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  • Das vergangene Wochenende haben wir genutzt, um konzentriert zu erleben, was unter den derzeitigen Corona-Einschränkungen in der Dresdner Klassikszene möglich ist. Das Wochenende begann am Abend des Freitags mit der Traditionsveranstaltung der Musiker der Sächsischen Staatskapelle „Ohne Frack auf Tour“. Seit 2016 wechselten einmal im Jahr kleine Ensembles von ihrem Stammhaus in Kneipen, Bars und Restaurants in die Innere Neustadt, um dort im Halbstunden-Rhythmus 20 Minuten abseits vom Konzertrep…

  • Am 27 Juni 2020 begann die Sächsische Staatskapelle Dresden ihre Aufklang-Zwischensaison mit einem „Außerordentlichem Aufführungsabend“ im Semperbau. Durch die Corona bedingtenUmstände fand das Konzert vor nur etwa 380 Hörern im Rahmen der orchestereigenen Kammermusik statt. Geboten wurden Kompositionen von Henry Purcell, Hugo Wolf; Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Haydn. Die Musikalische Leitung des Abends hatte der seit 1999 Erste Konzertmeister der Staatskapelle Matthias Wollong übernom…

  • Am heutigen Abend eröffnet die Staatskapelle Dresden ihre improvisierte Zwischensaison im Semperbau mit Publikum, voraussichtlich mit 350 Besuchern. Wegen des begrenzten Platzangebot auf der Bühne werden unter Matthias Wollong kleinere Besetzungen Purcell; Wolf, Mendelssohn und Hayd spielen. Trotzdem große Freude auf das nächste Live-Erlebnis. Hinweis: Dieser Beitrag sowie einige weitere Beiträge standen urspr. im internen Bereich ("Wo wir doch hingehen") und wurden in diesen regulären Thread fü…

  • Don Carlo -kammermusikalisch Endlich wieder ein Besuch in der Semperoper. Kein elektronisches Notfallprogramm mit dem heimischen TV und der HiFi-Anlage, sondern ein Live-Konzert mit den Höhepunkten aus Guiseppe Verdis „Don Carlo“; und das mit einer hochrangigen Besetzung. Natürlich waren die äußeren Umstände des Abends etwas verstörend. Die Garderobe konnte nicht abgegeben werden, das Flanieren im Haus und Catering fehlten und es bestand Maskenpflicht bis zur Einweisung zum Sitzplatz durch das H…

  • Dresdner Philharmonie und das Ébène-Quartett eröffnen eine Zwischensaison Die in Sachsen verbindlichen Regelungen und ein kluges Hygienekonzept ermöglichte der „Dresdner Philharmonie“ jeweils 498 Besucher für öffentliche Veranstaltungen in den Konzertsaal des Kulturpalastes einzuladen. Einhaltung der Abstandsregeln, ein rigides Einlass-System, Tragen von Mund- und Nasenbedeckung bis zum Erreichen des zugewiesenen Sitzplatzes, dazu eine intensive Raumbelüftung und Desinfektionsmaßnahmen erlauben …

  • Aus dem internen Bereich hierher verschoben. audi »Aufklang! Don Carlo« Konzertante Höhepunkte aus Giuseppe Verdis Oper Freitag, 19. Juni 2020, um 20 Uhr in der Semperoper Weitere Vorstellungen am 20., 21., 22. Juni 2020 jeweils um 19 Uhr Mit Anna Nebtrebko, Elena Maximova, Mariya Taniguchi, Yusif Eyvazov, Tilmann Rönnebeck, Alexandros Stavrakakis, Sebastian Wartig sowie Damen und Herren des Sächsischen Staatsopernchores Dresden Es spielen die Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden: Rober…

  • Zum ersten Konzert vor Publikum nach den robusten Corona-Einschränkungen hatten Blechbläser zu einem "Kapelle für Kids" eingeladen. Für über 300 Besucher hatten die Veranstalter auf dem Konzertplatz „Weißer Hirsch“ am Rande der Dresdner Heide mit zusammengenagelten weißlackierten Paletten und dem Mobiliar der Gastronomie Sitzplätze in Corona-adäquaten Anordnungen geschaffen. Als aber die Sitzgelegenheiten von jungen befreundeten Familien recht oft nach ihren Erfordernissen umgruppiert wurden, ge…

