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  • Ich war noch auf wenigen Cocktailparties (und dann ging es irgendwie nie um klassische Pianisten), aber ich habe Casadesus in etwa 30 Jahren noch nie anders als dreisilbig und auf der letzten Silbe betont in etwa "Casadsüh" ausgesprochen gehört (also wie die zweite Version auf dem Link von Gurnemanz). Bei mir im Kopf heißt er Casadesus wie Renatus Cartesius oder Rolandus Lassus, geht mir mit den neumodischen Sprachen, die man nicht aussprechen kann...

  • Nadeshda war per se nicht besonders gut, aber sie war als eine "normale" und vernünftige Figur ein guter Gegensatz zu den bizarr-skurrilen restlichen (und weit mehr als Alberich). V.a. war auch dieser Nebenstrang mit dem Dicken als Kumpel für Alberich und der kinderbuchartigen Überwindung der Lüge/Unsicherheit m.E. angestoppelt und misslungen. Auch Börne war m.E. nicht auf der Höhe (u.a. wegen der Irrelevanz der Plagiatsgeschichte) und es blieb wirklich nur ein bißchen Zickerei zwischen Thiel un…

  • Ich fand den mehr als schlecht. Ungeachtet meiner Sympathie für Prahl, Liefers und Frau Klemm, war das einer der schwächsten (bzw. habe ich die anderen verdrängt), wobei die sich leider schon länger auf die Zugkraft der Protagonisten verlassen und sich sonst keine Mühe mehr geben.. Der Dicke statt Nadeshda ist überflüssig bzw. sogar peinlich. Die Plagiatsvorwurfsgeschichte war völlig angehängt und uninteressant. Der zentrale Gag sehr vorhersehbar (wessen Haare liegen wohl am Boden des Büros der …

  • Gestern gehört; die 1. Sonate und Waldszenen. Die erste Sonate ist ein Stück, das bei mir (vgl. mit den Klavierzyklen oder der Fantasie C-Dur) eher so am Rande läuft, aber es gehört wohl doch mit zu den großen Werken Schumanns. Der Klang etwas direkt und live (Moskau 1980 u. 1973), aber sehr mitreißende Interpretationen.

  • Heitor Villa-Lobos hat nicht weniger als 17 Quartette komponiert; die frühen schwanken zwischen Einflüssen lateinamerikanischer Musik und Ravel/Debussy (besonders #3 ist fast ein Klon dieser beiden), die späteren ab den 1940ern verbinden das eklektisch mit stellenweise etwas herberen Klängen. Habe die in den letzten Tagen wohl zum ersten Mal einigermaßen konzentriert gehört und bin durchaus angetan. Keine weltbewegende, aber durchaus sehr hörenswerte abwechslungsreiche Musik. Aus dieser Box (ans…

  • Da würde ich äolisch vermutlich noch besser verstehen... (Mein Griechischlehrer wäre zwar nicht ganz Feuerzangenbowlentauglich gewesen, aber er trat noch um 1990 (mit damals ca. 60) praktisch immer im dreiteiligen Anzug mit Taschenuhr auf und trug auch ein Spitzbärtchen, das ins Kaiserreich gepasst hätte, sogar einen leichten Sprachfehler hatte er.* Er fällt mir gerade nur ein, weil er in so einem übertriebenen Genöle irgendeine Heidelberger oder Marburger Philologiekoryphäe nachmachte, die ihm …

  • Wie irgendwo schonmal erwähnt, habe ich "Verbrechen und Strafe" in Geiers Übersetzung gelesen (viele Jahre vorher in einer anderen aus einer Bücherei), andere Bücher in unterschiedlichen älteren Übersetzungen (vermutlich einschl. Rahsin und Röhl (noch eine Generation älter als Rahsin, aber damit eben auch nur eine Generation jünger als die Autoren selbst), aber hauptsächlich die vom Aufbau-Verlag und dtv (da sehe ich zB, dass bei dtv Jüngling, Dämonen und Karamasov von drei unterschiedlichen Leu…

  • Auf Michaels "Scenes" CD habe ich die wohl auch zum ersten Mal gehört. Oder mit Heifetz. Für Violine ist die Much-Ado-Suite gar nicht so unbeliebt, ich habe mindestens noch eine weitere als Füller.

