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  • Zitat von Rosamunde: „Es kommt darauf an, wie man Schumann und insbesondere gerade die Kreisleriana haben möchte. Egorov ist ein Tastenlöwe - und bei diesem Stück braucht man einfach die Kralle, sonst wirkt es unbefriedigend. Egorov spielt das Stück also pianistisch sehr souverän (bis auf die übliche Stelle am Ende der III, bei welcher es bei den meisten hapert, ausser Kissin)....nur: ist es Schumann? “ Der Einwand könnte durchaus berechtigt sein. Ich bin leider viel zu prosaisch für Schumann un…

  • Zitat von b-major: „Die Bunten Blätter und ( leider nur ) zwei Noveletten konnte ich mir nicht verkneifen . “ Diese Aufnahmen mag ich auch sehr. Die Kreisleriana ist einfach der Hammer!

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

    Beitrag

    Soeben verklungen dieser Klassiker der Clementi-Diskographie. Das sind natürlich mitreißende Interpretationen, welche damals auch sicherlich der Bekanntheit Clementis förderlich waren. Es hat schon Gewicht, wenn ein Kaliber wie Horowitz ein ganzes Album Clementi widmet (es soll sich allerdings miserabel verkauft haben). Für meinen Geschmack vielleicht einen Tick zu forsch (v.a. in der g-Moll Sonate), aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Was ich allerdings schade finde, ist die schlampige Doku…

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Hieraus die Klaviersonaten op. 7. Der langsame Satz aus 7,1 ist einfach wunderschön und könnte fast von Haydn sein. Nicht alle langsamen Sätze Clementis sind so schön, aber dieser ist ein Volltreffer. Typisch ist wirklich der Kopfsatz aus 7,2: ein wohl nicht sehr spannendes Thema wird in weiterer Folge sehr einfallsreich und wirksam weiterverarbeitet. Das Spannende bei Clementi sind oft die Durchführungen! Vielleicht führt der Umstand, dass Clementis Themen oft nicht so einnehmend sind, zur Unt…

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Bevor ich mir die Mühe mache, das zu beantworten, könntest Du doch noch mal eine Runde darüber nachdenken, was denn gemeint gewesen sein könnte. Ich glaube, das Rätsel ist zu knacken.

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Die Naxos Aufnahmen kenne ich leider noch nicht, aber im Wesentlichen bin mit den neueren Aufnahmen von Orchestermusik bei Naxos immer sehr zufrieden.

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Ich habe mir soeben wieder einmal die 4. Symphonie in der Einspielung von d'Avalos und dem Philharmonia Orchestra angehört und das ist einfach grandiose Musik - teilweise im ersten Satz an Schubert erinnernd (den er nicht gekannt hat) und mit sehr häufigen Anklängen an die Hochromantik (die er nicht erlebt hat). Meine Begeisterung für diese Musik ist noch immer ungebrochen!

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

    Beitrag

    Zitat von Walter Heggendorn: „Ich muss demnach das gestrige Posting relativieren und mein Urteil revidieren: Lieber Felix Meritis, Du hast recht! Hier ereignet sich in der Tat durchs Band weg ein arges Gerumpel, welches nur in "low-loudness" und als "background-music" einigermassen erträglich zu gouttieren ist. Schade. “ Lieber Walter, es freut mich sehr, dass Du meine Eindrücke nachempfinden kannst. Ich war damals nach dem ersten Hören arg enttäuscht, da ich mich so sehr auf diese neue Einspiel…

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

    Beitrag

    Lieber Walter, ja, das Hemdsärmelige habe ich tatsächlich gemeint. Selbstverständlich kann man dies auch anders empfinden, aber mir sagt bei diesen Symphonien ein "klassischer" Zugang mehr zu.

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

    Beitrag

    Clementi hatte auch eine deutsche Mutter, was seine Affinität zur mitteleuropäischen Musik erklären dürfte. Als 13-jähriger wurde er von einem englischen Adeligen in Italien entdeckt und gleich mitgenommen.

