich am späten Abend mitten im Scherzo der 4. Beethoven, eindeutig eine Liveaufnahme. Meine Ohren wurden immer größer, vor allem im folgenden Finale. Keine Ahnung wer da spielte und wer da dirigierte. Rasantes Tempo, unglaubliche Spannung, sehr durchhörbar, jedoch nie anämisch. Ich tippte zunächst auf ein HIP-Ensemble, jedoch waren die Instrumente eindeutig nicht historisch u…

  • Claudio Abbado (1933-2014)

    rolandschmenner - - Dirigent*innen

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    Zitat von Zwielicht: „Der eigentliche Nachruf in der Zeit stammt von Frau Lemke-Matwey und ist für deren Verhältnisse erstaunlich zurechnungsfähig. Sie weist auf etwas hin, was mir auch noch gut im Gedächtnis ist und was jetzt meist höflich übergangen wird: dass Abbado in den 90er Jahren eine teilweise verheerende Presse in Deutschland hatte, dass seine Tätigkeit in Berlin damals ausgesprochen kritisch betrachtet wurde.“ Ach ja, das ist heute in Berlin mit Rattle mitunter auch so. Es wäre doch a…

  • Zitat von Michael Schlechtriem: „Aber auch Leopold Mozart war gar nicht völlig gegen ein Vibrato...........“ Nein, natürlich nicht, aber als bewusst an spezifischen Stellen eingesetzte Spielweise und nicht als Dauerbeschallung. Dies war die gängige Meinung bis ins 19.JH hinein.

  • Zitat von Brucknerianer: „Noch nie etwas Herausragendes habe ich von Harnoncourt, Norrington (ehrlich gesagt, da vergeht einem schon nach einer Minute das Hören) oder Sir Colin Davis gehört und auch Nagano fand ich bereits nach einigen Takten scheußlich.“ Insofern ein eindeutiges Qualitätsmerkal der Dirigenten. Lies dir doch mal die (bis ins frühe 19.JH gültige) Violinschule Leopold Mozarts durch und die dortigen Äußerungen zum Vibrato. Dann können wir darüber, wer oder was eigentlich die Musik …

  • Zitat von Josquin Dufay: „Midori Seiler (Violine) Akademie für Alte Musik Berlin D: Clemens-Maria Nuszbaumer“ Ja, das ist eine der spannendsten Einspielungen barocker Musik überhaupt. Da wird die Affektenlehre endlich mal ernst genommen, nicht nur vom Orchester, sondern vor allem von der Solistin, was Midori Seiler da treibt, ist schier unglaublich, da wird die Affektenlehre als ein Kompendium expressiver Ausdrucksmöglichkeiten genutzt. Da wundert man sich, dass nach der Aufnahme die Geige noch …

  • Zitat von merkatz: „Naja, für Leute, die eher wagnerische Klänge, oder moderne Klänge lieben, wird Cosi fan Tutte wohl nicht schön sein. Für sie ist dann eine Wagneroper etwas "vollkommenes".“ Nun ja, wenn man das folgende weiter oben zitierte Qualitätskriterium einer Oper zugrunde legt, dann ist es eigentlich egal, aus welcher Musikepoche das Werk stammt. Zitat: „Immer wieder hört man, was im Text nicht gesagt werden konnte, worüber zu schweigen aber unmöglich wäre. “ Und gerade in diesem Punkt…

  • Zitat von Malcolm: „wenn die Geräte von so miserabler Qualität sind“ Hm, schon eine ziemliche Verallgemeinerung, ich könnte dir da was Gegenteiliges nennen. Gibts aber nicht für nen Hunni im geilen Geizmarkt. Gerade DVD-Player sind nun keine Bomben in der Verarbeitungsqualität, vom Klang mal ganz zu schweigen.

