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  • Zitat von Braccio: „Was in Erzherzogs Beschreibung zu meiner Vermutung allerdings nicht passt, ist sein Eindruck der geringeren Prägnanz beim Quatuor Ébène. “ Ja, das wundert mich auch etwas. Gerade in Hinsicht Prägnanz und Klarheit finde ich die Ebenholzenen (nicht: Elfenbeinernen) geradezu unübertrefflich. Bin allerdings auch kein Experte. PS: Einem freundlichen diskreten Hinweis folgend habe ich meinen Fehler ébèn korrigiert.

  • Vielen Dank, lieber leverkuehn, für Deine Informationen! Daß die Stuttgarter Inszenierungen älter sind als die Bayreuther, wußte ich gar nicht. Ist ja auch so lange her... An einige der Sänger erinnere ich mich noch ganz gut: Wolfgang Windgassen (Loge), Catarina Ligendza (Brünnhilde), Otto von Rohr (Hagen), Gustav Neidlinger (Alberich), Grace Hoffman (Fricka), Jean Cox (Siegfried). Müßte Anfang der 1970er gewesen sein.

  • WAGNER: "Lohengrin" - Kommentierte Diskographie

    Gurnemanz - - Oper

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    Zitat von leverkuehn: „Man könnte provokant auch formulieren, Wieland hätte mit seiner Bühnenentrümpelung schlicht und einfach gewisse Probleme unter den Teppich gekehrt. “ Dieser Aspekt und so manches andere wurde übrigens auch dort schon angesprochen: Wieland Wagner – „ Inszenierung ist für mich Interpretation.“

  • Zu August Halm und Anton Bruckner gibt es ab dort etwas mehr: Bruckner-Bücher.

  • Liebe Freundinnen und Freunde der frühen Oper, bekanntlich haben wir im Bereich der Musikgeschichte bis 1750 das Unterforum Barockoper. Vorhin nun bekam ich private Mitteilungen, aus denen ich mit freundlicher Genehmigung des Autors zitiere: Zitat von Agravain: „[...] ist mir aufgefallen, dass die Benamsung „Barockoper“ eigentlich nur wenig Sinn macht. Als einziges Unterforum im Unterforum „Klassik - Komponisten und Werke von der Antike bis zum Barock“ wird hier eine Epochenbezeichnung als Oberb…

  • Eben gehört

    Gurnemanz - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Doc Stänker: „Sehr flott und keineswegs so starr, wie manche es Gielen andichten, mag sein, das er in früherer Zeit es war. “ Hör Dir da mal die Eroica von 1970 (RSO Frankfurt) an: Das klingt fast wie Furtwängler in schnell. Starr ist das allerdings überhaupt nicht, im Unterschied zu Cincinnati 1980, finde ich jedenfalls.

  • Zitat von b-major: „Vielleicht solltest du dir als Grundlage mal eine der mindestens 4 Einspielungen von Yvonne Loriod anhören [...]. “ Könnte sich lohnen, denn sicher gibt es da viel Gutes! Ich bin aber mit diesen Messiaen-Einspielungen mit Martin Zehn vollauf zufrieden: Vgl. auch Messiaen, Olivier: Die Vingt Regards, die Oiseaux und mehr betrachten

  • Zitat von Algabal: „Als sehr gut hab ich auch Martin Zehn in Erinnerung. “ Ich auch. Glasklar, wunderbar. Kenne allerdings kaum Vergleichsaufnahmen.

  • Zitat von Algabal: „Wie es der Zufall hab ich eben die just heute erschienene Rezension zu einer Live-Aufnahme der "Vingt Regards" gelesen, gespielt von der (mir völlig unbekannten) Pianistin Pi-hsien Chen. “ Pi-hsien Chen wurde auch hier schon lobend erwähnt, z. B. von Amfortas und Matthias Oberg, z. B. dort. Ihre Schönberg-Aufnahmen sollen sehr gut sein.

