Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-40 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Informationen zum Capriccio-Verein als Betreiber des Forums finden sich hier.
  • da fällt mir ein Beispiel aus dem Raritätenschatz ein: youtube.com/watch?v=JG4UG78mll8 Schumanns Genoveva in italienischer Sprache - es war die erste Gesamtaufnahme der Oper auf Schallpl. überhaupt (1961). Vielleicht gar kein schlechtes Beispiel, um über die Relevanz des Sprachklangs in der Oper zu meditieren. Ich goutiere das ...

  • Zitat von ChKöhn: „Zitat von zabki: „eine Zeitlang gab es übrigens Stummfilme ... “ Ja. Aber keine Stummopern. “ sag das nicht. Zumindest gibts Rosenkavalier als Stummfilm: de.wikipedia.org/wiki/Der_Rosenkavalier_(1926) der Komponist wirkte selber mit - nicht gerade ein Plädoyer für die Unverzichtbarkeit der Sprachverständlichkeit ...

  • Zitat von ChKöhn: „Zitat von zabki: „Da könnte man ja sogar argumentieren, daß die Sprachverständlichkeit in der Oper weniger wichtig ist als im Oratorium und dergl., da bei der Oper immerhin noch die szenische Aktion eine Verständnisebene liefert. “ Wenn man so argumentierte, könnte man genauso gut die Musik für entbehrlich halten, weil ja Text und Szene als Verständnisebene noch übrig bleiben. Ich fürchte, so kommt man nicht weit... “ eine Zeitlang gab es übrigens Stummfilme ...

  • Zitat von zabki: „es fehlt[e in der Diskussion hier vor 10, 11 Jahren] das Bewußtsein davon, welche weltweite Verbreitung das Originalsprachenprinzip zwischenzeitig gefunden hat. Das Publikum akzeptiert anscheinend gern die "Notlösung" Orig.-Sprache + Übertitel, ich glaube nicht, daß man von "gezwungenermaßen" sprechen kann. In der alten Diskussion wird das Originalsprachenprinzip teilweise fast als "deutscher Sonderweg" mit etwas zweifelhaftem Ursprung angesehen. “ Zitat von Sadko: „In Bratisla…

  • Zitat von Philbert: „Oratorien werden auch übersetzt. Der Messias oder Judas Maccabäus einerseits “ also ich habe jetzt mal vesucht, eine spanischsprachige Aufführung des Messiah zu finden. Man findet eine ganze Reihe von Aufführungen in Spanien und mit spanischen Ausführenden - alle in engl. Sprache, auch wenn das Konzert einen mehr populären Anstrich hat. Teils unter Benutzung der Bärenreiter-Klavierauszüge.

  • Zitat von Philbert: „Oratorien werden auch übersetzt. “ völlig unbestritten. mir ging es darum, daß das Originalsprachenprinzip weltweit eine deutlich größere Verbreitung hat, als es vor 10, 12 Jahren in der Capriccio-Diskussion noch bewußt gewesen zu sein scheint. Zugegeben ist das bloß eine These mit geringer empirischer Basis, aber es können ja bessere Infos erbracht werden. Das Argument mit der Globalisierung scheint mir auch nicht immer zuzutreffen. Warum wird in Sao Paolo Beethoven IX in d…

  • Zitat von ChKöhn: „Da besteht meines Erachtens ein wichtiger Unterschied: Eine Opernaufführung ist kein "kostümiertes Konzert" (Walter Felsenstein) sondern eine Theateraufführung, in der Text, Musik, Szene und Darsteller prinzipiell gleichberechtigt zusammenwirken. “ Da könnte man ja sogar argumentieren, daß die Sprachverständlichkeit in der Oper weniger wichtig ist als im Oratorium und dergl., da bei der Oper immerhin noch die szenische Aktion eine Verständnisebene liefert.

  • Zitat von ChKöhn: „Das Buch ist aktuell anscheinend nur gebraucht zu bekommen. “ das allerdings spottbillig ab 5.-- EUR Versand inkl. eurobuch.de/buch/isbn/34260038…resets=1&updateProState=1

  • habe mal die "alten" Teile (ab 2009 ...) dieses Fadens überflogen. Es ist schon sehr respektabel, wie ausführlich und intensiv damals diskuriert wurde. Aber in einem Punkt wirkt die damalige Diskussion heute auf mich doch etwas veraltet: es fehlt das Bewußtsein davon, welche weltweite Verbreitung das Originalsprachenprinzip zwischenzeitig gefunden hat. Das Publikum akzeptiert anscheinend gern die "Notlösung" Orig.-Sprache + Übertitel, ich glaube nicht, daß man von "gezwungenermaßen" sprechen kan…

  • Zitat von Cherubino: „Rein vom Gefühl her würde ich es eher ein bis zwei Generationen vor Gielen (Jahrhundertwendezeit) vermuten. “ da würde mich folgender Ausdruck im Zitat: Zitat von Zwielicht: „moderne klassische Musik “ irritieren. Den sollte es doch erst gegeben haben, als die Bezeichnung "moderne Musik" (auch) von der populären Musik beansprucht wurde. Also etwa nach WK2?

