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  • Ich habe ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Thomas Bernhard, weil ich einerseits durchaus die sprachliche Kunst (und auch den Witz; allzu ernst nehmen sollte man Bernhard wirklich nicht) genießen kann, seine Idiosynkrasien aber andererseits auch recht nervig finde. Ich brauche schon die richtige Verfassung dafür, um das lesen zu können. Was aber toll ist, ist, dass man Bernhards markanten Stil so wunderbar parodieren, persiflieren und gelegentlich sogar aufrichtig rezipieren kann. So wunderba…

  • Zitat von Kater Murr: „Bzgl. der neuen Übers. Geiers war mir hauptsächlich (darauf wurde auch in den Rezensionen immer hingewiesen) aufgefallen, dass Soziolekte stärker ausgeprägt sind, während in den älteren Übersetzungen das weit weniger der Fall ist. Ich meine aber mich zu erinnern, dass einzelne Rezensenten dies übertrieben oder manieriert fanden. Nun kann ich das (wie die meisten deutschsprachigen Feuilletonisten) beim Russischen überhaupt nicht beurteilen. Aber generell glaube ich, dass im…

  • STRAUSS: Elektra – Werk und Werkgeschichte

    Areios - - Oper

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    Bizarrerweise führte ja der Plagiatsverdacht gegen Strauss und der folgende Skandal dazu, dass Gnecchis Oper von den Spielplänen verschwand, um Strauss und die Elektra keiner üblen Nachrede mehr auszusetzen. Dabei ist die Cassandra eine richtig schöne und saftige italienische Oper, wohl einer der großen Würfe ihrer Generation, die häufigere Aufführungen verdient hätte, und hat mit der Strauss'schen Elektra weder musikalisch noch strukturell allzu viele Gemeinsamkeiten. Auch stofflich muss man be…

  • Die Klarinette

    Areios - - Instrumentenkunde

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    Zitat von Hudebux: „Ja, das hatte ich auch gehört. Lachen musste ich an der Stelle als SM meint, (ihre) Mozartarien auf der Klarinette seien doch irgendwie schöner als die menschliche Stimme dazu in der Lage sei. “ Ich muss sagen, dieser Aussage kann ich etwa bei Porgi amor durchaus etwas abgewinnen. Nicht bei allen Sopranistinnen und insbesondere nicht bei Lisa della Casa, aber doch bei den meisten. Und dabei bin ich eigentlich ein großer Gesangsfreund.

  • Liebe Capricciosi! Angelika Kirchschlagers Nicklausse in Salzburg 2003 ist kaum jemals übertroffen worden, obwohl an hervorragenden Interpretinnen des Nicklausse gerade in den letzten Jahren wahrhaftig kein Mangel war; insofern würde ich da doch von einem "Ereignis" sprechen. Der zu Recht vielgelobten Händel-CD würde ich noch dieses Bach-Album mit Giuliano Carmignola und Andrea Marcon an die Seite stellen wollen: Gibt es jetzt auch billiger (und hässlicher), weil die Aufnahme auch dem Spiegel ge…

  • Falls übrigens jemanden die kriminellen Hintergründe des oben erwähnten Sappho-Neufundes und überhaupt die Machenschaften auf dem Papyrus-Schwarzmarkt interessieren, gibt es hier einen interessanten Artikel: theatlantic.com/magazine/archi…ink-gospel-of-mark/610576 Liebe Grüße, Areios

  • Zitat von Zwielicht: „Fedora Barbieri ist natürlich stimmlich eine Bank, aber da liegt vielleicht auch das Problem, wenn ich das blasphemisch bemerken darf: sie orgelt das meiste unerschütterlich mit ihrer Bruststimme herunter und vermittelt ausschließlich Härte und Gnadenlosigkeit - die Zia Principessa kann man mit ihrem Mystizismus und vielleicht sogar ihrer Unsicherheit differenzierter gestalten. “ Ich weiß nicht, kann man das? Soll man das? Ich höre gerade auf YouTube Anna Maria Chiuri (yout…

  • Hm, er schließt doch überhaupt mit der Liebe ab, räumt die Erinnerungen an seine vier Frauen fein säuberlich weg und bleibt fortan einsam. Die Parallelisierung mit den Tageszeiten Morgen-Mittag-Abend-Nacht (vielleicht auch eine Lebensalter-Parallele?) zeigt ja auch, dass Judit die letzte ist, es wird keine weitere Frau in seinem Leben mehr geben. Liebe Grüße, Areios