  • Ein für Filmmusik und Gamemusic typischer Stilmixversatz: Das treibende Vorwärtslaufen der Orgel ist dem Barock abgekupfert (Bach wurde schon genannt), die orchestralen Einbettungen und Klangflächen sind eher der Spätromantik entnommen. Es gibt übrigens eine Menge Klavierkonzerte des späten 19. Jahrhunderts, die in einem ähnlichen Duktus komponiert sind (die große Hyperion-Reihe mit Klavierkonzerten des späten 19. und frühen 20.JH hat da so einiges anzubieten). Es sind dies kompositorische Finge…

  • Zitat von Doc Stänker: „Hey, was Thielemann privat treibt ist doch wirklich nicht für eine Bewertung seines Wirkens relevant? Was soll denn der Sch....?“ Sag ich doch. Offenbar haben hier einige meinen Sarkasmus für bare Münze genommen. Muss wohl mehr posten, dann versteht man ihn besser

  • Äh, sind wie hier bei Bild.de??? Wen kümmert's, von wem sich Herr Th. anfassen lässt. Oder vermutet man jetzt Synergieeffekte, falls er jemals Tschaikowsky dirigieren sollte? Bei Henze waren zumindest keine zu spüren. Und diese Diskussion um seine sexuelle Orientierung macht seine langweiligen Post-Furtwängler-Dirigate auch nicht spannender.

  • Um den Blick mal ein wenig zu öffnen: (ich hoffe, dass der JPC-Link regelkonform ist) 0042282937322.jpg

  • Zitat von Peter Brixius: „Hier merkt man, wie sehr die Interpretation Furtwänglers die Beschreibung Kaisers beeinflusst.“ Damit ist bereits alles über Kaiser gesagt. Und auch, warum man dieses Werk nicht sonderlich ernst nehmen muss. Hier fabuliert ein gebildeter älterer Herr aus einer Warte des 50er Jahre Wohnzimmers heraus. Kein Wunder, dass er sich so gut mit Thielemann versteht.

  • Zitat von gioachino: „anbiedernde Aktualisierung mit dem Holzhammer !“ Na, immer noch besser als kitschaffine pseudogruselige Schauerromantik. Der TE hat doch wunderbar dargestellt, warum diese 'moderne' Annäherung funktioniert. Kritik: Das Dirigat von Thielemann; vielleicht sollte der dirigentische Jung-Siegfried ein paar Nachhilfestunden bei Petrenko nehmen

  • Zitat von Maurice: „Bei den Bläsern gibt es das auch. Im Jazz sagt man dazu dann "schmieren".....Man kann die Töne auch von Oben nach Unten schleifen lassen, was allerdings eher selten vorkommt. Man "kaschiert" damit gewisse Probleme, um den Ton exakt zu treffen, auch gewisse Intonationsprobleme werden so versucht nicht zu auffällig werden zu lassen. In wie weit sich das jetzt auch auf den gesang übertragen lässt, kann ich nur bedingt beantworten.“ Sorry, aber im Jazz wird da nichts kaschiert. I…

  • Ich habe einige Quartette mit dem Vermeer Quartett aus den 80ern auf LP, ich meine, dass es da auch eine Gesamtaufnahme gibt. Kommt mir ein wenig wie ein Vorläufer der Emersons vor: recht zügige Tempi, wenig Pathos, aber dennoch ein sehr nachdrückliches Spiel.

  • Zitat von Keith M. C.: „Und es sollte wohl klar sein, das Celibidache das Berliner Philharmonische Orchester nur als Dirigent übernehmen durfte, weil andere insb. W. Furtwängler noch nicht zur Verfügung standen.“ Ja, schon tragisch, dass man damals so lange auf des Führers Reichs-Dirigenten warten musste... Insofern dauerte dann ja auch die Entnazifizierung des Chefdirigentenpostens bei den Berlinern bis zur Wahl Abbados.

  • Zitat von Peter Brixius: „nsonsten: Leider werden auf diese Art und Weise immer wieder fruchtbringende Diskussionen zerschossen. Wenn man sich darauf einlässt. Nur darauf bezieht sich mein "Tschüss"“ Och, das kenne ich aus anderen Foren, insofern: Nix Neues

  • Ist schon ein bisserl selbstreferentiell hier Wie war nochmal das Thema des Threads?

  • Auch wenn es weiter Off-Topic ist: Von Studioaufnahmen kann man sowieso nicht immer auf das Originalorchester schließen. Ein ehemaliger Flötist des DSO Berlin erzählt mir immer, wie er Anrufe zur Aufnahme-Mucke am Wochenende bekommt und dort ein lustiger hoch qualifizierter Haufen sitzt, der dann als Orchester XYZ (einzusetzen sind die Namen diverser Spitzenorchester) firmiert und fröhlich eine Aufnahmesession hinlegt Zurück On-Topic: Dieses Phänomen dürfte in der Zeit bis in der 70er/80er Jahre…

