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  • Eben gehört - NEUE MUSIK

    Knulp - - Musik: Erfahren

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    Quer durch die Box (Bild funzt nicht) "Les Percussions De Strasbourg: 50th Anniversary" gezappt. Bin verschiedentlich hängengeblieben, insbes. bei Denisovs Concerto piccolo. Hat Spaß gebracht, wenn auch in Teilen schon recht jazznah (was ich persönlich weniger mag).

  • Eben gehört

    Knulp - - Musik: Erfahren

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    Bei mir auch mal wieder Bachs Sonaten und Partiten

  • Eben geglotzt

    Knulp - - Film etc. - Werke

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    Hallo Garcia, zu Lems Solaris gab es im Forum vor einigen Jahren einen kurzen Austausch. Wenn dich der Film begeistert, sollte es das Buch erst Recht, vermute ich. Eben gewälzt

  • Eben geglotzt

    Knulp - - Film etc. - Werke

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    Zitat von garcia: „Ja, auch der Solaris ist ein großer Film. Und mit der Entschlüsselung der ganzen Assoziationen kommt man vermutlich niemals an ein Ende. “ Wobei sich die Frage stellt, was der Quell des Assoziationsreichtums ist. Will sagen: Es handelt sich nicht um eine Drehbuch-, sondern um eine Literaturverfilmung. Das Solaris-Buch war seinerzeit ein Bestseller und ist selbst bereits hochgradig enigmatisch. So gesehen musste der Regisseur gar nicht so viel dazutun; ich habe den Film als in …

  • Eben gewälzt

    Knulp - - Literatur: Lesen

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    Zitat von garcia: „Seh ich ebenso. Ein schreckliches, verblasenes, überflüssiges Buch in einer wunderschönen Sprache. Die Niemandsbucht hatte ich auch probiert, Jahre später. Dasselbe Problem auf 900 Seiten. “ Das ist sozusagen der allgemeine Vorwurf an Handke. Er sei ein herausragender Sprachästhet, ein Literat im besten Sinne, dessen Umgang mit der Sprache im Detail gar nicht genug zu loben sei. Er könne aber leider nicht schreiben. Nur äußerst selten gelinge ihm eine Geschichte, die der Leser…

  • Diese Einspielung begeistert mich aktuell sehr. Sie ist sehr anders als der Cellosuiten-Mainstream, weil sie sich Zeit nimmt, um die Schönheit der Harmonien auszkosten und dabei an Virtuosität keinerlei Interesse zeigt. Ein schönes Beispiel dafür ist der dritte Satz der ersten Suite. Wenn ich diese vor mich hin dilettiere, finde ich manche Schönheiten im Notentext und frage ich mich beim Hören der Profis immer wieder, weshalb diese sie vor lauter Geschwindigkeitsrekorden regelmäßig links liegen…

  • Eben gehört

    Knulp - - Musik: Erfahren

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    Jetzt noch Schubert 9 (oder 8), dann gehe ich glücklich zu Bett.

  • Eben gehört

    Knulp - - Musik: Erfahren

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    Beethovens Siebte (immer wieder, heute beim Abendbrot als Ohrwurm im Kopf). Ein Klassiker die Aufnahme mit Bernstein, der dem Affen Zucker gibt: Denkt euch den Link. Funzt mal wieder nicht.

  • Eben geglotzt

    Knulp - - Film etc. - Werke

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    Ich staune immer wieder über eure Begeisterung. Mir geht es so, dass ich, wenn ich mal einen Film gucken will, nichts finde. Heute wollte mein 17-Jähriger mit mir einen Film gucken. Wir haben uns also durch diverse Netflix und Amazon Prime-Angebote gewühlt, um am Ende bei einem bescheuerten Piratenfilm aus Korea zu landen, den wir nach einer halben Stunde ausschalteten. Wenn ich meinen Jungs Filme, die ich als gut in Erinnerung habe, präsentiere, bekommen die einen Gähn-Krampf. Ist nicht mein Me…

  • Zitat von Mauerblümchen: „"Diesen Unterschied, werter Herr", antwortete die Sängerin, "diesen Unterschied gibt es nur in der Liebe," “ ... und daraufhin bezahlte sie ihren Anteil der Diner-Rechnung selbst?