  • zur Zeit auf ZEIT online: Gutachten empfiehlt die Auflösung der größten deutschen Kulturstiftung Der Wissenschaftsrat berät in dieser Woche ein brisantes Gutachten zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Es empfiehlt, die Stiftung aufzulösen – die sei "dysfunktional". Von Anna-Lena Scholz und Tobias Timm zeit.de/kultur/2020-07/stiftun…sloesung-wissenschaftsrat

  • Zitat von Gurnemanz: „Aus pragmatischen Gründen plädiere ich dafür, daß der Überlebende das dann übernimmt. “ "schlagende" Argumentation.

  • Zitat von Gurnemanz: „Ich schlage vor, daß Ihr das in einem ehrlichen Faustkampf klärt. “ soll der Gewinner oder der Verlierer als nächster dran sein?

  • das Zitat kenne ich genau - da sag ich mal nichts.

  • Zitat von Wolfram: „Aber wir reden immer nur über den Text. Wie sieht es denn musikalisch bei den entsprechenden Stellen aus? “ nehmen wir mal die große Arie der Leonore. m.E. kann man hier ganz Ähnliches sagen, wie es Dahlhaus zum Gefangenenchor tut. Mögen wir auch vom reinen Worttext her bisher Leonore "nur" als eine solche kennen, die ihre privaten Interessen verfolgt (allerding schon mit einem Prinzip, dem der Gattentreue, verbunden), und wir sie erst in der Kerkerszene diese überschreiten f…

  • Zitat von Harnoncourt-Fan: „Das Zarathustra-Ding ist fake. Portsmouth Sinfonia. Spielte absichtlich so. Und nu? “ stimmt, habe das auch schon mal gewußt und war mir entfallen. Aber kein "und nu?", denn ich schrieb doch "...wenn auch ohne Absicht, aber das schadet nichts", also so ungefähr " obwohl ohne Absicht". Nun also doch mit Absicht. Allerdings, wie Zitat von Hudebux: „Ja, weil niemand auf einem Instrument spielte, dass er beherrschte. Und das war Programm. “ und das macht die "Produktionsb…

  • Zitat von Andreas: „Die Verbindung zwischen diesen beiden Aufnahmen kennst nur Du “ vielleicht, weil diese doch recht simpel ausfällt. in beiden Aufnahmen höre ich ein bekanntes tonales Werk (bzw. Fragmente daraus), und zwar "verfremdet" so, daß die Verfredung schon in der Tongebung selbst liegt, Und damit mich das auch nur einigermaßen überzeugt, bedarf es m.E. viel mehr "Biß" als die Brahmsverarbeitung aufweist. >Da sind die Kinder mit ihrem Zarathustra deutlich näher dran, wenn auch ohne Absi…

  • Zitat von Andreas: „wieso brav? Häh? Was muß die arme heutige Jugend Dir denn beweisen? “ ach, die heutige Jugend muß mir gar nichts beweisen. Ich finde nur, wenn schon schräg, dann wenigstens so wie diese (auf Capriccio schon bekanntgemachte) Zarathustra-Version: youtube.com/watch?v=5umEUBDXfU0

  • Zitat von Symbol: „das ist nicht meins. “ im Grunde total brav. Wie die heutige Jugend eben so ist.

  • Solaris

    zabki - - Film etc. - Werke

    Beitrag

    Zitat von Rosamunde: „Der Rest Deines Beitrags lasse ich unkommentiert, da er nichts mit meinen Aussagen zu tun hatzum Thema “ zum Thema selbst habe ich hier nichts zu sagen, aber was en Begriff "Anthropomorphismus" betrifft, so scheint mir Argonaut diesen präziser zu verwenden. Bei dir kommt es für mich so heraus, als könne der Mensch sowieso nur "anthropomorphistisch" denken.