  • Der Vater ist nicht vor ein paar tagen aufgewacht. Es wird zwar keine genaue zeit gesagt, aber meinem Verständnis nach war er mehrere Wochen oder sogar monate in der Reha-Therapie. Solche raffungen sind häufig. Mein Problem war eher schon in der ersten folge, dass ich einen einzelkämpferwehrsportgruppenvater ca. 1960 geboren, der seinen Sohn um 2000-2005 derartig triezt, ohne dass jemand einschreitet, nicht glaubwürdig finde. Bei Serienmördern muss man nachsichtig sein. Die gibt es im Krimi halt…

  • Ich fand den auch spannender und unterhaltsamer als alle anderen der vergangenen Wochen. Zwar etwas zu 'voll' an handlungssträngen (aber doch lieber so als die lahmheit aus wien und köln) und mir schien die hintergrundgeschichte schon in der ersten folge absurd überzogen, aber das wurde überraschend plausibel aufgegriffen und der brutale Vater hervorragend gespielt.

  • Ich mag halt die Wiener Ermittler und der gestern war auch ganz spannend gemacht. Wobei ein problem durchweg war, dass der zuschauer viel mehr wusste als die extrem stümperhaften ermittler. Insgesamz tatsächlich ein weiterer extrempunkt bzgl. mangelnder Logik und plausibilität.

  • Ich fand ihn auch langweilig und vieles an den Haaren herbeigezogen. Warum haut die Frau nicht gleich ab? Obdachlos kann sie auch in Trier oder Hannover sein, da ist sie aber nicht gleich verdächtig bzw. traut sich ggf eher zur Polizei, wenn sie in Bedrängnis gerät. Irgendwelche Freunde oder Verwandte hatte sie ja anscheinend in der Kölner Gegend auch nicht. Mein Vorschlag: 10 Tatorts weniger p.a. und die gesparten ~15 Mio als Wohngeld auszahlen wäre mal ein Anfang.

  • Zitat von Felix Meritis: „Ich habe die Sache nie so genau verfolgt, aber der Begriff Pädophilie scheint mir nicht zutreffend zu sein. Seine Position ausgenutzt, um junge Kollegen zu verführen: ja - aber regelrechte Pädophilie? Ich habe bei der Sache manchmal das Gefühl, dass bei Levine die homosexuelle Ausrichtung die Einschätzung vieler Kritiker (unbewusst) verschärft. “ Es ist m.E. eher so. Die kuriose Kombination, die in dem betreffenden Zeitraum (~späte 60er bis 80er) herrschte, war die noch…

  • Eben gehört

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Die hatte ich mal als Kassette (ebenfalls nach der Kindheit)... "Äm tähfen Köllör sätz äch hähr" gäbt ös moiner Örännerong nach öbenfalls. Gar keine so geringe Leistung, diese Sprache durchzuhalten ohne dabei zu lachen. (Rausch ausch meiner Muschel! - Meine Mupfel!)

  • LPs habe ich keine mehr selbst gekauft; meine Eltern hatten eine Anzahl LPs, allerdings eine eher zufällige Auswahl. Ursprünglich eher von Wunschkonzert, Operettenquerschnitten, Opernchören dominiert, dann auch mit einigen Klassikern aus Sinfonie und Konzert. Etwa gleichzeitig mit meinem beginnenden Interesse an Klassik war mein Vater in der Situation fachfremd Musikunterricht geben zu müssen und hat wohl auch daher einen Schwung LP gekauft. Etwa eine Handvoll aus dieser Billigreihe (die hatten …

  • Dvořák: Kammermusik

    Kater Murr - - Kammermusik

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    Von irgendwelchen kurzen Salonstücken oder Zugaben abgesehen, gibt es meines Wissens nur zwei Violinsonaten, die halbwegs regelmäßig auf dem Cello gespielt werden: Francks, das ist wohl auch ein "offizielles" Arrangement und Brahms' G-Dur. Sicher gibt es auch noch weitere Bearbeitungen (allein aufgrund der Tatsache, dass es weit mehr originale Violinliteratur sehr bekannter Komponisten gibt, ist das zu erwarten), aber die bleiben vermutlich weitgehend auf das häusliche Musizieren beschränkt und …

