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  • Zitat von Kater Murr: „Aber "Pogrom" ist eine Assoziation, auf die wirklich niemand käme, wenn er nicht schon wüsste, dass Wagner eben Antisemit war. “ Das ist wahrscheinlich richtig - bedeutet aber nicht, dass die Assoziation falsch ist: Zitat von Kater Murr: „Veranstaltet Siegfried auch ein "Pogrom" gegen Mime und Fafner? Die Lustigen Weiber eins gegen Falstaff usw.? Ich finde das auch nicht egal, weil es eine wohlfeile und tendenziell verharmlosende Verwendung von "Pogrom" und "(proto)faschis…

  • Zitat von zabki: „Zitat von Wolfram: „Das war genau die Behauptung von Diskursprodukt, die Kater Murr hier widerlegt hat. “ m. E.beruht die Widerlegung auf einem simplen Mißverständnis dessen, was diskursprodukt gesagt hat, s. hier “ Danke für's Auseinanderdröseln. Wenn ich die Meistersinger "protofaschistisch" nenne, dann liegt das daran, dass sie gewissermaßen ein "heiteres Pogrom" sind. Und das Verführerische daran ist, dass wir Zuschauer ganz unschuldig und rechtschaffen ins Beckmesserbashin…

  • Zitat von Wolfram: „Ich weiß das alles, muss aber gerade diesen 'unappetitlichen' Teil nicht suchen, stolpere nicht über ihn, weil er einfach nicht werkimmanent ist. “ Nun, ich habe gerade die Meistersinger immer als problematisch und protofaschistisch gesehen. Nicht, weil Beckmesser womöglich eine Judenkarikatur ist (diese Diskussion finde ich persönlich eher langweilig und bemüht), sondern weil Beckmesser als zu Recht Außenstehender markiert wird, der keinerlei Solidarität verdient und mit dem…

  • Zitat von Cherubino: „All die schönen Diskussionen und gespannten Erwartungen dieser Unterhaltung haben sich ja nun inzwischen erledigt durch die Absage der Bayreuther Festspiele in diesem Sommer, die erste Absage seit dem Wiederbeginn 1951. Die Neuproduktion des "Rings" wird um zwei Jahre nach hinten geschoben und ist nun für den Sommer 2022 geplant, durch die langfristigen Verträge der Beteiligten war eine Verschiebung auf den nächsten Sommer wohl zu kurzfristig und deshalb nicht möglich. Wart…

  • Im April finden - soweit bereits jetzt bekannt - fast all diese Veranstaltungen, für die ich bereits Karten habe, nicht statt: Mi., 1. April – Konzerthaus Dortmund: Angela Hewitt (Klavier): Johann Sebastian Bach – "Die Kunst der Fuge“, BWV 1080 (abgesagt) Do., 2. April - Konzerthaus Dortmund: WDR-Sinfonieorchester mit Manfred Honeck (ML) und Frank Peter Zimmermann (Violine): James MacMillan – Larghetto für Orchester; Ludwig van Beethoven – Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61; Peter I.…

  • Mein März hält Folgendes bereit: So., 1. März – Oper Dortmund: Ralph Benatzky – Im weißen Rössl; I: Thomas Enzinger, ML: Philipp Armbruster Mi., 4. März – Aalto-Theater Essen: Alessandro Scarlatti – Cain, overo Il Primo Omicido; I: Dietrich W. Hilsdorf, ML: Johannes Witt; mit u.a. Bettina Ranch (Kain) und Philipp Mathmann (Abel) Fr., 6. März – Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf: Richard Strauss – Salome; I: Tatjana Gürbaca, ML: Aziz Shokhakimov, mit u.a. Agneta Eichenholz (Salome), Alexander Kras…

  • Eine Übersättigung mit einzelnen Werken gibt es für mich gar nicht. Ich kenne lediglich von mir selbst, dass mein Höranspruch bei oft Gehörtem deutlich steigt: So boten am vergangenen Freitagabend in Dortmund Thomas Hengelbrock (den ich persönlich unsympathisch finde) und das Balthasar-Neumann-Ensemble Beethoven # 6 dar, und es war scheußlich uninspiriert und überdies - und das ist mir tatsächlich noch nie untergekommen - haben sich die Holszbläser und Hörner rund ein dutzend mal hörbar verspiel…