  • Eben gehört

    Knulp - - Musik: Erfahren

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    Bei mir ein Percussionkonzert: Amazon sagt mir, dass ich die CD 2008 gekauft habe. Kalter Kaffee sozusagen. Wie die Zeit vergeht.

  • Doch, doch. Siehe den Twitter-Link. Bei 15:31 wird er fertig. Es lohnt sich, einige Minuten vorher einzusteigen. Er spielt das Ende sehr stark, finde ich, weil es ihm gelingt, die Erschöpfung pianistisch rüberzubringen. Insbesondere bringt er die mentale Kraft auf, wieder langsamer zu spielen, das Stück zum Ende hin so zu gestalten, dass es in meinen Ohren eine spirituelle Dimension erhält, anstatt einfach nur schnell durchzuspielen und die Arme hochzureißen.

  • Rein strategisch empfiehlt sich ein schnelles Tempo. Man ist halt schneller durch. 35 zu 55 ist erheblich.

  • Danke, jetzt bin ich bei euch.

  • Zitat: "On Saturday, May 30, at 8:00 AM (ET), he will live stream from b-sharp studios in Berlin one of music history’s longest compositions"

  • Danke für den Hinweis! Ich bin jetzt auch schon einige Zeit dabei und bin ebenfalls fasziniert. Das Mitlesen der Partitur, danke Gurnemanz für den Link, habe ich schnell wieder sein gelassen. Levit nimmt sich - inzwischen? - große Freiheiten. Wahrscheinlich käme man ansonsten mental kaum durch. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich in der ersten Stunde noch vom Projekt an sich berauschen lässt. Inzwischen spielt er seit über acht Stunden. Wahrscheinlich erlebt man das dann doch trotz Variat…

  • Sicksal - Wie lange halten Boxen?

    Knulp - - HiFi und Technik

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    Mir ging es vor knapp 10 Jahren mit Ohm-Boxen umgekehrt. Der Mann der besten Freundin meiner Mutter hatte noch eine alte, große Anlage aus den Siebzigern, und zwar mit Ohm-Boxen. Er hörte nur so gut wie gar nicht mehr. Irgendwann fragte er, um mein Hifi-Interesse wissend, ob ich die Lautsprecher haben wolle. Damals hatte ich noch meine Studenten-Brüller und ich war extrem überrascht, wie viel besser die Ohm waren. Allerdings mussten auch bei ihnen die Sicken gewechselt werden. Ich überlegte, das…

  • Zu Letzterem: Das habe ich schon oft bei den vielen Zugaben von Sokolov gedacht. Ein Ratespiel, zwar frohgemut, aber ablenkend.

  • Eben, wichtig ist z. B., ob die Musik zur Kleidung der Künstlerin passt. Spaß beiseite. Möglicherweise hängt die Entscheidung wesentlich vom Bild ab, dass der Programmgestalter - nehmen wir ruhig an, es ist Frau Wang selbst - sich vom Publikum macht. Wenn das Publikum mit den zur Aufführung gebrachten Werken vertraut ist, mag es sich schon vor dem Erklingen der ersten, oft besonders wichtigen, Takte freuen und mental einstimmen. Es ist aufmerksam. Im Unterschied dazu, mag demjenigen, dem die ges…

  • Warum Herzinfarkt? An Strauss hat man sich schon immer gerieben. Seine Lieder sind übervoll mit Noten. Man mag das als Ende einer Epoche verstehen, die sich am immer mehr der Klänge überfressen hat - und trotzdem schön finden oder eben auch nicht. Falls nicht, who cares? Die Welt des Gesangs ist so reich, da findet jeder etwas. Am künstlerischen Rang dieser Lieder ändert ein Missfallen allerdings nichts. Es ist ohnehin ein Missverständnis, anzunehmen, dass hochrangige Kunst vom Publikum gemocht …

  • Eben gehört

    Knulp - - Musik: Erfahren

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    Hier nochmals die Cellosonate von Bridge. Die Einspielung mit Isserlis wird mit jedem Hören stärker:

  • Bridge, Frank – Meer und Berg

    Knulp - - Komponisten

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    Danke! Spottpreis. Zugreifen!