  • Winterreise Lieblings-Lieder

    Kater Murr - - Kunstlied

    Beitrag

    Als diese Musik noch relativ neu für mich war, habe ich mir manchmal ein oder zwei Handvoll Lieder mit dem CD-player programmiert und die gehört, weil das Gesamtwerk zu lang/zu viel war. (Ich erinnere mich im wesentlichen an drei Zyklen, die ich dergestalt gehört habe, wobei ich bei der Schönen Müllerin meistens einfach die letzten paar, ab "der Jäger" oder so genommen habe, da musste man nicht programmieren. Der dritte war Mahlers Wunderhorn, natürlich eine viel losere Sammlung.) Für die Winter…

  • Angeblich war ein Moment der rücksichtlosen Kritik, dass Brahms eine Stelle aus Mozarts g-moll-Quintett aufgeschlagen hätte und Zemlinskys Tonsatz mit den Worten "SO macht man das, von Mozart bis zu mir!" kommentiert hätte. Da Quintett blieb jedenfalls anscheinend auch ein (umfangreiches zweisätziges) Fragment...

  • Die Geschichte mit dem verstimmten Flügel kenne ich von Brahms, der eine c-moll-Sonate Beethovens (vermutlich op.111 oder vielleicht op.13) einen Halbton versetzt gespielt haben soll. (Oder evtl. war es die c-moll-Violinsonate, als er als junger Mann mit dem ungarischen Geiger auf Tour war.) Bei Beethoven würde ich eher vermuten, dass er den Kopf des Klavierstimmers solange gegen den Flügel gehauen hat, bis es wieder stimmte...

  • Flügel für Höheres

    Kater Murr - - Instrumentenkunde

    Beitrag

    Zitat von Symbol: „ Zitat von ChKöhn: „Für den Fall, dass ich mal eine Weltumseglung mache oder in die Wüste umziehe. “ Man sollte für den Klimawandel gerüstet sein “ Wenn ich recht erinnere, hat der Piratenkapitän/Richter (gespielt von Matthias Habich) in der Abenteuerserie "Jack Holborn", die ich als Kind liebte, ein Spinett in seiner Kapitänskajüte und ich meine, später mal gelesen zu haben, dass das historisch durchaus vorkam. Also nichts völlig neues. (Bei Master & Commander spielen sie Vio…

  • Außer bei einer Handvoll Walzer, Nocturnes und Frühwerke wie der Mozart-Variationen (die gleichwohl Schumann ja zu dem Zitat im Threadtitel bewegten) käme eigentlich niemand auf die Idee, Chopin als glatten Salonkomponist zu sehen. Bei keiner der Balladen, Scherzi, Sonaten (o.k. die erste kenne ich praktisch nicht), der Etudes, Preludes, auch der Mehrzahl der Mazurken und Nocturnes nicht.

  • Grigory Sokolov

    Kater Murr - - Instrumentalisten

    Beitrag

    Sind das die Etüden, die ursprgl. mit der 2. Sonate bei opus 111 (später teils als Duo (Naive) mit den Preludes auf der zweiten CD oder ggf. noch anderen Verpackungen erschienen waren, oder ein anderer Mitschnitt?

  • Zitat von maticus: „ Deswegen finde ich die Aussage "Inzwischen ist sie 57Jahre alt und einer reifen und ernst zu nehmenden Künstlerin geworden" wirklich richtig krass überheblich, zumal sie außerdem nicht nur mit ihren 57 Jahren "reif" sein sollte, sondern dies (als Künstlerin/Mensch) sicherlich auch schon 30 Jahre früher war. “ Eben. Bei den Aufnahmen von "Mutter modern" war sie 25-28, wenn ich recht sehe, und wurde anscheinend von Lutoslawski, Rihm etc. als reif genug eingeschätzt, um ihr Stü…

  • Es ging mir v.a. darum, dass man mit 'bildhaft' oder 'programmatisch' etwas anderes meint als 'psychologisierend'. Was letzteres sein soll, weiß ich nicht genau, aber vermutlich doch eher nicht ein mehr oder minder offenes Programm. Ich bin auch kein Freund solcher außermusikalischer Bezüge, sehe aber einen großen Unterschied, ob die durch Titel, Kommentare des Komponisten belegbar sind, oder ob herbeispekuliert (wie Walpurgisnacht aus faust für op.133).