  • Es bedurfte erst der Einschränkungen des Konzertlebens durch die Corona-Pandemie, dass die Anregungen der Performance-Künstlerin Marina Abramovic zum Trainieren des Hörens einem größeren Kreis von Konzertfreunden bekannt wurden. Wegen der Befürchtung, dass die ständige Reizüberflutung der Zeitgenossen verhindert, dass diese Konzertveranstaltungen konzentriert wahrnehmen, hat die kreative Serbin ein System von Übungen zur Besinnung und Bewusstseinsschärfung, die „Abramovic-Methode Ausdauer und Au…

  • IHoffentlich finde ich Gelegenheit über die beiden von mir gebuchten Veranstaltungen zu berichten. Denn bei der Nachlese stellte sich heraus, dass mehr hinter dem Programmm steckt. Nämlich Marina Abramovi´c.

  • Wo wir doch hingehen:

    thomathi - - Musik: Erfahren

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    1:1 Concerts der Staatskapelle Dresden: Musiker der sächsischen Staatskapelle Dresden werden ab dem 15. Mai 2020 an verschiedenen Orten der Stadt Freunden der klassischen Musik zehnminütige musikalische eins-zu-eins-Begegnungen mit Mitgliedern des Orchesters ermöglichen, um ihnen trotz der Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen ein unmittelbaresmusikalisches Live-Erlebnis zu bieten. Bei der wortlosen zehnminütigen eins-zu-eins Begegnung zwischen Musiker und Hörer sollte ein intensiver Blickko…

  • Zitat von Maurice: „Dr.Wolfgang Hobohm, einer der Wichtigsten, wenn es um die Erforschung Georg Ph. Telemanns ging, ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Er war auch für die Magedburger Telemannpflege und Konzerte verantwortlich. Er war Mitgründer der Interantionalen Telemann-Gesellschaft EV und der "Mitteldeutschen Barock-Gesellschaft EV. Eine wichtige Stimme, die fehlen wird! “

  • Die Dresdner Philharmonie trauert um einen der einflussreichsten Komponisten der vergangenen Jahrzehnte. Noch Anfang März dieses Jahres war Krzysztof Penderecki eingeladen, am Pult der Dresdner Philharmonie sein Concerto grosso für drei Violoncelli und Orchester zu dirigieren. Er musste sein Dirigat kurzfristig absagen, die Enttäuschung war groß, standen seine Werke doch in den letzten Jahrzehnten mehrfach auf den Konzertprogrammen des Orchesters. Zuletzt war in der Saison 2017/2018 Composer in …

  • Das etwas unfreiwillige Sozialexperiment der „Corona-Krise“ gibt uns Gelegenheit, Liegengebliebenes aufzuarbeiten, aus Zeitgründen wenig gehörte Musik-Konserven herauszukramen und auch ältere Konzerterlebnisse noch einmal zu überdenken. Zu Letzterem gehört für mich das Konzert der Staatskapelle Dresden zum 100. Jahrestag der Uraufführung von „Eine Alpensinfonie“ von Richard Straussunter der Leitung von Christian Thielemann vom 21. Oktober 2015. Ein Zitat, aus einem Beitrag „Alpenidylle oder Ant…

  • Arnold Schönbergs spätromantisches Oratorium in der Semperoper : Nahezu jede zu Herzen gehende Dichtung handelt von einer unglücklichen Beziehung zweier Menschen. So auch die Legende von der Liebe des dänischen Königs Waldemar des Großen (1131-1182) zu dem Mädchen Tove (im Altnorwegischen: Tofa, die Taube). Aber so recht war die Liebe Waldemars zu dem Bauernmädchen nicht unerfüllt geblieben, denn Tove lebte offenbar als Mätresse am Hofe des auch Volmer genannten künftigen Königs und hatte ihm 11…

  • Es ist schon eine Besonderheit, wenn zu einem Konzert geladen wird, in dem eine Musiklegende eine eigene Komposition dirigieren möchte. Am 1. März 2020 wollte der 86-jährige polnische Komponist KrzysztofPenderecki in den Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes kommen, um sein „Concerto grosso für drei Violoncelli und Orchester“ mit drei bereits profilierten jungen Cellisten daselbst vorstellen. Außerdem wollte er seine Auffassungvon Antonin Dvořáks 8. Sinfonie interpretieren. Wir hatten uns auf …