  • Zitat von Gurnemanz: „Zu welcher Gattung gehört Fidelio? “ in dem zitierten Dahlhaustext geht dieser ja auch von der Gattungsfrage aus: Die Verschränkung von "Comédie larmoyante" (die auf Rührung und Anteilnahme zielt) und "Tragédie bourgeoise" (die das Tragische im bürgerlichen Milieu statt im höfisch-aristokratischen lokalisiert), die als innere Zusammengehörigkeit der "genres intermédiaires" den Stilbruch - oder den scheinbaren Stilbruch - in Fidelio überbrückt [...] er beruft sich dabei auf …

  • Zitat von Cherubino: „Zitat von Wolfram: „Kämpft sie für die Freiheit ihres Gatten und des Volkes oder nur für erstere? Dann geht sie womöglich ohne jeglichen politischen Ansatz ins Gefängnis und will vielleicht nur eine 'häusliche Idylle' à la Marzelline wieder herstellen. “ Ja, ich glaube, dass sie genau das tut, dass sie ohne jeglichen politischen Ansatz ins Gefängnis geht und ihr privates Glück wieder herstellen will. Aber sie lebt eben in einer Umbruchszeit, in der auch das Private Politisc…

  • Zitat von Rosamunde: „Für mich wird genau in diesem Moment die Geschichte einfach weitererzählt, als ob es immer schon um die Allgemeinheit gegangen wäre“ finde ich gut formuliert!

  • Zitat von Argonaut: „(Nebenbei: Wenn Loronore und Florestan gegen das Regime Pizarros kämpfen, kämpfen sie sehr wahrscheinlich nicht für das Glück Marzellines und Jaquinos, weil es durchaus wahrscheinlich ist, dass Rocco und damit auch die beiden jungen Leute in den Strudel hineingezogen werden und wenigstens ihre wirtschaftliche Existenz verlieren. Wohingegen nichts darüber bekannt ist, dass die drei unter Pizarro besonders stark leiden.) “ nun, Rocco zumindest ist tief erleichtert, als der Min…

  • Zitat von philmus: „die Formulierung, Leonore und Florestan kämpften ihren Kampf auch für das andre Paar, kann man schon als sozialistisch überhöhte Interpretation verstehen “ wenn ich da angesprochen bin ... eine sehr unerwartete Ausstellung, die mich durchaus amüsiert ... Zitat: „... die u.U. verkennt, in welchem Maße die bürgerliche Emanzipation womöglich tatsächlich im bürgerlichen Idyll der zufrieden und von feudalen Autoritäten ungestört wirtschaftenden Kleinfamilie aufgeht. “ das geht, we…

  • Zitat von Argonaut: „Zitat von zabki: „Es ist richtig, daß die konkreten Interessen von J., M. und L.+F. sogar kollidieren. “ Das weiß ich gar nicht so genau. Eigentlich haben sie gar nichts miteinander zu tun. “ nun, ich finde deine Ausführungen: Zitat von Argonaut: „Und Leonore hat gegenüber Marzelline ein schlechtes Gewissen, weil sie sie belügen muss. Dass sie sich irgendwie für ihr oder Jaquinos Glück interessiert, ist reine Phantasie, für die es im Stück keine Basis gibt. Und schon gar nic…

  • Zitat von Argonaut: „Wie ergibt sich nun daraus, dass Florestan und Leonore für das Glück Marzellines und Jaquinos kämpfen? Ja, dass sie sich für deren Glück überhaupt interessieren? “ aber das wurde doch nun hinreichend erklärt. Es ist richtig, daß die konkreten Interessen von J., M. und L.+F. sogar kollidieren. Dennoch kann man sagen, daß L.+F. für J. und M. kämpfen, insofern als der Kampf von L+F. kein privater, sondern ein politischer, gegen ein Regime gerichtet, dessen Unrechtscharakter vie…

  • Zitat von Argonaut: „Wäre Florestan Pizarro nicht gefährlich geworden, hätte der doch keinen Grund gehabt, sich an ihm zu rächen “ Zitat von Argonaut: „Einen Aristokraten, der ihm übel mitspielen wollte. “ unter "jmd. übel mitspielen" versteht man normalerweise etwas wie "zu Unrecht Schaden zufügen" (wobei "zu Unrecht" nicht nur juristisch zu verstehen sein muß). Polizei, Staatsanwalt und Richter, die einem Verbrecher "Schaden zufügen" oder "gefährlich werden", indem sie ihn hinter Gitter bringe…

  • Zitat von Cherubino: „Deshalb würde ich mich auch da dagegen wehren, ihn als bloße Idee oder Utopie anzusehen. “ im Stück ist der Minister "real", deshalb nicht unbedingt in der Interpretation. Zitat von stiffelio: „Die Utopie, für die der FIDELIO eintritt, ist ein Staat, in dem kein Machtmissbrauch mehr möglich ist, in dem Gerechtigkeit herrscht “ eben, das ist die Utopie, also nicht "Wirklichkeit".