  • Muzio Clementi (1752-1832)

    Felix Meritis - - Komponisten

    Beitrag

    Ich bin schon seit vielen Jahren ein großer Clementifan und höre seine Musik sehr gerne. Ob seiner immensen Bedeutung für die Geschichte der Klaviermusik vergisst man oft seine Symphonien, die ich aber fast noch besser finde. Auf jeden Fall kann ich folgende Doppel-CD empfehlen: Scinardo spielt diese Werke einfach perfekt, während ich Spada manchmal zu hölzern und Shelley praktisch immer zu schnell finde. Leider gibt es noch immer nur das Vol.1. Ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung. D…

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Das deckt sich ziemlich mit meinen Eindrücken - v.a. bezüglich Donath (die auch bei Rillings Bach immer eine der stärksten Bestzungen war). Das extrem Unhippige ist für meine Ohren inzwischen auch ziemlich ungewöhnlich, aber bei Davis klappt's für mich (ich finde auch seinen Messiah echt stark).

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    Zitat von Agravain: „Hier: Henry Purcell: Dido and Aeneas Dido - Josephine Veasey Aeneas - John Shirley-Quirk Belinda - Helen Donath Second Woman & First Witch - Delia Wallis Sorceress - Elizabeth Bainbridge Second Witch - Gillian Knight Spirit - Thomas Allen First Sailor - Frank Patterson John Alldis Choir Academy of St. Martin-in-the-Fields Colin Davis Agravain “ Und wie ist Deine Einschätzung? Ich finde hier Didos Todesarie absolut niederschmetternd.

  • Ich erlaube mir trotzdem, darauf zu beharren, dass besagtes op. 41 in meinen Ohren (teilweise) brahmsisch klingt. Vor allem in der Behandlung der Basslinie.

  • Ja, die Collard-Box ist eine richtige Schatzkiste! Ich finde, dass der frühe Fauré (so bis 1890) ziemlich nahe an der deutschen Musik ist (natürlich mit stark persönlicher Note). Nachher entschwebt er aber dann in ganz andere Sphären. In den nächsten Tagen werde ich mal wieder das elysische erste Klavierquintett auflegen. Ein grandioses Meisterwerk in ganz eigenem Tonfall.

  • Soeben gehört: Fauré, Barcarolle no. 2 (op. 41). Faurés Ruf als "französischer Brahms" wird in diesem wunderschönen Stück definitiv gerechtfertigt. Eine Prise Schubert steckt allerdings auch noch drin.

  • Eine grandiose Aufnahme der MSSC ist jene von Sándor Végh mit seiner Camerata: Möglicherweise ziehe ich momentan diese Aufnahme allen anderen, die ich kenne, vor. Eigentlich verzichtet Végh auf aggressive Töne, aber die Interpretation ist trotzdem fesselnd. Die Fuge ist schon hervorragend, aber ganz besonders begeistern mich die Binnensätze - und hier wiederum am meisten der langsame Satz, der mit unübertrefflichem Klangsinn gespielt wird. Das ist wirklich virtuos wiedergegeben, sodass einem die…

  • Zitat von ChKöhn: „Zitat von Felix Meritis: „Ja, ich hatte auch nur Fälle von Adoleszenten bzw. jungen Männern im Gedächtnis. Aber das ist ja keine Pädophilie. Außerdem war Levine in den bekannt gewordenen Fällen selbst noch ein junger Mann von Anfang 20. Dies in Verbindung mit den damals, wie Du richtig sagst, anderen Usancen, lässt mir das ganze vergleichsweise als Lappalie erscheinen (z.B. im Vergleich mit der damals noch sehr großen Toleranz für sexuelle Gewalt in der Ehe). Jedenfalls als ni…