  • Jaques Offenbach erobert die Semperoper Der Kantor, Komponist und Dichter Isaac Juda Eberst (um 1780-1850) aus Offenbach war ein energischer Mann. Als sein 1819 in Köln geborener Sohn Jakob musikalisches Talent zeigte, reiste er 1833 mit ihm nach Paris und blieb hartnäckig, bis der junge Mann am 30. November 1833 in der Cello-Klasse des Conservatoire national de musique et de déclamation aufgenommen worden war. Aber offenbar befriedigte Jakob der Unterricht bei Olive-Charlier Vaslin (1794-1889)…

  • Berliner Philharmoniker mit Kirill Petrenko gastieren in Dresden mit Strawinsky, Zimmermann und Rachmaninow Um bei ihrem Stammpublikum auch außerhalb der vier-wöchentlichen Festspielzeit präsent zu bleiben, veranstalten die „Dresdner Musikfestsiele“ in sporadischen Abständen über das Jahr verteilt hochkarätige „Palastkonzerte“. Am 21. Februar 2020 hatte Jan Vogler die Berliner Philharmoniker eingeladen, mit ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee in Dresden Stati…

  • Daniel Harding dirigierte Purcell und Mahler Daniel Harding, Jahrgang 1975, ist bereits mehrfach Gastdirigent bei den Symphoniekonzerten der Sächsischen Staatskapelle gewesen. Zum Ende der Saison wird er seine Engagements in Paris und Stockholm aufgeben und ein Sabbatjahr nutzen, sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. Nachdem er bereits eine Lizenz als Verkehrsflieger erworben hat und erste Erfahrungen als Co-Pilotsammelte, wird er für ein Jahr bei „Air France“ als Pilot arbeiten. Zunächst übern…

  • Kann ich leider nicht sagen. Ich war so fertig, dass ich erst nach dem ersten Premierenempfangs-Bier 21:15 auf die Uhr geschaut habe!

  • Meistersinger-Übernahme von den Salzburger Osterfestspielen 2019 Nach der Vollendung der Partitur seiner Oper „Tannhäuser“ stieg am 3. Juli 1845 der Dresdner Hofkapellmeister Richard Wagner mit Frau, Hund, Papagei und jeder Menge Lektüre über die deutsche Literaturgeschichte in der Pension „Zum Kleeblatt“ im böhmischen Marienbad zum Zwecke eines längeren Kuraufenthalts ab. Ob es nun die Leere nach Abschluss der Komposition war, jedenfalls fand Wagner in den Badewannen und bei den Liegekuren kein…

  • Nach der Fertigstellung der Partitur des „Tannhäuser“ reiste der Königlich Sächsische Hofkapellmeister Richard Wagner mit Frau Minna, Hund und Kanarienvogel am 3. Juli 1845 von Dresden zu einem Kuraufenthalt ins Böhmische nach Marienbad. Kreative Unruhe behinderten die Bäder sowie Brunnenkuren und brachte frühere noch ruhende Projekte zur Geltung. Ein noch unklares Konzeptzum Schwanenritter-Motiv des Wolframs von Eschenbach geisterte seit dem Pariser Aufenthalt in seinem Kopf. So begann er, para…

  • Jawohl, der DD-Beethovenzyklus wird in der nächsten Konzertsaison weitergeführt, aber noch im Beethoven-Jahr!

  • Beethovens Fünfte: Schicksals-Symphonie? Beethovens vierte Symphonie war über lange Zeit seltsamer Weise vergessen Dabei gehörte sie zu Lebzeiten zu seinem erfolgreichsten symphonischen Werk. Als er die Symphonie komponierte, galt er als heiter, zu jedem Scherz aufgelegt, frohsinnig, munter, lebenslustig und nicht selten satirisch. Verursacht wurde diese Stimmung durch seine Verliebtheit in die GräfinJosephine Brunsvik (1779-1821), mit der er von 1804 bis 1809 glühende Liebesbriefe austauschte. …

  • Jaques Offenbach, Gioacchino Rossini und weitere Gioacchino Rossini und Kammermusik, das klingt ähnlich widersprüchlich wie Brahms und große Oper oder wie Bruckner und Klavierminiaturen. Aber es gibt eine Rossini-Komposition im luftigenKlanggewand. Und so hatte uns am Silvesterabend 2019 nicht nur der 1988 in Taschkent geborene Dirigent Aziz Shokhakimov in den Konzertsaal desKulturpalastes gelockt, sondern auch auf zwei selten zu hörende Stücke von Rossini und Offenbach für Violoncello und Orch…