  • Im Rahmen des Schubert-Recitals von Philippe Jaroussky (Countertenor) mit dem fabelhaften Jérôme Ducros (Klavier) heute Abend im Dortmunder Konzerthaus hat Intendant Raphael von Hoensbroech "geleakt", dass Philippe Jaroussky in der kommenden Saison Gastgeber des Curating Artist-Festivals sein wird. Die Sause steigt vom 12. bis zum 19. März 2021. Höhepunkte sind Jarousskys Debut in der Musikalischen Leitung in einer konzertanten Aufführung von Caino overo il primo omicido von Alessandro Scarlatti…

  • Zitat von Bertarido: „Zitat von diskursprodukt: „Mi., 26. Februar – Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf: Georg Friedrich Händel – Alcina; “ Da bin ich auch “ Das ist schön! Vielleicht können wir uns auf einen Drink verabreden?! Zitat von Sadko: „Super!!! Da würd ich auch gern hin.. “ Ist deine hochmobile Phase vorbei? Sonst komm doch einfach! Ich fahre mit einer Bekannten zusammen vormittags hin, abends zurück. Unterschlupf bekommen wir schon organisiert.

  • Im Februar gibt es eine „Zeitinsel“ für das Werk von György Kurtág im Dortmunder Konzerthaus und ansonsten bei mir viel Oper: Sa., 1. Februar – Konzerthaus Dortmund: Philippe Jaroussky (Countertenor) mit Jérôme Ducros (Klavier): Schubert-Recital So., 2. Februar – Konzerthaus Dortmund: Arditti-Quartett: György Kurtág – Streichquartett op. 1; Anton Webern – Langsamer Satz für Streichquartett Es-Dur; György Kurtág – Streichquartett op. 28 "Officium breve in memoriam Andreae Szervánszky“; György Kur…

  • Meine Pläne für den Januar: Do., 2. Januar – Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf: Vincenzo Bellini – I Puritani; I: Rolando Villazón, ML: Antonino Fogliani; mit u.a. Günes Gürle (Lord Valton), Adela Zaharia (Elvira) und Ioan Hotea (Lord Talbot) Do., 9. Januar – Konzerthaus Dortmund: Igor Levit (Klavier): Johannes Brahms – Chaconne aus der Partita für Violine solo # 2 d-moll, BWV 1004 von Johann Sebastian Bach, für die linke Hand allein bearbeitet; Frederic Rzewski – „Dreams II“; Johann Kaspar Kerl…

  • Meine Liste: 1. Beethoven # 6 2. Brahms # 1 3. Saint-Saens # 3 4. Brahms # 4 5. Schostakowitsch # 7 6. Mahler # 1 7. Schubert # 8 8. Mahler # 5 9. Gorecki # 3 10. Beethoven # 7 11. Mozart # 35 12. Brahms # 2 13. Bruckner # 4 14. Brahms # 3 15. Schostakowitsch # 13 Mit symphonischen Grüßen, dispro

  • Wer heute in Stuttgart und morgen in Frankfurt noch nichts vorhat, sollte unbedingt das London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski und mit Beatrice Rana anhören. Ein unglaubliches Konzert! Insbesondere die Interpretation von Schostakowitschs Sinfonie # 11 (Das Jahr 1905) hat mich gestern abend im Konzerthaus Dortmund völlig aus den Schuhen gehauen. Jurowski hat sich vor Beginn der Sinfonie, die den zweiten Teil des Programmes bildete, ungewöhnlicherweise mit einem recht langen persönl…

  • Zitat von boccanegra: „heute, 19.30h Musiktheater im Revier L. Janáček VEC MAKROPOULOS (Premiere) - Musikalische Leitung Rasmus Baumann - Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf “ Wie schön! Ich werde Donnerstag dort sein. Vielleicht magst du ja ein wenig schreiben, wie die Premiere war! Viel Vergnügen!