  • Bridge, Frank – Meer und Berg

    Knulp - - Komponisten

    Beitrag

    Die Cellosonate komponierte Bridge zwischen 1913 und 1917. Siebesteht aus zwei äußerst unterschiedlichen Sätzen. Der erste kommtaus der Welt von Brahms, ist melodiös und verträumt, schwelt in derpastoralen Unschuld der Vorkriegszeit. Der unvorbereitete Hörer deszweiten Satzes mag angesichts des langsamen Anfangs an eine Fortdauerdieser englischen Idylle denken. Doch fällt schnell der sich andereTonfall und Gestus auf. Kein sonor-ruhiges Schwelgen mehr, sondernein dumpfes Brüten, keine leichte Kl…

  • Ich kenne niemanden, der das jemals geguckt hat, finde aber dennoch, dass Kultur in den Hauptsendern einen guten Sendeort verdient. Jeden Sonntag 20:15 im Ersten wäre ein Wort.

  • Eben verarmt

    Knulp - - Musik: Erwerben

    Beitrag

    Zitat von Mauerblümchen: „Das Mädchen und der Tod. - Matthus' Musik ist mir bis dato unbekannt. Gruß MB “ Judith hatte vor rund 10 Jahren eine enorm hohe Forenpräsenz (ich weiß nicht mehr, ob dort oder hier). Ich glaube, Algabal war es, der das Werk immer wieder einmal angespriesen hat - mehr und mehr gaben ihm Recht. Tolle Oper, wirst du sicherlich Freude mit haben.

  • Dirigentinnen ?

    Knulp - - Dirigent*innen

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    Das sind wohlfeile Worte. Doch gibt es - mit unangenehmen Ausnahmen - kaum jemanden, der Frauen im Dirigentenberuf qua biologischem Geschlecht die Eignung abspricht. Festzustellen bleibt gleichwohl, dass, sehr grob gesprochen, nach einem rund halbem Jahrhundert der Gleichstellung der Frau noch immer erheblich mehr Männer den Beruf ausüben als Frauen. Die Frage ist, woran liegt das? Mit zunehmendem Zeitablauf bewerte ich die überkommenen Argumente (Männerbündelei, in der Praxis keine identischen …

  • Dirigentinnen ?

    Knulp - - Dirigent*innen

    Beitrag

    Möglicherweise wollen weniger Frauen Dirigent werden als Männer. Das mag damit zusammenhängen, dass Dirigieren in wesentlichen Teilen ein dominantes Führungsverhalten voraussetzt, wohingegen Frauen oft andere, kooperative Führungsmodelle bevorzugen.

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Knulp - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Gefällt mir ausnehmen gut. Der Wechsel zwischen Kantaten und Triosonaten ist gut gelungen. Einige der Werke habe ich bereits auf einer älteren CD mit Junghänel schätzen gelernt. Hörenswert.

  • Ein erster Eindruck nach einmaligem Hören: Ein typischer Currentzis? Ja, insofern der Hörer die Currentzis-typische rhythmisch-dynamische Kontrastarbeit wiederfindet. Laute Stellen sind besonders laut, Sforzati besonders explosiv, leise Stellen besonders leise, Fermaten besonders lang usw. Wie gewohnt kann diese Herangehensweise gerade bei lauten und explosiven Stellen einen hemmungslos mitreißen bzw. überwältigen, geht sie aber zugleich auf Kosten des musikalischen Flusses. Besonders eklatant,…

  • Eben gehört 2019/2020

    Knulp - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Es ist nichts Neues: Haefliger war ein großartiger Schubert-Interpret. Seiner hellen Stimme war die Träne eingewoben.

  • Eben gehört 2019/2020

    Knulp - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    And Now for Something Completely Different: Danach müsste ich eigentlich Tod in Venedig lesen, nein, nur darin blättern, die Augen sind schon zu müde.

  • Eben gehört 2019/2020

    Knulp - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von Braccio: „ Ganz große Klasse, diese Neuerscheinung. Zwei selten gespielte, sehr unterschiedliche Werke: Das Streichtrio von Sándor Veress mit Elementen aus Dodekaphonie und Volksmusik von 1954 und das spätromantische Klavierquintett von Béla Bartók von 1904, beide auf ihre Weise sehr suggestiv. Im Trio spielen Vilde Frang, Lawrence Power und Nicolas Altstaedt, im Quintett Alexander Lonquich, Barnabás Kelemen, Vilde Frang, Katalin Kokas und Nicolas Altstaedt. Bin begeistert von Programm…

  • Auf die Ohren!