  • Zitat von diskursprodukt: „Herzog Blaubarts Burg war hervorragend in Szene gesetzt. Mir kam sogleich die Assoziation: die Bühne mit dem Fahrstuhl taugte hervorragend auch für eine Inszenierung von Huis Clos von Sartre. Dementsprechend habe ich die Regiearbeit auch sehr stark in dieser Richtung gelesen: es ging hier nicht so sehr um die dunkle Gewalthistorie des Herzogs; hier trafen vielmehr zwei aufeinander, die einander ihre Wünsche nicht erfüllen können (Judit ersehnt Offenheit, Blaubart erwar…

  • Zitat von Newbie69: „Zitat von Areios: „Ein See von Tränen wogt hinter der sechsten Tür und "die Szene wird merklich dunkler, als ob ein Schatten vorbeigegangen wäre". "Tränen, Tränen, nichts als Tränen" sagt Blaubart . Es ist die Kammer seiner depressiven Phasen, die Trauerkammer, in die er sich zurückzieht, um zu weinen. Und Judit begreift noch immer nicht, wer hier weint. “ Hm, sind es nicht doch eher die Tränen der drei Ex-Partnerinnen? "... Ach, ich weiss es, Herzog Blaubart, wessen Tränen …

  • Stimmen die zu früh schwiegen

    Areios - - Sänger

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    Regelmäßig kommt mir auf YouTube die französische Sopranistin Alexia Cousin unter: Mit 18 Jahren: "https://www.youtube.com/watch?v=7weBmP-PxH4" 8 Jahre später hat sie ohne Angabe von Gründen ihre Karriere beendet. Schade. Liebe Grüße, Areios

  • Saint-Saëns: Samson et Dalila

    Areios - - Oper

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    Zitat von Rideamus: „Leider gibt es von Hortense Schneiders Gesang nur sehr subjektive Berichte, die wohl durchweg von ihrer Ausstrahlung als, sagen wir, erfolgreiche Verführerin, geprägt war, in deren Garderobe bekanntlich gar manche Männer mit gekrönten Häuptern willkommen waren und (u. a.) manches Juwel hinterließen. Ich glaube auch, dass es vor allem ihre Persönlichkeit war, die bei Saint-Saens diesen Wunsch weckte. Andererseits wurde ja auch die Großherzogin von Gerolstein oft von Mezzostim…

  • Keine Opern-Live-Erlebnisse dieses Jahr aber so aus dem Bauch raus, mein Hörverhalten 2020 reflektierend, und auf nur eine Oper pro Komponisten beschränkt: 1. Janácek: Z mrtvého domu 2. Massenet: Don Quichotte 3. Weinberg: Die Passagierin 4. Saint-Saens: Samson et Dalila 5. Verdi: Simon Boccanegra 6. Offenbach: Les contes d'Hoffmann 7. Dukas: Ariane et Barbe-bleue 8. Monteverdi: Il ritorno d'Ulisse in patria 9. Martinu: Greek Passion 10. Tschaikowski: Eugen Onegin 11. Humperdinck: Königskinder 1…

  • Suppé, Franz von: Missa pro defunctis (1855)

    Areios - - Vokalmusik

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    Zitat von AlexanderK: „Das ist wohl diese Aufnahme: “ Das halte ich jetzt tatsächlich für die beste erhältliche Aufnahme und diejenige, die am besten geeignet ist, das Werk kennenzulernen. Eine rundum schöne und gelungene Einspielung, die Franz von Suppé Gerechtigkeit widerfahren lässt! Liebe Grüße, Areios

  • Das war meines Wissens einfach lange Zeit die übliche Notation vom längeren triolischen Abschnitten in einzelnen Stimmen. Ich bin mir aus dem Gedächtnis ziemlich sicher, dass in “Wohl mir, dass ich Jesum habe” der Chor auch in Vierteln, die Begleitung in triolischen Achteln notiert ist. 9/8 zu 3/4, möglicherweise. Und es gibt sicherlich noch hundert weitere Beispiele aus dem Barock. Liebe Grüße, Areios

  • Das Scherzo finde ich unglaublich mendelssohnisch (was ein Kompliment sein soll). Liebe Grüße, Areios