  • Danke, liebe Rosamunde, für Deine Erläuterung! Muß mir das erst noch wieder in Ruhe anschauen; so ganz präsent ist mir die Szene grad nicht. Demnächst mehr.

  • Zitat von Rosamunde: „Das gibt dem Rest der Dichtung wohl eine Richtung. “ Inwiefern? An welche Richtung denkst Du?

  • Zitat von Caesar73: „Das blieb auch lange Zeit so, bis in der zweiten Hälfte der 90er Jahre Albrecht Schöne den Faust im Deutschen Klassikerverlag zusammen mit einem Kommentar herausgab. “ Albrecht Schöne ist mir ein Begriff: Sein Buch "Emblematik und Drama im Zeitalter des Barock" gehört zu denen, die in meinem Studium wichtig waren und auf das sich auch der anderenorts von mir erwähnte Heinz Schlaffer bezieht, dessen Buch über Faust II ich erhellend finde. Hier die entsprechenden Beiträge aus …

  • Eben gewälzt

    Gurnemanz - - Literatur: Lesen

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    Zitat von b-major: „Von wegen Goethe - da fällt mir die Groteske von Friedell / Polgar ein “ Vielen Dank für den schönen Hinweis! Ich erinnere mich, das vor Jahrzehnten mit viel Vergnügen als Hörspiel erlebt zu haben. Sehr witzig!

  • Zitat von Agravain: „Und das, obwohl ich kein sonderlicher Gielen-Aficionado bin. “ Ist mir klar. Umso wertvoller finde ich Deine Zustimmung! Zitat von Agravain: „Leider versemmelt er - für meinen unmaßgeblichen Geschmack - die Klimax des Adagio. “ Ein Haar in der Suppe mußte ja sein.

  • Zitat von MartinG: „Und ich dachte immer, die sei auf CD nie erschienen. “ Vor Jahren hatten wir es mal mit Schukow (Zhukov?) und Skrjabin (Scriabin?): Skrjabin: GA Klaviersonaten - Auflistung/Vergleich Auch mit den Schreibweisen hat es seine liebe Not, vgl. Schreibweise von (Komponisten-) Namen

  • Zitat von Wieland: „Und [Hurwitz] weist daraufhin, dass viele der Neueinspielungen von Standardrepertoire schlicht und einfach überflüssig sind. “ Diese provozierende These bezieht sich, wenn ich es richt verstehe, nicht konkret auf Bruckners Achte. Vielleicht wäre die Diskussion einen eigenen Thread wert? Die von Wieland oben erwähnte Aufnahme mit Michael Gielen finde ich sehr eindrücklich. Sollte ich mal wieder einlegen...

  • Eben gewälzt

    Gurnemanz - - Literatur: Lesen

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    Zitat von Newbie69: „Ich kann dennoch Peter Steins - ungekürzte - "Faust"-Inszenierung aus dem Jahre 2000 sehr empfehlen (I u. II: 4 DVDs). “ Unbedingt! Ich habe verschiedentlich kritische Stimmen zu Steins Inszenierung gefunden, bin aber selbst sehr angetan von diesem Faust! Zitat von Caesar73: „Ach, und eine Frage Gurni, was schreibt Heinz Schlaffer über Philemon und Baucis? Scherz beiseite “ Warum Scherz? Gestern abend habe ich mir Schlaffers Buch wieder einmal vorgenommen. Auch Philemon und …

  • Eben gewälzt

    Gurnemanz - - Literatur: Lesen

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    Zitat von Caesar73: „Den zweiten Teil empfand ich immer als deutlich esoterischer als der Faust I. “ Ist wohl auch so. Literaturtip: Heinz Schlaffer: Faust Zweiter Teil. Die Allegorie des 19. Jahrhunderts. Stuttgart 2/1998 Aber fragt mich nicht, was drin steht: Habe das Buch vor vielen Jahren gelesen und fand es damals erhellend. Vor Jahrzehnten hatte ich während meines Studiums viel mit Heinz Schlaffer zu tun; ich besuchte einige seiner Vorlesungen und Seminare und er hat mich in Literaturwisse…

  • Zitat von Amfortas09: „Du meinst zweifellos Bielefeld..... “ Naheliegend. Werder Bremen wollte da vor einer Woche Fußball spielen, mußte aber unverrichteter Dinge wieder heimreisen. Offizielle Begründung: Zuviel Schnee. Tja, wers glaubt.