  • "Aus Nacht zum Licht" ist ja nicht individuell psychologisierend, sondern ein ziemlich objektiv nachvollziehbares Muster mit damals schon längerer Tradition. Und auch nicht abwegig, da eben die Nacht-Thematik durch die Bezeichnungen der Sätze 2 und 4 und die Anekdote zum Kopfsatz (nächtliche Bootsfahrt) Es kommt uns heute zwar einigermaßen seltsam vor, die Ouvertüren o.ä. nach der Sinfonie zu spielen, aber man hat vielleicht gedacht, dass die Sinfonie als erstes Stück so eher die volle Aufmerksa…

  • Janáček – Der Meister aus Mähren

    Kater Murr - - Komponisten

    Beitrag

    Der verwachsene Pfad heißt auf einer französischen CD (kvapil, calliope) genauso, bei firkusny(dg) heißt es 'herbeux'. Das klavierstück ist nicht komplett und offenbar ein Füller. Für den Rest mag, wer möchte, sich drei andere CDs oder eine 6erbox für eine sonate bestellen. Ich hätte außer dem quartett nichts davon gekauft, wenn ich es nicht so günstig einzeln gefunden hätte.

  • Janáček – Der Meister aus Mähren

    Kater Murr - - Komponisten

    Beitrag

    Ich weiß nicht genau, was es mit dieser Diapason-Reihe auf sich hat; der knappe franz. Beitext sagt nichts über exakte Quellen, Remastering, Lizensierung etc. (die Aufnahmejahre stehen dabei; vermutlich alles Supraphonaufnahmen), aber für Janacek haben sie eine herausragende Zusammenstellung von Aufnahmen, die sonst nicht so einfach zu bekommen sind bzw. aufgrund der Kopplungen die Anschaffung von drei oder mehr CDs erfordern würden. Klang ist in meinen Ohren gut bis sehr gut für das Alter, die …

  • Im Ernst, wie viele Leute jünger als Anfang 40, die es nicht selbst noch fast miterlebt haben, glaubt ihr, hören HEUTE 1980er NDW? Das sind dann halbe Pophistoriker, vermute ich. Die Beatles werden von Leuten gehört, die 1966 noch nicht gelebt haben. Aber Nena oder Trio von welchen, die 1983 noch nicht gelebt haben?

  • Zitat von motiaan: „hi, Zitat von Ecclitico: „Anlass war meine Sammlung italienischer und französischer (inzwischen auch spanischer) Musik. Ich suche schlicht und ergreifend das deutsche Gegenstück. “ Ach so. Sag das doch gleich, dann hätten wir nicht so raten müssen. Was es nicht einfacher macht. IMHO ist das verdeckt wegen der beiden Weltkriege (außer du nimmst die Heino - Andrea Berg - Sabine Fischer - Schiene, also Schlager). “ Was meinst Du mit "verdeckt"? Für "Chansons" im engeren Sinne ve…

  • Ich habe die ewig nicht gehört (und auch Hurwitz' Beitrag noch nicht), aber die 8. fand ich unter den Bruckner-Sinfonien unter Gielen, die ich kenne, eine der weniger überzeugenden. Distanziert, der häufige "trockene" Klang (mag sein, dass der bei neueren Ausgaben besser ist) und überraschend für Gielen (anders als etwa seine 7.) eher langsame Tempi. Giulini/Wien verdient dagegen m.E. den herausragenden Ruf (war allerdings auch meine erste auf CD). Auch sehr breit, aber nicht nur klanglich einfa…

  • Zitat von Ecclitico: „Zitat von Kater Murr: „Was ist denn das Ziel? Wenn man nicht Pophistoriker ist oder werden will, sehe ich wenig Sinn darin, 35 Jahre später auf einmal systematisch? Musik der 1980er zu hören. Es sei denn, man hat sie eben damals schon gehört und entweder durchgehend seither gehört oder hat Lust auf Nostalgie. Obwohl ich ein bißchen zu jung und nie wirklich dran interessiert war, fand ich Sendungen mit Rekapitulation und Nachzeichnung von NDW etc. zwar auch überraschend inte…

  • Was ist denn das Ziel? Wenn man nicht Pophistoriker ist oder werden will, sehe ich wenig Sinn darin, 35 Jahre später auf einmal systematisch? Musik der 1980er zu hören. Es sei denn, man hat sie eben damals schon gehört und entweder durchgehend seither gehört oder hat Lust auf Nostalgie. Obwohl ich ein bißchen zu jung und nie wirklich dran interessiert war, fand ich Sendungen mit Rekapitulation und Nachzeichnung von NDW etc. zwar auch überraschend interessant, aber nur die Musik hören wäre für mi…

  • Eben gehört

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

    Beitrag

    EMI hat in diesen "schwarzen" Boxen wohl fast alle Studioaufnahmen Klemperers vor nicht so langer Zeit sehr preiswert auf CD rausgebracht. Da wird eine Gesamtbox vielleicht als überflüssig empfunden, da die, die nicht schon in den 80ern oder 90ern die einzelnen CDs diverser Klemperereditionen (oder diese Originalcover "Century" o.ä.) gekauft haben. spätestens bei diesen schwarzen Boxen zugeschlagen haben dürften.