    Knulp - - Orchestermusik

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    Manchmal möchte ich es krachen lassen. Gestern habe ich mir nach langer Zeit mal wieder Wellingtons Sieg angetan, nun ja, es wird lange Zeit dauern, bis ich dieses Erfolgsstück erneut auflege. Heute folgte, irgendwie logisch, 1812, und zwar in dieser enorm spassbringenden Aufnahme von Dorati aus dem Jahre 1958 mit hippen Kanonen. Was hört ihr, wenn ihr es mal krachen lassen wollt? Bitte keine Opern- und sonstige Vokal-, sondern nur Orchestermusik. Dass es diverse Dies iraes (ist das die Mehrzahl…

  • Angegriffen fühle ich mich null. Ich hatte nur gehofft, als ich deinen Namen las, es gäbe etwas Interessantes zu lesen.

  • Führe das bitte gern aus. Ich stümpere hier nach bestem Wissen herum und hoffe noch immer, in diesem Thread weitere Personen anzutreffen, die sich besser auskennen.

  • Die Strafrechtler sind im Definieren ganz groß. In einem Kommentar heißt es z. B. (BeckOK StGB/Valerius, 45. Ed. 1.2.2020, StGB § 90 Rn. 2-4): "Verunglimpfen ist eine Ehrenkränkung gem. §§ StGB § 185 ff. (das sind die Beleidigungsdelikte, Anm. Knulp), die nach Form, Inhalt, Begleitumständen oder Beweggrund erheblich ist. Geringere Entgleisungen genügen nicht, ebenso wenig scharfe Kritik, solange sie sachlich bleibt." Die Definition geht auf eine BGH-Entscheidung zurück.

  • Kovacevich 2003 Kovacevic spielt einen wunderbaren Gegensatz-Entwurf zu Korstick. Etwas langsamer, aber mit sehr viel mehr Klangfarben und Gefühl. Schon im ersten Thema gibt es nach dem Staccato-Aufwärtsgang in Takten 9 und 10 eine kleine Figur in den beiden Folgetakten. Normalerweise weniger beachtet, nutzt Kovacevich die Figur zum klanglichen Aufblühen. Die beiden Takte davor spielt er im festen Zugriff, das punktierte e ist plötzlich ganz frei. Exkurs: Wir befinden uns noch nicht im strengen …

  • Korstick 2005 Die Perfekte! Noch eine dieser Einspielungen, bei denen man als Partiturleser nur staunt. Hier stimmt ebenfalls alles. Der Vergleich zu Gilels liegt nahe, Korstick hat allerdings noch mehr Energie und Intensität und auch der Klang der Aufnahme ist besser. Die Perfektion in der Befolgung wirklich sämtlicher Vortragsbezeichnungen ist atemberaubend, das Tempo ist hoch. Es mag dem Tempo geschuldet sein, dass auch hier kaum einmal wirklich zart gespielt werden. Das ist keine Kritik. Das…

  • Kempff 1964 Man sollte meinen, Kempff spielt all das heraus, was Gulda unterschlägt. Leider nicht. Kaiser schreibt, Kempff spiele im ersten Satz über diese ausgeschriebenen Einzelheiten hinweg (S. 58), welche tut nichts zur Sache. Kempff spielt auch über die diversen Vortragsbezeichnungen hinweg. Es entsteht der Eindruck, die Sonate habe Kempff nie zugesagt und er spiele sie nur, weil sie dazugehört. Vielleicht notgedrungen spielt er das Werk auch eher langsam. Betrüblicherweise ist zudem der Kl…

  • Gulda 1968 Gulda besticht durch sein hohes, manuell beherrschtes Tempo. Dieses kommt der Sonate an vielen Stellen zugute. Auch bei ihm entsteht dieser besondere Drive, obgleich nicht so stark wie bei Brautigam, insbesondere ab Takt 125. Auf der Strecke bleibt das Streicheln der Klänge, die Lieblichkeit der lyrischen Passagen. Eine Aufnahme, die mehr bewundere als liebe. Kaiser lobt die Dezimen-Vorschlagsstelle (siehe oben).