  • Beethoven und das Tempo: Warum so flott?

    Gurnemanz - - Komponisten

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    Der Link oben funktioniert bei mir grad nicht, dafür aber der: simpk.de/online-publikationen/…en-ludwig-van-beethovens/

  • Zitat von Rosamunde: „Reicht das als Erklärung? “ Naja, so ganz komme ich da nicht mit, da mir nicht klar ist, um welche Bemerkung Cosimas es sich da handeln soll. Aber immerhin danke für Deine Erläuterung!

  • Zitat von b-major: „Wen interessieren schon Kusuge , Tirimo oder de Groote , wo es doch Levit oder Barenboim gibt ? Mich . “ Mich auch. Vielleicht gibt es ja kräftige Empfehlungen, so kräftig, daß auch ich schwach werden könnte? Sicher gibt es einige Unbekannte, die den Berühmten nicht nachstehen: Namen sind letzlich auch nur Schall und Rauch!

  • Zitat von Rosamunde: „schau mal was Cosima über Richards Zärtlichkeiten am Ende seines Lebens geschrieben hat. “ Den Zusammenhang mit Beethovens Klaviersonaten und Barenboim verstehe auch ich nicht. Was meinst Du denn damit?

  • Zitat von ChKöhn: „Bochum wird ab der nächsten Saison in jeder Hinsicht erstklassig sein! “ Dann hoffe ich nur, daß die zahlreichen VfL-Fans die Zeit bis dahin nutzen, die eingängigsten Melodien "ihrer" Sonate sorgfältig einzustudieren, so daß die nächste Saison auch musikalisch wieder Erstklassiges zu bieten hat. Fangesänge fehlen zur Zeit ohnehin schmerzlich...

  • Zitat von philmus: „Klavier-Tantra? “ Der ist gut!

  • Zitat von ChKöhn: „Die ganze Diskussion geht völlig am Thema vorbei, weil die Hammer Klaviersonate natürlich in Bochum Hamme entstanden ist. “ Aha, spannend! Böse Menschen könnten daher versucht sein, die Bochum-Hammer Klaviersonate als zweitklassig abzutun, aber solche Fieslinge finden sich hier natürlich nicht.

  • Zitat von ChKöhn: „Was da über die Fünfte steht, ist das übliche Wunschdenken: Der Jubel des Publikums wird zur "Demonstration" der "Erniedrigten und Beleidigten" umgedeutet, die - natürlich im Gegensatz zu den stockdoofen Parteifunktionären - so klug waren, die "in Wahrheit" gemeinte "Botschaft" zu verstehen. “ Möglicherweise ist das Besondere an Schostakowitsch, hier: seiner 5. Symphonie, daß sich der Schluß tatsächlich so deuten läßt, als "Demonstration der Erniedrigten", als ironischer Jubel…

  • Zitat von Armin Diedrich: „Könnte es nicht sein, daß in Hamm mal jemand eine Sonate komponiert hat “ Leuchtet ein. Heißt ja auch "Hammer Klaviersonate".

  • Beethoven und das Tempo: Warum so flott?

    Gurnemanz - - Komponisten

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    Zitat von Erzherzog: „vielen Dank für die Angebote, aber dafür reichen meine Englischkenntnisse nicht aus, das wäre mir zu anstrengend zu lesen. “ Die hier empfohlenen Texte aus der Reihe Musik-Konzepte sind allerdings auf deutsch.