  • Ein Meisterwerk der Kunst (egal ob Literatur, Musik, Bildende Künste...) zeichnet sich durch eine Vielschichtigkeit aus, die es ganz unterschiedlichen Interpretationen zugänglich macht, wodurch es auch nicht "veraltet", weil es in jeder Epoche immer wieder in der Interpretation und Rezeption aktualisiert werden kann. Selbstverständlich kann man durch intensive und fortgesetzte Beschäftigung immer mehr Schichten erkunden (oft tiefer als der Urheber selbst) - wobei ich allerdings oft das Gefühl ha…

  • Ein Klavierkonzert ist ein Klavierkonzert und keine Orchesterfantasie, drum halte ich es durchaus auch für eine legitime Konstellation, dass das Klavier dominiert, wie in diesem Klavierkonzert (das andere Extrem wären gewissermaßen de Fallas "Noches en los jardines de España"). Saint-Saëns war ein genialer Orchestrator (in "Samson et Dalila" gibt es Orchesterpassagen, bei denen mir immer noch die Spucke wegbleibt) und nicht ohne Grund soll Ravel, dessen Ruf diesbezüglich außer Zweifel steht, gen…

  • Nicht jedem Opernstar steht die visuelle Inszenierung als Elvis-Imitator wirklich: 51rIFsHtiUL._AC_.jpg Liebe Grüße, Areios

  • Lucine Amara - die Musetta

    Areios - - Sänger

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    Ein schon etwas älterer, aber sehr sympathischer Interview-Artikel über Lucine Amara: "https://www.operanews.com/operanews/templates/content.aspx?id=5383" Ich wusste bisher nicht, dass die Musetta in der Beecham-Aufnahme das einzige Mal gewesen ist, dass sie die Partie gesungen hat. Und sehr spannend finde ich auch, dass sie Turandot gesungen hat. Irgendwo muss der vollständige Mitschnitt rumliegen, denn einen Ausschnitt der Produktion (leider ohne Amara und in mäßiger Tonqualität) gibt es hier:…

  • Lieber Michael, schön, dass du wieder da bist! Was das Thema (das Verhältnis Komposition zu Interpretation) betrifft, bin und bleibe ich wohl unverbesserlicher Platoniker (oder Aristoteliker?). Liebe Grüße, Areios

  • Saint-Saëns: Samson et Dalila

    Areios - - Oper

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    Zitat von Rosamunde: „Bis Du das da oben sagtest, war immer Olga Borodina meine Favoritin. Ich finde sie bringt durch ihre unregelmäßige Betonung das Winden der Schlange so gut heraus. Und ich glaube ihr fliesst Schokolade in den Adern. m.youtube.com/watch?v=hHiySQuS_ws “ Olga Borodina ist auch ganz wunderbar, keine Frage, auch mit Registerausgleich. An dem Video ist nur bizarr, dass sie sich immer die Ohren zuhalten muss, weil José Cura irgendwas dazwischen reinsummt, was dort gar nicht hingehö…

  • Saint-Saëns: Samson et Dalila

    Areios - - Oper

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    Dieser Refrain, der zu schweben scheint und auf seinem Höhepunkt die gesamte Spannweite des Mezzosoprans in einer einzigen langen Phrase durchmisst, sich wie ein Wurfgeschoss in Zeitlupentempo zu senken und in Samsons Herz zu bohren scheint... Das ist auch die einzige Arie, bei der es mir eine "guilty pleasure" bereitet, eine Sängerin mit unvollkommenem Registerausgleich zu hören, wo sich dann die Klangfarben innerhalb der Phrase so wunderbar verändern, von der betörenden Süße oben bis zu einer …

  • Philosophie-Austausch im Internet

    Areios - - Literatur: Lesen

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    Zitat von Gurnemanz: „Zitat von Areios: „Heraklit und Parmenides sind einander in ihren jeweiligen Fragmenten viel näher, als in den Philosophiegeschichten steht. Der Unterschied ist nur, dass wir aus den Heraklit-Fragmenten auch seine Beschäftigung mit der sinnlich wahrnehmbaren Vielheit nachvollziehen können, während dieser Teil der parmenideischen Philosophie leider nicht erhalten ist. “ Lieber Areios, zu Deiner Gegenüberstellung Heraklits und Parmenides' eine Frage, da ich ansonsten dazu nic…

  • Zitat von Felix Meritis: „Ganz eigen ist Saint-Saëns seine hohe Kunst der Instrumentierung: unglaublich transparent und schlank, dennoch effektiv. [...] Oper: Natürlich sein berühmtestes Werk in dieser Gattung: "Samson et Dalila", eine der bekanntesten französischen Opern. Seine anderen Opern konnte ich leider noch nicht hören, da so gut wie nicht erhältlich. “ Gerade die Instrumentierung ist auch in "Samson et Dalila" wirklich umwerfend, was Saint-Saëns da an Farben und Instrumentenkombinatione…