  • bei mir auch keine Urteile über "objektive" Qualität, sondern lediglich eine Abbildung meiner Hörgelüste in 2019: 1. Richard Strauss - Die Frau ohne Schatten 2. Richard Wagner - Parsifal 3. Peter Tschaikowski - Eugen Onegin 4. Pietro Mascagni - Cavalleria Rusticana 5. Charles Gounod - Faust 6. Giuseppe Verdi - Otello 7. Richard Wagner - Das Rheingold 8. Richard Wagner - Tannhäuser 9. Giacomo Puccini - La Rondine 10. Claude Debussy - Pelléas et Mélisande 11. Richard Strauss - Elektra 12. Carl Mar…

  • Teodor Currentzis

    diskursprodukt - - Dirigent*innen

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    Welch große Tonkunst Currentzis den Klangkörpern zu entlocken vermag, habe ich gerade erst wieder (indirekt) erlebt, als ich vorhin in Dortmund das LSO unter Leitung von Gianandrea Noseda mit Tschaikowski # 5 gehört habe. Das habe ich vor fast genau einem Jahr (18.12.2018) ebenfalls gehört. Und zwar mit dem SWR-Symphonieorchester unter Currentzis. Das LSO ist wahrlich kein Zweitligaorchester. Aber gegen Currentzis' irisierende Klangleistung war das heute dann doch ein Klassenunterschied in Sache…

  • Teodor Currentzis

    diskursprodukt - - Dirigent*innen

    Beitrag

    Recht so. Wir Beamten sollten uns nicht mit schnödem Selbsthass aufhalten...

  • In der Tat. Vor knapp vier Wochen sollte er noch in Essen auftreten, aber da musste er schon kurzfristig absagen. Ein großer Verlust für die Klassikwelt. Er wird mir unvergessen bleiben. Ein wirklich großer symphonischer Dirigent!

  • Gestern war Premiere von Lohengrin in Dortmund. Ich fand die Regieleistung gelungen (womit ich wohl nicht allein stand, denn es gab für eine Wagnerpremiere ohne Ritterrüstungen bemerkenswert zurückhaltende Buhs). Insbesondere die knifflige Personenführung war geschickt gelöst: Die jeweils relevanten Darsteller wurden auf der weitgehend freigeräumten Bühne jeweils ins Licht gesetzt und wieder ausgeblendet, sodass Friedrich von Telramund der Blödsinn erspart blieb 10 Minuten wütend, aber tonlos he…

  • Meine Termine im Dezember: So., 1. Dezember – Konzerthaus Dortmund: London Symphony Orchestra mit Gianandrea Noseda (ML) und Janine Jansen (Violine): Max Bruch – Konzert für Violine und Orchester # 1 op. 26; Peter I. Tschaikowski – Sinfonie # 5 op. 64 Di., 3. Dezember – Konzerthaus Dortmund: Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent mit Philippe Herreweghe (ML): Claudio Monteverdi – "Vespro della Beata Vergine“ Fr., 6. Dezember – Deutsche Oper am Rhein im Theater Duisburg: b.36 – Schwanensee;…

  • Für La Juive in Hannover am 31.10. gab es leider keine Karten mehr, deswegen bin ich morgen Abend leider nicht dort. Von einem Mitwirkenden weiß ich allerdings, dass das nächstes Jahr wiederaufgenommen werden soll. Dann werde ich mich früher kümmern. Das höre und sehe ich live im November: Sa., 2. November – Staatsoper Stuttgart: Georges Bizet – Carmen; I: Sebastian Nübling, ML: Kristiina Poska; mit u.a. Rachael Wilson (Carmen), Matthias Klink (Don José), Esther Dierkes (Micaela), David Steffens…

  • Zitat von Quasimodo: „Zitat von diskursprodukt: „Tristan und Isolde, Köln, 11.10.2019 “ Da war ich auch. Zitat von diskursprodukt: „Freitagabend hatte im erstmals im Kölner Staatenhaus richtig Probleme mit der Akustik des Raumes: Für Tristan und Isolde reicht es dort irgendwie nicht. Der Orchesterklang war zurückgenommen und klar, aber die Solisten waren eigentümlich isoliert, es gab meiner Wahrnehmung nach wenig klangliche Verbindung. “ Das Problem kann ich nicht nachvollziehen - wo hast Du ges…

  • ...noch kein Bericht aus dieser Saison? Das will ich dann mal ändern: Tristan und Isolde, Köln, 11.10.2019 Freitagabend hatte im erstmals im Kölner Staatenhaus richtig Probleme mit der Akustik des Raumes: Für Tristan und Isolde reicht es dort irgendwie nicht. Der Orchesterklang war zurückgenommen und klar, aber die Solisten waren eigentümlich isoliert, es gab meiner Wahrnehmung nach wenig klangliche Verbindung. Das Dirigat von Francois-Xavier Roth hat mir gut gefallen; es war sehr zurückgenommen…