  • Zitat von Cherubino: „Na ja, aber er tritt im Stück ja schon als reale, handelnde Figur auf. Da lebt der klassische "Deus ex machina", den das barocke Drama schon kannte, natürlich fort, trotzdem müssen wir ihn als Teil der Handlung akzeptieren und einbinden “ richtig, aber das müssen wir bem "Deus ex machina" schließlich auch?

  • Zitat von Cherubino: „In dem Zusammenhang finde ich es interessant, nach dem Verhältnis zwischen Pizarro und dem Minister zu fragen “ der Minister ist sicher ein problematischer Punkt für die "politische" Interpretation. ich würde mal so sagen - er verkörpert die Utopie, die Idee, auf die Leonore und Florestan hoffen, und die Rettung wider alle Wahrscheinlichkeit bringt. Pizarro hingegen ist die konkret vorhandene Staatsgewalt.

  • Zitat von Argonaut: „Im Stück erfährt man, dass Florestan Pizarro übel mitgespielt hat, und dass Leonore aufgebrochen ist, ihren Mann zu retten. Sollte mir die Stelle, an der von ihrem Kampf die Marzelline und Jaquino die Rede ist, entgangen sein? “ na ja, du hast durchaus verstanden, worum es geht, aber seis drum. Halten wir fest: Florestan hat gegen Pizarro keine Privatfehde, sondern einen politischen Kampf geführt: Wahrheit wagt ich kühn zu sagen, und die Ketten sind mein Lohn. [...] süßer, T…

  • Zitat von Argonaut: „Das ist vermutlich so, stellt aber keinen Zusammenhang zwischen den Bestrebungen der beiden Paare her. Und schon gar keine der Art, das Leonore und Florestan für das Glück von Jaquinos und Marzelline kämpfen, die Florestan vermutlich gar nicht kennt. “ keinen konkreten Zusammenhang, wohl aber ist es relevant für eine politische Bewertung, und in Hinblick auf eine solche könnte man m.E. schon sagen, daß "Florestan und Lenore für Marzelline und Jaquino kämpfen".

  • Zitat von Rosamunde: „Die Neologismen beruhen wohl auf Onomatopoesie “ Aus einem Brief R. Wagners an Nietzsche, 12.6.1872: Zitat: „Dem Studium Jacob Grimms entnahm ich einmal ein altdeutschen "Heilawac", formte es mir, um es für meinen Zweck noch geschmeidiger zu machen, in ein "Weiawaga", (welches wir noch heute in "Weihwasser" wiedererkennen), leitete hiervon in die verwandten Sprachwurzeln "wogen" und "wiegen", endlich "wellen" und "wallen" über, und bildetet mir so, nach der Analogie des "Ei…

  • Zitat von Philbert: „Schiller hat sich nicht so sehr mit der Kabbala beschäftigt. Eher mit den Kabalen ... “ eine innere Stimme sagte mir noch, sieh die Schreibweise nach ... nicht gehorcht, selber schuld!

  • Zitat von Wolfram: „Ich bin aber davon überzeugt, dass Marzelline kein wie immer geartetes neuartiges Idyll anstrebt, sondern sie und wohl auch Jacquino werden sich an dem orientieren, was sie kennen, eben an dem Haushalt des Vaters. Und das ist kein Privileg von wenigen, sondern die Norm, v.a. auch die vom Staat her gewünschte. Dann herrscht nämlich Ruhe. “ der Witz wäre gerade, daß das nicht richtig ist. Das erstrebte "Idyll" hat per se potentiell politische Sprengkraft, da muß nicht noch etwa…

  • Zitat von Wolfram: „Wieso braucht es eigentlich des gesellschaftlichen Umbruchs, um das häusliche Idyll zu schaffen? Das ist doch eh da. Wäre Leonore nicht aufgetaucht, würden Jacquino und Marzelline es Tag für Tag zelebrieren und was werden Leonore und Florestan den demnächst machen? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Im Gegenteil. Das häusliche Idyll als systemerhaltende Lebensweise ist doch eher der Gegensatz zum gesellschaftlichen Umbruch, denn gerade aus dem muss man sich doch…

  • Zitat von stiffelio: „ich meinte die Spannung, die sich aus dem Gegensatz Verliebtheit (Marzelline in Leonore: ICH) und Liebe (Leonore in Florestan: DU) entwickelt. Meiner Meinung nach wollten Sonnleithner und Beethoven bewusst auf diesen Gegensatz hinweisen. Der wird natürlich bei Kratzer verlagert dadurch, dass Marzelline ihre Verliebtheit in Leonore in Liebe transformieren kann (ihr wird es wichtiger, dass Leonore glücklich wird als dass sie selbst glücklich wird). So interessant und schön da…