  • BOITO: Mefistofele - Kommentierte Diskographie

    Areios - - Oper

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    Zitat von Agravain: „ Und dann Montserrat Caballé als Helena. Obwohl sie in den Achtzigern nicht mehr immer gut war und bisweilen eher gruselige Scheiben eingespielt hat, so ist diese doch auf der Haben-Seite zu verbuchen. Die üppige Sinnlichkeit der Helena ist genau ihre Sache. Allein schon der Beginn des viertes Aktes („La luna immobile“ und dann vorallem „L’aura serena“) klingt so delikat, dass man die Szene vor sich sieht, nein förmlich fühlt (man bedenke, dass Helena mit Panthalis in einer …

  • Lieber Christian, wenn ich mich hier so naiv über Musik verbreiten würde wie du dich über Sprache und Literatur (zufällig meine Profession), wärest du ungehalten. Wenn wir die Analogie schon verfolgen wollen, müssen wir feststellen, dass die Spracherwerbsforschung seit den 1960ern zwischen Sprachwissen und Sprachkönnen unterscheidet, wobei es wesentlich und empirisch gut erforscht ist, dass Sprachwissen (d.h. analytisches Wissen) nicht zu Sprachkönnen (d.h. tatsächlicher Sprachbeherrschung) führ…

  • Zitat von Gurnemanz: „Zitat von ChKöhn: „[...] was auch immer jemand beim Hören von Musik fühlt, sagt für sich genommen nichts, wirklich gar nichts über die Musik aus. “ So apodiktisch wie hier formuliert ist das sicher falsch, so jedenfalls meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit vielen Menschen über Musik. “ Insbesondere, weil Musik ja außerhalb unseres Empfindens von Musik gar nicht existiert. Bevor wir das im Zusammenspiel von Ohr und Gehirn als (mehr oder weniger emotional aufgeladene) Mu…

  • Eben gehört

    Areios - - Musik: Erfahren

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    Seit einigen Jahren lerne ich mir zuvor unbekannte Werke häufig über YouTubes automatische Vorschläge kennen. Heute: Das dritte Streichersextett op. 11 (1905) von Reinhold Glière. Was für ein hinreißend schöner langsamer (2.) Satz! Ein (volks-)liedhaftes Thema wird einem chromatisch aufsteigenden Motiv, das mich an das Thema Regium des Musikalischen Opfers erinnert, gegenübergestellt und gemeinsam durchgeführt, im Mittelteil verdichtet sich der elegische Charakter zu echter Leidenschaft. Liebe G…

  • Zitat von Gurnemanz: „Auch wenn ich mit "dem Zeitgeist gerecht werden" so meine Verständnisschwierigkeiten habe, weil mir das in mehrfacher Hinsicht zu unklar ist (was heißt "gerecht werden" hier, was ist "Zeitgeist", gerade in einer Zeit, die so viele gegensätzliche Strömungen kennt?): Wenn Du "der einzige Weg" durch "ein wichtiger Weg" ersetzt, mache ich mit. Ich höre gerade ganz viel Musik von Ralph Vaughan Williams, nur 2 Jahre älter als Arnold Schönberg, in seiner musikalischen Welt deutlic…

  • Zitat von Algabal: „Zitat von Benutzername: „Darin hat aber der Gedanke nichts verloren, Kunst könne prinzipiell widernatürlich sein, denn es gibt für ihn keine andere Begründung als eine ideologische. “ Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Gedanke, Kunst könne (oder gar: müsse) prinzipiell (oder auch nur irgendwie) "natürlich" sein, ist ideologisch (und bringt dann im Sinne einer Dialektik der Ordnung auch den Gedanken hervor, es könne so etwas wie "widernatürliche Kunst" geben, wobei "widernatü…

  • Zitat von zabki: „Zitat von ChKöhn: „Ja, der Vorwurf des "Künstlichen" war keine Erfindung der Nazis oder der Stalinisten sondern spielte auch schon in ästhetischen Diskussionen vergangener Jahrhunderte eine Rolle. Aber er wurde von einzelnen gegen konkrete Werke vorgebracht, “ hat nicht "künstlich" erst im Zeitalter der Empfindsamkeit seinen negativen Klang bekommen? “ Nicht überhaupt erst in der Romantik? Zumindest komponiert (und schreibt) das 18. Jh. ungehemmt "künstlich". Klar kritisiert Le…