  • Zitat von boccanegra: „6. OKTOBER, Staatsoper Hannover J.F. Halévy, LA JUIVE Inszenierung Lydia Steier Musikalische Leitung Valtteri Rauhalammi Bühne und Video (fettFilm) Momme Hinrichs Kostüme Alfred Mayerhofer Licht Susanne Reinhardt Chor und Extrachor Lorenzo Da Rio Dramaturgie Martin Mutschler Musiktheatervermittlung Marleen Kiesel Rachel Hailey Clark Éléazar Zoran Todorovich Léopold Matthew Newlin Prinzessin Eudoxie Mercedes Arcuri Kardinal Brogni Shavleg Armasi Ruggiero Pavel Chervinsky Al…

  • ...auch meine Nominierungen noch anbei: 1. Teodor Currentzis 2. Yannick Nézet-Séguin 3. Daniel Barenboim 4. Christoph Eschenbach 5. Simon Rattle 6. Marek Janowski 7. Axel Kober 8. Ingo Metzmacher 9. Paavo Järvi 10. Mirga Grazinyte-Tyla (in lockerer, meinerseits tagesformabhängiger Reihenfolge)

  • Ich bin auch wieder im Lande. Mein Programm für Oktober: Mi., 9. Oktober – Schauspielhaus Bochum: Judas von Lot Vekemans unter Regie von Johan Simons mit Steven Scharf in der Titelrolle. Fr., 11. Oktober – Oper Köln im Staatenhaus: Richard Wagner – Tristan und Isolde; I: Patrick Kinmonth; ML: Francois-Xavier Roth; mit u.a. Peter Seiffert (Tristan), Ingela Brimberg (Isolde), Karl-Heinz Lehner (Marke), Samuel Youn (Kurwenal) und Claudia Mahnke (Brangäne) So., 13. Oktober – Opernhaus Dortmund: „Mei…

  • Der Oper-o-Mat

    diskursprodukt - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Beim ersten mal Tristan. Beim zweiten mal Lady. Damit bin ich erstaunlich gut bedient, dafür dass es nur ein heiterer Zeitvertreib ist...

  • Zitat von Wolfram: „Hier der Link: bayreuther-festspiele.de/fests…news/2019/spielplan-2020/ Einfach oben Programm, dann Spielplan anklicken und schon ist alles da. Wolfram “ Danke, ich hatte das zuvor lediglich unter "Pressemitteilungen" gesucht... Zitat von Cherubino: „Ich habe dann heute Nachmittag die beiden Sängerinnen auch mal gegoogelt. Das ist ja in der Tat ein riesiger Unterschied: Daniela Köhler scheint noch sehr jung zu sein, hat bis 2015 in Karlsruhe im Ensemble kleine Sopranrollen ge…

  • Hmm... Jetzt müsste der Thread noch „In der Lohe bappt’s schon - auf zum Bayreuther Ring 2020“ heißen...

  • Wo habt ihr denn die Besetzungsübersicht für den 2020er-Ring gefunden? Gibt es da einen Link? Mich sehrt die Sorge nicht alle Informationen zu haben... Und wäre das nicht ein lohnender eigener Thread? Mag das ein Admin vielleicht in die Hand nehmen?

  • Zitat von b-major: „Das würde ich gern ein wenig erläutert haben , wenn Du kannst und magst . Was hörst Du da anders ? “ Ich habe mich etwas oberflächlich ausgedrückt: Ich mag nicht generell oder aus bestimmten Gründen jüngere Aufnahmen mehr, sondern sozusagen "empirisch". Meine Lieblingsaufnahmen von Werken, die ich sehr schätze, sind selten älter als 20, 30 Jahre. Vorweg: Das hier - ein Fundstück aus dem von Cherubino verlinkten Kanal - kann ein schönes Beispiel sein für das, was mir persönlic…

  • Liebe Capricciosi, in den letzten Monaten habe ich immer wieder in Pausengesprächen, aber auch gelegentlich im Austausch mit Berufsmusiker*innen die Haltung kennengelernt, dass es "heute keine großen Stimmen mehr" gäbe. Begründet wird das mit höherem Kammerton, größerem Bühnen- und Reisestress, damit, dass die Künstler*innen nicht mehr sozusagen natürlich reifen können, etc... Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen; ich erlebe die Solist*innen, denen ich lauschen kann, oft als exzellent. Di…