  • Ja, ich hatte auch nur Fälle von Adoleszenten bzw. jungen Männern im Gedächtnis. Aber das ist ja keine Pädophilie. Außerdem war Levine in den bekannt gewordenen Fällen selbst noch ein junger Mann von Anfang 20. Dies in Verbindung mit den damals, wie Du richtig sagst, anderen Usancen, lässt mir das ganze vergleichsweise als Lappalie erscheinen (z.B. im Vergleich mit der damals noch sehr großen Toleranz für sexuelle Gewalt in der Ehe). Jedenfalls als nichts, das eine solche Reaktion rechtfertigen …

  • Ich habe die Sache nie so genau verfolgt, aber der Begriff Pädophilie scheint mir nicht zutreffend zu sein. Seine Position ausgenutzt, um junge Kollegen zu verführen: ja - aber regelrechte Pädophilie? Ich habe bei der Sache manchmal das Gefühl, dass bei Levine die homosexuelle Ausrichtung die Einschätzung vieler Kritiker (unbewusst) verschärft.

  • Bei mir war es glaube ich dieses: Allerdings damals noch von Philips! aber vielleicht auch dieses: Beide stehen bei mir weiterhin sehr hoch im Kurs!

  • Zitat von Mauerblümchen: „Das sehen viele bzgl. klassischer Musik genauso. “ Sicherlich. Und die, die daran gar keine Freude haben, werden sich auch nicht dazu bringen, sich hineinzuhören. Es muss eben das Gefühl geben, dass sich die Mühe lohnt. Ich persönlich höre so gut wie nie Endlossymphonien. Es macht mir keine Freude. Und das würde sich auch nicht ändern, säße ich mit Partitur vor der Anlage oder (horribile dictu) im Konzert.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Kann er das, wenn er systematisch dafür trainiert? Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ja. “ Die Frage ist: will er das? Ich z.B. käme nie auf die Idee, für einen Marathon zu trainieren. Nichts ödet mich mehr an, als Laufen.

  • Zitat von Felix: „Somit wäre für mich persönlich auch geklärt, welche Musik mir am liebsten ist, nämlich jene, die sowohl beim Ersthören als auch beim mehrmaligen Hören überzeugen kann, weil sie einerseits einprägsam ist, sich beim Wiederholen aber noch einige doppelte Böden auftuen. “ Dem schließe ich mich ausdrücklich an!

  • Winterreise Lieblings-Lieder

    Felix Meritis - - Kunstlied

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    Bei mir wohl "Gute Nacht", "Die Krähe" und "Der Leiermann".

  • A könnte Janáček sein, C Dvořák. Das Werk B vielleicht Rusálka?

  • Kurioserweise fand ich im Wikipediaartikel zu Moore dieses: Zitat von Wikipedia: „Es gilt als sein Verdienst, den Status des Begleiters von der rein untergeordneten Rolle zu der eines gleichwertigen künstlerischen Partners gehoben zu haben. Dabei beeindruckte er die Sänger vor allem auch durch seine Fähigkeit, Lieder scheinbar mühelos je nach Bedarf von der Originaltonart nach oben oder unten zu transponieren (in Anpassung an die Tagesform und Stimmlage mancher Sänger) “

  • Ja, das kann ich nachvollziehen. Wenn zwei Lieder direkt aufeinander folgen, könnte auch ich so etwas heraushören.

  • Zitat von Rosamunde: „Zitat von Felix Meritis: „Ich denke, dass die Praxis, Stücke für die Stimme so zu transponieren, dass sie von bestimmten Sängern bzw. Sängerinnen gut gesungen werden können, immer schon bestanden hat. “ researchonline.rcm.ac.uk/id/ep…0(Final%20Nov%202020).pdf “ Danke, sehr interessant! Ich habe jetzt nur bis Seite 10 gelesen, aber Low schreibt mehrmals, dass eben Menschen mit absolutem Gehör (neben den PianistInnen, die das umsetzen müssen, natürlich) mit dieser Praxis hade…

  • Zitat von ChKöhn: „Bei mehreren aufeinanderfolgenden Liedern auf demselben Grundton “ Das verstehe ich nicht? Dann wäre es ja die selbe Tonart, oder höchstens die Paralleltonarten?