  • Karl Rankl

    rolandschmenner - - Dirigent*innen

    Beitrag

    Zitat von b-major: „Ein Beispiel seiner Mahler-Interpretation hat sich erhalten; und da die Aufnahme in Wien entstand, fällt sie auch in den deutschen Sprachraum.“ Eine sehr interessante Interpretation übrigens, besonders das Herausstellen der Holzbläser imponiert. Lediglich die Gesangs-Partie im Finale ist doch ein wenig vibratolastig, das würde man heute anders machen. Schade, dass von Rankl so wenig an Aufnahmen überliefert ist. VG, Roland ( der übrigens ein Fan der 'mediokren' Stuttgarter un…

  • Erstmal besten Dank für die tolle Aufarbeitung und Darstellung der Quartett-Reihe Mir scheint die „gantz neu Besondere Art“ auch eine Mischung aus tatsächlich neuer Satzführung bzw. deren Zuspitzung vorheriger Entwicklungen und einem sehr selbstbewussten Verkaufstrick zu sein. Man darf nicht vergessen, dass der sich entwickelnde freie Musikmarkt im 18. Jahrhundert in zunehmendem Maße nach 'etwas Neuem' verlangte. Ich schätze op.33 ganz besonders, da sich für mich hier in gewisser Weise Haydn in …

  • Zitat von Braccio: „Ich muss leider passen, ich kenne keine jüngere Aufnahme mit einem ähnlichen Potential. Darum bin ich besonders auf Eure Meinungen und Empfehlungen gespannt.“ Ich glaube, dass dies auch heute nicht mehr der Anspruch ist (wie sagte doch Castorff zur neuen Ring-Inszienierung: er wolle keinen Jahrhundert-Ring, sondern lediglich einen Jahres-Ring produzieren). Wichtig halte ich eine neue Sicht auf die Dinge, die auch ein Scheitern beinhalten kann, denn doch wären es dann wichtige…

  • Zitat von Kater Murr: „Es gibt zig Aspekte, die wichtiger sind als "Nebenstimmen", schau doch einfach mal, worüber hier in den threads normalerweise diskutiert wird. Meistens geht es nicht um Nebenstimmen... und wie gesagt ist keineswegs ausgemacht, dass man die auf einer älteren Aufnahme schlechter hören kann.“ Äh, hallo? Das hieße ja im Umkehrschluss, dass man Nebenstimmen weglassen könne... Die Meisterschaft einer Komposition zeigt sich ja gerade im Behandeln und Komponieren solcher Nebenstim…

  • Ja, mach den Thread so auf, ich bin schon gewappnet :klatsch:

  • Ja, so in etwa :-PPP Wobei man sagen muss, dass dies nicht nur der Fall war. An der damaligen HdK Berlin war das Unverständnis groß, an der FU Berlin dagegen haben sich spannende und kostruktive Diskussionen im Oberseminar ergeben. Generell kann und muss man aber sagen, dass damals und eigentlich bis heute die Musikwissenschaft in Deutschland in der Aufnahme etwa der Diskurstheorie oder der Mentalitätsgeschichte den Kunsthistorikern, den Literaturwissenschaftlern und den Kulturhistorikern sowies…

  • Zitat von El Duderino: „Mal schauen, ob die örtliche Musikbuchhandlung das Ding zügig bei kriegt..“ Wird nicht klappen, da offiziell vergriffen und auch nicht mehr beim Verlag vorrätig. Es gibt die Möglichkeit über Amazon Marketplace oder direkt bei mir (Marketplace bin ich auch), da der Verlag mir die hundert Restexemplare nach Ablauf der Vertragslaufzeit zurückgeschickt hat. Bei Anfragen verweist Bärenreiter die Buchhändler auch direkt an mich. (ich hoffe, dass dieser Hinweis regelkonform war …

  • Ich verweise gerne auf die unbenannten und assoziativen Vogelstimmen bei Mahler, von der 1. bis zum Lied v.d. Erde

  • Werke für Solo-Instrumente, insbesondere nach 1945, Konzentration auf das Wesentliche, eine Reinigung für den Kopf. Etwa die beiden folgenden Aufnahmen: "http://www.ecmrecords.com/Images/cover/New_Series/1500/N1599g.jpg" "http://www.joergwidmann.com/img/cd-reflections.jpg" [Links deaktiviert. Lieber rolandschmenner, bitte sei so gut und sieh Dir die Verlinkungsregeln an: hier konkret und hier allgemein. :gurni: Gurnemanz]