  • Eben krass gehört, ey

    diskursprodukt - - Rock, Pop, Soul & mehr

    Beitrag

    Bei mir geht's heute Mittag spätromantisch zu... Pet Shop Boys: Behaviour (1990)

  • Zitat von Wolfram: „Egal wer's war, die Magdalene gefiel mir nicht. “ Wiebke Lehmkuhl war das. Zumindest vier Tage vorher, als ich die Meistersinger sah. Ich fand sie sehr passabel. Sie ist auch eine eine wunderbare Liedsängerin: vor wenigen Monaten war sie mit Currentzis und MusicAeterna unterwegs, da hat sie (u.a. in Dortmund) Brahms' Rhapsodie für Altstimme und Orchester gegeben. Zitat von Wolfram: „Als Beckmesser sprang kurzfristig Martin Gantner ein und ihn fand ich richtig gut. Mit deutlic…

  • Bereits am Sonntag sah ich den Bayreuther Tannhäuser, komme aber erst jetzt dazu hier ein paar Eindrücke zu teilen: Die Inszenierung ist wirklich großartig; das bereits beschriebene Abfallen im dritten Aufzug hat m.E. mehr mit dem Erzähler Wagner als mit dem Exegeten Kratzer zu tun. In der ersten Pause wird am Teich am unteren Ende des Festspielhügels ein Happening mit Gateau Chocolat und Manni Laudenbach unter strenger Aufsicht von Venus Elena Zhidkova. Sehr schönes, sehr informiertes performat…

  • Nächstes Wochenende geht’s bei mir endlich wieder los. Meine Termine bis Ende September: Sa., 24. August – Festspielhaus Bayreuth: Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg; I: Barrie Kosky, ML: Philippe Jordan; mit u.a. Michael Volle (Hans Sachs), Camilla Nylund (Eva), Klaus Florian Vogt (Walther von Stolzing), Günther Groissböck (Veit Pogner), Johannes Martin Kränzle (Sixtus Beckmesser), Daniel Behle (David) und Wiebke Lehmkuhl (Magdalene) So., 25. August – Festspielhaus Bayreuth: Richar…

  • Zitat von Maurice: „Zitat von diskursprodukt: „Mich würde interessieren: Wo genau seht ihr denn einen restriktiven Umgang mit der Meinungsfreiheit in Deutschland? “ Es wird jetzt politisch, daher werde ich dazu keinerlei Kommentar abgeben. Bitte habe dafür Verständnis. Danke. “ Schade. Ich kann verstehen, dass das kein Thema für Capriccio ist, aber es ist trotzdem arg wichtig. Meine Haltung dazu: Man darf in diesem Land alles, wirklich ALLES und auch unabhängig vom Wahrheitsgehalt sagen (mit Aus…

  • Zitat von Kater Murr: „Das dreht sich seit einigen Jahren, teils in extremer Weise. Betrifft auch zB Meinungsfreiheit, was ich noch bedenklicher finde, da das viel breiter anwendbar ist und noch stärker missbraucht werden kann und D da ohnehin aus bekannten historischen Gründen schon lange für einen liberalen Staat eigentlich zu restriktiv gewesen ist. “ Zitat von Maurice: „Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen - in allen Punkten. Gut geschrieben !! Danke !! “ Mich würde interessieren: Wo …

  • Zitat von Maurice: „Zitat von diskursprodukt: „Schwierig finde ich allerdings, nach heutigen Maßstäben zu urteilen, wenn es sich um Verhalten handelt, dass 20, 30 Jahre zurück liegt. Weil die Maßstäbe damals eben noch andere waren (was nicht bedeutet, dass es damals okay war; aber eben auch nicht, dass es nach heutigem Beurteilungshorizont zu sehen ist). “ Warum? Es war damals keinen Deut besser als es heute ist. Es wäre damals eine Straftat gewesen, so wie es auch heute immer noch ist. “ Genau …

  • Ich finde es wirklich sehr schwierig, dieses Thema im Rahmen unseres Forums und auch noch netzöffentlich zu diskutieren; auch weil wir es in diesem Bereich mit einem relativ raschen Wertewandel zu tun haben: Noch vor wenigen Jahren bis Jahrzehnten waren Verhaltensweisen von (auch geschlechtsbezogener) Machtausübung vollkommen üblich und gesellschaftlich akzeptiert, die heute nicht mehr akzeptiert werden. Ich persönlich halte diesen Wertewandel für eine Errungenschaft, sofern er die Selbstbestimm…