  • Zitat von ChKöhn: „Tonartenverhältnisse sind hörbare Bestandteile der Komposition, keine "Augenmusik". Es mag sein, dass sie für viele Menschen "nicht von Belang" sind, aber das gilt mit Sicherheit für die Winterreise insgesamt. Insofern verstehe ich Deinen Einwand nicht. “ Es wäre ja nur für Menschen mit absolutem Gehör möglich eine tonartliche Verbindung eines Liedes mit zuvor gehörten Liedern überhaupt hörend wahrzunehmen, und selbst diese hätten wohl größte Mühe, solche Verbindungen über meh…

  • Zitat von ChKöhn: „Ich bin sicher, dass man da noch manches entdecken könnte, was bei willkürlichen Transponierungen verloren geht. “ Stellt sich dann aber die Frage, ob es von Belang ist, ob es dann auch so gesungen wird, wie es notiert ist. Partituren sind eben etwas anderes als aus- bzw. aufgeführte Musik, was heißt, dass Partituren auch Details beinhalten können, die etwas über die Gedankengänge des Komponisten aussagen sollen (sozusagen Augenmusik), aber deren tatsächliche Ausführung für di…

  • Zitat von Gurnemanz: „Klar, leuchtet ein. Nur: Falls es in der Winterreise eine logische Tonartenrelation gibt (was ich,.wie gesagt, nicht beurteilen kann) und der Tenor das nur ändert, weil er es sonst nicht so richtig hinbekommt, heißt das, daß das künstlerische Ergebnis Mängel enthält. Ob ich als Hörer das hinnehmen mag, sofern ich das überhaupt bemerke, ist dann wieder eine andere Frage. Darum habe ich ja oben nachgefragt, wie sich das in der Winterreise verhält.. “ Ich denke, dass die Praxi…

  • Rein praktische Erwägung:

    Felix Meritis - - Kunstlied

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    Ich persönlich lege jedenfalls mehr Wert darauf, dass der Ambitus der Stimme nicht überschritten wird, als dass es eine logische Tonartenrelation gibt. Wer will schon einen kieksenden Tenor hören, der zwar in der richtigen Tonart singt, aber dafür unschön?

  • Da hast Du ja einige rezente Diskussionen hier verpasst..

  • Ich habe diese Aufnahme natürlich (als Chopinfreund), und die letzte Etüde ist tatsächlich im Berserkermodus. Ich finde das durchaus beeindruckend (ist ja auch keine poetische Etüde) und zeigt auch, dass Chopin eben nicht der glatte Salonkomponist ist, für den er oft gehalten wird.

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Cherubino: „Nicht eben gehört, sondern gerade läuft: youtube.com/watch?v=GbDtjd8wc94 Franz Schubert Klaviersonate a-moll D784 Lucas Debargue Ist es jetzt peinlich, in einem Klassikforum zu erzählen, dass ich diese Sonate noch nie gehört habe, weil ich Schuberts Lieder, Symphonien und einen Teil seiner Kammermusik heiß und innig liebe, die Impromptus für Klavier ganz gut kenne, von seinen Klaviersonaten aber so überhaupt gar keine Ahnung habe? Ich glaube, ich habe vor heute Abend keine …

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Nach Kulinarischem jetzt eben Musikalisches: The Bells sind mein Lieblingsstück von Byrd. Eine Art Passacaglia mit einer Art Glockenschlag als Thema. Ein absolut geniales, magisches Stück. Even by Byrd's own standards a masterpiece...

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Jedenfalls besser an meat pies zu succumben als am Unterhaltungsprogramm für Katholiken am Times Square teilzunehmen.

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Das wesentlich gesündere Fish'n chips war eben noch nicht erfunden.