  • Einige Bemerkungen zu Franz Lehárs „Land des Lächelns“-konzertant : Eine sehr junge Frau, Felicitas „Lizzy“ Léon (1887-1918), war es, die den jüngsten Militärkapellmeister der k. u. K. Armee Ferenc Lehar zum „Olympier des Banalen“ gemacht hat. Lehár kam1899 nach Wien und spielte mit seiner Kapelle des Infanterieregiments Nr. 26 im Winter 1900/01 auf dem Platz des Wiener Eislaufvereins. Die 12-jährige Lizzy, die dort ihre Runden drehte, war von der Musik des „feschen Militärkapellmeisters“, der a…

  • Das fünfte Saisonkonzert der sächsischen Staatskapelle Der Musikwissenschaftler und Theologe Fritz Stein (1879-1961) fand 1909 in der Jenaer Universitätsbibliothek die Partitur einer Symphonie, bei der auf einer der Stimmen der zweiten Violine „par Luis van Beethoven“ zu lesen war. Nun hatte der junge Beethoven geäußert, dass er sich in seiner Bonner Zeit an einer Symphonie in C-Dur nach dem Vorbild von Haydns Sinfonie Nr. 97 versucht habe. Mit der Unterstützung von Max Reger gelang es, das Fun…

  • Politisches Musiktheater auf hohem Niveau Nach einer nichtautorisierter Schätzung leben und arbeiten weltweit etwa 270 Millionen Menschen unter Sklaverei-artigen Bedingungen. Wie erzählt man von der Rechtlosigkeit illegaler Einwanderer, von Menschen die zur Prostitution gezwungen werden, die keine medizinische Betreuung haben und hemmungslos ausgebeutet werden, ohne sozialen Kitsch zu produzieren? Einer der produktivsten und meistgespielten deutschen Dramatiker unserer Zeit, Roland Schimmelpfenn…

  • Eine 45-Jahre alte Inszenierung überzeugt noch heute Bei den antiken Griechen ging es, wenn man den Dramen des Tragiker Euripides (etwa 480 v. Chr. bis etwa 407 v. Chr.) folgt, ordentlich zur Sache. So opferte der Feldherr Agamemnon bedenkenlos seine Tochter Iphigenie, um einen Fluch der Jagdgöttin Diana, der wegen einer flapsigen Bemerkung des Heerführers erfolgt war, zu lösen und so den Trojanischen Krieg zu ermöglichen. Als der siegreiche Agamemnon nach zehnjähriger Abwesenheit nach Hause zur…

  • Tschaikowski-Prokofjew-Chatschaturjan Zu einem interessanten Konzertprogramm mit dem Titel „Spartakus“ hatte Dmitrij Kitajenko gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie in den Konzertsaal des Kulturpalastes eingeladen. Angekündigt waren Peter Tschaikowskis „Manfred Sinfonie“, Sergej Prokofjews „2. Violinkonzert“ mit Sergej Krylow und Szenen aus Aram Chatschturjans „Spartakus-Ballett“. Der Ideengeber der „Manfred-Sinfonie“ Lord Byron (1788-1824) gehörte zweifelsfrei zu den schillerndsten Figuren se…

  • Porträtkonzert des „Capell-Compositeurs der Staatskapelle Dresden“ Aribert Reimann : Der Berliner Komponist Aribert Reimann (geboren 1936) gehört mit seinem breitgefächerten Schaffen zu den produktivsten Komponisten der Gegenwart. In der laufenden Saison ist er der „Capell-Compositeur der Staatskapelle Dresden“. Inzwischen traditionell, wurde ihm im Festspielhaus Hellerau ein Porträtkonzert-Abend gewidmet. Der Konzertabend wurde von der „kapelle 21“, einer Gruppe meist jüngerer Musiker der Staat…

  • Porträtkonzert Aribert Reimann

    thomathi - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Am heutigen Abend werden wir das Porträtkonzert des Capell-Composteurs der Staatskapelle Dresden Aribert Reimann im Festspielhaus Hellerau besuchen. Die "kapelle 21 " wird das Konzert gemeinsam mit Aribert Reimann ausrichten. Beginn ist 19 Uhr- Ende der Porträtkonzerte ist immer offen gewesen, könnte Mitternacht werden.