  • impact factor. Ein Maß für den Einfluss/Rang der Zeitschrift. Ich bin gespannt, wie Historiker in 100 Jahren sich wundern werden, wie die größten wissenschaftlichen Leistungen im frühen 20. Jhd. ohne impact factor etc. möglich gewesen sind...

  • Eine UB sollte die Musikkonzepte haben oder für ca. 2 EUR oder wieviel eine Fernleihe kostet, besorgen können. Ich dachte, ich besäße es, aber ich finde es nicht und habe es anscheinend seinerzeit auch nur fotokopiert. Evtl. findet man im Netz irgendwo den Text (ggf. die englische Fassung aus den 1940ern) oder auch Kolischs "Tabellen". Die Durchschnittsbildung ist hier doch auch irreführend. Es ist unstrittig, dass mit relativ wenigen Ausnahmen (Scherzi, einige Finali wie das der 7. und weitere …

  • Die andere Zacharias/Lausanne-CD, die ich habe, mit KV 482 und 595, gefällt mir auch wesentlich besser. KV 482 scheint ein bißchen eine Spezialität Zacharias' zu sein, da habe ich zufällig auch seine Aufnahme aus den 1980ern und die ist auch ziemlich gut. Végh/Schiff habe ich allerdings nicht mit KV 466. Das ist im falschen Thread, aber meine Favoriten im d-moll sind vermutlich zwei historische, einmal Serkin senior/Ormandy und Casadesus/Szell, und von den etwas neueren Argerich mit einem teils …

  • Zitat von Felix Meritis: „Ich habe soeben KV 456 im Vergleich gehört: Schiff/Végh und Christian Zacharias mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne (seine 2. Gesamteinspielung), und - ja, da klimpert Schiff doch recht neutral an der Seitenlinie mit. Dieses Konzert würde ich also nicht unbedingt als selling point der Serie anführen. “ Das war meine erste Aufnahme des Stücks (vor ca. 30 Jahren um das Mozartjahr 1991 rum!), von daher bin ich vielleicht nicht ganz neutral. Ich finde Schiff auch beina…

  • Aber immerhin eine konsistente nichtwidersprüchliche Selbstanwendung. Entgegen dem alten Polt-Sketch ist m.E. nicht (mehr? typisch) deutsch, davon auszugehen, dass man irgendwo deutsh sprihct. Das ist dagegen typisch angloamerikanisch, aus naheliegenden Gründen. Dennoch finde ich überraschend, wie oft man auf youtube und anderswo den ernsten Hinweis findet, dass man nicht davon ausgehen sollte, in Deutschland auf Dauer reibungslos ohne Sprachkenntnisse durchzukommen. Im Bereich der klassischen M…

  • Beethoven gibt V = 69 an, alle Angaben zu den Sinfonien sind original Beethoven, nicht irgendwie erschlossen. Zabki meint wohl die "Charaktertypen" die Kolisch zur Charakterisierung von Sätzen verwendet hat. Z.B. entsprechen die Adagiosätze von op.59/2, op.125 und 132 alle (jedenfalls der Anfang/Hauptteil) einem dieser Typen (choralartiges Thema in Halben) und die ersten beiden haben auch dieselbe MM-Zahl Beethovens (v=60, 30 für Halbe konnte Beethoven nicht angeben, da sein Apparat nur bis 50 g…

  • Zitat von Melione: „Zufällig gerade beim Durchblättern von Schoenbergs Structural Functions of Harmony gefunden: Schoenberg hält die Angabe von Viertel = 69 für die poco-sostenuto-Einleitung der siebten Symphonie für einen Fehldruck und schlägt Halbe = 52 - 54 als Alternative vor. “ Wie sollte denn ein Schreib- oder Lesefehler diesen Unterschied erklären? 50, 52, 54 oder 56 sieht normalerweise nicht in irgendeiner Schrift aus wie 69 (Viertel und Halbe sind natürlich sehr leicht zu verwechseln, d…