  • Es gibt auch noch die hier, die ich allerdings auch nicht habe. Nur die heute etwas in Vergessenheit geratene, großartige Marcella Pobbe kann man mit einem herrlichen "L'altra notte" auch auf Youtube genießen: Bei der Aufnahme von Patané gefällt mir Samuel Rameys energetischer Mefistofele auch sehr gut, die übrigen Gesangsleistungen finde ich eher langweilig (und das Stentorgretchen von Eva Marton eine ziemliche Fehlbesetzung). Liebe Grüße, Areios

  • Liebe Capricciosi, und jetzt auch den Mitschnitt als CD: Liebe Grüße, Areios

  • Patricia Petibon - die Kompromisslose

    Areios - - Sänger

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    Im November 2020 soll Patricia Petibon, falls es die epidemiologische Situation erlaubt, am Théâtre des Champs-Élysées die Titelrolle in Richard Straussens Salomé übernehmen. Das finde ich nun bei aller Bewunderung für diese Sängerin doch , aber ich lasse mich gern überraschen. Liebe Grüße, Areios

  • Sängerschicksale

    Areios - - Sänger

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    [offtopic] Zitat von Wolfram: „Sills könnte ich mir problematisch vorstellen, aber v.a. Sherill Milnes, den ich so gar nicht im französischen Fach sehe. “ Sherill Milnes singt aber einen erstaunlich sensiblen, nie forcierenden und dabei jugendlich-feurigen Athanael, gehört definitiv zur Spitzengruppe. Zugegeben, die Aussprache ist bei der Sills besser, aber der einzige nichtfranzösische Athanael auf Aufnahme, der sich in puncto Stilsicherheit mit Milnes messen kann, ist meiner Hörerfahrung nach …

  • Zitat von ChKöhn: „Zitat von Symbol: „Die Aufführung in Originalsprache hat natürlich auch den profan praktischen Vorteil, dass es viele Sänger/-innen weltweit gibt, die entsprechende Partien in Originalsprache im Repertoire haben, so dass man sie problemlos besetzen kann. Sänger/-innen, die z. B. Mozart- oder Verdi-Opern in deutscher Übersetzung im Repertoire haben, sind zahlenmäßig deutlich seltener verfügbar. “ Ja, das könnte ein Argument sein. Allerdings könnte man es auch umdrehen und das S…

  • PUCCINI: Turandot - welches Finale?

    Areios - - Oper

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    Liebe Capricciosi, Marco Uvietta hat 2004 im Cambridge Opera Journal (16, S. 187-238) eine vergleichende Analyse der Puccini-Skizzen sowie der Finali von Alfano und Berio publiziert. Interessant ist, wie viel Skizzen Puccini doch übriggelassen hat, von denen Alfano nur die ausführlichsten verwendet hat, Berio hingegen fast alle. Weite Strecken des Berio-Finales sind somit originaler Puccini, was es in meinen Ohren an diesen Stellen reizvoller macht als Alfanos Neukompositionen, zumal Berio auch …

  • PUCCINI: Turandot - welches Finale?

    Areios - - Oper

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    Zitat von Sadko: „Ich habe für "Kein Finale" gestimmt. Denn was soll es überhaupt, Werke zu vollenden, die nicht vollendet wurden? Man kann und soll (!) experimentieren, aber ich finde, dass Alfanos Turandot-Schluss wie die Faust aufs Aug passt: Bis dahin gibts ziemlich gute Musik - und dann auf einmal ab Principessa di morte schlagartig nur mehr Langweile, Sopran und Tenor schreien einander an, die Hits der Oper werden im Orchester wiederholt, und dann klingt das musikalisch spannende Werk einf…

  • Zitat von ChKöhn: „Zitat von zabki: „ist das nicht auch eine ein bisschen "einfache Wahrheit"? Ich halte das für zumindest strittig - siehe die entsprechende Diskussion oben “ Das Argument war, dass das Fehlen der Mädchen-Strophe diese "umso schmerzlicher" ins Bewusstsein rücke. Ihr Vorhandensein wäre natürlich erst recht ein Beweis gewesen. Das erinnert mich an mittelalterliche Gottesurteile . “ Jetzt muss ich mich in diese alte Diskussion doch verspätet auch noch einschalten: Selbstverständlic…