  • Britten und Mahler im zweiten Dresdner Palastkonzert der Saison Vieles verbindet das Dresdner Musikleben mit der Dirigentendynastie Jurowski. Der 1945 als Sohn des Komponisten Wladimir Jurowski (1915-1972) geborene Mikhail Wladimirowitsch war seit 1988 Gastdirigent der Semperoper und wäre fast Bürger der Stadt geworden. So aber rief Berlin und Mikhail begrenzte seine Verbindungen zur Stadt mit zahlreichen Gastdirigaten bei der Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie und bei den Gohrischer Schos…

  • Besuchtes Konzert: 11. November 2019 im Semperbau Das 4. Symphoniekonzert der Staatskapelle mit Reimann-Miniaturen und Bartóks „Blaubart“ Immerhin bedurfte es des 4. Symphoniekonzerts, ehe der Saison-Capell-Compositeur Aribert Reimann mit seinen „Neun Stücke für Orchester“-zu Gedichten von Paul Celan ein Werk seines Schaffens vorstellte. Der Komponist Aribert Reimann, geboren 1936,und der Lyriker Paul Celan (1920-1970) lernten sich 1957 trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Sozialisation 19…

  • György Ligetis „Le Grand Macabre“ –Erstaufführung für Dresden In Breugellande sind die Mitmenschen glücklich, entfalten das Abenteuer und berauschen den Tod, halten ihn für tot. Aber der Tod war ein Verrückter, der sie in einen vermeintlichen Weltuntergangtreiben möchte. Tot vor Angst die Gottlosen, überleben die Glücklichen und zwei Liebende, die die Welt neu gestalten werden. Alles endet in der erdig, blumigen Farce desfrankophonen Dramatikers flämischer Herkunft „Le Balade du Grand Macabre“ …

  • In unserem Konzertführer der 1950er Jahre gesteht der Herausgeber Karl Schönewolf Bela Bartok (1881-1945) lediglich ein Violinkonzert aus den Jahren 1937-1938 zu. Er erwähnt aber, dass Bartok bereits um 1907 ein zweisätziges Werk für Violine und Orchester entworfen habe. Tatsächlich komponierte der Sechundzwanzigjährige, unsterblich verliebt in die ungarische Geigerin Stefi Geyer (1888-1956), für diese junge Frau zwei Sätze für Orchester und Violine Solo und legte ihr die sehr persönlichen Kompo…

  • Die Lüneburger Philharmoniker spielen französische Romantik Es ist eigentlich recht einfach, sich an einem großen Haus einen Musikgenuss zu verschaffen. Unsere Erfahrungen sind aber, dass die jungen und noch hungrigen Musikschaffenden vor allem an den kleineren Häusern zu finden sind, wo ihnen Autoritäten nicht im Wege stehen. Die Ankündigung des ganz eigenen Klangs der französischen Musik der Romantik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hatte uns am 13. Oktober 2019 zum 2. Saison-Konzert der Lü…

  • Warum fahren Wagner-Verrückte und C.T.-Verehrer aus Dresden zu Ulf Schirmers Tristan-Premierenach Leipzig? Da wäre zunächst der Regisseur Enrico Lübbe, ansonsten Intendant des Schauspielhauses Leipzig und damit Nachfolger des „Skandal -Regisseurs“ Sebastian Hartmann, meines Großneffen. Und es war natürlich interessant,wie uns die Tristan-Dirigate Ulf Schirmers nach zwei Bayreuth-Erlebnissen angreifen werden. Und außerdem waren wir gespannt, wie Daniel Kirch, dessen Siegfried uns in Chemnitz extr…

  • -Zur Vorgeschichte der Inszenierung: Am 29. Mai 1825 wurde Karl X. (1757-1836), Enkel Ludwig XV. und August des Starken, sowie Bruder des guillitierten Ludwig XVI. in der Kathedrale von Reims mit dem prunkvollen Zeremoniell des Hauses Bourbon zum König von Frankreich gekrönt. Mit den aufwendigen Feierlichkeiten sollte vorgespiegelt werden, dass er sich als König von Gottes Gnaden und nicht als konstitutioneller Monarch betrachtete. Um dieser Umdeutung Gewicht zu, verleihen wurde der Adel des ges…

  • Die Pressestelle des Theaters Magdeburg hat da auf Facebook wesentlich freundlicher reagiert!

  • Im doch noch monarchistisch orientierten Dresden wird mit ordentlichem Pomp dem 300. Jahrestag der „Jahrhunderthochzeit“ des sächsischen Kronprinzen Friedrich August II., dem Sohn August des Starken, mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha gedacht. Dresden avancierte im September 1719 zum Treffpunkt des europäischen Adels. Wenn auch die vom Kurfürsten mit der Familienbindung angestrebte politische Allianz nicht recht funktionierte, so blieben doch die kulturellen Wechselwirkungen zw…