  • Eben gehört

    Gurnemanz - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von Wieland: „Heute zum ersten Mal Mahler 10 in der Bearbeitung von Yoel Gamzou. “ Diese Fassung habe ich mal im Konzertsaal erlebt; sie hat mich seinerzeit nicht ganz so überzeugt wie die von Deryck Cooke, der nicht so weit ging wie Gamzou, so war jedenfalls mein Eindruck ->: Mahler: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur - "Die Unvollendete". Dort finden sich auch noch weitere Anmerkungen zu Gamzou und Cooke.

  • Beethoven und das Tempo: Warum so flott?

    Gurnemanz - - Komponisten

    Beitrag

    Und was folgt aus diesem merkwürdigen impact factor jetzt in Bezug aufs Tempo bei Beethoven?

  • Zitat von ChKöhn: „Vielleicht ist es ja auch typisch deutsch, das Denken oder Verhalten anderer als "typisch deutsch" abzukanzeln und sich selbst damit so schön abzuheben? “ Eine typisch deutsche Bemerkung. PS: Dieser Beitrag ist natürlich auch typisch deutsch.

  • Zitat von leverkuehn: „Für Einleitungen oder Tempowechsel in Sätzen gibt Kolisch bei keiner Komposition Charaktertypen an. “ Stimmt, das mit den Charaktertypen-Nummern im Index habe ich erst nicht verstanden. Zu “wisdom of crowds” fällt mir wieder Arnold Schönberg ein: "Der Mittelweg ist der einzige, der nicht nach Rom führt."

  • Zitat von zabki: „ich kann leider im Moment nicht prüfen, ob überhaupt und wenn ja wie Kolisch die Einleitung kategorisiert hat. “ Kolisch gibt tatsächlich 1/4 = 69 an - oder habe ich Deine Frage mißverstanden? Ich habe das Buch von Kolisch (Tempo und Charakter in Beethovens Musik, Musik-Konzepte), so daß ich falls gewünscht Auskünfte geben kann.

  • Zitat von leverkuehn: „Ich hatte schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich das mal lesen würde, und da mich Gurnemanz aufgemuntert hat, nun ein kleines Resümee dazu. “ Ganz herzlichen Dank für Deine informative Zusammenfassung, lieber leverkuehn! Das gibt schon mal eine gute Vorstellung davon, wie die beiden Forscher da vorgegangen sind. Auch wenn ich mir das erst noch genauer ansehen will, scheint ziemlich klar zu sein, daß der Behauptung "Ein großes Rätsel der Musikgeschichte ist gelöst" m…

  • Könnte B Michael Gielen sein? Von dem habe ich gerade kritische Anmerkungen zur 4. Symphonie gelesen. Und provoziert hat er ja auch ganz gern mal.

  • Leider hat sich Wagner nicht annähernd so wertschätzend über Brahms geäußert (um es freundlich zu formulieren) wie umgekehrt: Ich habe mal in Cosimas Tagebücher alle Stellen herausgesucht, in denen Brahms erwähnt wird - hoffnungslos.

  • Zitat von leverkuehn: „Ist mit viel Mathematik versetzt... mal sehen, ob ich irgendwann Lust und Zeit finde, das zu studieren... “ Falls Dich die Lust zum Studieren mal überkommt: Würde mich näher interessieren, ob Du das seriös und schlüssig findest. Da es nicht nur die Streichquartette betrifft, vielleicht dort? -> Beethoven und das Tempo: Warum so flott?

  • Beim biertrinkenden Komponisten A denke ich spontan an Max Reger, allerdings beließ der es selten mit einem Glas, sondern trank beidhändig: rechts ein Glas, links ein Glas.

  • Zitat von Erzherzog: „Man sieht, Beethoven hat uns auch heute noch sehr viel zu sagen. “ In diesen Zusammenhang (Beethoven und Pop) paßt auch dieser geile Geburtstagsgruß.